Archiv der Kategorie: Reisen

Besuch im Iris Schaugarten

Auf vielfachen Wunsch meiner Leserschaft – und natürlich zu meinem eigenen Vergnügen – besuchten wir den Iris-Schaugarten, der derzeit in voller Blüte steht. Aktuell blühen dort über 700 Sorten der hohen Bart-Iris. Ich hatte das grosse Glück, die „Iris-Mutter“ persönlich kennenzulernen und mit ihr ein nettes Gespräch zu führen. Sie erklärte mir anschaulich, worauf sie bei der Weiterzucht ihrer Pflanzen achtet und welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit eine neue Sorte ins Sortiment aufgenommen wird. Eine kleine Wissenschaft für sich – mit strengen Massstäben! Ich war fasziniert und betrachtete die Blüten anschliessend mit ganz neuen Augen. Wie auf dem Foto zu sehen ist, sind die Bart-Iris-Beete mit Stammrosen als Zwischenpflanzung angelegt. So soll die Blütenpracht über die gesamte Gartensaison hinweg erhalten bleiben. Leider blühten bei unserem Besuch nur wenige Rosen – ein guter Grund, in ein paar Wochen noch einmal nach Öttlishausen zu fahren. Das idyllische kleine Dorf, das wir bequem mit dem Fahrrad erreichen können, wird durch den liebevoll gestalteten Schaugarten bereichert und zieht viele Blumenfreunde an. Auch ausserhalb der Blütezeit lohnt sich ein Besuch: Neben den Blumenrabatten lädt die gepflegte Anlage zum Spazieren ein, und verschiedene Sitzgelegenheiten bieten Möglichkeiten für eine entspannte Pause.

Eine Auswahl aus den vielen Fotos zu treffen, die ich gemacht habe, war gar nicht so einfach. Deshalb habe ich eine Galerie erstellt – auch, um die einzelnen Bilder vergrössern und die Schönheit der Iris in voller Pracht geniessen zu können.

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Mein Mai 2025

Gefühlt vergeht die Zeit immer schneller – kaum beginnt der Monat, ist auch schon wieder Zeit für meine Monatscollage, die Birgitt freundlicherweise für uns sammelt. Diesmal scheint es mir besonders so. Passend zum Monat Mai entdeckte die grosse Enkelin im Garten voller Freude einen Maikäfer – ein kleines Naturwunder zur richtigen Zeit. Anfang des Monats konnte man noch ungewöhnlich weit in den See hinauslaufen, so niedrig war der Wasserstand. Der Regen blieb spärlich, die Nächte waren oft eisig kalt, stellenweise gab es sogar noch Bodenfrost. Und doch: Der Garten schenkt uns bereits reichlich. Wir ernten fleissig Kefen, Kohlrabi, Spinat und Radieschen. Im Treibhaus gedeihen die Tomaten prächtig. Auch die Rosen zeigen sich von ihrer schönsten Seite – Edelrosen, Strauchrosen und sogar die üppigen Pfingstrosen stehen in voller Blüte. Im Teich öffnen sich die Seerosen, und vor dem Haus erfreuen mich immer mehr Löwenmäulchen in leuchtenden Farben. Auch in der Küche waren wir kreativ: Es gab Erdbeerroulade, einen Rhabarberkuchen – und gemeinsam mit den Enkelinnen haben wir einen Rührteig-Kranz gebacken. Die grosse Enkelin war ganz in ihrem Element: Sie stellte die Zutaten zusammen und wog die Mengen selbstständig ab – mit voller Konzentration und viel Freude. An den sonnigen Tagen, wenn die Bise eine Pause machte, genossen wir unsere Köstlichkeiten draussen – auf unserer neuen Bank. Besonders schön war das zur Kaffeezeit, Andrea!

Die Bilder zum Vergrössern anklicken.

Genäht wurde nicht viel.

Schon vor längerer Zeit habe ich das hochwertige Paneel bei Anne vom Blog Leben eben gewonnen. Ich wusste sofort: Daraus möchte ich etwas Sommerliches für die grosse Enkelin nähen. Das Motiv „Bauernhof-Liebe“ ist einfach wunderschön – ich wollte es unbedingt prominent auf dem Vorderteil platzieren. Das Rückenteil ist mit vielen kleinen Bauernhof-Sujets übersät, ein richtig fröhliches Muster. Auch die Enkelin ist vom fertigen Shirt begeistert. Dazu habe ich ihr eine kurze Hose aus Crinkle-Jersey genäht. Als ich sie fragte, ob sie ihr gefällt, meinte sie nur trocken: „Da ist ja nichts drauf!“ – Tja, so viel dazu, was wir Erwachsenen hübsch finden und was bei kleinen Kindern ankommt. Aus dem gleichen Ottobre-Schnitt habe ich ihr noch ein weiteres Shirt genäht – diesmal mit einer kleinen Biene, die perfekt zu ihr passt. Das bunte Shirt, ebenfalls nach einem Ottobre-Schnittmuster, besteht übrigens aus einem Nachthemd, das ihre Mama während der Schwangerschaft getragen hat. Eine schöne Idee, finde ich – mit viel emotionalem Wert. Für den Halsausschnitt liess ich mich von Eva inspirieren und nähte ein offenes Bündchen. Es hat zwar ein paar Nerven gekostet, aber das Ergebnis gefällt mir richtig gut – und ich werde es sicher wieder einmal so machen. Eine ganz neue Erkenntnis für mich: Man lernt eben nie aus!

12tel Blick Mai

Heute möchte ich euch zeigen, dass mein Lieblingsweiher auch an grauen Tagen nichts von seinem Zauber verliert.

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Velotour entlang des Sees – ein Frühlingstag voller Entdeckungen

Kürzlich unternahmen wir eine Velotour dem See entlang – und ich nehme euch gerne mit auf diese kleine Reise. Das Wetter war ideal: klare Sicht über das Wasser, vorbei an blühenden Wiesen, Feldern und durch schattige Waldstücke. Bei uns am Obersee ist das deutsche Ufer meist nur bei Föhnwetter gut zu sehen. Doch je weiter man dem See folgt, desto schmaler wird er – und das gegenüberliegende Ufer rückt immer näher.

Nicht weit von unserem Zuhause liegt ein wunderschönes Irisfeld mit über hundert verschiedenen Sorten. Leider standen sie noch nicht in voller Blüte, aber wir werden in den nächsten Tagen sicher noch einmal vorbeischauen. Etwas überrascht war ich dennoch – bei uns im Garten blühen die Iris nämlich schon prächtig (Frage 2 bei Andrea). Und Elfi sucht ja den I.

Für unsere Route wählten wir bewusst nicht den Weg direkt am See entlang – dort ist oft mehr Betrieb. Stattdessen fuhren wir etwas versetzt durch das Land. Es ist immer spannend zu sehen, was gerade auf den Feldern wächst. Ein Rotkohlfeld fiel uns besonders auf: sehr trocken, aber dadurch auch fast frei von Unkraut.

Ein besonders schöner Ausblick bot sich auf Bottighofen, einen Vorort von Kreuzlingen.

Kurz danach fuhren wir an herrlich blühenden Wiesen vorbei und tauchten wieder in den Wald ein.

Immer wieder hielten wir an, um Fotos zu machen – das Licht, die weissen Wolken am Himmel und die klare Luft machten den Tag einfach perfekt.

Unser Ziel waren die Bommer Weiher, oberhalb von Kreuzlingen gelegen.

Dort angekommen, wurden wir mit einem besonderen Anblick belohnt: unzählige blühende Seerosen schmückten den Weiher, und wir spazierten gemütlich einmal rund um das Wasser.

Die Spiegelungen auf der Oberfläche – ein echter Augenschmaus. Und die Stille der Natur war eine Wohltat. Ein kleines Paradies, wie ich finde.

Es lohnt sich, sich Zeit zu nehmen und dem Gesang der Vögel zu lauschen. Wir hatten Glück und hörten sogar den Kuckuck! Bei uns sagt man: Wenn man im Frühjahr den Kuckuck zum ersten Mal hört und dabei Geld im Sack hat, dann hat man das ganze Jahr Geld. Ob es stimmt? Wer weiss – hoffen darf man ja. 😉

Auf dem Rückweg fuhren wir wieder in Richtung See, durch die herrliche Landschaft des Thurgaus.

Oberhalb von Kreuzlingen konnten wir beobachten, wie sich hier der Bodensee in den Untersee verzweigt.

Zum Abschluss noch ein schönes Bild: die Fähre, die gerade von Meersburg nach Kreuzlingen übersetzt – ein stimmungsvolles Ende eines rundum gelungenen Tages.

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12tel Blick April und Frühlingsfreude am Weiher

Jetzt geht es plötzlich ganz schnell mit den verschiedenen Grüntönen rund um den Weiher.

Was man auf dem grossen Bild nicht sieht, ist das, was sich im Wasser und am Ufer tut. Das Foto könnte fast als Suchbild durchgehen – wer von euch hat die vielen Kaulquappen entdeckt?

Schon der Weg zum Weiher ist wunderschön und idyllisch. Jedes Jahr erwacht die Natur von neuem und der viel besungene Mai weckt jedes Blatt und auch meine Lebensgeister.

An diesem herrlichen Frühlingstag machten wir noch einen Ausflug zur Ruine Ramschwag. Diesen historischen Ort habe ich euch ja schon einmal gezeigt. Seit die neue Wendeltreppe steht, zieht es uns immer wieder nach ganz oben, um die Weite zu geniessen. Beim Hinunterschauen sieht man die Sitter, die bald nur noch ein trockenes Bachbett sein wird.

Von den wenigen Regentropfen der letzten Tage ist kaum etwas zu sehen. Mitte Mai soll das beliebte Flossrennen auf der Sitter stattfinden – aber ich bezweifle, dass das möglich sein wird. Unsere grosse Enkelin hat sich schon so sehr darauf gefreut.

Im Frühling freue ich mich immer besonders über die vielen verschiedenen Grüntöne, die uns die Natur zeigt. Die Schönwetterwolken schicke ich heute an Heidi.

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Mein April 2025

Der Monat startete mit einem Geburtstagfest. An der wunderbar gedeckten Tafel mit traumhafter Aussicht haben wir unsere Tavolata in vollen Zügen genossen. Die Gäste durften die liebevoll arrangierten Blümchen auf dem Tisch mit nach Hause nehmen, so wurde das schöne Erlebnis noch ein wenig verlängert.
Der Frühling zeigt sich bei uns am See dieses Jahr von einer ungewohnt trockenen Seite – seit sieben Wochen hat es kaum geregnet. Die Bachbetten sind fast leer, und der See zieht sich immer weiter zurück. Ein Bild, das ich in dieser Form noch nie gesehen habe. Täglich entstehen neue Sandbänke, und das angeschwemmte Holz türmt sich stellenweise zu kleinen Bergen.
Also meine Wetterapp wird rege aufgerufen, Andrea!
Mit den Enkelinnen sind wir weit in den ausgetrockneten See hinausgelaufen, bis sie endlich durchs seichte Wasser waten konnten. Aus dem gesammelten Schwemmholz hat die grosse Enkelin mit Hilfe ihres Papas ein Windspiel gebastelt – und es mir mit leuchtenden Augen geschenkt. Eine schöne Erinnerung an einen besonderen Tag.
Auch im Garten spüren wir die Trockenheit: So viel haben wir im April wohl noch nie gegossen! Dennoch können wir Radieschen und Schnittsalat reichlich ernten, und die Kefen blühen unermüdlich. Die ersten Erdbeeren wurden mehrfach zur feinen Roulade verarbeitet – ein echter Genuss!
Alles was aus dem eigenen Garten kommt liebe ich!
Ein besonderer Höhepunkt im Monat war unser Osterfest. Bei einem wunderbaren Brunch mit der Familie unserer Tochter haben wir den Tag in vollen Zügen genossen. Zur grossen Freude der Enkelinnen liess sich sogar der Osterhase im Quartier blicken!
In den letzten Tagen ist nun endlich auch bei uns ein wenig Regen gefallen. Doch es braucht noch viele solcher Schauer, bis der See seinen gewohnten Pegelstand wieder erreicht hat.

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Nähfreuden mit kleinen Hürden

Die grosse Enkelin wünschte sich ein farbiges T-Shirt – Rot, Blau und Grün sollte es sein. Ihr Wunsch war mir natürlich Befehl. Ich kopierte ein passendes Schnittmuster und begann mit dem Zuschnitt. Der verlief allerdings nicht ganz so reibungslos wie gewohnt: Einige Denkfehler schlichen sich ein, denn Vorder- und Rückseite verlaufen bei diesem Schnitt nicht identisch.
Die Enkelin freute sich trotzdem riesig über ihr neues Shirt – mein Fehler störte sie kein bisschen. Für mich jedoch war klar: Das konnte ich so nicht stehen lassen. Als ich später für mich ein neues Schnittmuster ausprobierte, nutzte ich die Gelegenheit und nähte aus dem farbigen Stoff, kombiniert mit einem passenden Uni-Stoff, ein zweites Shirt für sie – diesmal korrekt genäht.
Mein eigenes neues Kleid war ursprünglich nur als Probeteil für den neuen Schnitt gedacht. Aber der Sitz war überraschend gut – und die vielen Komplimente, die ich dafür bekam, gaben dem Kleid seinen festen Platz im Schrank.
Auch für die Enkelinnen entstanden weitere Sommersachen, die schon fleissig getragen werden. Nur das Aufbügeln der farbigen Folien war nicht immer ganz erfolgreich – ein kleines Detail, an dem ich wohl noch etwas feilen muss. Dazu gab es passende Leggins für die ältere und Bodys für die jüngere Enkelin.

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Mein Februar 2025

Auch wenn der Februar der kürzeste Monat ist, war bei mir einiges los! Gleich zu Beginn war die kleine Enkelin bei uns in den Ferien, und wir genossen ihr aufgewecktes Wesen in vollen Zügen. Gefühlt war es den ganzen Monat über grau am See – da hilft es, mit ein bisschen Farbe den Tag aufzuhellen. Beim Malen entstanden einige schöne Karten.
In der zweiten Woche verbrachten wir mit der Familie unserer Tochter wundervolle Skiferien. Die Engadiner Sonne tat so gut! Spaziergänge durch die verschneite Winterlandschaft und das malerische Dorf waren pure Erholung. Nach einem langen Skitag waren meine Bananenmuffins besonders beliebt – sie wurden regelrecht verputzt!
Wieder zu Hause holte ich mir mit einem bunten Blumenstrauss etwas Farbe in den grauen Alltag. An den wenigen sonnigen Tagen zog es uns in den Wald, wo der kalte Wind weniger spürbar ist als am See.
Da es in unserer Familie mehrere Geburtstagskinder mit dem Sternzeichen Fische gibt, habe ich einige Geschenke für Gross und Klein gebastelt. Ausserdem probierte ich ein neues Rezept aus: Orangenmuffins – und sie sind wunderbar gelungen!
Ein besonderes Highlight war der atemberaubende Sonnenuntergang an einem dieser Tage. So ein Moment tut einfach der Seele gut.

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Meine genähten Sachen

Meine Tochter äusserte den Wunsch nach ein paar neuen Shirts für die kleine Enkelin. Also durchstöberte ich meinen Stoffvorrat und nähte drei Stück – alle nach einem bewährten Ottobre-Schnittmuster. Das blau gestreifte Shirt entstand aus einem gut erhaltenen, ausgemusterten T-Shirt ihrer Mama. Passend dazu habe ich noch eine Leggings genäht. Und auch für die grosse Enkelin habe ich ein pink-rosa gestreiftes Shirt angefertigt.

Die Fotofragezeichen von Andrea kann ich diese Woche nur schriftlich beantworten.
Über welches deiner Fotos im Februar hast du besonders gelacht?
Ganz klar über Fotos von unseren Enkelinnen, aber da ich kein Bild von den beiden Schätzen ins Netz stelle,

12tel Blick Februar

Lange habe ich überlegt, welches Bild ich euch diesen Monat zeigen möchte. Schliesslich habe ich mich für eine Aufnahme entschieden, die das typische graue Februarwetter einfängt.

Natürlich wären die Spiegelungen auf den Uferfotos mit blauem Himmel viel schöner – aber auch so hat die Stimmung ihren eigenen Reiz.

Zu einer flächendeckenden Eisschicht hat es auch in diesem Jahr nicht gereicht, obwohl wir einige Tage mit Minustemperaturen hatten.

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Gruss aus unseren Ferien

Kaum waren wir in unserem Feriendomizil angekommen, wollten die Enkelinnen sofort einen Schneemann bauen. An weisser Pracht mangelte es nicht – vor unserem Haus lag mehr als genug Schnee.

Mein Mann und ich nutzten die gut präparierten Winterwanderwege für ausgedehnte Spaziergänge. Sogar mit dem Kinderwagen und unserer kleinen Enkelin konnten wir die herrliche Winterlandschaft geniessen.

Ein Spaziergang durch den alten Dorfkern ist immer ein besonderes Erlebnis. Die prächtigen Engadinerhäuser mit ihren kunstvoll restaurierten Fassaden sind wahre Schmuckstücke. Gabi liebt es, Farben und Formen zu sammeln – hier findet sie jede Menge Inspiration.

Fast aus jedem ehemaligen Stadel werden inzwischen Ferienwohnungen gemacht. Die Architektur bleibt jedoch erhalten, was dem Dorf seinen ursprünglichen Charme bewahrt.

Kein Wunder, dass das Engadin mit der Sonne wirbt. Auf 1.290 m ü. M. gibt es kaum Nebelgrau – ein starker Kontrast zu den oft trüben Wintertagen am Bodensee.

Durch verschneite Wälder zu laufen, die Sonne zu geniessen und neue Kraft zu tanken – das tut einfach gut. Andrea fragt nach unseren Himmelsblicken.

Der Frühling zeigt sich hier oben im Engadin zwar noch nicht in der Natur, dafür aber auf kunstvoll bemalten Fassaden. Für unsere Enkelin ist das ein Highlight – immer wieder bleibt sie stehen und erzählt stolz, was sie alles entdeckt.

Ein paar Schritte weiter erspäht sie schon von Weitem Globi, den sie aus ihren Bilderbüchern kennt. So werden unsere Spaziergänge nie langweilig.

Der Inn führt derzeit nur wenig Wasser, fast ein Rinnsal schlängelt sich durch das Tal. Dabei kann er sich in Zeiten der Schneeschmelze in einen reissenden Fluss verwandeln.

Die Trinkbrunnen von Scuol habe ich bereits ausführlich in einem früheren Beitrag beschrieben hier

Auch im Winter fliesst das klare Quellwasser und wird eifrig genutzt – viele füllen es direkt in Flaschen ab.

Zum Abschluss unseres Spaziergangs geniessen wir den Blick über den alten Dorfteil mit der Kirche, die majestätisch auf einem Hügel thront.

Ich glaube die Fotofragezeichen von Andrea wurden mehrmals diese Woche erfüllt, wenn ich nur an die reichhaltigen gemeinsamen Frühstücke denke.

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Wenn der Nebel sich nicht lichtet!

Wie gut, dass wir wissen: Auch wenn wir tagelang unter der Nebeldecke stecken, können wir innerhalb einer halben Stunde wieder in der Sonne sein. Da hilft auch kein goldener Rahmen, um die Sonne zu sehen!

Nicht nur wir Menschen sehnen uns nach Sonnenstrahlen statt Nebelgrau.

Im Video habe ich versucht, die Nebelschwaden einzufangen und die Frage festzuhalten: Wer ist stärker – der Nebel oder die Sonne?

Die Novembersonne hat nicht mehr die Kraft, sich immer durchzusetzen.

Aber sobald man die Nebelgrenze überwunden hat, suchen auch die Tiere gerne die Wärme der Sonne. Wir haben es ihnen gleichgetan und uns die wärmende Novembersonne ins Gesicht scheinen lassen.

Ein herrlicher Ausblick ins Appenzeller Vorderland bot sich uns.

Zur Mittagszeit war es angenehm warm, denn momentan haben wir eine stabile Hochdrucklage. Das bedeutet natürlich auch: unten Grau, oben Blau!

Mit strahlend blauem Himmel und dem beruhigenden Klang der Kuhglocken machten wir uns auf den Heimweg – mit Sonne im Herzen und dem Wissen, wie gut wir es haben, dass wir so schnell über die Nebeldecke gelangen können.

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12tel Blick und mein Oktober

Leider kann ich euch das erhoffte, herbstliche Farbenspiel nicht zeigen – als wir aus den Ferien kamen, war das meiste Laub schon abgefallen. Dafür ist die Wiese jetzt saftig grün und wird regelmässig gemäht. Einen der wenigen sonnigen Tage habe ich genutzt, um am See meine 12tel-Blick-Fotos zu machen. Die meiste Zeit sitzen wir ja unter einer grauen Nebeldecke!

Lange habe ich überlegt, welches Monats-Gadget ich euch trotzdem zeigen kann. Mein Lensball lag schon viel zu lange ungenutzt in der Schublade, also habe ich mich entschlossen, ihn mitzunehmen und an meinem üblichen Fotostandpunkt ein paar Aufnahmen zu machen. Dieser liegt direkt an der Strasse – und ich erhielt mehr als einen erstaunten Blick von vorbeifahrenden Autofahrern , während ich am Strassenrand mit dem Lensball hantierte.

12tel Blicke

Mein Oktober

Wenn ich meine Bilder in der Collage ansehe, könnte man meinen, ich hätte den Oktober nur draussen verbracht! Ganz so ist es natürlich nicht, aber die meisten Fotos stammen nun mal aus der Natur. Anfang des Monats blühte es noch bunt in der Rabatte vor unserem Hauseingang.
Wir haben den Sommer in unseren Ferien am Meer noch einmal in vollen Zügen genossen. Jeden Morgen ging die Sonne über dem Nachbarhotel auf und schien ununterbrochen bis zum Untergang. Die Tage verbrachten wir intensiv mit den Enkelinnen, liessen uns kulinarisch und im Spa verwöhnen, und die Abende konnten wir mit einem leckeren Drink unter freiem Himmel ausklingen lassen.
Wieder zu Hause, empfing uns überwiegend nebelgraues Wetter, an das ich mich nur ungern gewöhne. Die wenigen sonnigen Tage nutzten wir, um die herbstlichen Farben im Garten und in der Umgebung festzuhalten. Die Dahlien blühen noch immer zahlreich, und letzten Sonntag besuchte uns sogar ein Schmetterling – wenn auch schon etwas lädiert.
Überrascht hat mich, dass ich immer noch die kleinen Blumen von unserem Fest in der Vase stehen habe – nach so langer Zeit!

Neue Shirts

Ich habe neue Shirts für die Enkelinnen genäht. Mit verschiedenen Stoffen gemixt oder mit Plottermotiven aufgepeppt, sind gemütliche Langarmshirts für die kalte Jahreszeit entstanden. Das weisse und das rosa Shirt sind für die kleine Enkelin in Grösse 86 – es ist erstaunlich, wie schnell die Kleinen gross werden! Die Grosse mag es am liebsten bunt, und für sie nähe ich schon in Grösse 116.

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Erholung pur!

Unser Urlaub mit den Enkelinnen und unserer Tochter war ein voller Erfolg – Sonne, Strand und Meer inklusive.

Wir verbrachten die Zeit in einem kinderfreundlichen Resort, in dem wir uns alle rundum wohl und gut aufgehoben fühlten.

Bei herrlichem Sommerwetter konnten wir die ganze Zeit draussen sein und die Tage in vollen Zügen geniessen – ob beim Spielen mit den Enkelinnen am Strand oder beim Baden im angenehm warmen Meer.

Es fehlte uns an nichts. Jeden Tag gönnte ich mir einen perfekt zubereiteten Cappuccino im Schatten, mit Blick aufs Meer – ein kleiner Luxusmoment, den ich sehr schätzte

Auch kulinarisch wurden wir jeden Tag aufs Neue verwöhnt, und die Kinder waren in allen Restaurants herzlich willkommen.

Abends liessen wir den Tag entspannt ausklingen, bei den verschiedenen Shows, die täglich geboten wurden und für jeden Geschmack etwas dabei war.

Die Barkeeper mixten uns einen Drink, während wir die untergehende Sonne genossen.

„Abendrot bringt schönes Wetter“, heisst es – und das traf für unseren gesamten Urlaub zu. Wir konnten den Sommer noch einmal in vollen Zügen geniessen. Mit einem herrlichen Blick aus unserem Zimmer auf das Meer war dieser Urlaub in der Südtürkei für uns alle einfach perfekt.

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