Kategoriearchiv: Geschenke

Mein August 2026 + 12tel Blick

Wir hatten den heissesten August seit Messbeginn, und für mich verlief der Monat eher ruhig. Bei dieser Hitze wurden nur die nötigsten Aktivitäten unternommen und vieles auf angenehmere Tage verschoben.
Auch am Nationalfeiertag machte sich die Trockenheit bemerkbar: Grillieren und Feuerwerk waren verboten, denn die Brandgefahr war einfach zu gross.
Dafür gab es einige Geburtstage zu feiern. Unsere Zinnien blühen so fleissig, dass ich immer wieder schöne Sträusse schneiden konnte, die unsere Geschenke begleiteten. Auch im Gemüsegarten können wir aus dem Vollen schöpfen und die Sommerküche abwechslungsreich gestalten. Was wir nicht frisch essen, wird für den Winter haltbar gemacht.
Körperliche Anstrengungen mussten bei diesen Temperaturen warten. Dafür nutzte ich die Zeit, um beim Basteln einiges auszuprobieren. Selbst zum Nähen war es mir meistens zu heiss, immerhin wurde noch ein Kleid für die grosse Enkelin fertig.
Eine Premiere gab es in diesem Monat auch: Zum ersten Mal waren beide Enkelinnen gemeinsam bei uns in den Ferien. Wir verbrachten eine schöne und abwechslungsreiche Zeit miteinander.
Nach den Ferien begann für unsere grosse Enkelin ein neuer Lebensabschnitt: Sie wurde eingeschult und ist nun eine stolze Schülerin. Der «Ernst des Lebens» hat also begonnen.
Und dann kam endlich der ersehnte Regen. Für die Natur war er dringend nötig, doch am See ist davon noch nicht viel zu merken. Der Pegelstand ist weiterhin sehr tief, und an manchen Stellen muss man recht weit ins Wasser hinauslaufen, bis es tief genug zum Schwimmen ist.

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12tel Blick August

Passend zum Wetter zeigt sich mein Blickstandort im August bei strahlendem Sonnenschein. Was das Foto allerdings nicht vermitteln kann, ist die grosse Hitze an diesem Tag. Wenn man genauer hinschaut, entdeckt man trotzdem schon ein kleines Zeichen des nahenden Herbstes: Die Birke trägt bereits die ersten farbigen Blätter.

Vielleicht wundert sich der eine oder andere, warum die Wiese trotz der langen Trockenheit noch so schön grün ist. Die Grünflächen im Park werden bewässert. Ob das bei dieser Trockenheit wirklich nötig ist, darüber kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein.

Die Stadtgärtner geben sich jedenfalls viel Mühe, damit sich der Park und die öffentlichen Plätze auch während dieses aussergewöhnlich heissen Sommers gepflegt und grün präsentieren.

12tel Blicke

Mein Juli 2026 und 12tel Blick

Was soll ich zu meinem Juli sagen? Es war heiss und trocken, und das praktisch den ganzen Monat lang. Schon der Juni ging viel zu heiss zu Ende, und auch während der Rosenwoche musste fleissig gegossen werden.
Im Garten kamen wir mit Giessen und Ernten fast nicht mehr nach. Bei diesen Temperaturen war es allerdings kein grosses Vergnügen, die Beeren zu pflücken und anschliessend Marmelade zu kochen. Dafür freuten wir uns über die ersten neuen Kartoffeln aus dem Garten, und auch Bohnen gab es mehr als genug.
Von meinem Schmetterlingsglück habe ich hier bereits geschwärmt. Über einen anderen tierischen Besucher staunten wir dafür umso mehr: Eines frühen Morgens entdeckten wir einen Igel bei uns im Garten. Natürlich stellten wir ihm gleich frisches Wasser bereit, bei dieser Hitze konnte er es bestimmt gut gebrauchen.
Mit der kleinen Enkelin besuchte ich zum letzten Mal das ElKi-Singen (Eltern-Kind-Singen), und wir bedankten uns bei der Leiterin für ihr grosses Engagement. Nach den Ferien geht die Kleine bereits in die Spielgruppe. Wie schnell doch die Zeit vergeht, sieht man wohl an den Grosskindern am besten.
Auch am See sind die Folgen der anhaltenden Trockenheit deutlich zu sehen. Der Pegelstand sinkt immer weiter, während die Wassertemperatur steigt. Viele Bootsplätze liegen bereits im Trockenen, und manche Schiffsanlegestellen können nicht mehr angefahren werden.
Regenfotos konnte ich in diesem Monat gerade einmal an einem einzigen Tag machen, und schon ist die nächste Hitzewelle im Anmarsch.
Die langen Sommerabende verbrachten wir gerne auf der Terrasse. Dort genossen wir die Stille, die angenehmen Abendstunden und das schöne Lichtspiel unserer Solarlampe. So hatte auch dieser heisse und trockene Juli seine besonderen Momente

Die Fotos zum vergrössern anklicken.

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Sommerkleider trotz Sommerhitze

Eigentlich war es diesen Monat viel zu heiss zum Nähen. Aber die Enkelinnen wachsen so schnell, und so wurden neue Kleider für die grosse Enkelin gewünscht.
Den Puzzle-Magic-Stoff, der sich in der Sonne verfärbt, hatte ich schon länger gekauft. Die Enkelin war ganz fasziniert, als sie das neue Kleid anprobierte. Natürlich musste sie damit sofort nach draussen an einen sonnigen Platz laufen. Dort konnte sie zusehen, wie auf dem zunächst eher schlichten Oberteil nach und nach immer mehr farbige Puzzleteile erschienen. Das war natürlich ein besonderer Effekt!
Das apricotfarbene Kleid bekam noch einen Traumfänger aufgebügelt, denn wie immer muss bei ihr einfach etwas drauf sein!
Aus einem Kimono-Schnitt nähte ich für die beiden Schwestern je zwei gleiche Shirts. So können sie nun im Partnerlook unterwegs sein.
Auch der gestreifte Stoff lag schon länger bei mir und wartete auf den passenden Schnitt. Mit dem Raglanshirt „Bethioua“ mit seiner schönen Rückenpasse war dieser nun gefunden. Ich verlängerte den Schnitt kurzerhand zum Kleid und nähte daraus ein neues Sommerkleid für mich.
So sind trotz der Hitze doch einige neue Kleidungsstücke unter der Nähmaschine hervorgekommen.

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12tel Blick Juli 2026

An meinem Standort hat sich im Vergleich zum Vormonat nicht viel verändert. Eine kleine Herausforderung war es allerdings, einen passenden Zeitpunkt für mein Foto zu finden, an dem nicht die ganze Wiese von Badegästen bevölkert war.

Unmittelbar neben meinem Standpunkt knickten bei einem heftigen Sturm Mitte des Monats zwei alte, grosse Bäume um. Was für ein Glück, dass dabei niemand getroffen wurde!

Dieser Baum musste anschliessend aus Sicherheitsgründen ganz gefällt werden. Er wird fehlen, denn er war ein beliebter Schattenspender im Schwimmbad, gerade an den heissen Sommertagen.

12tel Blicke, Mein Freund der Baum.

Mein Juni 2026

Der Juni 2026 wird wohl als Rekordmonat in Sachen Hitze in Erinnerung bleiben. Begonnen hat er mit den ersten Sommertagen, doch dann änderte das Wetter und die Schafskälte machte ihrem Namen alle Ehre. Geregnet hat es bei uns allerdings kaum, und der Pegelstand des Sees ist entsprechend tief.
Die grosse Enkelin durfte wieder mit der Feuerwehr-Drehleiter unsere Stadt aus der Vogelperspektive betrachten. Auf dieses Erlebnis freut sie sich jedes Jahr aufs Neue.
Für unser gemeinsames Wochenende mit unseren beiden Töchtern hatten wir ebenfalls Wetterglück. Wir genossen die Tage im Berner Oberland und konnten viele schöne Eindrücke mit nach Hause nehmen.
Im Garten wächst inzwischen alles üppig. Wir dürfen bereits Gemüse und Blumen ernten und freuen uns jeden Tag über die bunte Pracht. Auch unser Teich wurde gereinigt und frisch aufgefüllt – da wäre etwas Regen durchaus willkommen gewesen.
Seit Mitte Monat herrschen sommerliche Temperaturen, und jede Abkühlung ist willkommen. Ich kann mich nicht erinnern, dass der See schon so früh im Jahr eine so angenehme Badetemperatur hatte.

Genähtes

Der Sommer kam schneller als erwartet, und leichte Röckli wurden für die grosse Enkelin dringend benötigt. Aus einem Stoffpaneel, das schon lange in meinem Nähzimmer auf seinen Einsatz wartete, entstand ein luftiges Strandkleid. Schliesslich rücken die Ferien am Meer immer näher.
Das schlichte hellblaue Shirt brauchte sie für das Konzert der Singvögel, bei dem sie mit grosser Begeisterung mitsingt. Für uns Zuhörer war das natürlich ein besonderes Highlight, und ich war unglaublich stolz auf unsere Enkelin.
Die Röckli in der dritten Reihe sind für die kleine Enkelin entstanden. So muss sie nicht immer nur die Kleidung ihrer grossen Schwester nachtragen, sondern bekommt auch etwas ganz Eigenes.

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Thun – Stadtspaziergang zwischen Geschichte, Wasser und Schlossblick

Wie im vorigen Beitrag schon geschrieben, gönnten wir uns eine Auszeit im Berner Oberland, hoch über dem Thunersee.

Von diesem malerischen Dorf aus machten wir einen Abstecher und fuhren nach Thun.

Dort nahmen wir an einer Stadtführung teil und erfuhren viel Wissenswertes über die Stadt und ihre Geschichte. Schon beim Ankommen spürten wir, dass Thun ein besonderes Flair ausstrahlt. Ein Ort, an dem man gerne flaniert und bummelt. In den fast durchgehend autofreien Gassen war überall einladend herausgestuhlt.

Unsere Tour begann bei der oberen Schleuse, der Scherzligschleuse. Noch heute kann dort der Pegelstand des Thunersees reguliert werden. Gebaut wurde sie, um das Wasser in den ehemaligen Stadtgraben zu leiten und Überschwemmungen zu verhindern. Dabei entstand auch eine Insel, die von der inneren und äusseren Aare umflossen wird.

Im Innern der Brücke kann man die Schleusen zum Öffnen und Schliessen gut besichtigen.

Das einstige Luxushotel Thunerhof versetzt einen zurück in die Belle Époque. 1875 wurde das imposante Grandhotel erbaut. Es war zu dieser Zeit das grösste und luxuriöseste Hotel des Berner Oberlandes. Der Hotelbetrieb wurde 1934 endgültig eingestellt. Heute ist es einer der Standorte der Stadtverwaltung Thun. Auch das Kunstmuseum befindet sich in diesem historischen Gebäude.

Weiter ging der Blick zum Mühleplatz, wo heute nichts mehr an die florierenden Zeiten des Gewerbes erinnert. Bis in die 1970er-Jahre wurde auf dem Mühleplatz Korn zu Mehl verarbeitet. In den 80er-Jahren übernahm die Stadt das Terrain an der Aare. Anschliessend wurden die alten Mühlegebäude zum Abbruch freigegeben und der Platz neu gestaltet. Heute ist der Mühleplatz direkt am Wasser das Herzstück der pulsierenden Thuner Gastro- und Ausgehszene.

Begeistert hat uns, wie nahe am Wasser ein Beizlein neben dem anderen aufgereiht war.

Dann standen wir vor dem Marktplatz mit dem imposanten Blick hinauf zum Schloss. Ich konnte mir nicht all die Zahlen und Episoden rund um das Schloss merken. Wer mehr wissen will, schaut hier nach.

Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass der obere Teil einmal neu gebaut wurde.

Etwas Besonderes ist die Obere Hauptgasse mit ihren prägnanten Hochtrottoirs, den vorstehenden Dächern und den bunten Häuserfassaden. Die Gasse erhält ihren besonderen Charakter durch ein ungewöhnliches Strassenprofil. Beidseitig hervorspringende untere Geschosse und darüberliegende Trottoirs bilden eine zweigeschossige Ladenzeile. Via Obere Hauptgasse gelangt man übrigens mit einem Lift bequem auf den Schlossberg.

Und hier ein Blick auf die hintere Häuserfront der Oberen Hauptgasse.

Bereits im Mittelalter stand auf dem Schlossberg neben der Burganlage die markante Stadtkirche. Es ist die reformierte Kirche der Stadt Thun. Der achteckige Turm und das grosszügige barocke Schiff prägen das historische Bauwerk.

Vom südlichen Turm in der Kirchhofmauer aus geniesst man einen besonders spektakulären Blick auf das Aarebecken, den Thunersee und die Berner Oberländer Alpen.

Das Laufen über die Schottergassen merkten wir langsam in den Beinen.

Da tat ein Schluck kaltes Wasser aus dem schönen alten Brunnen sehr gut.

Über die gedeckte Holzbrücke stiegen wir wieder hinunter in die Altstadt. Kurz mussten wir überlegen, wie viele Holzbrücken es in Thun eigentlich gibt!

Bei der Unteren Schleuse, der Mühleschleusenbrücke, gibt es auch für Abenteuerlustige viel zu erleben. Eine der beliebtesten Aktivitäten hier ist das Wellensurfen bei den Schleusen. Ein einzigartiges Erlebnis, das Adrenalin mit eindrücklicher Naturschönheit verbindet.

Diesem spektakulären Treiben sahen wir eine Weile zu und bestaunten die Surfer. Die Schleusen sind seit 1818 in Betrieb und wurden ursprünglich gebaut, um den Transport auf dieser Wasserstrasse, die den Thunersee mit Bern verbindet, zu erleichtern.

Nach dieser sehr informativen Stadtführung setzten wir uns in ein Café, natürlich direkt am Wasser, und liessen die vielen Eindrücke auf uns wirken.

Thun ist auf jeden Fall eine Reise wert. Für uns war es genau so, wie wir es am liebsten haben.

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Kurzurlaub ins Berner Oberland

Schon lange war ich nicht mehr im Berner Oberland, eine Region der Schweiz, die ich bisher kaum kannte. Umso mehr freuten sich mein Mann und ich, gemeinsam mit unseren zwei Töchtern, auf eine kleine Auszeit vom Alltag. Unsere Wahl fiel auf ein wunderschönes Wellnesshotel hoch über dem Thunersee.

Ankommen, entspannen und geniessen – das war unser Motto.

Der Wellness- und Spa-Bereich liess keine Wünsche offen und bot die perfekte Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen.

Besonders beeindruckend war jedoch der Blick von der Terrasse: Über den Thunersee hinweg bis zu den Berner Alpen, einfach gigantisch! Zum Glück spielte auch das Wetter mit. Zwar nicht wolkenlos, aber trocken.

Direkt gegenüber unseres Hotels ragte der Niesen in die Höhe, einer der markantesten Hausberge der Region.

Ein besonderes Highlight war ein Ausflug, der direkt neben dem Hotel begann: die Überquerung der 340 Meter langen Hängebrücke über die Gumischlucht. Mit einem Blick in die 182 Meter tiefe Schlucht ist dieses Erlebnis nichts für schwache Nerven.

Die Panorama-Hängebrücke zwischen Sigriswil und Aeschlen bietet eine spektakuläre Aussicht auf die berühmten Gipfel Eiger, Mönch und Jungfrau sowie auf den glitzernden Thunersee. Wer wagt, einen Blick nach unten zu werfen, entdeckt tief unter sich den Grund der Gumischlucht, ein atemberaubender Moment.

Getragen wird die Brücke von vier 27 Meter hohen, leicht zur Mitte geneigten Pylonen, ein eindrucksvolles Bauwerk inmitten der alpinen Landschaft.

Wir entschieden uns für den Weg durch die Gumischlucht

Und wurden mit einer ganz besonderen Perspektive belohnt: dem faszinierenden Blick von unten hinauf zur Brücke, eingerahmt vom Himmel.

Auf dem nächsten Bild das idyllische Dorf Aeschlen, das durch die Hängebrücke mit Sigriswil verbunden ist.

Auch der Blick über den Thunersee, kombiniert mit einem dramatischen Himmel, blieb uns unvergesslich.

Ein ganz besonderer Anlass machte den Aufenthalt zusätzlich einzigartig: Wir hatten ein Geburtstagskind dabei, das natürlich gebührend gefeiert wurde.

Kulinarisch wurden wir ebenfalls rundum verwöhnt, mit einem abwechslungsreichen und genussvollen Angebot, das keine Wünsche offenliess.

Viel zu schnell ging unser verlängertes Wochenende zu Ende. Doch wir waren uns alle einig: Diese Auszeit war ein voller Erfolg – genau so, wie ich es am liebsten habe.

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Mein Mai 2026

Mein Mai war gefüllt mit vielen schönen Tagen. Die Höhepunkte waren ganz sicher unsere Enkelinnen, die abwechslungsweise bei uns in den Ferien waren.
Anfang Monat war die grosse Enkelin bei uns, und der Mai startete mit schönem, warmem Wetter. Mit ihr machten wir eine Wanderung zur Ruine Ramschwag und besuchten die Frösche im Hudelmoos. Auch im Garten war sie sehr gerne mit dem Grosspapi unterwegs. Die Blumen, die sie ausgesät hat, spriessen inzwischen schon richtig schön.
Aus dem Garten können wir fleissig ernten: Salat, Kohlrabi, Spinat, Schnittmangold und Kefen. Das ist jedes Jahr wieder eine grosse Freude.
Die kleine Enkelin hatte leider nicht so viel Glück mit dem Wetter, als sie zu uns in die Ferien kam. Mitte Monat war es kalt, fast wie im Winter, und ziemlich unfreundlich zum Draussensein. Trotzdem hatten wir eine schöne Zeit mit ihr und genossen das Vorlesen, Spielen und gemütliche Stunden drinnen.
Zu Hause bei den Mädels entstand in dieser Zeit ein traumhaftes Baumhaus, vom Papa selber gebaut. Was für ein schönes Kinderparadies!
Rund ums Haus blüht es wunderschön. Täglich öffnen sich neue Akeleien in ihren zarten Farben, und pünktlich zu Pfingsten zeigen auch die Pfingstrosen ihre prächtigen Blüten. Die Rosen blühen, so kommt es mir jedenfalls vor, jedes Jahr ein bisschen früher. Das wunderschöne Blumenherz habe ich zum Muttertag von unserer Tochter geschenkt bekommen. Nun lasse ich es trocknen, damit ich noch lange Freude daran habe.
Auch gearbeitet haben wir fleissig. Die Terrasse wurde gereinigt und frisch eingeölt. Unseren Teich mussten wir leeren, denn die Seerosen, die jedes Jahr so zuverlässig und schön geblüht haben, waren inzwischen unglaublich schwer geworden. Zwei Männer konnten sie nicht mehr aus dem Teich heben, deshalb mussten sie im Wasser zersägt werden.
Dass Seerosen stark wurzeln, wussten wir ja. Aber ein so grosses Wurzelwerk hat uns dann doch überrascht. Anschliessend wurde die Folie mit Hochdruck gereinigt, und wir hofften auf Regenwasser, um den Teich wieder zu füllen.
Doch statt dem erhofften Niederschlag kam der Sommer. Es wurde richtig heiss, sodass man gerne den Schatten suchte. Dabei gehört der Mai doch eigentlich noch zum Frühling!

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Sommerkleider bei Wintertemperaturen

Bei einstelligen Temperaturen nähte ich der grossen Enkelin Sommer-T-Shirts und kurze Hosen. Auch Leggings, die bis unter das Knie reichen, sind praktische Begleiter zu einem Kleid.
Natürlich musste auf den Shirts auch etwas drauf sein, denn ganz schlicht mag sie es nicht so gerne. Jetzt, Ende Monat, sind die genähten Sachen bei dem sommerlichen Wetter, das wir inzwischen haben, willkommene Anziehsachen.

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12tel Blick Mai 2026

Der Sommer ist da, auch wenn der Mai eigentlich noch zum Frühling gehört! Mein Foto für den 12tel Blick wurde an Pfingsten aufgenommen. Es war bereits so warm, dass viele Menschen den Schatten suchten.
Zum Glück spenden die grossen Bäume im Park wohltuende Kühle. Gerade an solchen Tagen merkt man wieder, wie wertvoll ihr Schatten ist. Das frische Grün ist inzwischen kräftig geworden, und der Blick wirkt schon fast sommerlich.

12tel Blicke

Zwischen Trockenheit und Blütenfülle

Die Metallskulptur müsste bei dem wenigen Wasser das Kind nicht auf den Schultern tragen, damit es keine nassen Füsse bekommt.

So verhangen sah es bei uns am See in letzter Zeit oft aus, und doch blieb der Regen aus. An der Stelle, an der ich für das Foto stehe, würde ich bei normalem Pegelstand knietief im Wasser stehen. Ein paar Tropfen sind letzte Woche zum Glück auch bei uns gefallen.

Nun hat sich der Sommer angekündigt, und der See lädt zum Baden ein, denn das flache Wasser erwärmt sich schnell.

Trotz der Kälte der vergangenen Woche sind die Akeleien wunderbar gewachsen und blühen jetzt in zarten Rosatönen bis hin zu tiefem Dunkelblau.

Um das Blüteninnere zu fotografieren, muss man sich tief nach unten beugen und gegen das Licht blicken.

Akeleien gehören zu meinen Lieblingsblumen im Frühjahr, und sie dürfen sich gern im ganzen Garten ausbreiten. Dafür schüttle ich die verblühten Pflanzen und helfe so ein wenig nach, damit sich ihre Samen verteilen.

Auch am Wegesrand blüht es jetzt in Rot und Blau, wenn ich an der Wiese vorbeifahre.

Ich habe den Eindruck, der Bauer sät am Rand des Ackers gezielt Mohn und Kornblumen aus.

Es ist ein wunderschöner Hingucker, und nicht nur ich lege dort gern einen kurzen Halt ein und freue mich über die zarten Blumen im satten Grün.

Der Blumenstrauss, den ich von meiner Tochter geschenkt bekommen habe, erfreut mich nun schon seit fast zwei Wochen und sieht immer noch wunderschön aus.

Rot sucht Nicole im Mai und meine strahlenden Rosen sende ich auch gerne zu Astrid.

Die schöne Karte und die lieben Zeilen, die die Blumen begleitet haben, sind ganz für mich bestimmt. Sie haben mich sehr berührt, genau so, wie ich es am liebsten habe.

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Mein April 2026 + 12tel Blick

An Ostern waren wir bei den Enkelinnen zum Brunch eingeladen und wurden mit einem einladenden Buffet verwöhnt. Das Wetter meinte es gut mit uns, und so konnte der Osterhase die Geschenke im Garten verstecken. Für die beiden Enkelinnen ist das jedes Jahr ein besonderes Highlight.
Der April war bei uns am See viel zu trocken. Oft wehte die Bise, die den Boden zusätzlich austrocknete, und die Nächte waren immer wieder sehr kalt. Trotzdem konnten wir bereits die ersten Fahrradausflüge unternehmen, sei es zu den Osterbrunnen oder einfach in die nähere Umgebung. Überall blühte es: auf den Blumenfeldern, in den Gärten und an den Obstbäumen. Das ist jedes Jahr wieder ein wunderschöner Anblick.
Schon seit Anfang Monat können wir Salat und Radieschen aus dem Garten ernten. Auch in der Küche ziehen nun wieder leichtere Gerichte ein. Eine Spezialität, die ich zurzeit öfter mache, ist Gemüse aus dem Airfryer: Süsskartoffeln, Karotten, Fenchel, Peperoni und rote Zwiebeln, gut gewürzt und mit einer Prise Honig verfeinert. Auch Randencarpaccio mit Birne und Ziegenkäse passt wunderbar in diese Jahreszeit.
Zum Kaffee musste ich den Kuchen nicht immer selber backen. Die sehr feine Himbeer-Quarktorte war von unserer Tochter und hat uns besonders gut geschmeckt.
Nach den Basaren ist vor den Basaren: Wir machen uns bereits wieder Gedanken und haben die ersten Versuche für neue Geschenkartikel gestartet. Dafür habe ich Schnurdrahtfiguren geformt und mit farbigem Papier ausgefüllt.
Die ersten Cappuccinos konnten wir auch schon draussen geniessen. In den letzten Tagen war unsere grosse Enkelin bei uns in den Ferien und verwöhnte uns mit ihren Kochkünsten. Sie machte eine feine Pizza, bereitete einen Rohkostteller zu und servierte uns auf der Terrasse einen herrlichen Fruchtsalat. Dafür hatte sie extra kleine Blümchen gepflückt, um den Tisch schön zu schmücken. Eine wunderbare Geste von einer Sechsjährigen – genau so, wie ich es am liebsten habe.
Mit dem Grosspapi war sie ausserdem wandern, mit anschliessendem Grillieren an der Feuerstelle. Solche gemeinsamen Erlebnisse machen diesen April besonders schön und bleiben in guter Erinnerung.

Die Bilder können zum Vergrössern angeklickt werden.

Genähtes

Die grosse Enkelin mag es am liebsten, wenn auf ihren T-Shirts etwas Besonderes zu sehen ist. Deshalb habe ich ihre Shirts mit Bügelbildern verschönert. Selbstverständlich durfte sie selber aussuchen, welche Motive ihr am besten gefallen. Für mich ist es schön zu sehen, wie gerne die Shirts nun getragen werden.
Die beiden Sommerkleidchen sind Upcycling-Projekte. Sie sind aus Sommerkleidern ihres Gottis entstanden und haben so ein zweites Leben bekommen.

12tel Blick

Meine Aufnahme entstand vor einer Woche bei schönstem Sonnenschein, aber mit starker Bise. Durch den kühlen Nordwind fühlten sich die Temperaturen gleich einige Grade kälter an. Die Blätter an den Bäumen sind inzwischen schon schön gewachsen. Besonders gut sieht man das am Schattenwurf.

Wenn ich mich um 180 Grad drehe, ist der Blick nicht weniger schön. Am meisten schätze ich an unserem Stadtpark den hohen Baumbestand. Hoffentlich darf er noch ganz lange so erhalten bleiben.

Da ich ja am Schwäbischen Meer wohne, habe ich auch ein Video gemacht. Darauf hört man das Rauschen des Wassers, fast wie am Meer.

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Mein März 2026

Im März gibt es bei uns mehrere Geburtstage zu feiern. Einer der wichtigsten war natürlich der dritte Geburtstag unserer kleinen Enkelin. Die wunderschöne Torte, die nicht nur toll aussah, sondern auch lecker schmeckte, wurde von ihrer Patin gemacht. Meine Geburtstagskarte entstand im ersten Schreibkurs, den ich besucht habe. Weil gemeinsam mit unseren Töchter besuchte ich auch noch einen Handlettering Kartenkurs.
Das Wetter meinte es im März gut mit uns, und an vielen Tagen wärmte uns die Sonne. Zum Glück blieben die Nächte noch recht kalt, sodass das Wachstum in der Natur etwas gebremst wurde.
Ich brauchte neue Schnittmuster und kopierte deshalb einige von Bögen ab, die für viele wohl wie ein wahres Linienlabyrinth aussehen. Auch Gipsfiguren habe ich in diesem Monat mehrmals gegossen, und viele davon fanden ihren Platz als Bereicherung in Geschenken.
Zweimal besuchte ich eine Cabaret-Vorstellung, wobei einer der Künstler von sich sagte, er sei Komiker. Besonders schöne Momente waren auch die ersten Schlüsselblumen, die mir mein Mann brachte, und das kleine Sträusschen aus dem Garten, das mir unsere kleine Enkelin mit den Worten entgegenstreckte: „Für dich, Grossmami.“ Das liess mein Herz schmelzen.
Die Blutkirsche steht bereits seit Mitte Monat in voller Blüte und erfreut mich jeden Tag mit ihrem Anblick aus dem Fenster. Auch die Biberbauten in der Nähe unseres Gartens werden immer grösser, und die ersten Salate sind im Treibbeet schon schön angewachsen.
So früh wie noch nie gab es bei uns eine Erdbeerroulade. Unsere grosse Enkelin hat sie sogar selbst für uns zum Kaffee dekoriert. Seit ein paar Tagen blühen die ersten Blüten am Aprikosenbaum. Allerdings kündigen die Wetteraussichten wieder Frost für die nächsten Nächte an, was leider nichts Gutes für die Ernte verheisst.

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Genähtes

Im März wurde auch wieder genäht, was nötig war, denn die Enkelinnen wachsen so schnell. Natürlich gab es für die kleine Enkelin ein Geburtstagsshirt, und sie hat sofort erkannt, dass das jetzt ihre Zahl ist. Bei uns gab es im März bereits an vielen Tagen warme Temperaturen im zweistelligen Bereich. Dafür sind leichte, langärmlige Shirts aus mercerisierter Baumwolle ideal. Die grosse Enkelin bewegt sich fast schon so grazil wie die Figur auf dem Bügelbild.

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Biberspuren

In unserem Naturschutzgebiet haben sich mehrere Biberfamilien angesiedelt. Entlang des Flusslaufs in Richtung See breiten sie sich an verschiedenen Stellen immer weiter aus! Nicht unbedingt zur Freude aller. Mancherorts roden die Tiere ganze Baumbestände.

Ihre Bauten ermöglichen es sogar uns Menschen, trockenen Fusses das Bachbett zu überqueren. Zurzeit führt der Fluss wenig Wasser, doch sollte sich das ändern, bin ich gespannt, wohin das ganze Material geschwemmt wird.

Links und rechts des Flusslaufs entstehen immer mehr Ausbuchtungen, die inzwischen auch landwirtschaftlich genutzte Flächen betreffen. Biber sind geschützte Tiere, doch darüber, wie weit man ihre Bautätigkeit tolerieren muss, gehen die Meinungen der Betroffenen auseinander. Mensch und Tier werden hier wohl einen gemeinsamen Weg finden müssen.

Schon oft habe ich bei einem Spaziergang ein Stück Holz mitgenommen, das lose am Weg oder am Ufer lag.

Daraus sind zusammen mit meinen gegossenen Gipsfiguren österliche Arrangements entstanden.

Bei den Gipsfiguren sind wir uns im Freundeskreis allerdings nie ganz einig: Wirken sie naturbelassen schöner oder doch lieber mit Farbe? Was meint ihr?

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