Archiv der Kategorie: Kreativ

Mein Mai 2026

Mein Mai war gefüllt mit vielen schönen Tagen. Die Höhepunkte waren ganz sicher unsere Enkelinnen, die abwechslungsweise bei uns in den Ferien waren.
Anfang Monat war die grosse Enkelin bei uns, und der Mai startete mit schönem, warmem Wetter. Mit ihr machten wir eine Wanderung zur Ruine Ramschwag und besuchten die Frösche im Hudelmoos. Auch im Garten war sie sehr gerne mit dem Grosspapi unterwegs. Die Blumen, die sie ausgesät hat, spriessen inzwischen schon richtig schön.
Aus dem Garten können wir fleissig ernten: Salat, Kohlrabi, Spinat, Schnittmangold und Kefen. Das ist jedes Jahr wieder eine grosse Freude.
Die kleine Enkelin hatte leider nicht so viel Glück mit dem Wetter, als sie zu uns in die Ferien kam. Mitte Monat war es kalt, fast wie im Winter, und ziemlich unfreundlich zum Draussensein. Trotzdem hatten wir eine schöne Zeit mit ihr und genossen das Vorlesen, Spielen und gemütliche Stunden drinnen.
Zu Hause bei den Mädels entstand in dieser Zeit ein traumhaftes Baumhaus, vom Papa selber gebaut. Was für ein schönes Kinderparadies!
Rund ums Haus blüht es wunderschön. Täglich öffnen sich neue Akeleien in ihren zarten Farben, und pünktlich zu Pfingsten zeigen auch die Pfingstrosen ihre prächtigen Blüten. Die Rosen blühen, so kommt es mir jedenfalls vor, jedes Jahr ein bisschen früher. Das wunderschöne Blumenherz habe ich zum Muttertag von unserer Tochter geschenkt bekommen. Nun lasse ich es trocknen, damit ich noch lange Freude daran habe.
Auch gearbeitet haben wir fleissig. Die Terrasse wurde gereinigt und frisch eingeölt. Unseren Teich mussten wir leeren, denn die Seerosen, die jedes Jahr so zuverlässig und schön geblüht haben, waren inzwischen unglaublich schwer geworden. Zwei Männer konnten sie nicht mehr aus dem Teich heben, deshalb mussten sie im Wasser zersägt werden.
Dass Seerosen stark wurzeln, wussten wir ja. Aber ein so grosses Wurzelwerk hat uns dann doch überrascht. Anschliessend wurde die Folie mit Hochdruck gereinigt, und wir hofften auf Regenwasser, um den Teich wieder zu füllen.
Doch statt dem erhofften Niederschlag kam der Sommer. Es wurde richtig heiss, sodass man gerne den Schatten suchte. Dabei gehört der Mai doch eigentlich noch zum Frühling!

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Sommerkleider bei Wintertemperaturen

Bei einstelligen Temperaturen nähte ich der grossen Enkelin Sommer-T-Shirts und kurze Hosen. Auch Leggings, die bis unter das Knie reichen, sind praktische Begleiter zu einem Kleid.
Natürlich musste auf den Shirts auch etwas drauf sein, denn ganz schlicht mag sie es nicht so gerne. Jetzt, Ende Monat, sind die genähten Sachen bei dem sommerlichen Wetter, das wir inzwischen haben, willkommene Anziehsachen.

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12tel Blick Mai 2026

Der Sommer ist da, auch wenn der Mai eigentlich noch zum Frühling gehört! Mein Foto für den 12tel Blick wurde an Pfingsten aufgenommen. Es war bereits so warm, dass viele Menschen den Schatten suchten.
Zum Glück spenden die grossen Bäume im Park wohltuende Kühle. Gerade an solchen Tagen merkt man wieder, wie wertvoll ihr Schatten ist. Das frische Grün ist inzwischen kräftig geworden, und der Blick wirkt schon fast sommerlich.

12tel Blicke

Mein April 2026 + 12tel Blick

An Ostern waren wir bei den Enkelinnen zum Brunch eingeladen und wurden mit einem einladenden Buffet verwöhnt. Das Wetter meinte es gut mit uns, und so konnte der Osterhase die Geschenke im Garten verstecken. Für die beiden Enkelinnen ist das jedes Jahr ein besonderes Highlight.
Der April war bei uns am See viel zu trocken. Oft wehte die Bise, die den Boden zusätzlich austrocknete, und die Nächte waren immer wieder sehr kalt. Trotzdem konnten wir bereits die ersten Fahrradausflüge unternehmen, sei es zu den Osterbrunnen oder einfach in die nähere Umgebung. Überall blühte es: auf den Blumenfeldern, in den Gärten und an den Obstbäumen. Das ist jedes Jahr wieder ein wunderschöner Anblick.
Schon seit Anfang Monat können wir Salat und Radieschen aus dem Garten ernten. Auch in der Küche ziehen nun wieder leichtere Gerichte ein. Eine Spezialität, die ich zurzeit öfter mache, ist Gemüse aus dem Airfryer: Süsskartoffeln, Karotten, Fenchel, Peperoni und rote Zwiebeln, gut gewürzt und mit einer Prise Honig verfeinert. Auch Randencarpaccio mit Birne und Ziegenkäse passt wunderbar in diese Jahreszeit.
Zum Kaffee musste ich den Kuchen nicht immer selber backen. Die sehr feine Himbeer-Quarktorte war von unserer Tochter und hat uns besonders gut geschmeckt.
Nach den Basaren ist vor den Basaren: Wir machen uns bereits wieder Gedanken und haben die ersten Versuche für neue Geschenkartikel gestartet. Dafür habe ich Schnurdrahtfiguren geformt und mit farbigem Papier ausgefüllt.
Die ersten Cappuccinos konnten wir auch schon draussen geniessen. In den letzten Tagen war unsere grosse Enkelin bei uns in den Ferien und verwöhnte uns mit ihren Kochkünsten. Sie machte eine feine Pizza, bereitete einen Rohkostteller zu und servierte uns auf der Terrasse einen herrlichen Fruchtsalat. Dafür hatte sie extra kleine Blümchen gepflückt, um den Tisch schön zu schmücken. Eine wunderbare Geste von einer Sechsjährigen – genau so, wie ich es am liebsten habe.
Mit dem Grosspapi war sie ausserdem wandern, mit anschliessendem Grillieren an der Feuerstelle. Solche gemeinsamen Erlebnisse machen diesen April besonders schön und bleiben in guter Erinnerung.

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Genähtes

Die grosse Enkelin mag es am liebsten, wenn auf ihren T-Shirts etwas Besonderes zu sehen ist. Deshalb habe ich ihre Shirts mit Bügelbildern verschönert. Selbstverständlich durfte sie selber aussuchen, welche Motive ihr am besten gefallen. Für mich ist es schön zu sehen, wie gerne die Shirts nun getragen werden.
Die beiden Sommerkleidchen sind Upcycling-Projekte. Sie sind aus Sommerkleidern ihres Gottis entstanden und haben so ein zweites Leben bekommen.

12tel Blick

Meine Aufnahme entstand vor einer Woche bei schönstem Sonnenschein, aber mit starker Bise. Durch den kühlen Nordwind fühlten sich die Temperaturen gleich einige Grade kälter an. Die Blätter an den Bäumen sind inzwischen schon schön gewachsen. Besonders gut sieht man das am Schattenwurf.

Wenn ich mich um 180 Grad drehe, ist der Blick nicht weniger schön. Am meisten schätze ich an unserem Stadtpark den hohen Baumbestand. Hoffentlich darf er noch ganz lange so erhalten bleiben.

Da ich ja am Schwäbischen Meer wohne, habe ich auch ein Video gemacht. Darauf hört man das Rauschen des Wassers, fast wie am Meer.

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Spaziergang zu den Osterbrunnen.

Mein Spaziergang in diesem Monat führt euch durch das charmante Städtchen Bischofszell, das ich besucht habe, als dort gleich 25 Osterbrunnen liebevoll dekoriert waren.
Gestartet sind wir auf dem Grubplatz, der mitten im Ort liegt. Die Osterhasen auf dem Grubplatzbrunnen geniessen von hier aus einen direkten Blick auf den Bogenturm, das Wahrzeichen von Bischofszell.

Der Bogenturm war einst das östliche Aussenwerk der Stadt und wurde nach der Befestigung der Vorstadt im Jahr 1437 errichtet.

Links und rechts des Turms zieht sich die Stadtmauer entlang, an die die Häuser dicht aneinander gebaut sind

Noch blühen keine echten Rosen in der Rosenstadt. Doch fleissige Strickerinnen haben unzählige Rosen gestrickt und an der Rosenranke befestigt. Ein farbenfroher Vorgeschmack auf den Frühling.

Neben dem Bogenturm spaziere ich in den Museumsgarten, wo ein Brunnen anlässlich des Jubiläums der örtlichen Steelband festlich geschmückt wurde.

Im Barockgarten steht auch die „Schniederbudig“, die heute als Eventlokal genutzt wird.

In der Marktgasse finden sich mehrere eindrückliche Patrizierhäuser, darunter auch das Ortsmuseum. Von dort geht meine Brunnentour weiter die Tuchgasse hinunter.

Ein kleiner Abstecher führt mich ins Zitronengässchen, ist das nicht ein herziger Name, der perfekt zu diesem verwinkelten Ort passt?

Hier entdeckt man unter anderem wunderschöne, kunstvolle Fensterladenhalter.

Ganz dem Namen entsprechend ist der Brunnen mediterran geschmückt. Von hier aus hat man einen besonders schönen Blick auf die Rückseite des Rathauses. In der Schottengasse empfiehlt es sich allerdings, die High Heels besser zu Hause zu lassen, das Kopfsteinpflaster verlangt nach bequemem Schuhwerk.

Am Ende der Tuchgasse eröffnet sich vom dortigen Brunnen aus ein wunderbarer Blick auf die St.-Pelagius-Kirche.

In der Schottengasse spaziert man dann von der anderen Seite an der Kirche vorbei, mit Sicht auf die Michaelskapelle und die liebevoll aneinandergereihten Häuser im Hof.

Ein kleines Paradies für Kinder und eine echte Augenweide, die individuell gestalteten Häuser mit ihren kleinen Vorgärten laden zum Staunen ein.

Vom Hirschenplatz aus hat man schliesslich eine besonders schöne Sicht auf die St.-Pelagius-Kirche mit der Michaelskapelle, wenn man vor dem festlich dekorierten Brunnen steht. Einziger Wermutstropfen: die vielen Autos, die sich durch die Altstadt schlängeln oder dort parkiert sind.

Es gäbe noch viele weitere Plätze und versteckte Winkel in der Rosenstadt, die bereits mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet wurde, zu entdecken. Hier und hier habe ich euch bereits einen kleinen Einblick gezeigt, und es lohnt sich, noch mehr davon zu erkunden.

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Mein März 2026

Im März gibt es bei uns mehrere Geburtstage zu feiern. Einer der wichtigsten war natürlich der dritte Geburtstag unserer kleinen Enkelin. Die wunderschöne Torte, die nicht nur toll aussah, sondern auch lecker schmeckte, wurde von ihrer Patin gemacht. Meine Geburtstagskarte entstand im ersten Schreibkurs, den ich besucht habe. Weil gemeinsam mit unseren Töchter besuchte ich auch noch einen Handlettering Kartenkurs.
Das Wetter meinte es im März gut mit uns, und an vielen Tagen wärmte uns die Sonne. Zum Glück blieben die Nächte noch recht kalt, sodass das Wachstum in der Natur etwas gebremst wurde.
Ich brauchte neue Schnittmuster und kopierte deshalb einige von Bögen ab, die für viele wohl wie ein wahres Linienlabyrinth aussehen. Auch Gipsfiguren habe ich in diesem Monat mehrmals gegossen, und viele davon fanden ihren Platz als Bereicherung in Geschenken.
Zweimal besuchte ich eine Cabaret-Vorstellung, wobei einer der Künstler von sich sagte, er sei Komiker. Besonders schöne Momente waren auch die ersten Schlüsselblumen, die mir mein Mann brachte, und das kleine Sträusschen aus dem Garten, das mir unsere kleine Enkelin mit den Worten entgegenstreckte: „Für dich, Grossmami.“ Das liess mein Herz schmelzen.
Die Blutkirsche steht bereits seit Mitte Monat in voller Blüte und erfreut mich jeden Tag mit ihrem Anblick aus dem Fenster. Auch die Biberbauten in der Nähe unseres Gartens werden immer grösser, und die ersten Salate sind im Treibbeet schon schön angewachsen.
So früh wie noch nie gab es bei uns eine Erdbeerroulade. Unsere grosse Enkelin hat sie sogar selbst für uns zum Kaffee dekoriert. Seit ein paar Tagen blühen die ersten Blüten am Aprikosenbaum. Allerdings kündigen die Wetteraussichten wieder Frost für die nächsten Nächte an, was leider nichts Gutes für die Ernte verheisst.

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Genähtes

Im März wurde auch wieder genäht, was nötig war, denn die Enkelinnen wachsen so schnell. Natürlich gab es für die kleine Enkelin ein Geburtstagsshirt, und sie hat sofort erkannt, dass das jetzt ihre Zahl ist. Bei uns gab es im März bereits an vielen Tagen warme Temperaturen im zweistelligen Bereich. Dafür sind leichte, langärmlige Shirts aus mercerisierter Baumwolle ideal. Die grosse Enkelin bewegt sich fast schon so grazil wie die Figur auf dem Bügelbild.

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Biberspuren

In unserem Naturschutzgebiet haben sich mehrere Biberfamilien angesiedelt. Entlang des Flusslaufs in Richtung See breiten sie sich an verschiedenen Stellen immer weiter aus! Nicht unbedingt zur Freude aller. Mancherorts roden die Tiere ganze Baumbestände.

Ihre Bauten ermöglichen es sogar uns Menschen, trockenen Fusses das Bachbett zu überqueren. Zurzeit führt der Fluss wenig Wasser, doch sollte sich das ändern, bin ich gespannt, wohin das ganze Material geschwemmt wird.

Links und rechts des Flusslaufs entstehen immer mehr Ausbuchtungen, die inzwischen auch landwirtschaftlich genutzte Flächen betreffen. Biber sind geschützte Tiere, doch darüber, wie weit man ihre Bautätigkeit tolerieren muss, gehen die Meinungen der Betroffenen auseinander. Mensch und Tier werden hier wohl einen gemeinsamen Weg finden müssen.

Schon oft habe ich bei einem Spaziergang ein Stück Holz mitgenommen, das lose am Weg oder am Ufer lag.

Daraus sind zusammen mit meinen gegossenen Gipsfiguren österliche Arrangements entstanden.

Bei den Gipsfiguren sind wir uns im Freundeskreis allerdings nie ganz einig: Wirken sie naturbelassen schöner oder doch lieber mit Farbe? Was meint ihr?

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Frühling in Sicht

Juhui, der Frühling hat uns gefunden! Es tut so gut zu sehen, wie die ersten Blümchen wachsen und mit ihrer Blütenpracht endlich wieder Farbe in den Alltag bringen. Die Wiese neben unserem Garten ist schon übersät mit Schneeglöckchen, und auch die Bienen sind unterwegs und finden bereits ihren ersten Nektar.

Auch mit den Enkelinnen macht es jetzt wieder richtig Freude, draussen zu sein, spazieren zu gehen und das Erwachen der Natur mitzuerleben.

Noch ist die Vegetation rundherum eher kahl. Am Weiher liegt das Wasser ruhig, und die Spiegelungen der Uferbäume sind ganz klar zu erkennen. Von den Wassertieren haben wir diesmal zwar keine gesehen, dafür stehen rund um den Weiher bereits die Froschzäune. Ein sicheres Zeichen: Der Frühling nimmt Fahrt auf.

Zu Hause hat mir mein Mann die ersten Schlüsselblumen aus dem Garten gebracht. Das hat bei uns Tradition und gehört einfach zum Frühlingsanfang dazu.

Und auch in der Werkstatt wird es frühlingshaft: Die ersten Osterhasen habe ich bereits gegossen. Jetzt werden sie noch dekoriert und dann sind sie bereit für den Ostermarkt.

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Mein Januar 2026

Schon wieder ist der erste Monat im neuen Jahr fast vorbei, und ich habe mich noch immer nicht ganz an die neue Schreibweise der Jahreszahl gewöhnt. Zum Glück habe ich eine gute Gedächtnisstütze: Die grosse Enkelin hat eine Jahreszahl gebastelt, die mich täglich daran erinnert.
Vieles läuft ja nahtlos weiter. Gute Vorsätze nehme ich mir schon lange keine mehr vor, aber meinen ersten Beitrag auf Instagram habe ich trotzdem gemacht. Mal sehen, ob die Plattform etwas für mich ist!
Bei uns am See mussten wir an vielen Tagen auf die Sonne verzichten. Niederschlag gab es kaum, abgesehen von den wenigen Schneeflocken Anfang Jahr, als wir kurz ein kleines Wintermärchen erleben durften. Die Tierspuren auf unserer Terrasse konnten wir allerdings nicht zuordnen. Zum Schlittschuhlaufen hat es leider weder mit der Eisbildung am See noch auf dem Weiher gereicht.
Den Ausflug zu den Eisskulpturen machten wir an einem der wenigen schönen Tage. Leider hatte das Tauwetter den Kunstwerken schon stark zugesetzt.
Schon den ganzen Monat blüht meine Clivie im Wintergarten. Kulinarisch gab es auch einiges, das uns den Januar versüsst hat: Ein getränkter Orangenkuchen war perfekt für eine gemütliche Kaffeerunde, und die Bananenmuffins sind sowieso ein sicherer Wert. Die Kombination aus Randencarpaccio mit Orangen und Feta kam gleich mehrmals auf den Tisch – genauso wie das geschichtete Passionsfrucht-Mousse.
Die Nähmaschine blieb den ganzen Monat über still, ausser fürs Aufnähen des zweiten Schwimmabzeichens unserer grossen Enkelin, das sie mit Bravour geschafft hat. Da darf sie mit Recht stolz darauf sein.
Und ein Hauch von Frühlingsgefühl zieht auch schon ein: Die ersten Schneeglöckchen im Väschen.

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Neues Jahr, neuer Blickstandort

Lange habe ich überlegt, ob und womit ich beim 12tel Blick dabei sein möchte. Mein Standort ist im Park – mit verschiedenen Bäumen und dem See. Im Laufe des Jahres wird vielleicht auch der eine oder andere Tourist mit aufs Bild kommen!

12tel Blicke

Hallo 2026!

Das neue Jahr liegt vor uns wie ein weisses Blatt Papier – leer, offen, voller Möglichkeiten. Also: Pinsel in die Hand und losmalen.

Unsere grosse Enkelin hatte dafür ihre ganz eigene Idee. Sie wollte die Jahreszahl nicht einfach übernehmen, sondern ihre persönliche „2026“ kreieren.

Und weil sie Freude gern teilt, hat sie für ihre Liebsten kleine Glückskekse aus Papier gefaltet. In jedem steckte ein ganz persönlicher Wunsch.

Ich wünsche euch allen ein glückliches Ankommen im neuen Jahr. Und egal, was 2026 bringt: Machen wir das Beste daraus.

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Mein Dezember 2025

Mein Dezember 2025 war so, wie ich ihn mir vorgenommen hatte: eher ruhig, aber mit schönen Abwechslungen. Nur die Sonne liess sich bei uns am See fast nie blicken.
Vieles konnte ich schon vor der Adventszeit erledigen. Die Adventsdeko war rechtzeitig fertig, und auch die Guetzli standen pünktlich bereit. Was ich euch unbedingt noch zeigen wollte, und Andrea fragt danach, ist das Adventsfenster bei den Enkelinnen. Es hat den ganzen Monat geleuchtet, und die grosse Enkelin hat begeistert mitgeschmückt.
Immer wieder konnte ich besinnliche Stimmungen einfangen und mich daran freuen, sei es bei einem Spaziergang am See oder unterwegs bei einem Ausflug. Mit meinem Mann war ich in Einsiedeln und bummelte über den Weihnachtsmarkt auf dem Klosterplatz, vor dieser imposanten Kulisse. Auch die Stimmung am Vierwaldstättersee haben wir sehr genossen. Von unserem stimmungsvollen Abend mit unseren Töchtern auf der Insel Mainau habe ich euch ja schon berichtet.
Einen ganz schönen Nachmittag verbrachten wir Geschwister zusammen bei uns, solche gemeinsamen Stunden sind einfach wertvoll. Ein Höhepunkt im Dezember ist für uns seit sechs Jahren der Geburtstag unserer grossen Enkelin. Sie bereichert unser Leben immer wieder aufs Neue. Für sie habe ich dieses Jahr ein neues Shirt genäht.
Entstanden sind auch viele Karten, die ich alle rechtzeitig verschickt habe, ich freue mich jedes Mal, wenn so kleine Grüsse auf die Reise gehen.
Heiligabend durften wir im Kreise der ganzen Familie bei den Enkelinnen feiern. Den Apéro gab es draussen im Garten, vor einem wärmenden Feuer, und dazu wurden heisse Marroni gebraten. Natürlich durften auch die Geschenke nicht fehlen. Wir sassen gemütlich beisammen und liessen uns verwöhnen von den Gastgebern, die wirklich keinen Aufwand und keine Mühe gescheut haben.
Auch unsere Christbäume – drinnen und draussen – drücken unsere Weihnachtsstimmung genau aus. Das war Frage zwei von Andrea. Es war ein rundum gelungener Abend, genau so, wie ich es am schönsten finde.
Die restlichen Feiertage verbrachten wir ruhig. Und wir freuen uns sehr, dass die Enkelinnen nun abwechselnd in den Ferien zu uns kommen.

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12tel Blick Dezember

Fast den ganzen Dezember war es bei uns am See und auch an meinem Standort beim Weiher – grau. Oft wurde es den ganzen Tag nicht richtig hell. Kein Lieblingswetter von mir! Darum sieht man auf dem Foto auch nicht besonders viel.
Viel lieber hätte ich euch ein Bild mit verschneiter Landschaft oder einem zugefrorenen Weiher gezeigt, so wie damals, als unsere Kinder noch klein waren und auf dem Eisfeld Schlittschuh laufen konnten.

Und hier noch die Collage vom Jahresverlauf, aufgenommen an meinem Standort am Weiher. Ich bin zufrieden damit, denn alle Aufnahmen sind freihändig entstanden.

Eva möchte ich herzlich Danke sagen, dass sie jeden Monat unsere 12tel Blicke gesammelt hat. 12tel Blicke

Allen meinen Leser*innen danke ich für eure Besuche bei mir und wünsche ein gutes Ankommen im 2026, machen wir uns das beste daraus.

Christmas Garden

Treffpunkt für unseren gemeinsamen Abend mit unseren Töchtern war der Parkplatz bei der Insel Mainau. Die Mainau kenne ich sonst als blühende Insel im Bodensee, doch in der Advents- und Weihnachtszeit verwandelt sich der Park in ein wahres Lichtermeer. Schon auf dem Weg über die Brücke leuchteten uns unzählige Farben entgegen und stimmten uns auf das ein, was uns erwartete.

Nicht nur über dem Eingang wurden wir festlich begrüsst: Auch auf den Boden wurden liebevoll Projektionen gezaubert, die uns gleich ein Lächeln ins Gesicht zauberten.

Der funkelnde Rundweg über die Mainau war an diesem Abend wunderschön erleuchtet. In diesem Winter führt der romantische Spaziergang über eine magische Route mit ganz neuen Lichterwelten. Besonders eindrücklich war die Baumallee: Sie erstrahlte in einem wechselnden Farbenspiel, dazu tanzten Schriftzüge an den Baumstämmen hoch, wie leise Botschaften im Dunkeln.

Etwas ruhiger fürs Auge, aber mindestens genauso stimmungsvoll, wurde es unter den leuchtenden Herzen.

Oben beim Schloss angekommen, strahlte uns ein ganzer Tannenwald entgegen, vor einer herrlichen Kulisse, die sofort dieses warme, adventliche Gefühl auslöst.

Es war ein Genuss, den weihnachtlichen Lichtertänzen zuzusehen, das Funkeln der Sterne zu beobachten und der atemberaubenden Musik zu lauschen, die diese Augenblicke so besonders und unvergesslich machten.

Weiter ging es auf dem Rundweg in die Märchenwelt. Wir liessen uns von den vielen glitzernden Illuminationen in eine einzigartige, zauberhaft leuchtende Weihnachtswunderwelt entführen.

Bei Hänsel und Gretel stieg sogar schon Rauch aus dem Ofen, als wäre die Geschichte gerade erst lebendig geworden.

Frau Holle hingegen war an diesem Abend leider etwas zurückhaltend: Schneeflocken schüttelte sie keine aus.

Dafür begegneten wir vielen weiteren vertrauten Märchenfiguren: Schneeweisschen und Rosarot,

die Meerjungfrau,

die Sterntaler,

und der Froschkönig.

Auf dem Rückweg erwartete uns entlang des Hangs ein imposantes Lichtermeer, das die ganze Landschaft in ein sanftes Glühen tauchte.

Und weil Geschenke in der Weihnachtszeit natürlich nicht fehlen dürfen, lagen auf einer Wiese farbig verpackte Päckchen verstreut, wie zufällig vom Christkind fallen gelassen.

Wer schon einmal auf der Blumeninsel zu Besuch war, kennt bestimmt den Pfau aus Blumen. Auch er durfte nicht fehlen, dieses Mal festlich und farbig beleuchtet, als funkelnder Gruss aus der Mainau-Welt.

Wir waren begeistert, was mit Licht und Farbe möglich ist. Die Ausstellung ist unglaublich aufwendig gestaltet, und es ist ein Genuss, in der Dunkelheit über die Mainau zu spazieren – zur Ruhe zu kommen, durchzuatmen und sich verzaubern zu lassen. Andrea fragt uns, wo wir uns entspannt haben.

Für mich war es genau so, wie ich es am liebsten habe. Ein herzliches Dankeschön an unsere beiden Töchter, es war ein wunderschönes Geschenk und ein rundum gelungener Abend.

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