Archiv der Kategorie: Reisen

Christmas Garden

Treffpunkt für unseren gemeinsamen Abend mit unseren Töchtern war der Parkplatz bei der Insel Mainau. Die Mainau kenne ich sonst als blühende Insel im Bodensee, doch in der Advents- und Weihnachtszeit verwandelt sich der Park in ein wahres Lichtermeer. Schon auf dem Weg über die Brücke leuchteten uns unzählige Farben entgegen und stimmten uns auf das ein, was uns erwartete.

Nicht nur über dem Eingang wurden wir festlich begrüsst: Auch auf den Boden wurden liebevoll Projektionen gezaubert, die uns gleich ein Lächeln ins Gesicht zauberten.

Der funkelnde Rundweg über die Mainau war an diesem Abend wunderschön erleuchtet. In diesem Winter führt der romantische Spaziergang über eine magische Route mit ganz neuen Lichterwelten. Besonders eindrücklich war die Baumallee: Sie erstrahlte in einem wechselnden Farbenspiel, dazu tanzten Schriftzüge an den Baumstämmen hoch, wie leise Botschaften im Dunkeln.

Etwas ruhiger fürs Auge, aber mindestens genauso stimmungsvoll, wurde es unter den leuchtenden Herzen.

Oben beim Schloss angekommen, strahlte uns ein ganzer Tannenwald entgegen, vor einer herrlichen Kulisse, die sofort dieses warme, adventliche Gefühl auslöst.

Es war ein Genuss, den weihnachtlichen Lichtertänzen zuzusehen, das Funkeln der Sterne zu beobachten und der atemberaubenden Musik zu lauschen, die diese Augenblicke so besonders und unvergesslich machten.

Weiter ging es auf dem Rundweg in die Märchenwelt. Wir liessen uns von den vielen glitzernden Illuminationen in eine einzigartige, zauberhaft leuchtende Weihnachtswunderwelt entführen.

Bei Hänsel und Gretel stieg sogar schon Rauch aus dem Ofen, als wäre die Geschichte gerade erst lebendig geworden.

Frau Holle hingegen war an diesem Abend leider etwas zurückhaltend: Schneeflocken schüttelte sie keine aus.

Dafür begegneten wir vielen weiteren vertrauten Märchenfiguren: Schneeweisschen und Rosarot,

die Meerjungfrau,

die Sterntaler,

und der Froschkönig.

Auf dem Rückweg erwartete uns entlang des Hangs ein imposantes Lichtermeer, das die ganze Landschaft in ein sanftes Glühen tauchte.

Und weil Geschenke in der Weihnachtszeit natürlich nicht fehlen dürfen, lagen auf einer Wiese farbig verpackte Päckchen verstreut, wie zufällig vom Christkind fallen gelassen.

Wer schon einmal auf der Blumeninsel zu Besuch war, kennt bestimmt den Pfau aus Blumen. Auch er durfte nicht fehlen, dieses Mal festlich und farbig beleuchtet, als funkelnder Gruss aus der Mainau-Welt.

Wir waren begeistert, was mit Licht und Farbe möglich ist. Die Ausstellung ist unglaublich aufwendig gestaltet, und es ist ein Genuss, in der Dunkelheit über die Mainau zu spazieren – zur Ruhe zu kommen, durchzuatmen und sich verzaubern zu lassen. Andrea fragt uns, wo wir uns entspannt haben.

Für mich war es genau so, wie ich es am liebsten habe. Ein herzliches Dankeschön an unsere beiden Töchter, es war ein wunderschönes Geschenk und ein rundum gelungener Abend.

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Goldener Herbstausflug

Es ist immer wieder schön, bei gutem Wetter mit dem Velo durchs Umland zu fahren. Besonders im Herbst, wenn die Natur ihre ganze Farbenvielfalt zeigt. Durch den tieferen Sonnenstand wirkt alles noch stimmungsvoller, und am Wasser verdoppelt sich die Umgebung in den Spiegelungen.

Ob es sich bei dem Boot tatsächlich um ein Fischerboot handelt? Aber der idyllische Anblick war Grund genug, eine kleine Pause einzulegen.

Schaut man ganz genau hin, erkennt man, wie ein Ast ins Wasser taucht, fast unscheinbar, aber wunderschön.

Weiter ging es über eine Waldstrasse.

Dort haben wir die Velos abgestellt und sind zu Fuss weiter, dem heutigen Ziel entgegen.

Da es in den Tagen zuvor viel geregnet hatte, war auch das Laub noch feucht. Der Weg führte steil bergauf, und man musste gut aufpassen, nicht auszurutschen, aber der bunte Blätterteppich entschädigte für alles.

Oben angekommen, war der Anstieg schnell vergessen: Wir hatten die Ruine Ramschwag erreicht. Auf meinem Blog gibt es schon einige Beiträge zu diesem schönen Aussichtspunkt – und doch ist jeder Besuch anders.

Wie immer haben wir die Treppenstufe der Spindeltreppe gesucht, in die der Name meines Mannes eingraviert ist, und natürlich auch gefunden. Andreas erste Frage nach dem schönsten Grau widme ich heute der alten Burgmauer. (Das „Nebelgrau“ überlasse ich anderen.)

Wir hatten die Ruine ganz für uns allein. Schnell waren wir uns einig: Die nächste Wanderung mit unserer grossen Enkelin wird uns wieder hierher führen. Die liebevoll angelegten Feuerstellen laden auch zu einem gemütlichen Grill halt ein.

Mitten in der Woche an einem so schönen Ort zu sein und die goldene Herbststimmung aufzusaugen – das hebt einfach die Laune. Damit wäre auch Andreas zweite Frage beantwortet.

Der Blick in die Tiefe auf das gelb gefärbte Laub verändert sich in jeder Jahreszeit – und doch bleibt er immer wieder faszinierend.

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Mein Oktober 2025

Mein Oktober hatte zwei Jahreszeiten: Mit der Tochter und den Enkelinnen waren wir am Meer und genossen Sonne, Strand und Wellen. Kaum zu Hause angekommen, mussten wir schon die Heizung aufdrehen und die wärmeren Kleider hervorholen.
Trotzdem versorgt uns der Garten noch immer mit frischem Gemüse und Salat, und auch Blumen kann ich noch genügend schneiden. Die jungen Rinder, die gleich neben dem Garten weiden, kommen immer ganz neugierig näher, wenn wir dort arbeiten.
Die Natur zeigt sich nun im Herbstkleid, an den wenigen Sonnentagen leuchten die Blätter golden, und beim Laufen raschelt es herrlich unter den Schuhen. An manchen Abenden verfärbt sich der Himmel rot, oder die Kondensstreifen zeichnen sich wie ein Labyrinth darüber.
Die grosse Enkelin hat die Zutaten für die Apfelquarkballen ganz allein abgewogen, vermischt und aufs Blech gelegt. Ganz stolz servierte sie uns ihr Werk zum Kaffee.
Die Kunstausstellung besuchte ich mit zwei Freundinnen, und wir liessen uns inspirieren, was aktuell auf dem Markt gefragt ist. Die Hochstammbäume – vielleicht erinnert sich noch jemand an meinen 12tel-Blick vom letzten Jahr – haben sich auch heuer wieder wunderschön rot verfärbt. Ich verlinke sie gerne bei Astrid.
Andrea fragt nach dem Lieblingsbild im Oktober – meines ist der Blick über das Meer in die Weite. Die zweite Frage, der Start in den November, beginne ich mit viel Optimismus mit einem prall gefüllten Terminkalender, der aber privat ist.

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Nähen und Stricken für die kälteren Tage

Für die kälteren Tage habe ich für die grosse Enkelin Shirts mit langen Ärmeln genäht – natürlich musste auf jedem etwas drauf sein. Und weil der erste Dinopullover so beliebt ist, wünschte sie sich einen zweiten.
Ich weiss nicht mehr genau, wann ich den Pullover mit dem Verlaufsgarn angefangen habe. Da ich ihn von oben gestrickt habe, war es kein Problem, einfach noch ein paar Runden weiterzustricken, bis er gepasst hat. Also: Nähen geht eindeutig besser!
Zurzeit bin ich auch fleissig am Täschchen nähen und sie werden immer schöner. Hoffentlich finden sich auch Abnehmer dafür, denn ich nähe sie für einen guten Zweck.

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12tel Blick Oktober

Ich hatte gehofft, euch den goldenen Oktober am Weiher zeigen zu können. Doch an den sonnigen Tagen, wenn ich dort vorbeikam, zeigte sich die Herbstverfärbung immer nur ausserhalb meines Blickwinkels. Ich hätte meinen Standort wohl besser etwas weiter nach Westen verlegen sollen!

Am oberen Weiher dagegen sieht man die Farben des Herbstes schon deutlich.

Der Laubteppich staut sich vor dem Wehr, und die Karpfen sind darunter kaum mehr zu erkennen.

Doch auf dem Weg zum Weiher zeigt sich der goldene Oktober von seiner schönsten Seite – besonders, wenn die Sonne durch die Blätter scheint.

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Sonne, Strand und Meer.

In den letzten zwei Wochen habe ich meinen Monatsspaziergang gleich mehrmals gemacht, und diesmal führte er mich ans Meer.
Gerne nehme ich euch mit und zeige ein paar Eindrücke davon.
Dankbar bin ich, dass alles so gut gegangen ist und wir alle gut Erholt und Gesund wieder nach Hause gekommen sind. Andrea fragt uns.

Wir verbrachten wunderschöne Ferientage mit unseren Enkelinnen und ihrer Mama am Strand. Kilometerweit konnten wir dem Meer entlang spazieren, Sandburgen bauen, Muscheln sammeln oder einfach die Seele baumeln lassen.

Von morgens bis abends schien die Sonne, das Meer lockte mit angenehmen Temperaturen zum Baden, und im Schatten der Palmen genossen wir echtes Sommerfeeling.

Der Blick über das Meer und in die unendliche Weite, schöner kann ein Tag kaum beginnen.

Wir wohnten in einer grossen, kinderfreundlichen Hotelanlage, in der wir uns sofort wohlfühlten.

Jeden Tag wurde für Gross und Klein etwas geboten – von Shows bis zu Mitmachaktionen. An der Schaumparty nahmen wir zwar nicht teil, doch beim Gesichtermalen im Mini Club und bei der Kinderdisco waren wir natürlich dabei! Unsere kleine Enkelin machte begeistert mit und stand ihrer grossen Schwester in nichts nach.

Ich brauche noch viel Zeit, um all die Fotos zu sortieren und zum aussortieren.

Besonders schön fand ich, dass es überall auf der Anlage schattige Plätzchen gab. Viele Palmen trugen sogar reife Datteln!

Wenn abends die Sonne langsam im Meer versank, tauchte das warme Licht alles in ein leuchtendes Purpurrot. Auf dem Rückweg vom Strand blieb ich oft stehen, um diese besondere Stimmung in mich aufzunehmen.

Kulinarisch wurden wir jeden Abend verwöhnt: liebevoll gedeckte Tische, köstliche einheimische Gerichte und das Strahlen in den Augen unserer grossen Enkelin, als auch unser Tisch einmal mit kunstvollen Schwänen dekoriert war, dieser Moment bleibt mir noch lange in Erinnerung.

Trotz der Grösse des Resorts fanden wir immer ruhige Ecken, um einfach zu entspannen. Die Kinder fanden sich schnell zurecht, und auch wir liessen uns gerne treiben – mal mit einem kühlen Drink in der Hand, mal barfuss am Strand entlang.

Ich habe keine Ahnung, wie viele Schritte wir in diesen Tagen gegangen sind – aber unsere Ferien waren genau so, wie ich sie am liebsten habe: voller Sonne, Freude und schöner Erinnerungen. 🌴☀️

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Monatscollage September 2025

Mein September hatte von allem etwas zu bieten: Wettertechnisch reichte die Spanne von hochsommerlichen Tagen bis hin zu fast schon novembergrauem Wetter. Im Garten liessen sich die anfallenden Arbeiten gut erledigen, und das Gemüse sowie die Salate, die wir noch gesetzt haben, gedeihen prächtig.
An manchen Tagen unternahmen wir schöne Velotouren – mal am See entlang, mal über Land, vorbei an Feldern und Obstanlagen, wo die Ernte bereits in vollem Gange war. Manche Ausflüge verbanden wir mit einem Besuch bei Freunden oder einem Abstecher in eine Ausstellung.
Bei herrlichem Sommerwetter konnten wir beim Wandern von oben auf unser Zuhause am See blicken, immer wieder ein besonderer Moment. Auch unsere kleine Enkelin war ein paar Tage bei uns in den Ferien. Mit ihr gingen wir gerne zu den Schwänen an den See oder auf den Spielplatz, was ihr grosse Freude bereitete.
In der Küche hielt der Herbst schon Einzug: Kürbisgerichte standen mehrfach auf unserem Menüplan, und aus den Gartenkräutern habe ich noch einmal Kräuterbutter für den Vorrat gemacht.
Inzwischen ist es kalt und nass geworden. Da in nächster Zeit viele Termine anstehen, habe ich bereits die ersten Bastelversuche für den Advent gestartet. Ja, ihr habt richtig gelesen, es geht tatsächlich schneller, als mir lieb ist.
Doch zunächst freue ich mich auf unsere kleine Sommerverlängerung: Im Oktober geht es mit den Enkelinnen ans Meer!

Genäht wurde,

nicht viel, aber dafür umso mehr geplant! Bis letzte Woche waren die Sommerkleider noch im Einsatz und die kalte Jahreszeit schien noch weit entfernt. Trotzdem habe ich bereits die ersten langärmligen Pullover genäht, einer davon sogar mit Kapuze, wie ihr sehen könnt. Ausserdem sind weitere Täschchen für den Bazar-Verkauf entstanden. Mit jedem Stück werden sie ein bisschen schöner, was mich sehr motiviert und weiter anspornt.

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Besuch der Ausstellung „Schreib Weisen“

Heute nehme ich euch mit in eine Ausstellung, die ich besucht habe. Der Weg dorthin führte uns am See entlang – bei herrlichem Spätsommerwetter. In der Nachbarstadt sprudelt der Springbrunnen noch immer, und hier legen wir gerne eine kleine Pause ein.

Weiter ging die Fahrt entlang der Steinacher Bucht.

Ob die grosse Holzskulptur wohl noch vom letzten Hochwasser angeschwemmt wurde, weiss ich nicht. Aber welches Tier dort gerade einen Fang gemacht hat, bleibt ganz der Fantasie überlassen.

Auch in der nächsten Stadt gibt es in Ufernähe einen Springbrunnen.

Das Wahrzeichen von Rorschach ist das Kornhaus am Hafen.

Immer einen Besuch wert ist ausserdem die schöne Uferpromenade. Jetzt, wo die Ferien im Nachbarland vorbei sind, ist es dort nicht mehr so überlaufen, und man kann die herrliche Bepflanzung in Ruhe geniessen.

Unser Ziel lag ebenfalls direkt am See, in einem schönen Skulpturenpark, darüber erzähle ich euch aber ein andermal.

Denn diesmal ging es um die Ausstellung „Schreib Weisen“ im Würth Haus. Mein Museumsbesuch geht auch zu 11i.

Nach der Fahrt gönnten wir uns zuerst eine kleine Pause im Foyer, mit wunderbarem Blick auf den See.

Die Ausstellung zeigte die Vielfalt des aktuellen Schaffens der Mitglieder der Schweizerischen Kalligrafischen Gesellschaft – von klassischer Kalligrafie bis hin zu modernen, farbenfrohen und gestischen Schriftbildern. In Schau­vitrinen konnten die Besucher ausserdem Highlights zur Schriftgeschichte, verschiedene Schreibwerkzeuge sowie die Kunst der Tintenherstellung entdecken.

Die Bilder habe ich in einer Galerie zusammengefasst, sonst wäre der Beitrag zu lang geworden.

Die Fotos können zum Vergrössern angeklickt werden.

Ehrlich gesagt hatte ich mir von der Ausstellung etwas mehr erhofft. Schon lange habe ich den Wunsch, mehr über die Kunst des Schreibens zu lernen – und ich hoffte, dass man auch selbst etwas ausprobieren könnte.

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Roter Sonnenhut

Nur wenige Kilometer von unserem Zuhause entfernt werden die bekannten Echinacea-Tropfen hergestellt. Auf meinem Blog gibt es sogar einen älteren Beitrag, in dem ich selbst diese wirksamen Tropfen hergestellt habe. Der Weg dorthin führt mich bequem mit dem Fahrrad dem See entlang – eine wunderbare Strecke, die ich gerne mit euch teile.

Viele kennen den Namen A.Vogel – benannt nach dem Schweizer Naturheilkunde-Pionier Alfred Vogel (1902–1996). Er sagte einst:

„Die Natur war meine liebste Universität.“

Jetzt, im Hochsommer, steht der Rote Sonnenhut, die Hauptzutat der beliebten Echinacea-Tropfen, in voller Blüte.

Im liebevoll angelegten Schaugarten lässt sich nicht nur viel über Alfred Vogels Philosophie und Leben erfahren, sondern auch über Heilpflanzen und die Herstellung natürlicher Heilmittel.

Auf einer anschaulichen Bilderwand könnt ihr die verschiedenen Heilpflanzen entdecken und mehr über ihre Wirkung lernen.

Der Rundgang durch den Garten ist zu jeder Jahreszeit lohnenswert, besonders im Sommer, wenn alles summt und blüht.

Überall auf dem Gelände finden sich kleine Rückzugsorte für Nützlinge.

Besonders der Rote Sonnenhut lässt sich nicht nur in den Beeten bewundern, in den aus Holz gefertigten „Blumenhäusern“ gibt es viele spannende Informationen rund um diese wertvolle Pflanze.

Den Duft des Gartens müsst ihr euch vorstellen – intensiv, krautig, beruhigend. Und das Summen der vielen Insekten klingt wie Musik, wenn man durch die Wege schlendert.

Schon von weitem leuchten die roten Felder – ein atemberaubender Anblick, wenn die Pflanzen in voller Blüte stehen. Das Einzigartige Rosa leuchten passt zu Elfis ABC mit dem L diesen Monat.

Auch das insektenfreundliche Eisenkraut wächst hier in grossen Mengen, und die Blüten werden eifrig von Bienen und Hummeln besucht.

Zwischen den Heilpflanzen setzen verschiedene Gräserpflanzen immer wieder schöne Akzente, eine harmonische Komposition für alle Sinne.

Auf dem Heimweg fahre ich wieder am See entlang, halte gerne an einem ruhigen Plätzchen, ruhe mich aus und geniesse den Blick aufs Wasser. Das mache ich am liebsten – Andrea fragt uns.

Eine meiner liebsten Freizeitbeschäftigungen ist es, den weissen Wolken zuzusehen und all die Fabelwesen zu entdecken, die der Wind mit ihnen formt.

Ich hoffe, euch hat mein kleiner Ausflug in den Arzneipflanzengarten gefallen.

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Mein Juli und 12tel Blick

Ende Juni flogen wir bei hochsommerlichen Temperaturen nach Marsa Alam in die Ferien, gemeinsam mit unserer älteren Tochter. Wir genossen Sonne, Strand und Meer, schnorchelten im wunderschönen Hausriff und liessen uns im Spa rundum verwöhnen. Zu Hause machte der Sommer währenddessen eine Pause, und es war ungewohnt kühl. Umso besser, dass wir die wenigen Aprikosen, die es dieses Jahr gab, noch vor unserer Abreise geniessen konnten.
Zurück daheim war es höchste Zeit, Johannis- und Himbeeren zu ernten. Einige Gläser Marmelade wanderten direkt in unseren Vorrat. Die Buschbohnen tragen dieses Jahr reichlich – überhaupt können wir im Moment aus dem Vollen schöpfen, was unseren Garten betrifft.
Bevor die Familie mit den Enkelinnen in die Ferien fuhr, von wo sie uns stolz ihre neue Frisur schickte, verbrachten sie noch ein paar schöne Tage bei uns. Gemeinsam nähten wir das „Krebs“-Abzeichen, das unsere Enkelin im Schwimmkurs erhalten hatte, auf ihr neues Badetuch. Auf ihren Wunsch hin häkelte ich ihr auch ein buntes Band, das weisse sei langweilig, meinte sie, das könne die kleine Schwester haben.
Einen besonders schönen Abend verbrachten wir mit unseren Töchtern im Seeburgtheater. Die wenigen sonnigen Zeitfenster hier nutzten wir, um am See zu verweilen. Ich selbst konnte in der Sommerpause einiges Aufgeschobenes erledigen, aber für die Kinder, die Ferien haben, tut es mir leid: Outdoor-Aktivitäten muss man aktuell gut planen.
Ich bin gespannt, wie der August wird – ob der Sommer noch einmal zurückkehrt? Ich würde mich sehr freuen – Andrea fragt uns!

Die Bilder zum vergrössern anklicken:

Was habe ich genäht!

Zum Nähen kam ich in letzter Zeit nicht besonders viel – der Sommer zeigte sich zuletzt von seiner kühlen, fast herbstlichen Seite, da war mir die Lust auf luftige Sommerkleider vergangen. Doch ein paar kleine Projekte habe ich trotzdem umgesetzt: Für beide Enkelinnen entstanden noch einmal leichte Sommerhosen, und für die grosse Enkelin eine farbenfrohe Leggings – genäht aus einem alten Kleid ihrer Patin. Upcycling mit Herz!
Im Netz stiess ich auf eine neue Technik zum Annähen von Halsbündchen, die ich gleich ausprobieren musste. Mir gefällt das Ergebnis – jetzt bin ich gespannt, wie es getragen aussieht.
Schon länger wartete der Schnitt Bethioua von Elle Puls in meiner Schublade. Endlich war es soweit! Besonders die raffinierte Rückenpasse hat es mir angetan – mit gestreiftem Stoff kommt sie wunderbar zur Geltung.

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12tel Blick Juli

Eigentlich hätte ein Regenbild perfekt zum Juli gepasst – denn davon gab es in diesem Monat ja mehr als genug. Aber wer macht schon freiwillig eine Velotour im strömenden Regen?
Mein diesjähriger Fotostandort ist nämlich nur zu Fuss oder mit dem Velo erreichbar. Und so nutzte ich eine der seltenen trockenen Stunden, um mich auf den Weg zu machen. Die Natur zeigt sich im Gegenzug für das viele Nass von ihrer dankbarsten Seite: Alles grünt und blüht, die Farben leuchten intensiver denn je – als wollte die Landschaft selbst ein wenig für das durchwachsene Wetter entschädigen.
Ein kurzer Moment der Ruhe, ein Bild, das die Stimmung einfängt – und schon war der Regen wieder zurück.

Freitagsblümchen

Jetzt blühen die Zinnien üppig in unserem Garten – ein echtes Farbenfest! Immer wieder schneide ich einen Strauss für die Vase oder verschenke ein paar der leuchtenden Blüten. Zinnien sind wirklich dankbare Blumen: pflegeleicht, langlebig und in vielen Farben erhältlich. Für meinen aktuellen Strauss habe ich zusätzlich ein paar Rosmarinzweige dazugesteckt – ihr feiner Duft ergänzt die Blütenpracht wunderbar.

Auch die Hummeln und Bienen lieben die Zinnien und schwirren emsig von Blüte zu Blüte.

Manche der Blüten erinnern in ihrer Form an Kaktus-Dahlien – ein schöner, fast exotischer Anblick.

Und dank der derzeit eher kühlen Temperaturen halten die Blumen in der Vase gut und gerne eine ganze Woche.

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Ferien am Roten Meer

Die letzten drei Wochen war ich im Blog offline – und genau das hat richtig gutgetan. Mit der Edelweiss sind wir ans Rote Meer geflogen, haben eine wohlverdiente Auszeit mit unserer grossen Tochter und die gemeinsame Zeit genossen.

Unser Balkon bot einen traumhaften Blick auf das Meer, und jeden Morgen wurden wir vom Sonnenaufgang über dem Wasser geweckt – ein wunderbares Ritual zum Start in den Tag.

Unser Strandabschnitt war ein echtes Eldorado für alle, die gerne schnorcheln oder tauchen. Die Unterwasserwelt direkt am Hausriff war beeindruckend und voller Leben.

Schöne Buchten waren fussläufig erreichbar – auch wenn ausgedehnte Spaziergänge bei diesen Temperaturen eher selten waren.

Alle paar Tage überraschten uns das Hauskeeping mit liebevoll dekorierten Betten und kleinen Kunstwerken aus Frotteewäsche – jedes Mal ein neues Highlight.

Auch kulinarisch wurden wir rundum verwöhnt und durften viele arabische Köstlichkeiten geniessen.

Zum Ausruhen und Entspannen gab es zahlreiche schattige Plätzchen, an denen man wunderbar die Zeit vergessen und das dolce far niente geniessen konnte.

Das Meer war kristallklar – perfekt passend zu Elfis Foto-ABC.

Ein besonderes Highlight war das Schnorcheln direkt am Hausriff. Die Tochter hat unzählige Bilder mit ihrer Kamera gemacht und mir freundlicherweise eine Auswahl zur Verfügung gestellt. Lasst euch verzaubern! Immer wieder entdeckten wir neue Fische oder ganze Schwärme, die mit uns durchs Wasser glitten. So friedlich mit den Meerestieren unterwegs zu sein, war einfach pure Entspannung. Selbst die Rochen kamen ganz nah – und manchmal schauten wir uns regelrecht tief in die Augen.
Damit sind, glaube ich, beide Fotofragen von Andrea beantwortet 😊

Hinweis: Die Bilder lassen sich zum Vergrössern anklicken.

Unser Küstenabschnitt ist noch nicht stark bebaut – ein idealer Ort für Ruhesuchende.

Doch auch die schönsten Ferien gehen einmal zu Ende. Gut erholt traten wir die Heimreise an – und es war auch schön, aus der Wüste zurück in unsere wunderschöne Heimat zu fliegen.

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Besuch im Arznei-Schaugarten

Heute nehme ich euch mit auf eine kleine Velotour zum Arzneipflanzen-Schaugarten — ein wunderbares Ausflugsziel, das sich zu jeder Jahreszeit lohnt. Meine Strecke führt mich idyllisch dem See entlang. Viele sind momentan gespannt, wie sich der Wasserstand nach der langen Trockenperiode entwickelt hat. Zum Glück haben wir endlich einige Tage mit Regen erlebt, sodass der See wieder an Pegel gewonnen hat. Auch die Schwäne sind inzwischen wieder zahlreich zurückgekehrt.

Auf dem See herrscht bereits reger Betrieb, viele Boote sind schon eingewassert. An den Bootsanlegeplätzen sieht man aber noch deutlich, dass die Pfähle weiterhin ein gutes Stück aus dem Wasser ragen — ein Zeichen dafür, dass sich der See noch nicht ganz erholt hat.

Mein Weg führt mich am Wahrzeichen der Stadt vorbei, das wieder in Betrieb ist.

Natürlich lege ich auch einen kurzen Stopp am Fotopoint im Seepark ein — der perfekte Ort für einen Blick über das Schwäbische Meer.

Nach nur kurzer Fahrt erreiche ich mein Ziel: den liebevoll angelegten und öffentlich zugänglichen Arznei-Schaugarten. Hier kann man wunderbar verweilen, die Ruhe geniessen und gleichzeitig viel Wissenswertes erfahren

Auf zahlreichen Schautafeln werden die verschiedenen Heilpflanzen und ihre Wirkungen anschaulich erklärt.

Gerade jetzt blühen viele Pfingstrosen in den unterschiedlichsten Farben und sorgen für ein farbenprächtiges Bild.

Die bunten Fingerhüte wiederum ziehen zahlreiche Insekten an, die den Schaugarten regelrecht bevölkern — ein wahres Eldorado für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge.

Zwar lassen sich die Schautafeln hinter Glas nicht ganz einfach fotografieren, doch die Informationen über die Naturheilkunde sind äusserst spannend und laden zum Verweilen und Lernen ein.

Überall in der Anlage gibt es gemütliche Sitzmöglichkeiten. Mein Lieblingsplatz befindet sich am Lotusbrunnen — mit herrlichem Blick auf den See und umgeben von der Blütenpracht kann man hier wunderbar die Seele baumeln lassen.

Auf dem Rückweg komme ich an einem kleinen Hofladen vorbei, wo derzeit die reifen Kirschen zum Kauf verführen.

Und auch die Schafe auf den noch nicht abgemähten Wiesen geniessen sichtlich das frische Gras — jeder eben auf seine Weise.

Schliesslich führt mich mein Heimweg an Getreidefeldern vorbei

und durch den angenehm kühlen Wald zurück nach Hause.

Ich hoffe, euch hat mein Monatsspaziergang gefallen!

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