Kategoriearchiv: Rezepte

Mein August 2026 + 12tel Blick

Wir hatten den heissesten August seit Messbeginn, und für mich verlief der Monat eher ruhig. Bei dieser Hitze wurden nur die nötigsten Aktivitäten unternommen und vieles auf angenehmere Tage verschoben.
Auch am Nationalfeiertag machte sich die Trockenheit bemerkbar: Grillieren und Feuerwerk waren verboten, denn die Brandgefahr war einfach zu gross.
Dafür gab es einige Geburtstage zu feiern. Unsere Zinnien blühen so fleissig, dass ich immer wieder schöne Sträusse schneiden konnte, die unsere Geschenke begleiteten. Auch im Gemüsegarten können wir aus dem Vollen schöpfen und die Sommerküche abwechslungsreich gestalten. Was wir nicht frisch essen, wird für den Winter haltbar gemacht.
Körperliche Anstrengungen mussten bei diesen Temperaturen warten. Dafür nutzte ich die Zeit, um beim Basteln einiges auszuprobieren. Selbst zum Nähen war es mir meistens zu heiss, immerhin wurde noch ein Kleid für die grosse Enkelin fertig.
Eine Premiere gab es in diesem Monat auch: Zum ersten Mal waren beide Enkelinnen gemeinsam bei uns in den Ferien. Wir verbrachten eine schöne und abwechslungsreiche Zeit miteinander.
Nach den Ferien begann für unsere grosse Enkelin ein neuer Lebensabschnitt: Sie wurde eingeschult und ist nun eine stolze Schülerin. Der «Ernst des Lebens» hat also begonnen.
Und dann kam endlich der ersehnte Regen. Für die Natur war er dringend nötig, doch am See ist davon noch nicht viel zu merken. Der Pegelstand ist weiterhin sehr tief, und an manchen Stellen muss man recht weit ins Wasser hinauslaufen, bis es tief genug zum Schwimmen ist.

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12tel Blick August

Passend zum Wetter zeigt sich mein Blickstandort im August bei strahlendem Sonnenschein. Was das Foto allerdings nicht vermitteln kann, ist die grosse Hitze an diesem Tag. Wenn man genauer hinschaut, entdeckt man trotzdem schon ein kleines Zeichen des nahenden Herbstes: Die Birke trägt bereits die ersten farbigen Blätter.

Vielleicht wundert sich der eine oder andere, warum die Wiese trotz der langen Trockenheit noch so schön grün ist. Die Grünflächen im Park werden bewässert. Ob das bei dieser Trockenheit wirklich nötig ist, darüber kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein.

Die Stadtgärtner geben sich jedenfalls viel Mühe, damit sich der Park und die öffentlichen Plätze auch während dieses aussergewöhnlich heissen Sommers gepflegt und grün präsentieren.

12tel Blicke

Mein Juli 2026 und 12tel Blick

Was soll ich zu meinem Juli sagen? Es war heiss und trocken, und das praktisch den ganzen Monat lang. Schon der Juni ging viel zu heiss zu Ende, und auch während der Rosenwoche musste fleissig gegossen werden.
Im Garten kamen wir mit Giessen und Ernten fast nicht mehr nach. Bei diesen Temperaturen war es allerdings kein grosses Vergnügen, die Beeren zu pflücken und anschliessend Marmelade zu kochen. Dafür freuten wir uns über die ersten neuen Kartoffeln aus dem Garten, und auch Bohnen gab es mehr als genug.
Von meinem Schmetterlingsglück habe ich hier bereits geschwärmt. Über einen anderen tierischen Besucher staunten wir dafür umso mehr: Eines frühen Morgens entdeckten wir einen Igel bei uns im Garten. Natürlich stellten wir ihm gleich frisches Wasser bereit, bei dieser Hitze konnte er es bestimmt gut gebrauchen.
Mit der kleinen Enkelin besuchte ich zum letzten Mal das ElKi-Singen (Eltern-Kind-Singen), und wir bedankten uns bei der Leiterin für ihr grosses Engagement. Nach den Ferien geht die Kleine bereits in die Spielgruppe. Wie schnell doch die Zeit vergeht, sieht man wohl an den Grosskindern am besten.
Auch am See sind die Folgen der anhaltenden Trockenheit deutlich zu sehen. Der Pegelstand sinkt immer weiter, während die Wassertemperatur steigt. Viele Bootsplätze liegen bereits im Trockenen, und manche Schiffsanlegestellen können nicht mehr angefahren werden.
Regenfotos konnte ich in diesem Monat gerade einmal an einem einzigen Tag machen, und schon ist die nächste Hitzewelle im Anmarsch.
Die langen Sommerabende verbrachten wir gerne auf der Terrasse. Dort genossen wir die Stille, die angenehmen Abendstunden und das schöne Lichtspiel unserer Solarlampe. So hatte auch dieser heisse und trockene Juli seine besonderen Momente

Die Fotos zum vergrössern anklicken.

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Sommerkleider trotz Sommerhitze

Eigentlich war es diesen Monat viel zu heiss zum Nähen. Aber die Enkelinnen wachsen so schnell, und so wurden neue Kleider für die grosse Enkelin gewünscht.
Den Puzzle-Magic-Stoff, der sich in der Sonne verfärbt, hatte ich schon länger gekauft. Die Enkelin war ganz fasziniert, als sie das neue Kleid anprobierte. Natürlich musste sie damit sofort nach draussen an einen sonnigen Platz laufen. Dort konnte sie zusehen, wie auf dem zunächst eher schlichten Oberteil nach und nach immer mehr farbige Puzzleteile erschienen. Das war natürlich ein besonderer Effekt!
Das apricotfarbene Kleid bekam noch einen Traumfänger aufgebügelt, denn wie immer muss bei ihr einfach etwas drauf sein!
Aus einem Kimono-Schnitt nähte ich für die beiden Schwestern je zwei gleiche Shirts. So können sie nun im Partnerlook unterwegs sein.
Auch der gestreifte Stoff lag schon länger bei mir und wartete auf den passenden Schnitt. Mit dem Raglanshirt „Bethioua“ mit seiner schönen Rückenpasse war dieser nun gefunden. Ich verlängerte den Schnitt kurzerhand zum Kleid und nähte daraus ein neues Sommerkleid für mich.
So sind trotz der Hitze doch einige neue Kleidungsstücke unter der Nähmaschine hervorgekommen.

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12tel Blick Juli 2026

An meinem Standort hat sich im Vergleich zum Vormonat nicht viel verändert. Eine kleine Herausforderung war es allerdings, einen passenden Zeitpunkt für mein Foto zu finden, an dem nicht die ganze Wiese von Badegästen bevölkert war.

Unmittelbar neben meinem Standpunkt knickten bei einem heftigen Sturm Mitte des Monats zwei alte, grosse Bäume um. Was für ein Glück, dass dabei niemand getroffen wurde!

Dieser Baum musste anschliessend aus Sicherheitsgründen ganz gefällt werden. Er wird fehlen, denn er war ein beliebter Schattenspender im Schwimmbad, gerade an den heissen Sommertagen.

12tel Blicke, Mein Freund der Baum.

Kurzurlaub ins Berner Oberland

Schon lange war ich nicht mehr im Berner Oberland, eine Region der Schweiz, die ich bisher kaum kannte. Umso mehr freuten sich mein Mann und ich, gemeinsam mit unseren zwei Töchtern, auf eine kleine Auszeit vom Alltag. Unsere Wahl fiel auf ein wunderschönes Wellnesshotel hoch über dem Thunersee.

Ankommen, entspannen und geniessen – das war unser Motto.

Der Wellness- und Spa-Bereich liess keine Wünsche offen und bot die perfekte Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen.

Besonders beeindruckend war jedoch der Blick von der Terrasse: Über den Thunersee hinweg bis zu den Berner Alpen, einfach gigantisch! Zum Glück spielte auch das Wetter mit. Zwar nicht wolkenlos, aber trocken.

Direkt gegenüber unseres Hotels ragte der Niesen in die Höhe, einer der markantesten Hausberge der Region.

Ein besonderes Highlight war ein Ausflug, der direkt neben dem Hotel begann: die Überquerung der 340 Meter langen Hängebrücke über die Gumischlucht. Mit einem Blick in die 182 Meter tiefe Schlucht ist dieses Erlebnis nichts für schwache Nerven.

Die Panorama-Hängebrücke zwischen Sigriswil und Aeschlen bietet eine spektakuläre Aussicht auf die berühmten Gipfel Eiger, Mönch und Jungfrau sowie auf den glitzernden Thunersee. Wer wagt, einen Blick nach unten zu werfen, entdeckt tief unter sich den Grund der Gumischlucht, ein atemberaubender Moment.

Getragen wird die Brücke von vier 27 Meter hohen, leicht zur Mitte geneigten Pylonen, ein eindrucksvolles Bauwerk inmitten der alpinen Landschaft.

Wir entschieden uns für den Weg durch die Gumischlucht

Und wurden mit einer ganz besonderen Perspektive belohnt: dem faszinierenden Blick von unten hinauf zur Brücke, eingerahmt vom Himmel.

Auf dem nächsten Bild das idyllische Dorf Aeschlen, das durch die Hängebrücke mit Sigriswil verbunden ist.

Auch der Blick über den Thunersee, kombiniert mit einem dramatischen Himmel, blieb uns unvergesslich.

Ein ganz besonderer Anlass machte den Aufenthalt zusätzlich einzigartig: Wir hatten ein Geburtstagskind dabei, das natürlich gebührend gefeiert wurde.

Kulinarisch wurden wir ebenfalls rundum verwöhnt, mit einem abwechslungsreichen und genussvollen Angebot, das keine Wünsche offenliess.

Viel zu schnell ging unser verlängertes Wochenende zu Ende. Doch wir waren uns alle einig: Diese Auszeit war ein voller Erfolg – genau so, wie ich es am liebsten habe.

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Mein April 2026 + 12tel Blick

An Ostern waren wir bei den Enkelinnen zum Brunch eingeladen und wurden mit einem einladenden Buffet verwöhnt. Das Wetter meinte es gut mit uns, und so konnte der Osterhase die Geschenke im Garten verstecken. Für die beiden Enkelinnen ist das jedes Jahr ein besonderes Highlight.
Der April war bei uns am See viel zu trocken. Oft wehte die Bise, die den Boden zusätzlich austrocknete, und die Nächte waren immer wieder sehr kalt. Trotzdem konnten wir bereits die ersten Fahrradausflüge unternehmen, sei es zu den Osterbrunnen oder einfach in die nähere Umgebung. Überall blühte es: auf den Blumenfeldern, in den Gärten und an den Obstbäumen. Das ist jedes Jahr wieder ein wunderschöner Anblick.
Schon seit Anfang Monat können wir Salat und Radieschen aus dem Garten ernten. Auch in der Küche ziehen nun wieder leichtere Gerichte ein. Eine Spezialität, die ich zurzeit öfter mache, ist Gemüse aus dem Airfryer: Süsskartoffeln, Karotten, Fenchel, Peperoni und rote Zwiebeln, gut gewürzt und mit einer Prise Honig verfeinert. Auch Randencarpaccio mit Birne und Ziegenkäse passt wunderbar in diese Jahreszeit.
Zum Kaffee musste ich den Kuchen nicht immer selber backen. Die sehr feine Himbeer-Quarktorte war von unserer Tochter und hat uns besonders gut geschmeckt.
Nach den Basaren ist vor den Basaren: Wir machen uns bereits wieder Gedanken und haben die ersten Versuche für neue Geschenkartikel gestartet. Dafür habe ich Schnurdrahtfiguren geformt und mit farbigem Papier ausgefüllt.
Die ersten Cappuccinos konnten wir auch schon draussen geniessen. In den letzten Tagen war unsere grosse Enkelin bei uns in den Ferien und verwöhnte uns mit ihren Kochkünsten. Sie machte eine feine Pizza, bereitete einen Rohkostteller zu und servierte uns auf der Terrasse einen herrlichen Fruchtsalat. Dafür hatte sie extra kleine Blümchen gepflückt, um den Tisch schön zu schmücken. Eine wunderbare Geste von einer Sechsjährigen – genau so, wie ich es am liebsten habe.
Mit dem Grosspapi war sie ausserdem wandern, mit anschliessendem Grillieren an der Feuerstelle. Solche gemeinsamen Erlebnisse machen diesen April besonders schön und bleiben in guter Erinnerung.

Die Bilder können zum Vergrössern angeklickt werden.

Genähtes

Die grosse Enkelin mag es am liebsten, wenn auf ihren T-Shirts etwas Besonderes zu sehen ist. Deshalb habe ich ihre Shirts mit Bügelbildern verschönert. Selbstverständlich durfte sie selber aussuchen, welche Motive ihr am besten gefallen. Für mich ist es schön zu sehen, wie gerne die Shirts nun getragen werden.
Die beiden Sommerkleidchen sind Upcycling-Projekte. Sie sind aus Sommerkleidern ihres Gottis entstanden und haben so ein zweites Leben bekommen.

12tel Blick

Meine Aufnahme entstand vor einer Woche bei schönstem Sonnenschein, aber mit starker Bise. Durch den kühlen Nordwind fühlten sich die Temperaturen gleich einige Grade kälter an. Die Blätter an den Bäumen sind inzwischen schon schön gewachsen. Besonders gut sieht man das am Schattenwurf.

Wenn ich mich um 180 Grad drehe, ist der Blick nicht weniger schön. Am meisten schätze ich an unserem Stadtpark den hohen Baumbestand. Hoffentlich darf er noch ganz lange so erhalten bleiben.

Da ich ja am Schwäbischen Meer wohne, habe ich auch ein Video gemacht. Darauf hört man das Rauschen des Wassers, fast wie am Meer.

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Mein März 2026

Im März gibt es bei uns mehrere Geburtstage zu feiern. Einer der wichtigsten war natürlich der dritte Geburtstag unserer kleinen Enkelin. Die wunderschöne Torte, die nicht nur toll aussah, sondern auch lecker schmeckte, wurde von ihrer Patin gemacht. Meine Geburtstagskarte entstand im ersten Schreibkurs, den ich besucht habe. Weil gemeinsam mit unseren Töchter besuchte ich auch noch einen Handlettering Kartenkurs.
Das Wetter meinte es im März gut mit uns, und an vielen Tagen wärmte uns die Sonne. Zum Glück blieben die Nächte noch recht kalt, sodass das Wachstum in der Natur etwas gebremst wurde.
Ich brauchte neue Schnittmuster und kopierte deshalb einige von Bögen ab, die für viele wohl wie ein wahres Linienlabyrinth aussehen. Auch Gipsfiguren habe ich in diesem Monat mehrmals gegossen, und viele davon fanden ihren Platz als Bereicherung in Geschenken.
Zweimal besuchte ich eine Cabaret-Vorstellung, wobei einer der Künstler von sich sagte, er sei Komiker. Besonders schöne Momente waren auch die ersten Schlüsselblumen, die mir mein Mann brachte, und das kleine Sträusschen aus dem Garten, das mir unsere kleine Enkelin mit den Worten entgegenstreckte: „Für dich, Grossmami.“ Das liess mein Herz schmelzen.
Die Blutkirsche steht bereits seit Mitte Monat in voller Blüte und erfreut mich jeden Tag mit ihrem Anblick aus dem Fenster. Auch die Biberbauten in der Nähe unseres Gartens werden immer grösser, und die ersten Salate sind im Treibbeet schon schön angewachsen.
So früh wie noch nie gab es bei uns eine Erdbeerroulade. Unsere grosse Enkelin hat sie sogar selbst für uns zum Kaffee dekoriert. Seit ein paar Tagen blühen die ersten Blüten am Aprikosenbaum. Allerdings kündigen die Wetteraussichten wieder Frost für die nächsten Nächte an, was leider nichts Gutes für die Ernte verheisst.

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Genähtes

Im März wurde auch wieder genäht, was nötig war, denn die Enkelinnen wachsen so schnell. Natürlich gab es für die kleine Enkelin ein Geburtstagsshirt, und sie hat sofort erkannt, dass das jetzt ihre Zahl ist. Bei uns gab es im März bereits an vielen Tagen warme Temperaturen im zweistelligen Bereich. Dafür sind leichte, langärmlige Shirts aus mercerisierter Baumwolle ideal. Die grosse Enkelin bewegt sich fast schon so grazil wie die Figur auf dem Bügelbild.

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Mein Januar 2026

Schon wieder ist der erste Monat im neuen Jahr fast vorbei, und ich habe mich noch immer nicht ganz an die neue Schreibweise der Jahreszahl gewöhnt. Zum Glück habe ich eine gute Gedächtnisstütze: Die grosse Enkelin hat eine Jahreszahl gebastelt, die mich täglich daran erinnert.
Vieles läuft ja nahtlos weiter. Gute Vorsätze nehme ich mir schon lange keine mehr vor, aber meinen ersten Beitrag auf Instagram habe ich trotzdem gemacht. Mal sehen, ob die Plattform etwas für mich ist!
Bei uns am See mussten wir an vielen Tagen auf die Sonne verzichten. Niederschlag gab es kaum, abgesehen von den wenigen Schneeflocken Anfang Jahr, als wir kurz ein kleines Wintermärchen erleben durften. Die Tierspuren auf unserer Terrasse konnten wir allerdings nicht zuordnen. Zum Schlittschuhlaufen hat es leider weder mit der Eisbildung am See noch auf dem Weiher gereicht.
Den Ausflug zu den Eisskulpturen machten wir an einem der wenigen schönen Tage. Leider hatte das Tauwetter den Kunstwerken schon stark zugesetzt.
Schon den ganzen Monat blüht meine Clivie im Wintergarten. Kulinarisch gab es auch einiges, das uns den Januar versüsst hat: Ein getränkter Orangenkuchen war perfekt für eine gemütliche Kaffeerunde, und die Bananenmuffins sind sowieso ein sicherer Wert. Die Kombination aus Randencarpaccio mit Orangen und Feta kam gleich mehrmals auf den Tisch – genauso wie das geschichtete Passionsfrucht-Mousse.
Die Nähmaschine blieb den ganzen Monat über still, ausser fürs Aufnähen des zweiten Schwimmabzeichens unserer grossen Enkelin, das sie mit Bravour geschafft hat. Da darf sie mit Recht stolz darauf sein.
Und ein Hauch von Frühlingsgefühl zieht auch schon ein: Die ersten Schneeglöckchen im Väschen.

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Neues Jahr, neuer Blickstandort

Lange habe ich überlegt, ob und womit ich beim 12tel Blick dabei sein möchte. Mein Standort ist im Park – mit verschiedenen Bäumen und dem See. Im Laufe des Jahres wird vielleicht auch der eine oder andere Tourist mit aufs Bild kommen!

12tel Blicke

Medizin aus der Natur

Viel lieber als zu Chemie greife ich zu natürlichen Hilfsmitteln, um gesund zu bleiben oder es wieder zu werden. Ingwer ist so ein kleines Allround-Talent, das in meiner Küche nicht fehlen darf. Normalerweise nutze ich die Knolle zum Würzen, um meinen Gerichten eine ganz besondere Note zu geben. Doch gerade im Winter ist sie ein Hauptbestandteil meines Getränks zum Vorbeugen und Lindern von Erkältung, Husten und Heiserkeit.

Dafür schneide ich Ingwer mit Schale klein und koche ihn zusammen mit Kurkuma, schwarzem Pfeffer und Zitrone in Wasser auf. Anschliessend lasse ich alles kurz ziehen.

Aus dem Garten gebe ich gerne noch Salbei und Thymian dazu. Nach kurzer Zeit siebe ich die Flüssigkeit ab, verdünne sie mit Wasser und süsse sie mit etwas Honig. Einen Teil der unverdünnten Mischung fülle ich in eine Eiswürfelform, so habe ich immer einen kleinen Vorrat parat.

Und aus der Tasse, die unsere grosse Enkelin für mich verziert und mir geschenkt hat, schmeckt mein selbstgemachter Vitamintrank gleich noch ein bisschen besser!

Aber nicht nur warme Getränke helfen durch graue, kalte Tage. Auch Blumen können die Laune heben. Kräftige Farben beleben die Sinne und erheitern das Gemüt.

Die Blumen stehen nun schon fast zwei Wochen im Wintergarten und sehen immer noch wunderschön aus, und die weisse Lilie öffnet sich jeden Tag ein Stückchen mehr.

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Mein Dezember 2025

Mein Dezember 2025 war so, wie ich ihn mir vorgenommen hatte: eher ruhig, aber mit schönen Abwechslungen. Nur die Sonne liess sich bei uns am See fast nie blicken.
Vieles konnte ich schon vor der Adventszeit erledigen. Die Adventsdeko war rechtzeitig fertig, und auch die Guetzli standen pünktlich bereit. Was ich euch unbedingt noch zeigen wollte, und Andrea fragt danach, ist das Adventsfenster bei den Enkelinnen. Es hat den ganzen Monat geleuchtet, und die grosse Enkelin hat begeistert mitgeschmückt.
Immer wieder konnte ich besinnliche Stimmungen einfangen und mich daran freuen, sei es bei einem Spaziergang am See oder unterwegs bei einem Ausflug. Mit meinem Mann war ich in Einsiedeln und bummelte über den Weihnachtsmarkt auf dem Klosterplatz, vor dieser imposanten Kulisse. Auch die Stimmung am Vierwaldstättersee haben wir sehr genossen. Von unserem stimmungsvollen Abend mit unseren Töchtern auf der Insel Mainau habe ich euch ja schon berichtet.
Einen ganz schönen Nachmittag verbrachten wir Geschwister zusammen bei uns, solche gemeinsamen Stunden sind einfach wertvoll. Ein Höhepunkt im Dezember ist für uns seit sechs Jahren der Geburtstag unserer grossen Enkelin. Sie bereichert unser Leben immer wieder aufs Neue. Für sie habe ich dieses Jahr ein neues Shirt genäht.
Entstanden sind auch viele Karten, die ich alle rechtzeitig verschickt habe, ich freue mich jedes Mal, wenn so kleine Grüsse auf die Reise gehen.
Heiligabend durften wir im Kreise der ganzen Familie bei den Enkelinnen feiern. Den Apéro gab es draussen im Garten, vor einem wärmenden Feuer, und dazu wurden heisse Marroni gebraten. Natürlich durften auch die Geschenke nicht fehlen. Wir sassen gemütlich beisammen und liessen uns verwöhnen von den Gastgebern, die wirklich keinen Aufwand und keine Mühe gescheut haben.
Auch unsere Christbäume – drinnen und draussen – drücken unsere Weihnachtsstimmung genau aus. Das war Frage zwei von Andrea. Es war ein rundum gelungener Abend, genau so, wie ich es am schönsten finde.
Die restlichen Feiertage verbrachten wir ruhig. Und wir freuen uns sehr, dass die Enkelinnen nun abwechselnd in den Ferien zu uns kommen.

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12tel Blick Dezember

Fast den ganzen Dezember war es bei uns am See und auch an meinem Standort beim Weiher – grau. Oft wurde es den ganzen Tag nicht richtig hell. Kein Lieblingswetter von mir! Darum sieht man auf dem Foto auch nicht besonders viel.
Viel lieber hätte ich euch ein Bild mit verschneiter Landschaft oder einem zugefrorenen Weiher gezeigt, so wie damals, als unsere Kinder noch klein waren und auf dem Eisfeld Schlittschuh laufen konnten.

Und hier noch die Collage vom Jahresverlauf, aufgenommen an meinem Standort am Weiher. Ich bin zufrieden damit, denn alle Aufnahmen sind freihändig entstanden.

Eva möchte ich herzlich Danke sagen, dass sie jeden Monat unsere 12tel Blicke gesammelt hat. 12tel Blicke

Allen meinen Leser*innen danke ich für eure Besuche bei mir und wünsche ein gutes Ankommen im 2026, machen wir uns das beste daraus.

Gemütliches Beisammensein

Andrea fragt uns, was wir gerade gar nicht gebrauchen können. Und weil das Jahr bald zu Ende ist, wollte ich endlich etwas nachholen, das schon viel zu lange aufgeschoben war: Zeit mit meinen Geschwistern. So jung kommen wir schliesslich nicht mehr zusammen, so habe ich ganz spontan alle eingeladen. Es wurde ein richtig schöner Nachmittag, und ehrlich gesagt war das längst überfällig.

Damit alle eine kleine Erinnerung mit nach Hause nehmen konnten, habe ich noch schnell für alle einen kleinen Anhänger gegossen.

Natürlich gab es auch etwas zu essen. Als Vorspeise habe ich eine gefüllte Spinatroulade gemacht, dazu Kopfsalat aus unserem Garten.

Wenn ich Besuch einlade, koche ich am liebsten etwas, das sich gut vorbereiten lässt, so kann ich möglichst viel Zeit bei meinen Gästen verbringen. Die Pouletstreifen, mit Speck umwickelt und mit Rahm und Käse überbacken, eignen sich dafür perfekt: alles vorbereiten, ab in den Ofen, und es kocht sich fast von alleine. Dazu gab es Zitronenrisotto und Bohnen. Und wie könnte es anders sein, natürlich ebenfalls aus dem eigenen Garten.

Zum Dessert gab es eine leichte Creme aus Mascarpone und Rahm mit Passionsfrucht, hübsch im Glas geschichtet. Das konnte ich schon am Abend vorher zubereiten. Leider habe ich kein Foto gemacht, aber es hat allen sehr gut geschmeckt. Zum Kaffee habe ich dann noch meine selbstgemachten Guetzli serviert.

Am Ende waren wir uns alle einig: Es war rundum gelungen, und wir wollen das ganz bald wiederholen.

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Ein Lichtlein brennt!

Pünktlich zum Advent habe ich für meine Liebsten Adventsgestecke gemacht, und die erste Kerze brennt auch schon. Für die Enkelinnen habe ich wieder einen traditionellen Kranz mit vier Kerzen gestaltet, damit sie die Bedeutung der vier Adventssonntage anschaulich erleben können.

Für die grosse Tochter habe ich einen Kranz mit Zypressen auf gewässertem Steckmoos gemacht. So bleibt das Arrangement bis Weihnachten schön frisch. Mit einer handgemachten Kerze und Dekoration in ihren Lieblingsfarben verströmt es hoffentlich eine warme Atmosphäre bei ihnen zu Hause.

Gebacken habe ich dieses Jahr wieder alleine, stimmt nicht ganz, denn ich konnte auf die Hilfe meines Mannes zählen. Ich habe unsere beliebten Sorten gemacht. Experimente, wie in anderen Jahren, gab es diesmal keine. Ich war einfach froh, rechtzeitig fertig zu werden. Auf schön präsentierte Fotos wie in den Vorjahren musste ich ebenfalls verzichten, das war immer der Part meiner Tochter bei unseren gemeinsamen Backtagen.

Schön verpackt macht es mir grosse Freude, ein süsses Geschenk zu überreichen. Andrea fragt uns danach.

Ausserdem habe ich einige Säckchen abgefüllt, die an liebe Menschen verteilt werden. Auch das sind immer willkommene Geschenke.

Gegossen habe ich auch einen Adventskalender: Ein Stern wandert jeden Tag eine Zahl weiter und verkürzt so hoffentlich das Warten auf Weihnachten!

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