Archiv der Kategorie: Garten

Blumenteppich!

Meine Harlekin-Tulpen stammen zwar noch nicht aus dem eigenen Garten, aber sie haben uns an den noch kühlen Tagen viel Freude bereitet. Pünktlich zu den Osterfeiertagen hielt dann auch bei uns das schöne, warme Wetter Einzug.

Auf der Wiese spriessen Gänseblümchen und Primeln um die Wette, und jedes Frühjahr freue ich mich aufs Neue über diese Blumenpracht.

In ihren vielen Farben setzen die kleinen Blüten einen wunderschönen Kontrast zum frischen Grün.

Zu meinen Lieblingsblumen im Frühling gehört das Vergissmeinnicht, das jedes Jahr zuverlässig in seinem intensiven Blau erstrahlt.

Überall im Garten hat es sich selbst ausgesät und darf sehr gerne bleiben.

Vereinzelt entdeckt man auch leicht rosafarben verfärbte Blüten. In vielen Gärten von Freunden wachsen ebenfalls Vergissmeinnicht, die ich gerne verschenke, denn sie fühlen sich fast überall wohl.

Besonders gefreut habe ich mich auch über ganz lieben Besuch: Schmetterlinge sind bei uns leider eher rar geworden. Umso schöner ist es, wenn sich doch einmal einer zeigt. Dabei habe ich eigentlich das Gefühl, dass unser Garten recht schmetterlingsfreundlich ist.

Ein schöner Blickfang, wenn man nach Hause kommt, sind auch die hellgelben Narzissen mit ihrem dunkelgelben Herzen.

Weniger erfreulich ist allerdings der Löwenzahn, der sich auf unserer Wiese stark ausbreitet und dem man kaum Herr wird. So schön sein leuchtendes Gelb im Sonnenschein auch ist, mit seinen grossen Blättern wird er schnell zur Übermacht.

In den letzten Tagen hat sich auch der Abendhimmel wunderbar rot verfärbt und ein schönes Spiegelbild auf das Wintergartendach gezaubert.

Solche Himmelsbilder verschönern den Feierabend auf der Terrasse ganz besonders.

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Mein März 2026

Im März gibt es bei uns mehrere Geburtstage zu feiern. Einer der wichtigsten war natürlich der dritte Geburtstag unserer kleinen Enkelin. Die wunderschöne Torte, die nicht nur toll aussah, sondern auch lecker schmeckte, wurde von ihrer Patin gemacht. Meine Geburtstagskarte entstand im ersten Schreibkurs, den ich besucht habe. Weil gemeinsam mit unseren Töchter besuchte ich auch noch einen Handlettering Kartenkurs.
Das Wetter meinte es im März gut mit uns, und an vielen Tagen wärmte uns die Sonne. Zum Glück blieben die Nächte noch recht kalt, sodass das Wachstum in der Natur etwas gebremst wurde.
Ich brauchte neue Schnittmuster und kopierte deshalb einige von Bögen ab, die für viele wohl wie ein wahres Linienlabyrinth aussehen. Auch Gipsfiguren habe ich in diesem Monat mehrmals gegossen, und viele davon fanden ihren Platz als Bereicherung in Geschenken.
Zweimal besuchte ich eine Cabaret-Vorstellung, wobei einer der Künstler von sich sagte, er sei Komiker. Besonders schöne Momente waren auch die ersten Schlüsselblumen, die mir mein Mann brachte, und das kleine Sträusschen aus dem Garten, das mir unsere kleine Enkelin mit den Worten entgegenstreckte: „Für dich, Grossmami.“ Das liess mein Herz schmelzen.
Die Blutkirsche steht bereits seit Mitte Monat in voller Blüte und erfreut mich jeden Tag mit ihrem Anblick aus dem Fenster. Auch die Biberbauten in der Nähe unseres Gartens werden immer grösser, und die ersten Salate sind im Treibbeet schon schön angewachsen.
So früh wie noch nie gab es bei uns eine Erdbeerroulade. Unsere grosse Enkelin hat sie sogar selbst für uns zum Kaffee dekoriert. Seit ein paar Tagen blühen die ersten Blüten am Aprikosenbaum. Allerdings kündigen die Wetteraussichten wieder Frost für die nächsten Nächte an, was leider nichts Gutes für die Ernte verheisst.

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Genähtes

Im März wurde auch wieder genäht, was nötig war, denn die Enkelinnen wachsen so schnell. Natürlich gab es für die kleine Enkelin ein Geburtstagsshirt, und sie hat sofort erkannt, dass das jetzt ihre Zahl ist. Bei uns gab es im März bereits an vielen Tagen warme Temperaturen im zweistelligen Bereich. Dafür sind leichte, langärmlige Shirts aus mercerisierter Baumwolle ideal. Die grosse Enkelin bewegt sich fast schon so grazil wie die Figur auf dem Bügelbild.

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Biberspuren

In unserem Naturschutzgebiet haben sich mehrere Biberfamilien angesiedelt. Entlang des Flusslaufs in Richtung See breiten sie sich an verschiedenen Stellen immer weiter aus! Nicht unbedingt zur Freude aller. Mancherorts roden die Tiere ganze Baumbestände.

Ihre Bauten ermöglichen es sogar uns Menschen, trockenen Fusses das Bachbett zu überqueren. Zurzeit führt der Fluss wenig Wasser, doch sollte sich das ändern, bin ich gespannt, wohin das ganze Material geschwemmt wird.

Links und rechts des Flusslaufs entstehen immer mehr Ausbuchtungen, die inzwischen auch landwirtschaftlich genutzte Flächen betreffen. Biber sind geschützte Tiere, doch darüber, wie weit man ihre Bautätigkeit tolerieren muss, gehen die Meinungen der Betroffenen auseinander. Mensch und Tier werden hier wohl einen gemeinsamen Weg finden müssen.

Schon oft habe ich bei einem Spaziergang ein Stück Holz mitgenommen, das lose am Weg oder am Ufer lag.

Daraus sind zusammen mit meinen gegossenen Gipsfiguren österliche Arrangements entstanden.

Bei den Gipsfiguren sind wir uns im Freundeskreis allerdings nie ganz einig: Wirken sie naturbelassen schöner oder doch lieber mit Farbe? Was meint ihr?

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Frühling in Sicht

Juhui, der Frühling hat uns gefunden! Es tut so gut zu sehen, wie die ersten Blümchen wachsen und mit ihrer Blütenpracht endlich wieder Farbe in den Alltag bringen. Die Wiese neben unserem Garten ist schon übersät mit Schneeglöckchen, und auch die Bienen sind unterwegs und finden bereits ihren ersten Nektar.

Auch mit den Enkelinnen macht es jetzt wieder richtig Freude, draussen zu sein, spazieren zu gehen und das Erwachen der Natur mitzuerleben.

Noch ist die Vegetation rundherum eher kahl. Am Weiher liegt das Wasser ruhig, und die Spiegelungen der Uferbäume sind ganz klar zu erkennen. Von den Wassertieren haben wir diesmal zwar keine gesehen, dafür stehen rund um den Weiher bereits die Froschzäune. Ein sicheres Zeichen: Der Frühling nimmt Fahrt auf.

Zu Hause hat mir mein Mann die ersten Schlüsselblumen aus dem Garten gebracht. Das hat bei uns Tradition und gehört einfach zum Frühlingsanfang dazu.

Und auch in der Werkstatt wird es frühlingshaft: Die ersten Osterhasen habe ich bereits gegossen. Jetzt werden sie noch dekoriert und dann sind sie bereit für den Ostermarkt.

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Medizin aus der Natur

Viel lieber als zu Chemie greife ich zu natürlichen Hilfsmitteln, um gesund zu bleiben oder es wieder zu werden. Ingwer ist so ein kleines Allround-Talent, das in meiner Küche nicht fehlen darf. Normalerweise nutze ich die Knolle zum Würzen, um meinen Gerichten eine ganz besondere Note zu geben. Doch gerade im Winter ist sie ein Hauptbestandteil meines Getränks zum Vorbeugen und Lindern von Erkältung, Husten und Heiserkeit.

Dafür schneide ich Ingwer mit Schale klein und koche ihn zusammen mit Kurkuma, schwarzem Pfeffer und Zitrone in Wasser auf. Anschliessend lasse ich alles kurz ziehen.

Aus dem Garten gebe ich gerne noch Salbei und Thymian dazu. Nach kurzer Zeit siebe ich die Flüssigkeit ab, verdünne sie mit Wasser und süsse sie mit etwas Honig. Einen Teil der unverdünnten Mischung fülle ich in eine Eiswürfelform, so habe ich immer einen kleinen Vorrat parat.

Und aus der Tasse, die unsere grosse Enkelin für mich verziert und mir geschenkt hat, schmeckt mein selbstgemachter Vitamintrank gleich noch ein bisschen besser!

Aber nicht nur warme Getränke helfen durch graue, kalte Tage. Auch Blumen können die Laune heben. Kräftige Farben beleben die Sinne und erheitern das Gemüt.

Die Blumen stehen nun schon fast zwei Wochen im Wintergarten und sehen immer noch wunderschön aus, und die weisse Lilie öffnet sich jeden Tag ein Stückchen mehr.

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Mein Dezember 2025

Mein Dezember 2025 war so, wie ich ihn mir vorgenommen hatte: eher ruhig, aber mit schönen Abwechslungen. Nur die Sonne liess sich bei uns am See fast nie blicken.
Vieles konnte ich schon vor der Adventszeit erledigen. Die Adventsdeko war rechtzeitig fertig, und auch die Guetzli standen pünktlich bereit. Was ich euch unbedingt noch zeigen wollte, und Andrea fragt danach, ist das Adventsfenster bei den Enkelinnen. Es hat den ganzen Monat geleuchtet, und die grosse Enkelin hat begeistert mitgeschmückt.
Immer wieder konnte ich besinnliche Stimmungen einfangen und mich daran freuen, sei es bei einem Spaziergang am See oder unterwegs bei einem Ausflug. Mit meinem Mann war ich in Einsiedeln und bummelte über den Weihnachtsmarkt auf dem Klosterplatz, vor dieser imposanten Kulisse. Auch die Stimmung am Vierwaldstättersee haben wir sehr genossen. Von unserem stimmungsvollen Abend mit unseren Töchtern auf der Insel Mainau habe ich euch ja schon berichtet.
Einen ganz schönen Nachmittag verbrachten wir Geschwister zusammen bei uns, solche gemeinsamen Stunden sind einfach wertvoll. Ein Höhepunkt im Dezember ist für uns seit sechs Jahren der Geburtstag unserer grossen Enkelin. Sie bereichert unser Leben immer wieder aufs Neue. Für sie habe ich dieses Jahr ein neues Shirt genäht.
Entstanden sind auch viele Karten, die ich alle rechtzeitig verschickt habe, ich freue mich jedes Mal, wenn so kleine Grüsse auf die Reise gehen.
Heiligabend durften wir im Kreise der ganzen Familie bei den Enkelinnen feiern. Den Apéro gab es draussen im Garten, vor einem wärmenden Feuer, und dazu wurden heisse Marroni gebraten. Natürlich durften auch die Geschenke nicht fehlen. Wir sassen gemütlich beisammen und liessen uns verwöhnen von den Gastgebern, die wirklich keinen Aufwand und keine Mühe gescheut haben.
Auch unsere Christbäume – drinnen und draussen – drücken unsere Weihnachtsstimmung genau aus. Das war Frage zwei von Andrea. Es war ein rundum gelungener Abend, genau so, wie ich es am schönsten finde.
Die restlichen Feiertage verbrachten wir ruhig. Und wir freuen uns sehr, dass die Enkelinnen nun abwechselnd in den Ferien zu uns kommen.

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12tel Blick Dezember

Fast den ganzen Dezember war es bei uns am See und auch an meinem Standort beim Weiher – grau. Oft wurde es den ganzen Tag nicht richtig hell. Kein Lieblingswetter von mir! Darum sieht man auf dem Foto auch nicht besonders viel.
Viel lieber hätte ich euch ein Bild mit verschneiter Landschaft oder einem zugefrorenen Weiher gezeigt, so wie damals, als unsere Kinder noch klein waren und auf dem Eisfeld Schlittschuh laufen konnten.

Und hier noch die Collage vom Jahresverlauf, aufgenommen an meinem Standort am Weiher. Ich bin zufrieden damit, denn alle Aufnahmen sind freihändig entstanden.

Eva möchte ich herzlich Danke sagen, dass sie jeden Monat unsere 12tel Blicke gesammelt hat. 12tel Blicke

Allen meinen Leser*innen danke ich für eure Besuche bei mir und wünsche ein gutes Ankommen im 2026, machen wir uns das beste daraus.

Gemütliches Beisammensein

Andrea fragt uns, was wir gerade gar nicht gebrauchen können. Und weil das Jahr bald zu Ende ist, wollte ich endlich etwas nachholen, das schon viel zu lange aufgeschoben war: Zeit mit meinen Geschwistern. So jung kommen wir schliesslich nicht mehr zusammen, so habe ich ganz spontan alle eingeladen. Es wurde ein richtig schöner Nachmittag, und ehrlich gesagt war das längst überfällig.

Damit alle eine kleine Erinnerung mit nach Hause nehmen konnten, habe ich noch schnell für alle einen kleinen Anhänger gegossen.

Natürlich gab es auch etwas zu essen. Als Vorspeise habe ich eine gefüllte Spinatroulade gemacht, dazu Kopfsalat aus unserem Garten.

Wenn ich Besuch einlade, koche ich am liebsten etwas, das sich gut vorbereiten lässt, so kann ich möglichst viel Zeit bei meinen Gästen verbringen. Die Pouletstreifen, mit Speck umwickelt und mit Rahm und Käse überbacken, eignen sich dafür perfekt: alles vorbereiten, ab in den Ofen, und es kocht sich fast von alleine. Dazu gab es Zitronenrisotto und Bohnen. Und wie könnte es anders sein, natürlich ebenfalls aus dem eigenen Garten.

Zum Dessert gab es eine leichte Creme aus Mascarpone und Rahm mit Passionsfrucht, hübsch im Glas geschichtet. Das konnte ich schon am Abend vorher zubereiten. Leider habe ich kein Foto gemacht, aber es hat allen sehr gut geschmeckt. Zum Kaffee habe ich dann noch meine selbstgemachten Guetzli serviert.

Am Ende waren wir uns alle einig: Es war rundum gelungen, und wir wollen das ganz bald wiederholen.

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Mein November 2025

Eigentlich war der November ganz passabel, typisches Novemberwetter halt. Ausflüge haben wir keine gemacht, aber die trockenen, schönen Tage haben wir genutzt, um im Garten und rund ums Haus die letzten Arbeiten zu erledigen. Dabei ist auch noch ein schöner Blumenstrauss entstanden, der jetzt im Haus für etwas Farbe sorgt. Am See kann man im Moment wunderbar die Ruhe geniessen und die verschiedenen Stimmungen aufnehmen. Die trüben Tage haben wir drinnen verbracht und genutzt, um kleine Geschenke zu machen. So ist auch der süsse Adventskalender entstanden, Andrea fragt uns danach. Der erste Schnee dieses Winters hat sich nur kurz blicken lassen, aber dafür leuchtet der Säntis nun am Abend hell im Abendrot.

Genäht und gebastelt!

Ich habe mich diesmal am Knüpfen mit Macramé-Garn versucht – damit beantworte ich auch Andreas zweite Frage. Im Netz findet man unzählige Anleitungen, und in Videos werden die verschiedenen Knoten sehr anschaulich gezeigt. Ob das wohl mein neues Hobby wird? Ich bin gespannt. Genäht habe ich in diesem Monat nicht allzu viel. Für die grosse Enkelin habe ich noch einmal ein Shirt mit einem Dino-Bügelbild gemacht. Sie hat es gleich angezogen und den ganzen Tag getragen, als ich es ihr brachte. Auch für die kleine Enkelin sind zwei neue Shirts entstanden, und sie hat sich sehr gefreut, dass ich ihr ebenfalls ein Bild aufgebügelt habe. Ausserdem habe ich wieder einige Gipsfiguren gegossen.

12tel Blick November

Diesen Monat war ich nur zweimal an meinem Standort am Weiher. Eigentlich hätte ich euch gerne ein typisches Novemberbild vom See mit Nebel und schlechter Sicht gezeigt, aber dichten Bodennebel gab es diesmal nicht. Meine Aufnahme ist dafür am kältesten Tag des Monats entstanden. Am Morgen dieses Tages war die Landschaft weiss vom Raureif überzogen.

Wenn ich meine Position nur ganz leicht verändere, sieht man auf dem Bild, dass bereits eine dünne Eisschicht auf dem Weiher liegt.

Das Laub an den Bäumen am Ufer ist inzwischen grösstenteils abgefallen, und der Himmel scheint wieder durch die kahlen Äste.

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Vitamine zum Vorbeugen

Laut Wetterprognosen soll es in den nächsten Tagen merklich kälter werden, vielleicht fallen sogar schon bald die ersten Schneeflocken. Das war Grund genug, unseren wunderbar gewachsenen Gartensalat zuzudecken, damit wir noch möglichst lange frischen Salat ernten können.

Auch im Gewächshaus wachsen noch verschiedene Salatsorten. Die pflanzen wir jeweils unter die Tomaten, und so halten sie oft bis weit in den Winter hinein und versorgen uns mit Vitaminen.

Ausserdem gibt es immer noch Weiss- und Blaukohl sowie Sellerie, alles in Bio-Qualität. Heute habe ich einen Weisskohl und einen Sellerie geerntet.

Weil es bald frostig wird, habe ich auch die letzten Rosen im Garten geschnitten und mit ins Haus genommen. Das Laub ist zwar nicht mehr glänzend grün, aber das leuchtende Rot der Blüten setzt einen schönen Farbtupfer auf dem Tisch im sonst eher grauen November.

Zum Kohl und Sellerie gab es noch Kartoffeln, Karotten und Lauch. Alles klein geschnitten . Andrea fragt uns diese Woche nach unserem Lieblingsmuster, und meines ist eindeutig das geschnippelte Gemüse aus dem Garten.

Für dieses One-Pot-Gericht braucht es einen grossen Topf. Elfi sucht diesen Monat bei der ABC-Foto-Linkparty das „O“ – da passt „One-Pot“ perfekt.

Zuerst werden Zwiebeln und Knoblauch zusammen mit etwas Kümmel angeschwitzt. Dann wird das Gemüse eingeschichtet: was am längsten braucht, kommt zuerst in den Topf – also Kartoffeln und Karotten, danach Sellerie und Lauch. Ganz zum Schluss kommt der Kohl dazu. Das Ganze mit wenig Brühe ablöschen, den Deckel aufsetzen und leise schmoren lassen.

Nach etwa einer Stunde ist der Topf nur noch halb gefüllt, das Gemüse ist zusammengefallen, kann gut umgerührt und bei Bedarf noch nachgewürzt werden.

So eine volle Ladung Vitamine auf dem Teller hebt meine Stimmung, das ist dann auch gleich die Antwort auf Andreas zweite Frage.

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Mein Oktober 2025

Mein Oktober hatte zwei Jahreszeiten: Mit der Tochter und den Enkelinnen waren wir am Meer und genossen Sonne, Strand und Wellen. Kaum zu Hause angekommen, mussten wir schon die Heizung aufdrehen und die wärmeren Kleider hervorholen.
Trotzdem versorgt uns der Garten noch immer mit frischem Gemüse und Salat, und auch Blumen kann ich noch genügend schneiden. Die jungen Rinder, die gleich neben dem Garten weiden, kommen immer ganz neugierig näher, wenn wir dort arbeiten.
Die Natur zeigt sich nun im Herbstkleid, an den wenigen Sonnentagen leuchten die Blätter golden, und beim Laufen raschelt es herrlich unter den Schuhen. An manchen Abenden verfärbt sich der Himmel rot, oder die Kondensstreifen zeichnen sich wie ein Labyrinth darüber.
Die grosse Enkelin hat die Zutaten für die Apfelquarkballen ganz allein abgewogen, vermischt und aufs Blech gelegt. Ganz stolz servierte sie uns ihr Werk zum Kaffee.
Die Kunstausstellung besuchte ich mit zwei Freundinnen, und wir liessen uns inspirieren, was aktuell auf dem Markt gefragt ist. Die Hochstammbäume – vielleicht erinnert sich noch jemand an meinen 12tel-Blick vom letzten Jahr – haben sich auch heuer wieder wunderschön rot verfärbt. Ich verlinke sie gerne bei Astrid.
Andrea fragt nach dem Lieblingsbild im Oktober – meines ist der Blick über das Meer in die Weite. Die zweite Frage, der Start in den November, beginne ich mit viel Optimismus mit einem prall gefüllten Terminkalender, der aber privat ist.

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Nähen und Stricken für die kälteren Tage

Für die kälteren Tage habe ich für die grosse Enkelin Shirts mit langen Ärmeln genäht – natürlich musste auf jedem etwas drauf sein. Und weil der erste Dinopullover so beliebt ist, wünschte sie sich einen zweiten.
Ich weiss nicht mehr genau, wann ich den Pullover mit dem Verlaufsgarn angefangen habe. Da ich ihn von oben gestrickt habe, war es kein Problem, einfach noch ein paar Runden weiterzustricken, bis er gepasst hat. Also: Nähen geht eindeutig besser!
Zurzeit bin ich auch fleissig am Täschchen nähen und sie werden immer schöner. Hoffentlich finden sich auch Abnehmer dafür, denn ich nähe sie für einen guten Zweck.

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12tel Blick Oktober

Ich hatte gehofft, euch den goldenen Oktober am Weiher zeigen zu können. Doch an den sonnigen Tagen, wenn ich dort vorbeikam, zeigte sich die Herbstverfärbung immer nur ausserhalb meines Blickwinkels. Ich hätte meinen Standort wohl besser etwas weiter nach Westen verlegen sollen!

Am oberen Weiher dagegen sieht man die Farben des Herbstes schon deutlich.

Der Laubteppich staut sich vor dem Wehr, und die Karpfen sind darunter kaum mehr zu erkennen.

Doch auf dem Weg zum Weiher zeigt sich der goldene Oktober von seiner schönsten Seite – besonders, wenn die Sonne durch die Blätter scheint.

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