Archiv der Kategorie: Familie

Ein Teich voller Überraschungen

Seit mehr als zwanzig Jahren haben wir in unserem Vorgarten einen Teich. Von Anfang an gehörten Seerosen dazu. Zu Beginn hatten wir zwei Pflanzen: eine weisse und eine rosa Seerose. Schon beim Kauf wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass diese Pflanzen viel Platz brauchen. Da unser Teich etwa drei Meter lang und fast zwei Meter breit ist, waren wir aber überzeugt, dass zwei Seerosen darin gut Platz haben.
Das nächste Bild ist schon ein paar Jahre alt, aber so schön blühte es jedes Jahr in unserem Teich. Immer wieder blieben Leute stehen und freuten sich am satten Grün und an den farbigen Blüten. Die weisse Seerose hat leider nicht lange überlebt, aber die rosa Seerose entwickelte sich prächtig.

In den letzten Jahren hatten wir jedoch immer öfter Probleme mit dem Wasser. Es bildeten sich immer mehr Algen, und der Teich wurde zunehmend unansehnlich. Also beschlossen wir, ihn einmal ganz zu leeren. Mit einer Pumpe ging das recht schnell. Doch dann kam das grosse Problem: Eine einzige Seerosenpflanze war so gross und schwer geworden, dass selbst zwei starke Männer sie nicht aus dem Teich heben konnten. Mein Mann musste die Pflanze schliesslich mit der Stichsäge in Stücke schneiden, damit wir sie entfernen konnten.

Da der Hochdruckreiniger ohnehin schon bereitstand, wurde die Teichfolie gleich gründlich gereinigt. Zuvor hatten wir die Molche so gut es ging zwischengelagert, damit sie die grosse Reinigungsaktion unbeschadet überstehen.

Im leicht erhöhten Teil des Teichs platzierte unsere grosse Enkelin zusammen mit dem Grosspapi Steine und setzte Wasserpflanzen dazwischen. Dabei staunte sie nicht schlecht, wie tief der Teich wirklich ist. Bis jetzt hatten wir den Enkelkindern immer verboten, alleine zum Teich zu gehen, weil sie hineinfallen und ertrinken könnten. Als sie nun im leeren Teich stand, meinte sie ganz erstaunt, er sei ja tiefer als sie gross ist.

Eine Umwälzpumpe haben wir nicht, weil Seerosen stilles Wasser mögen. Ein Regenwasserrohr speist den Teich und sorgt normalerweise für etwas Sauerstoffzufuhr. Da der Regen aber immer öfter ausbleibt, müssen wir uns wohl langfristig etwas überlegen.

Nun warten wir auf Regen und haben den Teich deshalb nicht gleich vollständig mit Leitungswasser gefüllt.

Aktuell sieht unser Teich schon wieder deutlich besser aus. Leider war es nicht der Regen, der ihn gefüllt hat! Weil ich mein Giesswasser aber nicht so weit tragen wollte, musste schliesslich doch wieder der Schlauch helfen.

Eine neue Seerose ist inzwischen auch schon gekauft. Ich hoffe, dass sie sich bald bei uns wohlfühlt und gut anwächst. Die alte Pflanze mussten wir entsorgen, denn ihr Wurzelwerk war einfach viel zu gross geworden.
Jetzt bin ich gespannt, wie lange es dauern wird, bis unser Teich wieder so schöne Blüten zeigt wie früher. Ich werde sicher darüber berichten.

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Mein Mai 2026

Mein Mai war gefüllt mit vielen schönen Tagen. Die Höhepunkte waren ganz sicher unsere Enkelinnen, die abwechslungsweise bei uns in den Ferien waren.
Anfang Monat war die grosse Enkelin bei uns, und der Mai startete mit schönem, warmem Wetter. Mit ihr machten wir eine Wanderung zur Ruine Ramschwag und besuchten die Frösche im Hudelmoos. Auch im Garten war sie sehr gerne mit dem Grosspapi unterwegs. Die Blumen, die sie ausgesät hat, spriessen inzwischen schon richtig schön.
Aus dem Garten können wir fleissig ernten: Salat, Kohlrabi, Spinat, Schnittmangold und Kefen. Das ist jedes Jahr wieder eine grosse Freude.
Die kleine Enkelin hatte leider nicht so viel Glück mit dem Wetter, als sie zu uns in die Ferien kam. Mitte Monat war es kalt, fast wie im Winter, und ziemlich unfreundlich zum Draussensein. Trotzdem hatten wir eine schöne Zeit mit ihr und genossen das Vorlesen, Spielen und gemütliche Stunden drinnen.
Zu Hause bei den Mädels entstand in dieser Zeit ein traumhaftes Baumhaus, vom Papa selber gebaut. Was für ein schönes Kinderparadies!
Rund ums Haus blüht es wunderschön. Täglich öffnen sich neue Akeleien in ihren zarten Farben, und pünktlich zu Pfingsten zeigen auch die Pfingstrosen ihre prächtigen Blüten. Die Rosen blühen, so kommt es mir jedenfalls vor, jedes Jahr ein bisschen früher. Das wunderschöne Blumenherz habe ich zum Muttertag von unserer Tochter geschenkt bekommen. Nun lasse ich es trocknen, damit ich noch lange Freude daran habe.
Auch gearbeitet haben wir fleissig. Die Terrasse wurde gereinigt und frisch eingeölt. Unseren Teich mussten wir leeren, denn die Seerosen, die jedes Jahr so zuverlässig und schön geblüht haben, waren inzwischen unglaublich schwer geworden. Zwei Männer konnten sie nicht mehr aus dem Teich heben, deshalb mussten sie im Wasser zersägt werden.
Dass Seerosen stark wurzeln, wussten wir ja. Aber ein so grosses Wurzelwerk hat uns dann doch überrascht. Anschliessend wurde die Folie mit Hochdruck gereinigt, und wir hofften auf Regenwasser, um den Teich wieder zu füllen.
Doch statt dem erhofften Niederschlag kam der Sommer. Es wurde richtig heiss, sodass man gerne den Schatten suchte. Dabei gehört der Mai doch eigentlich noch zum Frühling!

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Sommerkleider bei Wintertemperaturen

Bei einstelligen Temperaturen nähte ich der grossen Enkelin Sommer-T-Shirts und kurze Hosen. Auch Leggings, die bis unter das Knie reichen, sind praktische Begleiter zu einem Kleid.
Natürlich musste auf den Shirts auch etwas drauf sein, denn ganz schlicht mag sie es nicht so gerne. Jetzt, Ende Monat, sind die genähten Sachen bei dem sommerlichen Wetter, das wir inzwischen haben, willkommene Anziehsachen.

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12tel Blick Mai 2026

Der Sommer ist da, auch wenn der Mai eigentlich noch zum Frühling gehört! Mein Foto für den 12tel Blick wurde an Pfingsten aufgenommen. Es war bereits so warm, dass viele Menschen den Schatten suchten.
Zum Glück spenden die grossen Bäume im Park wohltuende Kühle. Gerade an solchen Tagen merkt man wieder, wie wertvoll ihr Schatten ist. Das frische Grün ist inzwischen kräftig geworden, und der Blick wirkt schon fast sommerlich.

12tel Blicke

Zwischen Trockenheit und Blütenfülle

Die Metallskulptur müsste bei dem wenigen Wasser das Kind nicht auf den Schultern tragen, damit es keine nassen Füsse bekommt.

So verhangen sah es bei uns am See in letzter Zeit oft aus, und doch blieb der Regen aus. An der Stelle, an der ich für das Foto stehe, würde ich bei normalem Pegelstand knietief im Wasser stehen. Ein paar Tropfen sind letzte Woche zum Glück auch bei uns gefallen.

Nun hat sich der Sommer angekündigt, und der See lädt zum Baden ein, denn das flache Wasser erwärmt sich schnell.

Trotz der Kälte der vergangenen Woche sind die Akeleien wunderbar gewachsen und blühen jetzt in zarten Rosatönen bis hin zu tiefem Dunkelblau.

Um das Blüteninnere zu fotografieren, muss man sich tief nach unten beugen und gegen das Licht blicken.

Akeleien gehören zu meinen Lieblingsblumen im Frühjahr, und sie dürfen sich gern im ganzen Garten ausbreiten. Dafür schüttle ich die verblühten Pflanzen und helfe so ein wenig nach, damit sich ihre Samen verteilen.

Auch am Wegesrand blüht es jetzt in Rot und Blau, wenn ich an der Wiese vorbeifahre.

Ich habe den Eindruck, der Bauer sät am Rand des Ackers gezielt Mohn und Kornblumen aus.

Es ist ein wunderschöner Hingucker, und nicht nur ich lege dort gern einen kurzen Halt ein und freue mich über die zarten Blumen im satten Grün.

Der Blumenstrauss, den ich von meiner Tochter geschenkt bekommen habe, erfreut mich nun schon seit fast zwei Wochen und sieht immer noch wunderschön aus.

Rot sucht Nicole im Mai und meine strahlenden Rosen sende ich auch gerne zu Astrid.

Die schöne Karte und die lieben Zeilen, die die Blumen begleitet haben, sind ganz für mich bestimmt. Sie haben mich sehr berührt, genau so, wie ich es am liebsten habe.

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Frühlingswanderung zur Ruine Ramschwag

Dass unsere grosse Enkelin gerne wandert, habe ich schon einmal erwähnt. Als sie bei uns in den Ferien war, machten wir mit ihr eine Wanderung zur Ruine Ramschwag, die ganz in unserer Nähe liegt. Schon unterwegs war sie von der Blumenwiese ganz begeistert und pflückte einen wunderschönen Strauss für mich.

Die blühenden Obstbäume zeigten uns den Weg.

Wir wählten den Weg dem Fluss entlang und staunten, wie wenig Wasser es zurzeit hat. Zum „Schiefern“, also flache Steine über die Wasseroberfläche hüpfen zu lassen, war es aber gerade richtig. Es war ein guter Zeitvertreib und eine schöne Abwechslung beim Wandern.

Bei der grossen Trockenheit wachsen in den Bachbetten viele Pflanzen zwischen den Steinen. An manchen Stellen kommt man sogar trockenen Fusses ans andere Ufer.

Unsere Wanderung führte weiter den Hang hinauf auf die Anhöhe. Dort wurden wir mit einer herrlichen Aussicht über Wiesen und Wälder bis zum Bodensee belohnt.

Schon bald sahen wir unser Ziel: die Ruine Ramschwag, die hoch oben auf einem Hügel steht.

Die Wege sind gut markiert, aber im steilen Gelände ist Vorsicht geboten. Jeder ist selber für seine Sicherheit verantwortlich.

Bei der Burg angekommen, standen wir vor den schönen Steinmauern, die sorgfältig restauriert wurden.

Die Ruine wurde mit viel Sorgfalt wieder instandgestellt.

Auch zwei Grillstellen wurden hergerichtet, die richtig zum Verweilen und Grillieren einladen. Das haben wir natürlich gerne in Anspruch genommen.

Zuerst wollten wir aber die neue Spindeltreppe hinaufsteigen, um die Aussicht zu geniessen. Die 75 Stufen wurden alle gesponsert, und unsere Enkelin war sehr gespannt, ob sie den Namen vom Grosspapi finden würde. Und ja, natürlich haben wir seine Stufe gefunden. 👍🏼

Ob man die Treppe von unten oder von oben betrachtet, sie ist wirklich faszinierend und eine schöne Bereicherung für die Burg und ihre Besucher.

Auf dem Weg nach oben sieht man durch die Scharten bereits in die Weite.

Oben angekommen, hat man einen wunderschönen Blick in die Ferne.

Unten fliesst die Sitter, wo unsere Wanderung begonnen hatte.

Beim Blick hinunter zur Grillstelle stellten wir fest, dass wir an diesem Nachmittag die einzigen Besucher waren und das Feuer selber machen mussten.

Es dauerte nicht lange, und die Enkelin und Grosspapi hatten ein schönes Feuer gemacht. Schon konnten wir unseren mitgebrachten Proviant auf den Grill legen.

Nach dem Essen warfen wir noch einen letzten Blick in die Höhe. Der Enkelin war es ganz wichtig, dass wir das Feuer vor dem Verlassen der Burg richtig auslöschen. Dafür nahm sie sogar ihre Trinkflasche. Schliesslich hatte sie das in der Waldspielgruppe gelernt.

Gestärkt und mit vielen schönen Eindrücken machten wir uns auf den Heimweg.

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Mein April 2026 + 12tel Blick

An Ostern waren wir bei den Enkelinnen zum Brunch eingeladen und wurden mit einem einladenden Buffet verwöhnt. Das Wetter meinte es gut mit uns, und so konnte der Osterhase die Geschenke im Garten verstecken. Für die beiden Enkelinnen ist das jedes Jahr ein besonderes Highlight.
Der April war bei uns am See viel zu trocken. Oft wehte die Bise, die den Boden zusätzlich austrocknete, und die Nächte waren immer wieder sehr kalt. Trotzdem konnten wir bereits die ersten Fahrradausflüge unternehmen, sei es zu den Osterbrunnen oder einfach in die nähere Umgebung. Überall blühte es: auf den Blumenfeldern, in den Gärten und an den Obstbäumen. Das ist jedes Jahr wieder ein wunderschöner Anblick.
Schon seit Anfang Monat können wir Salat und Radieschen aus dem Garten ernten. Auch in der Küche ziehen nun wieder leichtere Gerichte ein. Eine Spezialität, die ich zurzeit öfter mache, ist Gemüse aus dem Airfryer: Süsskartoffeln, Karotten, Fenchel, Peperoni und rote Zwiebeln, gut gewürzt und mit einer Prise Honig verfeinert. Auch Randencarpaccio mit Birne und Ziegenkäse passt wunderbar in diese Jahreszeit.
Zum Kaffee musste ich den Kuchen nicht immer selber backen. Die sehr feine Himbeer-Quarktorte war von unserer Tochter und hat uns besonders gut geschmeckt.
Nach den Basaren ist vor den Basaren: Wir machen uns bereits wieder Gedanken und haben die ersten Versuche für neue Geschenkartikel gestartet. Dafür habe ich Schnurdrahtfiguren geformt und mit farbigem Papier ausgefüllt.
Die ersten Cappuccinos konnten wir auch schon draussen geniessen. In den letzten Tagen war unsere grosse Enkelin bei uns in den Ferien und verwöhnte uns mit ihren Kochkünsten. Sie machte eine feine Pizza, bereitete einen Rohkostteller zu und servierte uns auf der Terrasse einen herrlichen Fruchtsalat. Dafür hatte sie extra kleine Blümchen gepflückt, um den Tisch schön zu schmücken. Eine wunderbare Geste von einer Sechsjährigen – genau so, wie ich es am liebsten habe.
Mit dem Grosspapi war sie ausserdem wandern, mit anschliessendem Grillieren an der Feuerstelle. Solche gemeinsamen Erlebnisse machen diesen April besonders schön und bleiben in guter Erinnerung.

Die Bilder können zum Vergrössern angeklickt werden.

Genähtes

Die grosse Enkelin mag es am liebsten, wenn auf ihren T-Shirts etwas Besonderes zu sehen ist. Deshalb habe ich ihre Shirts mit Bügelbildern verschönert. Selbstverständlich durfte sie selber aussuchen, welche Motive ihr am besten gefallen. Für mich ist es schön zu sehen, wie gerne die Shirts nun getragen werden.
Die beiden Sommerkleidchen sind Upcycling-Projekte. Sie sind aus Sommerkleidern ihres Gottis entstanden und haben so ein zweites Leben bekommen.

12tel Blick

Meine Aufnahme entstand vor einer Woche bei schönstem Sonnenschein, aber mit starker Bise. Durch den kühlen Nordwind fühlten sich die Temperaturen gleich einige Grade kälter an. Die Blätter an den Bäumen sind inzwischen schon schön gewachsen. Besonders gut sieht man das am Schattenwurf.

Wenn ich mich um 180 Grad drehe, ist der Blick nicht weniger schön. Am meisten schätze ich an unserem Stadtpark den hohen Baumbestand. Hoffentlich darf er noch ganz lange so erhalten bleiben.

Da ich ja am Schwäbischen Meer wohne, habe ich auch ein Video gemacht. Darauf hört man das Rauschen des Wassers, fast wie am Meer.

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Blumenteppich!

Meine Harlekin-Tulpen stammen zwar noch nicht aus dem eigenen Garten, aber sie haben uns an den noch kühlen Tagen viel Freude bereitet. Pünktlich zu den Osterfeiertagen hielt dann auch bei uns das schöne, warme Wetter Einzug.

Auf der Wiese spriessen Gänseblümchen und Primeln um die Wette, und jedes Frühjahr freue ich mich aufs Neue über diese Blumenpracht.

In ihren vielen Farben setzen die kleinen Blüten einen wunderschönen Kontrast zum frischen Grün.

Zu meinen Lieblingsblumen im Frühling gehört das Vergissmeinnicht, das jedes Jahr zuverlässig in seinem intensiven Blau erstrahlt.

Überall im Garten hat es sich selbst ausgesät und darf sehr gerne bleiben.

Vereinzelt entdeckt man auch leicht rosafarben verfärbte Blüten. In vielen Gärten von Freunden wachsen ebenfalls Vergissmeinnicht, die ich gerne verschenke, denn sie fühlen sich fast überall wohl.

Besonders gefreut habe ich mich auch über ganz lieben Besuch: Schmetterlinge sind bei uns leider eher rar geworden. Umso schöner ist es, wenn sich doch einmal einer zeigt. Dabei habe ich eigentlich das Gefühl, dass unser Garten recht schmetterlingsfreundlich ist.

Ein schöner Blickfang, wenn man nach Hause kommt, sind auch die hellgelben Narzissen mit ihrem dunkelgelben Herzen.

Weniger erfreulich ist allerdings der Löwenzahn, der sich auf unserer Wiese stark ausbreitet und dem man kaum Herr wird. So schön sein leuchtendes Gelb im Sonnenschein auch ist, mit seinen grossen Blättern wird er schnell zur Übermacht.

In den letzten Tagen hat sich auch der Abendhimmel wunderbar rot verfärbt und ein schönes Spiegelbild auf das Wintergartendach gezaubert.

Solche Himmelsbilder verschönern den Feierabend auf der Terrasse ganz besonders.

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Mein März 2026

Im März gibt es bei uns mehrere Geburtstage zu feiern. Einer der wichtigsten war natürlich der dritte Geburtstag unserer kleinen Enkelin. Die wunderschöne Torte, die nicht nur toll aussah, sondern auch lecker schmeckte, wurde von ihrer Patin gemacht. Meine Geburtstagskarte entstand im ersten Schreibkurs, den ich besucht habe. Weil gemeinsam mit unseren Töchter besuchte ich auch noch einen Handlettering Kartenkurs.
Das Wetter meinte es im März gut mit uns, und an vielen Tagen wärmte uns die Sonne. Zum Glück blieben die Nächte noch recht kalt, sodass das Wachstum in der Natur etwas gebremst wurde.
Ich brauchte neue Schnittmuster und kopierte deshalb einige von Bögen ab, die für viele wohl wie ein wahres Linienlabyrinth aussehen. Auch Gipsfiguren habe ich in diesem Monat mehrmals gegossen, und viele davon fanden ihren Platz als Bereicherung in Geschenken.
Zweimal besuchte ich eine Cabaret-Vorstellung, wobei einer der Künstler von sich sagte, er sei Komiker. Besonders schöne Momente waren auch die ersten Schlüsselblumen, die mir mein Mann brachte, und das kleine Sträusschen aus dem Garten, das mir unsere kleine Enkelin mit den Worten entgegenstreckte: „Für dich, Grossmami.“ Das liess mein Herz schmelzen.
Die Blutkirsche steht bereits seit Mitte Monat in voller Blüte und erfreut mich jeden Tag mit ihrem Anblick aus dem Fenster. Auch die Biberbauten in der Nähe unseres Gartens werden immer grösser, und die ersten Salate sind im Treibbeet schon schön angewachsen.
So früh wie noch nie gab es bei uns eine Erdbeerroulade. Unsere grosse Enkelin hat sie sogar selbst für uns zum Kaffee dekoriert. Seit ein paar Tagen blühen die ersten Blüten am Aprikosenbaum. Allerdings kündigen die Wetteraussichten wieder Frost für die nächsten Nächte an, was leider nichts Gutes für die Ernte verheisst.

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Genähtes

Im März wurde auch wieder genäht, was nötig war, denn die Enkelinnen wachsen so schnell. Natürlich gab es für die kleine Enkelin ein Geburtstagsshirt, und sie hat sofort erkannt, dass das jetzt ihre Zahl ist. Bei uns gab es im März bereits an vielen Tagen warme Temperaturen im zweistelligen Bereich. Dafür sind leichte, langärmlige Shirts aus mercerisierter Baumwolle ideal. Die grosse Enkelin bewegt sich fast schon so grazil wie die Figur auf dem Bügelbild.

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Frühling in Sicht

Juhui, der Frühling hat uns gefunden! Es tut so gut zu sehen, wie die ersten Blümchen wachsen und mit ihrer Blütenpracht endlich wieder Farbe in den Alltag bringen. Die Wiese neben unserem Garten ist schon übersät mit Schneeglöckchen, und auch die Bienen sind unterwegs und finden bereits ihren ersten Nektar.

Auch mit den Enkelinnen macht es jetzt wieder richtig Freude, draussen zu sein, spazieren zu gehen und das Erwachen der Natur mitzuerleben.

Noch ist die Vegetation rundherum eher kahl. Am Weiher liegt das Wasser ruhig, und die Spiegelungen der Uferbäume sind ganz klar zu erkennen. Von den Wassertieren haben wir diesmal zwar keine gesehen, dafür stehen rund um den Weiher bereits die Froschzäune. Ein sicheres Zeichen: Der Frühling nimmt Fahrt auf.

Zu Hause hat mir mein Mann die ersten Schlüsselblumen aus dem Garten gebracht. Das hat bei uns Tradition und gehört einfach zum Frühlingsanfang dazu.

Und auch in der Werkstatt wird es frühlingshaft: Die ersten Osterhasen habe ich bereits gegossen. Jetzt werden sie noch dekoriert und dann sind sie bereit für den Ostermarkt.

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Trinkhalle / Büvetta

Wenn wir im Engadin Ferien machen, gehört ein Spaziergang am Inn für uns einfach dazu, ganz egal, ob Sommer oder Winter. Besonders gern sind wir auf dem Mineralquellenweg unterwegs.

Unterwegs kommt man an einem Gebäude vorbei, das heute fast ein wenig vergessen wirkt, und doch einmal ein echter Tourismusmagnet war. Bis in die 1970er-Jahre wurde das Mineralwasser hier kommerziell genutzt und sogar bis nach London, New York und Sydney verschickt. Später änderten sich die Rahmenbedingungen: strengere Hygienevorschriften, mehr Konkurrenz durch andere Quellen und Investitionen, die sich offenbar nicht mehr lohnten. Das „Scuoler Mineralwasser“ verlor an Bedeutung.

Heute reisen nur noch wenige Gäste nur wegen des Wassers ins Unterengadin. Vor rund 100 Jahren war das anders: Scuol, Tarasp und Vulpera zogen damals Tausende ins Hochtal. Schriftsteller, Industrielle und Adlige kamen für Trinkkuren und Bäder, kleine Beschwerden kurieren lassen, Luft wechseln, dem Alltag entfliehen.

Unten am Inn traf man sich in der Büvetta Tarasp, mit Ausgabestellen für Bonifacius-, Lucius- und Emerita-Wasser und einer langen Wandelhalle. Man kann sich richtig vorstellen, wie das damals war: Kurorchester spielten, es gab Nischen und Treffpunkte, dazu Postschalter und kleine Läden.
Heute steht das Gebäude sichtbar gezeichnet von der Zeit da. Um die Büvetta zu erhalten und wiederzubeleben, wurde 2012 der Verein Pro Büvetta Tarasp gegründet. Die Trinkhalle steht inzwischen unter Schutz (seit Frühling 2018 unter nationalem Schutz) und soll saniert werden, sobald die Finanzierung gesichert ist. Im Raum stehen 12 Millionen Franken Investitionskosten.

In der Trinkhalle sprudeln die beiden Mineralquellen Lucius und Emerita. Sie gelten als besonders mineralstoffreich, und die Lucius-Quelle wird sogar als sehr stark beschrieben. Aber ehrlich: Selbst wenn man sich nicht für Mineralwasser begeistert – schon das Gebäude allein ist ein Besuch wert.

Hoch oben auf 2484 Metern entspringt der Inn. Auf seinem Weg durch die Schweiz verändert er ständig seinen Charakter. Im Oberengadin breitet er sich durch Seen und offene Landschaft aus, im Unterengadin schneidet er sich tief in steile Schluchten.

Oberhalb dieser Schlucht sieht man teilweise noch die imposanten Bauten aus der Zeit der Hochblüte. Einige wurden restauriert und dienen heute wieder als Hotels. Spuren einer Epoche, die das Tal bis heute prägt.

Irgendwann führt der Weg wieder aus der Schlucht hinaus, Richtung Dorf. Der Blick öffnet sich auf die Engadiner Dolomiten.

Von weitem sieht man die Dorfkirche von Scuol, die auf einem Hügel hoch über dem Inn steht.

Ich nehme euch immer wieder gern auf diesen Spaziergang mit. Für uns ist der Mineralquellenweg im Sommer wie im Winter eine kleine Reise wert.

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Flurinaweg

Heute nehme ich euch mit auf den Flurinaweg in Scuol. Der Höhenweg führt auf rund 2’000 m ü. M. von der Bergstation Motta Naluns bis zur Bergstation Prui oberhalb von Ftan. Im Winter wie auch im Sommer ist er ein beliebter Weg im Unterengadin, und für uns schon fast Tradition: Hier haben wir bereits mehrfach unsere Skiferien mit den Enkelinnen verbracht. Diesmal wurden wir mit Traumwetter belohnt. Die klare Luft und die weite Sicht auf die Engadiner Bergwelt waren einfach grandios.

Der Themenweg rund um Flurina, eine Geschichte von Selina Chönz und Alois Carigiet, ist gut ausgeschildert. Entlang der Route laden zehn illustrierte Infotafeln zum Innehalten ein. Für Gross und Klein ist das eine abwechslungsreiche und kurzweilige Wanderung.

Es lohnt sich immer wieder, stehen zu bleiben, die Zeichnungen anzuschauen und den Blick in die Berge schweifen zu lassen.

Die Illustrationen stammen vom Bündner Maler Alois Carigiet, der auch das berühmte Kinderbuch „Schellen-Ursli“ bebildert hat.

Im Winter ist der Weg gut präpariert und eignet sich auch bestens zum Schlitteln, ein Highlight, das bei Kindern immer gut ankommt.

Besonders schön: Die Geschichte von Flurina und dem Waldvögelein animiert unterwegs zum aktiven Mitmachen und macht die Wanderung zu einem kleinen Erlebnis in authentischer Naturkulisse.

Am Ziel angekommen, gönnten wir uns im Bergrestaurant einen Kaffee und ein Stück selbstgemachten Kuchen.

Danach ging es mit der Gondelbahn hinunter nach Ftan, und das Postauto brachte uns wieder zurück nach Scuol.

Eine rundum erholsame Woche – und ein Weg, den wir bestimmt wieder einmal gehen.

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