Kategoriearchiv: Familie

Mein August 2026 + 12tel Blick

Wir hatten den heissesten August seit Messbeginn, und für mich verlief der Monat eher ruhig. Bei dieser Hitze wurden nur die nötigsten Aktivitäten unternommen und vieles auf angenehmere Tage verschoben.
Auch am Nationalfeiertag machte sich die Trockenheit bemerkbar: Grillieren und Feuerwerk waren verboten, denn die Brandgefahr war einfach zu gross.
Dafür gab es einige Geburtstage zu feiern. Unsere Zinnien blühen so fleissig, dass ich immer wieder schöne Sträusse schneiden konnte, die unsere Geschenke begleiteten. Auch im Gemüsegarten können wir aus dem Vollen schöpfen und die Sommerküche abwechslungsreich gestalten. Was wir nicht frisch essen, wird für den Winter haltbar gemacht.
Körperliche Anstrengungen mussten bei diesen Temperaturen warten. Dafür nutzte ich die Zeit, um beim Basteln einiges auszuprobieren. Selbst zum Nähen war es mir meistens zu heiss, immerhin wurde noch ein Kleid für die grosse Enkelin fertig.
Eine Premiere gab es in diesem Monat auch: Zum ersten Mal waren beide Enkelinnen gemeinsam bei uns in den Ferien. Wir verbrachten eine schöne und abwechslungsreiche Zeit miteinander.
Nach den Ferien begann für unsere grosse Enkelin ein neuer Lebensabschnitt: Sie wurde eingeschult und ist nun eine stolze Schülerin. Der «Ernst des Lebens» hat also begonnen.
Und dann kam endlich der ersehnte Regen. Für die Natur war er dringend nötig, doch am See ist davon noch nicht viel zu merken. Der Pegelstand ist weiterhin sehr tief, und an manchen Stellen muss man recht weit ins Wasser hinauslaufen, bis es tief genug zum Schwimmen ist.

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12tel Blick August

Passend zum Wetter zeigt sich mein Blickstandort im August bei strahlendem Sonnenschein. Was das Foto allerdings nicht vermitteln kann, ist die grosse Hitze an diesem Tag. Wenn man genauer hinschaut, entdeckt man trotzdem schon ein kleines Zeichen des nahenden Herbstes: Die Birke trägt bereits die ersten farbigen Blätter.

Vielleicht wundert sich der eine oder andere, warum die Wiese trotz der langen Trockenheit noch so schön grün ist. Die Grünflächen im Park werden bewässert. Ob das bei dieser Trockenheit wirklich nötig ist, darüber kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein.

Die Stadtgärtner geben sich jedenfalls viel Mühe, damit sich der Park und die öffentlichen Plätze auch während dieses aussergewöhnlich heissen Sommers gepflegt und grün präsentieren.

12tel Blicke

Abkühlung im Wald

In diesem heissen Sommer musste man sich immer wieder einen kühlen Ort suchen, gerade mit Kleinkindern. Da ist ein Spaziergang im schattigen Wald genau das Richtige, und wenn es dort auch noch Tiere und einen tollen Spielplatz gibt, umso besser.

Das Bruderhaus am Rande von Winterthur besuchen wir immer wieder gerne, und die Enkelinnen kennen sich dort inzwischen gut aus. Da nun auch unsere jüngere Enkelin ohne Kinderwagen unterwegs ist, können wir die schattigen Wege nehmen, die teilweise über Treppen führen.

Beim Wildschweingehege gab es Frischlinge zu sehen, und es war lustig, ihnen beim Spielen zuzuschauen.

Die putzigen, schön gestreiften Tiere sind natürlich ein besonderer Anziehungspunkt für die Besucher. Auch wir verweilten eine ganze Weile bei ihnen.

Die Wisente waren an diesem Morgen noch draussen und genossen sicher die frische Luft, bevor es auch ihnen mit ihrem dicken Fell zu warm wurde.

Auch sie haben Nachwuchs. Wie alt das Kleine ist, konnten wir allerdings nicht erfahren.

Die Rothirsche suchten ebenfalls den Schatten und wären bestimmt froh gewesen, wenn es bald eine Abkühlung gegeben hätte.

Mehr Tiere liessen sich an diesem Morgen nicht blicken, was bei diesen Temperaturen gut verständlich war. Dafür vergnügten wir uns mit unseren Enkelinnen noch eine Weile auf dem Spielplatz, bevor es wieder nach Hause ging.

Nach der Mittagsruhe war das Schwimmbad dann die beste Wahl. Und so habt ihr einen kleinen Einblick bekommen, wie ein Hütetag mit unseren Enkelinnen bei uns aussehen kann.

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Mein Juli 2026 und 12tel Blick

Was soll ich zu meinem Juli sagen? Es war heiss und trocken, und das praktisch den ganzen Monat lang. Schon der Juni ging viel zu heiss zu Ende, und auch während der Rosenwoche musste fleissig gegossen werden.
Im Garten kamen wir mit Giessen und Ernten fast nicht mehr nach. Bei diesen Temperaturen war es allerdings kein grosses Vergnügen, die Beeren zu pflücken und anschliessend Marmelade zu kochen. Dafür freuten wir uns über die ersten neuen Kartoffeln aus dem Garten, und auch Bohnen gab es mehr als genug.
Von meinem Schmetterlingsglück habe ich hier bereits geschwärmt. Über einen anderen tierischen Besucher staunten wir dafür umso mehr: Eines frühen Morgens entdeckten wir einen Igel bei uns im Garten. Natürlich stellten wir ihm gleich frisches Wasser bereit, bei dieser Hitze konnte er es bestimmt gut gebrauchen.
Mit der kleinen Enkelin besuchte ich zum letzten Mal das ElKi-Singen (Eltern-Kind-Singen), und wir bedankten uns bei der Leiterin für ihr grosses Engagement. Nach den Ferien geht die Kleine bereits in die Spielgruppe. Wie schnell doch die Zeit vergeht, sieht man wohl an den Grosskindern am besten.
Auch am See sind die Folgen der anhaltenden Trockenheit deutlich zu sehen. Der Pegelstand sinkt immer weiter, während die Wassertemperatur steigt. Viele Bootsplätze liegen bereits im Trockenen, und manche Schiffsanlegestellen können nicht mehr angefahren werden.
Regenfotos konnte ich in diesem Monat gerade einmal an einem einzigen Tag machen, und schon ist die nächste Hitzewelle im Anmarsch.
Die langen Sommerabende verbrachten wir gerne auf der Terrasse. Dort genossen wir die Stille, die angenehmen Abendstunden und das schöne Lichtspiel unserer Solarlampe. So hatte auch dieser heisse und trockene Juli seine besonderen Momente

Die Fotos zum vergrössern anklicken.

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Sommerkleider trotz Sommerhitze

Eigentlich war es diesen Monat viel zu heiss zum Nähen. Aber die Enkelinnen wachsen so schnell, und so wurden neue Kleider für die grosse Enkelin gewünscht.
Den Puzzle-Magic-Stoff, der sich in der Sonne verfärbt, hatte ich schon länger gekauft. Die Enkelin war ganz fasziniert, als sie das neue Kleid anprobierte. Natürlich musste sie damit sofort nach draussen an einen sonnigen Platz laufen. Dort konnte sie zusehen, wie auf dem zunächst eher schlichten Oberteil nach und nach immer mehr farbige Puzzleteile erschienen. Das war natürlich ein besonderer Effekt!
Das apricotfarbene Kleid bekam noch einen Traumfänger aufgebügelt, denn wie immer muss bei ihr einfach etwas drauf sein!
Aus einem Kimono-Schnitt nähte ich für die beiden Schwestern je zwei gleiche Shirts. So können sie nun im Partnerlook unterwegs sein.
Auch der gestreifte Stoff lag schon länger bei mir und wartete auf den passenden Schnitt. Mit dem Raglanshirt „Bethioua“ mit seiner schönen Rückenpasse war dieser nun gefunden. Ich verlängerte den Schnitt kurzerhand zum Kleid und nähte daraus ein neues Sommerkleid für mich.
So sind trotz der Hitze doch einige neue Kleidungsstücke unter der Nähmaschine hervorgekommen.

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12tel Blick Juli 2026

An meinem Standort hat sich im Vergleich zum Vormonat nicht viel verändert. Eine kleine Herausforderung war es allerdings, einen passenden Zeitpunkt für mein Foto zu finden, an dem nicht die ganze Wiese von Badegästen bevölkert war.

Unmittelbar neben meinem Standpunkt knickten bei einem heftigen Sturm Mitte des Monats zwei alte, grosse Bäume um. Was für ein Glück, dass dabei niemand getroffen wurde!

Dieser Baum musste anschliessend aus Sicherheitsgründen ganz gefällt werden. Er wird fehlen, denn er war ein beliebter Schattenspender im Schwimmbad, gerade an den heissen Sommertagen.

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Schmetterlingsglück!

Wie habe ich mich gefreut, als ich mit der kleinen Enkelin auf dem Nachhauseweg war und wir auf einem Parkplatz einen Sommerflieder entdeckten, der dort eigentlich gar nicht hingehört. Schon von Weitem hörten wir das Summen und sahen das bunte Flattern.

Da summte und brummte es überall. Ich nahm mein Handy hervor und sagte zu meiner Enkelin, dass ich versuchen möchte, den einen oder anderen «Sommervogel», wie wir Schmetterlinge auch nennen, zu fotografieren.

Bis jetzt ist es mir noch nie gelungen, ein Taubenschwänzchen zu fotografieren. Doch an diesem Tag schwirrten gleich mehrere um die Blüten herum.

Es ist faszinierend zu beobachten, wie sie im Schwirrflug vor den Blüten stehen und mit ihrem langen Rüssel den Nektar aus den einzelnen Blüten saugen.

Und so viele Schmetterlinge auf einem einzigen Strauch habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

Das Tagpfauenauge blieb für einen kurzen Moment ganz ruhig sitzen und liess sich wunderbar fotografieren. Da schauen einem ja geradezu vier Augen entgegen!

Auch meine Lieblingsschmetterlinge waren gleich mehrfach auf dem Sommerflieder auf Nektarsuche.

Den Kaisermantel erkennt man mit seiner intensiven orangefarbenen Zeichnung schon von Weitem. Am Waldrand, auf dem Weg, den ich oft mit meinen Enkelinnen gehe und den wir sogar «Schmetterlingsweg» nennen, begegnen wir immer wieder einem oder sogar mehreren Kaisermänteln. Oft begleiten sie uns ein ganzes Stück des Weges. Darüber freuen wir uns jedes Mal aufs Neue.

Auch ein Schwalbenschwanz flog von Ast zu Ast und präsentierte sein farbenfrohes Kleid.

Nach einiger Zeit meinte unsere kleine Enkelin, die erst drei Jahre alt ist: «Grossmami, jetzt bist du fertig mit Fotografieren. Die sind immer gleich!»
Wie recht sie doch hatte!

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Mein Juni 2026

Der Juni 2026 wird wohl als Rekordmonat in Sachen Hitze in Erinnerung bleiben. Begonnen hat er mit den ersten Sommertagen, doch dann änderte das Wetter und die Schafskälte machte ihrem Namen alle Ehre. Geregnet hat es bei uns allerdings kaum, und der Pegelstand des Sees ist entsprechend tief.
Die grosse Enkelin durfte wieder mit der Feuerwehr-Drehleiter unsere Stadt aus der Vogelperspektive betrachten. Auf dieses Erlebnis freut sie sich jedes Jahr aufs Neue.
Für unser gemeinsames Wochenende mit unseren beiden Töchtern hatten wir ebenfalls Wetterglück. Wir genossen die Tage im Berner Oberland und konnten viele schöne Eindrücke mit nach Hause nehmen.
Im Garten wächst inzwischen alles üppig. Wir dürfen bereits Gemüse und Blumen ernten und freuen uns jeden Tag über die bunte Pracht. Auch unser Teich wurde gereinigt und frisch aufgefüllt – da wäre etwas Regen durchaus willkommen gewesen.
Seit Mitte Monat herrschen sommerliche Temperaturen, und jede Abkühlung ist willkommen. Ich kann mich nicht erinnern, dass der See schon so früh im Jahr eine so angenehme Badetemperatur hatte.

Genähtes

Der Sommer kam schneller als erwartet, und leichte Röckli wurden für die grosse Enkelin dringend benötigt. Aus einem Stoffpaneel, das schon lange in meinem Nähzimmer auf seinen Einsatz wartete, entstand ein luftiges Strandkleid. Schliesslich rücken die Ferien am Meer immer näher.
Das schlichte hellblaue Shirt brauchte sie für das Konzert der Singvögel, bei dem sie mit grosser Begeisterung mitsingt. Für uns Zuhörer war das natürlich ein besonderes Highlight, und ich war unglaublich stolz auf unsere Enkelin.
Die Röckli in der dritten Reihe sind für die kleine Enkelin entstanden. So muss sie nicht immer nur die Kleidung ihrer grossen Schwester nachtragen, sondern bekommt auch etwas ganz Eigenes.

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Thun – Stadtspaziergang zwischen Geschichte, Wasser und Schlossblick

Wie im vorigen Beitrag schon geschrieben, gönnten wir uns eine Auszeit im Berner Oberland, hoch über dem Thunersee.

Von diesem malerischen Dorf aus machten wir einen Abstecher und fuhren nach Thun.

Dort nahmen wir an einer Stadtführung teil und erfuhren viel Wissenswertes über die Stadt und ihre Geschichte. Schon beim Ankommen spürten wir, dass Thun ein besonderes Flair ausstrahlt. Ein Ort, an dem man gerne flaniert und bummelt. In den fast durchgehend autofreien Gassen war überall einladend herausgestuhlt.

Unsere Tour begann bei der oberen Schleuse, der Scherzligschleuse. Noch heute kann dort der Pegelstand des Thunersees reguliert werden. Gebaut wurde sie, um das Wasser in den ehemaligen Stadtgraben zu leiten und Überschwemmungen zu verhindern. Dabei entstand auch eine Insel, die von der inneren und äusseren Aare umflossen wird.

Im Innern der Brücke kann man die Schleusen zum Öffnen und Schliessen gut besichtigen.

Das einstige Luxushotel Thunerhof versetzt einen zurück in die Belle Époque. 1875 wurde das imposante Grandhotel erbaut. Es war zu dieser Zeit das grösste und luxuriöseste Hotel des Berner Oberlandes. Der Hotelbetrieb wurde 1934 endgültig eingestellt. Heute ist es einer der Standorte der Stadtverwaltung Thun. Auch das Kunstmuseum befindet sich in diesem historischen Gebäude.

Weiter ging der Blick zum Mühleplatz, wo heute nichts mehr an die florierenden Zeiten des Gewerbes erinnert. Bis in die 1970er-Jahre wurde auf dem Mühleplatz Korn zu Mehl verarbeitet. In den 80er-Jahren übernahm die Stadt das Terrain an der Aare. Anschliessend wurden die alten Mühlegebäude zum Abbruch freigegeben und der Platz neu gestaltet. Heute ist der Mühleplatz direkt am Wasser das Herzstück der pulsierenden Thuner Gastro- und Ausgehszene.

Begeistert hat uns, wie nahe am Wasser ein Beizlein neben dem anderen aufgereiht war.

Dann standen wir vor dem Marktplatz mit dem imposanten Blick hinauf zum Schloss. Ich konnte mir nicht all die Zahlen und Episoden rund um das Schloss merken. Wer mehr wissen will, schaut hier nach.

Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass der obere Teil einmal neu gebaut wurde.

Etwas Besonderes ist die Obere Hauptgasse mit ihren prägnanten Hochtrottoirs, den vorstehenden Dächern und den bunten Häuserfassaden. Die Gasse erhält ihren besonderen Charakter durch ein ungewöhnliches Strassenprofil. Beidseitig hervorspringende untere Geschosse und darüberliegende Trottoirs bilden eine zweigeschossige Ladenzeile. Via Obere Hauptgasse gelangt man übrigens mit einem Lift bequem auf den Schlossberg.

Und hier ein Blick auf die hintere Häuserfront der Oberen Hauptgasse.

Bereits im Mittelalter stand auf dem Schlossberg neben der Burganlage die markante Stadtkirche. Es ist die reformierte Kirche der Stadt Thun. Der achteckige Turm und das grosszügige barocke Schiff prägen das historische Bauwerk.

Vom südlichen Turm in der Kirchhofmauer aus geniesst man einen besonders spektakulären Blick auf das Aarebecken, den Thunersee und die Berner Oberländer Alpen.

Das Laufen über die Schottergassen merkten wir langsam in den Beinen.

Da tat ein Schluck kaltes Wasser aus dem schönen alten Brunnen sehr gut.

Über die gedeckte Holzbrücke stiegen wir wieder hinunter in die Altstadt. Kurz mussten wir überlegen, wie viele Holzbrücken es in Thun eigentlich gibt!

Bei der Unteren Schleuse, der Mühleschleusenbrücke, gibt es auch für Abenteuerlustige viel zu erleben. Eine der beliebtesten Aktivitäten hier ist das Wellensurfen bei den Schleusen. Ein einzigartiges Erlebnis, das Adrenalin mit eindrücklicher Naturschönheit verbindet.

Diesem spektakulären Treiben sahen wir eine Weile zu und bestaunten die Surfer. Die Schleusen sind seit 1818 in Betrieb und wurden ursprünglich gebaut, um den Transport auf dieser Wasserstrasse, die den Thunersee mit Bern verbindet, zu erleichtern.

Nach dieser sehr informativen Stadtführung setzten wir uns in ein Café, natürlich direkt am Wasser, und liessen die vielen Eindrücke auf uns wirken.

Thun ist auf jeden Fall eine Reise wert. Für uns war es genau so, wie wir es am liebsten haben.

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Kurzurlaub ins Berner Oberland

Schon lange war ich nicht mehr im Berner Oberland, eine Region der Schweiz, die ich bisher kaum kannte. Umso mehr freuten sich mein Mann und ich, gemeinsam mit unseren zwei Töchtern, auf eine kleine Auszeit vom Alltag. Unsere Wahl fiel auf ein wunderschönes Wellnesshotel hoch über dem Thunersee.

Ankommen, entspannen und geniessen – das war unser Motto.

Der Wellness- und Spa-Bereich liess keine Wünsche offen und bot die perfekte Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen.

Besonders beeindruckend war jedoch der Blick von der Terrasse: Über den Thunersee hinweg bis zu den Berner Alpen, einfach gigantisch! Zum Glück spielte auch das Wetter mit. Zwar nicht wolkenlos, aber trocken.

Direkt gegenüber unseres Hotels ragte der Niesen in die Höhe, einer der markantesten Hausberge der Region.

Ein besonderes Highlight war ein Ausflug, der direkt neben dem Hotel begann: die Überquerung der 340 Meter langen Hängebrücke über die Gumischlucht. Mit einem Blick in die 182 Meter tiefe Schlucht ist dieses Erlebnis nichts für schwache Nerven.

Die Panorama-Hängebrücke zwischen Sigriswil und Aeschlen bietet eine spektakuläre Aussicht auf die berühmten Gipfel Eiger, Mönch und Jungfrau sowie auf den glitzernden Thunersee. Wer wagt, einen Blick nach unten zu werfen, entdeckt tief unter sich den Grund der Gumischlucht, ein atemberaubender Moment.

Getragen wird die Brücke von vier 27 Meter hohen, leicht zur Mitte geneigten Pylonen, ein eindrucksvolles Bauwerk inmitten der alpinen Landschaft.

Wir entschieden uns für den Weg durch die Gumischlucht

Und wurden mit einer ganz besonderen Perspektive belohnt: dem faszinierenden Blick von unten hinauf zur Brücke, eingerahmt vom Himmel.

Auf dem nächsten Bild das idyllische Dorf Aeschlen, das durch die Hängebrücke mit Sigriswil verbunden ist.

Auch der Blick über den Thunersee, kombiniert mit einem dramatischen Himmel, blieb uns unvergesslich.

Ein ganz besonderer Anlass machte den Aufenthalt zusätzlich einzigartig: Wir hatten ein Geburtstagskind dabei, das natürlich gebührend gefeiert wurde.

Kulinarisch wurden wir ebenfalls rundum verwöhnt, mit einem abwechslungsreichen und genussvollen Angebot, das keine Wünsche offenliess.

Viel zu schnell ging unser verlängertes Wochenende zu Ende. Doch wir waren uns alle einig: Diese Auszeit war ein voller Erfolg – genau so, wie ich es am liebsten habe.

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Ein Teich voller Überraschungen

Seit mehr als zwanzig Jahren haben wir in unserem Vorgarten einen Teich. Von Anfang an gehörten Seerosen dazu. Zu Beginn hatten wir zwei Pflanzen: eine weisse und eine rosa Seerose. Schon beim Kauf wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass diese Pflanzen viel Platz brauchen. Da unser Teich etwa drei Meter lang und fast zwei Meter breit ist, waren wir aber überzeugt, dass zwei Seerosen darin gut Platz haben.
Das nächste Bild ist schon ein paar Jahre alt, aber so schön blühte es jedes Jahr in unserem Teich. Immer wieder blieben Leute stehen und freuten sich am satten Grün und an den farbigen Blüten. Die weisse Seerose hat leider nicht lange überlebt, aber die rosa Seerose entwickelte sich prächtig.

In den letzten Jahren hatten wir jedoch immer öfter Probleme mit dem Wasser. Es bildeten sich immer mehr Algen, und der Teich wurde zunehmend unansehnlich. Also beschlossen wir, ihn einmal ganz zu leeren. Mit einer Pumpe ging das recht schnell. Doch dann kam das grosse Problem: Eine einzige Seerosenpflanze war so gross und schwer geworden, dass selbst zwei starke Männer sie nicht aus dem Teich heben konnten. Mein Mann musste die Pflanze schliesslich mit der Stichsäge in Stücke schneiden, damit wir sie entfernen konnten.

Da der Hochdruckreiniger ohnehin schon bereitstand, wurde die Teichfolie gleich gründlich gereinigt. Zuvor hatten wir die Molche so gut es ging zwischengelagert, damit sie die grosse Reinigungsaktion unbeschadet überstehen.

Im leicht erhöhten Teil des Teichs platzierte unsere grosse Enkelin zusammen mit dem Grosspapi Steine und setzte Wasserpflanzen dazwischen. Dabei staunte sie nicht schlecht, wie tief der Teich wirklich ist. Bis jetzt hatten wir den Enkelkindern immer verboten, alleine zum Teich zu gehen, weil sie hineinfallen und ertrinken könnten. Als sie nun im leeren Teich stand, meinte sie ganz erstaunt, er sei ja tiefer als sie gross ist.

Eine Umwälzpumpe haben wir nicht, weil Seerosen stilles Wasser mögen. Ein Regenwasserrohr speist den Teich und sorgt normalerweise für etwas Sauerstoffzufuhr. Da der Regen aber immer öfter ausbleibt, müssen wir uns wohl langfristig etwas überlegen.

Nun warten wir auf Regen und haben den Teich deshalb nicht gleich vollständig mit Leitungswasser gefüllt.

Aktuell sieht unser Teich schon wieder deutlich besser aus. Leider war es nicht der Regen, der ihn gefüllt hat! Weil ich mein Giesswasser aber nicht so weit tragen wollte, musste schliesslich doch wieder der Schlauch helfen.

Eine neue Seerose ist inzwischen auch schon gekauft. Ich hoffe, dass sie sich bald bei uns wohlfühlt und gut anwächst. Die alte Pflanze mussten wir entsorgen, denn ihr Wurzelwerk war einfach viel zu gross geworden.
Jetzt bin ich gespannt, wie lange es dauern wird, bis unser Teich wieder so schöne Blüten zeigt wie früher. Ich werde sicher darüber berichten.

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Mein Mai 2026

Mein Mai war gefüllt mit vielen schönen Tagen. Die Höhepunkte waren ganz sicher unsere Enkelinnen, die abwechslungsweise bei uns in den Ferien waren.
Anfang Monat war die grosse Enkelin bei uns, und der Mai startete mit schönem, warmem Wetter. Mit ihr machten wir eine Wanderung zur Ruine Ramschwag und besuchten die Frösche im Hudelmoos. Auch im Garten war sie sehr gerne mit dem Grosspapi unterwegs. Die Blumen, die sie ausgesät hat, spriessen inzwischen schon richtig schön.
Aus dem Garten können wir fleissig ernten: Salat, Kohlrabi, Spinat, Schnittmangold und Kefen. Das ist jedes Jahr wieder eine grosse Freude.
Die kleine Enkelin hatte leider nicht so viel Glück mit dem Wetter, als sie zu uns in die Ferien kam. Mitte Monat war es kalt, fast wie im Winter, und ziemlich unfreundlich zum Draussensein. Trotzdem hatten wir eine schöne Zeit mit ihr und genossen das Vorlesen, Spielen und gemütliche Stunden drinnen.
Zu Hause bei den Mädels entstand in dieser Zeit ein traumhaftes Baumhaus, vom Papa selber gebaut. Was für ein schönes Kinderparadies!
Rund ums Haus blüht es wunderschön. Täglich öffnen sich neue Akeleien in ihren zarten Farben, und pünktlich zu Pfingsten zeigen auch die Pfingstrosen ihre prächtigen Blüten. Die Rosen blühen, so kommt es mir jedenfalls vor, jedes Jahr ein bisschen früher. Das wunderschöne Blumenherz habe ich zum Muttertag von unserer Tochter geschenkt bekommen. Nun lasse ich es trocknen, damit ich noch lange Freude daran habe.
Auch gearbeitet haben wir fleissig. Die Terrasse wurde gereinigt und frisch eingeölt. Unseren Teich mussten wir leeren, denn die Seerosen, die jedes Jahr so zuverlässig und schön geblüht haben, waren inzwischen unglaublich schwer geworden. Zwei Männer konnten sie nicht mehr aus dem Teich heben, deshalb mussten sie im Wasser zersägt werden.
Dass Seerosen stark wurzeln, wussten wir ja. Aber ein so grosses Wurzelwerk hat uns dann doch überrascht. Anschliessend wurde die Folie mit Hochdruck gereinigt, und wir hofften auf Regenwasser, um den Teich wieder zu füllen.
Doch statt dem erhofften Niederschlag kam der Sommer. Es wurde richtig heiss, sodass man gerne den Schatten suchte. Dabei gehört der Mai doch eigentlich noch zum Frühling!

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Sommerkleider bei Wintertemperaturen

Bei einstelligen Temperaturen nähte ich der grossen Enkelin Sommer-T-Shirts und kurze Hosen. Auch Leggings, die bis unter das Knie reichen, sind praktische Begleiter zu einem Kleid.
Natürlich musste auf den Shirts auch etwas drauf sein, denn ganz schlicht mag sie es nicht so gerne. Jetzt, Ende Monat, sind die genähten Sachen bei dem sommerlichen Wetter, das wir inzwischen haben, willkommene Anziehsachen.

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12tel Blick Mai 2026

Der Sommer ist da, auch wenn der Mai eigentlich noch zum Frühling gehört! Mein Foto für den 12tel Blick wurde an Pfingsten aufgenommen. Es war bereits so warm, dass viele Menschen den Schatten suchten.
Zum Glück spenden die grossen Bäume im Park wohltuende Kühle. Gerade an solchen Tagen merkt man wieder, wie wertvoll ihr Schatten ist. Das frische Grün ist inzwischen kräftig geworden, und der Blick wirkt schon fast sommerlich.

12tel Blicke

Zwischen Trockenheit und Blütenfülle

Die Metallskulptur müsste bei dem wenigen Wasser das Kind nicht auf den Schultern tragen, damit es keine nassen Füsse bekommt.

So verhangen sah es bei uns am See in letzter Zeit oft aus, und doch blieb der Regen aus. An der Stelle, an der ich für das Foto stehe, würde ich bei normalem Pegelstand knietief im Wasser stehen. Ein paar Tropfen sind letzte Woche zum Glück auch bei uns gefallen.

Nun hat sich der Sommer angekündigt, und der See lädt zum Baden ein, denn das flache Wasser erwärmt sich schnell.

Trotz der Kälte der vergangenen Woche sind die Akeleien wunderbar gewachsen und blühen jetzt in zarten Rosatönen bis hin zu tiefem Dunkelblau.

Um das Blüteninnere zu fotografieren, muss man sich tief nach unten beugen und gegen das Licht blicken.

Akeleien gehören zu meinen Lieblingsblumen im Frühjahr, und sie dürfen sich gern im ganzen Garten ausbreiten. Dafür schüttle ich die verblühten Pflanzen und helfe so ein wenig nach, damit sich ihre Samen verteilen.

Auch am Wegesrand blüht es jetzt in Rot und Blau, wenn ich an der Wiese vorbeifahre.

Ich habe den Eindruck, der Bauer sät am Rand des Ackers gezielt Mohn und Kornblumen aus.

Es ist ein wunderschöner Hingucker, und nicht nur ich lege dort gern einen kurzen Halt ein und freue mich über die zarten Blumen im satten Grün.

Der Blumenstrauss, den ich von meiner Tochter geschenkt bekommen habe, erfreut mich nun schon seit fast zwei Wochen und sieht immer noch wunderschön aus.

Rot sucht Nicole im Mai und meine strahlenden Rosen sende ich auch gerne zu Astrid.

Die schöne Karte und die lieben Zeilen, die die Blumen begleitet haben, sind ganz für mich bestimmt. Sie haben mich sehr berührt, genau so, wie ich es am liebsten habe.

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