Archiv der Kategorie: Kultur

Besuch im Park

Anne sucht Rot und Astrid Bäume, beides fand ich bei uns im Stadtpark. Im Stadtpark sah ich auch dieses rote Einmannfahrzeug. Es steht fast täglich am gleichen Ort. Nicht auf einem markierten, gebührenpflichtigen Parkplatz, sondern einfach auf dem Kiesweg.

Man ist von diesem Standort aber auch schnell am Wasser oder im Park bei den grossen, schattenspendenden Bäumen.

Sitzt man auf der roten Bank, sieht man den See und die Schiffe. Ich finde die Aussicht hinter der Bank auf die grosse Blutbuche aber viel schöner.

So grosse, gesunde und schön gewachsene Bäume gibt es nicht viele. Die Blutbuche mit ihren dunkelroten Blättern ist ein schöner Kontrast zu den grünen Weiden und Pappeln.

Imposant ist der Blick dem Stamm entlang zur Krone. Da fühlt man sich geschützt, wenn man darunter steht.

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Kein Stadtpark ohne ein paar Skulpturen. Verschiedene Bronzeskulpturen des St. Galler Bildhauer Wilhelm Meier (1880-1971) stehen im Park.

Und natürlich dürfen die schönen, gepflegten Blumenrabatten nicht fehlen.

Der Knabe mit der Eidechse, die wohl die meisten gar nicht sehen, ist vom gleichen Künstler. Er findet aber sicher mehr Beachtung, steht er doch auf einem Brunnen aus dem Trinkwasser fliesst.

Der Park liegt wunderschön unter dem Schlossberg.

Ich hoffe, euch gefiel mein Besuch im Stadtpark.

Rot, Mein Freund der Baum, Meine Ecke der Welt, DND, Sommerglück

Kleine Weltreise

Heute nehme ich euch mit auf eine kleine Weltreise. In Romanshorn steht in der Parkanlage der „Pusteblumen-Brunnen“ und prägt das Bild des Hafenbereiches. 

Der Brunnen ist ein Wasserspiel aus Stahl und Beton, der in den Sommermonaten bei Dunkelheit in wechselnden Farben leuchtet.

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Ein identisches Gegenstück des Wasserspiels steht am anderen Ende der Welt oder wie man in der Hafenstadt sagt: «Der zweite Brunnen ist ‹unterhalb, auf der anderen Seite der Welt› situiert.» Nämlich in der Neuseeländischen Grossstadt Christchurch.

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Der Brunnen gehört mittlerweile zu den städtischen Wahrzeichen. Alle die über den Seeweg zu uns kommen, können das Wasserspiel schon von weitem sehen.

Mit solchen Wolken sieht er besonders schön aus.

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Samstagsplausch, Meine Ecke der Welt, Sommerglück, Himmelsblick

Mein Juni in Bildern

Noch ist der Juni nicht um, trotzdem kann ich schon einiges zeigen. Anfang Monat feierten wir im kleinen Kreis Geburtstag. Das junge Mami stand nicht ganz im Mittelpunkt, aber sie hat es genossen, wieder Gäste empfangen zu dürfen. Die Abstandsregelung gilt für mich nach wie vor, auch wenn sehr viel gelockert wurde. Einige liebgewordene Veranstaltungen fanden nicht statt, so blieb mehr Zeit, um die Natur zu geniessen. Am See z. B. war bis Mitte Monat freie Fahrt mit dem Velo. So gelang ich auch in die Nachbarstadt, wo die Strickerinnen ihren Strickweg einweihen konnten. Immer wieder besuchte (oder besser gesagt suchte) ich die jungen Taucherli und Stockenten, die ihr Revier immer weiter ausdehnen. An den Regentagen nähte ich Sommersachen, diesmal aber nicht nur für unsere Kleinste. Ich fotografierte viele Himmelsblicke, die reiche ich Heidi noch nach. Der Salat und das Gemüse kommen bei uns jetzt ausschliesslich aus dem Garten, wo alles wunderbar wächst.

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DND, Monatscollage, Meine Ecke der Welt, Himmelsblicke, Sommerglück, Friday Bliss.

12tel Blick

Eva sucht auch dieses Jahr wieder jeden Monat unsere Fotostandpunkte und stellt die Linkparty für uns bereit, dafür von mir ein herzliches Dankeschön. Lange habe ich mir überlegt, welchen Blickwinkel ich für das Jahr 2020 nehmen soll. Es war ja nicht so einfach meinen letzten 12tel Blick zu toppen, für den ich viele Komplimenten bekam. Meine Entscheidung viel auf den Teller, den ich jeden Monat mit etwas füllen werde. Ihr dürft also gespannt sein.

Zum Auftakt im Januar liegt ein typisches Wintermenü auf dem Teller. Alles ist aus einer Pfanne. Zuerst Zwiebeln und Knoblauch in Butter andünsten. Dann Kartoffeln, Karotten und Lauch in mundgerechte Stücke schneiden und kurz mitdünsten. Jetzt immer nur soviel Wasser beifügen, dass die Flüssigkeit aufgesaugt wird. Würzen mit Gemüsebouillon und mit getrocknetem Thymian. Eine Scheibe Frischlachs lege ich ein paar Minuten auf das Gemüse und ein feines Winteressen ist parat.

Jetzt bin ich gespannt, was sich die anderen Teilnehmer für 12tel Blicke ausgesucht haben.

Da wir auch den letzten Donnerstag im Monat haben, sucht Birgitt unsere Monatscollagen. Der Januar war für mich gefühlt nur grau, da zog es uns öfters über den Nebel an die Sonne. Zum Glück hatten wir doch noch ab und zu Sonnenschein, und mein Besuch bei den Singschwänen, die einige Tage bei uns am See waren, konnte etwas länger dauern. Kulturell hatte der Januar einiges zu bieten, mit der Tochter war ich im Theater und mit der Schwester besuchte ich ein Konzert. Gegen den Nebelblues halfen die farbigen Blumen. Die gefüllte Blätterteigsonne und die Muffins waren gelungene Backversuche. Aber die grösste Aufmerksamkeit gehört unserer Enkelin, die jeden Tag Fortschritte macht und für sie habe ich genäht und gestrickt.

DND, Friday Bliss, Winterglück

Chinesisches Horoskop

Zurzeit feiert man in Asien das chinesische Neujahr. Als wir den Wat Chayamangkalaram Tempel in Malaysia besuchten, da liegt der drittgrösste liegende Buddha der Welt, entdeckte ich die Tafel mit dem chinesischen Horoskop. Natürlich schaute ich nach, was für ein chinesisches Sternzeichen ich und meine liebsten sind.

Um die liegende Statue sind weitere, sitzende Buddhas angeordnet. Ihre unterschiedlichen Gesten stellen die 12 Tierkreiszeichen dar. Die ganz Reihe auf ein Bild zu bannen war bei den vielen Besuchern nicht möglich. Ich habe die vier Buddhas mit den Sternzeichen meiner Familie fotografiert.

Wenn man einen charakterstarken Menschen vor sich hat, könnte es ein Hahn sein.

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Der verwegene Tiger geht gern ein Risiko ein. Er will neues entdecken. Monotonie mögen sie gar nicht, sie lieben die Abwechslung und das Abenteuer.

Die Ziege hat ein sanftmütiges Temperament, ist pessimistisch, scheu und mitfühlend. Persönlichkeitsmerkmale sind Kreativität, Abhängigkeit, Intelligenz und Ausgeglichenheit, sodass man sie gerne in seiner Nähe hat. Sie sind noch angenehmer, wenn man ihnen ihre Ruhe lässt oder sie zuhause bleiben können.

Ratten sind familiär und gesellig, bisweilen auch angriffslustig. Am wohlsten fühlen sie sich mit einer abwechslungsreichen Tätigkeit.

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Und weil es das Jahr der Ratten ist, krabbeln die Tiere auf dem 33 Meter langen Buddha herum für Juttas DigitaArt.

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Das ist das Originalbild. Anhand der Menschen kann man die Dimension erahnen.

Jubiläumskonzert

Zusammen mit meiner Schwester besuchte ich das Festkonzert des Toggenburger Orchester, das zum 125-jährigen Jubiläum in historischen Rokokogewändern der Mozart-Zeit auftrat und so nicht nur für die Ohren, sondern auch fürs Auge eine Freude war.

Das eigens für den Anlass komponierte Werk «Besuch aus Wien» von Matthias Roth, gespielt auf dem Flügel, stimmte uns auf den Abend ein.

Die «Kleine Nachtmusik» von Mozart sowie der York’sche Marsch von Beethoven erklangen frisch und übermütig. Das Orchester ist für seine ausgefallenen Projekte bekannt und so wurde der Marsch von den Bläsern und der Perkussion durch das ganze Kirchenschiff absolviert, zur grossen Freude der Besucher.

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Die drei Solisten des Ensembles Pianissimo kamen sich bei ihrem sechshändigen Spiel keineswegs in die Quere.

Man sah den Solisten und dem Orchester ihr Vergnügen am Auftritt an, und das Publikum dankte den Ohren- und Augengenuss mit kräftigem Applaus.
Ich danke meiner Schwester, dass sie mir den wunderschönen Abend geschenkt hat, der genauso war wie ich es am liebsten habe.

Samstagsplausch, Sonntagsfreuden. Alltagsfreuden

Tête-à-Tête mIT DER tOCHTER

Meine Tochter schenkte mir zu Weihnachten ein Nachtessen mit anschliessendem Theaterbesuch. Bei schönem Ambiente hatten wir einen wunderschönen Abend zu zweit. Rechtzeitig vor der Aufführung trafen wir uns in der Brasserie vom Theater und genossen ein feines Theatermenü.

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Zur Vorspeise wurde ein frischer Nüsslisalat, garniert mit Ei, Randenchips, karamellisierten Baumnüssen, Croûtons und Sprossen serviert.

Es gab viel zu erzählen zwischen Grossmami und Patin über unser neues, gemeinsames Glück. Aber auch trauriges haben wir geteilt, das tat uns beiden gut in der schönen Atmosphäre.

Der Hauptgang war genauso lecker wie er aussah. Zu den handgemachten Tortelli gab es Spinatsalat, eingelegte Birnen und als i-Tüpfchen cremigen Ziegenkäse. Es war ein Gedicht, das könnt ihr mir glauben.

Als Abschluss konnten wir eine Eissorte wählen. Das Eis wurde mit frischem Fruchtsalat und Rahm serviert.

Unsere gemeinsame Zeit verging wie im Flug und schon bald war es Zeit für die Vorstellung. Der Comedian Fabian Unteregger unterhielt uns temporeich und frech mit seinen Themen rund um den Menschen und seine Gesundheit. Der Künstler ist ein begnadeter Parodist. Keine bekannte Schweizer Persönlichkeit aus Politik und Sport ist vor ihm sicher.

Wir haben viel Gelacht und uns köstlich amüsiert an diesem Abend. Ein ganz und gar gelungenes Geschenk, genauso wie ich es am liebsten habe.

Andrea, Winterglück, Sonntagsglück

Mein Dezember

Das war für uns der aufregendste Monat des Jahres. Mitten im Advent wurden wir stolze Grosseltern eines süssen Adventsbabys. Während dem langen Warten verbrachte ich viel Zeit mit dem werdenden Mami, sei das bei einem Spaziergang am See, mit einem Besuch der geschmückten Tannenbäume, die sich bei Dunkelheit so schön im See spiegeln oder über dem Nebel an der wohltuenden Sonne. Der Besuch des Weihnachtsmarktes und die Krippenausstellung stimmten mich auf den Advent ein. Aber am schönsten ist es zu Hause im geschmückten Wintergarten mit feinen Guetzli. Ich bastelte fleissig Weihnachtskarten, die hoffentlich alle angekommen sind. Eine liebgewordene Tradition bei uns ist, am 4. Advent das Konzert in der Kirche zu besuchen und sich auf die Festtage einzustimmen. Die Krönung aber war diesen Monat die Geburt unseres kleinen Wunders mit dem wunderschönen Morgenhimmel an diesem Tag.

DND, Monatscollagen, Winterglück, Sonntagsfreuden.

Mein November

Am Monatsanfang war der Himmel noch hell und voller weissen Wolken. Die Bäume verfärbten sich am See und im Wald goldgelb, herrlich um zu spazieren und Energie zu tanken. Die Tage sind nun merklich kürzer und kühler, genau das richtige Wetter um schöne Ausstellungen zu besuchen oder wieder einmal etwas zu backen. Das Abendrot sieht aus als ob im Himmel schon fleissig gebacken wird. Bei diesem Wetter bin ich fleissig drinnen am Nähen, aber ich verrate noch nicht wofür. Nur so viel – aus wertvollem Leinen von meinen Vorfahren entsteht neues. Und es wird Zeit für die ersten Adventsinspirationen. Im Garten blühen immer noch verschiedene Rosen. Salate und Gemüse gibt es auch noch zum Ernten. Am See ist es bei typischem Novemberwetter besonders ruhig, aber nicht weniger schön.

Für meinen 12tel-Blick suchte ich passend das mehrheitlich graue Novemberwetter am See aus. Weil das Foto nicht spannend ist, wenn man gar nicht feststellen kann, wo das Wasser aufhört und der Himmel anfängt, war mir die Fähre ein hilfreiches Sujet. Und ja, es gab kalte Finger beim Fotografieren, aber ich glaube, es hat sich gelohnt.

DND, Monatscollage, 12tel Blick, Herbstglück, Novembergrau

Bruno Manser «Die Stimme des Regenwaldes»

Ich war gespannt auf den neuen Schweizer Film «Die Stimme des Regenwaldes», über den Schweizer Umweltaktivist Bruno Manser.

Der Film erzählt die wahre Geschichte des Umweltaktivisten Bruno Manser, der mit den Ureinwohnern Borneos gegen die Abholzung des Dschungels kämpft. Auf der Suche nach einer Erfahrung jenseits der Oberflächlichkeit der modernen Zivilisation reist Bruno Manser 1984 in den Dschungel von Borneo -und findet seine Erfüllung beim nomadischen Stamm der Penan. Es ist eine Begegnung, die sein Leben für immer verändert. Manser setzt sich fortan für das von der Abholzung massiv bedrohte Volk ein. Sein Mut wie sein unermüdlicher Einsatz und Wille zur Veränderung machen Manser zu einem der berühmtesten und glaubwürdigsten Umweltaktivisten seiner Zeit – und kosten ihn schliesslich alles. Quelle

Für mich war der Film auch darum so spannend, da ich gerade kürzlich im malaiischen Dschungel war. Meine inneren Bilder vom Regenwald sind noch ganz frisch. Der weisse, aufsteigende Dunst über dem unberührten Dschungel schwebte über die grosse Leinwand genauso wie wir es in Malaysia erlebten.

In Malaysia sahen wir noch Quadratkilometer intakte Regenwälder, die heute an einigen Orten unter Naturschutz stehen. Wir erfuhren, dass es gefährlich ist, in den Dschungel zu gehen. Wo und wie Bruno Manser verschollen ist (mittlerweile glaubt niemand mehr, dass er noch lebt) konnte bis heute nicht geklärt werden.

Eine Szene im Film hat mich besonders berührt. Eine Penan Frau erklärt die Tränen des Himmels für Bäume und Sträucher, aber auch Flüsse und Seen, die so den Menschen und Tieren immer wieder Nahrung wachsen lassen. Darum sollten wir dankbar sein und sie als Freudentränen sehen.

Der Film regt zum Nachdenken an und unseren grünen Lungen kann man nicht genug Sorge tragen.

Samstagsplausch, Sonntagsfreude, Herbstglück, Novembergrau