Archiv der Kategorie: Garten

Alles Neu macht der Mai

Bereits ein Vierteljahr leben wir mit Abstand und Homeoffice. Ich bin dankbar, dass es meiner Familie gut geht. Ich hoffe, das ist bei euch auch so. Der Mai war grösstenteils sonnig, mit wenigen Regenschauern, und deutlich zu warm. Da fällt einem das Zuhause bleiben nicht immer leicht. Ich suchte Spazierwege mit wenig Leuten und wir fuhren mit dem Velo eher ins Hinterland. So genossen wir die Maipracht in der Umgebung. Die Felder und Gärten blühen wunderbar und die Blumenpracht ist sehr vielfältig. Ich nutzte das schöne Wetter und säte und pflanzte fleissig im Garten. Man konnte fast zusehen, wie alles gedeiht. Natürlich assen wir auch den ganzen Monat Zuhause und das war eine gute Gelegenheit, um neue Rezepte auszuprobieren. Meine Nähmaschine war den ganzen Mai im Einsatz und ich nähte Sommersachen für unser jüngstes Familienmitglied. Regelmässig besuchte ich die jungen Taucherli und verfolgte ihr Aufwachsen. Sie gedeihen prächtig und schwimmen schon munter selbst.

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eine Delikatesse

Die Inspiration vom Kräuterkurs hält bei mir immer noch an, und so wollte ich Bärlauchpflanzen samt Knolle ernten, bevor diese verblühen. An einem schattigen Platz grabte ich die weissen Knollen aus und putzte sie Zuhause.

Von den schönen Blüten nahm ich auch welche mit, schliesslich isst das Auge mit und auch die Blüten sind essbar.

Zuhause blanchierte ich den Bärlauch kurz und mischte ihn unter die Al dente gekochten Spaghetti. Mit etwas Salz, Pfeffer und ein paar Tropfen Olivenöl abschmecken und fertig war die Delikatesse. Es ist grossartig was die Natur uns für Schätze schenkt und es kostet nicht einmal etwas.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung lernte ich, dass man den Bärlauch das ganze Jahr über essen darf.

DND, Freitags Freude, Frühlingsglück

Regentropfen

Diese Woche durchquerte ich an einem Regentag den Garten – nein, nicht auf der Jagd nach Schnecken, sondern nach Regentropfen. Die Farben der Blumen strahlten auch ohne Sonne. Zurzeit stehen die Lupinen in voller Blüte in zartrosa bis tiefblau.

Die Regentropfen zieren die Blätter. Sehen doch aus wie Diamanten, ein wunderschöner Schmuck.

Die dunkelviolette Clematis mit ihren tellergrossen Blüten ist schon von weitem sichtbar.

Die Pfingstrosen werden wohl dieses Jahr an Pfingsten schon verblüht sein. Die nassen Blütenköpfe hängen schwer herunter und brauchten eine Stütze.

Im ganzen Garten sind Ringelblumen in den Beeten verteilt. Ich bin der Meinung, dass sie die Schnecken abhalten. Und ich mag ihre gelb- bis orange Blütenfarbe zwischen all dem grünen Gemüse so gerne.

Das grün-weisse Maierieslifeld in der schattigen Gartenecke fällt sofort auf und wenn man in die Nähe kommt, steigt einem der feine Geruch in die Nase.

Die Maieriesli vermehren sich jedes Jahr. Immer wieder kann ich ein Strauss ins Haus stellen und ihr Duft verbreitet sich.

Auch der Holunder blüht. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, um Sirup zu machen.

Für die blauen Schwertlilien neben den rosaroten Lupinen bekomme ich immer wieder Komplimente.

Und gleich hinter dem Gartenzaun blühen neben den vielen Gartenblumen die Wiesenblumen.

Ich mache lieber einen Rundgang in unserem blühenden Garten und meide weiterhin zu viel Kontakt.

Samstagsplausch, Frühlingsglück, Sonntagsglück

Rhabarberzeit

Die Rhabarberzeit ist wie die Spargelzeit begrenzt und die Saison muss genutzt werden. Die saftigen Stängel verarbeite ich gerne auf die unterschiedlichsten Arten. Am liebsten mache ich eine Wähe mit Blätter-, Kuchen- oder Mürbeteig. Ob mit oder ohne Guss mögen wir die Blechkuchen sehr gerne.

Auch als Kompott ist der Rhabarber eine willkommene Abwechslung für uns. Und in einer Süss-Saure-Sauce passt das Gemüse gut zu Geflügel oder Fisch.

Jetzt da wir viel zu Hause sind, backe ich viel. In den letzten Tagen las ich gleich mehrmals auf verschiedenen Blogs ein Rezept für einen Rhabarberkuchen mit Joghurt. Das Rezept dafür ist ein einfacher Rührteig mit Joghurt angereichert.

Zum Glück hatte ich alle benötigten Zutaten zu Hause und konnte gleich loslegen.

Schon beim Einfüllen in die Kuchenform war ich mir sicher, dass es ein saftiger Kuchen werden wird.

Nach einer Stunde im Backofen wird der fertige Kuchen mit Puderzucker bestäubt. Ich war gespannt, ob er so gut schmecken wird, wie er von vielen Blogger gelobt wird.

Ich wurde nicht enttäuscht, es hat sich gelohnt das Rezept auszuprobieren. Ich speichere das Rezept, um wieder einmal so einen saftigen Rhabarber-Joghurt-Kuchen zu backen.

Samstagsplausch, Frühlingsglück, Sonntagsglück

Man kann nicht alles haben

Bei uns im Garten fährt noch kein Rasenroboter und schneidet jedes Blümlein und Gräslein kurz. Auch ist unsere Grünfläche ums Haus kein englischer Rasen. Im Frühling blühen so viele Gänseblümchen und die Primel vermehrt sich jedes Jahr mehr. In der Trockenheit im April habe ich sowieso nicht gemäht. Jetzt endlich hat es auch bei uns geregnet und schweren Herzens startete ich den Rasenmäher. Ist so eine ungemähte Wiese nicht schön?

Da wir jetzt vermehrt barfuss im Garten herumlaufen, war das Risiko eines Bienenstichs zu gross.

Den Bienen zu liebe wartete ich gerne mit Mähen.

Vielleicht überlasse ich in Zukunft einen Teil unserer Grünfläche der Natur, bin da noch im Klinsch mit meinem Mann.

Auch die Weinbergschnecken sind jetzt aus ihren Verstecken gekrochen, dank des Regens, auf den wir sehnlichst warteten. Selbstverständlich dürfen sie bleiben.

Wer mäht bei euch den Rasen?

Samstagsplausch, Frühlingsglück, Sonntagsfreuden.

12tel Blick und mein April

Endlich ist die einheimische Spargel aus der Region da. Es ist jetzt wichtig, dass wir von unseren Bauern Spargel kaufen, weil sie Absatzschwierigkeiten haben und sonst das Gemüse auf dem Kompost landet, dies wegen Covid 19 und den geschlossenen Restaurants. Bei uns gibt es jetzt häufig grünen oder weissen Spargel. Ich bereite diese gerne unterschiedlich zu. Auf meinem Teller im April machte ich grünen Spargel mit einem poschiertem Ei, gewürzt mit einer Salsa verde mit Kräutern aus dem Garten, dazu gab es Petersilienkartoffeln. Essen konnte wir die feine Spargelmahlzeit draussen auf der Terrasse und das schon im April.

Alle 12tel Blicke sammelt Eva für uns.

Und weil heute der letzte Donnerstag im April ist, sammelt Birgitt unsere Monatscollagen.

Ein ganzer Monat zu Hause bleiben, wenn mir das jemand vor Corona gesagt hätte, hätte ich den Kopf geschüttelt. Aber genau das war die Devise im April 2020 und mit wenigen Ausnahmen hielt ich mich daran. Ich bin grundsätzlich gerne zu Hause, aber eben freiwillig und nicht zwangsverordnet. Langweilig war es mir aber nie, es gab viel zu tun rund ums Haus und im Garten, denn wir hatten den ganzen Monat schönes, warmes Wetter. Die Obstblüte hatte ihren Höhepunkt schon Mitte Monat. Kulinarisch war es auch abwechslungsreich, es gab feine Pizza auf dem Grill zubereitet, den ersten Rhabarberkuchen und die Spargelsaison wurde eröffnet. Zeit hatte ich auch zum Nähen für meine Enkelin. Da entstand die Frühlingsgarderobe, also Hosen aus leichterem Stoff und kurzärmlige Bodys. Dringend benötigt werden Lätzchen, denn die kleine Dame lernt ja schon mit dem Löffel zu essen. Spazieren war erlaubt und so war ich im Wald oder am See zum Entspannen und den Kopf zu lüften.

Bilder anklicken zum vergrössern.

12tel Blicke, Monatscollagen, DND, Frühlingsglück, „bleibdaheimMein Freund der Baum

Zarter Salat

Endlich ist es soweit, kurz vor Ostern ging unser Wintersalat im Garten zu Ende und der junge zarte Frühlingssalat ist jetzt erntereif. Darauf freue ich mich jedes Jahr.

Das schöne, milde Wetter liess die jungen Salate, Radieschen und Kohlrabi gut gedeihen.

Wir konnten schon die ersten saftig knackigen Radieschen ernten. Meistens reichte es gerade, um das Butterbrot für das Abendessen zu belegen.

Jetzt können wir unsere Salate schon bunt mischen. Dazu Frühlingszwiebeln gibt es für mich fast nichts besseres.

So ein fester Kopfsalat mögen wir auch als gute Salatesser nicht auf einmal essen.

Am meisten freut mich, dass es von allen Sorten mehr als genug hat, bis der Freilandsalat nachgewachsen ist.

Für uns gehört eine gut gefüllte Salatschüssel einfach jeden Tag dazu.

Samstagsplausch, Frühlingsglück, „bleib Daheim“Sonntagsreuden.

Ums Haus herum

Zum Glück musste ich nicht weit gehen, um euch ein wenig Frühling zu zeigen. Im eigenen Garten darf man sich ja noch im Freien aufhalten, was ich sehr schätze. Narzissen blühen in unserem Garten in weiss und gelb sehr zahlreich.

Ganz ohne mein Zutun wachsen die Blausterne zwischen den Steinen.

Die Osterglocken, so heissen die Narzissen bei uns, stehen im Schatten vor der Haustüre und werden wohl an Ostern auch noch blühen. Das Körbchen stand vergessen neben dem Kompost seit letztem Frühjahr und niemand hat es entsorgt. Plötzlich haben mich die gelben Sterne angeleuchtet. Jetzt hat das Körbchen einen Ehrenplatz bekommen. So stark ist die Natur, wenn man sie denn lässt.

Aus der CamUnder Perspektive mache ich immer noch gerne Bilder. Da gab es doch einmal ein schönes, gleichnamiges Projekt. Erinnert sich noch jemand daran?

Auch meine Lieblings Frühjahrsblümlein fangen jetzt an zu blühen. Leider ist es bei uns sehr kalt und die Bise weht, da bleiben die Bienen lieber daheim.

Viele Ableger von meinen Vergissmeinnicht blühen auch in den Gärten unserer Töchter. So wird die Blumenliebe auch verbreitet. Schliesslich nahm ich die ersten Pflänzchen auch aus dem Garten meiner Eltern mit.

Die Tulpen in diesem Beet werden leider jedes Jahr weniger, aber ein roter Farbtupfer bleibt.

Der Wilde Rittersporn, der sich in der ganzen Rabatte vor dem Haus ausbreitet, löst dann die Tulpenblüte ab und so wechseln sich auch die Farben.

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12tel Blick März

Im März sind wir dem Frühling schon ganz nah. Das Wintergemüse hat seinen letzten grossen Auftritt, bevor es für Frühlingsgemüse und Kräuter die Bühne räumt. Der März ist kulinarisch der Brückenmonat zwischen Winter und Frühling.
Nach einem Mittagessen im Januar und einem Dessert im Februar serviere ich euch nun ein typisches Frühlingsnachtessen. Wie habe ich mich auf die Wiesenkräuter und den Bärlauch gefreut. Die Kräuter und den Bärlauch habe ich zusammen mit jungem Schnittlauch klein geschnitten und mit Quark gemischt. Dazu essen wir unsere letzten eigenen Kartoffeln und vereinen so Winter und Frühling.

So bunt ist mein Wiesenkräuter Strauss, herrlich oder?

Eva sammelt alle Blicke

der erste Monat im Ausnahmezustand

Seit einem Monat dreht sich alles um Covid-19 und unser Alltag wird bestimmt durch die Massnahmen, die helfen das Virus einzudämmen. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich mich an die Vorschriften halte. Auch sehe ich keinen Grund zu hamstern, vielmehr ist Solidarität gefragt.
Immer wenn ich die Fotos für die Monatscollage durchschaue, lasse ich meinen Monat revue passieren. So stellte ich fest, dass es Seefotos nur von Anfang Monat gibt als ich mit der Enkelin in der Grenzstadt spazierte. Nachher hielt ich mich mehr im Garten und im Wald auf, dort sind viel weniger Leute unterwegs. Als ich meine Rosen zurückschnitt, gab es doch tatsächlich blühende Rosen für die Vase. Auch unser Aprikosenbaum steht in voller Blüte und die kalten Nächte momentan machen mir ein wenig Sorge. Viele Kleinigkeiten für unsere Enkelin sind entstanden, ob gestrickt oder genäht. Ich nutzte auch die Zeit, um neue Rezepte auszuprobieren.

Es bleiben noch einige Tage im März. Auch die werde ich Zuhause verbringen. Das Geburtstagskind werden wir hauptsächlich am Telefon feiern. Es wäre schön, wenn es in den folgenden Monaten wieder erfreulicheres zu berichten gäbe.

DND, Monatscollagen, Frühlingsglück, Den Frühling selber machen, Friday Bliss.