Frühlingswanderung zur Ruine Ramschwag

Dass unsere grosse Enkelin gerne wandert, habe ich schon einmal erwähnt. Als sie bei uns in den Ferien war, machten wir mit ihr eine Wanderung zur Ruine Ramschwag, die ganz in unserer Nähe liegt. Schon unterwegs war sie von der Blumenwiese ganz begeistert und pflückte einen wunderschönen Strauss für mich.

Die blühenden Obstbäume zeigten uns den Weg.

Wir wählten den Weg dem Fluss entlang und staunten, wie wenig Wasser es zurzeit hat. Zum „Schiefern“, also flache Steine über die Wasseroberfläche hüpfen zu lassen, war es aber gerade richtig. Es war ein guter Zeitvertreib und eine schöne Abwechslung beim Wandern.

Bei der grossen Trockenheit wachsen in den Bachbetten viele Pflanzen zwischen den Steinen. An manchen Stellen kommt man sogar trockenen Fusses ans andere Ufer.

Unsere Wanderung führte weiter den Hang hinauf auf die Anhöhe. Dort wurden wir mit einer herrlichen Aussicht über Wiesen und Wälder bis zum Bodensee belohnt.

Schon bald sahen wir unser Ziel: die Ruine Ramschwag, die hoch oben auf einem Hügel steht.

Die Wege sind gut markiert, aber im steilen Gelände ist Vorsicht geboten. Jeder ist selber für seine Sicherheit verantwortlich.

Bei der Burg angekommen, standen wir vor den schönen Steinmauern, die sorgfältig restauriert wurden.

Die Ruine wurde mit viel Sorgfalt wieder instandgestellt.

Auch zwei Grillstellen wurden hergerichtet, die richtig zum Verweilen und Grillieren einladen. Das haben wir natürlich gerne in Anspruch genommen.

Zuerst wollten wir aber die neue Spindeltreppe hinaufsteigen, um die Aussicht zu geniessen. Die 75 Stufen wurden alle gesponsert, und unsere Enkelin war sehr gespannt, ob sie den Namen vom Grosspapi finden würde. Und ja, natürlich haben wir seine Stufe gefunden. 👍🏼

Ob man die Treppe von unten oder von oben betrachtet, sie ist wirklich faszinierend und eine schöne Bereicherung für die Burg und ihre Besucher.

Auf dem Weg nach oben sieht man durch die Scharten bereits in die Weite.

Oben angekommen, hat man einen wunderschönen Blick in die Ferne.

Unten fliesst die Sitter, wo unsere Wanderung begonnen hatte.

Beim Blick hinunter zur Grillstelle stellten wir fest, dass wir an diesem Nachmittag die einzigen Besucher waren und das Feuer selber machen mussten.

Es dauerte nicht lange, und die Enkelin und Grosspapi hatten ein schönes Feuer gemacht. Schon konnten wir unseren mitgebrachten Proviant auf den Grill legen.

Nach dem Essen warfen wir noch einen letzten Blick in die Höhe. Der Enkelin war es ganz wichtig, dass wir das Feuer vor dem Verlassen der Burg richtig auslöschen. Dafür nahm sie sogar ihre Trinkflasche. Schliesslich hatte sie das in der Waldspielgruppe gelernt.

Gestärkt und mit vielen schönen Eindrücken machten wir uns auf den Heimweg.

Natur Donnerstag, Plausch am Gartenzaun, Himmelsblicke, Samstagsplausch, Monatsspaziergang.

10 Kommentare zu „Frühlingswanderung zur Ruine Ramschwag“

  1. Uiuiui, wenn ich die Stiege sehe wird mir schon ein bisschen mulmig ob der Höhe. Rauf wäre ich vermutlich trotzdem, mit wackligen Knien und hohlem Magen. Aber die Aussicht hätte ich mir sicher nicht entgehen lassen. Das Wetter war aber auch traumhaft. Und die Natur zeigt sich nun von ihrer schönsten Seite. Die blühenden Bäume, und dann noch der Bodensee in der Ferne. Und wie schön, dass die Enkelin so bedacht drauf ist, dass das Feuer auch ja richtig gelöscht wird. Chapeau.
    Danke für diese schöne Wanderung und liebe Grüße heike

  2. Hallo liebe Pia,
    was für eine wunderschöne Wanderung.
    Toll dass eure Enkelin so naturverbunden ist.
    Die Aussicht ist auch sehr schön.
    Liebe Grüße
    Tilla

  3. Was für eine wunderschöne Wanderung und was für herrliche Frühlingsbilder, liebe Pia. Besonders schön finde ich, wie aufmerksam Eure Enkelin unterwegs war: vom Blumenstrauß bis zum sorgfältigen Löschen des Feuers. Das sind genau diese kleinen Momente, die man später nie vergisst. Und die Aussicht von der Ruine über Wiesen, Wälder und bis zum Bodensee muss wirklich traumhaft gewesen sein. Vielen lieben Dank, dass Du diesen Ausflug auch beim „Plausch am Gartenzaun“ geteilt habt. Ganz herzliche Grüße, Nicole

  4. Was für ein herrlicher Spaziergang mit wunderschönen Ausblicken in die Natur. Nein..schöner geht es wirklich nicht mehr! Die blühenden Bäume mit dem frischen grün und dem Bodensee im Hintergrund ein Foto wie ein Gemälde♥ Ich liebe es.

    Herzliche Grüße
    Kerstin und Helga

  5. Was für eine wundervolle Wanderung und es ist schön zu lesen, dass Deine Enkelin so naturverbunden und achtsam ist, liebe Pia.

    An die Stufen erinnere ich mich noch, davon hast Du schon mal berichtet und das Grillen war bestimmt das Highlight auf der Burg.

    Wir haben bei uns in der Stadt sogar zwei Burgen, auf der einen findet am Wochenende das Ritterturnier statt.

    Herzliche Frühlingsgrüße
    von Anke

  6. Eine tolle Wanderung habt ihr gemacht. Die Blumenwiese und die blühenden Bäume, so schön anzuschauen.
    Liebe Grüße,
    Claudia

  7. Liebe Pia,
    noch vor ein paar Wochen war ich wiedermal in Schlesien , dortige Annaberg ist durch Obst bäumen und vor allem Kirschbäumen formlich bewachsen… es war so fantastische Erlebnis .. die Jahre davor war ich entweder zu früh oder eben zu Späth Dieses Jahr hat es Perfekt gepasst … Nur das Wetter war nicht wirklich einladend … aber das Erlebnis so viele Bäumen in volle Blüte zu sehen … einmalig
    Tolle Beitrag
    Liebe Grüße czoczo

  8. Wunderbar die schöne Blumenwiese und die Baumreihe 🙂
    Ein schöner Ausflug bei Dir!
    Die einen schönen Feiertag und ein entspanntes Wochenende
    Liz

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