Archiv der Kategorie: Garten

Herbstrot

Die Stadtgärtner arbeiten diese Tage fleissig, um den Park vom herabfallenden Laub zu befreien und die Rabatten neu zu bepflanzen.

Das Fahrzeug fällt mit seiner roten Farbe auf und so schön von der Sonne beleuchtet, fotografierte ich es bodennah.

Schön herausgeputzt sieht der Park in der Herbstsonne aus. Touristen gibt es nicht mehr viele.

Die Weide wird immer gelber und die Äste wiegen sich im Wind.

Die Insel ist ein beliebtes Fotosujet und wird auch gerne genutzt für Hochzeitsshootings.

Zu Hause strahlt unser Zwergahorn in leuchtendem rot, wenn die Herbstsonne scheint. Nicht von ungefähr heisst es „der Goldene Oktober„.

Wenn ich das Fenster öffne, ist es ein magischer Blick in den Teich, wie sich der Himmel im Wasser spiegelt.

Für Heidi habe ich auch den Blick nach oben mit der Kamera festgehalten. Sind sie nicht schön, die Schäfchenwolken?

Und wenn es langsam dunkel wird, verfärben sie sich von rosa bis dunkelorange, bevor die Nacht einbricht.

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12tel Blick und Jahresprojekt

Am Fliederbaum erkennt man, dass es nun Herbst ist. Der September hat uns verwöhnt mit Sonnenschein. Mein Ausblick aus dem Küchenfenster war diesen Monat meistens himmelblau, was nicht immer der Fall war in diesem nassen Sommer.

Die Äpfel werden immer röter, aber es gibt viele faule Früchte und keine grosse Ernte wie in den letzten Jahren.

Dafür ist der kleine Birnenbaum voll behangen mit grossen Früchten.

Alle 12tel Blicke treffen sich bei Eva

Jahresprojekt

Endlich kann ich euch die letzten drei Farben meiner Grannys zeigen. Insgesamt habe ich jetzt fünfzehn Farben und von jeder Farbe gibt es acht Vierecke. Das sollte reichen für eine grosse Decke. Aber leider ist noch kein Faden verstätet. Hätte ich das doch nur fortlaufend erledigt. Als nächster Schritt muss ich alle Teile auslegen und einen Plan machen, wie ich die Farben aneinander häkeln soll. Ich habe das noch nie gemacht und ich stelle es mir nicht ganz einfach vor.

Andrea sammelt alle Jahresprojekte und ich werde jetzt einmal schauen, wer alles noch dabei ist.

Herbstglück

Mein September

Nach dem eher verregneten Sommer war das Wetter im September wie aus dem Bilderbuch. Und bei diesem grossartigen Wetter unternahm ich auch viel diesen Monat. Natürlich war ich bei meiner Enkelin, die Spass mit ihrem Essen hat, welches nach dem Motto: das Auge isst mit, serviert wird. Mit meiner Tochter besuchte ich die Nacht der Museen, was ein toller Abend war. Mit dem Velo fuhr ich bei herrlichem Sonnenschein, dem See entlang zu den Sandskulpturen. Aus dem Garten konnten wir reichlich ernten und uns an den schönen Blumen erfreuen. Dann genossen wir ein paar Tage in der Westschweiz. Wir schauten uns Murten und Freiburg aus der Vogelperspektive an, wanderten durch die Reben des Mont Vully und probierten den typischen Vully-Kuchen. Wir unternahmen verschiedene Ausflüge in dieser Region, da werden sicher noch einige Beiträge folgen. Auch die letzten Septembertage zeigen sich von der schönsten Seite und locken nach draussen, um möglichst viel Vitamin D zu tanken, bevor die dunkle Jahreszeit bald beginnt.

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Private Gartenschau

In meiner Umgebung gibt es diverse Gartenschauen, heute gibt es eine Schau durch meinen Garten. Da blüht und gedeiht es im Moment gerade so schön.

Ich begrüsse auch gerne Besucher bei mir im Garten und es kostet nicht mal Eintritt. Ich denke, alle Gartenbesitzer sind stolz auf ihre Blumenpracht und ihr Gemüse. Die Dahlien blühen dieses Jahr wieder üppig in verschiedenen Farben. Leider besuchen die Insekten nur die ungefüllten Blütenköpfe, darum versuche ich immer mehr von dieser Sorte zu pflanzen.

Diese Dahlie ist eine Laune der Natur, blüht wunderschön, und dass in meinen Lieblingsfarben.

Aussergewöhnlich für diese Jahreszeit blüht nochmals eine Lupinie. Für Juttas Bodennahes Projekt stellte ich die Kamera auf den Boden, um die neugierige Frühlingsblume zu fotografieren.

Von diesen schönen Raupen gab es einige an den Fenchel und Dillhalmen, leider habe ich nie einen Schwalbenschwanz fliegen sehen

Die Zinnien hatten auch einen schweren Start in diesem kalten, nassen Jahr. Aber jetzt blühen sie sehr schön in verschiedenen Farben.

Bei schönem Wetter, das wir gerade haben, summen die vielen Hummeln, die sich um jede Blüte streiten.

Wenn ich so dem Treiben zusehe, fällt mir auf, dass nie zwei von den schwarz-gelben Brummer auf der gleichen Blume sitzen. Wenn eine Hummel am Nektarsammeln ist und die nächste im Anflug ist, kann sie sich nicht dazusetzen.

Ich lese gerne bei Heidi, sie weiss so viel über Insekten. Vielleicht kann sie mir sagen, was das für ein Insekt mit den grossen Flügeln ist?

Nochmals so eine Schönheit, mit einer wunderbaren Zeichnung.

Aber in unserem Garten gedeihen zurzeit nicht nur die Blumen wunderschön. Unsere Bohnen tragen auch reichlich Früchte. Zum Glück übernimmt mein Mann das Pflücken und anschliessende „fädlen“, das ganz schön viel Zeit braucht.

Das anschliessende Blanchieren mache ich und schon mehrmals war unser Küchentisch ganz voll. Ich gefriere die Bohnen in der Tiefkühltruhe ein, die schon reichlich gefüllt ist mit unserem Vorrat.

Unser Wintersalat sieht auch ganz schön aus und wenn es kalt wird, wird das Beet zugedeckt und meistens können wir ernten bis im Frühjahr.

Die Himbeeren können wir täglich ernten und werden frisch gegessen, direkt ab dem Strauch schmecken sie am besten. Aber es hat genug, dass ich auch Einfrieren kann.

Leider hatten wir mit den Tomaten kein Glück dieses Jahr, wie so viele anderen auch. Sogar geschützt im Treibbeet haben sie das Klima dieses Jahr nicht vertragen. Jetzt pflanzten wir Salat für die kalte Jahreszeit im Treibbeet.

So manchen Blumenstrauss konnte ich schon pflücken und verschenken. Das ist herrlich, wenn man so viele Farben zur Auswahl hat.

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12tel Blick August

Es grünt so schön, wenn Petrus das Giessen übernimmt. Und die Ente und die Schnecke stehen auch immer noch an ihrem Platz, obwohl die Enkelin sie immer freudig begrüsst.

Zum ersten Mal setzte ich dieses Jahr in den Blumenkästen Löwenmäulchen und sie gedeihen wunderbar. Sie gehören zu meinen Lieblingsblumen. Im Frühsommer steckte ich ein paar Setzlinge einfach zu den Geranien in den Topf. Und nirgends sonst im ganzen Garten gedeihen sie so schön wie hier wo sie die Geranien verdecken.

Mein Jahresprojekt

Auch wenn ich einen Monat ausgelassen habe, bin ich noch nicht viel weiter mit meinem Jahresprojekt. Aber ich gelobe Besserung, will ich doch eine fertige Decke am Ende des Jahres haben. Einige Farben sind schon viereckig, jetzt müsste ich das Garn vernähen – was wahrscheinlich nicht zu meiner Lieblings Arbeit wird.

Dabei benötigt die Häkelarbeit nicht viel Platz und könnte einfach mitgenommen werden. Leider habe ich keinen langen Atem bei meinen Handarbeiten. Das war auch der Grund, dass ich bei Andreas Jahresprojekt mitmache, damit meine Grannydecke endlich fertig wird. Ich bleibe dran.

Jetzt bin ich gespannt, ob nur ich einen Durchhänger habe und wie die anderen Teilnehmer vorwärts kommen.

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Schmetterlinge im August

Diese Woche hatte ich Glück und auf dem Spaziergang mit der Enkelin sah ich einige Schmetterlinge. Wenn wir zwei um den Weiher laufen, sagt die Enkelin immer zu mir, „Schmetterling Foti machen“. Zwei Kaisermäntel begleiteten uns ein ganzes Stück am Waldrand entlang und wir beide freuten uns sehr.

Der kleine Eisvogel flog direkt vor unsere Füsse und blieb recht lange da.

Ich kauerte auf den Boden und die Enkelin machte es mir nach. Das war so süss wie sie mich beim Fotografieren beobachtete und schön ruhig neben mir kauerte. Das hätte sicher ein schönes Bild von uns beiden gegeben.

Das Grosse Ochsenauge sah der kleine Schatz sogar zuerst und sagte voller Freude, „Schmetterling – Grossmami Foto machen“. Auch wenn er das Wort Gross in seinem Namen hat, ist er doch recht klein, aber dafür sehr flink.

Von den Grossen Ochsenaugen flatterten sogar mehrere herum.

Mein August

Im August war allerhand los bei uns. Am Anfang weilte unsere Enkelin bei uns in den Ferien und wir genossen die schöne Zeit mit ihr. Die Eltern gönnten sich eine Auszeit und schickten uns Bilder aus Venedig mit ganz wenig Touristen. Anschliessen machen wir einen Familienurlaub im Unterengadin. Wieder zu Hause machte ich zum ersten Mal selbst Serviettenknödel und die sind mir ganz gut gelungen. Mit dem Fahrrad machte ich einige Touren vorbei an blühenden Wiesen und Sonnenblumenfelder, die in voller Blüte leuchteten. Den Radweg direkt am See meide ich, solange in BW noch Ferien sind. Da fahre ich lieber an einen der schönen Weiher, in dem sich bei schönem Wetter der Himmel im Wasser spiegelt. Das Wetter war sehr durchzogen diesen Monat und die Badetage waren rar. Genäht habe ich nicht viel, aber ein paar Bodys brauchte die Enkelin. Momentan kann man ihr beim Wachsen fast zusehen. Einen Tag vor Vollmond hatten wir eine klare Nacht. Es heisst ja, dass nach dem Vollmond sich das Wetter ändert. Nun hoffen wir also auf einen schönen Herbst.

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Mein Juli

Auch der Juli war bei uns nass, aber zum Glück wurden wir von Unwetter verschont, und dazwischen gab es auch ein paar sehr angenehme Sommertage. Wenn ich bei der Enkelin bin, fährt sie momentan am liebsten mit ihrem Dreirad. Im Juli habe ich während den Regentagen viel genäht. Aus einem Lieblingshemd von ihrem Papa habe ich der Enkelin ein Röckchen genäht, das sie mit Stolz trägt. Für mich habe ich auch ein Kleid genäht und das erste Mal die Knöpfe selbst mit Stoff überzogen. Das Shirt mit passender Hose bekam ein kleiner Junge. Gespannt verfolgte ich am See den Pegelstand, trotz des vielen Regens, sind wir zum Glück verschont geblieben. Am Ufer kann man jetzt wieder nach Schwemmholz suchen. Bei uns in der Bucht habe ich bis zu 200 Schwäne gezählt, nicht zur Freude aller. Im Garten ist jetzt Erntezeit und aus den Beeren kochte ich Marmelade, fror viel Gemüse ein und pflückte üppige Blumensträusse.

12 tel Blick Juli

Mit wenigen Ausnahmen wurden die Pflanzen vor meinem Küchenfenster vom Petrus gegossen. Letzthin las ich einen passenden Spruch, der mich zum Schmunzeln brachte: „Was mich stört am Regen, ist die Einstellung, immer so von oben herab“. Dank des Regens ist jetzt alles schön grün und die Blumen blühen um die Wette.

Zum Beispiel die reichblühende Schmucklilie, in ihrem wunderschönen blau.

Jede einzeln Blüte ist eine Pracht.

Man kann fast zusehen, wie sich die Knospen zur Blüte öffnen.

Wie eine Krone öffnet sich jede Knospe und gleich mehrere jeden Tag.

Die Bienen mögen die Schmucklilie auch, und wenn es nicht regnet, sind sie fleissige Besucher.

Ich habe noch einen anderen Besucher im Dickicht der Blätter gesichtet. Nur weiss ich nicht, was das für ein Käfer ist.

Schaden hat er bis jetzt aber keinen angerichtet.

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üppig blühender Garten

Schon länger berichtete ich nicht mehr aus unserem Garten, der trotz, oder vielleicht gerade wegen, des vielen Regens prächtig gedeiht.

Unser Essen können wir sehr vielfältig mit eigenem Gemüse bereichern.

Momentan ernten wir so alle zwei Tage reichlich Buschbohnen.

Die Ringelblumen verbreiten sich im ganzen Garten, sind wunderschöne Farbtupfer und dürfen sich gerne ausbreiten.

Die Zucchinis ernten wir wenn sie noch nicht so gross sind, weil dann sind sie besonders schmackhaft und vielfältig zu verwenden.

Kennt ihr die schönen weisse Blumen mit dem gelben Stempel?

Manchmal muss man das Gemüse zwischen den Blumen suchen.

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Abmachung

Mein Mann und ich haben eine Abmachung: ich mische mich nicht in seinen Gemüsegarten ein, dafür lässt er alles stehen, was in den Blumenrabatten rund ums Haus wächst. Ohne diese Abmachung könnte ich euch meine Blumenpracht vor dem Haus nicht zeigen.

Dem wilden Rittersporn gefällt es nämlich sehr gut und das ohne mein Zutun. Er versamt sich selbst und stört die Tomatenpflanzen überhaupt nicht.

Wenn ich am Morgen das Fenster öffne, blicke ich in das Blumenmeer. Es wäre doch wirklich schade, wenn man da Hand anlegen und jäten würde. Mein Mann meint, dass die Tomaten hinter all den Blumen nicht gut wachsen würden. Aber unsere Tomatenernte war noch jedes Jahr reichlich.

Wenn das kein Beweis Foto ist, dass sowohl die Tomaten als auch die Blumen gut gedeihen weiss ich auch nicht.

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12tel Blick und Jahresprojekt

Jetzt ist es so weit, alle Nachbarn sind hinter den Blättern versteckt und jeder hat seine Privatsphäre. Aber ich möchte betonen, dass wir es sehr schön zusammen im Quartier haben und alle füreinander da sind. In meiner Ecke blüht der Sommerfloor. Die überwinterten Pflanzen sind schon mehrere Jahre alt.

Das Windrad stellte ich extra für die Enkelin auf und sie sieht es sofort, wenn sie zu uns kommt. Die Keramikfiguren wurden auch nicht von mir so schief hingestellt 😀

Und hier noch den Überblick vom ersten halben Jahr.

Mehr 12tel Blicke bei Eva

Wie weit ist mein Jahresprojekt?

Viel weiter kam ich mit meinen Grannys noch nicht. Zwar gab es ein paar schöne Abende, an denen ich hätte an meinem Plätzchen häkeln können, aber die Motivation dazu hat gefehlt. Bei fast jeder Farbe habe ich ein rundes Granny nicht richtig gehäkelt, dann geht das Umhäkeln natürlich nicht auf und ich muss alles wieder ribbeln.

Auf vielfachem Wunsch zeige ich euch meine Feierabendbank, wo die meisten Plätzchen entstanden sind und das schon seit langer Zeit. Es ist so einfach und nimmt nicht viel Platz in Anspruch, ein Knäuel Garn und ein Häklein.

Und wenn ich schon dran bin, dann zeige ich euch die Aussicht, die ich auf der Bank habe. Wer ganz genau hinschaut, sieht sicher die vielen Visiere um und in den grossen Bäumen. Leiser müssen die Bäume einer Überbauung weichen. Ob es mir dann auf der Bank immer noch so gut gefällt, kann ich nur hoffen.

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