Archiv der Kategorie: Freunde

Oster Cupcakes

Wer Zerstreuung oder etwas süsses für die Seele braucht, dem empfehle ich meine Oster-Karotten-Cupcakes.

Folgende Zutaten werden benötigt: 200 g weiche Butter, 200 g Zucker, 1 TL Vanillezucker, 3 Eier, von einer Limette abgeriebene Schale und 1 TL Saft, 150 g Karotten geschält und fein geraffelt, 200 g Mehl und 1 ½ TL Backpulver.
Die weiche Butter rühren bis sich Spitzchen bilden. Zucker, Vanillezucker und Eier beifügen, rühren bis die Masse glatt ist. Limettenschale, -saft, Karotten, Mehl und Backpulver beifügen und verrühren. Eine Backform für 12 Muffins mit Papierförmchen auslegen und die Masse verteilen. Als Überraschung in jedes Küchlein in die Mitte ein Raffaello drücken. Das Raffaello zuvor 2 Stunden ins Tiefkühlfach legen.

Die Cupcakes in der Mitte des auf 180°C vorgeheizten Ofens 18-20 Minuten backen.

Für das Topping wird benötigt: 250 g Crème fraîche, 100 g Puderzucker und von einer Limette die abgeriebene Schale und einige Tropfen Saft.
Crème fraîche glattrühren. Puderzucker, Limettenschale und -saft darunter rühren und in einen Spritzsack mit Zackentülle geben. Auf die abgekühlten Cupcakes verteilen.

Ich garnierte die Oster-Cupcakes mit bunten Ostereiern.

Ich wünsche euch allen schöne Ostertage, gemütlich Zuhause mit der Familie. Das Wetter ist bei uns dieses Jahr perfekt. Der Osterhase wird weder kalte, noch nasse Füsse beim Verstecken der Süssigkeiten und den bunten Eiern bekommen. Und trotzdem werden diese Ostern uns in ganz spezieller Erinnerung bleiben, mit Abstand halten und gründlichem Händewaschen, um dem Corona-Virus zu entkommen.
Bleibt alle gesund und macht das beste daraus.

Samstagsplausch, bleibt Daheim, alles was das Leben schön macht, Sonntagsglück, Osterparade.

Macarons

Heute spendiere ich zum Samstagsplausch bei Andrea meine Macarons für die Kaffeerunde. Eigentlich ist die Herstellung gar nicht so schwierig wie man immer wieder lesen kann. Wichtig ist, dass man die 100 g geschälten Mandeln, 150 g Puderzucker
und je 1 TL löslichen Kaffee und Kakao ganz fein mahlt und durch ein Sieb in die Schüssel gibt.

Dann 2 Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen und die Mandel-, Puderzuckermischung sorgfältig darunterziehen.

Die Masse in einen Spritzsack füllen und auf ein Backpapier oder auf eine Silikonmatte kleine Haufen spritzen, dabei etwas Abstand lassen, weil sie zerfliessen.

Jetzt ist es wichtig, die Macarons etwa eine Stunde antrocknen lassen. Bei 130° Umluft ca. 18 Min backen. Nach dem Backen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und erst dann ablösen.

Für die Füllung werden 100 g weiche Butter, 2 EL Puderzucker, einer Prise Fleur de Sel und 1 EL kalten Espresso mischen und kaltstellen. Dann etwas von der kalten Füllung auf eine Hälfte der fertigen Macarons geben, mit der anderen Hälfte zudecken und mit Puderzucker bestäuben.

Aber Achtung, sie können süchtig machen. Wenn man es schafft, kann man auch ein paar verschenken. Ich kenne niemanden, der sich nicht gerne eines auf der Zunge zergehen lässt.

Da wir jetzt ja alle zu Hause bleiben sollten, probiert ihr vielleicht auch einmal das Leben zu versüssen.
Tragt Sorge zu euch und bleibt hoffentlich alle vom Virus verschont.

Samstagsplausch, Bleib Daheim, Sonntagsfreude

DigitalArt und Insektenrascheln

Jutta gab uns für ihr Projekt dieses Bild vor. Bei uns im Garten treibt genauso eine Clematis aus. Ich möchte zeigen, wie herrlich es im Frühsommer um diese Wildreben summt und kriecht.

Die Schmetterlinge und Insekten besuchen die Pflanze nämlich rege. Darum freue ich mich, wenn die Clematis dann blüht.

Wenn es mit der Vegetation so weiter geht, fliegen die Schmetterlinge dieses Jahr dem Osterhasen wohl schon um die Ohren.

Insekten krabbeln auch über das Knistertuch, das ich meiner Enkelin genäht habe.

Noch ist sie zu klein, um an den Schlaufen und Bänder zu spielen und das Rascheln zu entdecken. Knistertücher habe ich schon ganz viele genäht und verschenke sie sehr gerne an neugeborene Babys.

Creadienstag, DvD

Jubiläumskonzert

Zusammen mit meiner Schwester besuchte ich das Festkonzert des Toggenburger Orchester, das zum 125-jährigen Jubiläum in historischen Rokokogewändern der Mozart-Zeit auftrat und so nicht nur für die Ohren, sondern auch fürs Auge eine Freude war.

Das eigens für den Anlass komponierte Werk «Besuch aus Wien» von Matthias Roth, gespielt auf dem Flügel, stimmte uns auf den Abend ein.

Die «Kleine Nachtmusik» von Mozart sowie der York’sche Marsch von Beethoven erklangen frisch und übermütig. Das Orchester ist für seine ausgefallenen Projekte bekannt und so wurde der Marsch von den Bläsern und der Perkussion durch das ganze Kirchenschiff absolviert, zur grossen Freude der Besucher.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1000853.jpg

Die drei Solisten des Ensembles Pianissimo kamen sich bei ihrem sechshändigen Spiel keineswegs in die Quere.

Man sah den Solisten und dem Orchester ihr Vergnügen am Auftritt an, und das Publikum dankte den Ohren- und Augengenuss mit kräftigem Applaus.
Ich danke meiner Schwester, dass sie mir den wunderschönen Abend geschenkt hat, der genauso war wie ich es am liebsten habe.

Samstagsplausch, Sonntagsfreuden. Alltagsfreuden

Adventscafé

Lädt das schöne rosarote Schild nicht zu einem Besuch im Adventscafé ein?

Das Angebot ist klein, aber fein und alles ist frisch und mit Liebe zubereitet.

In diesem speziellen Kaffee trifft man gleichgesinnte Besucher, die offen sind für eine Inspirationsquelle. Da ist unverkennbar eine kreative Künstlerin die Gastgeberin, die die Besucher zum Verweilen und Ausspannen ins Café einlädt.

Schilder,

Sternanis und Zimtduft

Ich machte nicht nur Adventsgestecke für meine Töchter, sondern auch ein Gesteck für uns. Der Weihnachtswichtel mit seiner roten Mütze lächelt ansteckend.

Das frisch geschnittenen Grünzeugs, zusammen mit Zimt und Sternanis von der Deko verströmen ein adventliches Aroma, so wie ich es am liebsten mag.

Am Abend, wenn die vielen Lichter unseren Wintergarten in einen Märchengarten verwandeln, lasse ich gerne den Tag ausklingen und geniesse die Ruhe und Stille.

Am Tag, wenn die Sonne den Wichtel blendet, ist die Stimmung eine ganz andere. Mit so wenig kann bei mir so grosse Freude einkehren.

Rot, Creadienstag, DvD, Sterne , Gartenwonne, Freutag, Friday Bliss

Meine kleine Konditorei

In einer kleinen Konditorei, da sassen wir zwei bei Kuchen und Tee. Kennt ihr das alte Lied von Vico Torriani? Das lief in meinem Kopf als ich die Fotos von unserer Weihnachtsbäckerei machte. Und während ich den Text schreibe, läuft es bei mir im Hintergrund. Im Lied sassen die zwei und genossen die Köstlichkeiten. Im Gegensatz dazu standen ich und meine Tochter in der Küche und wir machten achtzehn Sorten feinste Weihnachtsguetzli.

Wer genau zählt merkt, dass nicht von allen eines auf dem Teller liegt.

Wir zwei sind ein eingespieltes Team und ergänzen uns gut beim alljährlichen Guetzlibacken. Ich hatte dieses Jahr schon etwas vorgebacken, aber die Feinarbeiten wie das Füllen und Verzieren überlasse ich gerne der Tochter.

Jetzt kann man auch bei uns sich gemütlich im adventlich geschmückten Wintergarten hinsetzten und die Atmosphäre und unsere Köstlichkeiten geniessen. Auf der Etagere liegen nun alle Sorten. Das ist wichtig, damit wir nächstes Jahr wissen, welche wir wieder backen möchten.

Samstagsplausch, Wochenglück, Sonntagsfreude, Weihnachplätzchen, Sterne

Mein November

Am Monatsanfang war der Himmel noch hell und voller weissen Wolken. Die Bäume verfärbten sich am See und im Wald goldgelb, herrlich um zu spazieren und Energie zu tanken. Die Tage sind nun merklich kürzer und kühler, genau das richtige Wetter um schöne Ausstellungen zu besuchen oder wieder einmal etwas zu backen. Das Abendrot sieht aus als ob im Himmel schon fleissig gebacken wird. Bei diesem Wetter bin ich fleissig drinnen am Nähen, aber ich verrate noch nicht wofür. Nur so viel – aus wertvollem Leinen von meinen Vorfahren entsteht neues. Und es wird Zeit für die ersten Adventsinspirationen. Im Garten blühen immer noch verschiedene Rosen. Salate und Gemüse gibt es auch noch zum Ernten. Am See ist es bei typischem Novemberwetter besonders ruhig, aber nicht weniger schön.

Für meinen 12tel-Blick suchte ich passend das mehrheitlich graue Novemberwetter am See aus. Weil das Foto nicht spannend ist, wenn man gar nicht feststellen kann, wo das Wasser aufhört und der Himmel anfängt, war mir die Fähre ein hilfreiches Sujet. Und ja, es gab kalte Finger beim Fotografieren, aber ich glaube, es hat sich gelohnt.

DND, Monatscollage, 12tel Blick, Herbstglück, Novembergrau

Fensterbrett

Für meine Adventsgestecke schnitt ich im Garten fleissig Grünzeug. Im Wald fällten die Förster gerade Tannen und ich durfte ein paar Äste mitnehmen. So kam einiges zusammen.

Von all den gesammelten Sorten schnitt ich die Zweige zurecht und legte sie bereit für meine Gestecke. Schon meine Vorbereitungen nahmen einige Zeit in Anspruch und das Harz klebte an den Fingern.

Es war nicht einfach, das fertige Fensterbrett zu fotografieren. Die Lichterkette ist über die ganze Länge verteilt und wird im Advent sicher ein schönes Ambiente zaubern.

Die Dekoration muss wetterfest sein, weil das Brett im Freien auf dem Fenstersims steht. Die roten Äpfelchen sind ein schöner Farbkontrast auf dem grünen Bett. Die besprühten Zapfen bewährten sich schon letztes Jahr.

Und über allem wacht der kleine Engel. Es ist aber weniger ein Weihnachtsengel, sondern mehr ein Schutzengel, der für alle sorgt, die im Haus ein- und ausgehen.

Für das Projekt DigitalArt habe ich noch zusätzlichen Weihnachtsschmuck dazu dekoriert.

Rot, DigitalArt, Creadienstag, DvD, Herbstglück, Friday Bliss

Bruno Manser «Die Stimme des Regenwaldes»

Ich war gespannt auf den neuen Schweizer Film «Die Stimme des Regenwaldes», über den Schweizer Umweltaktivist Bruno Manser.

Der Film erzählt die wahre Geschichte des Umweltaktivisten Bruno Manser, der mit den Ureinwohnern Borneos gegen die Abholzung des Dschungels kämpft. Auf der Suche nach einer Erfahrung jenseits der Oberflächlichkeit der modernen Zivilisation reist Bruno Manser 1984 in den Dschungel von Borneo -und findet seine Erfüllung beim nomadischen Stamm der Penan. Es ist eine Begegnung, die sein Leben für immer verändert. Manser setzt sich fortan für das von der Abholzung massiv bedrohte Volk ein. Sein Mut wie sein unermüdlicher Einsatz und Wille zur Veränderung machen Manser zu einem der berühmtesten und glaubwürdigsten Umweltaktivisten seiner Zeit – und kosten ihn schliesslich alles. Quelle

Für mich war der Film auch darum so spannend, da ich gerade kürzlich im malaiischen Dschungel war. Meine inneren Bilder vom Regenwald sind noch ganz frisch. Der weisse, aufsteigende Dunst über dem unberührten Dschungel schwebte über die grosse Leinwand genauso wie wir es in Malaysia erlebten.

In Malaysia sahen wir noch Quadratkilometer intakte Regenwälder, die heute an einigen Orten unter Naturschutz stehen. Wir erfuhren, dass es gefährlich ist, in den Dschungel zu gehen. Wo und wie Bruno Manser verschollen ist (mittlerweile glaubt niemand mehr, dass er noch lebt) konnte bis heute nicht geklärt werden.

Eine Szene im Film hat mich besonders berührt. Eine Penan Frau erklärt die Tränen des Himmels für Bäume und Sträucher, aber auch Flüsse und Seen, die so den Menschen und Tieren immer wieder Nahrung wachsen lassen. Darum sollten wir dankbar sein und sie als Freudentränen sehen.

Der Film regt zum Nachdenken an und unseren grünen Lungen kann man nicht genug Sorge tragen.

Samstagsplausch, Sonntagsfreude, Herbstglück, Novembergrau