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Ein schöner Schwindel

Endlich war es soweit, wir hatten Billette für das Freilichtmusical Ein schöner Schwindel. Unsere Tochter sang im Chor mit und probte viele Wochenende. Wir haben immer wieder neues erfahren, endlich konnten wir eine Aufführung nun miterleben.

Die Kulisse vor der Kirche war sehr einladend und die Utensilien vor dem Eingang wiesen schon auf die Geschichte, die im Mittelalter spielt, hin. Wir hatten Wetterglück für die Freilichtaufführung.

Die Geschichte war gespickt mit viel Witz und Ironie. Ein Gaukler und Hochstapler gibt sich aus Eigennutz und aus der Not als Zwingli aus und hält ein ganzes Dorf zum Narren. Natürlich flog der Schwindel auf. Das Musical regte aber auch zum Nachdenken an, denn es war auch eine mit Satire gewürzte Kritik am Reformationsjubiläum.

Über 70 Laiendarsteller investierten ihre Energie, viel Herzblut und Freizeit in das Projekt. Der Erfolg gibt Ihn recht. Das Musical ist absolut gelungen und hat uns alle begeistert.

Die Abendstimmung trug zum Ambiente bei.

Wenn man unter den Zuschauern sitzt und die Tochter ihren Auftritt hat, schaut man das Ganze schon mit anderen Augen an und ist dann auch stolz, wenn man sieht, dass der immense Aufwand mit viel Applaus belohnt wird.

Alle, sei es die Schauspieler, der Chor, die Tänzer oder die Liveband haben uns begeistert.

Ein grosses Vorhaben wurde mit Bravour gemeistert. Hoffentlich gelingt das nächste auch so gut, ich drücke beide Daumen.

Samstagsplausch, Licht, Sommerglück, Sonntagsfreuden.

immer dem Wasser entlang

Wenn man mit so einem wunderbar funkelnden Himmel aufwacht, dann muss der Tag schön werden. Nach dem Frühstück packten wir den Rucksack und fuhren ins obere Toggenburg.

Da sahen wir den Säntis einmal von der anderen Seite als von unserem Wohnzimmer aus. Aber unser Ziel war es nicht, den hohen Berg zu erklimmen.

Meine Schwester, mein Mann und ich wanderten den Weg des Wassers. Der Weg führt fast immer der Thur entlang, die am Säntis entspringt. Letzte Woche wanderten wir der Sitter entlang. Die beiden Flüsse laufen ganz in der Nähe von unserem Zuhause zusammen.

Nach einem stündigen steilen Aufstieg, der leider auf einem asphaltierten Weg durch den Wald verlief, lag er endlich vor uns – der idyllische Gräppelensee. Der See ist auf einer Hochebene und da legten wir unsere Mittagsrast ein.

Eine schöne Feuerstelle mit viel geschnittenen Holz lud ein zum Grillen und schon bald loderte das Feuer.

Das haben wir schon jahrelang nicht mehr gemacht: eine Wurst auf dem Feuer braten und in der freier Natur geniessen. Es schmeckte wunderbar.

Während unsere Würste warm wurden, ging ich ein paar Schritte um den See. In dem Wasser spiegelte sich der stahlblaue Himmel mit den weissen Wolken.

Im Schilf hörte man es zischen und die Libellen schwirrten an mir vorbei. Wer von euch sieht eine auf dem nächsten Bild?

Auf dem Rückweg wollten wir unbedingt noch die Thurfälle besuchen. Wir waren gespannt, wie viel Wasser über den Schrattenkalk fliessen wird. Der Weg zu den Wasserfällen führte dem Bachbett entlang.

Wir waren überrascht, wie viel Wasser nach dem trockenen Sommer noch floss.

Durch einen Tunnel kann man hinaufsteigen, um dem Wasserlauf von oben zu beobachten und sich von der Gischt erfrischen zu lassen.

Es war ein abwechslungsreicher Wandertag, den wir drei sehr genossen.

Samstagsplausch, Sommerglück, Licht, Fridaybliss, Sonntagsglück

Friedensgruss

Einmal im Jahr findet in unserer Seebucht einen Gottesdienst statt. Das diesjährige Motto lautete „Wenn Menschen sich Frieden wünschen„.

Es sah schon von weitem sehr friedlich aus. Die Sonne zauberte an diesem Sonntagmorgen eine silbern schimmernde Wasseroberfläche. Die Bäume spendeten den nötigen Schatten für die liebevoll dekorierten Tische und Bänke.

Für alle Besucher stand ein Säckchen mit einem Friedensgruss auf den Tischen.

Eine schöne Tradition ist, dass an dem Buchtgottesdienst auch Kinder getauft werden. Die Taufkerze für Lucia wurde an der Osterkerze angezündet und natürlich wünschte ihr die ganze Gemeinde ein friedliches, glückliches Leben.

Als Einleitung zur Predigt nahm der Pfarrer Bezug auf das bevorstehende Eidgenössische Schwingfest. Beim Schwingen schauen sich die Gegner vor dem Kampf in die Augen und reichen einander friedlich die Hand. Nach dem Kampf wischt der Sieger dem Verlierer das Sägemehl, in dem an Wettkämpfen gerungen wird, vom Rücken. In diesem Sinne liess sich der Pfarrer vor der Predigt auf den Rücken legen als Beispiel für Schwinger und ihre Friedensrituale.

Friede wünsch ich dir und Friede wünsch ich mir, Friede für eus alli und für die ganzi Wält. Mit diesem Lied in den Ohren machte ich mich auf den Heimweg.

Samstagsplausch, Sommerglück, Bunt ist die Welt, Sonntagsglück. mein Freund der Baum

Wasserland

Zusammen mit meiner Freundin schaute ich das Singspiel „Wasserland“ an. Zum 1250 Jahr-Jubiläum lässt Steinach, unser Nachbardorf, seine Geschichte aufleben. Das von Profis und Laien inszenierte Festspiel entführt auf eine turbulente und fantastische Reise ins Mittelalter.

Der Spielort hat mit dem Bodensee eine wunderbare Kulisse.

Etwas besorgt über das Wetter am Abend waren wir gespannt, ob wir verschont werden von einem Gewitter.

Die Trauerweide und das gewaltige Gredhaus im Rücken der Zuschauer waren Teil der ideenreichen, hölzernen Bühne. Die Bühne stellt Hafen, Landesteg, Hüttendorf und Tummelplatz dar.

Im Stück ging es um Macht, Gier und Liebe. Passend zum Stück zog zu Beginn der Vorführung ein Gewitter auf und bot den Wassergeistern, Landratten, Mönche, Seejungfrauen und einem Klabautermann einen würdigen Rahmen.

Uns haben das Stück und der Abend unter der gedeckten Tribüne gefallen und wir sind begeistert, über die Leistung der Laiendarsteller und Profis.

Samstagsplausch, Sommerglück, Sonntagsglück

Curry-Zucchini

Curryzucchini dürfen im Winter bei keinem Raclette fehlen. Auch im Sommer zu den frischen Schalenkartoffeln oder einer Käseplatte essen wir die selbst eingelegten Curryzucchini gerne. Bei dem warmen Sommerwetter momentan kann man den Früchten fast beim Wachsen zusehen. Damit sich der ganze Aufwand für die Curryzucchini auch lohnt, habe ich gleich ein paar geerntet.

Zusammen mit Zwiebeln die Zucchini klein schneiden und mit Salz über Nacht stehenlassen.

Am nächsten Morgen die Flüssigkeit abgiessen und das ganze gründlich mit kaltem Wasser spülen.

Für den Sud je 4 Tassen Weissweinessig, Wasser und Zucker, 8 EL Curry, 3 KL Senf- und Pfefferkörner aufkochen und über die Zucchini leeren. Einen Tag stehen lassen. Am nächsten Tag das ganze aufkochen, die Zucchini sollten noch etwas Biss haben. Dann in vorbereitete Gläser schichten und mit der heissen Flüssigkeit randvoll auffüllen.

Kühl und trocken lagern.

Mit einer schönen Etikette und verpackt ist so ein Glas auch ein wunderbares Mitbringsel. Für das Projekt DigitalArt habe ich einen Vorschlag gemacht.

Creadienstag, DvD, AnnA, Sommerglück, DND, Freutag

Aus meiner Stanzwerkstatt

Die Farbauswahl für die Karte für das Brautpaar war ganz einfach: rot und weiss. Das Paar lebt jetzt in Kanada, und neben rot für die Liebe, stehen rot und weiss für beiden Landesflaggen.

Da beim Auswandern das Gepäck auf ein Minimum reduziert werden muss, reicht ein Gutschein aus. Die Seite mit dem Herz kann aufgeklappt werden und dahinter sind die lieben Wünsche.

Die gestanzten Seiten band ich zusammen und so sieht meine selbstgemachte Hochzeitskarte schön aus.

Ich hatte noch Papier übrig. Ich kaufe immer ein oder zwei Bogen mehr, das Stanzen gelingt ja nicht immer das erste mal. Ich machte gleich noch eine Geburtstagskarte für meine Freundin.

Damit die Schmetterlinge beim Ausfliegen etwas haben, wo sie landen können, habe ich für das Projekt DigitalArt herrliche Blüten in ihre Nähe gesetzt.

Rot, DvD, Creadienstag, Selbstgemachtes, Freutag

Lavendelduft

Jetzt duftet es herrlich, wenn man am blühenden Lavendel vorbeiläuft. Diesen Duft wollte ich erhalten und hängte darum Lavendelähren zum Trocknen auf.

Da dies eine altes Verfahren ist, trimmte ich meinen Lavendel für das Projekt DigitalArt auf alt.

Sogfältig sammelte ich nach dem Trocknen die blauen Blüten,

dann füllte ich die Blüten in kleine Beutel, die ich aus einem alten Vorhang nähte.

Ich legte die Beutel zwischen zwei gehäkelte Grannys und verschloss sie mit einem passenden Bändel. Das sind dankbare Mitbringsel, die ich gerne verschenke.

Die Duftkissen müssen ja nicht immer rund sein. So sind auch die Herzen entstanden, die ich zusätzlich mit eingehäkelten Glassteinen verzierte.

Rot, Creadienstag, DvD, Sommer ist wenn …,

KONFI PRODUKTION

Unsere Trübeli/Johannisbeeren waren diese Woche so richtig erntereif. Und weil wir nicht alles den Vögeln überlassen wollten, habe ich sie sofort gepflückt. Zusammen mit Himbeeren oder Erdbeeren gibt das wunderbare Konfi (Marmelade).

Ich besitze noch ein ganz altes, aber sehr nützliches Küchengerät, welches ich für diesen Zweck hervorhole. Damit muss ich die Trübeli nicht von den Riepsen zupfen, sondern kann sie direkt in einem grossen Topf kurz aufkochen, damit der Saft aus den Beeren kommt.

Wir mögen die kleinen Kerne in der Konfi nicht, darum benutze ich zum Passieren das oben genannte Passevite (auch Flotte Lottegenannt). Das Passevite lässt keine Ripsen und Körnlein durch, somit bleibt ein feines Mark übrig.

Bei den weissen Johannisbeeren, die meine liebsten sind, mische ich keine anderen Früchte dazu, weil sie ein so gutes herbes Aroma haben. Ich koche meine Beeren auch nicht mit Gelierzucker oder Geleepulver, sondern nehme immer für 1 kg Fruchtmark 800 gr Zucker. Für eine schöne Farbe und als Geschmacksverstärker gebe ich eine geschnittene Bio-Zitrone dazu, und koche ca. 10 Minuten auf hoher Stufe sprudelnd ein.

Vor dem Abfüllen wird die Zitrone natürlich wieder entfernt.

Die roten Johannisbeeren mische ich mit Himbeeren oder Erdbeeren, beides sehr feine Kombinationen. Damit erhalten wir uns im Winter ein wenig Sommer am Frühstückstisch oder ich verwende sie um die Spitzbuben zu füllen bei der Weihnachtbäckerei. Selbstgemachte Konfi ist einfach wunderbar.

So ein Glas selbstgemachte Konfi, mit einer schönen Etikette, ist auch ein schönes Geschenk und kommt meistens gut an.
Dann lohnt sich auch die ganze Arbeit.

Für das Projekt DigitalArt habe ich die reifen Beeren am Strauch kunstvoll schon mal ins Glas gefüllt.

RotCreadienstagDvDDNDSommer ist wenn …Friday Bliss, Sommerglück

Alles Rosen heute

Die Rose schaffte es diesen Monat in den 12telBlick. Ich durfte in einem privaten Rosengarten mit dem Lensball experimentieren. Und dies an einem heissen Sommertag. Wer auch mit der Glaskugel fotografiert, weiss wie schnell der Glasball wie eine Lupe funktioniert und anfängt Löcher zu brennen. Ich hatte Hilfe beim Positionieren der Kugel und wir beide verbrannten uns fast die Finger.

Jedes Jahr Ende Juni, heuer schon zum 18 Mal, findet in Bischofszell die Rosen- und Kulturwoche statt. Ich besuche die Rosenpracht sehr gerne. Die grösste Rosenschau der Schweiz verwandelt die Altstadt in eine Gartenlandschaft. Jedes Jahr gibt es auch ein ansprechendes Kulturangebot.

In der Rosenstadt blühen auf vielen Plätzen die Königin der Blumen wie hier auf dem Schlosshof.

Und wenn man über den roten Teppich schreitet,

kommt man an den Burggraben mit einem Bauerngarten.

Viele lauschige Plätzchen laden zum Verweilen ein.

Gestalterisch lassen sich die Aussteller immer wieder neues einfallen.

Vor dem schönen Rathaus finden am Nachmittag und Abend für jeden Geschmack Konzerte und Darbietungen statt.

Nicht immer reichen die Stühle für die zahlreichen Besucher. Dann sitzt man halt auf den Steinblöcken.

Sehr schön zum Anschauen, aber nicht zum Schlafen ist das Rosenhimmelbett.

Bei dieser wunderbaren Kulisse bleibt man immer wieder stehen, staunt und bewundert.

Die Rosen- und Kulturwoche ist jedes Jahr ein Besuch wert.

Geht zu : Samstagsplausch, Ab in den Garten, Sommerglück, Sonntagsglück und 12telBlick

Juni 2019

Im Juni war einiges los bei mir. Ich erweitere meinen Horizont in der Fondation Beyeler und bei einem Kurzurlaub in Thüringen. Diese Gegend kannten wir noch nicht und waren ganz begeistert. Wir feierten auch diesen Monat. An einer kleinen feinen Geburtstagsfeier mit der Familie und einer unkonventionellen Hochzeit, die gleichzeitig auch eine Abschiedsfeier war. An den vielen Fotos sieht man, dass im Garten eine wunderbare Blumenpracht blüht. Und im Garten können wir jetzt fleissig ernten und den Vorrat in der Tiefkühltruhe auffüllen mit Kefen, Blumenkohl und Mangold. Den Salat und die Kohlraben essen wir ganz frisch. Nach dem vielen Regen steigt der Wasserpegel des Sees immer höher. Ich war oft am See und beobachtete den Pegel, bis das Wasser über das Ufer floss.

Birgitt sammelt alle Monatscollagen, Gishlana DND, Andrea alles aus dem Garten und Wolfgang und Loretta Sommerglück