Archiv der Kategorie: Reisen

Alpenflora

Ich war mit meiner Familie in den Ferien im Unterengadin. Diese Ferien sind bei uns schon fast zur Tradition geworden. Der Laptop blieb zu und ich war weniger am Bloggen. Dafür fotografierte ich viel. Bis alle Bilder aussortiert und bearbeitet sind, braucht es Zeit und Musse.
Wir hatten wunderbares Wanderwetter und konnten die blühenden Wiesen und die Alpenflora im Unterengadin geniessen. Mal war der Himmel bedeckt und dann wieder stahlblau. So liess das Licht die Natur immer wieder anders erscheinen. Für die verschiedenen Naturprojekte zeige ich euch ein paar Bilder von den Alpweiden mit einer Blumenfülle, die man im Unterland fast nicht mehr findet.

Aber auch in den Dörfer sah man satte Blumenwiesen auf den raren freien Flächen, die es noch gibt.

Bei dem blühenden, blauen Eisenkraut sass ich genauso gerne für eine Rast wie in der Alpwirtschaft weiter unten.

Auf dem nächsten Bild sieht man die Küchenschelle, kurz vor der Blütenreife – eine typische Trockenpflanze.

Kein Autolärm und keine Abgase stören die saubere Bergluft. Die Atmosphäre ist ruhiger und entspannter und sorgt für ein Stück Lebensqualität. Da lohnt es sich auf einem der vielen Bänke die Aussicht auf die Unterengadiner Bergwelt zu geniessen.

Ganze Teppiche Moor Erika, auch Heidekraut genannt, lag vor uns auf dem Weg zum Moorsee. Unsere grosse Enkelin traute sich sogar, in dem kalten See ein kurzes Bad zu nehmen.

Das waren ein paar Impressionen aus dem Unterengadin. Es folgen noch mehr Beiträge, die ich euch noch zeigen möchte.

An erster Stelle standen unsere zwei Enkelinnen, die es auch sehr genossen, dass so viele für sie da waren und immer jemand von uns Erwachsen Zeit hatte, um ihre Wünsche zu erfüllen. Wir hatten es rundum einfach schön, genauso wie ich es am liebsten habe.

Bodennah, DND, Sommerglück.

Mein abwechslungsreicher Mai

Mein Monat begann mit Urlaubstagen in Südtirol, mit Wandern, Ausruhen und Geniessen bei schönem Frühlingswetter in einer wunderschönen Natur. Zum Muttertag hat mich die Enkelin überrascht mit einer liebevoll gestalteten Karte und einer gefilzten Herzseife, die sie mit ihrem Gotti gebastelt hat. Es regnete viel und der Mai war auch etwas zu kalt, aber im Garten gedeiht alles prächtig und zurzeit blühen die Akeleien in bunten Farben. Wir ernten schon fleissig zarten Salat, den ich gerne mit farbigen Leckereien dekoriere. Aus den ersten einheimischen Erdbeeren habe ich eine Roulade gebacken. Die Rhabarbermuffins nahm ich an unseren Geschwisterausflug mit, den wir dieses Jahr vom Bodensee an den Genfersee machten. Mit der Bahn fuhren wir ins Berner Oberland und mit dem Panoramazug nach Montreux am Genfersee. Der Mai hat noch ein paar Tage und Pfingsten soll voraussichtlich wärmer und sonnig werden.

Die Bilder können zum vergrössern angeklickt werden.

Genäht habe ich auch

Der Sommer lässt noch auf sich warten, trotzdem nähte ich für die Sommergarderobe der älteren Enkelin verschiedene kurzärmlige T-Shirts. Aus dem rotgeblümten Stoff nähte ich auch für mich ein Raffinessa T-Shirt. Neuerdings nähe ich wieder kleine Grössen, was schon eine Umstellung ist, aber es macht grossen Spass. Wer weiss, wie lange noch die Enkelinnen gerne meine genähten Sachen tragen. Das schwarz-weiss gestreifte Kimono Tee ist für mich.

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Auf den Spuren der Waaler

Mein Mann und ich gönnten uns ein paar Tage im schönen Südtirol. Wir hatten Glück mit dem Wetter und wanderten und spazierten viel in der schönen Region. Bei Meran spazierten wir z.B. gemütlich auf den Waalwegen.

Zur Bewässerung von Wiesen und Feldern wurden schon vor Jahrhunderten Kanäle, so genannte „Waale“ angelegt. Besonders in der Gegend um Meran und im Vinschgau, wo die Niederschläge selten waren. Das Wasser wurde aus den Bächen der höher gelegenen Talschaften abgeleitet. Der Weg am Wasser war ursprünglich dem „Waaler“ (Wasserhüter) vorbehalten, der für die Wartung des Waales sorgte und kontrollierte, dass jeder Bauer nur die ihm zustehende Wassermenge für eine bestimmte Zeit aus dem Waal entnahm. Heute sind die eben verlaufenden Wege entlang des Wassers beliebte Spazierwege. Quelle

Das Wetter meinte es gut mit uns, wir hatten angenehme Temperaturen und wir waren froh um die vielen schattigen Abschnitten. Das stetige Plätschern neben uns war richtig erholsam.

Die Wasserrinnen sind fast überall betoniert, nur an ganz wenigen Stellen fliesst das Wasser in den ursprünglichen Rinnen. Es ist sicher viel praktischer für den Unterhalt, denn noch heute gibt es Waaler, die für den Unterhalt sorgen und immer wieder die ganze Strecke ablaufen.

Auch im Südtirol hatte es geregnet und die Waale hatten richtig viel Wasser. Solche bodennahe Aufnahmen sammelt Jutta.

Die Strecken sind sehr detailliert ausgeschildert.

Entlang des Weges öffnete sich immer wieder der Blick auf die schöne Umgebung von Meran.

Die vielen Hinweistafeln auf dem Weg waren sehr spannend und eine gute Gelegenheit, um sich auszuruhen.

Um den Durst zu stillen und die leckeren Südtiroler Köstlichkeiten zu kosten, gab es einige Einkehrmöglichkeiten.

Oder man legte eine Rast auf einer Bank ein und staunte über die schöne Landschaft mit den vielen Reben und Obstbäumen.

Wasser ist unser kostbarstes Gut und nach den sehr trockenen, letzten zwei Jahren wird es uns bewusst, dass man Sorge tragen muss.

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Ausflug in den Spreewald

Mein Spaziergang machten wir letzten Sommer und die grösste Strecke machten wir fahrend und nicht auf Schusters Rappen. Viele Leser’innen sind jetzt am Urlaub planen, da sind Tipps willkommen.

In unserem Urlaub in Dresden fuhren wir mit dem 9-Euro-Ticket nach Lübben, dem Hauptort im Spreewald. Was soll ich sagen, was wir vorfanden, entsprach nicht unseren Vorstellungen. Zwar hatte es viel Wald, aber wir vermissten die vielen Kanäle.

Zwar sahen wir einzelne Boote, aber die hatten alle einen Motor. Zum Glück stellte sich dann heraus, dass wir an der falschen Bahnstation ausgestiegen sind. Also fuhren wir mit dem nächsten Zug zurück nach Lübbenau.

Bis wir ankamen, verzog sich das schlechte Wetter, die Sonne schien und die ganze Landschaft sah viel freundlicher aus. Wir spazierten zum grossen Hafen und hier sah es dann so aus, wie wir uns den Spreewald vorgestellt haben. Das ganze Dorf und vor allem das Hafengelände ist sehr touristisch angelegt.

Ein Kahn nach dem andern fuhr ins Hafenbecken, liess die Passagiere aussteigen und die Wartenden einsteigen für die nächste Rundfahrt. Der Fährmann steuert das Boot mit einem Rudel, nur mit Muskelkraft durch die Kanäle, was den ganzen Betrieb auf den Kanälen viel ruhiger macht.

Wir glitten vorbei an den gepflegten Wochenendhäusern, die zum Teil das ganze Jahr bewohnt sind oder als Ferienhäuser vermietet werden. Wir waren überrascht, wie viel Wasser es in den Kanälen hat und uns wurde gesagt, dass die Wasserstrassen, die befahren werden, reguliert werden. Schliesslich ist es ein Berufszweig in der Region und man ist auf den Tourismus angewiesen.

Unser Fährmann erzählte einige Episoden aus seiner langen Zeit als Kahnfahrer und über den Wandel im Biosphärenreservat, welches er betreibt. Unsere Fahrt dauerte etwas mehr als zwei Stunden und wir fuhren durch lichte Wälder,

und unter Brücken durch, die als Fussweg dienen, um zu den einzelnen Anwesen zu kommen. Manche Häuser sind aber auch nur über die Wasserstrassen erreichbar.

Die vielen natürlichen Fliesse und künstlich angelegten Kanäle haben eine Gesamtlänge von über 970 Kilometern. Quelle

Viele Kanufahrer kreuzten unsere Wege, und weil kein Motor zu hören war, erlebt man trotzdem die Stille und die Ruhe der Natur.

Die Anwesen werden mit viel Liebe gepflegt und bleiben über Generation in Familienbesitz. Viele Berliner flüchten über das Wochenende aus der Stadt und verbringen es in ihren Gärten im Spreewald.

Bei vielen Häusern sieht man am Ufer des Grundstücks solche Fischfangkasten. Wenn die Kasten im Wasser sind, heisst das, dass auch der Besitzer anwesend ist und auf einen guten Fang hofft.

Nach unserer Kahnfahrt probierten wir von den berühmten Spreewaldgurken und kauften ein paar zum Mitnehmen.

Uns hat der Ausflug in den Spreewald gut gefallen, obwohl wir uns das Anhand von Berichten in den Medien viel grösser und weitläufiger vorgestellt haben. Zum Radfahren soll die Gegend, glaube ich, auch sehr schön sein.

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Gustav Klimt

Bereits zum zweiten Mal besuchte ich eine Lichtshow zusammen mit meinen Töchtern. Eine 360-Grad-Erlebnisreise über das Leben und die Werke des österreichischen Jugendstilpioniers Gustav Klimt (1862–1918), der als «Maler der Frauen» gilt.

Seine Bilder erkennt man an den typischen Farben Gold und Orange. Es gibt aber noch weitere Werke von Gustav Klimt zu entdecken.

Wir tauchten ein in Klimts Geschichte dank der innovativen, immersiven Inszenierung. 40 Projektoren erzeugen in Verbindung mit Musik eine berauschende Farbenwelt und erwecken seine Kunst zu neuem Leben. Ein paar Bilder von den Lichtshow habe ich eingefangen.

Natürlich kann eine digitale Show eine Ausstellung von Originalen nicht wirklich ersetzen. Aber sie ermöglicht einem breiten Publikum einen sinnlichen und emotionalen Zugang zur Kunst und weckt dabei vielleicht die Lust auf mehr. Die nächsten Bilder zeigen die Farbenvielfalt, sie wurden alle aus der gleichen Perspektive aufgenommen.

Neben seinen Frauenporträts, weiblichen Allegorien und Landschaftsmalereien erlangte Gustav Klimt mit seinem wohl berühmtesten Werk «Klimts Kuss» internationale Bekanntheit.

Den Abend liessen wir im 126 Meter hohen Prime Tower in der 36 Etage mit einer wunderbaren Aussicht auf Zürich ausklingen.

Gestärkt machten wir uns auf den Heimweg. Ich genoss den Mutter – Töchter-Tag in vollen Zügen, genauso wie ich es am liebsten habe.

Samstagplausch, Winterglück,

Regensburg

Meine Tage zwischen den Jahren waren ruhig und so konnte ich die Fotos auf meinem Rechner ordnen. Da konnte ich mich gut verweilen und das alte Jahr Revue passieren lassen. Dabei ist mir aufgefallen, dass es noch ganz viele Fotos gibt, die ich noch nicht im Blog gezeigt habe. Dabei habe ich im August versprochen, dass ich noch Beiträge von unserem Urlaub zeigen würde. Nach unserem Aufenthalt in Dresden fuhren wir wieder südwärts und machten ein paar Tage Halt in Regensburg. Eine sehr schöne Stadt an der Donau. Dank einer Stadtführung hatten wir spannende Einblick in die historischen Altstadt. Es gibt ja nicht nur die Steinerne Brücke, den Dom und der Krauterermarkt mit der Stiftskirche St. Johann, um nur einige zu nennen. In den kleinen Gassen der Altstadt laden unzählige Restaurants, Bars und Kneipen dazu ein, sich zu verpflegen und auszuruhen. Regensburg ist als Stadt mit der deutschlandweit höchsten Kneipendichte bekannt.

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist sicher die Steinerne Brücke. Es ist übrigens die erste Brücke, die über die Donau gebaut wurde. Die Brücke aus dem 12. Jh. sie ist 310 m lang, hat 16 Bögen und verbindet den Stadtteil Stadtamhof mit der Altstadt.

Das „Bruckmandl“ ist ein am höchsten Punkt der Steinernen Brücke sitzendes Männchen. Nach einer stadtbekannten Sage, soll es den Baumeister der Steinernen Brücke darstellen. Dieser hatte mit Hilfe des Teufels eine Wette gegen den Dombaumeister gewonnen, in der es darum ging, das jeweilige Bauwerk schneller fertig zu stellen. Das „Bruckmandl“ verkörpert laut der Sage den besorgt nach dem Baufortschritt des Domes schauenden Brückenbaumeister. Solche und ganz viel andere Anekdoten haben wir auf der Stadtführung erfahren.

Und das ist der Regensburger Dom St. Peter, er zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Bayern. Mit seinen weit sichtbaren Türmen ist der Dom Mittelpunkt der UNESCO Welterbestadt Regensburg. Eindrucksvoll sind die farbenprächtigen Glasfenster aus dem 13./14. Jahrhundert. Der Regensburger Dom ist die einzige gotische Kathedrale Bayerns. Quelle

Wer den Regensburger Dom auf eigene Faust erkundet, sollte eine Taschenlampe mitführen, denn der gotische Bau hüllt sich im Inneren in vornehme Dämmerung. Er ist bei Weitem nicht so lichtdurchflutet, wie er in vielen Reiseführern abgebildet wird. Interessante Lichtspiele lassen sich vor allem in den Morgen- und Abendstunden beobachten.

Alle, die schon einmal in Regensburg waren, kennen wahrscheinlich den Platz auf dem nächsten Foto.
Am Donaustrudel, gleich neben der Steinernen Brücke, steht seit über 500 Jahren die historische Wurstkuchl. Dort, wo sich schon im Mittelalter die Regensburger Steinmetze und Hafenarbeiter ihre Stärkung gönnten, ist bis heute vieles beim Alten geblieben.

Ein Besuch in der Historischen Wurstküche ist ein Must.

In der Wurstkuchl gibt es einen offenen Holzkohlengrill, hausgemachte „Würstl“ aus purem Hinterschinken vom Schwein, Sauerkraut mit einer Prise Zucker, aus dem eigenen Gärkeller und der bekannte „Wurstkuchl-Senf“ nach einem historischen Rezept.

Mit ein paar Fotos von Regensburg sende ich meinen Beitrag zu Angela, die Spiegelungen sammelt und zu Kristina, die unsere Monatsspaziergänge sammelt.

Bilder zum Vergrössern anklicken.

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Adventliche Stimmung

Dieses Jahr wurde die Weihnachtsbeleuchtung an vielen Orten eingeschränkt. Wie ist es bei euch? Um die eine oder andere schrille und bunte Lichterkette weniger ist es sicher nicht schade, aber leuchteten und blinkten die Weihnachtsbeleuchtungen in den letzten Jahren eher zu viel, sind sie dieses Jahr eher spärlich.
Mit meiner Tochter war ich in Zürich, um in Weihnachtsstimmung zu kommen und einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen. Das Wetter war regnerisch, aber das tat unserem Spaziergang zu den verschiedenen Weihnachtsmärkten keinen Abbruch, nur zum Fotografieren war es nicht optimal.

Die roten Weihnachtsbuden passen zu Juttas Projekt. Den Glühwein haben wir den anderen Besuchern überlassen, wir setzten uns lieber in ein gemütliches Café und gönnten uns eine heisse Schokolade, weil es nicht nur nass, sondern auch kalt war.

Auf einen bestimmten Weihnachtsmarkt gingen wir extra für diesen grossen, schönen Weihnachtsbaum.

Die offene Feuerstelle für den geräucherten Lachs war beliebt, um sich kurz aufzuwärmen.

Auch das Häuschen mit dem Weihnachtsschmuck besuchten wir von innen.

Bei dieser Auswahl sollte wohl für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Die Spiegelungen dem Limmatquai entlang ist immer magisch.

Entgegen vielen Meinungen gefällt mir die Beleuchtung der berühmten Bahnhofstrasse.

Und endlich, nach zwei Jahren, wagten wir uns wieder in die bezaubernde Winterwunderwelt aus Licht, Illumination, Illusion, Musik und Kulinarik, im Innenhof des Landesmuseums. Auch da war die Beleuchtung etwas weniger als in den Vorjahren. Trotzdem war es ein einzigartiges Lichtermeer, wo wir uns bestens Verpflegten von dem grossen Angebot.

Ach, war das schön, genauso wie ich es am liebsten mag.

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Sonne, Strand und Meer

Bei schönstem Sommerwetter machten wir uns auf und verlängerten den Sommer am Meer. Ausspannen, nichts muss – vieles kann, das war unser Motto. Wir sind jeden Tag viele Kilometer dem Strand entlang spaziert und haben dem Treiben auf dem Wasser und an Land zugeschaut.

Uns fehlte es an nichts beim Ausspannen und Erholen.

Beim Anblick der Granatäpfel lief einem das Wasser im Mund zusammen.

Und frisch gepresst waren die Granatäpfel auch ein wunderbarer Vitaminschub und Durstlöscher.

Ich mochte den Saft am liebsten pur, mein Mann gemischt mit sonnengereiften Orangen.

Für das leibliche Wohl war auch gesorgt. Die landestypischen Speisen wurden frisch zubereitet und waren köstlich. Weil ich der netten Frau so gerne zuschaute beim Herstellen der Gözleme, ass ich die auch mehrmals, und jede einzelne schmeckte wunderbar.

Das Licht war wunderschön, die Wellen rauschten und das Wasser war warm. Da machte ich einige Bilder und musste aufpassen, dass ich schnell genug war beim Fotografieren, bevor das Wasser meine Kamera umspülte. So entstanden die bodennahen Bilder für Juttas Projekt.

Für Jutta, die wieder am Dienstag ihr Digital-Art Projekt offen hat.

Schön war es, wir haben uns richtig gut erholt und mit einem schönen Sonnenaufgang gingen unsere Ferien am Meer zu Ende.

Rot, Himmelblicke, Digital-Art, Bodennah, DND, Freutag, Herbstglück, Samstagsplausch, Monatsspaziergang.

Ausflug in die Bastei

Auf unserer Reise in die Sächsische Schweiz war unser Ziel eine Wanderung in der Bastei. Als wir damals auf unserer Musikreise in Dresden waren, war es Winter und bitterkalt. Aber der erste Eindruck faszinierte uns und wir wollten die Gegend gerne ausführlicher besuchen. Bei unserm zweiten Besuch war es warm, aber bedeckt, also ideales Wanderwetter. Auf dem Hügel sieht man die Burg Königsstein, auch ein beliebtes Ausflugsziel.

Wir fuhren bequem mit dem 9-Euro-Ticket nach Rathen und liessen uns mit der Fähre ans andere Ufer der Elbe fahren. Für eine Schifffahrt auf der Elbe war die Zeit zu knapp.

Viele Wege führen auf die Bastei wie man auf dem Wegweiser lesen kann. Wir wählten den Weg durch die Schwedenlöcher.

Diese beiden wanderten nicht mit uns, sie ruhten sich aus und erheiterten die Vorbeilaufenden.

Der Weg bis zum Amselsee war eben und schön schattig durch den Wald.

Der Amselsee liegt mitten im Wald und ist ein beliebtes Ausflugsziel mit der ganzen Familie. Für eine Tretbootfahrt war es noch zu früh und auf uns warteten ja noch viele Stufen.

Der Weg stieg langsam und noch ahnten wir nicht wie es weitergehen wird.

Vor dem heutigen Wandersteig wurde bereits im Jahrzehnt von 1780 erste Ziehwege errichtet. Sie dienten dem Abtransport des Holzes. Heute ist der Wandersteig sehr gut ausgebaut, nicht zu vergleichen mit dem schmalen Ziehweg der Bauern.

Schmal und abenteuerlich ist die Schwedenlöcher-Wanderung inmitten der Felsen im Elbsandsteingebirge.

Es ist eine Wanderung, wo man trittsicher sein sollte, hat es doch 863 Stufen, die vom Amselgrund bis hinauf zum Wanderparkplatz bestiegen werden müssen.

Die Schwedenlöcher werden fast immer mit der Bastei in Verbindung gebracht. Sie sind in den Felsen der Bastei, unterhalb der Basteibrücke. Die bekannte Basteibrücke und die Schwedenlöcher sind nicht weit voneinander entfernt. Das ist eine schöne Rundwanderung. Als wir bei der ersten Aussichtsplattform oben ankamen, sahen wir die Felsformationen der Bastei und ich dachte, dass ich dort drüben nie ankommen werde, nach dem strengen Aufstieg.

Aber unser Ziel war dort drüben und aufgeben zählt nicht!

Schneller als gedacht, kamen wir auf der Bastei an.

Dieser Ausblick und die schwarzen Felsen sind einfach fantastisch.

Und der Blick nach unten ins Elbflussgebiet nicht minder.

Gedenktafel für Carl Heinrich Nicolai und Wilhelm Leberecht Götzinger an einem Felsen an der Basteibrücke. Carl Heinrich Nicolai war einer der ersten Wanderführer in der Sächsischen Schweiz, er gilt zusammen mit Wilhelm Leberecht Götzinger als touristischer Erschliesser dieser Region. Quelle.

Ein Blick hinunter, von wo wir am Morgen gestartet sind.

Die goldenen Tafeln zeigen die Namen der Felsen, die man von dem Standpunkt aus sehen kann.

Ein Blick hinüber zur berühmten Bastei Brücke von der Felsenburg aus.

Hier sieht man in die andere Richtung.

Ein Zeitzeuge aus dem Mittelalter, Steine gab es hier oben ja genug!

Wir hatten einen sehr schönen Tag in der Sächsischen Schweiz, und die anstrengenden Stufen waren schnell vergessen.

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Mein September

Mein September war einfach nur schön! Kaum zu Hause von unseren Ferien in Dresden, war die Enkelin bei uns in den Ferien. Sie verbrachte viel Zeit mit ihrem Grosspapi im Garten, was beide sehr genossen. Weil es schon etwas kühler ist, nähte ich ihr langärmlige Shirts. Im Garten blüht es jetzt so wunderbar farbig und auch die verblühten Pflanzen haben ihren Reiz. Auf die frei gewordenen Beete säten wir Feldsalat oder Gründüngung. Die Flosse auf den Weihern in der Umgebung und im See gehören wieder den Enten mit ihren Jungen und den Möwen. Gerade rechtzeitig als es zu Hause kälter wurde, reisten wir ans Meer und verlängern so den Sommer und geniessen die Sonne, den Strand und das Meer, was will man mehr!

12tel Blick September

Auch wenn es auf dem Bild nicht nach viel Veränderung aussieht (ich habe das Foto noch schnell vor unserer Abreise gemacht), sind die Panoramafenster bereits eingebaut und die Flachdächer auch schon fertig. Dass man den zweiten Block von meinem Standpunkt aus nicht mehr sieht, hätte ich nicht gedacht als ich noch vor der Baugrube stand.

Hier zeige ich euch wie die Baustelle von unserer Terrasse aussieht. Wie gut für uns, dass noch eine Parzelle dazwischen liegt.


Jahresprojekt bei Andrea

Unsere Enkelin interessiert sich sehr für Baustellen, sei das in Bilderbücher oder in ihrem Quartier, wo zurzeit viel gebaut wird. Wie gut, dass ihr Papa noch ein signalfarbiges Shirt hatte von seinem Einsatz beim Zivilschutz. Sie wollte so gerne auch eine Baustellenweste. Also habe ich ihr schnell eine genäht.

Die Börtchen habe ich so gut es ging am Halsausschnitt gelassen.

Natürlich brauchte sie auch Leuchtstreifen. Da musste meine Warnweste herhalten. Dafür hatte die Enkelin grosse Freude, dass sie jetzt auch eine richtige Baustellenweste hat und sie trägt sie gerne, auch ausser Haus!

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