Archiv der Kategorie: Natur

Blütentraum

Dieses Jahr konnten wir die Blütezeit unserer Apfelbäume länger geniessen als die Vorjahre. Das eher kalte Wetter hat auch seine Vorteile. Apfelblüten sind meine liebsten Blüten der Obstbäumen.

Wenn es anfängt mit dem wunderschöne Rosa, der noch geschlossenen Blüten, dann mach ich mich das erste Mal mit der Kamera bereit. Unzählige Bilder mache ich jedes Jahr.

Wenn sich die Blüte öffnet, verblassen die Farben und die Blütenstempel kommen zum Vorschein. Ab diesem Zeitpunkt hoffe ich, dass die Bienen unsere Blüten finden.

Dieses Jahr war es sogar den Bienen manchmal zu kalt und ich hatte den Eindruck, dass weniger Bienen zu sehen waren. Aber wenn die Sonne zum Vorschein kam, summte es von Blüte zu Blüte. Meine Fotos sind alle von der gleichen Blüte während fast zwei Wochen.

Auch in unserem Garten pflanzten wir dieses Jahr fast zwei Wochen später. Weil wir viele Nachtfröste hatten, war der Boden für vieles einfach zu kalt. Aber alles wächst gut und der ersehnte Regen kam endlich auch zu uns.

Salat können wir schon seit Ostern aus dem Garten ernten. Der wurde im Februar ins Treibbeet gesetzt. Auch die ersten Kohlrabis konnten schon geerntet werden.

Diese Woche pflanzten wir im Treibhaus die Tomaten, und die Salate und Radieschen können wir laufend ernten. Das Wetter soll weiterhin sehr wechselhaft und eher kühl für die Jahreszeit werden in den nächsten Tagen. Mal schauen, was alles wachsen wird.

Dieses Jahr müssen wir die guten Wettermomente zum Gärtnern nützen, aber bis jetzt gedeiht eigentlich alles recht gut.

Samstagsplausch, Frühlingsglück

Goldgelber Raps

An herrlich gelben Feldern kann man jetzt mit dem Rad vorbeifahren. Es blendet einen richtig und sieht unglaublich eindrücklich aus. Die Blütezeit ist jetzt auf dem Höhepunkt und das attraktive Erscheinungsbild verändert ganze Landstriche in ein strahlendes Blütenmeer.

Raps besitzt einen intensiven Geschmack, aufgrund der von ihr hergestellten Senföle.

Raps ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Es ist eine wirtschaftlich bedeutende Nutzpflanze. Genutzt werden die Samen vor allem zur Gewinnung von Rapsöl.

Das kaltgepresste Rapsöl weist die meisten ungesättigten und die wenigsten gesättigten Fettsäuren auf. Das Rapsöl wird in erster Linie als Speiseöl und Futtermittel genutzt.

Was in Südfrankreich die violetten Lavendelfelder und in Holland die farbigen Tulpenfelder sind, sind bei uns die gelben Rapsfelder. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen für eine weitere Fahrt durch das gelbe Blütenmeer.

DND, Meine Ecke der Welt, Garden Affair, Fieday Bliss, Frühlingsglück

AbfallProblem

Unübersehbar steht die Kuh am Strassenrand und macht darauf aufmerksam, dass man seinen Abfall nicht in die Wiese werfen soll. Ganz bewusst ist das Schild am Strassenrand, wenn man aus der Stadt rausfährt, platziert. Das Schild ist gross und es scheint keine einzelne Anfertigung zu sein. Ich finde es sehr traurig, dass es solche Hinweistafeln überhaupt braucht.

Am Stadtrand, wenn weit und breit keine Häuser mehr zu sehen sind, verlockt es allzu viele, ihre Getränkedosen und sonstige Abfälle einfach mit Schwung aus dem Auto oder vom Fahrrad in die Wiese zu werfen.

Für den Landwirt eine leidige Angelegenheit, wenn er vor dem Mähen zuerst die ganze Strecke ablaufen und den Abfall aus dem hohen Gras fischen muss. Gerät so eine Aludose ins Futter, kann das für das Tier tödlich enden.

Ich spaziere viel in dieser schönen Gegend mit der Enkelin, weil wir da auch an dem idyllischen Weiher vorbeikommen.

Da sehen wir die jungen Taucherli, die mit ihren Eltern die ersten Schwimmversuche machen.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1118025-scaled.jpg

Wie ein Polizist steht dieser Reiher am Weiherrand und mit seinem Sperberblick entgeht ihm nichts. Hunger hatte er wohl nicht an diesem Tag, denn nach einer Stunde als wir auf dem Rückweg waren, stand er noch genau gleich da, wie angewurzelt.

Schilder, Meine Ecke der Welt, Himmelsblicke, DND, Frühlingsglück.

12tel Blick & Jahresprojekt

Der Sonnenschein auf meinem Bild täuscht, im April hatten wir 16 Frostnächte. Was auf dem Bild stimmt, dass es keine Wolke am Himmel hat. Es fiel im April praktisch keinen Regen. Das sind keine guten Bedingungen für das Wachstum in der Natur. Der kleine Birnbaum blüht, aber den Bienen scheint es fast zu kalt zu sein, man sieht nur ganz wenige. Unsere Nachbarn haben zwar die Gartengarnitur nach draussen gestellt, aber um draussen zu sitzen, war es zu kalt.

Und das Bild vom 7. April passt eigentlich besser in den Januar als in den Frühling.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1117839.jpg

Ich möchte euch im Laufe des Jahres auch ein wenig von der Umgebung meines 12tel-Blickes zeigen. Weiter hinten in unserem Garten wurde der Rasen, oder besser gesagt, unsere Wiese, dieses Jahr noch nie gemäht. Die Gänseblümchen dürfen bei uns gerne blühen. Und auf das blaue Band von blühenden Vergissmeinnicht freue ich mich jedes Frühjahr.

Bei meinem Jahresprojekt bin ich vorwärtsgekommen. Zum Glück sind die Beschwerden besser und lassen mich länger an den Umrandungen häkeln.

Jeweils acht Grannys gibt es von einer Farbe.

Farbe um Farbe wird fertig und mein Ziel ist, bis Mitte Jahr die farbigen, runden Grannys eckig zu machen.

12tel Blick, Jahresprojekt, Samstagsplausch, Frühlingsglück

Der April macht was er will

Wie es der Titel schon sagt, war dieser April ein sehr eigenwilliger Monat. So kalt war es seit 20 Jahren nicht mehr, sagen die Meteorologen. Ich hätte mich über wärmeres Wetter gefreut, aber vor allem über mehr Niederschlag. Bei uns fiel praktisch den ganzen Monat kein Regen und das merkt man vor allem im Garten. Und schon in der zweiten Woche kehrte der Winter zurück. Der Schnee blieb zwar nicht liegen, aber die kalten Temperaturen hielten den ganzen Monat an. Für Ostern waren wir zum Brunch eingeladen. Für die Enkelin habe ich den Stoffbeutel genäht und eine kleine Überraschung darin versteckt. Auch für die Enkelin nähte ich eine Mütze mit Schirm, dass sie keine kalten Ohren bekommt und trotzdem einen Sonnenschutz hat. Ein warmer und ein leichter Pulli mit je passenden Leggins gab es auch. Andere Jahre hatten wir um diese Jahreszeit bereits viel im Garten angepflanzt. In diesem Jahr ist mit den kalten Nächten und der Trockenheit noch Warten angesagt. Dafür blühen die Tulpen und Vergissmeinnicht viel länger. Auf meinen Spaziergängen kam ich bei den Adebars, Bodensee-Schnecken und den jungen Taucherli im Weiher vorbei. Der Höhepunkt des Monats war sicher, als die Enkelin bei uns in den Ferien war. Da gab es für sie die erste Karussellfahrt. Und nach sehr langer Zeit fuhr ich auch wieder einmal Karussell. Und zum Abschluss dieses Monats stand der Vollmond als Supermond am Himmel. Wenn ich so auf den April zurückschaue, war doch viel los, obwohl wir schon mehr als ein Jahr in dem Ausnahmezustand sind und das gesellschaftliche Leben stillsteht. Ich vermisse die kulturellen Anlässe, aber vor allem das Zusammensein mit lieben Menschen.

Monatscollage, DND, Meine Ecke der Welt, Garden Affair, Himmelsblicke, Frühlingsglück

Lieblingsplatz

Hat nicht jeder von uns gerne einen Lieblingsplatz?
Im Wald, nahe einer Schule, entstand in Gemeinschaftsarbeit dieser Ort, um die Schule in den Wald verlegen zu können. Das ist sicher eine willkommene Abwechslung im Unterricht und weckt das Interesse an der Natur, wenn diese so hautnah erlebt und entdeckt werden kann.

Mit Naturmaterialien lässt sich eine ruhige Oase schaffen, um sich auszuruhen, die Gerüche und Geräusche wahrzunehmen, die Seele baumeln zu lassen und die Eindrücke in und mit der Natur zu erleben.

Auf dem offenen Feuer kann man gemeinsam etwas kochen. Das fördert das Miteinander. Wenn dies alles an einem so liebevollen und schön gestalteten Ort stattfinden kann, sind die Schüler sicher eifrig dabei.

Die Fotos stammen von meiner Tochter. Sie hat den Platz mit ihren Helfern gestaltet und sie wird auch die Schulstunden draussen gestalten.

Rot, DND, Frühlingsglück, Creativsalat

Zwei die sich mögen

Auch wenn es so aussieht, dieser Storch schaut nicht zu mir, sondern zu seiner Partnerin oder ihrem Partner. Ich stehe einfach zufälligerweise in seiner Blickrichtung. Zum Glück stört es ihn nicht, wenn ich ihn fotografiere. Die zwei wollen einander imponieren, so deute ich es jedenfalls.

Da wird mit den Flügeln geflattert, und vielleicht nimmt er noch ein Bad in dem kleinen Bach?

Und das ist der Kamerad, der einige Meter daneben dem Schauspiel zusieht.

Immer wieder faltet auch er seine Flügel weit auseinander. Dazu hört man ihre Laute und wie die beiden Störche miteinander kommunizieren.

Ob es sich um ein Storchenpaar handelt, weiss ich nicht, ich kann Weibchen und Männchen nicht unterscheiden.

Ich hätte noch lange den beiden bei ihrem Spiel zusehen können, aber es war ein kalter Frühlingstag und ich war auf einem Spaziergang mit der Enkelin.

Eigentlich war ich auf dem Weg zu meiner Weide am See und wollte sehen, ob die Schwäne schon angefangen haben ein Nest zu bauen.

Zum Glück hat der Turmspringer die grossen Schneefälle und den Sturm heil überstanden. Immer wieder spaziere ich an diesen für mich speziellen Platz am See. Ich mag diesen Platz sehr und am See ist dieser Baum ein bisschen mein Kamerad.

Samstagsplausch, Himmelsblicke, Frühlingsglück, Mein Freund der Baum

Bodensee-Schnecken

Die beiden wagemutigen Stand Up Paddler, die sich bei klirrender Kälte aufs Wasser trauen, lenken eigentlich nur ab von dem, was ich euch heute vorstellen möchte.

Am Ufer verteilt findet man nämlich die Bodenseeschnecken. Die Schnecken sind aus Schwemmholz sehr kreativ gestaltete Kunstobjekte.

Jedes Exemplar mit seinen langen Fühlern ist anders gestaltet und kriecht auf den Steinen am Seeufer. Auf fast allen Schnecken krabbeln ein paar Glückskäfer.

Alle tragen auf dem Rücken ihr Schneckenhaus, das aussieht wie gehäkelt, aber aus Kunststoff ist.

Die angebrachten Schilder weisen die Besucher darauf hin, dass man die Schnecken nur bewundern soll, damit hoffentlich noch viele Besucher sich daran freuen können.

Seht selbst, in was für einer schönen Kulisse die Schnecken ausgestellt sind.

Manche sieht man erst auf den zweiten Blick und die passenden Details sind klein aber fein.

Das Schild mit der freundlichen Aufschrift „bitte nur bewundern, nicht mitnehmen“ wird bis heute befolgt. Die Kunstobjekte gibt es schon eine Weile und sie haben schon Sturm, Schnee und Kälte überstanden.

Auf dem nächsten Bild seht ihr einen kleinen Teil des Uferweges, wo man die Bodensee-Schnecken findet.

Schilder, Himmelblick, Meine Ecke der Welt, DND, Freutag, Frühlingsglück

Nektarlieferanten

Jetzt blühen im Park die Ranunkeln, meine Lieblingsblumen im Frühling. Die Rabatten wurden von den Stadtgärtnern schön farbig hergerichtet. Schon von weitem leuchtet das satte Rot einem entgegen. Anscheinend haben die Nachtfröste der letzten Woche ihnen nicht geschadet.

Zusammen mit den Hornveilchen ein schöner Anblick.

Die intensiven Farben leuchten im Sonnenschein. Ein paar Blütenköpfe sind noch geschlossen, die bieten den Bienen später Nahrung.

Dafür blühen die Hornveilchen in voller Pracht. Es brummte und summte in den Blumenrabatten, aber ich konnte nicht so viele Bienen fotografieren, da sie viel zu fleissig unterwegs von Blüte zu Blüte waren. Diese Hummel gräbt sich tief hinein bis zum Nektar.

Die Insekten sind so biegsam, da staunte ich beim Zusehen.

Plötzlich stritten sich zwei um die gleiche Blüte, war noch recht unterhaltsam.

Da gab es noch ein anderer Zuschauer. Noch nie ist mir so eine schwarze Krähe mit weissen Flecken im Federkleid aufgefallen. Nein, es ist keine Elster.

Es waren mehrere Krähen, aber weisse Federn hatte nur eine. Seht ihr wie sie mich anschaut? Sicher denkt sie, was schaust du mich so an, ihr Menschen sind auch nicht alle gleich. Recht hat sie.

Rot, Blütenzauber, Frühlingsglück, DND, Freutag, Frieday Bliss

Vorfrühling am See

Noch sind die meisten Boote im Hafen zugedeckt und warten auf den Frühling, genau wie ich. Diese Woche erhielten wir einen guten Vorgeschmack wie sich Frühling am schönsten anfühlt – mit T-Shirt-Wetter am Nachmittag.

Ist es dann wieder wärmer, wird die Wasseroberfläche nicht mehr so ruhig sein, dann kehrt nämlich Leben ein, am und auf dem See.

Wenn der Schwan sein Federkleid so aufplustert, dann spürt er den Frühling. Noch habe ich keine Nester von den Schwänen entdeckt. Hoffentlich werden die Brutplätze nicht mehr mutwillig zerstört wie letztes Jahr.

Während ich so am Ufer sass und meine Seele baumeln liess, kam plötzlich diese Möwe angeflogen und Schwupps hatte sie einen Fisch gefangen. Da staunte ich nicht schlecht wie das im Flug geht.

Da wird um den besten Happen gestritten.

Belebt hat das Bild noch die grössere Wirkung.

Diesen schönen Frühlingsgruss brachte mir mein Mann vom Waldspaziergang.

Der Strauss passt gut zu unserer Osterdekoration.
Mit diesem kleinen Ostergruss wünsche ich allen meinen Besucher schöne Ostern.

Samstagsplausch, Frühlingsglück, Himmelsblicke, Garden Affair