Archiv der Kategorie: Natur

Futterstation

Wenn die Wiesen auch bei uns schneebedeckt sind, freuen sich die Amseln, Meisen und Rotkehlchen an den hängengebliebenen Äpfel. Bei dichtem Schneefall tummeln sie sich auf den Ästen, um an die Früchte heranzukommen. Es ist ein schönes Schauspiel, den Vögeln beim Streiten um ihr Futter zuzusehen.

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Schützend unter einem Ast wird gewartet bis zum nächsten Anflug.

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Da es noch einige Äpfel auf dem Baum hat, geht das Schauspiel vor meinem Küchenfenster sicher noch weiter. Aber- schneller als gedacht, ist am anderen Tag der Baum leer. Alle Früchte verfuttert.

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Zufrieden sitzt die Amsel auf dem Baum. Die Resten von den  Äpfel  kann man sehr gut am Schnabel erkennen.

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Man konnte gut beobachten, dass die Amseln das Sagen haben auf dem Baum.
Ich finde es richtig nett von unserem Nachbar, dass er die letzten Früchte auf dem Baum für die Tieren hängen lässt.

Neujahrsspaziergang

Sicher ist jetzt bei allen der letzte Kater ausgeschlafen. Gerade richtig, um euch auf meinen Neujahrsspaziergang mitzunehmen. Herrliches Winterwetter erwartete uns. Mit gutem Schuhwerk, warmer Jacke, Handschuhe und meiner neuen Kamera ging es los in den tiefverschneiten Wald. Unsere Sonnenbank, auf der wir so gerne ausruhen, stand zwar in der Sonne – aber ausruhen will sich darauf heute niemand.

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Wir waren nicht die ersten, die auf dem schneebedeckten Weg spazierten wie man an den Spuren erkennen kann.

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Es waren nicht viele Leute unterwegs, und so konnte man die frische Luft und die Landschaft richtig geniessen. Weil ich hier versprochen habe, ein Foto zu machen wenn es eine  Eisdecke gibt, gingen wir zum Weiher.

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Zum Eislaufen ist es allerdings noch zu früh, Aber wenn das kalte Wetter anhält, freuen sich bestimmt viele, wenn nach etlichen Jahren auf dem Weiher wieder Pirouetten gedreht oder Eishockey gespielt werden kann. Als Vergleich könnt ihr hier sehen wie schön es auch ohne Schnee ist.

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Mein Lieblingsbild, das auf dem Neujahrsspaziergang entstanden ist, möchte ich euch nicht vorenthalten. Wenn der weisse Schnee so wunderbar blau aussieht, dann ist es genau so wie ich es am liebsten mag.

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Endlich ist er da!

Lang lang ist es her, dass ein richtiger Winter uns besucht hat. Nein, nicht nur kurz auf Besuch, sondern auch bei uns geblieben ist. Pünktlich zu Weihnachten fiel der erste Schnee.  Die warmen Temperaturen machten der Kälte Platz, und dank dem kalten Wetter bleibt die weisse Pracht auch liegen. Vielleicht nicht zur Freude von allen, aber ein Spaziergang dick eingepackt mit Kappe und Handschuhe ist etwas herrliches. Für Kinder ist der Spass im Schnee vor der Haustüre ein tolles Vergnügen. Bei den Autofahrer hält sich die Euphorie wahrscheinlich in Grenzen.

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Die Sitzbank lädt zur Zeit niemanden ein zum verweilen, nicht mal ein Vogel setzt sich auf die weisse Pracht.

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Währendem ich den Eintrag schreibe, schneit es draussen heftig weiter. Von mir aus kann es noch eine Weile so bleiben, ich geniesse das Naturschauspiel gemütlich im Wintergarten.
Genau so wie ich es am liebsten mag.

12tel Blick, Dezember

 

Der letzte Blick in diesem Jahr – der richtige Zeitpunkt, um sich bei Tabea zu bedanken. Sie hat eine wunderbare Idee in die Tat umgesetzt und immer rechtzeitig den Link bereitgestellt. 12 Mal im Jahr daran zu denken und sich die Zeit zu nehmen, ist nicht selbstverständlich.

Das Foto für meinen Dezemberblick machte ich bei bedecktem Himmel, aber warmen 12 Grad. Ganz ohne Handschuhe und kalte Füsse, und das kurz vor Weihnachten.
Die Bäume und Sträucher sind wieder kahl wie auf meinem ersten Foto. Eines weiss ich ganz sicher, auch wenn ich kein Foto mehr machen muss, werde ich immer wieder zu meinem 12tel Blick Sujet vom Jahr 2014 spazieren, ganz einfach weil es dort so schön ist.

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Um den Wandel zu sehen, hier noch alle 12 Fotos von diesem Jahr.

Was sich bei den anderen alles verändert hat, kann man bei Tabea verfolgen, viel Spass.

12tel Blick, November

Man glaubt es kaum, das ist schon das zweitletzte Bild für dieses Jahr. Auch für mein Novemberbild, das ich ohne schummeln immer am gleichen Datum im Monat mache, hatte ich schönes Wetter. Man kann sehr schön den Schattenwurf des tiefen Sonnenstands um diese Jahreszeit sehen. Gerne hätte ich euch auch einmal ein typisches Novemberbild mit Nebel und schlechter Sicht gezeigt, weil auch dann hat mein Blick seinen Reiz. Die Boote sind ins Winterquartier umgezogen und langsam schliesst sich der Kreis meiner Fotoserie.

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Was sich bei den anderen 12tel Blick Fotos alles verändert hat, kann man bei Tabea sehen.

Gegen den Strom – wird man fürstlich belohnt

Wenn es bei uns am Schwäbischen Meer nebelverhangen ist und man nie genau weiss, ob sich die Sonne noch zeigen wird, fahren wir gerne der Sonne entgegen.
In unseren Wanderferien wurden wir mehrmals erstaunt gefragt, warum wir zum Wandern so weit von unseren schönen Schweizer Bergen weg fahren.

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Manchmal schätzt man das, was vor der Haustüre liegt, zu wenig. Aber wenn wir bei solch schönem Herbstwetter nicht weit fahren müssen, um fürstlich belohnt zu werden, geniessen wir das sehr.

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Wir fuhren bis zum Sammelplatz, das machen viele andere auch. Aber entgegen den meisten Wanderer, die hier Richtung Hoher Hirschberg oder Appenzell gehen, nahmen wir den Weg auf die andere Talseite. Vorbei an schönen Appenzeller Häuser ging es via Saul nach Schlatt und wieder zurück zum Ausgangsort.

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Hier in den hügeligen Voralpen trifft man eine idyllische Landschaft an. Unsere Wanderroute verlief auf der Sonnenseite und war sehr wenig begangen. Vielleicht weil man sich aus dem Rucksack bedienen muss und auch kein Spielplatz vorhanden ist.

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Wenn man an einem schönem Spätherbsttag das alles geniessen kann, ja dann wird einem sehr wohl bewusst, wie schön wir es haben. Die Entscheidung, in die andere Richtung als die meisten Wanderer zu gehen, war goldrichtig.

Sonntagsfreuden

Auf der grünen Wiese an der Sonne sitzen – und das Anfang November – wenn das keine Sonntagsfreude ist. Bei uns war das schöne Wetter im Oktober schon rekordmässig, mit vielen Sonnenstunden und hohen Temperaturen.

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Sonntagsfreuden ist eine Idee von Frau Kreativberg, und da gibt es noch mehr davon.

Woche 44: Herbstküche

Im Winter unternehme ich nicht nur andere Sachen als  im Sommer, auch in der Küche ändert sich mein Menüplan.
Ist es von Frühling bis Herbst eher eine mediterrane, leichte Küche mit viel Salat und Rohkost, koche ich im Herbst und Winter gerne „währschaftere“ Gerichte. Zum Beispiel mit Kohl, den gibt es noch in unserem Garten in diversen Sorten: Blaukohl, Rosenkohl und Grünkohl (Wirz).
Alle Zutaten für mein Wirzgericht ist in Bioqualität aus dem eigenen Anbau:
1 Rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
4 Kartoffeln (Lady Felice)
1 Wirz
1 Pepperoncini

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Zuerst werden die Zwiebel und der Knoblauch in Butter angedünstet.

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Dann den in Steifen geschnittenen Kohl beigeben und mit dämpfen.

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Für das Aroma und gegen Blähungen würze ich mit ein wenig Kümmel und Pepperoncini. Abgelöscht wird mit Bouillon.

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Eine wunderbare Farbenpracht in der Pfanne. Das Gericht wird knapp weich gekocht und mit Rahm verfeinert. Zum Schluss werden die Kartoffeln beigegeben.

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Ich verwende gerne Kohl in meiner Küche und ich bereite ihn  in verschiedenen Varianten zu.
Als schöner Nebeneffekt kann man mit einem regelmässigen Kohlkonsum die Grippeimpfung weglassen. Kohl ist gut für die Abwehrkräfte, ist sehr vitaminreich und Entzündungshemmend, beugt Schnupfen und Husten vor. Auch aus diesem Grund gehört er in meine Winterküche.

Herbststimmung

Der Hebst ist da und wie bei allen Bäumen werden auch die Blätter an unserem Apfelbaum im Garten von Tag zu Tag weniger. Mehr als genug Äpfel wurden reif an diesem Baum und warten auf den Verzehr, sowohl von uns, als auch von Vögeln. Für die sind die letzten Früchte eine Delikatesse. Wenn die Krähen, Amseln, Meisen und Elstern um die saftigsten Äpfel streiten, ist das ein unterhaltsames Schauspiel.

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Dieser selbstgemachte Herbstkranz bekam ich von einer lieben Freundin geschenkt. Er wird meine Eingangstür verschönern. Jetzt ist auch wieder die Zeit des Kerzenlichts gekommen. Wenn es dunkel wird oder neblig ist, finde ich das Licht besonders schön und es wärmt auch die Seele.

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Allen, die in dieser Jahreszeit am fehlenden Licht leiden, wünsche ich stets eine Lichtquelle für Körper und Seele.