Archiv der Kategorie: Natur

Mein Oktober

Die schönen Herbsttage mit viel Sonnenschein und angenehmen Tagestemperaturen haben mich mit dem eher nassen Sommer versöhnt. Der Goldene Oktober lockte mich in die wunderschöne Natur mit den sich färbenden Blätter, und natürlich an meinen Lieblingsplatz am See, wo die tiefstehende Sonne einen glitzernden Schimmer auf das Wasser zauberte. Für mich nähte ich wieder einmal ein T-Shirt nach dem bewährten Schnitt Raffinesse und für die Enkelin Mützen für die kalte Jahreszeit. In der Küche gab es mehr als einmal ein Kürbisgericht, überhaupt gibt es wieder vermehrt deftigeres Essen. Fotos vom Meer bekamen wir aus den Ferien der Enkelin, die das erste Mal das Meer sah. Die Tage sind schon merklich kürzer und die untergehende Sonne zauberte wunderbare Abendhimmel. Die letzten Blumen aus dem Garten habe ich in die Vase gerettet vor dem Abräumen im Garten. Also für mich war der Oktober genauso wie ich es am liebsten habe.

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Monatscollage, Samstagsplausch, Himmelblicke, Herbstglück.

Herbstrot

Die Stadtgärtner arbeiten diese Tage fleissig, um den Park vom herabfallenden Laub zu befreien und die Rabatten neu zu bepflanzen.

Das Fahrzeug fällt mit seiner roten Farbe auf und so schön von der Sonne beleuchtet, fotografierte ich es bodennah.

Schön herausgeputzt sieht der Park in der Herbstsonne aus. Touristen gibt es nicht mehr viele.

Die Weide wird immer gelber und die Äste wiegen sich im Wind.

Die Insel ist ein beliebtes Fotosujet und wird auch gerne genutzt für Hochzeitsshootings.

Zu Hause strahlt unser Zwergahorn in leuchtendem rot, wenn die Herbstsonne scheint. Nicht von ungefähr heisst es „der Goldene Oktober„.

Wenn ich das Fenster öffne, ist es ein magischer Blick in den Teich, wie sich der Himmel im Wasser spiegelt.

Für Heidi habe ich auch den Blick nach oben mit der Kamera festgehalten. Sind sie nicht schön, die Schäfchenwolken?

Und wenn es langsam dunkel wird, verfärben sie sich von rosa bis dunkelorange, bevor die Nacht einbricht.

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Caumasee

Auch wenn ich am Wasser wohne, bin ich doch gerne an einem idyllischen Bergsee. Ein Ausflug an den Caumasee bei Flims ist für uns als Tagesausflug machbar. Der See liegt in einer Senke und das Wasser ist auffallend türkisgrün.

In zwei Stunden läuft man um den ganzen See. Um zu staunen und die Umgebung zu geniessen, sollte man sich auf der Wanderung aber viel Zeit nehmen.

Der Bergsee ist von Wald umgeben und die Lerchen fangen an goldgelb zu werden. Die Spiegelungen und die Farbe des Wassers ändern sich je nach Blickwinkel.

Der See ist im Sommer ein beliebter Badeort, in seiner windgeschützten Mulde erreicht er eine Wassertemperatur von bis zu 24 Grad.

Auf der Aussichtsterrasse Il Spir kann man einen Blick in die Rheinschlucht werfen. Man muss schwindelfrei sein und es ist schon sehr eindrücklich. Das Wasser hier fliesst dann im See vor meiner Haustüre nochmals an mir vorbei, bis es dann hoch im Norden im Meer ankommt.

Nach einer Seeumrundung und einem Kaffeehalt geniessen wir die Ruhe und die Sonne an diesem schönen Ort, bevor wir die Heimreise antreten.

Samstagsplausch, Himmelsblicke, Herbstglück

Sikahirsche

Der Wildpark Bruderhaus liegt schön im Wald am Rande der Stadt Winterthur und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet in der Umgebung, mit Wildtieren und einem grossen Spielplatz.

Mit diesen Nestern möchte man sicher Störche anlocken. Der Artgenosse auf dem Ast ist aber künstlich, was man von weitem auf den ersten Blick nicht erkennt.

Mit der Erhaltungszucht des Vietnam Sikahirsches hat man auch immer wieder die Gelegenheit, Jungtiere zu sehen. Die Tiere sind sich Besucher gewöhnt und kommen schon mal nahe an den Zaun.

Arti sammelt die Schilder und ich hoffe, ihr könnt die Schrift lesen.

An der geschützten Futterstelle bekommen sie geeignetes Futter und die Besucher sollten das Füttern daher unterlassen.

Der Hirsch ist der Chef der Truppe und zeigte sich uns nicht gerne. Es ist doch erfreulich zu sehen, dass die Tiere Artgerecht gehalten werden.

Die Enkelin war fasziniert von der Blindschleiche, weil sie so schön glänzte. Ich weiss nicht, ob das Tier Angst hatte, aber für mich posierte es und ich konnte es ganz nah auf dem Boden fotografieren.

Die Aufnahme im Original,

und für Juttas MAD Projekt habe ich mit dem Bild gespielt.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1129537-2.jpg

Eine andere interessante Beobachtung bot dieser versteckte Mufflon.

Es vielen ein paar Regentropfen und wir stellten fest, dass der Mufflon sich gar nicht am Baumstamm kratzte, sondern das Salzwasser leckte, was den Baumstamm herunterläuft, da oben ein Salzstein lag. Mit solchen speziellen Einrichtungen sieht man wie gut die Tiere im Wildpark gehalten werden.

Der ganze Wildpark kostet viel Geld. Daher kann man Patenschaften von Tieren kaufen und so die Erhaltung sichern.

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Föhnstimmung

Mit „Föhn“ nennen wir im deutschsprachigen Alpenraum ein warmer, trockener Wind. Es ist ein spezielles Wetterphänomen. Der Föhn kann böig sein, verursacht bei einigen Kopfschmerzen und zaubert wunderbare Himmelspektakel. Zum Glück kriege ich keine Kopfschmerzen und kann darum die warme Luft im Herbst richtig geniessen. Wir wohnen nicht in einem typischen Föhngebiet, sondern spüren nur die Ausläufer des Winds. Letzte Woche hatten wir ein paar typische Föhntage und ich machte eine Velotour am See entlang. An diesem schönen Platz sass ich auf einem Stein am Ufer und sah den fahrenden Wolken zu.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1130598.jpg

Bei Föhn wechseln die Stimmungen am Himmel rasant. Was noch so schön in der Sonne glitzerte, ist jetzt eine schwarze Wand.

Und meistens hat man auch eine gute Fernsicht. Ein Blick zurück nach Hause, liess mich fast die Zeit an der Kirchenuhr ablesen.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1130591.jpg

Fast wie der berühmte „Manneken Pis“ in Brüssel steht der Hydrant mit dem roten Hut da. Finde ich eine tolle Idee und manches Kind kann da besser mit Wasser spielen als am nahen See. Das musste ich natürlich für Anne und Jutta fotografieren.

Das Himmelsspektakel freut hoffentlich Heidi ebenso wie mich.

In dieser steinigen Bucht bietet es sich an, ein möglichst hoher Steinturm zu bauen. Bodennah nahm ich es für Juttas Projekt auf.

Im Sommer ist in dieser Bucht viel los, die Leute picknicken und grillieren. Jetzt hatte ich die Bucht fast für mich alleine und ich genoss wahrscheinlich mein letztes Glacé im Freien.

Eine Spielerei für MAD

Das Video soll die Stimmung vom „Schwäbischen Meer“, die ich immer so geniesse, verdeutlichen, damit ihr mein Schwärmen besser versteht. Wenn ich die Augen schliesse und dem Rauschen zuhöre, tönt es genauso wie am Meer.

Ich wünsche euch allen, dass ihr auch einen Platz habt, um die Seele baumeln zu lassen, den Kopf zu lüften und Kraft zu tanken für den Alltag.

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Tage am See

Langsam ist es vorbei, dass man draussen sitzen und einen kühlen Weissen Engel geniessen kann.

Für Artis Schilder Projekt habe ich das kühle Blonde fotografiert.

Aber auch ohne eine Erfrischung sitze ich gerne am See und schaue dem Treiben auf dem Wasser zu. Da wird es mir nie langweilig.

Und was die Natur alles zaubert, sieht man auf dem nächsten Bild. Jutta hat ihre Modern-Art wieder geöffnet und ohne mein Zutun sieht das Bild doch sehr kunstvoll aus.

Nicht nur Wasservögel tummeln sich auf dem Wasser. Von diesem Partyboot ertönte laute Musik und erinnerte mich an Urlaube am Meer. Für das Projekt Bodennah von Jutta stellte ich die Kamera auf den Boden. Wenn man aus dieser Perspektive fotografiert, kann man erkennen, dass die Erde rund ist.

Am liebsten mag ich es, wenn der See ganz ruhig ist. Jetzt im Herbst werden die Farben wieder so schön intensiv.

Meine Enkelin begleitet mich sehr gerne an den See. Gemeinsam besuchen wir die Schwäne und Enten. Gerne rennt sie über die grosse Wiese zum Ufer, sitzt mit mir auf eine Sitzbank und will dann etwas essen.

Dann ist sie ganz fasziniert und erstaunt beim Anblick der tauchenden Schwäne und sagt „kein Kopf me„.

Ich freue mich, wenn ich die Taucherli, die im Frühjahr geschlüpft sind, sehe und alle wohlauf sind. Am Treffpunkt der Wasservögel wacht der Chef auf dem Masten über alle, die sich wärmen an der Sonne.

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12tel Blick und Jahresprojekt

Am Fliederbaum erkennt man, dass es nun Herbst ist. Der September hat uns verwöhnt mit Sonnenschein. Mein Ausblick aus dem Küchenfenster war diesen Monat meistens himmelblau, was nicht immer der Fall war in diesem nassen Sommer.

Die Äpfel werden immer röter, aber es gibt viele faule Früchte und keine grosse Ernte wie in den letzten Jahren.

Dafür ist der kleine Birnenbaum voll behangen mit grossen Früchten.

Alle 12tel Blicke treffen sich bei Eva

Jahresprojekt

Endlich kann ich euch die letzten drei Farben meiner Grannys zeigen. Insgesamt habe ich jetzt fünfzehn Farben und von jeder Farbe gibt es acht Vierecke. Das sollte reichen für eine grosse Decke. Aber leider ist noch kein Faden verstätet. Hätte ich das doch nur fortlaufend erledigt. Als nächster Schritt muss ich alle Teile auslegen und einen Plan machen, wie ich die Farben aneinander häkeln soll. Ich habe das noch nie gemacht und ich stelle es mir nicht ganz einfach vor.

Andrea sammelt alle Jahresprojekte und ich werde jetzt einmal schauen, wer alles noch dabei ist.

Herbstglück

Mein September

Nach dem eher verregneten Sommer war das Wetter im September wie aus dem Bilderbuch. Und bei diesem grossartigen Wetter unternahm ich auch viel diesen Monat. Natürlich war ich bei meiner Enkelin, die Spass mit ihrem Essen hat, welches nach dem Motto: das Auge isst mit, serviert wird. Mit meiner Tochter besuchte ich die Nacht der Museen, was ein toller Abend war. Mit dem Velo fuhr ich bei herrlichem Sonnenschein, dem See entlang zu den Sandskulpturen. Aus dem Garten konnten wir reichlich ernten und uns an den schönen Blumen erfreuen. Dann genossen wir ein paar Tage in der Westschweiz. Wir schauten uns Murten und Freiburg aus der Vogelperspektive an, wanderten durch die Reben des Mont Vully und probierten den typischen Vully-Kuchen. Wir unternahmen verschiedene Ausflüge in dieser Region, da werden sicher noch einige Beiträge folgen. Auch die letzten Septembertage zeigen sich von der schönsten Seite und locken nach draussen, um möglichst viel Vitamin D zu tanken, bevor die dunkle Jahreszeit bald beginnt.

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Kurzurlaub in Murten

Mein Mann und ich gönnten uns ein paar Tage Ferien in Murten. Murten (französisch Morat) ist ein deutsch- und französischsprachiger, mittelalterlicher Ort am Murtensee im Westen der Schweiz.
Durch das Bernertor betritt man die Altstadt mit ihren geschmückten Häusern und den Arkaden.

Die Altstadt liegt etwas erhöht und von vielen Plätzen hat man eine wunderbare Sicht auf den See und auf das gegenüberliegende Vully-Weinbaugebiet am anderen Ufer.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1130090.jpg

Umgekehrt sieht man vom See die Stadt mit ihren Denkmal Geschützen Bauten.

Wer in Murten ist, für den ist einRundgang auf der Ringmauer ein Muss. Die Ringmauer ist täglich vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang geöffnet.

Die Ringmauer wurde in mehreren Etappen und aus verschiedenen Materialien wie Kieselsteinen, Tuff und Sandstein gebaut.

Die Ringmauer bietet auch eine Top-Aussicht über die schmucken Dächer Murtens sowie den Murtensee

Auch bei bewölktem Himmel kann man wunderbar dem Seeufer entlang spazieren, das ein Naturschutzgebiet ist.

Am Seeufer sieht man die letzten Überresten des Monoliths der Expo 2002. Während der Ausstellung stand ein rostender Würfel 34 x 34 x 34 Meter, 200 Meter vom Ufer entfernt im Murtensee.

Als krönender Abschluss gab es wunderbare Sonnenuntergänge mit aufgehendem Mond.

Unsere Ferien im eigenen Land, in einer Gegend, die wir nicht gut kannten, waren sehr erholsam. Wir haben unseren Kurzurlaub sehr genossen und vieles kennen gelernt. Es war sehr schön und wir werden es sehr gerne wiederholen.

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Der Weg ist das Ziel

Letzte Woche waren wir zu viert wandern. Es wäre eigentlich eine schöne Wanderung gewesen, wäre es nicht so steil, steinig und nass gewesen. Wir alle hatten den Weg unterschätzt. Diesen Beitrag widme ich unserem Mitwanderer, der an seine Grenzen kam, aber mit eisernem Willen durchgehalten hat. Als wir am Ziel ankamen, waren wir alle glücklich und ich gratulierte aus ganzem Herzen meinem Mitwanderer für die ausserordentliche Leistung.
Der Start war ganz harmlos. Wir fuhren mit der Luftseilbahn auf den Berg, ein paar Regentropfen fielen noch vom Himmel.

Die Aussicht auf dem Berg war grandios und der Blick über das hügelige, liebevolle Appenzellerland bis nach Hause an den Bodensee war fantastisch.

Die Wandermöglichkeiten sind vielfältig und es ist sicher für jeden etwas dabei.

Auf der Wanderung begegneten wir diesem „Tschuppel“ Geissen, deren Käse, hergestellt auf der Alp, man am Wegrand kaufen konnte.

Auf der ganzen Wanderung sahen wir die Rückseite der Alpsteinkette.

Die Auswirkungen von diesem nassen Sommer waren besonders in den Senkungen und im Wald spürbar. Man musste auf dem weichen, rutschigen Untergrund mit all den Wurzeln sehr gut aufpassen beim Laufen.

Unser Tagesziel war in der Ferne sichtbar, aber zuerst lag eine der steilsten Wegstrecke noch vor uns.

Das Wetter hellte dann zum Glück auf.

Diese schöne Kuh fragt sich sicher, warum ich wohl die Kamera auf den Boden stellte. Sie kennt ja Juttas Projekt nicht.

Ein Blick zurück zeigte uns, wie weit wir schon kamen.

Auf der Strecke gab es nur ein Restaurant. Da waren wir froh um eine Rast und erholten uns.

Wir wurden sehr herzlich in echtem Appenzeller Dialekt empfangen.

Ob all meine Leser verstehen, was auf der Tafel stand? Ich bezweifle es, auf Anfrage kläre ich euch gerne auf 🙂

Ich kann mir vorstellen, dass dieser Himmelsblick Heidi genauso gut gefällt wie mir.

Was hier alles für Aktivitäten möglich sind, sieht man an dem Schilderwald. Arti hat die Schildersammlung wieder geöffnet und ich verlinke sie gerne bei ihr.

Die Alp ist nicht mehr bewirtschaftet, darum sind auch die Fensterläden geschlossen. Der robuste Tisch und der massive Holzzaun haben mich fasziniert.

So kunstvoll wie hier das Brennholz aufgeschichtet ist, ist es fast zu schade, es zu verfeuern. Aber hier auf fast 1’300 M.ü.M wird im Frühjahr nicht mehr viel übrig sein.

Auch wenn wir nass gestarteten sind und die Wanderung für uns beschwerlich war, kamen wir trocken und zufrieden an unserem Ziel an.

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