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Neues zu Ostern

Der Rosenstoff sprang mir sofort ins Auge. Es war ein Reststück, die 80 cm reichten gerade für ein neues Shirt für mich. Genäht habe ich ein China-Shirt.

Dieses Schnittmuster habe ich bereits einmal verwendet, es hat eine gute Passform, aber den geraden Ausschnitt wollte ich mit einer Raffung raffinierter machen. Die Raffung klappte nicht richtig. Ich nähte einen langen schmalen Streifen und nähte ihn am Ausschnitt an. Mit einem Knopf nähte ich alles fest. Das neue Shirt trug ich zum Osterbrunch und fühlte mich sehr wohl darin. Und die Komplimente haben mich besonders gefreut.

Aber nicht nur ich habe etwas neues bekommen. Wir schenkten der Enkelin zu Ostern eine Puppe und nähte gleich ein paar Kleidchen. Der Pullover ist aus demselben Stoff, aus dem ich bereits für die Enkelin ein Pullover genäht habe.

Ich nähte auch einen Osterhasenbeutel, den ich bei vielen Blogs schon gesehen habe. Im Osterbeutel hatte es Platz für Süssigkeiten, einen Plüschhasen und ein Bilderbuch für die Enkelin.

Die Tulpen blühen gerade sehr schön und in verschiedenen Farben in unserem Garten, darum dürfen sie auch mit aufs Foto.

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Brunnentour

Einen schönen, österlich geschmückten Brunnen zeigte ich euch bereits am Dienstag, aber es gab noch viel mehr Brunnen in der Kleinstadt. Den ganzen Nachmittag spazierten wir von Brunnen zu Brunnen.

Was auf dem Foto fast wie ein Scheiterhaufen aussieht, wirkte von Nah recht lebendig. Speziell ist, dass die Blumentöpfe mit Rinde eingefasst sind.

Dieser Brunnen, mit dem schönen Hintergrund und den leuchtenden Farben, sah für mich sehr österlich aus.

Ranunkeln gehören zu meinen Lieblingsblumen im Frühling. In jedem Blumentrog sass ein Holzhase.

Nicht alle Brunnen gefielen mir, mit der hellblauen Farbe hatte ich etwas Mühe,

aber den Hasen gefällt es sicher im Süssen Winkel, wie der Ort liebevoll heisst.

Osterglocken, wie man bei uns die Narzissen nennt, gab es in reichlicher Auswahl. Hier blühten wunderschön gefüllte Sorten mit schönem Farbverlauf.

Der Ursprung dieses schönen Brauchs geht weit zurück, als man noch auf Quellwasser angewiesen war und sich mit dem Schmücken, vielleicht noch nicht so aufwändig, dankbar zeigte. Auch in unserer Zeit wird sauberes Trinkwasser immer wertvoller.

Im ganzen Städtchen sind mehr als zwanzig Brunnen dekoriert, aber auch sonst ist es immer wieder schön, durch die historischen Gassen zu laufen.

Bei diesem Brunnen halfen sicher Kinderhände mit.

Die Brunnen sind noch bis am Weissen Sonntag dekoriert. Wer weiss, ob die Tulpensträusse so lange halten, aber vor der schönen Kulisse machen sich die starken Farben gut.

Dieser Brunnen steht vor einem Altersheim und bringt den Bewohnern wegen all den Besuchern, die vorbeilaufen, sicher ein wenig Abwechslung.

Wie gut, dass diese Hähne nicht laut krähen können und den Schlaf stören.

Ich wünsche allen meinen Lesern, Fröhliche Ostern und viel Spass beim Ostereier suchen.

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Rote Farbenpracht

Schon von weitem ist dieser wunderschöne, in Rot geschmückte Brunnen sichtbar. Ich war gestern bei schönstem Frühlingswetter in Bischofszell unterwegs, um die geschmückten Osterbrunnen zu besuchen. Einen davon stelle ich euch heute vor.

Die Blumenkästen sind mit rotem Papier eingepackt und mit gelben Osterglocken, roten Ranunkeln und Stiefmütterchen bepflanzt. Es ist ein richtiger Frühlingsblickpunkt.

Mir gefällt bei diesem Arrangement, dass vorwiegend mit Naturmaterialien dekoriert wurde. Wer von euch kennt noch die „Heinzen“? Früher wurde auf den dreibeinigen Holzständer das Heu gestapelt, damit es bei schlechtem Wetter schneller wieder trocknet. Heute sieht man die Heuständer oft mit Blumen geschmückt.

Die geflochtenen Körbe sind ebenfalls österlich geschmückt und bepflanzt.

Der grosse, viereckige Brunnen wurde sicher vor dem Schmücken gereinigt, so sauber ist das Wasser darin.

Auch in den Töpfen rund um den Brunnen hat es kleine, österliche Dekorationen.

Meine Freundin und ich verweilten eine ganze Weile im Museumsgarten und wir freuten uns über die kräftige Farbenpracht.

Die Osterhasen harren noch bis am Weissen Sonntag aus, solange geht die Ausstellung der geschmückten Osterbrunnen im Wakker-Städchen und ein Besuch lohnt sich sicher.

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Osterdeko

Die Schlüsselblumen zeige ich euch in einer speziellen Vase. Die Idee ist nicht von mir, aber ich weiss nicht mehr, bei wem ich sie entdeckt habe. Die Blümlein stehen in einem gewöhnlichen, leeren Gewürzglas, aber als Übertopf machte ich ein Osterei.

Ich war skeptisch, ob ich mich richtig an die Anleitung erinnerte, und ob es funktionierte. Zuerst bläst man einen Luftballon auf die Grösse, wie man den Übertopf haben möchte, auf. Dann nimmt man Toilettenpapier, macht Blatt um Blatt nass und klebt es auf den Luftballon. Lage um Lage legt man die nassen Blätter übereinander, bis der Ballon nicht mehr durchschimmert.

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Zum Trocknen stelle ich den Ballon auf die leere Rolle. Das ging bei mir etwa einen Tag.

Wenn das Ei trocken ist, den Ballon einstechen und entfernen. Mit einer Haushaltschere schnitt ich am oberen Rand das Toilettenpapier zackenförmig ein und fertig war mein selbstgemachter Osterübertopf. Die beiden Hasen leisten nun den Frühlingsblümlein Gesellschaft. Die Enkelin hat es sofort entdeckt als sie zu uns kam und wollte natürlich wissen, was da drin ist.

Besonders gut gefallen mir die Osterblümchen mit den Korkenzieherweideäste.

Das Toilettenpapier sieht so frühlingshaft aus, da machte ich schnell ein zweites, kleineres Ei und kleisterte es bis ganz oben zu.

Was ihr auf dem Bild sieht, ist Kressesamen der am Austreiben ist.

Das kleinere Ei trennte ich quer auf und da spriesst jetzt Kresse, den ich auf Watte gesät habe. Als Einlage nahm ich Alufolie, sonst zerfällt das Papier ei, wenn es nass wird.

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12tel Blick, Monatscollage, Jahresprojekt

Auf der Baustelle nimmt das Haus immer mehr Gestalt an und seit Anfang des Monats steht auch ein grosser Kran, der fleissig Beton an den richtigen Ort hievt. Für kurze Zeit können wir die anderen Häuser hinter der Baugrube sehen. Bis vor kurzen wurden sie von hohen Tannen verdeckt, ab nächstem Jahr werden wohl die neuen Wohnungen die Sicht verdecken. Momentan entsteht noch die Tiefgarage.


Monatscollage

Es war der trockenste März bei uns seit Messbeginn. Das sieht man auch an dem tiefen Pegelstand des Sees. Wir hatten viel Sonnenschein und Nachmittagstemperaturen von bis zu 20°. Aber die Nächte waren immer noch kalt. Ein besonderes Ereignis waren die Tage als der Saharastaub die Sonne verdeckte und es bei uns den ganzen Tag goldbraun war. Nicht nur einmal konnten wir von Blumenkohl aus dem Garten essen und Salat gibt es auch immer noch genug. Die Blütezeit vom Aprikosenbaum ist schon fast vorbei. Zum Nähen war es herrlich im Wintergarten und die Beschattung war den ganzen Monat nötig. Auf die Reversible Frühlingsjacke, die ich für die Enkelin nähte, bin ich stolz, stehe ich doch mit Reissverschlüssen auf Kriegsfuss. Ich denke, dass sie mir verzeihen wird, dass die Streifen nicht genau aufeinandertreffen. Weil bei den ersten langärmligen Pullovern die Ärmel schon zu kurz sind, gab es wieder neue. Neben den Kleidungsstücken sind auch ein paar neue Karten entstanden.

Die Bilder zum Vergrössern anklicken.

Jahresprojekt

Im Februar nähte ich aus einem alten, kaputten Shirt einen Pullover für die Enkelin. Ich hatte die Stoffreste noch nicht entsorgt und so entstand aus einem Probestück noch ein Puppenpullover. Mit Stoffmalfarben wollte ich zuerst den Pullover für die Enkelin verzieren, habe mich dann aber für das Nähen eines Herzens entschieden. Ist wohl besser, wenn ich vorerst meine Malversuche an den Puppenpullover ausprobiere.

Für die Puppe der Enkelin nähe ich momentan eine Garderobe, mit der sie das An- und Ausziehen lernen kann.

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Willkommen im Wald

Ich schätzte es sehr, dass ich den Wald in Laufdistanz habe, ein wunderbares Naherholungsgebiet. Immer wieder zieht es mich in den Wald, sei es zum Spazieren oder neuerdings mit der Enkelin zum Entdecken.

Wer kennt es noch, dass die Büscheli (Brennholzbündel) gleich an Ort und Stelle in Handarbeit gemacht werden? In diesem Blogbeitrag habe ich schon einmal von dem schönen Handwerk geschrieben. Was für ein herrlicher Arbeitsplatz.

Immer wieder entdecke ich ganze Waldstücke, die gerodet wurden. Da ich mich in der Forstwirtschaft nicht auskenne, muss ich glauben, dass es richtig ist. Auch wenn der Anblick verwirrend ist.

Schon länger gibt es einen Lehrpfad von den verschiedenen Bewohnern im Wald. Wenn ich jetzt mit der Enkelin unterwegs bin, will sie natürlich wissen, wer die einzelnen Bewohner sind.

Ich fotografierte alle Infotafeln. Unter Wald-Vielfalt kann man die einzelnen Arten nachlesen.

Leider sind ein paar Tafeln bereits verwittert. Das ist auch gleich ein anschaulicher Vorgang der Natur.

Der Pilz stand ganz am Boden und in der Nähe konnte ich der Enkelin auch gleich ein paar Exemplare zeigen.

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Jetzt haben die Bäume noch kein Laub und ein Blick nach oben lohnt sich.

Beim Eichhörnchen hatten wir das Glück, dass gerade eins vor uns auf den Baum hochgeklettert ist.

Ein herumspringendes Reh kann ich ihr wahrscheinlich nie zeigen, zu scheu sind die Tiere.

Den Specht haben wir immerhin schon ein paar Mal gehört.

In der Nähe unseres Spazierweges liegt das Märzenbecherfeld. Schon von weitem sieht man den weissen Teppich auf dem Waldboden. Mir scheint, dass es jedes Jahr mehr sind.

Und weil ich den Beitrag auch bei Jutta verlinken möchte, habe ich einige Märzenbecher von ganz unten fotografiert.

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Glückskäfer

Gerade in dieser schwierigen Zeit, in der es viel Leid gibt, möchte ich euch einen kleinen Glücksmoment von meiner Enkelin und mir zeigen.

Seit ich mit dem kleinen Schatz spaziere, leuchten ihre Augen, wenn wir die roten Glückskäfer sehen, weil das heisst, hier biegen wir ab und sind gleich zu Hause.

Seit wir beide zu Fuss unterwegs sind, streichelt sie auch gerne die kleinen Wegweiser, die mit viel Liebe angemalt wurden.

Diese beiden Käfer sind unsere Lieblinge, weil sie so schön zusammen unterwegs sind wie die Enkelin und ich. Ich freue mich, dass die Kleine Augen für die Schönheiten der Natur hat wie Blümchen oder Käfer, darum kommen wir zurzeit nicht sehr weit beim Spazieren.

Hoffentlich zaubern die Steine am Wegrand noch ganz vielen ein Lächeln ins Gesicht, auch wenn die meisten in Eile sind und den Bus nicht verpassen wollen.

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12tel Blick, Jahresprojekt und neuer Schnitt

Da wir auch im Februar keinen Schnee hatten, zeige ich wenigstens den Raureif. Das grosse Loch ist bereits zubetoniert. Für was dienen wohl die Vierecke im Boden? Die Bauarbeiter beneide ich nicht, die um 7.00 Uhr bei Minusgrade mit der Arbeit beginnen müssen. Manchmal rumpelt es bei uns im Haus von der Baustelle her. Ich bin gespannt, wie es sein wird mit dem Baustellenlärm, wenn es wärmer wird und man die Fenster wieder offen hat, oder draussen sitzt.

Jahresprojekt

Mit solch einem Loch zieht wohl niemand mehr gerne ein Shirt an. Was also machen mit dem Shirt, ist hier die Frage. Da ich dieses Jahr bei Andreas Jahresprojekt mitmache, und versuche Dinge wiederzuverwerten, suchte ich eine Lösung.

Eigentlich war noch vieles brauchbar von dem Shirt und die Qualität des Jerseys ist auch gut.

Und so versuchte ich, aus dem Stoff ein neues Raglanshirt für die Enkelin zu nähen.

Ganz uni sah es nach nichts aus für meinen Goldschatz, wie ich sie gerne nenne. Da war doch ein Herz genau passend. Der unterlegte Stoff ist keineswegs so dunkel wie es auf dem Foto scheint. Vom Januar war der weinrote Stoff übrig und der passte perfekt.

Beim Fotos raussuchen merkte ich, dass ich euch noch gar nicht die neuen Pullover gezeigt habe, die ich nach einem neuen Schnitt für die Enkelin genäht habe. Kleinkinder ziehen Kleidungstücke nicht gerne über den Kopf an. Daher achtete ich bis jetzt immer darauf, dass man die Shirts gut öffnen kann. Die neuen Shirts haben keine Druckknöpfe mehr auf der Seite. Das war aber überhaupt kein Problem und ging wunderbar zum Anziehen. Die kleine Dame wird immer grösser und man kann ihr auch schon gut etwas erklären.

Dazu gab es noch eine passende Hose aus Feincord, nach einem gut erprobten Schnitt aus einer Ottobre.

So sieht die Kombination aus.

Und weil sie so toll aussieht mit dem neuen Rollkragenpullover gab es gleich noch einen aus einem Stoffreststück, das ich geschenkt bekam.

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Mein Februar

Der Februar dauert noch ein paar Tage, ich ziehe aber bereits Bilanz. Obwohl es draussen von Tag zu Tag heller wird, sind die Nächte noch recht kalt. Das gab schöne Raureifbilder. Man musste aber schnell sein, weil wenn die Sonne schien, die schon merklich mehr Kraft hat, ist der Reif weg. Die schönen, sonnigen, freien Tage nutze ich für Spaziergänge an den See und ins Naturschutzgebiet. Die langen Schatten zeigen, dass die Sonne immer noch tief steht. Es wehte meist ein starker Wind, das erkennt man aber auf den Fotos mit den satten Farben des beginnenden Frühlings nicht. Nur die Finger spürten die Kälte. Genäht habe ich für mich noch einmal ein Shirt nach diesem Schnitt. Diesmal in frischeren Farben, danach ist mir immer, wenn ich Sehnsucht nach Frühling habe. Für die Enkelin gab es neue Hosen mit längeren Beinen, neue Bodys und ein bequemes Shirt. Die Znüni- und Zvieri-Teller der Enkelin haben oft lustige Gesichter und machen Lust, davon zu naschen. Bei uns gab es schon den ersten Bärlauch im Salat und die Kirschblüten in Nachbarsgarten werden bereits von Tag zu Tag mehr.

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neues Jahr neuer Blick

Für dieses Jahr habe ich entschieden, dass Nachbargrundstück ein Jahr lang jeden Monat zu fotografieren. Das Grundstück war ein privater Garten und nun werden dort 21 Wohnungen gebaut. Den Gestaltungsplan kennen wir schon seit drei Jahren und die Visiere standen auch ein Jahr lang zwischen den grossen Bäumen. Jetzt sind die Baumaschinen aufgefahren und das Bauen beginnt. Noch nie war ich bei einem 12tel Blick so gespannt wie bei diesem.

Eva sammelt alle Blicke.

Jahresprojekt

Andrea von Die Zitronenfalterin macht dieses Jahr weiter und sucht möglichst viele Teilnehmer. Letztes Jahr war ich auch dabei und meine Häkeldecke wäre wohl noch nicht fertig, wenn ich mich nicht beteiligt hätte.
Für mich war lange nicht klar, ob ich dieses Jahr wieder dabei sein werde. Aber als mir meine Tochter ihre ausgemusterten Pyjamas gab und fragte, ob ich noch etwas daraus nähen möchte, entschloss ich mich bei Andrea mitzumachen und ich werde versuchen, jeden Monat etwas Recyceltes zu präsentieren.
Den Anfang machen die neuen Bodys für die Enkelin, genäht aus den qualitativen Pyjamas ihrer Mamma. Im Wintergarten habe ich die Bodys, von denen ich schon unzählige genäht habe, zugeschnitten und probiert, möglichst viel von dem Stoff zu verwerten. Es sah zum Teil etwas chaotisch aus, aber ich liebe es einfach, alles vom Tisch zu wischen, was nicht mehr gebraucht wird.

Erst beim Schreiben bemerkte ich, dass die selbstgemachten Einfassstreifen auch alle aus Stoffen sind, die von mir verarbeitet wurden. Passt hervorragend zum Thema.

Und so bekommen die ausgemusterten Pyjamas eine neue Verwendung und bleiben erst noch in der Familie.
Warum ich beim weinroten Body an der Achsel eine Öffnung machte, kann ich auch nicht mehr nachvollziehen, die Knopfleiste lässt sich ja besser öffnen!

Wer beim obigen Foto genau schaut, erkennt in der Ecke des Wintergartens einen Farbtupfer. Meine Clivia, die ich von meiner Mamma erbte, blüht wunderbar.

Die Pflanze bedeutet mir sehr viel, weil meine Mamma hat sie schon jahrelang gehegt und gepflegt. Wenn die Clivia dann im Winter im Treppenhaus blühte, hatte meine Mamma so viel Freude daran, wie ich heute.

Bei mir hat die Pflanze einen neuen Platz gefunden. In der kalten Jahreszeit steht sie im Wintergarten und im Sommer an einem schattigen Platz im Freien. Diesen Winter blühten schon fünf Stängel.

Rot, Bodennah, Winterglück, Creativsalat, DvD.