Archiv der Kategorie: Geschenke

Adventsbegleiter

Heute möchte ich euch meinen Adventsbegleiter zeigen. Schon den ganzen Advent steht dieser Tannenbaum vor unserem Eingang und begrüsst alle, die zu uns kommen – diesen Advent leider nur ganz wenige. Es ist ein selbstgemachtes Geschenk von unserem Hobbyschreiner in der Familie. Als ich mit meiner Enkelin spazierte, sah ich genauso einen Tannenbaum. Ich machte ein Foto und zeigte es meinem Schwiegersohn mit dem Wunsch, dass er mir auch so eine Tanne baut. Beim nächsten Besuch zeigte er mir schon das fertige Werk. Ich war erstaunt, wie schnell und schön er meinen Wunsch umgesetzt hat. Meine Freude war gross, weil ich gerne Dekorationen aus natürlichen Materialien habe. Geschmückt habe ich den Blumentrog mit zwei Erika, einer Christrose und einem Tannenzweig.

Passt doch wunderbar zu meinen anderen Advents-Holzfiguren. Vom Künstler, der die Engel und Stern gemacht hat, habe ich bereits in diesem Beitrag geschrieben.

Der Tannenbaum ist stabil gebaut, der wird sicher lange halten. Es wäre schön, wenn im nächsten Advent wieder mehr Besucher kommen und ihn bewundern können.

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Ohne Händedruck

In diesem Advent ist vieles anders. Ich lade keine Gäste ein und umarme meine Liebste nicht. Darum wird der Weihnachpost umso mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Ich versende jedes Jahr einige selbst gestaltetet Karten, aber dieses Jahr werden ein paar Karten mehr den Weg auf die Post finden.

In diesem Jahr stanzte ich in meiner Bastelwerkstatt ganz viele, farbige Kugeln aus, spannte sie auf einen Goldfaden und klebte sie auf eine Perlmuttkarte. Für die Falzkarte wählte ich einen passenden Spruch. Jetzt muss ich nur noch die persönlichen Begleitworte schreiben.

Andere haben ihre Karten bereits versendet. Heidi, die uns wöchentlich mitnimmt in die Griesheimer Dünen mit ihren informativen Beiträgen und detailreichen Fotos, hat über das Jahr im Naturschutzgebiet gesammelt und mit den Gräsern und Naturmaterialien eine schöne Karte gestaltet. Ich freute mich sehr, ein Gruss aus der Düne in den Händen zu halten, lernte ich doch schon ganz viel von Heidis Spaziergängen in der Natur und ihren Erklärungen was und wem sie begegnet.

Das Gedicht beschreibt die jahreszeitlichen Schönheiten und wird mich durch das neue Jahr begleiten. Ich hoffe, im neuen Jahr können wir uns wieder unbeschwert treffen und zwischenmenschlichen Beziehungen wieder persönlich pflegen.

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Grittibänz

Wenn die Sonne in diesen Tagen endlich scheint, nutzen wir sofort die Gelegenheit, um im Wald eine Runde zu laufen. Die Sonnenstrahlen scheinen durch die Baumstämme, der Boden ist gefroren und es knistert unter den Sohlen. Dafür haben wir zuhause extra die Weihnachtsbäckerei unterbrochen, um den Kopf zu lüften und Energie zu tanken.

Was für ein Zufall! Im Wald sind wir diesem Paar begegneten. Ist es eventuell doch wahr, dass der rote, bärtige Mann mit seinem Gehilfen im Wald wohnt? Hach, war das eine schöne Begegnung und bereicherte unseren Spaziergang. Die Kinder warteten im Wald auf den „Samichlaus“ und den „Schmutzli“ wie sie bei uns heissen.

Für unsere Enkelin ist es der erste Nikolaustag in ihrem jungen Leben. Momentan probiert sie so gerne von allem, darum machte ich einen Zopfteig und die Mama formte Grittibänze.

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Die Tradition, dass am Nikolaustag jedes Kind einen „Grittibänz“ bekommt, kenne ich, seit ich klein war und jetzt isst schon die Enkelin gerne ein Stück. Für die „Teigmännchen“ gibt es ganz viele Namen, heissen sie doch in jeder Region anders.

Für DigitalArt habe ich unseren Grittibänz etwas dekoriert. Schmecken tat er auf jeden Fall hervorragend.

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Weihnachtsbäckerei

Zuhause Teig rühren, Kekse ausstechen, backen und verzieren geht zum Glück auch in Corona-Zeiten. Und diese süssen Naschereien heben doch gleich die Stimmung.

Seit einigen Jahren backen meine Tochter und ich in unsere traditionellen Weihnachtsbäckerei. Zum Füllen unserer Spitzbuben haben wir schon im Sommer ein Glas Konfi reserviert.

Ich bereite bereits die ganze Woche die Teige vor. Am Wochenende kommt dann meine Tochter und gemeinsam fertigen wir die 21 Sorten.

Bei einigen Kekssorten muss man schnell arbeiten, bevor der Guss trocknet, bei anderen muss man genau arbeiten, damit das Verhältnis stimmt.

Neben den altbewährten Keksen haben wir dieses Jahr auf Wunsch auch Zimtsternen gemacht. Ich mache Zimtsterne nicht so gerne, weil sie so klebrig sind. Ich hoffe, sie kommen gut an.

Bei welchem Schleckmaul läuft bei diesem Anblick nicht das Wasser im Mund zusammen?

21 Sorten haben wir gemacht, Änis, Mokkawürfel, Mandeltaler, Nusskonfekt, Kokosmakronen und noch viele mehr.

Dieses Jahr mit Corona kann ich nicht alle Kekse persönlich übergeben, sondern werde sie wohl nur vor die Türe stellen. Aber schmecken tun sie ja trotzdem gut.

Ich wünsche alle einen besinnlichen 2. Advent, macht es euch gemütlich und bleibt hoffentlich Gesund.

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Für einen gemütlichen Advent

Der erste Advent steht vor der Tür und ich sorgte für etwas vorweihnachtliche Stimmung bei unserer Tochter. In den letzten Jahren tauschten wir mit unseren Nachbarn Grünzeug für die Gesteckte. Dieses Jahr gab es leider keine Eibe und schöner Efeu mit gelben Blüten. Darum nahm ich Zweigen unserer Zypresse und Koniferen für die Adventfloristik. Im Eingangsbereich meiner Tochter steht nun das Gesteck mit Dekoraktionen und einem Sternenwindlicht.

Fürs Wohnzimmer dürfen der Duft und das Flackern von echten Kerzen nicht fehlen. Der witzige Schutzbengel hat eine ganz bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Sein Lächeln wirkt doch ansteckend.

Natürlich machte ich für uns auch ein Adventsgesteck. Aus den Resten der zugeschnittenen Äste habe ich das Steckmoos in der Schale abgedeckt und eine Christrose dazu platziert. Das Ganze habe ich mit Naturmaterialien geschmückt. Eine Kerze darf in dem adventlichen Schmuck nicht fehlen.

Kaum war ich fertig und waren die ersten Gäste schon hinter meinem Abfall her. Da hat es sich schnell herumgesprochen, dass da etwas Leckeres auf dem Präsentierteller liegt. Bis zu fünf Amseln taten sich gütlich an den kleinen Äpfelchen. Leider lässt sich durch das Fenster nicht besser fotografieren und es dunkelte bereits an dem nebelgrauen Tag.

Umso schöner leuchtet unser Wintergarten jetzt im adventlichen, geschmückten Licht. Ich freue mich jedes Jahr darauf, leider müssen wir den Lichterglanz allein geniessen.

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Mein November

Mein November war nicht nur grau in grau, „trotz Corona“ erlebte ich auch schönes. So freute ich mich über mein gelungenes Foto mit dem Sonnenuntergang und dem Mond. Das Foto entstand beim Familienausflug auf dem Baumwipfelpfad. Dort sah ich auch noch den schönen Schmetterling, der sich an dem sonnigen, warmen Novembertag zeigte. Wie war ich erfreut, als ich das praktische Täschchen von Astrid bekommen habe, auch ein Lichtblick im November. Wichtig ist an den trüben Tagen, trotzdem an die frische Luft zu gehen. Wenn sich der Nebel bei uns am See gelichtet hat, bin ich an meinem Lieblingsplatz am See spaziert. Die Löwenmäulchen im Garten blühen immer noch munter weiter sowie auch die letzten Rosen. Meine Zeit zu Hause habe ich genutzt und für meine Enkelin genäht, entstanden sind wie fast jeden Monat neue Bodys, Pullover und Hosen. Ganz verliebt bin ich in das Röckchen mit passendem Pullover. Auch die ersten Adventsgestecke habe ich draussen in der Sonne binden können. Eine schöne Abwechslung in der nicht ganz einfachen Zeit war unser Ausflug auf den Säntis. Alles in allem habe ich den für uns neunten Monat der Pandemie gut überstanden und bin froh und dankbar, dass in meiner Familie alle Gesund sein dürfen.

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Von Herzen

Wie schon die Jahre zuvor, habe ich für die Tochter zur Einstimmung auf die Adventszeit ein Gesteck für das Fensterbrett gemacht. Dafür habe ich ein Brett mit Tannenreisig und Äste von unserer Zypresse umwickelt und mit Engelfigürchen und den grossen, besprühten Tannzapfen geschmückt. Ach, wie freue ich mich, wenn unsere Enkelin das geschmückte Fensterbrett sieht, besonders wenn dann die vielen, kleinen Lichtlein brennen. Ich sehe sie schon strahlen, ist doch ihr Platz am Tisch ganz nah beim Fenster, da braucht man nur den Vorhang zur Seite zuschieben.

Natürlich sitzt der Schutzengel auch wieder in der Mitte und schaut sicher gut zu allen. Schlägt doch jetzt ein kleines Herz mehr im Haus.

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Dies ist mein Ausgangsbild für DigitalArt.

Für die DigitalArt habe ich mit Herzen gespielt, da ich den Adventsschmuck mit Liebe gemacht habe und ihn von Herzen meinen Liebsten schenke.

Fast so lange wie das Herstellen des Gestecks habe ich gebraucht fürs Fotografieren. Es ist nicht einfach bei der Länge des Bretts und dem Winterlicht. Ich musste zuerst einen geeigneten Standort finden und dann den richtigen Zeitpunkt mit der Sonneneinstrahlung nicht verpassen. Jetzt hoffe ich, dass beim Transport nichts schiefgeht, dann darf mein Adventsgeschenk leuchten bis nach den Feiertagen.

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Trotz Corona hoch hinaus

„Trotz Corona“ ist eine kleine Serie, mit der ich bewusst einen positiven Blick darauflegen möchte, was alles möglich ist.

Wie ich bereits in diesem Blogbeitrag angedeutet habe, trafen wir uns mit unseren Töchtern und der Enkelin über dem Nebel. Genauer, wir besuchten den Baumwipfelpfad in Mogelsberg. Der kurze Weg vom Parkplatz hinauf zum Pfad führte uns an der lieblichen Toggenburger Landschaft vorbei.

Ein 500 Meter langer Steg schlängelt sich hoch über dem Boden durch die Baumkronen – tolle Weitblicke inklusive.

Unterhalb des Steges gibt es einen grossen Waldspielplatz und mehrere Grillplätze, ideal für Familien mit Kindern.

Wie eine hölzerne Schlange windet sich der Pfad zwischen den Bäumen, auf der Höhe der Stämme und der Kronen, hindurch. Die Macher wollen den Besucher das Leben im Geäst, die Blätter und Blüten im Detail näherbringen, ein aussergewöhnlicher Einblick in die Welt des Waldes.

Auch für Techniker lohnt sich ein Besuch. Die hölzerne Konstruktion, die bis zu 50 Meter über dem Boden schwebt, wird durch ein ausgeklügeltes System von Stützen getragen, das an einen Tausendfüssler erinnert.

An vielen Stellen hat man eine herrliche Aussicht auf die gewellte Toggenburger Landschaft.

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Wenn man auf den verschiedenen Plattformen steht, öffnet sich einem der Blick in die Weite,

und in die Tiefe. An einer Stelle sollte man die Höhe schätzen. Mein Schätzwert lag merklich daneben, aber die 48 Meter in die Tiefe machten mir Eindruck.

Wir hatten den Steg fast für uns allein an diesem sonnigen Nachmittag und die Enkelin fand sogar ihren Nachmittagsschlaf im Kinderwagen.

Mit einem letzten Foto vom Baumwipfelpfad, der in der Abendsonne leuchtet, verabschiedeten wir uns voneinander und waren alle der Meinung, dass sich unser Ausflug „trotz Corona“ gelohnt hat und wir einen wunderbaren Nachmittag verbracht haben, genauso wie ich es am liebsten mag.

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Von Freuden und Umwegen

Ein kleines Päckchen, das einen langen, hindernisreichen Weg hinter sich hatte, ist angekommen. Die Einschränkungen der Pandemie hatten auch Auswirkungen auf die Auslieferung des Pakets. Meine Freude war gross als ich das sorgfältig genähte Täschchen auspacken durfte. Vor langer Zeit habe ich es bei Astrid gewonnen. Ich muss zugeben, ich weiss gar nicht mehr mit was. Ich habe mich einfach gefreut, etwas aus Astrids Nähstube zu erhalten.

Aber schaut selbst wie schön gearbeitet mein personalisiertes Geschenk ist. Da sind die Umstände, bis es bei mir war, schnell vergessen und es zählt nur noch die Freude.

Begleitet wurde es mit liebevollen Zeilen.

Das Täschchen ist mit einem schönen, kontrastreichen Innenstoff gefüttert. Gestaunt habe ich über den Reissverschluss. Ich habe noch nie so einen Reissverschluss gesehen, geschweige denn selbst eingenäht. Das nützliche Geschenk kam wie gerufen in dieser aussergewöhnlichen Zeit. Da wir jetzt alle Masken tragen müssen, kann ich meine Masken und Desinfektionsfläschchen schön sauber und übersichtlich darin aufbewahren.

Das letzte Stück Weg hat das Geschenk von Astrid über meine Tochter gemacht. Von meiner Tochter erhielt ich ebenfalls ein Geschenk, ein Souvenir aus ihren Ferien.

Da werden Erinnerungen an schöne unbeschwerte Tage wieder wach und das lange Warten, bis die Ausnahmesituation bald vorüber ist, wird mit den Süssigkeiten ein bisschen verkürzt.

Mein herzlicher Dank geht an euch beide.

Samstagsplausch, niwibo sucht

Mein August

Seit einem halben Jahr leben wir jetzt schon mit Covid19 und ich bin so froh, dass wir rund ums Haus einen Gemüsegarten und Blumen haben. Leider gab es diesen Sommer fast keine Sommerveranstaltungen wie Open-Air-Kinos und Theater oder Sommernachtsfeste. Langweilig wurde es uns aber trotzdem nicht, denn im Garten z.B. konnten wir reichlich ernten. Das Sommergemüse und die Kartoffeln sind eingelagert und reichen den ganzen Winter. Der Höhepunkt war die Taufe unserer Enkelin, die wir am See gefeiert haben bei herrlichem Sommerwetter. Das Jäckchen, welches ich ihr nähte, brauchte sie nicht an diesem heissen Augustsonntag. Doch für die kälteren Tage habe ich ihr bereits neue Bodys genäht. Der Monat hat ja noch fast eine Woche, vielleicht wartet da noch eine Überraschung auf mich?

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