Archiv der Kategorie: Kreativ

Geburtstagskuchen

Ich glaube es ist unübersehbar wie alt mein Nachbar wurde. Da es bei uns immer noch genügend Walnüsse gibt, habe ich, wie schon öfters diesen Winter, einen Nusskuchen für ihn gebacken.

Der Mürbeteig ist schnell selbst gemacht aus 200 g Dinkelmehl,  100 g Vollkornmehl, 80 g braunem Zucker, 150 g Butter und 1 Ei. Der Teig wird 30 Minuten kühl gestellt.

Den Teig auf wenig Mehl auswallen und in die vorbereitete Form geben. Den Boden mit einer Gabel dicht einstechen. Für den Belag werden 2 EL Butter, 130 g brauner Zucker, 150 g Rahm, 50 g Agarvenhonig und 1 Msp. Zimt zusammen in der Pfanne geschmolzen. Zum Schluss 300 g Baumnüsse dazugeben. Die Masse etwas abkühlen lassen und auf den vorbereiteten Teig geben.

Aus den Teigresten kann der Kuchen verziert werden, wie für den Geburtstagskuchen mit Zahlen oder mit einem Gitter. Den Kuchen mit Eigelb anstreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° ca. 30 Minuten backen.

Der Kuchen ist nach ein oder zwei Tagen noch fast besser, wenn dann überhaupt noch etwas übrig ist. Das Rezept habe ich aus dem Internet, weiss aber leider nicht mehr von wem, weil ich es für mich auf einem Notizzettel notiert habe. Auf jeden Fall ist der Kuchen nachahmenswert.

Geht zu: Samstagsplausch, Wintherglück, Sonntagsfreuden, Creadienstag, D

FOOtLOOSE

Auch das Schneetreiben vom letzten Wochenende konnte meine Schwester und mich nicht davon abhalten, das Musicals Footloose zu besuchen. Da ging die Post ab, nicht nur auf der Bühne, sondern auch im vollbesetzten Saal. Aufnahmen waren wie immer verboten, ich hoffe auch ohne Ton und Bild könnt ihr meine Euphorie nachvollziehen.

Die Truppe der Londoner West End Company bot zweieinhalb Stunden beste Unterhaltung. Wir fieberten mit wie Ren und Ariel sich gegen das Tanzverbot in ihrer konservativen Kleinstadt auflehnten und freuten uns mit ihnen, wenn sie am Ende natürlich ihr Ziel erreichten. Die Geschichte basiert auf wahren Gegebenheiten und wurde auch schon mehrfach verfilmt. Das Publikum honorierte die Vorführung mit stehender Ovation.

Nebst den hervorragenden Tänzern und Sänger der Musical-Crew und der Liveband durften auch Line Dancer aus der Region mit machen. Wenn jetzt die Musik im Radio ertönt, habe ich ein Bild vor Augen. Uns beiden gefiel der Abend sehr gut und das garstige Winterwetter konnte uns den Spass nicht verderben.

geht zu den beiden Andrea, Andrea

Den Rhythmus wiederfinden

Die letzten zwei Wochen brachten mich ganz schön aus dem Rhythmus. Ich liebe Weihnachten und das schon seit Kindertagen. Die letzten Tage im Jahr sind jedoch in vielerlei Hinsicht eine Ausnahme und man fällt aus dem Alltagstrott heraus. Da kommen mir die Wochentage schon mal durcheinander. Beim Einkaufen gibt es ein paar Extras und das Essen fällt in diesen Tagen etwas üppiger aus, was sich auf der Waage zeigt. Doch was gibt es schöneres als an einem festlich gedeckten Tisch gemeinsam etwas Feines zu essen. Zusammen mit seinen Gästen, die nun Zeit haben, geniesst man die besonderen Tage.

Den Christbaum habe ich abgeräumt und Platz geschaffen, um gemütlich im Liegestuhl zu lesen. Dann schwelge ich in den Erinnerungen an all die Köstlichkeiten und Liebenswürdigkeiten, die mich aus dem Rhythmus brachten. Jetzt freue ich mich wieder auf den Alltag und einen geordneten Trott, wie ich es gewohnt bin und mir die Ruhe und Gelassenheit gibt, in der ich mich sehr wohl fühle.

Flötenklänge

Wenn Querflötenklänge unser Haus erfüllen, dann ist Weihnachten. Jedes Jahr erfüllt mir meine Tochter einen Herzenswunsch und spielt Weihnachtslieder und ein paar ausgesuchte Stücke. Da die österreichische Küche unser Weihnachtsessen inspirierte, spielte sie passend dazu Werke von Johann Strauss Vater, Sohn und von Mozart. Genauso wie ich es am liebsten habe.

Passend in den Landesfarben rot und weiss waren die Texthefte zum Mitsingen der Weihnachtslieder. Jedes Jahr gestaltet die Tochter die Hefte selbst mit viel Liebe.

Zur Verzierung malte sie mit Kreidefarben die Noten eines bekannten Weihnachtsliedes. Ich bin gespannt, ob es jemand von euch erkennt. Man darf mir gerne schreiben, um welches Lied es sich handelt.

DvD und ANNA

Dezember Rückblick

Immer wenn ich für Birgitt die Monatscollage zusammenstelle, lasse ich den vergangenen Monat Revue passieren. Ich staune jedes Mal, was alles passiert ist, wenn ich die Fotos heraussuche. Obwohl es Advent war, hatte ich einen ruhigen Monat. Unsere Guetzli waren schon am ersten Advent fertig, und so konnte ich den ganzen Dezember meinen Gästen zum Kaffee Guetzli reichen. Typisch für den Dezember zauberte der Morgennebel melancholische Stimmungen. Ganz vage hat auch der Winter bei uns hereingeschaut, war aber nur ein kurzes Schauspiel. Oft zog es mich ins Naturschutzgebiet an den See und die Wasservögel wurden immer mehr. Regenpfützen konnten wir seit dem Frühjahr nicht mehr fotografieren. Wer hätte gedacht, dass sie einmal ein ganz besonderes schönes Sujet sind. Genauso eine Seltenheit ist, dass im Dezember nebst Rosen auch Löwenmäulchen aus dem Garten kommen. Wenn ich nicht draussen war, versuchte ich in der Küche mich mit meinem neuen Backofen anzufreunden. Der Höhepunkt war sicher die Weihnachtsfeier mit der Familie, das genauso war wie ich es am liebsten mag.

Ein paar Tage bleiben uns noch bis der Monat und das Jahr zu Ende ist, Zeit um aufzuräumen im Kopf und im Herzen, dass wir das Neue Jahr mit offenen Armen empfangen können, und freuen was es uns alles bringen mag.

Alles erledigt, bereit für Weihnachten

Weihnachten kann kommen. Alle die vielen, verschiedenen Sachen, die ich noch machen wollte, habe ich erledigt und bin jetzt parat für ein paar besinnliche Weihnachtstage.
Die Weihnachtskarten sind geschrieben und hoffentlich schon bei den Empfängern angekommen.

Die Päckli sind verpackt und ich freue mich, diese an meine Liebsten zu verteilen. Ich bin zuversichtlich, dass der Heiligabend genauso wird, wie ich es am liebsten habe.

Nun habe ich auch Zeit, um im Advent an einladende Orten vorbeizuschauen. Am Hafen warten die weidenden Holzrehe geduldig auf die Besucher und verbreiten eine heimelige Stimmung.

Für die Ohren gab es ein Konzert in der Kirche. Es war ein Genuss und ich bin mir sicher, dass bei allen weihnachtliche Stimmung aufkam.

In der Kirche gab es auch eine Krippe, die eindrücklich die Reise nach Betlehem darstellte. Die Figuren und die Kulisse waren wunderschön geschaffen. Beim Staunen und Verweilen muss man unweigerlich daran denken, dass auch heute nicht alle ein Dach über dem Kopf haben. Da kommt Dankbarkeit auf, dass wir es so guthaben.

In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Lesern schöne Feiertage, alles Liebe, Gesundheit und Lebensfreude. Mögen alle unsere Wünsche in Erfüllung gehen.

geteilt beim Samstagsplausch, Monatsmotto, Weihnachtsfreuden, Bunt ist die Welt.

Teamwork

Wenn wir Weihnachtsguetzli backen, sind meine Tochter, mein Mann und ich ein tolles Team. Das Gute bei unserer Weihnachtsbäckerei ist, dass jeder das macht, was er kann oder besonders gerne macht. So kann ich auch unbeliebte Arbeiten den anderen zwei überlassen.
Nach getaner Arbeit freuen wir uns dann besonders, wenn wir zusammen so einen schön sortierten Teller von unseren Werken mit einem feinen Kaffee geniessen können. 

Mein Mann kümmert sich um die Sisyphusarbeiten. Obwohl auch er davon nicht begeistert ist, hat er doch mehr Geduld als ich oder unsere Tochter. 

Alle Guetzli, die mit Formen ausgestochen werden, übernimmt die Tochter. Sie nimmt sich die Zeit, dass es schöne Guetzli gibt, schliesslich isst das Auge mit.

Viele Sorten gibt es traditionell jedes Jahr. Ich probiere aber auch immer gerne neue Sorten aus. Inspiriert bei der Schwabenfrau versuchte ich dieses Jahr die Bärentatzen. Das Modell kaufte ich am Weihnachtsmarkt. Danke Eva für den Tipp, wo ich das Model kaufen kann. 

Es war nicht einfach, die Bärentatzen herzustellen. Am Schluss hatte ich aber den Dreh raus und ich bin mit dem Resultat zufrieden. Sie schmecken sehr fein.

Einen grossen Teil der Weihnachtsbäckerei verpacken wir liebevoll und verschenken sie an Freunde und Verwandte.

Die süssen Bilder ganz ohne Kalorien gehen zum Samstagsplausch und Sonntagsglück.

grüne Weihnachtsdeko

Vom altertümlichen Brauch bis zur Populärkultur bei Asterix und Obelix, die Mistel hat viele symbolische Bedeutungen. Bei uns über der Tür hängt nun auch eine Mistel. Und diese Mistel soll nun Liebespaare zusammenführen und böse Geister abhalten. Für mich ist beides in Ordnung.

Wenn ich nach Hause komme, ist die Mistel mit ihren silberweissen, glänzenden Beeren, die allerdings giftig sind, ein schöner Anblick.

Unter dem Mistelzweig stellte ich einen Topf auf. Ganz schlicht schmückte ich den Topf mit dem schönen Tannenreisig , einem Holzengel und einer Kerze. Ganz bescheiden wie es Andrea im Dezember sammelt.

Richtig romantisch sieht es aus, wenn im Dunkeln die Lichter jeden Abend leuchten.

Weil wir immer wieder ein ganzes Jahr warten müssen, verlinke ich den Beitrag auch bei ANNA.
Passt auch zum Creadienstag, DvD und zum DND sowie beim Gartenglück

Pünktlich zum Advent

Meine Adventsgestecke sind pünktlich zum ersten Advent fertig und verteilt. Dafür verwende ich jedes Jahr Äste vom Zypressenbaum, von der Eibe und vom Buchs. Ich stecke das Grünzeug in gewässertes Steckmoos, damit es auch noch an Weihnachten schön grün ist.

Bei jedem Gesteck habe ich die Person, für die es bestimmt ist, im Kopf und versuche die Vorlieben der beschenkten Person bei der Dekoration zu berücksichtigen.

Die Kerze wähle ich immer in der Lieblingsfarbe aus. Die Kerze brennt hoffentlich oft und zaubert zusammen mit der Sternenlichterkette eine heimelige Adventsstimmung.

Die Lärchenzapfen sammelte ich auf unserer Wanderung.

Selber hatten wir schon länger keinen eigenen Adventskranz mehr. Mein Mann jedoch brachte mir aus dem Wald so schöne Tannenzweige mit, dass ich uns einen eigenen Kranz steckte.

Dekoriert habe ich ihn mit glänzenden Kugeln und sonst nur mit Naturmaterialien.

Die Kerne des Sternanis verströmen einen weihnachtlichen Duft,

zusammen mit dem Zimt.

Jetzt steht der Kranz im Wintergarten und verströmt einen harmonischen Duft von den Tannenzweigen und Gewürzen.

Eine schöne Arbeit, die ich jedes Jahr gerne mache und damit etwas vorweihnachtliche Stimmung verbreite.

     

Vom Wanderstock zum Adventsgesteck

Ich weiss, es ist noch nicht Advent. Wenn es jetzt aber schon früh Dunkel wird, verträgt es den dezenten Lichterglanz schon ein paar Tage früher.

Mit Draht band ich die Tannäste auf ein Brett, das die richtige Länge der Fensterbank hat. Die Dekoration muss natürlich wetterfest und fest angebracht sein.

Der knorrige Wanderstock gefiel mir schon auf der gemeinsamen Wanderung im Herbst. Ich nahm ihn mit, mit dem Wissen, dass er in der Vorweihnachtszeit an schöne Tage erinnern wird.

Die Lichterkette wird selbstverständlich erst im Advent eingeschaltet und dann jeden Abend die Hausbewohner und Nachbarn verzaubern mit dem Lichterglanz.

Der einladende Adventlicher-Willkommensgruss verschönert das Fensterbrett meiner Tochter und ich hoffe, dass es auch etwas Stimmung bringt in den hektischen Alltag der beiden.