Archiv der Kategorie: Garten

Tomatenschwemme

Etwas Gutes hat das schöne Sommerwetter, die Tomaten im Garten reifen um die Wette. Da wird es Zeit, an den Winter zu denken und den Vorrat zu füllen.
Bei so einer Menge reifer Tomaten steht man einige Zeit in der Küche fürs Einkochen. Ich war so geschafft, dass ich vergass Bilder von den fertig, abgefüllten Gläser zu machen. Aber glaubt mir, es gab einige.

Dieses Jahr können wir besonders grosse Früchte ernten. Immer wieder wiegt eine einzige Tomate fast 400 gr. Das reicht locker für einen Tomaten-Mozzarella Salat mit viel frischem Basilikum. Dieser Salat steht jetzt gleich öfters bei uns auf dem Tisch.

Tomaten sind zum Glück vielseitig verwendbar. Ein Rezept das wir zurzeit besonders lieben ist Pasta mit frischer Tomatensauce. Da kann alles was zurzeit im Garten wächst verwertet werden.

Einfach alle Zutaten klein schneiden und mit Salz, Zitronenpfeffer, Oregano und viel frischem Basilikum mischen.

Über die noch dampfenden Penne ein paar Tropfen Olivenöl geben und auf der Terrasse geniessen. Was will man mehr? So schnell zubereitet und sooo lecker. Genauso wie ich es am liebsten mag.

 

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Regentropfen

Regentropfen, die an mein Fenster klopfen… weckten mich am Morgen. Normalerweise löst das keine Freude aus. Aber nach der langen Hitze, bei der man schon am Morgen alle Fenster und Türen schliessen musste, ist der Regen eine richtige Wohltat für die Pflanzen, Tiere und Menschen. Durchatmen, durchlüften und hoffen, dass es weiter regnet. Wann hatten wir das zum letzten Mal gehofft?
Um den Teich zu füllen, reicht es bei weitem nicht, aber die kleinen Seelein sind ein schöner Anblick auf den Blättern.

Die Tortenplatten grossen Sonnenblumenblüten lassen schon seit Tagen ihre schweren Köpfe hängen.

An den Rosen kann man sich nur kurz erfreuen. Kaum öffnen sie ihre Blüten, fallen die Blätter vertrocknet schon wieder ab.

Nie hätte ich gedacht, dass ein nasses Fenster so schön sein kann 🙂

So eine Dusche mit weichem Regenwasser ist Wellness für die Pflanzen.

Für die Feigen braucht es noch viel mehr Regen. Auch wenn die Blätter jetzt nass sind, der Boden bleibt ausgetrocknet.

Im Moment setzt sich da niemand drauf, aber

der Himmel lichtet sich schon wieder und trocknet alles wieder viel zu schnell. Der ganze Regen war nur ein Tropfen auf den heissen Stein.

Arti sucht nicht Alltägliches
Ghislana, Natur
Wolfgang und Loretta, Gartenglück

Rot ist nicht gleich Rot

Es blüht wunderbar bei mir ums Haus in den verschiedensten Rottönen. Erstaunlich wie blühwillig die Geranien sind bei der anhaltenden Hitze diesen Sommer.

Die Geranien sind alle aus Stecklingen selbst gezogen, wie diese pinkige mit den zweifarbigen Blüten und den hellgrünen Ränder an den Blättern. Die schenkte mir ein Blumenliebhaber.

Ganz anders diese leuchtend rote Geranie mit den zweifarbigen Blätter. Sie breitet sich richtig üppig aus an der Ecke, wo sie hängt. Leider vergesse ich sie ab und zu zu giessen 🙁

Die nächste ist eine klassische rote Geranie. Wisst ihr, dass Mücken Geranien nicht mögen? Darum steht sie gleich neben meiner Liege auf der Terrasse.

Dieses Kistchen mit den drei fuchsiafarbenen Blüten ist sicher schon bald 20 Jahre alt. Ich schaue den Blumen gut, ist es doch ein Geschenk von einer lieben Freundin. Jahrelang blühten die Pflanzen bei ihr auf dem Sitzplatz und als sie aus dem Haus auszog, zogen die Pflanzen bei mir ein.

Bei mir wäre es nicht Sommer, wenn nicht die Zinnien im Garten blühen würden. Die Roten Zinnien wachsen am zuverlässigsten und die Zinnie gehört sowieso zu meinem Lieblingsblumen.

Aber für Sträusse, die ich gerne auch verschenke, mag ich es gerne bunt.

Der Nektar muss besonders gut schmecken, werden sie doch den ganzen Tag rege besucht.

Mein Oleander blüht zweifarbig von hell bis dunkelrot.

Die beiden Dipladenia stehen auch schon jahrelang von April bis Ende Oktober vor der Pergola und im Winter im Wintergarten und haben das ganze Jahr Blüten. Die beiden rettete ich vor dem Kompost, als nach einer Ausstellung niemand wusste wohin damit. Damals waren sie ja auch noch klein, aber denen gefällt es sehr gut bei uns, obwohl sie nur Wasser bekommen.

Mittlerweile sind sie so gross wie ich.

Die Fotos machte ich alle auf der Nordseite des Hauses am Morgen wenn es noch erträglich ist.

Und gehen zu, Anne, Ghislana, Loretta und Wolfgang.

Monatscollage Juli

Was für ein heisser Juli! Laut Meteorologen so heiss wie seit 100 Jahren nicht mehr. Grade ein einziges Mal regnete es bei uns diesen Monat. Dementsprechend war mein Utensil, welches ich am häufigsten benutzt habe, na was wohl, klar die Giesskanne. Aber den Rasen, bei uns ist es eher eine Wiese, wässere ich nicht. Dafür ist mir das wertvolle Trinkwasser zu schade. Unterwegs war ich vor allem abends wenn’s kühler wurde. Sei das auf den Tribünen auf dem Klosterplatz oder direkt am See, oder im Wald. Wenn wir mit den Velos durch den Wald fuhren, war es sehr angenehm. Nicht ganz so kühl aber auch schön war unser Ausflug mit dem Rheinschiff und dem Häckelkunstwerk von Ernesto Neto, das ich bestaunte. Fast jede Mahlzeit assen wir draussen. Die Zutaten für leichte Sommergerichte kamen aus dem Garten. Da können wir jetzt aus dem Vollen schöpfen. Also alles in allem ein wunderbarer Sommermonat, der auch noch die letzten Tage so heiss bleiben wird.

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Sommerlounge

Heute zeige ich euch die Aussicht von meiner Sommerlounge. Am Wochenende habe ich da meine Ruhe und der rote Kran steht still. Umgeben vom Sommerflor kann ich da richtig entspannen,

und den Blick in den Himmel schweifen lassen.

Der sich je nach Tageszeit und Wetter mal mehr oder weniger spektakulärer zeigt.

Was wohl diese schützende Hand verhindern möchte?

Mit zugekniffenen Augen schaut der Himmel ein letztes Mal, wo dringend Regen benötigt wird.

Der dann auch kam und endlich uns das tägliche Giessen abnahm an diesem Abend.

Da verzog ich mich in den Wintergarten und freute mich, dass Petrus uns mit dem Starkregen auch gleich das Glasdach reinigte.

Keine Viertelstunde später lichtete sich der Himmel wieder und die Sonne zeigte sich durch die Wolkenlücken.

Und zauberte einen doppelten Regenbogen an den frisch gewaschenen Himmel.

Den Sonnenuntergang genoss ich dann wieder auf der Terrasse, mit dem Geruch der feuchten, gereinigten Natur. Herrlich wie gut so ein Sommergewitter sein kann.

Verlinkt bei: Anna, Andrea, Ghislana und Loretta und Wolfgang.

Glücksmomente

Das ist das Schöne am Sommer, wenn die Schmetterlinge vor meiner Nase tanzen. Neulich als ich auf der Gartenschaukel faulenzte, sah ich diesen wunderschönen Schwalbenschwanz.

Zum Glück wartete er auf dem Sommerflieder, bis ich mit meiner Kamera zurück war. Ich machte unzählige Fotos, da der Schmetterling einfach nicht stillsitzen wollte.

Ist das nicht ein Prachtexemplar?

Wenn ich ihn da so sehe, auf der obersten Blüte und darüber den blauen Sommerhimmel, dann denke ich an Andrea und ihr Monatsmotto.

Nicht ganz so farbenprächtig und elegant wie der Schwalbenschwanz, aber nicht weniger schön ist dieser Distelfalter. Er besuchte mich abends als ich alleine auf der Terrasse sass.

Wenn man ihn so aus der Nähe betrachtet, fallen einem die Härchen auf dem Rücken auf. Das kannte ich bei einem Schmetterling gar nicht. Leider sind die Schmetterlinge sehr rar bei uns, ausser dem Kohlweissling fliegt fast kein anderer vorbei.

Sieht ihr wie der mir ins Gesicht schaut? Fast so als möchte er mir sagen, lass mich in Ruhe 🙂

Das sind für mich Glücksmomente, an denen ich mich von Herzen freuen kann.

Das Logo zum Mitnehmen:

Rote Sommersonne

Mein Geschenk ist parat.  Der Inhalt und die Verpackung ist mit viel Liebe selbst gemacht.

Zuerst zum Inhalt: Ich kann mich nicht erinnern, dass die Johannisbeeren, bei uns „Trübeli“ genannt, so früh schon erntereif waren. Ich ernte sie rasch, bevor die Vögel alle stibitzen, ein paar gönne ich ihnen ja.

Am liebsten verarbeite ich die Johannisbeeren zu Marmelade. Damit keine Kerne in der Konfi sind, nehme ich das Passevite und presse das Markt aus. Dann gebe ich ein paar Bio-Zitronenscheiben, die geben eine schöne Farbe, und den Zucker dazu. Ich nehme auf ein Kilo Früchte 800 gr Zucker. Das Ganze lasse ich über Nacht stehen.

Am nächsten Tag koche die Marmelade kurz auf und entferne die Zitronen wieder.

Noch heiss in die bereitgestellten Gläser randvoll einfüllen und sofort verschliessen. Die Etiketten kann man hier selbst gestalten.

Für die schöne Verpackung häkelte ich nach dieser Anleitung aus einem hellen lilafarbigen Garn ein Deckelchen, um die Gläser zu dekorieren, die verschenkt werden.

Dazu häkelte ich eine Kordel mit den Fingern.

So konnte ich die Garnreste von hier gut aufbrauchen.

Da freuen sich sicher nicht nur wir, wenn im Winter etwas Sommersonne auf dem Frühstückstisch steht.

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Rosenduft

In Bischofszell ist wieder Rosenwoche. Ich war gespannt was noch alles blühen wird, ist doch die Rosenblüte schon fast vorbei, wegen dem warmen Wetter. Zu gerne stecke ich meine Nase in die Blüte der Nostalgierose mit ihrem betörenden Duft.

Bei vielen Rosensorten vermisse ich den Duft. Es ist eine spannende Herausforderung festzustellen, ob die jeweilige Königin der Blumen auch duftet oder „nur“ schön aussieht.

Der Kreativität der Aussteller sind keine Grenzen gesetzt. Der Trend dieses Jahr scheint für den Garten Rost und Wasser zu sein. Sei das als Skulptur

oder Wasserspiel.

Sitzgelegenheiten gab es immer wieder, bei einem der vielen Verpflegungsstände oder mitten in der Blumenpracht.

Alle Besucher hatten auch einmal die Gelegenheit über einen roten Teppich zu schreiten.

Wenn ich das nötige Kleingeld oder den geeigneten Platz für so eine Kräuterschnecke hätte, würde mir diese kunstvolle Ausführung gut gefallen.

Die Kulisse des Wakker-Städtchens gibt der Ausstellung einen würdigen Rahmen und lockt daher auch zahlreiche Besucher an.

     

Monatscollage mit viel Natur

Ich kann es fast nicht glauben, aber am Wochenende ist das halbe Jahr schon um. Dabei fühlt es sich für mich an, als habe es erst recht angefangen. Aber nun zum Juni, der bei uns ein Sommermonat war mit viel zu wenig Niederschlag. Ich nutzte die sonnigen Tage und war viel mit dem Velo unterwegs. Die Natur ist im Vergleich mit anderen Jahren etwa zwei Wochen im Vorsprung, als würde es nicht schon so, zu schnell gehen. Vieles scheint dieses Jahr besonders üppig zu sein, die Farbenpracht der Blumen strahlt in der Sonne, das Gemüse im Garten gedeiht prächtig, und auch Beeren und Früchte gibt es reichlich.
Bilder anklicken zum vergrössern.

Ein besonderer Höhepunkt waren die Tage in Meran. Im südlichen Ambiente liessen wir uns verwöhnen. Mit den Fahrrädern erkundeten wir die Stadt und die nähere Umgebung. Und auch die weitere Umgebung mit einem Besuch am Markt in Bozen und einem Abstecher an den Kalterer See genossen wir.

 

    

Es raucht

Schade, könnt ihr den Rauch aus dem Holzhäuschen nicht riechen. Es duftet abwechslungsweise nach Sandelholz oder nach Weihrauch. Das Holzhäuschen ist ein Mitbringsel aus dem Oman, welches ich bei herrlichem Sommerwetter gerne auf der Terrasse rauchen lasse mit den verschiedenen Aromen.

Der Rauch verbreitet nicht nur feines Aroma, er vertreibt auch die lästigen Mücken, wenn ich in den Abendstunden meinen Feierabend geniesse. Dafür brauche ich gar nicht viel, meinen Kindle, etwas süffiges zum Trinken und die Abendruhe, dann kann ich wunderbar den Tag ausklingen lassen.

Übrigens bleibt der Platz neben mir in diesen Tagen immer leer, weil wenn Fussball läuft, leistet mir mein Mann keine Gesellschaft. Wer gerne Platz nehmen und mit mir die orientalischen Düfte und ein Gläschen Sekt geniessen möchte, darf sich gerne melden. Wie sieht es bei euch aus? Schaut ihr Fussball oder müsst ihr die Abende auch alleine verbringen?

Und natürlich surfe ich auch gerne in euern schönen Blogs.