Archiv der Kategorie: Freunde

Ein Sommerabend im Paradies

Wir verbrachten eine wunderbare Zeit in der ländlichen Idylle und liessen uns kulinarisch verwöhnen. Der Bio-Landgasthof liegt paradiesisch mitten in Mostindien, umgeben von Hochstammbäumen, aus deren Äpfeln der hauseigene Apfelsaft gewonnen wird – ob vergoren oder süss, beide Varianten sind ein Genuss. Ein lustiger Wegweiser lädt zum Verweilen ein.

Der Himmel zeigte sich an diesem Abend nach Süden hin in strahlendem Himmelblau mit weissen Schleierwolken,

während im Westen dunkle Wolken aufzogen und eine wunderschöne Stimmung beim Sonnenuntergang erzeugten. Zum Glück blieb es trocken.

An grossen Holztischen sitzt man zusammen und geniesst etwas Feines von der kleinen Karte. Die meisten Produkte stammen in Bioqualität direkt vom Hof. Besonders hervorzuheben ist der Dessert aus Meringue, Schlagrahm und Eierlikör, selbstverständlich aus Eiern von glücklichen Hofhühnern. Die Portion reicht locker für zwei.

Hier auf der Bank zu sitzen und die wunderbare Landschaft zu geniessen, ist wahrlich paradiesisch.

Die Sonne glitzerte durch die Obstbäume, und ich sass einfach da und staunte.

Mein Dessert war bescheidener, aber ebenso köstlich: Thurgauer Mostcreme aus Äpfeln der eigenen Anlage.

Dieser Abend im Bio-Landgasthof war ein unvergessliches Erlebnis, das die Schönheit und den Geschmack der Region perfekt vereinte. Ein wahres Paradies für die Sinne.

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Was lange währt, wird endlich wahr!

Wer erinnert sich noch an meinen 12tel Blick Standort von 2017 von der Bunkerwiese? Das ist jetzt schon sieben Jahre her, und ich wollte euch damals die Veränderungen zeigen, die durch den neuen Spielplatz entstehen sollten. Viele Einsprachen haben das Projekt immer wieder verzögert. Aber was lange währt, wird endlich wahr – und so sieht mein damaliger Standort heute aus. Auf der aufgeschütteten Wiese bei der Hafeneinfahrt ist der neue, attraktive Spielplatz entstanden.
Mit dem Spielplatz «Robinshorn»: hat die Stadt ein Neues attraktives Wahrzeichen bekommen.

Der neu eröffnete Abenteuerspielplatz „Robins Horn“ beinhaltet zwei imposante Aussichtstürme mit Plattformen in 7,4 und 15 Metern Höhe, die durch eine Seilbrücke verbunden sind. Eine Tunnelrutsche und weitere Spielmöglichkeiten sorgen für Spass bei Kindern und Jugendlichen.

Die Tunellrutsche mit 3D Bemalung im Innern.

Darüber hinaus gibt es auch Sitzgelegenheiten im Schatten für Eltern und Betreuer, damit sie ihre Kinder beim Spielen beobachten können.

Weitere Spielmöglichkeiten wie Klettergerüste, Schaukeln und Rutschen bieten Spass und Abenteuer für die jungen Besucher.

Von der Plattform des grösseren Turms bietet sich eine atemberaubende Aussicht in alle Himmelsrichtungen.

Der kleinere Turm ermöglicht nicht nur einen Aufstieg über traditionelle Treppenstufen, sondern auch über ein faszinierendes Kletternetz im Inneren des Turms.

Die Projektleitung des Turmbaus lag bei Susanne Fritz Architekten. Die Inhaberin persönlich hat das Projekt vor acht Jahren entworfen und freut sich, dass es nach einer so langen Zeit doch umgesetzt werden konnte. Wo immer möglich wurde beim Bau das lokale Handwerk berücksichtigt.

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Rosen und Kunst

Die grösste Rosenschau der Schweiz feierte dieses Jahr in der historischen Altstadt von Bischofszell ihr zwanzigstes Jubiläum. Ein Besuch ist für mich jedes Mal ein besonderes Erlebnis. Nehmt bitte virtuell Platz auf dem einladenden Stuhl und geniesst die Schönheiten, die ich für euch eingefangen habe.

Auf diesem blumigen Rundgang durch das schmucke Städtchen begegnet man wunderbaren Rosengärten, Kunst und Kultur, Rosenprodukten, kulinarischen Leckerbissen und diversen musikalischen Aufführungen – alles, was das Herz erfreuen kann.

Das Wakkerstädtchen ist mit seinen historischen Bauten natürlich auch prädestiniert dafür.

Überall auf der Ausstellung findet man einladende Sitzmöglichkeiten, die zum Ausruhen, Staunen und tiefen Einatmen des Rosendufts einladen.

Nicht nur während der eigentlichen Rosenwoche kann man diese Schätze bewundern. Im ganzen Städtchen trifft man auf Rosengärten, wie den wunderschön arrangierten Sinnesgarten hinter der Pelagiskirche, der zum Verweilen einlädt.

Kunst und Handwerk, passend zu Rosen, sind überall wunderbar integriert.

Jedes Jahr gibt es auch Neuzüchtungen zu bestaunen, wie die „Blue Girl“.

Die Rosenwoche ist weit herum bekannt und zieht stets viele Besucher an. Das werdet ihr sicher verstehen, wenn ihr meinen Bericht bis hierhin verfolgt habt.

Eine schöne Inspiration für das nächste Rosenbeschneiden im Garten war mein Gedanke, als ich den Rosenkranz bewunderte.

Immer wieder trifft man auf andere Blumenliebhaber; eine Sitzgelegenheit mitten im Rosenduft bietet sich da geradezu an.

Für eine solche Stele würde ich gerne einen Platz in unserem Garten finden!

Die Dessous mit Rosenmuster widerspiegeln die Ästhetik und die Liebe zum Detail dieser Schau. Ein sinnliches Ende unseres Rundgangs, das die Verbindung von Natur und Kunst auf zauberhafte Weise zum Ausdruck bringt.

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Mein Juni 2024

Der Juni ist bekannt dafür, dass er oft regnerisch sein kann, und dieses Jahr hat er seinem Ruf alle Ehre gemacht: Er war überwiegend nass und grau. Auch wenn ich mir wärmere Tage gewünscht hätte, gab es dennoch Anlass zur Freude: Für den Geburtstag meiner Tochter habe ich fleissig gebacken. Dieser wurde gross gefeiert und weckte viele Erinnerungen. Oft hatte sie in ihrem Leben eher kühles und regnerisches Wetter an ihrem Geburtstag, und ich erinnere mich, dass wir sogar manchmal die Heizung einschalten mussten. Trotz des Wetters konnten wir täglich frisches Gemüse aus dem Garten ernten, auch wenn sich immer wieder ungebetene Gäste einschlichen, die niemand, schon gar nicht in der Küche, haben möchte.
Die kleine Enkelin durfte zu uns in die Ferien und erhellte mit ihrem sonnigen Gemüt die trüben Tage. Ich kontrollierte regelmässig den Wasserstand am See. Bisher ist nur der Uferbereich und die angrenzende Wiese überschwemmt, und ich hoffe, dass es dabei bleibt. Überflutete Keller, wie man von vielen Orten hört, sind alles andere als erfreulich. Über unsere Ausflüge in diesem Monat habe ich bereits berichtet oder werde noch darüber schreiben.

Meine Näharbeiten

Unsere Enkelinnen fahren in die Sommerferien, und ich hoffe, sie finden dort den Sommer! Für sie habe ich luftige Sommerröcke genäht. Die beiden blauen Röcke für die kleinere Enkelin sind Probestücke, um die optimale Passform für ihr eigentliches Festkleid zu finden. Auch für mich habe ich Neues geschaffen: Aus gut erhaltenen, aber viel zu grossen ausgemusterten Kleidern habe ich mir passende Stücke genäht. Dieses Upcycling trägt nicht nur zum Schutz unserer Ressourcen bei, sondern unterstützt auch den Natur- und Klimaschutz.

12tel Blick Juni

Für mein 12tel-Blick-Foto des Monats war es diesmal gar nicht so einfach, den richtigen Zeitpunkt zu finden. Der Juni zeigte sich bei uns sehr nass und grau. Ich fotografiere ungern im Regen, und obwohl es auch einige Tage mit strahlend blauem Himmel gab, war das Wetter meist unbeständig. Mein Foto entstand schliesslich in der letzten Woche, an einem Tag, an dem man nie ganz sicher sein konnte, wann der nächste Regenschauer einsetzen würde.

Das erste Halbjahr.

Das Weizenfeld hat unter dem Starkregen stark gelitten, und viele Halme liegen nun am Boden.

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Ein unvergessliches Geburtstagsfest im Juni

Unser Juni-Geburtstagskind feierte ihren runden Geburtstag und veranstaltete eine grosse Party mit Freunden und Familie. Gerne habe ich mich daran beteiligt, etwas für das Dessertbuffet beizusteuern. Juni ist ja auch Erdbeerzeit, und seit ich denken kann, spielen die einheimischen Erdbeeren am Geburtstag immer eine Rolle. Deshalb habe ich Erdbeer-Tiramisu im Glas gemacht, das bei den Gästen sehr gut ankam. Das freute mich natürlich besonders, da es etwas aufwendig war, die dünn geschnittenen Erdbeeren an die Glaswand zu drapieren – schliesslich isst das Auge mit!

Und weil die Gläser mit Deckel waren, war die Hygiene gewährleistet und der Transport einfacher.

Die kleinen Cupcakes waren so konzipiert, dass sie gerade in den Mund passen und somit ohne Gabel gegessen werden können. Das rosa Topping bestand aus Schlagsahne mit Puderzucker.

Auf den dunklen Keksen war das Topping weiss mit bunten Streuseln – natürlich fürs Auge!

Die beliebten Bananenmuffins gab es mit einer Himbeere in der Mitte und, was man auf dem Foto schlecht sehen kann, ich habe sie mit Goldspray verziert.

Das Fest war einfach wundervoll! Alle haben etwas dazu beigetragen, sei es durch mitgebrachte Speisen, Hilfe bei der Organisation oder einfach durch ihre gute Laune. Es war ein freudiges Zusammenkommen, bei dem gelacht, gefeiert und Erinnerungen geteilt wurden. Besonders die fröhliche Atmosphäre und die liebevollen Details, die jeder eingebracht hat, machten diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Es war genau so wie sich das Geburtstagskind sich vorgestellt hat.

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Ausflug auf den Stoss

Unser diesjähriger Geschwisterausflug führte uns auf den Stoss, ein Naturparadies auf 1’300 m ü. M. in der Innerschweiz.

Es gibt zwei Möglichkeiten, das autofreie Bergdorf zu erreichen. Wir entschieden uns für die Luftseilbahn von Morschach.

An diesem Tag war das Wetter sehr wechselhaft, und die Wolken verdeckten meist die Aussicht auf die umliegende Bergwelt der Innerschweiz.

Der Stoos ist ein beliebtes Gebiet für Familien, sowohl im Sommer als auch im Winter.

Von der Bergstation der Luftseilbahn aus ist es nur ein kurzer Spaziergang ins eigentliche Dorf.

Wir sahen einige herrliche Bergblumenwiesen und ich war immer wieder erstaunt über die Vielfalt der Blumen, die dort wachsen.

Trotz des unbeständigen Wetters blieb unsere gute Laune ungetrübt. Wir hatten vorsichtshalber alle einen Regenschirm dabei, doch brauchten wir ihn letztlich nicht.

Als es leicht zu nieseln begann, machten wir unsere Mittagspause in einem der schönen Restaurants auf dem Stoos. Als Tagesmenü wurde ein Stück Bergkäsekuchen mit Salat serviert. Es sah nicht nur schön angerichtet aus, sondern war auch sehr lecker. Die liebevolle Dekoration fiel uns besonders auf.

Am Fusse des Stoos liegt das Muotatal und in den Gläsern befand sich Wildheuerbier. Interessanter als der Inhalt waren jedoch die schief stehenden Gläser, die auf die steilste Standseilbahn der Welt hinweisen, die auf den Stoos fährt.

Schon bald klarte der Himmel wieder auf und wir machten uns auf den Weg,

um mit der anderen Bahn, die auf den Stoos fährt, wieder ins Tal zu fahren. Die Standseilbahn, die eine maximale Steigung von 110% (47,7 Grad) überwindet, hält den Weltrekord als steilste Standseilbahn der Welt. Dank des automatischen Niveauausgleichs der Kabinen steht man immer auf einer waagrechten Fläche – sehr bequem!

Wir warfen einen letzten Blick auf die Umgebung, aber die Hausberge von Schwyz, der grosse und der kleine Mythen, waren immer noch in dunkle Wolken gehüllt.

Kurz darauf fuhr die Bahn in den Tunnel mit der fast überhängenden Neigung, was bei mir ein Nervenkitzeln auslöste. Ich stand ganz vorne an der Scheibe und erlebte hautnah, wie wir in die Tiefe fuhren.

An der Talstation angekommen, warfen wir nochmals einen Blick auf das Bahntrasse, bevor wir mit dem Postauto zurück nach Schwyz fuhren.

Gemeinsam fuhren wir mit der Bahn nach Hause. Wir hatten einander viel zu erzählen und genossen die gemeinsame Zeit sehr.

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Meine Maifreuden

Mein Mai verging wie im Flug und schon ist wieder der letzte Donnerstag des Monats gekommen, an dem die liebe Birgitt unsere Monatscollagen sammelt. Es hat häufiger geregnet, aber zum Glück immer in Massen, sodass der Boden das Wasser aufnehmen konnte und wir von Unwettern, die es vielerorts gab, verschont blieben. Im Garten blühte es bereits Anfang des Monats in zarten Farben. Die Fliederblüte haben wir fast verpasst, denn Mitte des Monats waren wir in den Ferien und genossen schöne Tage am Meer, wo wir uns verwöhnen liessen. Mit meiner Enkelin habe ich fleissig gebacken und so die Regentage mit süssen Leckereien versüsst. Aber nicht alles fand Anklang. Das Streuselteigmachen bereitete ihr zwar Spass, aber den Rhabarber-Streuselkuchen wird es wohl nur einmal geben! Mit meinen Geschwistern unternahmen wir wieder unseren jährlichen gemeinsamen Ausflug. Am letzten Wochenende fand in der Nachbarstadt eine grosse Flugshow statt, und die Formationen flogen auch direkt über unser Haus.

Genäht habe ich im Mai


Unsere Enkelinnen waren in den Ferien am Meer, und für diesen Anlass habe ich ihnen Sommersachen im Partnerlook genäht. Die grosse Enkelin wünschte sich aus ihrem Lieblingsstoff noch einmal eine kurze Hose, die ich ihr gerne genäht habe – natürlich mit Taschen. Da der Sommer hoffentlich auch bald zu uns kommt, habe ich zwei Kleidchen in Grösse 110 genäht. Für die kleine Enkelin gab es zusätzlich eine weisse Leggings, um ihre zarten Beinchen vor zu viel Sonne zu schützen. Röckchen gibt es noch genug von der grossen Schwester.

12tel Blick Mai 2024


Auf meinem 12tel-Blick-Foto dieses Monats sind die Baumstämme kaum noch zu sehen! Das Rätsel, was auf der Wiese angepflanzt wurde, ist gelöst: Es handelt sich um ein Kornfeld.

Allerdings weiss ich immer noch nicht genau, welche Getreidesorte hier wächst und reift. Vereinzelt blühen auch Kornblumen und Mohn auf dem Feld.

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Oster Blog-Hop

Vor einigen Tagen erreichte mich eine ganz besondere Osterkarte, gesendet von Gabi, der kreativen Seele hinter madewithbluemchen.at.

Bereits das gelbe Couvert, liebevoll mit Tulpen bemalt, weckte meine Neugier und die meiner Enkelin, die gerade bei uns war.

Als ich die Karte öffnete, konnte ich ein staunendes „Wow“ nicht zurückhalten. In meinen Händen hielt ich ein kleines Kunstwerk: Eine exquisit bestickte Karte, die einen Blumenkorb darstellte. Diese feine Handarbeit bestaune ich sehr, denn die Technik des Kreuzstichs ist etwas, das mir weitgehend fremd ist. Meine eigenen Versuche darin liegen schon Jahre zurück, vermutlich noch aus meinen Schulzeiten im Handarbeitsunterricht.

Liebe Gabi, mit deiner Karte hast du mir eine große Freude bereitet. Sie wird bei mir einen Ehrenplatz erhalten. Dieser wunderbare Austausch war Teil von Elfis Oster Blog-Hop, einer Linkparty, die uns Bloggerinnen und Bloggern die Möglichkeit gibt, uns zu vernetzen und gegenseitig zu inspirieren. Durch Elfis Engagement habe ich nicht nur ein beeindruckendes Stück Handarbeit erhalten, sondern auch einen zauberhaften Blog entdeckt.

Meinen Teil des Austauschs habe ich mit Freude erfüllt, indem ich meine Karte an Carolyn, die talentierte Autorin hinter dem Blog Flickensalat, gesendet habe. Ich hoffe, dass sie wohlbehalten im hohen Norden angekommen ist und bin gespannt auf ihren Präsentationstag morgen.

Solche Momente der Verbindung und des Teilens von Kreativität unterstreichen die Freude und den Geist der Osterzeit. Sie erinnern uns daran, wie wertvoll die kleinen Gesten der Aufmerksamkeit sind und wie sie unsere Herzen erwärmen können.

März 2024

Kaum zu glauben, aber das erste Viertel des Jahres ist bereits verstrichen. Unser März begann feierlich im Engadin mit dem traditionellen Chalandamarz , und wir genossen eine wundervolle Zeit im Schnee. Nach unserer Rückkehr stand gleich der erste Geburtstag unserer kleinen Enkelin an – es ist unglaublich, wie schnell sie das erste Lebensjahr hinter sich gebracht hat. Ihr fröhliches Lachen während der Feier war ansteckend und bereitete uns allen grosse Freude. Die Feierlichkeiten gingen weiter, da es noch weitere Geburtstage im Familien- und Freundeskreis gab. Zu diesem Anlass gestaltete ich verschiedene Grusskarten. Die ersten Schlüsselblumen des Jahres, gepflückt aus dem Garten und am Waldrand, fanden ihren Platz in der Vase und brachten Frühlingsstimmung ins Haus. Einen kleinen Luxus gönnte ich mir mit einem Osterhasen mit goldenen Ohren, der nun zusammen mit anderen Hasen für österliches Flair sorgt. Eine lang versprochene Einladung, die auch ein Geburtstagsgeschenk war, wurde endlich eingelöst, was uns einen gemütlichen Nachmittag bescherte. Beim Spaziergang, ob am See oder im Wald, lässt sich überall das Erwachen des Frühlings beobachten – von laichenden Fröschen bis zu verschiedensten Blumenarten. Unser Aprikosenbaum stand bereits Mitte März in voller Blüte, ganze zwei Wochen früher als im Vorjahr. Interessant ist auch der Storch, der regelmässig auf dem Baukran in der Nachbarschaft sitzt. Ich frage mich, ob er auf der Suche nach einem Partner ist. Im Naturschutzgebiet entdeckte ich zudem ein österliches Gesteck aus Weiden, kunstvoll arrangiert auf einem alten Baumstumpf. Meine Clivie blüht bereits den ganzen Winter über in strahlendem Orange. Die beliebten Bananenmuffins kamen mehr als einmal zum Einsatz, stets zur Freude der Familie. Ein weiteres Highlight war der Mutter-Töchter Tag in der Grossstadt, den wir in vollen Zügen genossen. Und als ob all diese Ereignisse nicht schon Grund genug zur Freude wären, steht noch ein weiterer wichtiger Geburtstag diesen Monat an. Ich freue mich schon sehr auf das Osterfest mit der Familie und die gemeinsame Zeit.

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Was habe ich genäht!

In meiner kleinen Nähwerkstatt entstehen oft ganz besondere Stücke, insbesondere wenn es um die Wünsche meiner Enkelinnen geht. Kürzlich erfüllte ich der älteren Enkelin einen Herzenswunsch und nähte ihr ein neues Shirt. Ihr Lieblingstier, das „Chueli“, begleitet sie schon seit ihrer Geburt, und nun ziert es auch ihr neues Lieblingsshirt. Ich werde oft gefragt, ob ich auch für andere nähe. Generell lautet meine Antwort „Nein“, da ich meine Nähkünste vor allem unseren Enkelinnen widme. Doch wie es so schön heisst: Ausnahmen bestätigen die Regel. So kam es, dass ich für eine liebe Person ein rotes Kleid nach Mass fertigte. Mit nur wenigen Angaben gelang es mir, ihr ein Kleid zu nähen, das nicht nur passt, sondern ihr auch ausserordentlich gefällt. Es erfüllt mich mit Stolz, dass ich ihre Vorstellungen so treffend umsetzen konnte. Auch die jüngere Enkelin wurde kürzlich mit einem besonderen Geburtstagsshirt beschenkt, versehen mit einem passenden Aufbügelbild. Sie sieht darin, vor allem mit ihren himmelblauen Augen, einfach zuckersüss aus.

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12tel Blick März

Mein diesjähriger Beobachtungspunkt für den 12tel Blick liegt praktischerweise in meiner Nachbarschaft und ist somit schnell erreichbar. Deshalb entschied ich mich, das Fotografieren meines März-Bildes bis zum letzten Moment aufzuschieben, in der Hoffnung, euch eine von gelbem Löwenzahn übersäte Wiese präsentieren zu können. Doch wie es so schön heisst: Ich hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht, in diesem Fall ohne den „Bauer“. Es stellt sich heraus, dass dieses Jahr auf der besagten Wiese kein Löwenzahn blühen wird. Was genau angepflanzt wurde, konnte ich noch nicht ausmachen, aber ich werde es euch mitteilen, sobald ich mehr weiss. Trotz der unerwarteten Veränderung präsentiert sich die Wiese in einem saftigen Grün, und es dürfte nicht mehr lange dauern, bis die Hochstamm-Birnbäume in voller Blüte stehen.

Das erste Viertel Jahr.

Um den Verlust des erwarteten gelben Farbenmeers auszugleichen, möchte ich euch stattdessen eine andere Wiese zeigen, die wunderschön mit Löwenzahn übersät ist. Es ist ein kleiner Trost und ein Beweis dafür, dass die Natur immer wieder für Überraschungen gut ist.

Alle anderen 12tel Blicke seht ihr bei Eva.

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Monatscollage Januar 2024

Kaum haben wir den Jahreswechsel gefeiert, neigt sich der Januar auch schon dem Ende zu. Bei uns war dieser Monat geprägt von Nässe, grauen Tagen und einigen Eistagen, an denen das Thermometer den ganzen Tag unter Null Grad blieb – brrr, das ist wahrlich nicht meine Lieblingsjahreszeit. Doch es gab auch schöne Momente: Die Eisskulpturen am See, Spaziergänge in der verschneiten Natur oder das gemütliche Zuhause.
Farbenfrohe Akzente setzten die leuchtenden Blumen, die die Stimmung aufhellten. Und dann war da noch das selbstgemachte Bilderbuch, das mir unsere Enkelin geschenkt hat – ein wahrer Herzenswärmer an kalten Tagen. Ich habe mich auch an meinem ersten Cheesecake versucht; sagen wir, er war essbar, aber nicht annähernd so gut wie der reich verzierte Kuchen meiner Enkelin. Was bei mir immer gelingt, sind die Bananenmuffins.
Für die Enkelinnen habe ich je einen neuen Pullover genäht. Nun hat sich das Wetter gewandelt: Am See erleben wir zweistellige Plusgrade. Das weckt die Schneeglöckchen wieder auf, und aus dem Garten konnten wir sogar die ersten Radieschen ernten.

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Neuer 12tel Blick

Lange habe ich darüber nachgedacht, welchen Standpunkt ich für dieses Jahr wählen soll. Voilà, nun habe ich mich entschieden: Es werden die Hochstammbirnbäume sein. Ich bin wirklich gespannt, wie sich das Bild dieser Bäume im Laufe des Jahres verändern wird. Mein gewählter Standpunkt ist ein Gullideckel, der mir dieses Jahr sicher niemand nehmen und von dem aus ich hoffentlich ungestört fotografieren kann. Besonders freue ich mich darauf, mit dem wechselnden Licht zu spielen. Was der Bauer auf der angrenzenden Wiese anpflanzt, bin ich selbst gespannt. Also lasst euch überraschen.

12tel Blicke. Mein Freund der Baum