Archiv der Kategorie: Enkelin

Wem gehört die Badewiese?

Von der Schwaneninvasion bei uns am See zeigte ich bereits Bilder. Lange waren die Schwäne nur am Ufer der Flussmündung in den See. Unzählige weisse Federn habe ich mit der Enkelin gesammelt.

Eigentlich ist das der Platz, wo die Enten sich gerne aufhalten und bei schönem Wetter im Schatten liegen.

Als ich diese Woche wieder an den See ging und mich ihnen näherte, ging das gewohnte Geschnatter los und die ganze Entenschar watschelte ins Wasser.

Ich staunte nicht schlecht als ich sah, dass die Badewiese jetzt von den Schwänen in Beschlag genommen wurde. Die letzten Badegäste müssen sich nun die Liegewiese teilen.

Es scheint fast, als ob die grossen und die kleinen Wassertiere zögern in den See zu gehen,

aber eigentlich können sie ja lesen!

Dieser Schwan liess sich nicht stören von mir, auch nicht, als ich vor ihm in die Knie ging, um zu fotografieren.

Ich sehe die weissen Schwäne lieber im Wasser, wenn sie majestätisch über das Wasser gleiten.

Einige Besucher getrauen sich sicher nicht, auf die Parkbänke zu sitzen.

Schilder, DND, Himmelblicke, Herbsglück, Samstagsplausch.

Spätsommerfloor

Fast hätte ich dieses Jahr vergessen zu zeigen, wie üppig es im Garten und rund ums Haus blüht. Die Zinnien gehören zu meinen Lieblingsblumen und ich säe sie jedes Jahr Ende März selbst aus. Nicht immer klappt es, wie heuer mit der Blütenpracht. Selbst im Schatten leuchtet das Rot einem von weitem entgegen. Unzählige Sträusse habe ich geschnitten. Auch der Enkelin ihre Lieblingsbeschäftigung ist es, Blumen zu schneiden. Sie verschenkt sie dann mit einem strahlenden Gesicht.

Die Cosmen verschönern unseren Garten mit ihren zarten Farben.

Vor dem Eingang zum Teich sind die dunkelroten Cosmeen von alleine gewachsen. Ich freue mich jedesmal, wenn ich nach Hause komme. Sie trotzen auch der Trockenheit, die wir in den letzten Wochen wieder hatten, weil Wasser gibt ihnen da keiner.

Unsere Tomatenernte ist für dieses Jahr fast zu Ende. Unzählige Gläser mit eingekochten Tomaten lagern bereits im Keller. Damit die Rabatte nicht ganz so leer ausschaut, lassen wir die Cosmen, die sich alle selbst aussamen, wachsen.

Mein Spätsommerfloor sende ich zu Rot, DND, Beste Zeit, Sommerglück, Freutag.

Vollgepackter August

Den August starteten wir in unseren Familienferien in Scuol im Unterengadin und genossen die Natur und die gemeinsame Zeit. Ich spazierte viel durch das schmucke Dorf mit der kleinen Enkelin, wenn die Erwachsenen am Wandern waren. Mit der grossen Enkelin habe ich Muffin und Zucchini-Schnecken gebacken. Wieder zu Hause erwartete uns die grosse Hitze, die fast den ganzen Monat anhielt. In den letzten Augusttagen haben sich die Tempetraturen halbiert und der grosse Regen hat eingesetzt. Die Abende am See, im Openair Theater oder ein Abendessen, gehören bei uns zum Sommer dazu. Die Enkelin wollte unbedingt Schwanenfedern (von denen gibt es aktuell mehr als genug) sammeln, wer weiss, was wir daraus basteln werden. Aus dem Garten gab es immer wieder schöne Blumensträusse und auch ganz viel Gemüse zum Ernten und Verarbeiten. Die Sandskulpturen halten wohl dieses Jahr nicht so lange, weil der heftige Regen ihnen zusetzt. Den wunderschönen Sonnenaufgang über dem See verpasse ich als Langschläferin, darum schenkte mir meine Freundin das Bild. Bei ihr im Badehaus am See genoss ich selbstgemachtes Manogeis.

Die Bilder können zum Vergrössern angeklickt werden.

Gestreiftes

Genäht habe ich im August nicht viel, die Nähmaschine hatte Sommerpause. Auf Wunsch nähte ich für einen speziellen Anlass ein schwarz-weiss-gestreiftes Kimono-Tee Kleid. Das gestreifte Kleid mit dem Wasserfallkragen ist eine Martel und hängt in meinem Kasten bis zu ihrem grossen Auftritt.

Monatscollage, DND, Himmelsblicke, Sommerglück, Samstagsplausch, gemeinsam werkeln, DvD, Creativsalat. Lieblingsstücke.

Garten Update

Schon länger habe ich keine Bilder mehr aus unserem Garten gezeigt. Daher wächst und gedeiht es dieses Jahr wunderbar bei uns. Wir ernten jeden Tag Gemüse und Früchte und das von allem viel mehr als wir essen können. Gerade gestern habe ich bei einer Aussentemperatur von weit über dreissig Grad sieben Kilo Bohnen Blanchiert, die mein Mann in den Schattigen Morgenstunden abgelesen hat. Die sind jetzt versorgt im Tiefkühler und bereichern unser Essen im Winter. Das tägliche Giessen gehört dazu und die Regentonnen müssen leider mit Leitungswasser gefüllt werden.

Den Rotkohl, Wirz, Randen und Sellerie ernten wir später wenn man wieder deftigere Kost isst. Bei diesem heissen Sommer sind Salate gefragt und davon gibt es auch genügend.

Ganz alles muss mein Mann nicht alleine schaffen, da gibt es unsere kleine Helferin, die gerade dabei ist, Kartoffeln aus der Erde zu graben, die sie im Frühjahr selber gesteckt hat.

Von den Gurken und Karotten stärkt sich die Enkelin direkt.

Was mich besonders freut, der kleine Schatz will auch immer Blumen pflücken und die verschenkt sie dann gerne.

Die Zinnien sind dieses Jahr auch besonders schön, da muss ich meinen Mann auch einmal ein Kränzchen winden, denn der Gemüsegarten gehört zu seinem Arbeitsbereich und er mag die Blumen auch sehr gerne.

Das ist seine Lieblingsdahlie dieses Jahr, da sagte die Enkelin zu mir, dieses schneiden wir nicht ab, die gehört dem Grosspapi.

DND, Bodennah, Sommerglück, Samstagsplausch, Freutag, Rot

Bananen-Muffins

Ich musste die Enkelin nicht überreden als ich sie fragte, ob wir mit den reifen Bananen Muffins backen sollen in den Ferien. Wir hatten ja ein ganzes Ferienhaus für uns allein und die Küche war sehr gut ausgestattet. Mit grossem Eifer zerdrückte sie Bananen und mischte die übrigen Zutaten. Natürlich mussten die kleinen Händchen immer wieder naschen, ob der Teig auch wirklich gut ist.

Das Rezept ist super einfach und weil die Zutaten mit Tassen abgemessen werden, braucht es auch keine Waage.
Zuerst drei sehr reife Bananen gut zerdrücken. Dann dreiviertel Tasse Zucker, ein Ei und ein halber TL Salz dazu mischen. Dazu kommt ein Drittel Tasse geschmolzene Butter. Eineinhalb Tassen Mehl mit einem gestrichenen TL Natron und einem gestrichenen TL Backpulver unter die Masse heben. Wir mischten noch eine halbe Tasse gemahlene Mandeln und Schokowürfel dazu. Die Masse in Muffinformen füllen und bei 180° ca. zwanzig Minuten backen.

Bis die anderen Familienmitglieder vom Wandern zurück kamen, waren die ersten Muffins schon gegessen und die Enkelin servierte stolz ihre selbst gemachten Küchlein.

Das Rezept ist wirklich sehr einfach und allen, die probierten, schmeckten die Muffins sehr gut. Das Rezept eignet sich auch hervorragend, um mit Kinder zu backen.

Creativsalat, DvD, gemeinsam Werkeln. Freutag

Brunnentour Scuol

Diesen Sommer waren wir bereits zum vierten Mal in Scuol in den Ferien. Scuol im Unterengadin ist dank seiner Heil- und Mineralwasserquellen auch als Kurort bekannt. Insgesamt entspringen auf dem Gemeindegebiet von Scuol über zwanzig Mineralquellen. Ihre Vielfalt verdanken sie der geologischen Besonderheit des Unterengadins. Man trifft diese Quellen überall in Scuol an, sei es bei den öffentlichen Brunnen oder im Mineral- und Gesundheitsbad Bogn Engiadina. Gleich beim Eingang kann man von drei ganz Unterschiedlichen Mineralwasser trinken.

Der Geschmack einiger Mineralwasser ist sehr gewöhnungsbedürftig.

Sehr lohnend ist eine Scuoler Brunnentour. Die Tour führt an Dorfbrunnen vorbei, an welchen direkt ab Hahn natürliches Mineralwasser degustiert werden kann. Oft gibt es zwei Wasserhähnen, aus dem einen fliesst normales Trinkwasser, aus dem anderen kohlensäurehaltiges Mineralwasser. Wegen der Mineralien ist das Wasser orange-rötliche gefärbt. Auf dem Foto sieht man ein stattlicher Brunnen mit schönem Blumenschmuck, inmitten alter, gut erhaltenen Engadinerhäuser.

Der grösste Brunnen in Scuol befindet sich im Unterdorf und hier fliesst gleich eine Mineralwasser-Mischung.

Auf einem Spaziergang im alten Dorfteil von Scoul trifft man auf ganz viele typische Engadinerhäuser mit ihren reich verzierten Sgraffito Fassaden.

Bei Sgraffito handelt es sich um eine alte, italienische Kratztechnik. Dieses aus der Renaissance stammende Kunsthandwerk ist auch heute noch typisch für das Erscheinungsbild vieler Häuser in Graubünden und kann an den Fassaden von alten und auch neuen Häusern bewundert werden.

Bei diesem reich verzierten Haus gibt es viel zu bestaunen. Nebst den kunstvollen Sgraffitos ziert eine Sonnenuhr die Fassade. Aber unser Augenmerk galt der wunderschön geschnitzten Bank vor dem Haus.

Schon etwas verwittert steht sie direkt an der Strasse

Von der Brücke, die über den Inn führt, hat man einen schönen Blick auf die Dorfkirche und unseren Ferienort, wo wir einen schönen Familienurlaub hatten.

Samstagsplausch, Himmelsblicke, Sommerglück, Moatsspaziergang,

Alpenflora

Ich war mit meiner Familie in den Ferien im Unterengadin. Diese Ferien sind bei uns schon fast zur Tradition geworden. Der Laptop blieb zu und ich war weniger am Bloggen. Dafür fotografierte ich viel. Bis alle Bilder aussortiert und bearbeitet sind, braucht es Zeit und Musse.
Wir hatten wunderbares Wanderwetter und konnten die blühenden Wiesen und die Alpenflora im Unterengadin geniessen. Mal war der Himmel bedeckt und dann wieder stahlblau. So liess das Licht die Natur immer wieder anders erscheinen. Für die verschiedenen Naturprojekte zeige ich euch ein paar Bilder von den Alpweiden mit einer Blumenfülle, die man im Unterland fast nicht mehr findet.

Aber auch in den Dörfer sah man satte Blumenwiesen auf den raren freien Flächen, die es noch gibt.

Bei dem blühenden, blauen Eisenkraut sass ich genauso gerne für eine Rast wie in der Alpwirtschaft weiter unten.

Auf dem nächsten Bild sieht man die Küchenschelle, kurz vor der Blütenreife – eine typische Trockenpflanze.

Kein Autolärm und keine Abgase stören die saubere Bergluft. Die Atmosphäre ist ruhiger und entspannter und sorgt für ein Stück Lebensqualität. Da lohnt es sich auf einem der vielen Bänke die Aussicht auf die Unterengadiner Bergwelt zu geniessen.

Ganze Teppiche Moor Erika, auch Heidekraut genannt, lag vor uns auf dem Weg zum Moorsee. Unsere grosse Enkelin traute sich sogar, in dem kalten See ein kurzes Bad zu nehmen.

Das waren ein paar Impressionen aus dem Unterengadin. Es folgen noch mehr Beiträge, die ich euch noch zeigen möchte.

An erster Stelle standen unsere zwei Enkelinnen, die es auch sehr genossen, dass so viele für sie da waren und immer jemand von uns Erwachsen Zeit hatte, um ihre Wünsche zu erfüllen. Wir hatten es rundum einfach schön, genauso wie ich es am liebsten habe.

Bodennah, DND, Sommerglück.

Handverlesen von der Enkelin

Ich freue mich, dass unsere Enkelin so grosse Freude an schönen Blumen hat. Als sie neulich mit Grosspapi im Garten war, wollte sie unbedingt von den Blumen pflücken. „Von der und der und die und die auch noch“ so befahl sie ihm, was er für sie abschneiden soll. Herauskam der wunderschöne Sommerblumenstrauss. Zusammen mit Grosspapi suchte sie die passende Vase aus und nun stehen die farbigen Gartenblumen auf unserer Terrasse.

Freitagsblumen. Sommerglück, Freutag.

Partnerlook

Als ich den gestreiften Jersey sah, wusste ich sofort, was ich damit nähen werde. Also wurde ein Coupon gekauft, gewaschen und gleich zugeschnitten. Aus rotem Jersey schnitt ich das Oberteil zu und nähte Flügelärmel, mit gekräuseltem Saum, an. Der locker fallende Rock bekam mit dem gekräuseltem Saum auch noch etwas Schwung. Und schon war das Sommerkleidchen für die grosse Enkelin fertig. Ob es ihr auch so gut gefällt wie mir?

Für die kleine Schwester nähte ich aus dem roten Stoff einen Body. Mit Grösse 62 ist es wichtig, gut eingepackt zu sein. Die farbigen Ärmel und das Rockteil sind gleich wie bei der grossen Schwester.

Ich bin ganz verliebt in meine neuen Kleidchen und wenn ich mir unsere beiden Enkelinnen darin vorstelle, macht mich das einfach nur glücklich. Zum einen natürlich, dass wir zwei so herzige Schätzchen haben und zum anderen, dass ich für sie nähen darf.

Rot, DvD, Creativsalat, Kinder Allerlei, gemeinsam Werkeln, Froh und Kreativ, Lieblingsstücke, Freutag,

Mein abwechslungsreicher Mai

Mein Monat begann mit Urlaubstagen in Südtirol, mit Wandern, Ausruhen und Geniessen bei schönem Frühlingswetter in einer wunderschönen Natur. Zum Muttertag hat mich die Enkelin überrascht mit einer liebevoll gestalteten Karte und einer gefilzten Herzseife, die sie mit ihrem Gotti gebastelt hat. Es regnete viel und der Mai war auch etwas zu kalt, aber im Garten gedeiht alles prächtig und zurzeit blühen die Akeleien in bunten Farben. Wir ernten schon fleissig zarten Salat, den ich gerne mit farbigen Leckereien dekoriere. Aus den ersten einheimischen Erdbeeren habe ich eine Roulade gebacken. Die Rhabarbermuffins nahm ich an unseren Geschwisterausflug mit, den wir dieses Jahr vom Bodensee an den Genfersee machten. Mit der Bahn fuhren wir ins Berner Oberland und mit dem Panoramazug nach Montreux am Genfersee. Der Mai hat noch ein paar Tage und Pfingsten soll voraussichtlich wärmer und sonnig werden.

Die Bilder können zum vergrössern angeklickt werden.

Genäht habe ich auch

Der Sommer lässt noch auf sich warten, trotzdem nähte ich für die Sommergarderobe der älteren Enkelin verschiedene kurzärmlige T-Shirts. Aus dem rotgeblümten Stoff nähte ich auch für mich ein Raffinessa T-Shirt. Neuerdings nähe ich wieder kleine Grössen, was schon eine Umstellung ist, aber es macht grossen Spass. Wer weiss, wie lange noch die Enkelinnen gerne meine genähten Sachen tragen. Das schwarz-weiss gestreifte Kimono Tee ist für mich.

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