Alle Beiträge von Pia Stähli

Gehöre der Generation 50+ an. Mami von 2 wunderbaren Töchter. Lebe in Harmonie mit meinem Partner. Weltoffen und Neugierig.

Damhirsche

Beim Vorbeifahren entdeckte ich diese schönen Damhirsche am Waldrand. In einem Gehege waren sie gemütlich am Fressen.

Es scheinen Jungtiere zu sein. Aus der Nähe sah man ihr schönes Sommerfell.

In der freien Natur ist es nicht so einfach, diese Tiere zu beobachten. Zum Glück habe ich an meiner Kamera einen genug grossen Zoom.

Neugierig, aber mit einem gebührenden Abstand, beobachteten wir uns eine Weile.

Da nur männliche Damhirsche ein Geweih bekommen, scheint hier der Vater auf ein Junges aufzupassen und zu beschützen.

Meine tierische Begegnung sende ich zum

 

Drahtkugeln

Letztes Wochenende besuchte ich einen Benefiz-Workshop zugunsten von FH Schweiz. Unter kundiger Anleitung von Esther stellten wir Drahtkugeln her. Alles war bereits schön vorbereitet. Nach einer gründlichen Einleitung über die richtige Arbeitsweise begann jeder in der Gruppe auch schon bald den Draht zu wickeln. Als Formhilfe eignen sich Wasserbälle gut. Es wird unterschieden, ob der Draht rosten oder blank bleiben soll. Je nachdem nimmt man die entsprechende Drahtrolle. Der Anfang ist am schwierigsten wie bei so vielem.

Einige Anschauungsbeispiele hat Esther uns bereitgelegt. Ob gefüllt oder dekoriert, da ist die Fantasie jedes einzelnen gefragt.

Obwohl wir alle konzentriert arbeiteten, schaffte niemand mehr als eine Kugel an diesem Morgen. Ich hatte eine genaue Vorstellung, was für Kugeln ich machen möchte. Und ich weiss auch schon ganz genau, wo meine Kugel vor sich hin rosten wird.

Vreni hat den Workshop organisiert. Das Geld vom Workshop setzte sie für ein Wasserpumpenprojekt in Burundi ein. Sie betreut die Organisation FH Schweiz schon 10 Jahre ehrenamtlich. Sie war auch schon mehrmals in Afrika und überzeugte sich vor Ort, dass die Spendengelder gut angelegt sind.

Dank dem unentgeltlichen Einsatz von Esther, die kompetent den Kurs betreute und helfend zur Seite stand, konnten alle Teilnehmer mit einer selbstgemachten Drahtkugel nach Hause gehen.

   

Herbstliche Blumen

Nicht nur vor dem Haus blüht es wunderbar zurzeit. Mein Strauss in der Hergiswiler Glasvase ist ein Querschnitt aus dem Garten, Dahlien in diversen Farben und Formen, gelber Sonnenhut, Zinnien und dazu ein paar Stängel von der Fetthenne. Das Grünzeug ist von noch nicht blühenden Bettagsblumen.

Für Lotta, die gerne herbstliche Blumen sehen möchte, habe ich eine Galerie zusammengestellt von diversen Blumen aus unserem Garten. Die Bilder werden beim Anklicken grösser.

Mit jeder halben Drehung sieht mein Blumenbouquet anders aus. Frisch geschnitten halten sie schön lange in der Vase und bei dem wechselhaften Wetter ist es ein schöner, farbiger Blickpunkt auf dem Tisch.

 Gartenglück  

Kräutersalz

Jetzt ist der Zeitpunkt noch günstig, um Kräutersalz nach dem Mazerationsverfahren selbst herzustellen. Für mein Kräutersalz habe ich ganz viele aromatische Kräuter im Garten geschnitten, wie Liebstöckel, Thymian, Oregano, Majoran, Rosmarin, Petersilie, Schnittlauch und Basilikum. Am besten duften die Kräuter an einem sonnigen Tag, die ätherischen Wirkstoffe sind dann am intensivsten. Bei mir kommt zusätzlich noch eine scharfe, rote Chilischote dazu. Die Kräuter kommen mit der doppelten Menge Salz in ein grosses Glas, und werden mindestens sechs Monate im Kühlschrank gelagert. Das Glas in dieser Zeit nicht mehr öffnen, so kann die Mazeration stattfinden.

Für die weitere Verarbeitung kommt das Salz mit den Kräutern nach der Lagerung auf ein Backpapier, und wird im Backofen bei 60 bis 80 Grad getrocknet. Dabei die Backofentüre leicht geöffnet halten. Das Salz wird steinhart, und muss in einer Mühle (Getreidemühle) gemahlen werden. Das Pulver wieder luftdicht in Gläser lagern.

Das Kräutersalz kann man in der kalten Küche verwenden, oder die warmen Speisen am Schluss damit abschmecken.

Ich verschenke auch gerne ein Gläschen. Was wäre zu der Hauseinweihung passender gewesen, als ein selbstgemachtes Brot und Salz

 

   zum mitnehmen ♥ 

Wasser

Das Thema bei Lottas Bunt ist die Welt  ist Wasser.
Dieses Thema ist einfach für mich, da das Schwäbische Meer direkt vor meiner Haustüre liegt. Immer wieder zieht es mich an den See. An lauen Sommerabenden kann man den Tag wunderbar am Ufer sitzend ausklingen lassen.

Das grosse Wasser ist aber auch ein wichtiger Wirtschaftszweig, sei es die ganzjährige Fährverbindung oder…

die verschiedenen Kursschiffe, die während der Sommermonate verschiedene Rundfahrten mit Erholungssuchenden machen.

Auch viele Hobbykapitäne beleben das Bild auf dem Wasser.

Und dann gibt es natürlich neben all den Schiffen ganz viele Wassertiere auf dem See. Von den stolzen Schwänen gibt es bei uns mehr als genug.

Ganze Entenfamilien sonnen sich auf den warmen Steinen am Ufer.

Die Möwen verteidigen ihre Stange vor dem Aussenseiter. Solche Momente am Wasser sind unbezahlbar und ich bin mir bewusst, dass mein Zuhause dort ist, wo viele gerne in Urlaub gehen.

Unbezahlbare Augenblicke sind für mich einen Sonnenuntergang auf dem Wasser zu erleben. Wenn ich das direkt vor der Haustüre erleben kann, ist das genauso wie ich es am liebsten mag.

 

Cosmea

Bei uns vor dem Haus gewannen die Kosmeen ganz klar die Oberhand. Jedes Jahr wachsen sie zahlreich aus den Plattenritzen, ohne dass ich etwas dafür tun muss. Oder eigentlich doch: denn wenn es nach meinen Mann geht, wäre auf dem Weg gähnende Leere, damit man frei über die Gehwegplatten laufen könnte. Da haben wir ganz unterschiedliche Ansichten, was wo wachsen und blühen darf. Eigentlich reifen da auf der Südseite jedes Jahr meine Tomaten. Wer genau hinschaut, sieht auch die Tomatenstangen hinter den Schmuckkörbchen.

Für das giessen der Tomaten, muss man die hochgewachsenen Herbstblumen ganz sorgfältig zur Seite schieben.

Fleissig werden rosa und pinke Blumen für die Vase abgeschnitten. Ich weiss nicht wie es bei euch ist, bei mir sind eigentlich immer die gleichen Blumen in derselben Vase. Die Kosmeen werden z.B. immer in die schwarze Kupfervase gestellt.

Die zarten Blütenblätter sind fast durchsichtig.

Wenn man fleissig die Schmuckkörbchen schneidet, blühen sie bis zum ersten Frost in ihren satten Farben weiter.

 Mach mit :-)  Gartenglück

 

Sektor 1

Ich besuchte mit meiner Familie das Stück Sektor 1 von Karl’s kühne Gassenschau. Das Programm versprach eine aufregende, betörende und herzerwärmende Aufführung.

Gespielt wird auf einer Freiluftbühne, die im Industrieareal steht. So steht für das Bühnenbild und die Requisiten viel Platz zur Verfügung.

Verschiedene Restaurants laden ein, um vor und nach der Vorstellung gemütlich zusammen zu sitzen und den warmen, schönen Sommerabend zu geniessen. Die Loungeecken waren umgeben von Disteln und vielen Gräser und Blumen.

Am Anfang war das Spielgelände schön aufgeräumt. Das sollte sich während der Aufführung noch ändern.

Die Vorstellungen von Karl’s Kühne Gassenschau sind bekannt für viel Spektakel und vielen speziellen Darbietungen. Das fing schon an als mit dem tinguelyartigen Putzmobil vorgefahren wurde.

In verblüffenden Szenen und mit verrückten Maschinen wurde eine Zukunft in einer unaufgeräumten Welt voller Abfall inszeniert.

Es gab auch nachdenkliche Szenen mit intensiven Gefühlen, die zum Nachdenken anregten.

Der gutsortierte Abfall fiel am Ende buchstäblich unsortiert vom Himmel und bedeckte bald die aufgeräumte Bühne. Eine Show, die die Ver-müllung der Welt dokumentiert.

Ich hatte schon ein paar Stücke von Karl’s kühne Gassenschau gesehen und wusste, dass es wild und auch etwas verrückt werden wird. Aber dieser Truppe ist es gelungen, mich zu überraschen und ins Staunen zu versetzen.

Wir genossen den Spätsommerabend gemeinsam, genauso wie ich es am liebsten mag.

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