Cabaret

Zu Weihnachten bekam ich von meiner Tochter dieses liebevoll verpackte Papierröllchen geschenkt.

Es war eine Eintrittskarte für die Vorstellung CABARET – Das Musical im Bernhard Theater. Letzten Sonntag war es dann so weit.

Von der adretten Platzanweiserin wurden wir an unseren Tisch begleitet. Wir hatten sehr gute Plätze mit freier Sicht auf die Bühne im voll besetzten Theater.

Vor der Aufführung verkürzten die Tänzer mit Schattenspielen die Wartezeit.

Das Stück ist mit prominenten Stars und Sternchen aus der Schweizer Unterhaltungsszene besetzt. Wir beide sind unvoreingenommen an die Vorführung gegangen. Kannten also die  Geschichte nicht.

Das Stück spielt sowohl in der imposanten Kulissen des Kit Kat Clubs, als auch in einer verruchten Pension in Berlin 1929. Neben viel pompöser Inszenierung, hinterlässt das Stück bei einem auch eine gewisse Beklemmung. Die Geschichte spielt in einer Welt zwischen Glanz und Abgrund, und hat darum nichts an Aktualität verloren.
Uns beiden hat es sehr gut gefallen und wir haben wieder einmal erlebt, was mit Kunst alles möglich ist.
Ein Nachmittag ganz nach meinem Geschmack, so wie ich es am liebsten mag. Eine kleine  Kostprobe:


Geteilt bei Andrea, Rita, Katrin

Schnee: Arbeit und Vergnügen

Damit man sicher aus der Garage fahren kann, war ein Fitnessprogramm nötig. Wie gut wenn man nicht selber Schnee schaufeln muss, sondern Bilder für das Projekt CU machen kann.

Nicht nur Sonnenuntergänge am Strand sind schön, sondern auch die Morgenröte an einem Wintertag ist ganz zauberhaft.

Es schneite munter weiter und es wurde den ganzen Tag nicht richtig hell. Da fühlte sich der Sonnenschirm sicher überflüssig.

Wir haben in der Gegend nur einen einzigen Schlittelhang und der ist dieses Jahr wieder einmal befahrbar.

Auf diesem Hügel hatten bereits meine Kinder ihre ersten Schlittelvergnügen oder ihre ersten Versuche mit Skier.

Es war bitterkalt und es wehte eine eisige Bise. Dies hielt die Kinder nicht davon ab, mit ihren Bobs den Kirchenhügel hinunter zu fahren. Zum Glück wärmt so ein Glas Orangenpunsch wieder auf.

Keiner zu klein, ein Bobfahrer zu sein. Wie tat mir doch der Kleine leid, so ganz ohne Handschuhe. Ich fror beim Fotografieren sogar mit Handschuhen.

bei Siglinde  DND-wieder jeden Donnerstag bei Jutta  bei Lotta

Zum Wohl, Prost, Salute, A votre santé, Cheers, Cin Cin

 bei Lotta

Zu einem besonderen Anlass, in geselliger Runde oder wenn es etwas zu feiern gibt, manchmal stösst man gerne mit etwas besonderem an. Wirkungsvoll kann man ein Getränk mit Trockeneis in Szene setzen. Besonders effektvoll wirkt es bei gedämpftem Licht.

Auch unterwegs an einem besonderen Ort schmeckt ein Getränk gleich doppelt gut. Einen Hugo oder Aperol Spritz bekommt man heute fast überall, aber dieser Hauscocktail war besonders lecker. Wer erkennt, wo diese Aperitifs genossen wurden, dem spendiere ich gerne einen Drink.

Aber nicht nur auf den Inhalt auch auf die Form kommt es an. Und zum Anstossen auf das Ja-Wort dürfen es schon persönliche Champagnergläser sein.

Sehr originell serviert, schmeckt das einfachste Getränk gleich besser. Die Aperolperlen waren einen ganz besonderen Geschmack im Gaumen.

Kuchenauswahl

Weil ich mich nicht entscheiden konnte, welchen Kuchen ich diese Woche backen möchte, gab es eben zwei. Bei diesem kalten Winterwetter kann man auch ein bisschen mehr Energie vertragen. Von dem Schoggikuchen mit getrockneten Aprikosen habe ich das Rezept schön länger aufgehoben. Ich mag klare Anleitungen in Rezepten und wenn die Zutatenliste in der Reihe der Verarbeitung aufgeschrieben ist.

Zum Beispiel bei diesem  Zitronen-Mohnkuchen, den ich auch gebacken habe, muss man das Rezept zuerst sorgfältig durchlesen, sonst passieren Fehler. Wie ärgerlich wenn auf einmal am Schluss steht, dass die Hälfte des Zuckers, der schon am Anfang verarbeitet wurde, für die Glasur benötigt wird. Grrrr!

Mein Einsatz hatte sich gelohnt und beide Kuchen gelangen mir. Noch in der Backform sahen sie sehr „gluschtig“ aus und richten köstlich.

Damit man beide Kuchen kosten kann, habe ich mir angewöhnt, kleine Stücke zu schneiden. Die Gäste hatten klare Favoriten, entweder man liebt Schokolade oder Zitrone! Ich mag eben beides und die Fastenzeit kann warten.

Inspirieren möchte ich alle bei Andrea, Rita und Katrin.

Entenbesuch

Nicht nur wir Menschen besuchten uns gerne gegenseitig über die Festtage. Dieses Entenpaar wartete am Ufer ebenfalls auf ihren Besuch.

Schon bald kamen die Gäste angeschwommen.

Es war ein fröhliches Entengeschnatter zwischen den Jahren. Was die sich wohl alles zu erzählen hatten?

Sie blieben eine ganze Weile beieinander. Es machte Spass der munteren Schar zuzuschauen.

Weil Jutta jetzt wieder den DND  sammelt, schwimmt mein Beitrag zu ihr.

DND-wieder jeden Donnerstag

Alles Rund

Auch nach den Festtagen haben wir Hunger. Als ich dieses Rezept sah, wollte ich es Mal ausprobieren. Diese Woche war es soweit. Weil wir nicht so viele am Tisch waren, reichte ein Filet. Ich schnitt es in der Mitte auf und verteilte darauf die leckere Füllung aus getrockneten Apfelschnitzen, Cranberries, Toast und Petersilie.

Das Filet wurde dann zusammengeklappt und in Bratspeck gewickelt. Von den Festtagen blieb noch ein Blätterteig übrig, und so wurde die Filetrolle in den Teig eingepackt und im vorgeheizten Ofen bei 200° 25 Minuten gebacken.

Dazu gab es Bohnen aus dem eigenen Garten, angebraten mit dem übrigen Bratspeck.

Die Karotten passten farblich dazu.

Ein wirkliches Festmahl auch nach den Festtagen.

Weil Lotta alles was Rund ist sehen möchte, geht mein Gaumenschmaus zu ihr.

Zur Werkzeugleiste springen