Als ich neulich im Wald unterwegs war, leuchteten mir plötzlich weisse Punkte entgegen. Ich wunderte mich was dort wohl blühte. Neugierig wie ich bin, ging ich näher und war ganz überrascht von den weissen Pilzen an dem Baumstamm.
Die Pilze waren ganz hart und fest am Stamm angewachsen. Wie lange der Baum wohl schon gefällt am Boden liegt?
Mit dem grünen Moos und dem getrockneten Laub wirkte es wie ein richtiges Kunstwerk der Natur.
Die exotische Helikonia, auch Paradiesvogelblume oder Hummerschere genannt, ist in Asien ein immergrüner Strauch. Von dieser tropischen Pflanze gibt es ca. 100 bis 200 Arten.
Die rote Hummerschere aus dem Regenwald sieht man auch bei uns in vielen Blumengestecken. Meine Fotos habe ich im Botanischen Garten in Singapur aufgenommen.
Auf unserer Reise haben wir die wunderschöne Blume in vielen Hotelhallen und Restaurants angetroffen.
In unserem Badehotel am Strand wurde abends oft eine grosse Tafel vorbereitet für ein Bankett und auch da durften die Blumengestecke nicht fehlen. Wer möchte nicht auch einmal in solch einem Ambiente Platz nehmen am Tisch?
Weil der Tisch doch recht leer war, habe ich für DigitalArt etwas nachgeholfen. Sieht doch gleich etwas festlicher aus. Aber eigentlich ist es bei dieser Aussicht gar nicht nötig, und vor Ort hat man zusätzlich noch das Meeresrauschen.
Ach ja, fast hätte ich es noch vergessen: die Gäste reisten mit diesen roten Boliden an.
Eva sucht auch dieses Jahr wieder jeden Monat unsere Fotostandpunkte und stellt die Linkparty für uns bereit, dafür von mir ein herzliches Dankeschön. Lange habe ich mir überlegt, welchen Blickwinkel ich für das Jahr 2020 nehmen soll. Es war ja nicht so einfach meinen letzten 12tel Blick zu toppen, für den ich viele Komplimenten bekam. Meine Entscheidung viel auf den Teller, den ich jeden Monat mit etwas füllen werde. Ihr dürft also gespannt sein.
Zum Auftakt im Januar liegt ein typisches Wintermenü auf dem Teller. Alles ist aus einer Pfanne. Zuerst Zwiebeln und Knoblauch in Butter andünsten. Dann Kartoffeln, Karotten und Lauch in mundgerechte Stücke schneiden und kurz mitdünsten. Jetzt immer nur soviel Wasser beifügen, dass die Flüssigkeit aufgesaugt wird. Würzen mit Gemüsebouillon und mit getrocknetem Thymian. Eine Scheibe Frischlachs lege ich ein paar Minuten auf das Gemüse und ein feines Winteressen ist parat.
Jetzt bin ich gespannt, was sich die anderen Teilnehmer für 12tel Blicke ausgesucht haben.
Da wir auch den letzten Donnerstag im Monat haben, sucht Birgitt unsere Monatscollagen. Der Januar war für mich gefühlt nur grau, da zog es uns öfters über den Nebel an die Sonne. Zum Glück hatten wir doch noch ab und zu Sonnenschein, und mein Besuch bei den Singschwänen, die einige Tage bei uns am See waren, konnte etwas länger dauern. Kulturell hatte der Januar einiges zu bieten, mit der Tochter war ich im Theater und mit der Schwester besuchte ich ein Konzert. Gegen den Nebelblues halfen die farbigen Blumen. Die gefüllte Blätterteigsonne und die Muffins waren gelungene Backversuche. Aber die grösste Aufmerksamkeit gehört unserer Enkelin, die jeden Tag Fortschritte macht und für sie habe ich genäht und gestrickt.
Sicher sind viele von euch erstaunt, dass ich Mitte Januar von blühenden Rosen Fotos zeige. Die Rosen fotografierte ich letzten Samstag bei herrlichem Sonnenschein und Nachmitttagstemperaturen im zweistelligen Bereich bei uns im Garten.
Eigentlich schneide ich vor dem Winter meine Rosen, aber es hatte noch so viele Knospen und Blüten. Richtigen Winter hatten wir im Flachland noch keinen, und darum schnitt ich auch die Rosen noch nicht.
Mitte im Januar diese wunderschöne Rose vor dem sonnigen blauen Himmel.
Ob diese beiden Knospen noch aufblühen werden bin ich gespannt. Aber aussergewöhnlich ist es schon und es blühen nicht nur in unserem Garten immer noch Rosen.
Das sind seltene Momente, wenn die Singschwäne sich bei uns in der Seebucht versammeln. Ihr Gesang ist weit herum hörbar. Viele kennen den wunderbaren Gesang nicht, darum versuchte ich ein Video zu machen.
Ich verbringe gerne Zeit bei den Vögeln und schaue ihnen zu, wie sie sich putzen und tummeln.
Diese Woche hatten wir Temperaturen im zweistelligen Bereich, und da hielt ich es etwas länger am See aus.
Den Graureiher treffe ich eigentlich immer an, auch wenn er an diesem Tag gut getarnt war auf den Steinen.
Auch ist es für mich eine Freude, wenn ich eine Teichralle beobachten kann.
Die Trauerweide ist auch im Winter eine Augenweide. Daher sende ich sie gerne zu Astrid.
Aber wenn man näherkommt, sieht man wer da am Werk war. Dem Nager wurde eine Barriere gebaut. Es wäre aber auch zu schade, wenn die Prachtsweide vom Biber gefällt worden wäre.
Das nächste Foto entstand im November, da ging es erst den dünneren Stämmen an den Kragen. Leider habe ich noch nie einen Biber gesehen, aber ihre Spuren begegnen mir immer wieder.
Von unserem gut erreichbaren Naherholungsgebiet habe ich schon öfters geschrieben und Fotos gezeigt. Und nach einem ausgedehnten Spaziergang an der Sonne machen wir auch gerne eine Pause im Restaurant. Da habe ich diese Tafel entdeckt. Ich bin sicher, dass viele von euch, genau wie ich, beim Lesen lächeln müssen. Seit Vera ihr Schilder-Projekt lanciert hat, fotografiere solche Schilder, wenn ich eins entdecke. Da lohnt es sich doch ein Foto zu machen?
Wir spazierten wieder Mal auf dem Tannenberg. Über den Wolken muss die Welt wohl grenzenlos sein, singt Reinhard Mey. Dieses Lied kommt mir immer in den Sinn, wenn ich die Nebelwand unter mir sehe.
Die Nebelschwaden kamen an diesem Tag immer näher, aber die Januarsonne war stärker. Weit unten in der grauen Suppe liegt unser Zuhause.
Hier oben scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Der Bauer schlägt Holz, wenn der Boden gefroren ist und bei schönem Wetter.
Wenn man auf die Schattenseite kommt, liegt der Raureif bis weit in die Wiese hinein und man merkt, dass es recht kalt ist hier oben in der Nacht. So wie Winter sein muss und wir ihn auch gerne hätten.
Sobald wieder ein Sonnenstrahl auf die Erde scheint, fängt der Boden an zu dampfen.
Auch das nahe Bächlein bildet Eisskulpturen am Ufer, aber für uns ist es jedesmal eine Erholung auf dem Tannenberg zu laufen.
Mehr oder weniger heisst das Monatsmotto im Januar bei Andera. Als ich es las, dachte ich, dass ich im Januar wohl keinen Beitrag verlinken kann.
Doch das Motto passt gut zu meinem Vorsatz: Mehr aus dem Vorrat zu verwenden, dass mehr Platz frei wird für die neue Ernte und weniger neues einkaufen. Also holte ich aus dem Keller Kartoffeln und Karotten und aus der Tiefkühltruhe Bohnen und Mais, alles aus dem eigenen Garten. Die Bohnen und die Karotten gibt es zusammen mit Tomatenreis bei uns zum Mittagessen. Aus den gekochten Kartoffeln gibt es in den nächsten Tagen eine feine Rösti.
Der Steamer ist so gleich für mehrere Gerichte ausgelastet.
Ich musste nicht nur weniger einkaufen, weil der Eichblattsalat können wir auch noch im Garten ernten, sondern gar nichts.
Aus den Karotten habe ich zusammen mit dem Mais einen feinen Salat zubereitet und da war unser Abendessen auch schon bereit.
Mein Fazit heute ist: dass wenn mehr auf einmal zubereitet wird, ist der Steamer mehr ausgelastet und ich muss weniger in der Küche stehen und mein Vorrat wird weniger, was mehr Platz schafft für die nächste Ernte.
Mögen uns allen die kommenden 366 Tage wohlgesinnt sein. Ich war zur rechten Zeit am rechten Ort als dieser Regenbogen über dem See aufstieg. Es scheint mir als ob der Regenbogen eine Brücke schlagen möchte für ein hoffentlich gutes, neues Jahr.
Ein Regenbogen entsteht, wenn Sonnenstrahlen auf Regentropfen scheinen und dabei in ihren verschiedenen Farben zerlegt werden. Darum lohnt es sich, auch mal bei Regen spazieren zu gehen.
EinenRegenbogenkann man nur sehen, wenn man die Sonne im Rücken und den Regen vor sich hat. Um einen Regenbogen zu sehen, stehe ich gerne vor der Sonne. Aber eigentlich habe ich die Sonne lieber im Gesicht und lasse den Schatten hinter mir.
In diesem Sinne mögen wir alle im 2020 immer genügend Sonne im Gesicht haben.
Der letzte 12tel Blick von 2019, da passt doch der Weihnachtsbaum perfekt. Ich hatte viel Spass dieses Jahr am Projekt. Konnte ich in anderen Jahren die Veränderungen bei meinen Blickwinkeln nicht beeinflussen, hatte ich nun die Veränderungen selbst in der Hand. Eigentlich schade, dass es schon vorbei ist. Für 2020 habe ich noch keine Idee für einen neuen Standpunkt, wird ja auch schwer zu übertreffen sein.
Seid ihr mit mir einig, dass die vier Jahreszeiten gut erkennbar auf der Jahreszusammenfassung sind?
Ich sage Danke bei all meinen Leser und Lerserinnen fürs Vorbeischauen und die lieben Kommentare auf meinem Blog. Für die kommenden 366 Tage wünsche ich euch allen und mir Gesundheit, Liebe, Glück und Zeit zu geniessen! ❤︎ ❤︎ ❤︎
Ganz gleich wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du Heute von Neuem beginnen.
Das war für uns der aufregendste Monat des Jahres. Mitten im Advent wurden wir stolze Grosseltern eines süssen Adventsbabys. Während dem langen Warten verbrachte ich viel Zeit mit dem werdenden Mami, sei das bei einem Spaziergang am See, mit einem Besuch der geschmückten Tannenbäume, die sich bei Dunkelheit so schön im See spiegeln oder über dem Nebel an der wohltuenden Sonne. Der Besuch des Weihnachtsmarktes und die Krippenausstellung stimmten mich auf den Advent ein. Aber am schönsten ist es zu Hause im geschmückten Wintergarten mit feinen Guetzli. Ich bastelte fleissig Weihnachtskarten, die hoffentlich alle angekommen sind. Eine liebgewordene Tradition bei uns ist, am 4. Advent das Konzert in der Kirche zu besuchen und sich auf die Festtage einzustimmen. Die Krönung aber war diesen Monat die Geburt unseres kleinen Wunders mit dem wunderschönen Morgenhimmel an diesem Tag.