Archiv der Kategorie: Natur

Waldluft

Etwas frische Luft brauchen wir doch alle. Und wo ist es jetzt am schönsten und kann man den Mitmenschen am besten aus dem Weg gehen? Da bietet der Wald mit seinen vielen Wegen eine gute Gelegenheit. In den zwei Stunden, die ich mit meinem Mann unterwegs war, begegneten uns nur ganz wenige Spaziergänger.

Der Sturm „Sabine“ hat seine Spuren hinterlassen und der Drehwuchs dieses Baumes hielt nicht stand.

Auch viele andere Bäume wurden bei den Februarstürmen geknickt.

Im Wald ist es besonders spektakulär einmal durch die Baumwipfel in den Himmel zu schauen. Den Blick sende ich Heidi, die Himmelsblicke sammelt.

Aber auch ein Blick nach unten lohnt sich, spiegelt sich doch der Himmel wunderbar in den Regenpfützen. Nach den letzten trockenen Jahren ein erfreulicher Anblick.

Eine grosse Freude ist jedes Frühjahr die Plätze mit den Märzenbechern zu besuchen, die zuverlässig jedes Frühjahr reichlich blühen.

Dank des versteckten Platzes können sich die Pflanzen wunderbar vermehren.

Für die Blume legte ich mich extra auf den Boden, um das Innenleben eines Märzenbechers zu fotografieren.

DND, Himmelsblicke, Meine Ecke der Welt, Friday Bliss, Frühlingsglück.

Von Blüte zu Blüte

Das wunderbare Rot der Blütenknospe von unserem Aprikosenbaum bewundere ich jedes Frühjahr. Gleichzeitig sorge ich mich um die Blüten, weil sie so früh erblühen, so zart und empfindlich sind auf Kälte und keinen Frost ertragen.

Wenn ich jetzt auf der Terrasse die Frühlingssonne geniesse und die Zweige mit den übervollen roten, aufgehenden Aprikosenblüten sehe, kann ich die schlechten Nachrichten, die jetzt stündlich über das Virus kommen, fast ein wenig vergessen.

Die ersten Blüten mussten ein paar Tage warten, bis das Wetter wärmer wurde und die ersten Bienen den Nektar holen.

Aber seit diesem Wochenende besuchen die Bienen fleissig unseren Aprikosenbaum und fliegen von Blüte zu Blüte und laben sich an dem Nektar.

Ist es nicht wunderbar wie die Natur eingerichtet ist? Ich könnte stundenlang dem Treiben auf unserem Baum zusehen.

Rot, DigitalArt,

Neues Gartenjahr

Im Treibbeet sind die ersten Kohlrabis und Salate schon gut angewachsen. Noch gibt es nicht viel zu pflanzen und doch lockt es bei trockenem Wetter die Gärtner in ihr Reich.

Bei Sonnenschein und warmem Wetter wird im Treibhaus gut gelüftet und getränkt.

Roter Kopfsalat und grüner Eichblattsalat bereichert bald unseren Menüplan. Auf die ersten jungen Salate freue ich mich immer ganz besonders.

Im Treibhaus können wir immer noch Endivien ernten. Die jungen Setzlinge setzen wir daneben an den Rand.

Aber nicht nur Gemüse gedeiht in unserem Garten auch die verschiedenen Primeln blühen.

Die Primeln blühen in verschiedenen, satten Farben und das jedes Jahr von neuem und das ohne etwas dafür zu tun.

In den Rabatten findet man auch verschiedenen Krokusse.

Mit dem Regen, den es dieses Frühjahr reichlich gab, kommt die nötige Feuchtigkeit in den Boden und zaubert Diamanten auf die noch jungen Lupinen.

Samstagsplausch, Frühlingsglück, Sonntagsplausch

Enten und Raben

Der Teich liegt idyllisch im Naturschutzgebiet. Die Enten schwimmen darin ihre Runden und werden verwöhnt mit Leckerbissen von den Spaziergängern.

Die Enten sind nicht scheu und kommen aus dem Wasser für das Futter. Gleich ist es mit der Ruhe im Wasser vorbei, jede möchte hier als erstes wieder in den Teich.

Nicht nur im Wasser geht es turbulent zu und her, die glänzend schwarzen Raben wollen auch etwas haben.

Manche haben eine Grösse von einem Zwerghuhn und streiten wer wohl den grössten Bissen erhascht.

So viele Raben habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Ob die Fütterung von den Leuten sinnvoll ist, sei dahingestellt, aber den Tieren scheint es gut zu gehen.

DND, Meine ecke der Welt, Frühlingsglück, Frieday Bliss

Spontaner Sonntagsspaziergang

Das Wetter lockte nach draussen, die Temperaturen waren im zweistelligen Bereich, was liegt da näher als ein Spaziergang. Ein kurzes Telefon und wir trafen unsere Tochter und Enkelin auf halben Weg zwischen unseren Wohnorten am See. Wir spazierten bei herrlich blauem Himmel und eben solchem Wasser.

Der Frühling ist schon weit fortgeschritten, die Pollen fliegen durch die Luft und machen vielen das Atmen schwer. Dafür freuen sich die Bienen.

Die Gräser wiegen sich im Frühlingswind und das klare Wetter lässt einen bis ins Nachbarland blicken.

Da die Bäume noch keine Blätter haben, ist der Blick in den Himmel mit den verschiedenen Wolken besonders spannend.

Die ersten Segler waren auch schon auf dem Wasser. Das im Vordergrund sind aber keine Segel, sondern zwei Schwäne die synchron ihre Tauchkünste zeigten.

Die Verliebten geniessen den Frühling in inniger Zweisamkeit.

Aus luftiger Höhe schweifte unser Blick über das Naturschutzgebiet in den sonnigen Sonntag.

Unser Sonntagsspaziergang war genauso wie ich es am liebsten habe.

Samstagsplausch, Frühlingsglück, Himmelsblick, Sonntagsfreude

Signalgrün

Plötzlich waren da auf den Bäumen am Seeufer signalgrüne Punkte. Ich erschrak als ich das sah. Niemand kann mir Auskunft geben, was diese Markierung bedeutet.

Ich hoffe mein Verdacht bestätigt sich nicht, dass die Bäume gefällt werden. Bei diesem Gedanken stellen sich bei mir die Nackenhaare auf. Ich wüsste auch nicht, weshalb die Bäume wegmüssten.

Alle Baumstämme auf dem Bild haben einen giftgrünen Punkt.

Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie die Bucht aussehen würde, wenn die Bäume tatsächlich gefällt werden.

Das ist so ein schöner, idyllischer Ort, wo ich mich gerne aufhalte und die Ruhe und Stille suche. Ihr könnt meine Angst sicher nachvollziehen und drückt mir die Daumen, dass sich meine Befürchtung nicht bewahrheitet.

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Mein Februar

Im Februar spazierte ich viel mit meiner Enkelin im Tragetuch. Mit dem Tragetuch kann ich auch auf Feldwegen oder durch den Wald laufen. Mit der neuen Mütze, die ich ihr genäht habe, und der Frühlingssonne ist das für uns beide ein Genuss. Für das junge Mami nähte ich stilltaugliche T-Shirts, da die beiden jetzt auch öfters unterwegs sind. Im Garten gibt es noch nicht viel zu tun, obwohl den Blumenkohl, den wir im Herbst noch im Treibhaus pflanzten, konnten wir schon ernten. Am See erwacht jetzt die Natur und in den Blumenrabatten blüht es schön. Im Naturschutzgebiet sind die Insekten unter den Steinen und dem Asthaufen auch schon fleissig. Im Hafen sind die grossen Schiffe bereit, der Bootshafen der Hobbykapitäne dagegen ist aber noch fast leer. Kulinarisch habe ich einiges neues ausprobiert und wurde aber auch von anderen verwöhnt. Auch wenn dem Februar ein paar Tage fehlen, war meiner doch recht ausgefüllt und abwechslungsreich.

Monatscollagen, DND, Meine ecke der Welt, Friday Bliss, Winterglück

Frühlingsboten

Jetzt spriessen überall die Frühblüher in den Gärten, im Park und im Wald. Von weitem sieht man die Farbtupfer in der kargen Landschaft.

Aus der Nähe sieht man die gelben Winterlinge, die weissen Schneeglöckchen und die violett blauen Krokusse.

Die Sonne und die Temperaturen im zweistelligen Bereich locken einem in die erwachende Natur. Ich habe das Gefühl, dass die Natur jedes Jahr früher erwacht.

DND, Winterglück, Frieday Bliss

Goofe

Das Wort „Goofe“ kommt aus dem Alemannischen und wird ganz unterschiedlich bewertet in der Schweiz. Von Kosename bis zu einem Schimpfwort wird das Wort je nach Wohngegend anders verwendet. Dort, wo das Foto entstand, ist es der gängige Ausdruck für Kinder. Doch woher ich komme, würde auf der Tafel „Achtung, spielende Kinder“ stehen.

Im schönen Appenzellerland nennt man alle Kinder Goofe. Ich musste schmunzeln als ich das liebevolle Schild sah etwas oberhalb bei der Einfahrt zu diesem schmucken Haus.

Hier haben die Kinder, oder eben Goofe, noch viel Freiheit zum Spielen und der Verkehr hält sich in Grenzen. Darum finde ich es besonders wichtig, dass man aufeinander Acht gibt.

Die Nachbarskinder sind auch nicht immer gerade ums Eck zu Hause um zu spielen. Aber in dieser Gegend haben viele Familien eben auch noch mehr als einen Goof.

Schilder, DND, My Corner of the World! 

Flower Power

Das Monatsmotto bei der Zitronenfalterin im Februar heisst „Flower Power“. Dieses Motto spricht sicher viele an, ich kenne niemand, dem man nicht eine Freude machen kann mit Blumen. Aber immer wieder hört und liest man, wie schwierig es ist Blumensträusse zu fotografieren. Gerade in der dunklen Jahreszeit mit den schlechten Lichtverhältnissen ist es eine Herausforderung. Andrea fragt uns, wie wir Blogger das so machen, und möchte gerne Tricks und Ratschlägen von uns.

Ich fotografiere nur aus Lust und Freude und kann keine fachmännischen Ratschläge geben. Praktische Hilfsmittel fürs Fotografieren habe ich geschenkt bekommen, so auch die Stoffbahnen in diversen Farben. Die Stoffbahnen spanne ich an der Wand auf und stelle das Bouquet darauf und je nach Hintergrund sieht es immer anders aus.

Ein beliebter Ort, wo ich gerne Blumenfotos mache, ist auf der Marmorplatte, ob mit Tischläufer,

oder ohne vor der weissen Wand im Wintergarten.

Auf dem Tisch stehen bei mir eigentlich immer Blumen, ausser wenn ich nähe, dann nutze ich auch gerne die Lichtverhältnisse im Wintergarten. Es ist immer der gleiche Blumenstrauss und das letzte Bild entstand zwei Wochen nach dem Kauf.

Das neuste Geschenk fürs Fotografieren erhielt ich zu Weihnachten, eine Fotobox mit integriertem Licht. Die Schneeglöckchen knipste ich in der Box mit schwarzem Hintergrund.

Mit so einem neutralen Hintergrund und verschiedenen Lichtquellen kommen die wunderschönen Blüten doch schön zur Geltung. Jetzt bin natürlich gespannt was von den anderen für brauchbare Tipps kommen, schliesslich lernt man ja nie aus.

Flower – Power, Friday Bliss, Samstagsplausch, Winterglück, Sonntagfreude, Frühlingsimpressionen