Archiv der Kategorie: Reisen

Verbotsschild und Orchideen

Dass es in Singapur viele Verbote gibt, ist bekannt. Fast an allen Eingängen sei das ein Park, Museum, U-Bahn oder Einkaufszentrum stehen grosse Tafeln was alles nicht erlaubt ist. Werden bei dieser Anzahl und Vielfalt von Verboten die einzelnen überhaupt noch beachtet? Auf jeden Fall sind die Bussen sehr hoch, die bei einem Verstoss fällig sind. Wenn man die Verbote genauer beachtet, stellt man fest, dass diese Verbote auch alle bei uns gelten und für anständige Leute selbstverständlich sind. Immerhin haben die Verbote die gewünschte Wirkung, die Weltstadt ist sehr sauber.

Die oben gezeigte Hinweistafel fotografierte ich vor dem Eingang zum botanischen Orchideengarten. Der Garten liegt sehr schön auf einer Anhöhe. Wir besuchten den Garten, um uns mit dem tropischen Klima und der Zeitverschiebung anzupassen.

Da mir kein Schmetterling vor die Linse kam, fügte ich selbst umherschwirrende ein.

Schilder bei Vera, DigitalArt bei Jutta, DND bei Jutta, Friday Bliss bei Riitta K, Herbstglück bei Loretta & Wolfgang

Singapur & MalaYsia – ein Reisebericht

Heute setze ich mich wieder zum Samstagsplausch bei Andrea. Ich bekam nicht viele gute Kaffees auf unserer Reise in Asien. Aber dieser Tiger, der das Wappentier von Malaysia ist, steht für eine Hommage an ein sehr schönes, abwechslungsreiches Land, mit vielen schönen Begegnungen und Erlebnissen mit der multikulturellen Bevölkerung.

Wir flogen nicht das erste Mal nach Singapur. Aber es ist unser erster Aufenthalt in der grünen Stadt mit den vielen Verboten. In dem kleinen Staat gibt es offiziell vier Amtssprachen: Englisch, Chinesisch, Malaiisch und Tamil. Wenn man den Finanzdistrikt von Singapur sieht, erkennt man den Reichtum dieser Stadt.

Das tropische Klima lässt die vielen Parks in sattem Grün erstrahlen.

Ganz oben im Sands SkyPark auf der Aussichtsplattform genehmigten wir uns einen Drink und genossen die gigantische Weitsicht bei Nacht.

Dann ging es weiter auf die Malaiische Halbinsel und wir merkten sehr schnell, dass das Leben viel einfacher und gemütlicher ist. Das Land ist bekannt für seine Strände, Regenwälder und die vielfältigen malaiischen, chinesischen, indischen und europäischen kulturellen Einflüsse. Auch das Preisgefälle ist markant und wir bekamen viel mehr für die umgewechselten Ringgit. Abseits von der Küste führen die Landstrassen immer tiefer in den Regenwald. Der englische Kolonialstil ist im Hochland Malaysias sehr präsent.

Die Teeplantagen erstrecken sich über weite Strecken und der Tee wird hier maschinell gemäht. In Sri Lanka konnten wir ja den Teepflückerinnen zuschauen bei der Ernte.

Im Dschungel durch die Mangrovenwälder streifen, da konnte man die Zeit vergessen.

Den Unterschied von den fortschrittlichen Küstenstädten zu dem sehr einfachen Landleben erlebten wir hautnah mit und erstaunte uns immer wieder.

Die 16,4 km lange Sultan Abdul Halim Muadzam Shah Brücke verbindet das Festland mit der Insel Penang und ist die längste Seebrücke.

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Wir besichtigten einig Tempel, Paläste, Museen und Moscheen. Dieser Hindutempel steht auf dem über 800 m hohen Penang Hill.

Auf dem Hügel hatte man einen tollen Weitblick und auch die Temperaturen etwas angenehmer waren.

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Wir schwitzen sehr, als wir den Turm des buddhistischen Tempels Kek Lok Si hinaufstiegen, aber für die Aussicht auf die Stadt George Town lohnte es sich.

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Der 33 Meter liegende Budda ist der drittgrösste und befindet sich im Wat Chayamangkalaram Tempel in Panang.

Weiter ging unsere Reise wieder ins Hochland vorbei an kilometerlangem Regenwald. Im Dschungel hatten wir auch unsere Lodge.

Wir stellen fest, dass wir nicht allein waren! Die Mutter mit ihrem Jungen hatte überhaupt keine Mühe das Insektengitter zu öffnen – nicht zu unserer Freude.

Den Regenwald entdeckten wir auch gemütlich mit einer Bootsfahrt auf dem 80 Kilometer langen Banding-Stausee.

Wir waren gewaltig beeindruckt als wir mitten im Dschungel an der Grenze zu Thailand standen und die Weite sahen, die kann man auf den Bildern gar nicht richtig wiedergeben.

Immer wieder begegneten wir einheimischen Fischer, die noch heute auf sehr bescheidenen Hausbooten leben.

Eine Werkstätte von vielen, auch eher undenkbar bei uns.

Vom Badeurlaub am Südchinesischen Meer schwärmte ich in diesem Beitrag bereits.

Auf dem Weg nach Kuala Lumpur machten wir noch einen Abstecher zu den Batu-Höhlen und für den schweisstreibenden Aufstieg über die 272 Stufen wurden wir definitiv belohnt.

In Kuala Lumpur besuchten wir den Königspalast und

das National Monument.

Zum Glück bekamen wir Tickets, um auf die 87. Etage der Petronas Towers zu fahren und die Aussicht aus 375 Meter zu erleben. Da Schloss sich wieder der Kreis und wir beendeten unsere Reise in einer pulsierenden Weltstadt.

Ich könnte noch viel mehr zeigen und euch erzählen, aber der Beitrag ist jetzt schon lange genug. Ich hoffe, ich konnte euch meine Begeisterung, Freude und Staunen über die Reise näherbringen, die genauso war, wie ich es am liebsten habe.

Meine Grauen Türme passen zum Monatsmotto bei Andrea und zum Sonntagplausch bei Katrin. Durch meine Linse. Mein Winkel der Welt, Freutag

Oktober und 12tel Blick

Die Gegensätze meines Oktobers sind sehr vielfältig. Bei schönstem Herbstwetter flogen wir nach Singapur, in die dichtbevölkerte, sauberste Stadt der Welt. Da ist alles etwas gigantischer, grösser und spektakulärer. Schon im Flughafengebäude gibt es den grössten Indoor-Wasserfall zu bestaunen. Der Reichtum des Staates ist omnipräsent. Nach der Akklimatisierung reisten wir weiter nach Malaysia und fuhren die Ostküste hinauf bis zur thailändischen Grenze. Wir erlebten die sehr fortschrittlichen Städte, aber auch das Leben der Eingeborenen im Regenwald oder Dschungel. Die weissen, aufsteigenden Dunstwolken über den riesigen Waldflächen bleiben mir sicher noch lange in Erinnerung. Jede Provinz in Malaysia hat einen Sultan, wir besuchten einige Paläste, konnten die Anwesen aber nur von aussen bewundern. Tempel und Moscheen dagegen sind fast alle zugänglich. Neben all den verschiedenen Orten genossen wir auch die abwechslungsreiche, asiatische Küche. Der Westküste entlang fuhren wir wieder gegen Süden und erholten uns am Südchinesischen Meer. Den Abschluss unserer Reise verbrachten wir in dem pulsierenden Kuala Lumpur.

Bilder zum Vergrössern anklicken.

Rechtzeitig, um den 12tel Blick zu fotografieren, waren wir wieder zu Hause. Ich nahm die Fotos diesen Monat am Weiher auf mit den letzten Sonnenstrahlen im Oktober.

Monatscollagen bei Birgitt, 12tel Blicke bei Eva und DND bei Jutta.

Herbstglück

ganz Asien in einem Land !

Immer wenn es auf meinem Blog ein paar Wochen eine Pause gibt, dann handelt mein erster Beitrag über eine grössere Reise, die wir unternahmen. Das ist diesmal nicht anders – wir waren in Singapur & Malaysia. Der rote Balken auf dem Bildschirm zeigte an, wie lange der Flug noch bis zum Ziel geht.

Die Reise starteten wir in Singapur. Der pulsierende Insel- und Stadtstaat liegt südlich vor Malaysia. Sofort tauchten wir in unser asiatisches Abenteuer ein mit tropischem Wetter und beeindruckender Skyline.

In Singapur blieben wir nur kurz. Weiter ging es nach Malaysia. Von Malaysia sagt man, es sei «ganz Asien in einem Land». Es ist ein sehr kontrastreiches, faszinierende Land im Herzen Südostasiens.

Malaysia besteht abwechslungsreich aus tropischem Dschungel, Regenwald, Traumstränden und modernsten Städten aus Glas, Beton und Stahl. Mit einer fortschrittlichen Ostküste und einer konservativen Westküste.

Die wunderbarste Erfahrung überhaupt aber ist die Liebenswürdigkeit der Menschen, eine bleibende Erinnerung. Ein paar Fotos liegen noch auf meiner Festplatte und werden sicher den Weg in den einen oder anderen Blogbeitrag finden.

Der digitale, asiatische Gruss geht zu Jutta und Anne

Auf die Rigi

Der alljährlicher Ausflug mit meinen Geschwistern führte mich dieses Jahr auf die Rigi in der Innerschweiz. Von Arth Goldau brachte uns die blaue Zahnradbahn auf die Königin der Berge.

Die Rigi liegt in der majestätischen Lage zwischen den drei Seen Vierwaldstättersee, Zugersee und dem Lauerzersee. Vom höchsten Punkt auf 1’797 m ü M hat man einen wundervollen Panoramablick über den Vierwaldstättersee und die nahen Alpen.

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Oben bei der Station Rigi Kulm angekommen, konnten wir zwischen zwei Wegen auf den Gipfel wählen.

Auf der anderen Seite sieht man auf den Zugersee und ins Mittelland.

Nach einem feinen Mittagessen stiegen wir in die Rote Bahn, die uns nach Vitznau hinunterbrachte.

Dort wechselten wir auf das Schiff und fuhren auf dem Vierwaldstättersee nach Luzern.

Nach einer guten Stunde und einem Kaffee erreichten wir Luzern.

Begleitet von vielen hungrigen Möwen.

Die Zeit bis zur Weiterfahrt reichte, um über die weltberühmte Kappelbrücke zu schlendern, zusammen mit ganz vielen anderen.

Bei einem Brand im August 1993 ist ein Grossteil der Kappellbrücke abgebrannt und hat grossen Schaden angerichtet. Mit viel Aufwand wurde die Brücke renoviert und rekonstruiert.

Die Holzbrücke ist nicht umsonst Fotosujet Nummer 1 in Luzern und wird von Gästen und Einheimischen gleichermassen bewundert. Gemeinsam mit dem Wasserturm prägt sie das Stadtbild wie keine andere Sehenswürdigkeit.

Schön war er, unser Geschwistertag, und wir konnten wieder einmal ausgiebig miteinander plaudern.

DND, Herbstglück, Herbstklopfen, Mein Winkel der Welt, Dankbarer Donnerstag, Frida Bliss

12tel Blick und mein September

Ich versuchte den bunten Herbst in die Kugel zu packen. Das Laub verfärbt sich erst zögerlich, aber die Lichtverhältnisse lassen die Farben strahlen. Das Bild entstand am Wochenende, da hatten wir sommerliche Wetterverhältnisse.

Der September war bei uns ein schöner Spätsommermonat. Es blühen noch immer viele Blumen rund ums Haus, auch können wir uns gut selbstversorgen mit Gemüse aus dem Garten und ich habe fleissig für den Wintervorrat vorgesorgt. Bei dem schönen Wetter erkundete ich mit dem Velo die Umgebung, suchte nach Schmetterlingen im Naturschutzgebiet oder ein stilles Plätzchen am See. Auf Schusters Rappen machten wir schöne Wanderungen im Appenzellerland und im Toggenburg. Ich nähte viel und bin ganz begeistert wie meine neue Maschine exakte Knopflöcher näht. Da kann man einfach die Hände in den Schoss legen und zuschauen wie alles fast wie von Zauberhand entsteht. Für einen guten Zweck half ich Hirten und Schafe zu basteln, die dann an Basaren verkauft werden. Es gab zwei Höhepunkte im September, das Musical, in dem unsere Tochter mitspielte und natürlich unser Familienwochenende im Schwarzwald und Elsass.

Für Juttas DigitalArt habe ich ein Bild in Bild gestaltet von den drei Seen, an denen ich im September war.

Mehr 12tel Blicke bei Eva, Birgitt sammelt die Monatscollagen.

Titisee und Colmar

Endlich fand die ganze Familie Zeit und wir konnten das Geburtstagsgeschenk einlösen. Wir wollten ein schönes Wochenende zusammen verbringen, mit Erholung und Spass. Der erste Blick aus dem Hotelzimmer war schon mal vielversprechend.

Unser Tisch im Speisesaal mit Blick auf den See war sehr einladend. Dazu kamen ein freundlicher Kellner und feines Essen.

Die Abende verbrachten wir bei Drinks in der Pianobar und konnten wieder einmal ausgiebig plaudern.

Die kühlen Nächte und der warme See zauberten aufsteigende Dunstwolken und eine mystische Morgenstimmung.

Wir machten einen Ausflug nach Colmar und erkundeten das Städtchen und die Umgebung. Die Altstadt ist von Kopfsteinpflasterstrassen und Fachwerkhäusern geprägt. Folgt man den goldenen Dreiecken, die in den Pflastersteinen eingelassen sind, macht man einen Entdeckungsrundgang durch die Stadt.

Auch mit dem Zug kann man die Stadt erkunden Zug.

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Das Viertel um den Fluss Lauch herum wird „La Petite Venise“ genannt.

Das Koifhus, oder das ehemalige Zollamt, stand schon immer an einer strategisch günstigen Lage.

An der Fischergestade wurden im Jahre 1706 mehr als vierzig Häuser durch ein gigantisches Feuer zerstört. Durch Restaurierungsarbeiten gelang es, das Fachwerk vieler Häuser wiederherzustellen.

Am zentralen „Place de la Cathédrale“ steht das gotische Martinsmünster aus dem 13. Jahrhundert. Leider reichte unsere Zeit nicht, um die Raumaufteilung im Innern zu besichtigen.

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In der Altstadt sieht kein Haus aus wie das andere und trotzdem stechen einem ein paar Häuser besonders ins Auge, z.B. das Pfisterhaus mit dem Eckerker auf zwei Etagen, einer Holzgalerie, dem achteckigen Türmchen und dem Mauerband.

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Die Petersbrücke im Viertel Krutenau ist wohl das meist fotografierte Sujet in der Stadt.

Fast kein Haus in Colmar hat eine gerade Fassade und viele sind regelrecht ineinander gebaut.

Nach so einem anstrengenden Tag in Colmar liessen wir unser Aufenthalt am Titisee im Wellnessbereich ausklingen.

Unser Kurzurlaub war genauso, wie ich es am liebsten habe.

Samstagsplausch, Licht, Herbstglück, Sonntagsfreude.

Segway-Tour

Wie ich bei Vera gelesen habe, veröffentlicht sie heute das letzte Mal Beiträge bei „Alles nur nicht Alltäglich„. Ich nahm sehr gerne an diesem Projekt teil und habe viel schräges und fast unmögliches bei den anderen Teilnehmern erfahren. Ich bedanke mich bei Vera herzlich für ihr Engagement und die Betreuung von dem Projekt.

In meinem Beitrag heute stelle ich euch ein ganz spezielles Fortbewegungsmittel vor: ein Segway. Mit dem machten wir in Colmar eine Sightseeing-Tour. Unser Guide Yves erklärte uns das Gefährt und schon bald waren wir unterwegs in der Stadt im Elsass

Wir fuhren durch die verschiedenen Stadtteile von Colmar, die Altstadt, den Deutschen Teil und das „Quartier des Maraichers“. Wir fuhren entlang der drei Flüsse und durch einen zauberhaften Park.

Während gut zwei Stunden kamen wir an Orten vorbei, wo wenige Touristen sind und erfuhren sehr viel über die historisch bedeutende Orte in Colmar und spannendes über die Geschichte der Stadt .

Uns hat es sehr gefallen und wir kamen alle wieder Heil am Ziel an.

AnnA, DND, Herbstglück, Licht.

immer dem Wasser entlang

Wenn man mit so einem wunderbar funkelnden Himmel aufwacht, dann muss der Tag schön werden. Nach dem Frühstück packten wir den Rucksack und fuhren ins obere Toggenburg.

Da sahen wir den Säntis einmal von der anderen Seite als von unserem Wohnzimmer aus. Aber unser Ziel war es nicht, den hohen Berg zu erklimmen.

Meine Schwester, mein Mann und ich wanderten den Weg des Wassers. Der Weg führt fast immer der Thur entlang, die am Säntis entspringt. Letzte Woche wanderten wir der Sitter entlang. Die beiden Flüsse laufen ganz in der Nähe von unserem Zuhause zusammen.

Nach einem stündigen steilen Aufstieg, der leider auf einem asphaltierten Weg durch den Wald verlief, lag er endlich vor uns – der idyllische Gräppelensee. Der See ist auf einer Hochebene und da legten wir unsere Mittagsrast ein.

Eine schöne Feuerstelle mit viel geschnittenen Holz lud ein zum Grillen und schon bald loderte das Feuer.

Das haben wir schon jahrelang nicht mehr gemacht: eine Wurst auf dem Feuer braten und in der freier Natur geniessen. Es schmeckte wunderbar.

Während unsere Würste warm wurden, ging ich ein paar Schritte um den See. In dem Wasser spiegelte sich der stahlblaue Himmel mit den weissen Wolken.

Im Schilf hörte man es zischen und die Libellen schwirrten an mir vorbei. Wer von euch sieht eine auf dem nächsten Bild?

Auf dem Rückweg wollten wir unbedingt noch die Thurfälle besuchen. Wir waren gespannt, wie viel Wasser über den Schrattenkalk fliessen wird. Der Weg zu den Wasserfällen führte dem Bachbett entlang.

Wir waren überrascht, wie viel Wasser nach dem trockenen Sommer noch floss.

Durch einen Tunnel kann man hinaufsteigen, um dem Wasserlauf von oben zu beobachten und sich von der Gischt erfrischen zu lassen.

Es war ein abwechslungsreicher Wandertag, den wir drei sehr genossen.

Samstagsplausch, Sommerglück, Licht, Fridaybliss, Sonntagsglück

Rundhöhenweg Appenzell

Das warme, schöne Herbstwetter lockte auch uns ins Appenzellerland zum Wandern. Es herrschte ein grosser Besucheransturm bei den verschiedenen Bergbahnen. Da wir sowieso nicht ganz so hoch hinaus wollten, entschieden wir uns für eine Rundwanderung um Appenzell.

Gestartet sind wir in Gontenbad.

Neben dem Bahnhof auf dem Bänklein beim Biotop verweilte ich eine Weile. Da bin ich mit meiner Mama gerne gesessen, als sie zur Erholung in Gontenbad war. Meine Gedanken waren bei ihr. Leider ist sie nicht mehr unter uns.

Schon bald überquerten wir die Sitter, die am Fusse des Säntis entspringt. Hier fliesst sie noch als Rinnsal, bis sie dann bei uns im Flachland als Fluss in die Thur mündet.

Im Wald roch es nach Pilzen und es dauerte auch nicht lange bis wir die ersten Exemplare sahen. Von den Rehpilzen (Habichpilz) gab es einige.

Diese Bovistengruppe sah fast aus wie ein Hirn.

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Als wir nach der ersten Steigung uns umdrehten, lag das hügelige Appenzellerland in seiner ganzen Pracht vor uns.

Auch typisch für das Appenzellerland sind die vielen Kapellen, die fast auf jedem Hügel stehen und zu einer Rast einladen.

Weiter ging unser Weg an einer Moorlandschaft vorbei, da gab es viele Libellen. Es ist schön zu sehen, dass die Flora und Fauna noch so intakt ist.

Dieser Kaisermantel rastete auf einer Blume am Ufer eine Rast. Ich freute mich sehr, dass ich ihn fotografieren konnte, weil ich doch fast keine Schmetterlinge bei uns im Garten sehe.

Es roch auf dem ganzen Weg immer wieder nach frisch geschnittenem Gras. Die Bauern nutzten die letzten Sommertemperaturen, um das Futter für den Wintervorrat einzuführen.

Im Weiher spiegelte sich die Umgebung, so dass der Übergang von Land und Wasser fliessend ist.

Viele Häuser in dieser Region tragen einen üppigen Blumenschmuck. So auch die einladende Wirtschaft, in der wir zu Mittag assen.

Nach einem weiteren Wegstück durch den Wald,

lag die Stadt Appenzell vor unseren Füssen.

Allein über den Ort mit seinen schmucken Häusern gäbe es einen ganzen Blogeintrag. Ich zeige euch heute aber nur ein paar aus der Hauptgasse.

Das Apothekerhaus fotografiert wohl jeder Tourist und von denen gab es viele an diesem schönen Tag.

Hinter den Blumen ist der Landsgemeindeplatz, auf dem im Frühling die wichtigsten, politischen Geschäfte beschlossen werden. Das ist jeweils ein Grossanlass, auch für Touristen, die aber natürlich nur Zuschauer sind.

Auf dem letzte Stück der 17 Kilometer Wanderung brachte uns die Appenzellerbahn zurück zum Auto.

Schön war die Wanderung mit meinem Mann, genauso wie ich es am liebsten habe.

Samstagsplausch, Sommerglück, Licht, Frydai Bliss, Spätsommerglück, Sonntagsglück.