Archiv der Kategorie: Natur

Eisbilder zum Zweiten

Kunstvolle Eisgebilde kann ich nicht oft bei uns am See fotografieren, darum zeige ich gerne nochmals ein paar Bilder. Zwischen dem ersten und zweiten Bild liegen 24 Stunden mit starkem Nordwind und zweistellige Minustemperaturen.

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Bei herrlichem Wintersonnenschein entstanden die Bilder.

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Bei uns hat das Tauwetter eingesetzt und von den schönen Eisskulpturen ist nicht mehr viel zu sehen, aber auf meinem Rechner halten die Fotos noch länger.

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Kalte Hände, warme Füsse

In den letzten Tagen war es bei uns fast wie in Sibirien. Obwohl ich selbst noch nie in Sibirien war, fühlte es sich bei den Minusgraden so an. Trotz der Kälte lockte es mich an den See, wo der starke Nordwind wunderschöne Eisskulpturen gezaubert hat. Alle Spaziergänger waren dick eingepackt , um das Naturschauspiel zu sehen.

Die Aussichtsplattform muss wohl in nächster Zeit nicht gekehrt werden. Wie auch, es gibt nur blankes Eis und die Arbeitsgeräte sind festgefroren.

Man musste ganz schön aufpassen auf den vereisten Wegen und manche probierten eine Rutschpartie aus.

Gerade rechtzeitig mit der Kälte wurden meine wollenen Hausschuhe fertig. Rechtzeitig vor dem Lockdown habe ich mir Wolle gekauft. Gestrickt habe ich mit Nadelstärke acht. Da kommt man schnell vorwärts und ich hatte eine gute Anleitung.

Mit den neuen Prim Nadeln lässt es sich besonders leicht und Gelenkschonend stricken.

Vor dem Waschen waren die neuen Hausschuhe recht gross und ich war gespannt, ob das mit dem Verfilzen klappen wird.

Nach dem Waschen bei 40° in der Waschmaschine waren meine neuen Hausschuhe um einiges kleiner, die Verfilzung hätte jedoch gerne noch etwas mehr sein können. Aber die Grösse passt und warm geben sie auf jeden Fall. Ich bin also gerade zur rechten Zeit fertig geworden.

Und für DigitaArt seht ihr wie die Hausschuhe gefilzt werden!

Rot, DvD, Creativsalat, DigitalArt

Eisig Kalt

Nach dem grossen Schnee kam jetzt die grosse Kälte. Beides ist aussergewöhnlich – wie eigentlich alles zurzeit. Da muss man sich schon sehr warm anziehen, um nach draussen zu gehen. Aber mit dem Sonnenschein war die Verlockung einfach zu gross, das gefrorene Wasser zu fotografieren. Als ich am See war, wehte die Bise nicht mehr so stark wie in den vergangenen Tagen, als sich die tiefen Temperaturen noch um einige Grad kälter anfühlten.

Haie mit ihren spitzen Zähnen gibt es keine im See, aber die Eisskulpturen regen die Fantasie an.

Tatsächlich gibt es bei uns ein paar winterharte Schwimmer, die sich täglich ein Bad im See gönnen. Brrr.. kann ich da nur sagen.

Tiefgefrorene Pflanzen, halten die wohl länger?

Wie viele Male haben sich wohl die Wellen über das Holz geschlagen, bis diese Kunstwerke der Natur entstanden sind?

Hier lag Mitte Januar der Schnee über einen halben Meter hoch, man konnte nicht mehr durchlaufen. Der Regen verflüssigte die weisse Pracht jedoch schnell. Jetzt möchte sich wohl niemand auf die Wiese setzten. Im Sommer sind das die begehrtesten Plätze im Schwimmbad.

Ob es da im Sommer noch genug Schatten geben wird? Die vielen Äste, die am Boden liegen, sind geknickt durch die Schneelast.

Nicht nur meine Finger waren kalt, auch der Kameraakku hat bei diesen tiefen Temperaturen gelitten.

Samstagsplausch, Himmelblicke, Winterglück, Garden Affair, Meine Ecke der Welt, Friday Bliss

Holzschlag

Im Wald trifft man jetzt wieder auf ein Schild, das vor Holzschlag warnt. Im Wald wurde viel Holz nicht von Menschenhand geschlagen. Die grossen Schneemassen Mitte Januar haben viele Äste von gesunden Bäumen geknickt. Auch in unserem Garten blieb nicht alles heil.

Hier am Weiher sieht es schlimm aus, fast jeder Baum ist abgebrochen und grosse Reisighaufen liegen am Ufer.

Schon traurig, wenn man so etwas sehen muss. Da wird einem bewusst, was solche Schneemassen anrichten können. Das geht Jahre bis sich der Wald wieder erholt hat. Wie viel Zusatzarbeit das den Forstarbeitern gibt, können wir nur erahnen. Darum finde ich es richtig, dass Wege im Wald gesperrt werden.

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Aus dem brauchbaren Holz werden Holzrugel gemacht und bereit gestellt für die Abnehmer. Das wird wohl manche warme Stube geben.

Die Baumstrünke werden stehen gelassen und verwandeln sich mit den Jahren zu schönen Kunstwerken im Wald. Was da alles wächst auf einem Strunk, lässt mich immer wieder staunen. Wenn man sich Zeit nimmt und einmal ganz genau hinschaut, kann man ganz viele Lebewesen entdecken.

Schilder, DND, Winterglück, Garden Affair

Ich habe den Frühling gefunden

Vor einer Woche war bei uns alles noch weiss vom Schnee. Aber diese Woche kann ich euch ein ganz anderes weiss zeigen. Ich freue mich jedes Jahr auf die ersten, blühenden Schneeglöckchen. Jetzt spriessen sie an geschützten Lagen in den Gärten und am Waldrand.

Noch sieht es kahl aus in den Gartenrabatten, da fallen die weissen Farbtupfer besonders auf. Der grosse Regen diese Woche lässt die Frühblüher sicher schnell spriessen und dann sieht es schnell schön farbig aus.

Auf der Wiese liegt noch viel Laub, aber sobald die Würmer die Wärme spüren, verschwindet das schnell im Boden.

Auch die Winterlinge kommen bereits zum Vorschein und werden fleissig von den Bienen besucht. Hach, ich freue mich so, dass es bald wieder wärmer wird und die Natur erwacht.

Doch ganz so euphorisch bin ich dann doch nicht, liegt doch noch ganz viel Schnee bis in tiefe Lagen. Aber der Himmel wird immer heller und die Tage sind ja auch schon merklich länger.

Samstagsplausch, Winterglück, Himmelsblicke, Garden Affair

SaftigE, rote Äpfel

Der Apfelbaum in Nachbars Garten hängt noch voller, roter Äpfel als der grosse Schnee kam Mitte Januar.

Immer dicker lag der Schnee auf den Ästen und den Äpfeln, doch es dauerte gar nicht lange, und es kamen immer mehr Amseln auf Besuch. Weil es auf dem Boden nichts mehr zu picken gab, bedienten sich die Vögel schnell an den saftigen Früchten. Bis zu zehn Amseln tummelten sich auf dem Baum und es war ein schönes Schauspiel dem Geschehen zuzuschauen.

Mit ihren spitzen Schnäbeln gruben sie grosse Löcher in die Früchte. Die schlauen Vögel verteidigten ihre Beute vor den Artgenossen und es wurde heftig gestritten untereinander.

Weil die Schneepracht bei uns in diesem Januar aussergewöhnlich war, habe ich das Ereignis für DigitaArt festgehalten.

Rot, DigitalArt, Winterfreuden, DND, Garden Affair, Meine Ecke der Welt

12tel Blick Januar

Lange war ich mir nicht sicher, ob ich wieder beim 12tel Blick bei Eva mitmachen soll. Ich fand keinen guten, neuen Foto-Standort. Die letzten beiden Jahre konnte ja ich die Veränderungen bestimmen. Für dieses Jahr hatte ich wieder einen „klassischen“ 12tel-Blick Standort ins Auge gefasst, war mir aber noch unsicher. Als dann aber der viele Schnee fiel, habe ich mich entschieden, wieder mitzumachen und meinen Blick aus dem Küchenfenster über das Jahr zu beobachten. Auch wenn wir noch länger zu Hause bleiben müssen, was ich nicht hoffe, kann ich meine monatlichen Fotos machen. Das Januar Bild gefällt mir gut, hat es doch Seltenheitswert. So viel Schnee wie bei uns im Januar 2021 gefallen ist, gab es seit Messbeginn noch nie. Ihr dürft also gespannt sein, was sich alles abspielt vor meinem Küchenfenster.

Dieser Vogel, ein Geschenk meiner Tochter, wird seinen Platz vor dem Küchenfenster bekommen und über das Jahr als Regenmesser eingesetzt werden. In der dunklen Jahreszeit, wenn ich nicht mehr giessen muss, wird sicher auch ein Kerzlein im Glas brennen.

Noch mehr Freude bereiten mir aber die lebenden Vögel, die manchen Leckerbissen finden.

In der Küche schaue ich aber nicht nur aus dem Fenstern, sondern ich schaffe auch gerne in der Küche. Inspiriert bei Regula, die eine Apfel-Pudding-Torte gebacken hat, und mir liebenswürdigerweise die Zutaten verriet, habe ich die Torte nachgebacken. Es hat sich gelohnt, der Kuchen war sehr lecker. Für die Creme benötigt man ein Ei, 50 g Vanillezucker, 250 ml Milch und 15 g Maizena. Das geht schnell und ist tausendmal besser als die gekaufte.

Auf dem Boden einer gefetteten Springform werden zwei kleingeschnittene Äpfel verteilt.

Für den Biskuitteig braucht man 2 Eier, 100 g Zucker, 100 ml Milch, 200 g Mehl und 1 TL Backpulver. Den flüssigen Teig über die Äpfel verteilen. Die Vanillecreme in einen Spritzsack füllen, spiralförmig über den Biskuitteig verteilen und bei mittlerer Hitze ca. 30 Min. backen.

Der Puderzucker auf dem Kuchen passt zum Schnee vor dem Küchenfenster, findet ihr nicht auch?

Ich kann euch sagen, der Kuchen schmeckt wunderbar. Das Rezept habe ich gespeichert, der Kuchen backe ich garantiert wieder. Am zweiten Tag ist er noch fast saftiger. Ich kann den schnellen Apfel-Puddingkuchen allen nur empfehlen.

12tel Blick, Samstagsplausch, Winterglück

Mein Januar 2021

Das neue Jahr startete bei uns ruhig und das Wetter zeigte sich freundlich. Besuche fanden keine statt, ich habe trotzdem viel gebacken, auch wenn wir die leckeren Kuchen allein essen mussten. Einige Stücke habe ich tiefgekühlt für die Zeit, wenn wieder Besuch kommen darf. Ich freue mich jetzt schon sehr darauf. Ab Mitte Januar war es mit der Ruhe vorbei und der grosse Schnee kam. So viel von der weissen Pracht wie seit Messbeginn noch nie. Als nach ein paar Tagen die Sonne zum Vorschein kam, zog es mich hinaus in das Wintermärchen und meine Schuhe knirschten wie in den Winterferien in den Bergen. Bei den Schneeverhältnissen konnte ich mit der Enkelin ihren neuen Schlitten ausprobieren und wir zwei genossen die Fahrt den Kirchenhügel hinunter. Bei dem Schnee benutzten die Vögel rege die neue Futterstation und für uns ist es ein schönes Schauspiel. Als Farbtupfer schmückten bunte Blumensträusse unser Haus, in der kalten Jahreszeit liebe ich sie besonders. Bei den kalten Temperaturen war ich gerne drinnen an der Nähmaschine und nähte Geschenke für zwei kleine Jungs.

DND, Monatscollage, Meine Ecke der Welt, Garden Affair, Winterglück, Himmelsblicke,

Herzlich Willkommen

„Trotz Corona“ ist eine kleine Serie, mit der ich bewusst einen positiven Blick darauflegen möchte, was alles möglich ist.

Auch im neuen Jahr ist die Pandemielage nicht besser und die Massnahmen wurden noch verstärkt. Den wunderbaren Apfelkuchen von meiner Tochter mussten wir im kleinen Rahmen geniessen. Fast zu schade, um ihn anzuschneiden, wenn man ihn so vor sich hat.

Den knusprigen Boden und die feine Nussfüllung harmonieren so gut mit den Äpfeln.

Sie hat extra einen meiner Lieblingskuchen gebacken. Die Serviette ist auch sehr aufmerksam und wir zwei genossen unsere Kaffeepause. Genauso wie ich es am liebsten habe.

Aber nicht nur ich wurde köstlich versorgt, unsere gefiederten Gäste brauchten auch Nachschub, aber an die Futterstation zu kommen, war bei dem Schneefall nicht einfach. Ich wollte die Schneedecke auf der Terrasse nicht wegschieben, weil ich da die Schneehöhe, die bei uns fiel, gut messen kann. Also musste ich mir etwas einfallen lassen. Wie gut, dass wir eine Teleskopstange haben. Die Stange wurde ganz ausgezogen, am Ende befestigte ich einen Suppenschöpfer und so konnte der Futternachschub in die Villa gekippt werden. Die Amseln, Meisen, Rotkehlchen und Spatzen dankten es uns mit regem Besuch.

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Nach dem gossen Schneefall kam bei uns auch der ersehnte Sonnenschein und lockte natürlich zu einem Spaziergang in die Winterlandschaft. Der Wald wurde aber gemieden, zu gefährlich wegen geknickter Äste. Das ist schon ein seltenes Bild, wenn den Obstbäumen die Äste unter der Schneedecke fast brechen.

Ich bangte richtig mit den Hochstammbäumen, dass die alten Äste nicht brechen.

Ein richtiges Winterwunderland wenn man am Waldrand entlang lief.

Wie schön durch den tiefen Schnee zu waten und die frische Luft zu atmen.

Ein Höhepunkt diese Woche war die erste Schlittenfahrt mit der Enkelin, die grossen Spass hatte und immer wieder den Hügel runterfahren wollte. Hat doch schon ihre Mama auf der Kirchhalde ihre erste Schlittenfahrt gemacht.

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Das ist doch alles Käse

Einmal kochen, zweimal essen – das mag ich besonders gern. Die Menge war ursprünglich noch für die Tochter mit Enkelin berechnet, da unser kleiner Schatz Brot über alles liebt. Die Schneefälle von letzter Woche lockten aber niemand freiwillig auf die Strasse und so blieben unsere Mitesser zu Hause. Mein Gemüsekuchen machte ich trotzdem: Mein Hefeteig mache ich aus 300 g Dinkelmehl, 30 g Butter, 1 TL Salz, 10 g Hefe und 200 ml Wasser. Den Teig auf um das Doppelte aufgehen lassen.

Der Belag besteht aus einer grossen Zwiebel, eine Knoblauchzehe, Kartoffeln und Karotten. Für den Guss nahm ich Gemüsebouillon und ein Ei.

Nach 20 Minuten im Backofen, bei mittlerer Hitze ist der Gemüsekuchen fertig. Bei der Zubereitung liess mich das Gefühl nicht los, dass ich etwas vergessen habe. Selbstverständlich würzte ich die Gemüsemasse mit Salz, Pfeffer, Thymian und wenig Muskatnuss. Aber etwas fehlte. Als ich das erste Stück anschnitt, bemerkte ich, dass ich den Käse vergessen habe darüber zu verteilen. Dabei liebe ich Käse und könnte über fast alles Käse streuen. Also wenn ihr meinen leckeren Gemüsekuchen nachbacken möchtet, legt Käse, ob Greyerzer, Ziegen- oder Schafskäse nicht zu knapp darauf.

Da wir beide sowieso nicht alles auf einmal essen konnten, wurde der Kuchen am nächsten Tag mit viel Käse belegt und aufgewärmt. Mit einem Salat, der aus dem Garten kommt, genossen wir in schönster Kulisse unser Mittagessen. Das rote Getränk ist kein Sirup oder Tee, sondern natürlicher Apfelsaft aus roten Thurgauer Äpfeln, die auf dem Land des Schwiegervaters wachsen.

Rot, DvD, Creadienstag, Garden Affair, Winterglück, Winterfreuden