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Wat Rong Khun – Weisser Tempel

Wat Rong Khun (thailändisch: วัดร่องขุ่น) heisst Weisser Tempel und genau so sieht er auch aus. Wat Rong Khun ist eine buddhistisch-hinduistische Tempelanlage in Nord-Thailand. Wat ist die Bezeichnung für Tempel, Rong Khun (ร่องขุ่น) bedeutet so etwas wie „trüber Graben“ oder „Kanal mit trübem Wasser“. Was wir aber sahen war das  genaue Gegenteil. Ein blendend weisse Bauwerk, dessen Wirkung durch die eingearbeiteten Spiegelscherben noch verstärkt wird.
Der Tempel in Chiang Rai ist nicht nur einzigartig in seiner Ausführung, er ist auch der einzige, der keinem Kloster gehört, sondern in Privatbesitz des Künstlers Chalermchai Kositpipat ist.

1997 begann er mit den Arbeiten, und sie dauern immer noch an, eine Fertigstellunfg ist nicht in Sicht.
Beim Eintreten überquert man die „Brücke der Wiedergeburt“. Bei einem Blick nach unten schaut man in die Hölle, wo hunderte von Händen nach oben greifen als Sinnbild für unerfülltes Verlangen. Die Brücke symbolisiert den Weg zur Glückseligkeit, der durch Anfechtungen, Gier und Verlangen führt, und die überwunden werden müssen.

Im Hauptgebäude befinden sich eine verwirrende Vielzahl von Skulpturen und Bildern. Der Künstler will auf die Verworrenheit unserer Welt hinweisen und nicht in der buddhistischen Mythologie verweilen.
Lotta möchte zu einem Thema Collagen sehen. Jedes einzelne Bild finde ich ist sehenswert und durch anklicken wird es vergrössert.

Moment der Wahrheit

Gewusst habe ich es schon immer, jetzt habe ich es schriftlich 🙂 ! Eigenlob stinkt ich weiss, aber ich habe das Kompliment ja von meinen beiden Töchtern bekommen. Und ich glaube, sie gönnen mir die Freude von Herzen.

Auch die Blumen sind ganz nach meinem Geschmack. Klein aber fein, so wie ich es am liebsten mag. Weil sie so schön Rot leuchten, gefallen sie sicher auch Jutta.

Rosen, Gerberas, Ranunkeln, Astern und Schleierkraut wurden kunstvoll zusammengebunden und stehen in einer Keramikvase und verströmen ihren Duft.

Meine grosse Freude auch bei, Andrea, Rita und Karin 

Rot-Weiss-Grün

  bei Jutta   bei Siglinde

Unser Heiligabend stand unter dem Motto Italianità. Wir dekorierten vieles in den Farben der Landesflagge. Und Rot, das Jutta sammelt, kam natürlich nicht zu kurz. Der Tisch wurde mit einem roten Tischtuch, weissen Servietten und Tannengrün gedeckt und mit passenden Accessoires geschmückt, das für CU von ganz unten gezeigt wird.

Bei einem italienischen Essen dürfen die Antipasti natürlich nicht fehlen. Herrlich, da blieb nichts übrig.

Stilecht wurde das Menue in einer Amarettiverpackung verraten.

Anstelle der Weihnachtsgeschichte gab es einen Mafiakrimi. Wir versuchten uns als Dedektive, waren aber leider nicht so erfolgreich. Dafür sangen wir bei den Italo Hits umso mehr mit. Unsere Tochter hat die Lieder extra für den Abend auf der Querflöte einstudiert. Es war ein Genuss zum Zuhören. Selbstverständlich sangen wir aber auch noch klassische Weihnachtslieder. Die dürfen nicht fehlen.

Auch bei den liebevoll verpackten Geschenke unter dem Christbaum gab es das eine oder andere rot.

Die roten Rosen waren essbar und verzierten den selbstgemachten, leckeren Zuccotto.

Schön war es im trauten Familienkreis, genauso wie ich es am liebsten habe.

Monatscollage Dezember

 bei Birgitt

Mein Dezember war besinnlich und gar nicht stressig, so wie ich es mir gewünscht habe. Ich hatte Zeit meinen Zaubergarten (Wintergarten) zu geniessen, den wir jedes Jahr in ein Lichtermeer umgestalten. Anfang Dezember investierte ich viele Stunden ins Backen, und wir konnten ganz viele liebe Freunde glücklich machen mit unseren Guetzli. Auch Spaziergänge an der Sonne kamen nicht zu kurz. Sei es an sonnigen Tagen bei uns, bei den vielen Wasservögel am See, oder wenn es neblig war, in der Höhe über dem Nebelmeer. Weisse Weihnachten gab es leider nicht, es gab nur ein bisschen Raureif am Schatten. Und dann kam natürlich der Höhepunkt vom Dezember: Weihnachten. Wir feierten im Kreise der Familie und es war genauso, wie ich es am liebsten mag.

Ein paar Tage bleiben uns noch im alten Jahr. Persönlich war es für mich ein gutes Jahr. Und genau das wünsche ich allen für das neue Jahr.

Rotes Licht und kleiner Engel ganz gross

 bei Jutta  bei Siglinde

Die rote Kerze brennt schon den ganzen Advent bei mir, und zaubert ein warmes Licht.

Beim Kerzenkauf achte ich darauf, dass das Wachs durchgefärbt ist und nicht nur äusserlich eine Farbschicht hat. Beim Abbrennen erkennt man den Unterschied gut.

Dieses Jahr dauert die Adventszeit am längstmöglichen. Zum Glück verhalten sich die Engelchen ruhig, sonst würden noch mehr Nadeln abfallen. Werden die Englelchen von ganz unten fotografiert, dann müssen sie einmal nicht nach oben schauen.

Räucherstäbchen

bunt_ist_die_welt_logo_2-2[1] bei Lotta

Das sind keine Handwischer, sondern von Hand gefertigte Räucherstäbchen, die in Asien überall Rauch aufsteigen lassen. Auf unserer Reise in Vietnam besuchten wir eine Produktionsstätte. Meistens stellen Familienbetriebe die Räucherstäbchen in verschiedenen Farben her. Jede Farbe steht für einen Duft, Rot z.B. steht für Sandelholz. Von Hand an schrägen Tischen wird eine Grundpaste aus Holzpulver, pflanzlichen Kleber und ein wenig Wasser auf Bambusstäbchen aufgerollt. In Vietnam werden Räucherstäbchen bei der Ahnenverehrung verbrannt, häufig sieht man sie im Haus- oder Ahnenschrein. Sie werden aber auch an Bordsteinkanten, in Blumenbeeten und an anderen Stellen angezündet.

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Die farbigen Räucherstäbchen werden rege genutzt. Wir sahen die farbigen Pinsel überall auf der Reise am Strassenrand.

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Jetzt bin ich gespannt, wo bei Lotta die Räucherstäbchen überall abgebrannt werden.

Adventsstimmung

Unsere „Weihnachtsguetzli“ sind nun fertig. Es ist eine liebgewordene Tradition zusammen mit meiner Tochter an einem Wochenende das Gebäck zu backen. Einige Teige machte ich schon am Vortag, und auch da sind helfende Hände willkommen.

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Die Heizung wird im Wintergarten ausgeschaltet, und dieser als Kühlraum benutzt.

Wir sind ein eingespieltes Team. Mit all der Arbeit und mit dem Plaudern vergeht die Zeit wie im Flug.

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Die Beschaffung der Schokoladenkaffeebohnen war nicht ganz einfach. Es hat sich aber gelohnt, unsere Mocca-Würfel sind ein Traum, nicht nur zum Ansehen.

Gerne probieren wir neue Sorten aus, z.B. die Walnuss-Toffee-Shortbread nach einem Rezept von Eva. Ich brauche von Eva allerdings noch einen Rat, wie das Toffee fest wird. Das bereitete mir fast eine schlaflose Nacht! Aber der Aufwand hat sich gelohnt, die sind himmlisch.

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Der grösste Teil der 21 Sorten verschenken wir. Dafür fand meine Tochter die passenden Bänder zum Verschliessen der Geschenksäckchen (Frei übersetzt: dies dauerte Stunden, um zu machen).

Wenn dann alles schön verpackt ist und bereit steht, sind wir recht geschafft, aber auch glücklich über unsere Delikatessen.

Es ist überhaupt nicht selbstverständlich, dass das jedes Jahr so gut klappt. Ich geniesse aber nicht nur das feine Gebäck, sondern auch die Zeit zusammen mit der Tochter. Ein Adventsritual der Extraklasse, genauso wie ich es am liebsten mag.
Geht zu: Andrea, Rita, Lotta, Katrin, Gesine

Goldig

. bei Simone

Goldig soll es auf unseren Collagen im Dezember bei Rösi leuchten. Goldige Gegenstände zu finden, war für mich ein leichtes. Die Herausforderung war, das Gold zu fotografieren. Ausser meinen selbstgefertigten Sternen in verschiedenen Grössen und Mustern liegen da auch eine Glocke und ein Kerzenteller. Meinen Ring zog ich schnell aus, schliesslich ist er auch aus Gold. Dann fiel mir noch das Röhrchen mit dem Goldstaub in die Hände. Eigentlich sollte dies bei unserer Weihnachtsbäckerei eingesetzt werden, ging dann aber leider vergessen :-(. Zumindest hat es jetzt noch einen Auftritt bekommen.

Advent im Sonnenschein

Am Nachmittag lockte das sonnige Wetter zu einem Spaziergang. Leider kann man nicht gleichzeitig die Nachmittagssonne und den Weihnachtsmarkt geniessen. Die Markthäuschen waren noch geschlossen, und wurden von Rehen und Hirschen gut bewacht. Da die Häuschen so schön rot sind, passen sie gut zu Juttas Projekt.

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Um den ganzen Weihnachtsbaum auf das Bild zu bringen, hat man gar keine andere Wahl, als aus der CU Perspektive zu fotografieren. Der über fünf Meter hohe Tannenbaum sieht doch auch im Sonnenlicht mit blauem Himmel schön aus.

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Sterne

Nun leuchtet er wieder in meinem Headerbild, der Stern, der mich seit dem Start von meinen Blog begleitet.
Mit dem Thema Sterne, die Lotta sammelt, war ich bereits im Herbst beschäftigt, als wir für „ein Stern für Afrika“ Sternenkarten für einen Bazar bastelten.

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Auf meiner eigenen Weihnachtspost, die ich diese Woche gestaltete, leuchtet fast auf allen ein oder mehrere Sterne.

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Das Einlageblatt wurde auch mit einer Sternenranke dekoriert. Solche Muster gibt es im Internet zum Glück mehr als genug, da Zeichnen nicht gerade meine Stärke ist.

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Für die grünen Karten gab es selbstverständlich  eine passende grüne Variante.

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Aus dem Rest vom Hochzeitspapier strahlen meine Sterne zu den Empfängern mit den guten Wünschen.

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Das dreidimensionale Muster kommt bei Sonnenschein schön zur Geltung.

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So früh war ich noch nie fertig mit meinen Weihnachtskarten. Jetzt muss ich nur noch die persönlichen Worten schreiben. Ich gestalte meine Weihnachtskarten gerne selber und dieses Jahr finde ich, sind sie besonders gelungen, genau so wie ich es gerne habe.
Darum zeige ich sie euch gerne bei, Andrea, Rita, Katrin, Lotta,  Gesine und bei Creadienstag