Archiv der Kategorie: Kreativ

Macarons

Heute spendiere ich zum Samstagsplausch bei Andrea meine Macarons für die Kaffeerunde. Eigentlich ist die Herstellung gar nicht so schwierig wie man immer wieder lesen kann. Wichtig ist, dass man die 100 g geschälten Mandeln, 150 g Puderzucker
und je 1 TL löslichen Kaffee und Kakao ganz fein mahlt und durch ein Sieb in die Schüssel gibt.

Dann 2 Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen und die Mandel-, Puderzuckermischung sorgfältig darunterziehen.

Die Masse in einen Spritzsack füllen und auf ein Backpapier oder auf eine Silikonmatte kleine Haufen spritzen, dabei etwas Abstand lassen, weil sie zerfliessen.

Jetzt ist es wichtig, die Macarons etwa eine Stunde antrocknen lassen. Bei 130° Umluft ca. 18 Min backen. Nach dem Backen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und erst dann ablösen.

Für die Füllung werden 100 g weiche Butter, 2 EL Puderzucker, einer Prise Fleur de Sel und 1 EL kalten Espresso mischen und kaltstellen. Dann etwas von der kalten Füllung auf eine Hälfte der fertigen Macarons geben, mit der anderen Hälfte zudecken und mit Puderzucker bestäuben.

Aber Achtung, sie können süchtig machen. Wenn man es schafft, kann man auch ein paar verschenken. Ich kenne niemanden, der sich nicht gerne eines auf der Zunge zergehen lässt.

Da wir jetzt ja alle zu Hause bleiben sollten, probiert ihr vielleicht auch einmal das Leben zu versüssen.
Tragt Sorge zu euch und bleibt hoffentlich alle vom Virus verschont.

Samstagsplausch, Bleib Daheim, Sonntagsfreude

Winterstrampler

Der Name des Schnittmusters macht dem momentanen Wetter alle Ehre. Nähen tat ich schon immer gerne, aber jetzt noch viel lieber, seit ich Sachen für unsere Enkelin nähen darf. In diesem Winterstrampler sieht die Kleine so zuckersüss aus, den werde ich sicher noch einmal nähen. Die Bordüre muss meinen Nähfehler vertuschen, weil ich versuchte die Kante mit einem Zierstich zu verschönern.

Genäht habe ich ihn nach diesem Schnittmuster. Mit der ausdrücklichen Genehmigung der Mama darf ich euch das Foto zeigen, auf dem die Kleine den Strampler trägt.

Bald kommt das erste Mal der Osterhase bei der Enkelin vorbei, da habe ich den passenden Hasen dazu gesetzt.

Rot, DigitalArt, DvD, Creadienstag

der erste Monat im Ausnahmezustand

Seit einem Monat dreht sich alles um Covid-19 und unser Alltag wird bestimmt durch die Massnahmen, die helfen das Virus einzudämmen. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich mich an die Vorschriften halte. Auch sehe ich keinen Grund zu hamstern, vielmehr ist Solidarität gefragt.
Immer wenn ich die Fotos für die Monatscollage durchschaue, lasse ich meinen Monat revue passieren. So stellte ich fest, dass es Seefotos nur von Anfang Monat gibt als ich mit der Enkelin in der Grenzstadt spazierte. Nachher hielt ich mich mehr im Garten und im Wald auf, dort sind viel weniger Leute unterwegs. Als ich meine Rosen zurückschnitt, gab es doch tatsächlich blühende Rosen für die Vase. Auch unser Aprikosenbaum steht in voller Blüte und die kalten Nächte momentan machen mir ein wenig Sorge. Viele Kleinigkeiten für unsere Enkelin sind entstanden, ob gestrickt oder genäht. Ich nutzte auch die Zeit, um neue Rezepte auszuprobieren.

Es bleiben noch einige Tage im März. Auch die werde ich Zuhause verbringen. Das Geburtstagskind werden wir hauptsächlich am Telefon feiern. Es wäre schön, wenn es in den folgenden Monaten wieder erfreulicheres zu berichten gäbe.

DND, Monatscollagen, Frühlingsglück, Den Frühling selber machen, Friday Bliss.

Zeitvertreib

Etwas gutes hat der momentane Hausarrest, man hat Zeit kreativ tätig zu sein. Ich machte ein paar Sachen für unsere Enkelin. Das erheitert mein Gemüt erheblich, trotz den ständigen schlechten Nachrichten.

So nähte ich Wendelätzchen und verzierte diese mit Spitze. Die Lätzchen kann man schnell ersetzten, ohne dass man die ganze Kleidung wechseln muss, sollte beim Aufstossen etwas daneben gehen.

Die Lätzchen sind in doppelter Lage genäht aus kontrastfarbenem Jersey.

Da die kleine Dame immer aktiver wird und den Kopf mehr bewegt, habe ich ihr eine Mütze mit Ohrenschoner gestrickt. Bei den jetzigen warmen Frühlingstemperaturen braucht sie die warme Kopfbedeckung jedoch nicht.

Die Babywolle reichte sogar für eine zweite Babymütze. Die bekam von mir ein Bommel aufgenäht. Beide Mützchen passen wunderbar.

Der pinkige Strampler ist schon in Grösse 62 und ist aus Plüschjersey mit passender Blümchen Blende, schließlich ist Frühling.

Die Spucktücher, von denen man nicht genug haben kann, kann man sich über die Schultern legen. Sie schützen Mamas, Papas und natürlich auch Grossmamas Kleidung. Dafür habe ich ein Frotteetuch zerschnitten und aus dem Leinen meiner Vorfahren gedoppelt.

Also ich weiss mich zu beschäftigen und jetzt lockt ja auch der Garten. Was macht ihr so in der Ausnahmesituation oder seid ihr vielleicht schon in Quarantäne?

Samstagsplausch, Den Frühling selber machen, Sonntagsglück, Creadienstag.

Lieblingsteil

Kennt ihr das? Es gibt Kleidungsstücke, die trägt man ständig. So ein Lieblingsteil von mir, habe ich sogar selbst genäht. Von einem gekauften T-Shirt nahm ich den Schnitt ab. Mutig schnitt ich mir aus einem Stoffresten Jersey die Teile zu. Mit der Overlook waren die Teile schnell zusammengenäht. Die erste Anprobe passte perfekt und so versäuberte ich die Hals- und die Armsäume mit schwarzen Bündchen.

Das T-Shirt ist sehr angenehm zum Tragen.

Heute, als ich die Wäsche zusammenlegte, ist mir aufgefallen, dass mein rot-schwarzes Shirt immer in der Wäsche ist . Ich bin gespannt, wie lange es ein Lieblingsshirt von mir bleiben wird.

Geht es euch auch so, dass ihr manchmal eine Hand zu wenig habt? So habe ich gleich zwei digitale Hände zur Hilfe genommen.

Rot, DigitalArt, Creadienstag, DvD

Mein Februar

Im Februar spazierte ich viel mit meiner Enkelin im Tragetuch. Mit dem Tragetuch kann ich auch auf Feldwegen oder durch den Wald laufen. Mit der neuen Mütze, die ich ihr genäht habe, und der Frühlingssonne ist das für uns beide ein Genuss. Für das junge Mami nähte ich stilltaugliche T-Shirts, da die beiden jetzt auch öfters unterwegs sind. Im Garten gibt es noch nicht viel zu tun, obwohl den Blumenkohl, den wir im Herbst noch im Treibhaus pflanzten, konnten wir schon ernten. Am See erwacht jetzt die Natur und in den Blumenrabatten blüht es schön. Im Naturschutzgebiet sind die Insekten unter den Steinen und dem Asthaufen auch schon fleissig. Im Hafen sind die grossen Schiffe bereit, der Bootshafen der Hobbykapitäne dagegen ist aber noch fast leer. Kulinarisch habe ich einiges neues ausprobiert und wurde aber auch von anderen verwöhnt. Auch wenn dem Februar ein paar Tage fehlen, war meiner doch recht ausgefüllt und abwechslungsreich.

Monatscollagen, DND, Meine ecke der Welt, Friday Bliss, Winterglück

DigitalArt und Insektenrascheln

Jutta gab uns für ihr Projekt dieses Bild vor. Bei uns im Garten treibt genauso eine Clematis aus. Ich möchte zeigen, wie herrlich es im Frühsommer um diese Wildreben summt und kriecht.

Die Schmetterlinge und Insekten besuchen die Pflanze nämlich rege. Darum freue ich mich, wenn die Clematis dann blüht.

Wenn es mit der Vegetation so weiter geht, fliegen die Schmetterlinge dieses Jahr dem Osterhasen wohl schon um die Ohren.

Insekten krabbeln auch über das Knistertuch, das ich meiner Enkelin genäht habe.

Noch ist sie zu klein, um an den Schlaufen und Bänder zu spielen und das Rascheln zu entdecken. Knistertücher habe ich schon ganz viele genäht und verschenke sie sehr gerne an neugeborene Babys.

Creadienstag, DvD

Zigerkrapfen

Heute am Fasnachtssamstag serviere ich bei Andrea zum Kaffee ein typisches Fasnachtsgebäck. Ich mache das erste Mal Zigerkrapfen. Ein Mürbeteig aus Mehl, Zucker, Butter, Ei und etwas Milch wird gekühlt und anschliessend ca. 3mm dünn ausgewallt. Dann werden grosse Rondellen ausgestochen.

Für die Füllung werden Ricotta, Zucker, Sultaninen und abgeriebene Zitronenschale gut vermischt.

Die Rondellen werden gefüllt und zusammengeklappt.

Die Rondellen werden bei 170° Grad heissen Kokosfett ca. 3 – 4 Minuten ausgebacken. Auch das ist eine Premiere, das erste Mal, dass ich etwas im Fett ausbacke.

Die fertigen Krapfen werden auf Haushaltspapier gelegt und dann im Zimt und Zucker gedreht.

Bedient euch, es hat mehr als genug. Ich bin zufrieden mit meinen ersten Zigerkrapfen und sie sehen denen auf dem Rezeptbild sehr ähnlich.

Samstagsplausch, Sonntagsglück

Kunstwerk der Natur

Als ich neulich im Wald unterwegs war, leuchteten mir plötzlich weisse Punkte entgegen. Ich wunderte mich was dort wohl blühte. Neugierig wie ich bin, ging ich näher und war ganz überrascht von den weissen Pilzen an dem Baumstamm.

Die Pilze waren ganz hart und fest am Stamm angewachsen. Wie lange der Baum wohl schon gefällt am Boden liegt?

Mit dem grünen Moos und dem getrockneten Laub wirkte es wie ein richtiges Kunstwerk der Natur.

DND-wieder jeden Donnerstag bei Jutta,  Winterglück

Schneeanzug

Warm eingepackt – so stellte ich mir unsere Enkelin vor diesen Winter. Der Anzug dafür wäre fertig, aber Winter haben wir bis Ende Januar nicht und Schnee schon gar nicht. Bin gespannt, was der Februar bringt.

Aus einem flauschigen Vlies schnitt ich den Winterstrampler zu. Gefüttert habe ich ihn mit einem farblich passenden Baumwolljersey.

Damit der Anzug bequem zum Anziehen ist, nähte ich vom Halsausschnitt bis zu den Füsschen quer über den Strampler einen Reissverschluss ein.

Eine Kapuze darf natürlich nicht fehlen für den Winter.

Die Bündchen an den Ärmeln und den Beinen kann man umlegen, und so um eine Grösse verlängern.

Die kleine Maus kann bequem in den Strampler gelegt werden und so warm eingepackt an die frische Winterluft oder schon fast an die Frühlingssonne mitgenommen werden.

Der Vlies ist sehr flauschig und dementsprechenden flogen im ganzen Wintergarten die Stollfuseln herum.

Wenn der Winter dann verspätet doch noch kommen sollte, wird der Anzug wohl zu klein sein.

Samstagsplausch, Winterfreuden, Sonntagsfreuden, Creadienstag