Archiv der Kategorie: Kreativ

MohnInsel und Sommerhosen

Das ist doch eine schöne Blumeninsel, schon von weitem leuchten die roten Mohnblumen. Wo im Frühling noch eine grosse Baustelle war, wird jetzt der Verkehr um die Blumeninsel geleitet.

Mir gefallen die verschiedenen Gräser. Der Stangenwald im Hintergrund sind die Masten von den Segelbooten im Hafen.

Für Juttas Bodennah Projekt noch ein Foto von ganz unten, da kann man auch gut sehen, dass ganz dicht gesät wurde. Auf jeden Fall ist die Baustelle fast abgebaut und der Weg zu meinem Lieblingsplatz ist wieder befahrbar.

Aus leichtem Baumwollstoff habe ich für die Enkelin eine rote Hose genäht. Für das wechselhafte Wetter diesen Sommer genau richtig. Eine längere Hose hilft auch, dass sie nicht immer ihre Knie aufschürft, obwohl ich sie so gerne singen höre, wenn sie sich irgendwo weh getan hat. „Heile, heile Säge, …“ kennt ihr das Lied? Ich weiss, dass die Taschen nicht Gegengleich aufgenäht sind, ist mir aber erst beim Fotografieren aufgefallen. Ich hoffe, es stört die Enkelin nicht so sehr wie mich.

Und weil noch Stoff in meinem Fundus lag, gab es noch Hosen zum Wechseln, weil die kleine Dame so gerne mit Wasser spielt. Genäht habe ich die Hose Super Sweet aus der Ottobre 1/2021. Ich habe gemerkt, dass ich langsam den Überblick verliere, wenn ich nicht notiere, was für ein Schnittmuster ich nähte.

Rot, Clouse to the Ground, Creativsalat, DvD.

12tel Blick und Jahresprojekt

Jetzt ist es so weit, alle Nachbarn sind hinter den Blättern versteckt und jeder hat seine Privatsphäre. Aber ich möchte betonen, dass wir es sehr schön zusammen im Quartier haben und alle füreinander da sind. In meiner Ecke blüht der Sommerfloor. Die überwinterten Pflanzen sind schon mehrere Jahre alt.

Das Windrad stellte ich extra für die Enkelin auf und sie sieht es sofort, wenn sie zu uns kommt. Die Keramikfiguren wurden auch nicht von mir so schief hingestellt 😀

Und hier noch den Überblick vom ersten halben Jahr.

Mehr 12tel Blicke bei Eva

Wie weit ist mein Jahresprojekt?

Viel weiter kam ich mit meinen Grannys noch nicht. Zwar gab es ein paar schöne Abende, an denen ich hätte an meinem Plätzchen häkeln können, aber die Motivation dazu hat gefehlt. Bei fast jeder Farbe habe ich ein rundes Granny nicht richtig gehäkelt, dann geht das Umhäkeln natürlich nicht auf und ich muss alles wieder ribbeln.

Auf vielfachem Wunsch zeige ich euch meine Feierabendbank, wo die meisten Plätzchen entstanden sind und das schon seit langer Zeit. Es ist so einfach und nimmt nicht viel Platz in Anspruch, ein Knäuel Garn und ein Häklein.

Und wenn ich schon dran bin, dann zeige ich euch die Aussicht, die ich auf der Bank habe. Wer ganz genau hinschaut, sieht sicher die vielen Visiere um und in den grossen Bäumen. Leiser müssen die Bäume einer Überbauung weichen. Ob es mir dann auf der Bank immer noch so gut gefällt, kann ich nur hoffen.

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Zur Jahreswende 2021

Der längste Tag im Jahr ist schon wieder vorbei. Passiert ist nicht viel in diesem halben Jahr, halten wir uns ja immer noch fern von den Viren. Obwohl ich das Gefühl habe, dass nichts passiert, mache ich weiter meine Monatscollagen, sind sie doch auch ein Nachschlagewerk für mich, und wer weiss wie lange wir uns an diese aussergewöhnliche Zeit erinnern werden. Der Juni ist der Rosenmonat. Die Königin der Blumen blühte wunderschön bei dem schönen Sommerwetter. Überhaupt blühen die Blumen dieses Jahr sehr üppig und lange, trotz wechselhaftem Wetter, das uns bilderbuchhafte Himmelsbilder zaubert. Den Juni Geburtstag in der Familie mussten wir wie schon öfters drinnen feiern, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Zu ernten gab es schon reichlich aus dem Garten und die letzten Rhabarbern genossen wir sehr. Die jungen Taucherli sind schon recht selbständig. Für die Enkelin habe ich Sommerkleider genäht und es ist herrlich zu erleben, wie sie tanzt, wenn das Kleidchen schwingt.

Samstasplausch, Sommerglück, Himmelsblick, Monatscollage

Wasserperlen

Der Regen verwässert momentan den Duft des Flieders. Auch meine Duftrosen verströmen kein Aroma, sondern sind geschmückt mit Wasserperlen.

Am Wochenende hat Petrus bei uns seine Schleusen geöffnet, und nun glänzen die Wassertropfen wie Diamanten auf den roten Blüten.

Die Rosen sehen wunderschön und frisch aus, und warten auf den Sonnenschein, damit sie ihren intensiven Duft verströmen können.

Rund um den Rosenstrauch wachsen die Monatserdbeeren und werden von uns direkt von der Staude verspeist.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1118624.jpg

Jeden Tag reifen ein paar und das den ganzen Sommer lang.

Was macht ihr an so einem verregneten Wochenende? Ich setze mich dann gerne an die Nähmaschine in den Wintergarten. Da nähte ich für meine Enkelin eine Tunika mit einer passenden Leggins. Der Stoff ist passenden zu ihrem Lieblingsspielzeug. Hoffentlich wirkt der Stoff an ihr nicht so irritierend wie auf dem Bild.

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Jahresprojekt

Viel weiter als vor einem Monat bin ich mit meinem Jahresprojekt noch nicht. Der Platz, wo ich gerne sitze und häkle, war auch fast immer nass, oder es war mir zu kalt, um draussen zu sitzen. Dabei verbringe ich gerne meinen Feierabend auf der weissen Bank und geniesse die Abendsonne. Darum sind noch nicht ganz zwei Farben fertig geworden.

Klar könnte ich drinnen auch häkeln, aber ich liebe es nach einem erfüllten Tag, noch eine Weile auf der Feierabendbank zu sitzen, den Tag Revue passieren zu lassen und dabei die Rosetten viereckig zu machen.

Immer wieder werden die Rosetten von mir zwischen den Glasplatten des Salontisches platziert, dort bleiben sie nur so lange,

bis unsere Enkelin kommt. Dann macht sie sich einen Spass daraus, alle Plätzchen hervorzuziehen und wenn sie fertig ist, sieht es so aus wie auf dem nächsten Bild. Manchmal denke ich, ich sollte mit zusammenhäkeln noch warten, bis die Kleine grösser ist 🙂

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Ein kalter Mai

Zum Jammern habe ich keinen Grund, aber etwas wärmer hätte dieser Mai schon sein können. Mühsam war vor allem, wenn die Wettervorhersage schönes Wetter versprach und es dann den ganzen Tag regnete oder umgekehrt. Das machte das Gärtnern nicht einfacher. Auch war dieser Mai viel zu kalt. Seit Mai sind die Aussenterrassen wieder geöffnet und hätten sicher auch gerne besseres Wetter gehabt. Meine Nähmaschine habe ich im Wintergarten platziert und weil mich nur ein Glas von aussen trennt, konnte ich die langen Tage zum Nähen nutzen. Ich wünsche mir, dass die Enkelin ihre Sommersachen bald tragen kann. Der Natur hat das nasse, kalte Wetter nicht geschadet, vieles blühte auf. Schön anzusehen sind der blühende Bärlauch und die Magerwiesen. Unsere neue Terrasse wäre bereit, um draussen zu sitzen und die verschiedenen Rhabarberkuchen, die ich gebacken habe, zu geniessen. Anfang Monat brütete der Schwan an einem geschützten Platz, leider konnte ich nie einen jungen Schwan sehen, ich möchte gerne wissen, wo die Jungtiere sind. Das launische Maiwetter zauberte viele wunderbare Himmelsbilder. Der Mai hat noch ein paar Tage und es schaut ganz so aus, wie das Wetter sich zum Ende doch noch versöhnlich zeigen wird.

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Rote Kirschen

Nein, die Kirschen sind noch nicht reif bei uns, aber für den Sommer habe ich für die Enkelin ein neues Kleidchen genäht. Diesmal hat es kein Body darunter wie vor einem Jahr, schliesslich wird das kleine Fräulein immer grösser, ist schon ganz schnell selbst unterwegs und muss nicht mehr immer getragen werden. Hoffentlich kann sie es bald anziehen, denn das würde bedeuten, dass es endlich wärmer würde.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1118369.jpg

Für kältere Tage habe ich ihr noch eine rote Leggins für darunter genäht. Das habe ich bei Astrid abgeguckt, bei ihr gab es für jedes Kleid eine passende Leggins dazu.

Ein Lieblingsschnittmuster für Shirts für mich selbst ist das Kimono Tee. Genau das gleiche Shirt in klein habe ich für den kleinen Schatz genäht. Mit den überschnittenen Achseln sind diese schön bedeckt.

Wie schnell der kleine Schatz wächst, sieh man, wenn ich die genähten Sachen für sie auf meine Feierabendbank lege und diese schon fast die ganze Sitzfläche bedecken. Der Schnitt für die Leggins ist von Nähfrosch, die Hose von Ras. Diese hat sich schon mehrfach bewährt hat.

Rot, Creativsalat, DvD

Neue Terrasse

Ist er nicht schön, mein Muttertagsstrauss in leuchtendem Rot? Besonders gut gefällt mir, dass die Blumen zu einem Herz gebunden sind, leider erkennt man es auf dem Foto nicht so gut.
Am Samstag schrieb ich ja bereits, dass wir einen Mädelstag feiern werden. Da WP am Wochenende eine Störung hatte, konnten viele gar nicht meinen Beitrag sehen.

Zum Kaffee gönnten wir uns dieses leckere Zuckerherz und eine feine Himbeer-Quarktorte. Schön, dass meine Töchter wissen, was ich am liebsten habe.

Das alles konnten wir bei schönem Wetter auf unserer neu gemachten Terrasse geniessen. Die Holzdielen auf der Terrasse waren in die Jahre gekommen und ein paar Latten waren lose.

Auch die Unterkonstruktion musste erneuert werden.

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Wir haben uns für Holzdielen entschieden, die nicht mehr mit Schrauben von oben sichtbar festgeschraubt werden. Die Douglasiedielen sind mit einer Nut versehen und werden mit Klemmen auf die Unterkonstruktion geschraubt.

Zum Glück bekam mein Mann vom Schwiegersohn Hilfe beim Montieren. Zu zweit konnten die beiden gut Hand in Hand arbeiten und unsere Terrasse war bald mit dem neuen Belag fertiggestellt. Keine Schraube stört mehr und die Oberfläche weist keine Holzsplitter mehr auf. Was sehr gut ist, für die kleinen Füsschen unserer Enkelin.

Es ist einfach schön zu wissen, dass man auf die Familie zählen kann, und so freuen wir uns alle, viele gemütliche Stunden auf der schönen Terrasse und im Garten zu verbringen.

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Rot, Creativsalat, DfD, Frühlingsglück.

12tel Blick & Jahresprojekt

Der Sonnenschein auf meinem Bild täuscht, im April hatten wir 16 Frostnächte. Was auf dem Bild stimmt, dass es keine Wolke am Himmel hat. Es fiel im April praktisch keinen Regen. Das sind keine guten Bedingungen für das Wachstum in der Natur. Der kleine Birnbaum blüht, aber den Bienen scheint es fast zu kalt zu sein, man sieht nur ganz wenige. Unsere Nachbarn haben zwar die Gartengarnitur nach draussen gestellt, aber um draussen zu sitzen, war es zu kalt.

Und das Bild vom 7. April passt eigentlich besser in den Januar als in den Frühling.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1117839.jpg

Ich möchte euch im Laufe des Jahres auch ein wenig von der Umgebung meines 12tel-Blickes zeigen. Weiter hinten in unserem Garten wurde der Rasen, oder besser gesagt, unsere Wiese, dieses Jahr noch nie gemäht. Die Gänseblümchen dürfen bei uns gerne blühen. Und auf das blaue Band von blühenden Vergissmeinnicht freue ich mich jedes Frühjahr.

Bei meinem Jahresprojekt bin ich vorwärtsgekommen. Zum Glück sind die Beschwerden besser und lassen mich länger an den Umrandungen häkeln.

Jeweils acht Grannys gibt es von einer Farbe.

Farbe um Farbe wird fertig und mein Ziel ist, bis Mitte Jahr die farbigen, runden Grannys eckig zu machen.

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Der April macht was er will

Wie es der Titel schon sagt, war dieser April ein sehr eigenwilliger Monat. So kalt war es seit 20 Jahren nicht mehr, sagen die Meteorologen. Ich hätte mich über wärmeres Wetter gefreut, aber vor allem über mehr Niederschlag. Bei uns fiel praktisch den ganzen Monat kein Regen und das merkt man vor allem im Garten. Und schon in der zweiten Woche kehrte der Winter zurück. Der Schnee blieb zwar nicht liegen, aber die kalten Temperaturen hielten den ganzen Monat an. Für Ostern waren wir zum Brunch eingeladen. Für die Enkelin habe ich den Stoffbeutel genäht und eine kleine Überraschung darin versteckt. Auch für die Enkelin nähte ich eine Mütze mit Schirm, dass sie keine kalten Ohren bekommt und trotzdem einen Sonnenschutz hat. Ein warmer und ein leichter Pulli mit je passenden Leggins gab es auch. Andere Jahre hatten wir um diese Jahreszeit bereits viel im Garten angepflanzt. In diesem Jahr ist mit den kalten Nächten und der Trockenheit noch Warten angesagt. Dafür blühen die Tulpen und Vergissmeinnicht viel länger. Auf meinen Spaziergängen kam ich bei den Adebars, Bodensee-Schnecken und den jungen Taucherli im Weiher vorbei. Der Höhepunkt des Monats war sicher, als die Enkelin bei uns in den Ferien war. Da gab es für sie die erste Karussellfahrt. Und nach sehr langer Zeit fuhr ich auch wieder einmal Karussell. Und zum Abschluss dieses Monats stand der Vollmond als Supermond am Himmel. Wenn ich so auf den April zurückschaue, war doch viel los, obwohl wir schon mehr als ein Jahr in dem Ausnahmezustand sind und das gesellschaftliche Leben stillsteht. Ich vermisse die kulturellen Anlässe, aber vor allem das Zusammensein mit lieben Menschen.

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