Mein Experiment ist gelungen. Wenn ich meine Enkelin frage, wo die Marienkäfer sind, dann zeigt sie genau auf mein Experiment. Aus einem Erwachsenen-T-Shirt habe ich ein Pullover in der Grösse 80 genäht. Weil es so fade daherkam, malte ich mit Stofffarben etwas Leben auf das Shirt.
Ich malte ohne Vorlage. Und ich finde, das Resultat kann sich sehen lassen. Mir und der Enkelin gefallen die Käfer, die auf ihrem Bauch hoch krabbeln.
Das Shirt ist ein Lieblingsteil der Enkelin und wurde schon mehrfach gewaschen. Die Farben halten, was sie versprechen und das freut natürlich auch mich.
Momentan feiern die Frösche Hochzeit und sind auf der Reise und setzen sich grossen Gefahren aus. Diese Tafel steht unübersehbar am Strassenrand und wird hoffentlich von allen Verkehrsteilnehmern gesehen.
Auf beiden Strassenseiten stehen Froschschranken. Ein Werkhofangestellter hat mir erklärt, dass zweimal am Tag die Tiere an den Schranken eingesammelt und an die Laichstellen gebracht werden.
Da sind echte Tierschützer am Werk und das finde ich ist sehr lobenswert. Auf der ganzen Länge des Weihers, wo ich viel mit der Enkelin unterwegs bin, gibt es auf beiden Strassenseiten Froschbremsen.
In diesem idyllischen Weiher quaken hoffentlich im Frühling viele Frösche, die ihre Laichwanderung lebend überstanden haben.
Bei diesem Tempo hat ein kleiner, grüner Hüpfer keine Chance. Darum finde ich es wichtig, wenn für eine kurze Zeit mit weniger Tempo gefahren wird, den Tieren zuliebe.
Ich werde sicher immer wieder zusammen mit der Enkelin an den Weiher spazieren und freue mich, wenn wir das Lied der Frösche lauthals hören werden.
Ich backe gerne Muffins, besonders jetzt in dieser schwierigen Zeit, wenn wir zwei alles alleine essen müssen. Für die Rüebli-Muffins, so heissen die Karotten in der Schweiz, haben wir noch genügend eigene Rüebli und sie geben den Muffins die nötige Feuchtigkeit. Für die Muffins 200 gr fein raffeln.
50 gr Butter, 120 gr Zucker und 2 Eier sehr schaumig schlagen. Dazu kommen die Karotten, 150 gr gemahlene Mandeln, 100 gr Mehl, 2 TL Backpulver und 1 dl Milch. Kurz umrühren und
in die Muffinform, die mit Papiertüten ausgekleidet sind, zu 2/3 füllen.
Die Küchlein bei 180° ca. 20 – 25 Minuten backen, bis sie schön hellbraun sind.
Noch warm mit Zitronenglasur bestreichen. Für die Glasur 100 gr Puderzucker und den Saft einer halben Zitrone vermischen. Für die Garnitur gehackte Pistazien drauf verteilen.
Die ersten Muffins essen wir lauwarm, obwohl meine Grossmutter immer gesagt hat, lauwarmer Kuchen gibt Bauchschmerzen. Aber am nächsten oder, wenn es noch hat, übernächsten Tag sind sie fast noch besser, dank den saftigen Rüebli.
Wer jetzt auch gerne Rüebli-Muffin backen will, wünsche ich gutes Gelingen.
Diese grauen Schmetterlinge können zwar nicht fliegen, erfüllen aber einen besonderen Zweck: Sie reflektieren in der Nacht und sorgen so für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. Aufgefallen sind sie mir am Strassenrand als ich mit der Enkelin spazierte. Alle paar Meter steht ein Pfahl mit einem roten Kreis, gleich am Rande des Naturschutzgebiets.
Immer wieder führen mich meine Spaziergänge mit der Enkelin in dieses Naturschutzgebiet. Zurzeit blühen die Rohrkolben.
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Die wenigen Schilfwedel wiegen sich im Frühlingswind, das ist so beruhigend. Wir beide verbringen sehr gerne Zeit am Wegrand und wenn dann noch eine der wenigen Enten, die es im Weiher hat, vorbeischwimmt, dann freut sich der kleine Schatz.
Könnt ihr die Froschschranken sehen? Darüber erzähle ich euch ein anderes Mal etwas.
Für Juttas DigitalArt habe ich das Eingangsbild zum Reflektieren gebracht.
Im Februar hatte ich die Qual der Wahl welches Bild ich veröffentlichen möchte für den 12tel Blick. Zur Auswahl stand ein Foto mit Regen, der Anfang des Monats den grossen Schnee schmelzen liess. Aber den Regen spare ich auf für später im Jahr, hoffentlich regnet es immer wieder. Oder ein Foto vom Frühling, der seit Ende Monat bei uns ist. Doch ich hoffe der Frühling bleibt noch länger. Darum entschied ich mich für das Bild von Mitte Februar als ein Schäumchen Schnee lag. Mitte Februar war es eisige kalt, trotz Sonnenschein waren die Temperaturen den ganzen Tag im Minusbereich. Etwas hat sich auf dem 12tel Blick bereits verändert gegenüber dem Januar, wem fällt es auf?
Ein Detail, das auf dem 12tel Blick Bild zu sehen ist, sind unsere Hühner und der Zwerg. Dem ist anscheinend auch bei der Kälte das Lachen nicht vergangen.
Mit meinem Jahresprojekt bin ich noch nicht viel weiter. Immerhin weiss ich jetzt, wie ich meine runden Grannys eckig machen kann.
Auf dem nächsten Bild kann man sehr gut erkennen, wie oft ich geribbelt habe, weil es einfach nicht schön eckig wurde. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken für die vielen hilfreichen Tipps und Ratschläge, die mir sehr geholfen haben.
Nach einigen Versuchen hat es endlich geklappt. Jetzt muss ich nur noch eine andere Farbe Garn kaufen, weil weiss gefällt mir nicht. Zum Glück öffnen die Geschäfte im März wieder. Beim nächsten Treffen kann ich hoffentlich bereits etwas zeigen.
Ich bin gespannt, wie weit die anderen Teilnehmer sind. Bei Andrea treffen wir uns.
Auch wenn der Februar ein kurzer Monat ist, war doch recht viel los. V.a. das Wetter hat vieles geboten. Der grosse Schnee dieses Winters war schon fast geschmolzen, aber dafür hatten wir sehr kalte Temperaturen. Das lockte mich nicht zu langen Spaziergängen in die Natur, darum hatte ich Zeit für die Enkelin, die so schnell wächst, neue Bodys und Pyjamas zu nähen. Die ersten Schneeglöckchen blühten schon vor den eisigen Tagen und überlebten die Kälte gut. Beim Fotografieren der Eisskulpturen, die am Ufer vom See durch die Bise entstanden, gab es nicht nur kalte Finger, auch die Akkus von Kamera und Handy haben gelitten. Trotzdem zog es mich immer wieder an den See, um die aussergewöhnlichen Bilder zu machen, auch bei Dunkelheit. Gerade rechtzeitig wurden meine gefilzten Hausschuhe fertig und wärmen jetzt meine Füsse. Seit langem habe ich wieder einmal Hefeschnecken gebacken, natürlich hat auch die Enkelin probiert. Die letzten Tage des Monats sind jetzt frühlingshaft sonnig und auch recht warm.
„Trotz Corona“ ist eine kleine Serie, mit der ich bewusst einen positiven Blick darauflegen möchte, was alles möglich ist.
Unser Seepark wurde diesen Monat rege besucht, trotz dem grossem Schnee und Eis. Gerade in dieser Zeit brauchen wir manchmal eine kleine Auszeit und etwas, was uns an die schönen Dinge im Leben erinnert – das Lichtermeer im Seepark ist da gerade richtig.
Die 2000 Papiertulpen wurden aus Restpapier, das beim Drucken mit Druckplatten entsteht, in Handarbeit sorgfältig gefaltet und im Park aufgestellt. Die Tulpen leuchten mit LED-Licht.
Einst waren Tulpen kostbare Raritäten, heute sind sie günstige Massenware. Im Gegensatz dazu scheint die eisige Kälte immer mehr zur Seltenheit, Eis zum kostbaren Gut zu werden. Die stundenlange Handarbeit, die es zur Fertigung der Papiertulpen und Lichter gebraucht hat, verdeutlicht den eigentlichen Wert dieser Installation.
Als es eisig kalt war und die Bise einem tief in die Winterjacke schlüpfen liess, leuchteten beim Eindunkeln unzählige Tulpen am Ufer. Die Tulpen deuten bereits auf den kommenden Frühling hin, betonen mit dem kaltweissen Licht gleichzeitig die Eiseskälte des Winters. Gegensätze scheinen sich zu treffen.
Wie ein Märchenwald lassen die vielen Lichter den Park erscheinen,
und mit zunehmender Dunkelheit leuchten die Blütenköpfe immer heller.
Diese Woche bei warmem Frühlingswetter sieht die grüne Wiese mit den vielen weissen Tupfen wieder ganz anders aus und lässt uns erahnen, dass schon bald die ersten Blumen im Park spriessen werden.
Die Frostlicht Installation trotzt jedem Wetter, wirkt jedoch zart und zerbrechlich. Die Tulpen scheinen ewig zu blühen und doch werden sie langsam welken. Ein frühlingshafter Aufbruch inmitten der Kälte.
So rasch kann es gehen. Letzte Woche war es noch eisig kalt, diese Woche ist schon fast Frühling. Unverhofft schnell, kann ich euch schon ein paar Bilder von den ersten Frühlingsboten zeigen. Vor ein paar Tagen waren die Winterlinge noch unter einer Schneedecke und streckten ihre geschlossenen Köpfe an die Wintersonne.
Der Schnee und die Kälte konnten ihnen zum Glück nichts antun. Es ist eine Freude wie sie zusammen mit den Schneeglöckchen in unserem Garten blühen. Der erste Frühlingsgruss ist immer ein Aufsteller.
Aber nicht nur die Flora ist am Erwachen auch die Möwen spüren glaube ich den Frühling. Sie putzen sich fleissig und balzen um die Gunst.
Die Lachmöwe hat ihren Namen wegen ihres «kichernden» oder «lachenden» Rufs und ein typisches Merkmal ist der schwarze Punkt am Kopf. Von dieser Sorte hat es ganz viele bei uns am See. Ihr Gesang ist auch weit herum hörbar, besonders in der Balzzeit, die, wie mir scheint, schon in vollem Gange ist.
Die Silbermöwen sind einiges grösser als die Lachmöwen. Man sieht sie eigentlich nicht direkt am Ufer, eher etwas weiter draussen beim Wasser. Ich gehe gerne an den Platz, wo ich weiss, dass ich sie sehen kann.
Es geht nicht lange und die Möwen bieten mir ein unterhaltendes Schauspiel mit ihrem Gezanke.
Aber wichtig ist natürlich, immer den Überblick behalten.
Nach den eisigen Temperaturen geniesse nicht nur ich die warme Frühlingssonne.
Kunstvolle Eisgebilde kann ich nicht oft bei uns am See fotografieren, darum zeige ich gerne nochmals ein paar Bilder. Zwischen dem ersten und zweiten Bild liegen 24 Stunden mit starkem Nordwind und zweistellige Minustemperaturen.
Bei herrlichem Wintersonnenschein entstanden die Bilder.
Bei uns hat das Tauwetter eingesetzt und von den schönen Eisskulpturen ist nicht mehr viel zu sehen, aber auf meinem Rechner halten die Fotos noch länger.
In den letzten Tagen war es bei uns fast wie in Sibirien. Obwohl ich selbst noch nie in Sibirien war, fühlte es sich bei den Minusgraden so an. Trotz der Kälte lockte es mich an den See, wo der starke Nordwind wunderschöne Eisskulpturen gezaubert hat. Alle Spaziergänger waren dick eingepackt , um das Naturschauspiel zu sehen.
Die Aussichtsplattform muss wohl in nächster Zeit nicht gekehrt werden. Wie auch, es gibt nur blankes Eis und die Arbeitsgeräte sind festgefroren.
Man musste ganz schön aufpassen auf den vereisten Wegen und manche probierten eine Rutschpartie aus.
Gerade rechtzeitig mit der Kälte wurden meine wollenen Hausschuhe fertig. Rechtzeitig vor dem Lockdown habe ich mir Wolle gekauft. Gestrickt habe ich mit Nadelstärke acht. Da kommt man schnell vorwärts und ich hatte eine gute Anleitung.
Mit den neuen Prim Nadeln lässt es sich besonders leicht und Gelenkschonend stricken.
Vor dem Waschen waren die neuen Hausschuhe recht gross und ich war gespannt, ob das mit dem Verfilzen klappen wird.
Nach dem Waschen bei 40° in der Waschmaschine waren meine neuen Hausschuhe um einiges kleiner, die Verfilzung hätte jedoch gerne noch etwas mehr sein können. Aber die Grösse passt und warm geben sie auf jeden Fall. Ich bin also gerade zur rechten Zeit fertig geworden.
Und für DigitaArt seht ihr wie die Hausschuhe gefilzt werden!