Archiv der Kategorie: Natur

12tel Blick, Januar

Mein 12tel Blick den ich ausgewählt habe für dieses Jahr, hat viel mit Arbeit zu tun. Es ist unser Garten, der uns das ganze Jahr mit Gemüse, Beeren und Blumen versorgt. Ganz im Gegensatz zum letzten Jahr, als mein Sujet im Naherholungsgebiet lag. Diesmal wird auch kein Ferienfeeling gezeigt werden, dafür der Erfolg und hoffentlich wenig Misserfolg unseres eigenen Schaffens.
Noch liegt eine dünne Schicht Schnee über den Beeten und lässt die Natur ruhen. Es kommt längst nicht alle Jahre vor, dass bei uns im Flachland die weisse Pracht liegen bleibt. Unter dem Plastik wartet der letzte Zuckerhut auf den Verzehr. Den Rosenkohl konnten wir nicht mehr allen ernten, da die Temperaturen um den Jahreswechsel zu tief waren. Aber mit Verlust muss man halt immer rechnen.

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Ich bin schon ganz gespannt, was es bei den anderen alles für Bilder zu bestaunen und zu verfolgen gibt.

Mehr 12tel Blick Bilder kann man wieder bei Tabea sehen. Sie öffnet immer am 30-igsten des Monats den Link.

RunKeeper App

Seit dem letzten Herbst habe ich bei meinen Walkrouten einen Begleiter: RunKeeper. Eine App, die die Schritte mitzählt und den Weg danke GPS aufzeichnet. Es ist schon erstaunlich, was mit der heutigen Technik alles möglich ist. Und es ist nicht zu unterschätzen, was das alles für einen Einfluss auf unser Verhalten hat. Was als Spielerei angefangen hat, nimmt einen immer grösseren Stellenwert ein. Mit ein paar einfache Klicks kann man sich immer weitere Statistiken von seiner Walkingrunde anschauen. Die Möglichkeiten scheinen fast grenzenlos. Wenn man dann die Auswertungen am PC anschaut, kann durchaus ein gewisser Ehrgeiz entstehen. Was ja nicht nur schlecht sein muss. Aber mein Ziel ist, dass der RunKeeper eine Spielerei bleibt. Ich möchte weiterhin selber bestimmen, wann und wo ich walken gehe, wann ich eine Pause mache beim Laufen, gemütlich am See an der Sonne sitze, am Weiher den Fischen zu sehe oder auf einer Bank ausruhe.

Run Keeper

Run Keeper Archiv

Sonntagsfreude: Sommerblumen im Wintergarten

In unserem Wintergarten gibt es ein schönes Überbleibsel von wunderbarem Herbst.
Meine Solanum rantonnetii, auch als Kartoffelbaum bekannt, hat den ganzen letzten Sommer nicht so schön geblüht wie jetzt.

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Im Herbst lasse ich meine Blumenampeln möglichst lange draussen. Die Geranien haben noch im November so schön geblüht, da nahm ich sie in den Wintergarten und da blühen sie nun munter weiter.

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Mit der Weihnachtsbeleuchtung im Advent waren die Sommerblumen schon ein wenig gewöhnungsbedürftig.

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Und die Pflanzen treiben laufend weitere Knospen und die Blätter sind schön grün geblieben.

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Jetzt, da die Weihnachtsbeleuchtung und die Adventsdeko abgeräumt ist, sind die blau, rot, pink und lila Farbtupfer schöne Aufsteller in der noch dunklen Jahreszeit.
Vielleicht drückt ihr mir die Daumen, dass die fiesen Lebewesen sie nicht befallen. Sonst ist es dann schnell vorbei mit der Blumenpracht und das Grünzeug landet auf dem Kompost.

Mehr Sonntagfreuden könnt ihr bewundern bei Frau Kreativberg.

Futterstation 2

Die schöne Winterpracht ist bei uns schon wieder vorbei. Die letzten Schneehaufen am Strassenrand schmelzen dahin. Trotzdem möchte ich euch die Bilder von den Amseln beim Fressen der letzten Äpfel nicht vorenthalten.
Hier habe ich schon von dem Schauspiel vor meinem Küchenfenster geschwärmt . Die schlauen Vögel brauchten nicht lange, bis sie nach den Äpfel auf dem Baum, diejenigen auf dem Regal entdeckt haben.

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Bis zu einem Dutzend Amseln tummelten sich an der Hausecke. Ich hatte bedenken, wenn eine Katze das sieht, gibt es ein Drama.

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Jedes Mal wenn ich wieder am Fenster stand, waren weniger Äpfel da.

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Die roten Herbstboten lange eigentlich schon lange dort. Es sah ganz danach aus, als hätten die Vögel die Äpfel im Regal aufgespart, bis der Boden ihre Nahrung zugedeckt hat. Ist dies nicht ein gutes Beispiel, das von der Intelligenz der Tiere zeugt?

Futterstation

Wenn die Wiesen auch bei uns schneebedeckt sind, freuen sich die Amseln, Meisen und Rotkehlchen an den hängengebliebenen Äpfel. Bei dichtem Schneefall tummeln sie sich auf den Ästen, um an die Früchte heranzukommen. Es ist ein schönes Schauspiel, den Vögeln beim Streiten um ihr Futter zuzusehen.

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Schützend unter einem Ast wird gewartet bis zum nächsten Anflug.

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Da es noch einige Äpfel auf dem Baum hat, geht das Schauspiel vor meinem Küchenfenster sicher noch weiter. Aber- schneller als gedacht, ist am anderen Tag der Baum leer. Alle Früchte verfuttert.

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Zufrieden sitzt die Amsel auf dem Baum. Die Resten von den  Äpfel  kann man sehr gut am Schnabel erkennen.

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Man konnte gut beobachten, dass die Amseln das Sagen haben auf dem Baum.
Ich finde es richtig nett von unserem Nachbar, dass er die letzten Früchte auf dem Baum für die Tieren hängen lässt.

Neujahrsspaziergang

Sicher ist jetzt bei allen der letzte Kater ausgeschlafen. Gerade richtig, um euch auf meinen Neujahrsspaziergang mitzunehmen. Herrliches Winterwetter erwartete uns. Mit gutem Schuhwerk, warmer Jacke, Handschuhe und meiner neuen Kamera ging es los in den tiefverschneiten Wald. Unsere Sonnenbank, auf der wir so gerne ausruhen, stand zwar in der Sonne – aber ausruhen will sich darauf heute niemand.

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Wir waren nicht die ersten, die auf dem schneebedeckten Weg spazierten wie man an den Spuren erkennen kann.

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Es waren nicht viele Leute unterwegs, und so konnte man die frische Luft und die Landschaft richtig geniessen. Weil ich hier versprochen habe, ein Foto zu machen wenn es eine  Eisdecke gibt, gingen wir zum Weiher.

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Zum Eislaufen ist es allerdings noch zu früh, Aber wenn das kalte Wetter anhält, freuen sich bestimmt viele, wenn nach etlichen Jahren auf dem Weiher wieder Pirouetten gedreht oder Eishockey gespielt werden kann. Als Vergleich könnt ihr hier sehen wie schön es auch ohne Schnee ist.

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Mein Lieblingsbild, das auf dem Neujahrsspaziergang entstanden ist, möchte ich euch nicht vorenthalten. Wenn der weisse Schnee so wunderbar blau aussieht, dann ist es genau so wie ich es am liebsten mag.

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Endlich ist er da!

Lang lang ist es her, dass ein richtiger Winter uns besucht hat. Nein, nicht nur kurz auf Besuch, sondern auch bei uns geblieben ist. Pünktlich zu Weihnachten fiel der erste Schnee.  Die warmen Temperaturen machten der Kälte Platz, und dank dem kalten Wetter bleibt die weisse Pracht auch liegen. Vielleicht nicht zur Freude von allen, aber ein Spaziergang dick eingepackt mit Kappe und Handschuhe ist etwas herrliches. Für Kinder ist der Spass im Schnee vor der Haustüre ein tolles Vergnügen. Bei den Autofahrer hält sich die Euphorie wahrscheinlich in Grenzen.

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Die Sitzbank lädt zur Zeit niemanden ein zum verweilen, nicht mal ein Vogel setzt sich auf die weisse Pracht.

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Währendem ich den Eintrag schreibe, schneit es draussen heftig weiter. Von mir aus kann es noch eine Weile so bleiben, ich geniesse das Naturschauspiel gemütlich im Wintergarten.
Genau so wie ich es am liebsten mag.

12tel Blick, Dezember

 

Der letzte Blick in diesem Jahr – der richtige Zeitpunkt, um sich bei Tabea zu bedanken. Sie hat eine wunderbare Idee in die Tat umgesetzt und immer rechtzeitig den Link bereitgestellt. 12 Mal im Jahr daran zu denken und sich die Zeit zu nehmen, ist nicht selbstverständlich.

Das Foto für meinen Dezemberblick machte ich bei bedecktem Himmel, aber warmen 12 Grad. Ganz ohne Handschuhe und kalte Füsse, und das kurz vor Weihnachten.
Die Bäume und Sträucher sind wieder kahl wie auf meinem ersten Foto. Eines weiss ich ganz sicher, auch wenn ich kein Foto mehr machen muss, werde ich immer wieder zu meinem 12tel Blick Sujet vom Jahr 2014 spazieren, ganz einfach weil es dort so schön ist.

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Um den Wandel zu sehen, hier noch alle 12 Fotos von diesem Jahr.

Was sich bei den anderen alles verändert hat, kann man bei Tabea verfolgen, viel Spass.

12tel Blick, November

Man glaubt es kaum, das ist schon das zweitletzte Bild für dieses Jahr. Auch für mein Novemberbild, das ich ohne schummeln immer am gleichen Datum im Monat mache, hatte ich schönes Wetter. Man kann sehr schön den Schattenwurf des tiefen Sonnenstands um diese Jahreszeit sehen. Gerne hätte ich euch auch einmal ein typisches Novemberbild mit Nebel und schlechter Sicht gezeigt, weil auch dann hat mein Blick seinen Reiz. Die Boote sind ins Winterquartier umgezogen und langsam schliesst sich der Kreis meiner Fotoserie.

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Was sich bei den anderen 12tel Blick Fotos alles verändert hat, kann man bei Tabea sehen.