Archiv der Kategorie: Familie

Schwanenesee

Wer regelmässig meinen Blog liest, weiss, dass ich gerne ins Theater oder ins Musical gehe. Im Ballett war ich seit der Kindervorstellung von meiner Tochter nicht mehr. Doch wenn Tschaikowskys „Schwanensee“, die Ikone des klassischen Balletts, getanzt von einem renommierten Ensemble, in meiner Nähe spielt, dann war es auch für mich wieder mal Zeit für eine klassische Ballettvorführung. Ich genoss die Aufführung zusammen mit meiner Tochter.

Für Laien wie mich, gab es vor der Aufführung eine Einführung in das Stück. Das half mir sehr, verstand ich das Stück so besser und konnte es auch mehr geniessen. Wir hatten gute Plätze und konnten so gut die Mimik in den Gesichtern und die graziöse Körpersprache der hervorragenden Tänzerinnen und Tänzer im Einklang mit der Musik miterleben. Die Musik spielte das Musikkollegium Winterthur live.

Das Handybild entstand während dem Schlussapplaus, der langanhaltend war.
Ein Weihnachtsgeschenk, das genauso war wie ich es am liebsten habe.

Samstagsplausch, Märchenhaft,Sonntagsfreude

Kopfstand als 12tel Blick

Nach einem Jahr Unterbruch probiere ich wieder beim 12tel Blick mitzumachen. Der 12tel Blick ist eine Herzensangelegenheit von mir, war es doch das allererste Projekt, bei dem ich mit meinem Blog mitmachte. Zu der Pause kam es, da mir, bei den bisherigen Standpunkten, die Veränderungen zu wenig spektakulär waren. Dieses Jahr versuche ich es mit einer bisschen anderen Variante. Ich werde weiterhin die genaue Perspektive und Bildausschnitte beibehalten, aber diesmal wird nur der Vordergrund gleichbleiben und die Veränderung kommt durch unterschiedliche Hintergründe. Ich werde den Lensball präzise im Bild platzieren, wenn auch nicht immer am gleichen Standort. Passend zum Januar platzierte ich die Kugel im Schnee vor den noch kahlen Bäumen im Wald.

Schneebedeckte Wege sind bei uns eher eine Seltenheit und ich hatte schnell kalte Finger als ich das neue Geschenk ausprobierte. Es ist schon faszinierend wie die Kristallkugel die Welt auf den Kopf stellt.
Arti sammelt, ANNA

Und schon ist der erste Monat im Jahr um, Zeit für die Monatscollage bei Birgitt. Der Schnee kam bis zu uns an den See, was uns nicht davon abhielt, durch den Schnee ins Kino zu stampfen. Der dunkle Januar ist der perfekte Monat, um drinnen kulturelle Veranstaltungen zu besuchen. Im Kino sahen wir den Film „Wolkenbruch“. Mehr kulturelle Unterhaltung gab es beim Tanz-Musical Footloose mit meiner Schwester und bei der Ballettaufführung Schwanensee mit meiner Tochter. Bei den kalten Temperaturen gönnen wir uns gerne ein paar Kalorien zum Kaffee. Auch im Januar blühten immer noch die letzten Rosen im Garten und im Haus gab es auch das eine oder andere Blümlein. Die schöneren Zeitfenster nutzte ich mit einem Spaziergang an den See, um die immer mehr werdenden Wasservögel zu beobachten und mit meinem Geschenk, einen Lensball, beim Fotografieren zu experimentieren.

Bilder anklicken zum vergrössern.



Geburtstagskuchen

Ich glaube es ist unübersehbar wie alt mein Nachbar wurde. Da es bei uns immer noch genügend Walnüsse gibt, habe ich, wie schon öfters diesen Winter, einen Nusskuchen für ihn gebacken.

Der Mürbeteig ist schnell selbst gemacht aus 200 g Dinkelmehl,  100 g Vollkornmehl, 80 g braunem Zucker, 150 g Butter und 1 Ei. Der Teig wird 30 Minuten kühl gestellt.

Den Teig auf wenig Mehl auswallen und in die vorbereitete Form geben. Den Boden mit einer Gabel dicht einstechen. Für den Belag werden 2 EL Butter, 130 g brauner Zucker, 150 g Rahm, 50 g Agarvenhonig und 1 Msp. Zimt zusammen in der Pfanne geschmolzen. Zum Schluss 300 g Baumnüsse dazugeben. Die Masse etwas abkühlen lassen und auf den vorbereiteten Teig geben.

Aus den Teigresten kann der Kuchen verziert werden, wie für den Geburtstagskuchen mit Zahlen oder mit einem Gitter. Den Kuchen mit Eigelb anstreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° ca. 30 Minuten backen.

Der Kuchen ist nach ein oder zwei Tagen noch fast besser, wenn dann überhaupt noch etwas übrig ist. Das Rezept habe ich aus dem Internet, weiss aber leider nicht mehr von wem, weil ich es für mich auf einem Notizzettel notiert habe. Auf jeden Fall ist der Kuchen nachahmenswert.

Geht zu: Samstagsplausch, Wintherglück, Sonntagsfreuden, Creadienstag, D

Auf den Hintergrund kommt es an

Diese wunderschönen Blumen stehen schon mehr als eine Woche in der Vase und sie haben es verdient, in Szene gesetzt zu werden. Den schönen Strauss liess ich aber in Ruhe, ich experimentierte mit verschiedenen Hintergründen.
Das dezente grau als Hintergrund harmoniert wunderbar mit dem leuchtenden rot der Blumen und wirkt sehr edel.

Das grün passt zu den Blättern und ist farblich abgestimmt, aber die Struktur im Stoff wirkt etwas unruhig.

Der Kontrast vom Blumenbouquet zu dem kräftigeren, graublauen Hintergrund finde ich trostlos und hat etwas trauriges.

Die gelbgrüne Stoffbahn hinter den satten roten und weissen Blüten lässt die Blumen hart erscheinen.

Das kräftige Dunkelrot, meine Lieblingsfarbe, hat etwas aggressives und sieht frech aus, beide starken Farben leuchten sehr. In Kombination mit den weissen Blumen und der elfenbeinfarbigen Vase ist das Bouquet ein Blickfang.

Fast alle Blumen stelle ich auf die Marmorplatte zum Fotografieren mit der weissen Wand dahinter. So ganz nach alter Gewohnheit.

So kann man sich die Zeit auch vertreiben, wenn es draussen kalt und nass ist 🙂
Was findet ihr? Mit welchem Hintergrund kommen meine Lieblingsblumen am besten zur Geltung?

verlinkt: Wortperlen, DvD, Creadienstag, Winterglück

Den Rhythmus wiederfinden

Die letzten zwei Wochen brachten mich ganz schön aus dem Rhythmus. Ich liebe Weihnachten und das schon seit Kindertagen. Die letzten Tage im Jahr sind jedoch in vielerlei Hinsicht eine Ausnahme und man fällt aus dem Alltagstrott heraus. Da kommen mir die Wochentage schon mal durcheinander. Beim Einkaufen gibt es ein paar Extras und das Essen fällt in diesen Tagen etwas üppiger aus, was sich auf der Waage zeigt. Doch was gibt es schöneres als an einem festlich gedeckten Tisch gemeinsam etwas Feines zu essen. Zusammen mit seinen Gästen, die nun Zeit haben, geniesst man die besonderen Tage.

Den Christbaum habe ich abgeräumt und Platz geschaffen, um gemütlich im Liegestuhl zu lesen. Dann schwelge ich in den Erinnerungen an all die Köstlichkeiten und Liebenswürdigkeiten, die mich aus dem Rhythmus brachten. Jetzt freue ich mich wieder auf den Alltag und einen geordneten Trott, wie ich es gewohnt bin und mir die Ruhe und Gelassenheit gibt, in der ich mich sehr wohl fühle.

Unser Baum

Unser Christbaum hat einen Auftritt verdient bei Ghislana, die immer am ersten Donnerstag im Monat Bäume sucht. Ich habe mich nicht erkundigt, wie der Brauch eines Weihnachtsbaums entstand und woher er kommt. Soweit ich zurückdenken kann, gab es sicher jedes Jahr bei uns einen Christbaum. Sogar als ich Weihnachten im Spital war, bekam ich von meinen Liebsten ein kleines, künstliches Bäumchen mit elektrischen Kerzen geschenkt.

Wir erhalten immer einen frisch geschlagenen Baum vom Nachbar. Unser Christbaum steht dann bis es warm wird auf der Terrasse. Geschmückt mit Meisenknödel für die Vögel, die sich freuen.

Flötenklänge

Wenn Querflötenklänge unser Haus erfüllen, dann ist Weihnachten. Jedes Jahr erfüllt mir meine Tochter einen Herzenswunsch und spielt Weihnachtslieder und ein paar ausgesuchte Stücke. Da die österreichische Küche unser Weihnachtsessen inspirierte, spielte sie passend dazu Werke von Johann Strauss Vater, Sohn und von Mozart. Genauso wie ich es am liebsten habe.

Passend in den Landesfarben rot und weiss waren die Texthefte zum Mitsingen der Weihnachtslieder. Jedes Jahr gestaltet die Tochter die Hefte selbst mit viel Liebe.

Zur Verzierung malte sie mit Kreidefarben die Noten eines bekannten Weihnachtsliedes. Ich bin gespannt, ob es jemand von euch erkennt. Man darf mir gerne schreiben, um welches Lied es sich handelt.

DvD und ANNA

Mein 5-jähriges Jubiläum

Schon seit fünf Jahren gibt es Pias Blog und ist mir in dieser Zeit richtig ans Herz gewachsen, fast wie ein Kind. Den Anstoss zum eigenen Blog bekam ich zu Weihnachten von meinem PC-Supporter. Seither ist dieser Blog mein stetiger Begleiter. Ich habe es schon einmal geschrieben, dass es eine Leidenschaft ist, die auch manchmal Leiden schafft. Vieles habe ich in der Zeit geschrieben. Ich habe z.B. nicht gezählt, wie viele Male ich euch mitnahm zum Weiher.

Unzählige Bilder gibt es auch von meinen Spaziergängen an den See. Ihr schreibt mir immer wieder, was für ein schönes Zuhause ich habe.

Mit Freude zeigte ich euch meine Blumen. Spitzenreiter ist sicher meine Lieblingsblume, die Zinnie, nebst den Rosen. Immer wieder war ich Stolz, wenn ich etwas selbstgemachtes aus dem Garten veröffentlichte.

Seit fünf Jahren kann ich auf dem Blog nachschauen, wo ich im Urlaub war und auf Reisen.

Viele Foto-Inspirationen, wie z.B. Came Underfoot, fand ich in der Bloggerwelt. Ich bin sicher viel aufmerksamer unterwegs und eigentlich fast immer mit der Kamera.

Das alles wäre nur halb so interessant ohne euch, liebe Bloggerfamilie, die so zahlreich Pias Blog besuchen. Ein ganz herzliches Dankeschön an alle treuen Kommentarschreiber und Kommentarschreiberinnen – jeder einzelne Kommentar freut mich und spornt mich an. Ein Satz begleitet mich seit dem Anfang und wenn etwas ganz besonders schön war schrieb ich ihn, dass es genauso war wie ich es am liebsten habe.

Gelang mir auch nicht jeder Beitrag wie ursprünglich von mir angedacht oder habe ich beim einen oder anderen Foto auch geflucht, so freue ich mich auf das kommende Jahr, mit vielen interessanten Geschichten und Fotosujets, die ich mit euch teilen kann, in unserer schönen Bloggerwelt.
Ich wünsche allen einen guten Rutsch, möge uns allen das neue Jahr viel Gutes bringen, herzlichst Pia

Samstagsplausch, Gartenglück, Sonntagsfreuden

Alles erledigt, bereit für Weihnachten

Weihnachten kann kommen. Alle die vielen, verschiedenen Sachen, die ich noch machen wollte, habe ich erledigt und bin jetzt parat für ein paar besinnliche Weihnachtstage.
Die Weihnachtskarten sind geschrieben und hoffentlich schon bei den Empfängern angekommen.

Die Päckli sind verpackt und ich freue mich, diese an meine Liebsten zu verteilen. Ich bin zuversichtlich, dass der Heiligabend genauso wird, wie ich es am liebsten habe.

Nun habe ich auch Zeit, um im Advent an einladende Orten vorbeizuschauen. Am Hafen warten die weidenden Holzrehe geduldig auf die Besucher und verbreiten eine heimelige Stimmung.

Für die Ohren gab es ein Konzert in der Kirche. Es war ein Genuss und ich bin mir sicher, dass bei allen weihnachtliche Stimmung aufkam.

In der Kirche gab es auch eine Krippe, die eindrücklich die Reise nach Betlehem darstellte. Die Figuren und die Kulisse waren wunderschön geschaffen. Beim Staunen und Verweilen muss man unweigerlich daran denken, dass auch heute nicht alle ein Dach über dem Kopf haben. Da kommt Dankbarkeit auf, dass wir es so guthaben.

In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Lesern schöne Feiertage, alles Liebe, Gesundheit und Lebensfreude. Mögen alle unsere Wünsche in Erfüllung gehen.

geteilt beim Samstagsplausch, Monatsmotto, Weihnachtsfreuden, Bunt ist die Welt.

Teamwork

Wenn wir Weihnachtsguetzli backen, sind meine Tochter, mein Mann und ich ein tolles Team. Das Gute bei unserer Weihnachtsbäckerei ist, dass jeder das macht, was er kann oder besonders gerne macht. So kann ich auch unbeliebte Arbeiten den anderen zwei überlassen.
Nach getaner Arbeit freuen wir uns dann besonders, wenn wir zusammen so einen schön sortierten Teller von unseren Werken mit einem feinen Kaffee geniessen können. 

Mein Mann kümmert sich um die Sisyphusarbeiten. Obwohl auch er davon nicht begeistert ist, hat er doch mehr Geduld als ich oder unsere Tochter. 

Alle Guetzli, die mit Formen ausgestochen werden, übernimmt die Tochter. Sie nimmt sich die Zeit, dass es schöne Guetzli gibt, schliesslich isst das Auge mit.

Viele Sorten gibt es traditionell jedes Jahr. Ich probiere aber auch immer gerne neue Sorten aus. Inspiriert bei der Schwabenfrau versuchte ich dieses Jahr die Bärentatzen. Das Modell kaufte ich am Weihnachtsmarkt. Danke Eva für den Tipp, wo ich das Model kaufen kann. 

Es war nicht einfach, die Bärentatzen herzustellen. Am Schluss hatte ich aber den Dreh raus und ich bin mit dem Resultat zufrieden. Sie schmecken sehr fein.

Einen grossen Teil der Weihnachtsbäckerei verpacken wir liebevoll und verschenken sie an Freunde und Verwandte.

Die süssen Bilder ganz ohne Kalorien gehen zum Samstagsplausch und Sonntagsglück.