erdbeerroulade

Ich habe noch nie eine Biskuitroulade selbst gebacken. Man hört und liest ständig, dass sich der Teig nach dem Backen nicht rollen lässt. Da aber bei uns zurzeit gerade Erdbeersaison ist, und wir von den roten Früchten nie genug bekommen können, wagte ich trotzdem eine Roulade selber zu backen.

Für den Biskuitteig aus 3 Eigelb, 70 g Zucker und 1 EL Wasser eine schaumige Masse rühren. 3 Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen, danach 2 EL Zucker und 70 g Mehl dazugeben. Die Eiweissmasse unter die Eigelbmasse heben und auf einem Backpapier gleichmässig ausstreichen.

Dann 7 -9 Minuten bei 200 Grad backen. Jetzt kommt der Trick, damit die Roulade gelingt: Nach dem Backen den Biskuit sofort auf ein zweites Backpapier stürzen und mit einem nassen Tuch das Backpapier abwischen. So lässt sich das Backpapier gut vom Teig lösen. Das Backpapier wieder auf den Teig legen, mit dem umgedrehten Backblech zudecken und auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Erdbeeren in dünne Scheiben schneiden. Da ich keine Erdbeermarmelade hatte, um den Teigboden zu bestreichen, mixte ich Erdbeeren mit etwas Zucker und einem Spritzer Zitronensaft.

Für die Creme aus 150 g Mascarpone, 1 dl steifgeschlagenem Rahm und Zucker nach Bedarf mischen. Die Masse auf die ausgekühlte Roulade streichen. Die Erdbeeren darauf verteilen und satt aufrollen.

Das war ein gutes Gefühl als ich so eine schöne Roulade vor mir hatte.

Mit Puderzucker bestreuen und kühl stellen. Meine erste Erdbeerroulade wurde super luftig und hat auch so gut geschmeckt wie sie aussieht – nein noch viel besser.

Ich hatte solche Freude am Resultat, dass ich in den letzten Tagen gleich nochmals eine Erdbeerroulade gebacken habe.

Rot, Creadienstag, DvD,

Frühlingstour

Das Wetter und die Natur locken nach draussen. Die Ausflugsziele muss man in Zeiten des „Abstand halten“ sorgfältig aussuchen und Menschenansammlungen möglichst vermeiden. Das heisst für uns, weg vom grossen Seeufer und ins Hinterland fahren. Zum Glück erreichen wir mit dem Velo schöne Weiher in der Umgebung. Unsere Tour führte uns zu den Hauptwiler Weiher. Die drei Weiher sind in Privatbesitz, gut gepflegt und inmitten einer schönen Landschaft.

Die Weiher sind gut erschlossen mit Spazierwegen. Wir stellten unsere Räder beim ersten Weiher ab und gingen zu Fuss dem schönen Uferweg entlang.

Die Rohrkolben trugen noch ihren Flaum und wiegten sich im Wind.

Immer wieder hörten wir dem Vogelgezwitscher zu und versuchten die unterschiedlichen Töne dem jeweiligen Vogel zuzuordnen.

Hier haben sogar die Vögel Hausnummern und einladend geschmückte Wohnungen.

Wegen den Sicherheitsmassnahmen findet dieses Jahr auf der angrenzenden Wiese auch keine Pfingstlager statt. Schade, da bleibt wohl der idyllische Grillplatz auch leer.

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Wie gut, dass um die Weiher das Velofahren verboten ist, sonst wäre wohl auch hier Hochbetrieb bei dem schönen Wetter.

Nach gut einer Stunde waren wir wieder bei unseren Velos und fuhren gemütlich durch die Felder und genossen den Duft von den frisch gemähten Wiesen.

Samstagsplausch, Abstand, Frühlingsglück, Sonntagsglück

eine Delikatesse

Die Inspiration vom Kräuterkurs hält bei mir immer noch an, und so wollte ich Bärlauchpflanzen samt Knolle ernten, bevor diese verblühen. An einem schattigen Platz grabte ich die weissen Knollen aus und putzte sie Zuhause.

Von den schönen Blüten nahm ich auch welche mit, schliesslich isst das Auge mit und auch die Blüten sind essbar.

Zuhause blanchierte ich den Bärlauch kurz und mischte ihn unter die Al dente gekochten Spaghetti. Mit etwas Salz, Pfeffer und ein paar Tropfen Olivenöl abschmecken und fertig war die Delikatesse. Es ist grossartig was die Natur uns für Schätze schenkt und es kostet nicht einmal etwas.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung lernte ich, dass man den Bärlauch das ganze Jahr über essen darf.

DND, Freitags Freude, Frühlingsglück

Regentropfen

Diese Woche durchquerte ich an einem Regentag den Garten – nein, nicht auf der Jagd nach Schnecken, sondern nach Regentropfen. Die Farben der Blumen strahlten auch ohne Sonne. Zurzeit stehen die Lupinen in voller Blüte in zartrosa bis tiefblau.

Die Regentropfen zieren die Blätter. Sehen doch aus wie Diamanten, ein wunderschöner Schmuck.

Die dunkelviolette Clematis mit ihren tellergrossen Blüten ist schon von weitem sichtbar.

Die Pfingstrosen werden wohl dieses Jahr an Pfingsten schon verblüht sein. Die nassen Blütenköpfe hängen schwer herunter und brauchten eine Stütze.

Im ganzen Garten sind Ringelblumen in den Beeten verteilt. Ich bin der Meinung, dass sie die Schnecken abhalten. Und ich mag ihre gelb- bis orange Blütenfarbe zwischen all dem grünen Gemüse so gerne.

Das grün-weisse Maierieslifeld in der schattigen Gartenecke fällt sofort auf und wenn man in die Nähe kommt, steigt einem der feine Geruch in die Nase.

Die Maieriesli vermehren sich jedes Jahr. Immer wieder kann ich ein Strauss ins Haus stellen und ihr Duft verbreitet sich.

Auch der Holunder blüht. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, um Sirup zu machen.

Für die blauen Schwertlilien neben den rosaroten Lupinen bekomme ich immer wieder Komplimente.

Und gleich hinter dem Gartenzaun blühen neben den vielen Gartenblumen die Wiesenblumen.

Ich mache lieber einen Rundgang in unserem blühenden Garten und meide weiterhin zu viel Kontakt.

Samstagsplausch, Frühlingsglück, Sonntagsglück

junge Taucherli

Seit Mitte April beobachte ich den Brutplatz dieser Blässhühner. Das Nest liegt bei einem Bootsanleger-Pfosten. Bei uns heissen sie Taucherli. Das Blässhuhn, auch Blässralle genannt, gehört zu der Familie der Rallen.

Immer wieder schaute ich, ob das Nest noch da ist, weil immer mehr Boote gewassert werden. Zum Glück ist der Besitzer des Bootsplatzes wohl auch ein Tierfreund und hat das Nest nicht entfernt.

Just zum Muttertag schlüpften die ersten Küken und reckten ihre roten Köpfchen aus dem Nest. Das Merkmal der ausgewachsenen Blässhühner mit ihrem intensiven schwarzen Kopf mit weisser Stirnplatte bekommen sie erst später.

Es liegen noch mehr Eier im Nest. Wenn alle überleben, werden es etwa neun sein. Das Weibchen und das Männchen wechseln sich schön ab beim Brüten, aber sie bleiben immer nahe beieinander.

Die ersten Gehversuche aus dem Nest sind noch zaghaft. Schaut was für grosse Füsse die Jungen schon haben. Ich bin gespannt wie lange sie ihre farbigen Köpfchen und das strubbelige Kleid behalten.

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Die ersten waren am Abend schon im Wasser und wurden liebevoll von der Mutter umsorgt.

Auf dem nächsten Bild sieht man gut die Eier im Nest und wie sich das Taucherlipaar abwechselt mit brüten. Die Kleinen sind dicht gedrängt am Holzpfahl. Nur eines ist entwischt, seht ihr es?

Wie fürsorglich der Blick auf das Junge doch ist.

Als ich am nächsten Tag wieder bei der jungen Taucherli-Familie vorbeischaute, halfen die Eltern gerade ihren Jungen beim Schwimmen. Nur die kleinsten und die drei Eier waren noch im Nest.

Als ich ans Ufer trat, schwamm ein Elternteil sofort zum Nest, um seine Kleinen und die Eier zu schützen und setzte sich sofort wieder ganz vorsichtig auf das Nest.

Währendem spielt der andere Elternteil mit den Jungen im Wasser. Es war so lustig zuzusehen, wie die kleinen angespritzt wurden. Ich drückte immer wieder auf den Auslöser und lasse euch ein paar Bilder da.

Ich werde die Blässhühner sicher wieder besuchen und das Aufwachsen weiter verfolgen.

Für DigitalArt könnt ihr beim Füttern zusehen. Ich könnte stundenlang zuschauen.

Rot, DigitaArt, Meine Ecke der Welt, DND, Frühlingsglück, Abstand, Niwibo sucht, Friday Bliss.

Rhabarberzeit

Die Rhabarberzeit ist wie die Spargelzeit begrenzt und die Saison muss genutzt werden. Die saftigen Stängel verarbeite ich gerne auf die unterschiedlichsten Arten. Am liebsten mache ich eine Wähe mit Blätter-, Kuchen- oder Mürbeteig. Ob mit oder ohne Guss mögen wir die Blechkuchen sehr gerne.

Auch als Kompott ist der Rhabarber eine willkommene Abwechslung für uns. Und in einer Süss-Saure-Sauce passt das Gemüse gut zu Geflügel oder Fisch.

Jetzt da wir viel zu Hause sind, backe ich viel. In den letzten Tagen las ich gleich mehrmals auf verschiedenen Blogs ein Rezept für einen Rhabarberkuchen mit Joghurt. Das Rezept dafür ist ein einfacher Rührteig mit Joghurt angereichert.

Zum Glück hatte ich alle benötigten Zutaten zu Hause und konnte gleich loslegen.

Schon beim Einfüllen in die Kuchenform war ich mir sicher, dass es ein saftiger Kuchen werden wird.

Nach einer Stunde im Backofen wird der fertige Kuchen mit Puderzucker bestäubt. Ich war gespannt, ob er so gut schmecken wird, wie er von vielen Blogger gelobt wird.

Ich wurde nicht enttäuscht, es hat sich gelohnt das Rezept auszuprobieren. Ich speichere das Rezept, um wieder einmal so einen saftigen Rhabarber-Joghurt-Kuchen zu backen.

Samstagsplausch, Frühlingsglück, Sonntagsglück

Eine Blumenwiese entsteht

Im Winter ist mir auf einem Spaziergang ein kleines Schild am Wiesenrand aufgefallen. Gespannt las ich, was auf dem blauen Schild stand.

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Die Beschaffenheit und die Umgebung sind sicher ideal für ein gutes Gedeihen von verschiedenen Blumen, die hoffentlich viele Schmetterlinge und Insekten anziehen.

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Immer wieder spaziere ich diesen Weg ab und verfolge das Wachstum auf der Wiese. Die Sauerampfer und der Kerbel haben sich schon gut verbreitet und es schwirrt zwischen den Gräser und Blumen immer mehr.

Wasser hat es fast keines mehr im Bächlein, das der Wiese entlang fliesst.

Der Unterschied zwischen dem ersten Bild mit der Winterwiese und jetzt mit der Frühlingswiese lässt mich hoffen, dass das Experiment gelingt.

Viele seltene Blumen wie den Storchenschnabel gedeihen und blühen. Es ist eine Freude und ich bin jedes Mal gespannt wie das Projekt voranschreitet und was es neues zu sehen gibt.

Ganz in der Nähe ist mein Lieblingsplatz bei der Weide am See. Hier kann ich abschalten und habe etwas Abwechslung, da ich zurzeit fast ausschliesslich zu Hause bin. Abstand kann ich gut einhalten, weil ich da immer allein sitze.

Der Pegelstand des Sees geht immer mehr zurück, trotz des Regen in den letzten Tagen.

Unter dem Baum sitze ich gerne und schaue den Wassertieren zu wie sie sich putzen und geniesse Ruhe. Um diesen schönen Platz werden mich sicher einige beneiden.

Haltet durch und macht das beste aus der Situation, aber vor allem bleibt gesund.

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Man kann nicht alles haben

Bei uns im Garten fährt noch kein Rasenroboter und schneidet jedes Blümlein und Gräslein kurz. Auch ist unsere Grünfläche ums Haus kein englischer Rasen. Im Frühling blühen so viele Gänseblümchen und die Primel vermehrt sich jedes Jahr mehr. In der Trockenheit im April habe ich sowieso nicht gemäht. Jetzt endlich hat es auch bei uns geregnet und schweren Herzens startete ich den Rasenmäher. Ist so eine ungemähte Wiese nicht schön?

Da wir jetzt vermehrt barfuss im Garten herumlaufen, war das Risiko eines Bienenstichs zu gross.

Den Bienen zu liebe wartete ich gerne mit Mähen.

Vielleicht überlasse ich in Zukunft einen Teil unserer Grünfläche der Natur, bin da noch im Klinsch mit meinem Mann.

Auch die Weinbergschnecken sind jetzt aus ihren Verstecken gekrochen, dank des Regens, auf den wir sehnlichst warteten. Selbstverständlich dürfen sie bleiben.

Wer mäht bei euch den Rasen?

Samstagsplausch, Frühlingsglück, Sonntagsfreuden.

12tel Blick und mein April

Endlich ist die einheimische Spargel aus der Region da. Es ist jetzt wichtig, dass wir von unseren Bauern Spargel kaufen, weil sie Absatzschwierigkeiten haben und sonst das Gemüse auf dem Kompost landet, dies wegen Covid 19 und den geschlossenen Restaurants. Bei uns gibt es jetzt häufig grünen oder weissen Spargel. Ich bereite diese gerne unterschiedlich zu. Auf meinem Teller im April machte ich grünen Spargel mit einem poschiertem Ei, gewürzt mit einer Salsa verde mit Kräutern aus dem Garten, dazu gab es Petersilienkartoffeln. Essen konnte wir die feine Spargelmahlzeit draussen auf der Terrasse und das schon im April.

Alle 12tel Blicke sammelt Eva für uns.

Und weil heute der letzte Donnerstag im April ist, sammelt Birgitt unsere Monatscollagen.

Ein ganzer Monat zu Hause bleiben, wenn mir das jemand vor Corona gesagt hätte, hätte ich den Kopf geschüttelt. Aber genau das war die Devise im April 2020 und mit wenigen Ausnahmen hielt ich mich daran. Ich bin grundsätzlich gerne zu Hause, aber eben freiwillig und nicht zwangsverordnet. Langweilig war es mir aber nie, es gab viel zu tun rund ums Haus und im Garten, denn wir hatten den ganzen Monat schönes, warmes Wetter. Die Obstblüte hatte ihren Höhepunkt schon Mitte Monat. Kulinarisch war es auch abwechslungsreich, es gab feine Pizza auf dem Grill zubereitet, den ersten Rhabarberkuchen und die Spargelsaison wurde eröffnet. Zeit hatte ich auch zum Nähen für meine Enkelin. Da entstand die Frühlingsgarderobe, also Hosen aus leichterem Stoff und kurzärmlige Bodys. Dringend benötigt werden Lätzchen, denn die kleine Dame lernt ja schon mit dem Löffel zu essen. Spazieren war erlaubt und so war ich im Wald oder am See zum Entspannen und den Kopf zu lüften.

Bilder anklicken zum vergrössern.

12tel Blicke, Monatscollagen, DND, Frühlingsglück, „bleibdaheimMein Freund der Baum

Body Produktion

Strampler nähte ich für meine Enkelin schon etliche. Ich fing mit Grösse 50/56 an und bin jetzt schon bei Grösse 68. Mit Strampler ist die Kleine einfach gut eingepackt. Man kann nicht genügend davon haben, z.B. dann, wenn die Windel nicht perfekt sass.

Ich schneide meistens mehrere zu, das näht sich nachher auch einfacher.

Der bunte Jerseystoff ist bei dem momentan warmen Wetter auch sehr praktisch. Mit einer Hose ist der kleine Schatz schön angezogen.

Ich habe auch verschiedene Halsausschnitte ausprobiert. Die Strampler sind zum Glück noch zu gross, weil ich sie nicht fertig machen kann. Mir gingen die Drücker aus. Und da alle Mercerie Geschäfte geschlossen sind und die online Lieferfrist vier Wochen dauert, muss ich mich in Geduld üben. Hoffentlich ist der Lockdown bald vorbei, damit ich Nachschub kaufen kann.

Weil der Sommer naht und es bei uns schon recht warm ist, gibt es auch kurze Ärmel.

Bei diesem Raglan Modell ist eine Achselnaht mit einem Untertritt genäht und wird mit zwei Drücker (wenn ich dann welche habe) geschlossen.

Da die Stofffarbe so zuckersüss ist wie meine Enkelin, habe ich die Strampler für DigitalArt dementsprechenden dekoriert.

Überall werden jetzt Masken genäht. Mir macht das Nähen für meine Enkelin mehr Spass und weil wir ja alle zu Hause bleiben sollten, ist es auch ein schöner Zeitvertreib.

Rot, DigitalArt, DvD, Creadienstag, „bleibdaheim