Kirschen aus Nachbars Garten

Was für eine schöne Überraschung. Unser Nachbar hat uns Kirschen aus seinem Garten vor die Haustüre gelegt. Die roten, grossen Kirschen mag ich am liebsten. Die sind schön knackig und nicht zu süss.

Das beste ist, dass die Kirschen frisch gepflückt vom Baum, ohne Kühlung wie bei den Grossverteilern, direkt in unserem Mund verschwanden. Ich teilte sie mit meinem Mann, er mag die schwarzen, die noch nicht erntereif sind, lieber.

Farblich passen dazu der rote Body und die neue Hose, die ich für meine Enkelin genäht habe. Kirschen isst die kleine Dame noch keine, aber ihren Brei umso lieber.

Die kleinen Details machen es aus, wie das multicolor Nähgarn am Body und die Marienkäfer-Knöpfe.

Der leichte Baumwollstoff stammt von einem Kleid der Patin. Das nenne ich Recycling. Der Schnitt ist schon vielfach erprobt, aber die Grösse muss ich laufend anpassen.

Rot, DvD, Creadienstag.

Strickweg zum Zweiten

Wie versprochen, zeige ich euch noch mehr Fotos vom Tag des Strickens in der Nachbarstadt. Poetisch und verspielt ziehen farbenfroh eingepackte Bäume zwischen Altstadt und See die Blicke auf sich. Auf einem Rundgang sieht man die kreativ eingestrickten oder gehäkelten Themenbäume, vom „Märchenbaum“ über den „Sissi-Park“ bis zu den Tierbäumen.

Der Schloss Park wurde zum „Sissi-Park“. In diesem Park lassen sich gerne Brautpaare fotografieren. Und genau da trägt jetzt ein stattlicher Baum ein wunderschönes Brautkleid.

Hier stehen die Tierbäume mit ihren originellen Sujets.

Die farbenfrohen Muster sind schon von weitem sichtbar.

Nicht nur das Gesamtbild sieht toll aus. Von nahen sieht man die Details, die mit viel Liebe von den Strickerinnen gefertigt wurden.

Fast wäre ich an dieser Hecke vorbeigefahren und hätte die unzähligen Schmetterlinge darin verpasst.

Samstagsplausch, Ausblicke, Sommerglück, Sonntagfreuden.

Tag des Strickens

Nein, ich nahm nicht am weltweiten Tag des öffentlichen Strickens teil, aber für Veras Projekt fotografierte ich das Schild.

Ich war an diesem schönen Sommertag mit dem Velo unterwegs und das „Achtung hier wird gestrickt“-Schild war unübersehbar und eine nette Einladung.

Da standen die Stühle mit genügend Abstand im Schatten bereit, um gemeinsam zu stricken. Es war gerade auch die Eröffnung des Strickweges. Mehr vom Weg und den einzelnen Projekten zeige ich euch am Samstag.

Ob sich da alle versierten Strickerinnen daran halten? Auf jeden Fall ist das Schild eine originelle Idee.

Mein Ziel an diesem Tag war die Schlosskirche, wo die Hochzeit einer Bekannten stattfand. Natürlich mit Abstand, aber zum Glück wieder mit Gästen. Auch beim Gratulieren wurde auf ein Händedruck verzichtet, aber ein freundliches Lächeln wirkt schliesslich auch.

Da die Grenzen noch geschlossen waren, hat es auf dem Seeradweg genügend Platz und man konnte die Umgebung richtig geniessen.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1073367.jpg

Die Gräser wiegten sich im Wind, man musste eher den Halmen ausweichen als anderen Radfahrern. Das wird sich jetzt dann schnell ändern, jetzt wo die Grenzen offen sind.

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Mit dem Velo unterwegs

Diese Woche an einem bedeckten Tag war das Floss im Weiher nicht von Badegästen, sondern von Wasservögeln bedeckt. Obwohl es für die Vögel extra schwimmende Inseln gibt.

Ganz still war das Wasser und eine Ruhepause auf unserer Velotour an diesem idyllischen Ufer genossen wir sehr.

Wie herrlich muss es sein, wenn man so ein Badehaus sein Eigen nennen kann. Wir machten nur unsere Rast bei dem unbewohnten Schmuckstück.

Weiter ging unsere Velotour vorbei an Ökowiesen, an der Blumenvielfalt kann man sich fast nicht sattsehen. Ein eher seltenes Bild in unserer Gegend, wo sonst meistens intensiv Landwirtschaft betrieben wird.

Der rote Mohn war schon von weitem sichtbar.

Die blassblauen Blumen könnten Leinblumen sein, bin mir aber nicht sicher. Vielleicht klärt mich jemand, der es weiss, auf.

Die lilafarbenen Malven hätte ich sehr gerne auch in meinem Garten, weil sie von vielen Insekten und Schmetterlingen angezogen werden.

Eine herrliche Tour war das und dank Fahrunterstützung, waren die ca. 50 Kilometer gut zu bewältigen.

SamstagsplauschSommerglück,  Sonntagsglück

Junge Stockenten

Nicht nur die Blässhühner haben Nachwuchs, ein Stockentenpaar schwimmt auch mit ihren Jungen dem Seeufer entlang und wärmt sich auf den Steinen.

Es ist lustig zu zusehen, wie die Enten Eltern ihre Jungen ans Wasser gewöhnen. Da wird gespritzt und getaucht.

Ein paar Tage später konnte man schon sehen wie die Entenmutter mit den Jungen im Schlepptau auf Entdeckungstour ist.

Immer weiter in den See hinaus trauen sich die jungen Entlein.

Jedes Mal, wenn ich an meinen Lieblingsplatz komme, halte ich Ausschau nach den jungen Stockenten. Nicht immer sehe ich sie, aber an diesem Platz zu sitzen und die Seele baumeln zu lassen, geniesse ich trotzdem.

Der Blick Richtung Naturschutzgebiet zeigt, dass in der geschützten Bucht eine Schwanenkolonie ihr Quartier bezogen hat.

Weit draussen auf dem See erkennt man die vielen Wassertiere. Bald trauen sich die Jungen auch so weit hinaus. Ich werde es beobachten, denn ich komme immer wieder gerne an diesen Platz.

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Meine ersten Kleidchen

Ich bin ganz verliebt in die Kleidchen, die ich für meine Enkelin für den Sommer genäht habe. In den Röckchen sieht sie einfach süss aus. Und praktisch sind die Kleidchen auch. Unter dem Röckchen habe ich aus leichtem Baumwolljersey einen Body mit kurzen Ärmeln in Grösse 68 genäht. Mit dem Body unter dem Rock kann man die Kleine aufheben, ohne, dass der ganze Oberkörper frei ist.

Dazu kaufte ich passende Söckchen. Obwohl meine Enkelin, wie ich sie kenne, diese sowieso schnell abstrampeln wird. Die Mama erinnerte sich, dass sie als kleines Mädchen solche Söckchen mit den Rüschen sehr gerne getragen hat.

Ein weiteres Kleidchen habe ich aus verschiedenen Schnittmustern selbst zusammengesetzt. Das Oberteil ist ein T-Shirt und das Rockteil wurde angenäht mit einem Bodyunterteil. So ist das Baby rundum gut eingepackt.

Zu dieser sommerleichten Kombination gab es noch eine türkisfarbige Leggins, wenn es etwas kühler wird.

Also der Sommer kann kommen.

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Grosser Fuchs und grosse Freude

Diese Woche freute ich mich sehr, als ich den Grossen Fuchs sah. Schmetterlinge werden bei uns immer seltener. Zufällig entdeckte ich den Grossen Fuchs. Ich hoffte, dass er solange auf dem Strauch sitzen bleibt, bis ich meine Kamera parat hatte.

Er öffnete sich immer wieder als er von Blüte zu Blüte flog. Seinen haarigen Körper und die sehr schön gezeichneten Flügel sind schon eine Schönheit der Natur.

Auf dem Weg zur Weide am See sah ich ihn. Wer von euch entdeckt ihn auf dem nächsten Bild?

Auf vielfachen Wunsch zeige ich die Weide am See mit ihrer ganzen Blätterpracht.

Es wird immer belebter nach den Lockerungen am und auf dem See. Noch ist das Wasser zu kalt zum Baden. Die Schwäne und Segler haben den See noch für sich allein.

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Rehkitze retten

Auf einem Spaziergang mit meiner Enkelin über die wunderschön blühenden Wiesen freute ich mich, dass es immer mehr Naturwiesen gibt. Das Gras ist mittlerweile schon hochgewachsen, aber mit Mähen wird immer noch gewartet. Ganz anders als auf den intensiv genutzten Felder, wo schon der zweite Schnitt ansteht.

Auf dem Spaziergang kam ich an diesem Plakat vorbei, das ich für Veras Schilderprojekt fotografierte. Das Plakat ist leider vom Regen verbogen. Momentan kommen die Rehkitze zur Welt und es ist besondere Vorsicht geboten.

Als wir am Wochenende am Waldrand entlang mit dem Rad fuhren, schreckte ein Reh auf und rannte in den Wald hinein. Bei dem hohen Gras konnten wir nicht sehen, ob da Jungtiere liegen.

Beim nächsten Bauernhof kamen wir mit dem Bauern ins Gespräch. Er erzählte uns, dass er seine Felder vor dem Mähen mit Drohnen absucht, um zu vermeiden, dass Rehkitze unter die Mähmaschine kommen.

Es wäre schön, wenn alle Tiere in den hohen Blumenwiesen gerettet werden könnten.

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Erdbeersaison

Bei uns in der Region ist die Erdbeersaison in vollem Gange und auf den Erdbeerfeldern wird fleissig geerntet. Für den Mai 12tel Blick serviere ich euch ein Erdbeerpotpourri auf dem Teller, da ich mich nicht auf etwas festlegen konnte. Im Uhrzeigersinn hat es auf dem Teller einen kleinen Coupe Romanoff, geschnittene Erdbeeren auf getoastetem Einback, frische Erdbeeren direkt vom Strauch und eine Erdbeermousse. Bitte bedient euch.

Alle 12tel Blicke sammelt Eva.

Mein Mann brachte mir fünf Kilo Erdbeeren zweiter Wahl direkt vom Feld. Diese sonnengereiften Thurgauer Erdbeeren wären sonst beim Produzenten auf dem Kompost gelandet.

Mein Mann sortierte die guten Erdbeeren aus und schnitt sie klein. Ich setzte die Erdbeeren noch am gleichen Abend mit Zucker an. Der wunderbare süsse Erdbeerduft strömte durchs ganze Haus.

Auch Rhabarber hat nun Saison. Ich plünderte den Stock, schälte und verkleinerte die Rhabarber und mischte sie mit den Erdbeeren für köstliche Marmelade. Ich lasse meine Marmelade immer über Nacht ziehen und koche sie am nächsten Tag dann noch ca. 10 Minuten ein.

Die passenden Etiketten fand ich hier.

Die in Gläser abgefüllte Erdbeer-Rhabarbermarmelade wartet jetzt kühl und dunkel versorgt im Keller auf den Verzehr.

So ein Glas selbstgemachte Marmelade aus sonnengereiften Früchten ist auch immer ein beliebtes Mitbringsel. Hoffentlich können wir bald wieder unsere Freunde besuchen.

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Alles Neu macht der Mai

Bereits ein Vierteljahr leben wir mit Abstand und Homeoffice. Ich bin dankbar, dass es meiner Familie gut geht. Ich hoffe, das ist bei euch auch so. Der Mai war grösstenteils sonnig, mit wenigen Regenschauern, und deutlich zu warm. Da fällt einem das Zuhause bleiben nicht immer leicht. Ich suchte Spazierwege mit wenig Leuten und wir fuhren mit dem Velo eher ins Hinterland. So genossen wir die Maipracht in der Umgebung. Die Felder und Gärten blühen wunderbar und die Blumenpracht ist sehr vielfältig. Ich nutzte das schöne Wetter und säte und pflanzte fleissig im Garten. Man konnte fast zusehen, wie alles gedeiht. Natürlich assen wir auch den ganzen Monat Zuhause und das war eine gute Gelegenheit, um neue Rezepte auszuprobieren. Meine Nähmaschine war den ganzen Mai im Einsatz und ich nähte Sommersachen für unser jüngstes Familienmitglied. Regelmässig besuchte ich die jungen Taucherli und verfolgte ihr Aufwachsen. Sie gedeihen prächtig und schwimmen schon munter selbst.

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