Mein Spaziergang in diesem Monat führt euch durch das charmante Städtchen Bischofszell, das ich besucht habe, als dort gleich 25 Osterbrunnen liebevoll dekoriert waren.
Gestartet sind wir auf dem Grubplatz, der mitten im Ort liegt. Die Osterhasen auf dem Grubplatzbrunnen geniessen von hier aus einen direkten Blick auf den Bogenturm, das Wahrzeichen von Bischofszell.


Der Bogenturm war einst das östliche Aussenwerk der Stadt und wurde nach der Befestigung der Vorstadt im Jahr 1437 errichtet.

Links und rechts des Turms zieht sich die Stadtmauer entlang, an die die Häuser dicht aneinander gebaut sind

Noch blühen keine echten Rosen in der Rosenstadt. Doch fleissige Strickerinnen haben unzählige Rosen gestrickt und an der Rosenranke befestigt. Ein farbenfroher Vorgeschmack auf den Frühling.

Neben dem Bogenturm spaziere ich in den Museumsgarten, wo ein Brunnen anlässlich des Jubiläums der örtlichen Steelband festlich geschmückt wurde.


Im Barockgarten steht auch die „Schniederbudig“, die heute als Eventlokal genutzt wird.

In der Marktgasse finden sich mehrere eindrückliche Patrizierhäuser, darunter auch das Ortsmuseum. Von dort geht meine Brunnentour weiter die Tuchgasse hinunter.


Ein kleiner Abstecher führt mich ins Zitronengässchen, ist das nicht ein herziger Name, der perfekt zu diesem verwinkelten Ort passt?

Hier entdeckt man unter anderem wunderschöne, kunstvolle Fensterladenhalter.

Ganz dem Namen entsprechend ist der Brunnen mediterran geschmückt. Von hier aus hat man einen besonders schönen Blick auf die Rückseite des Rathauses. In der Schottengasse empfiehlt es sich allerdings, die High Heels besser zu Hause zu lassen, das Kopfsteinpflaster verlangt nach bequemem Schuhwerk.

Am Ende der Tuchgasse eröffnet sich vom dortigen Brunnen aus ein wunderbarer Blick auf die St.-Pelagius-Kirche.

In der Schottengasse spaziert man dann von der anderen Seite an der Kirche vorbei, mit Sicht auf die Michaelskapelle und die liebevoll aneinandergereihten Häuser im Hof.

Ein kleines Paradies für Kinder und eine echte Augenweide, die individuell gestalteten Häuser mit ihren kleinen Vorgärten laden zum Staunen ein.

Vom Hirschenplatz aus hat man schliesslich eine besonders schöne Sicht auf die St.-Pelagius-Kirche mit der Michaelskapelle, wenn man vor dem festlich dekorierten Brunnen steht. Einziger Wermutstropfen: die vielen Autos, die sich durch die Altstadt schlängeln oder dort parkiert sind.

Es gäbe noch viele weitere Plätze und versteckte Winkel in der Rosenstadt, die bereits mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet wurde, zu entdecken. Hier und hier habe ich euch bereits einen kleinen Einblick gezeigt, und es lohnt sich, noch mehr davon zu erkunden.
Natur Donnerstag, Himmelsblicke, Grün bei Nicole, Samstagplausch, Monatsspaziergang



















































































































