Meine Enkelin trägt jetzt schon Grösse 68/74. Trotzdem ist der Stoffverbrauch noch nicht gross. Aus einem weissen Baumwollshirt, das ich in der Restekiste eines Wäscheherstellers gekauft habe, nähte ich einen Body. Vom gepunkteten Stoffrest, der übrig blieb von einem Kleid, das ich für mich nähte, gab es auch noch eine Pumphose.
Das Jäckchen wird dann noch geschmückt für einen ganz besonderen Anlass.
Mit dem brauchbaren Rest eines 100% Merino T-Shirts, das mit der Mama schon auf der halben Welt war, kann der kleine Schatz jetzt ohne zu schwitzen gut schlafen.
An schönen, warmen Sommertagen reicht eine Pumphose aus leichtem Jersey.
Diese Woche bot uns das Wetter so einiges. Sind die Prognosen unsicher, bleiben die Schiffe im Hafen und es ist ruhig. Dann finde ich es besonders schön und sitze gerne am Ufer. Sollten trotzdem ein paar Tropfen fallen, bin ich gleich um die Ecke zu Hause.
Bei unstetigem Wetter findet man auch einen Platz in einem Liegestuhl an der Promenade und kann die Kurs- und Ausflugsschiffe beobachten. Auch bei uns kann man unter Palmen sitzen und das Ferienfeeling geniessen.
Bei so einem Wolkengebilde ist wohl jedem klar, dass sich da am Himmel etwas zusammenbraut.
Es wurde immer dunkler, der Himmel färbte sich rot und es dauerte nicht lange bis viele schwere Tropfen und Hagel fielen.
Und so sah es aus als das Spektakel vorbei war. Solche Sommergewitter hatten wir diese Woche einige, zum Glück meistens erst abends.
Aber sobald die Sonne scheint, werden die Sonnenschirme aufgespannt und die ersten Touristen nehmen Platz.
Oder sie machen eine Hafenrundfahrt mit der MS Zeppelin. Auf dem Boot bitte Maske tragen, das ist auch bei uns Pflicht.
Nicht nur im Wasser kann man mit dem Zeppelin fahren, sondern auch in der Luft. Das gleichnamige Luftschiff kreist regelmässig über uns. Für Heidis Himmelsblicke machte ich dieses Bild, sieht doch die Wolke fast gleich aus wie der Zeppelin.
Die Passagiere sitzen unterhalb in der kleinen Kabine. Wahrscheinlich können sie mit ihren modernen Kameras direkt in unsere Teller sehen, wenn wir im Garten sitzen, so tief wie das Luftschiff fliegt.
Anne sucht Rot und Astrid Bäume, beides fand ich bei uns im Stadtpark. Im Stadtpark sah ich auch dieses rote Einmannfahrzeug. Es steht fast täglich am gleichen Ort. Nicht auf einem markierten, gebührenpflichtigen Parkplatz, sondern einfach auf dem Kiesweg.
Man ist von diesem Standort aber auch schnell am Wasser oder im Park bei den grossen, schattenspendenden Bäumen.
Sitzt man auf der roten Bank, sieht man den See und die Schiffe. Ich finde die Aussicht hinter der Bank auf die grosse Blutbuche aber viel schöner.
So grosse, gesunde und schön gewachsene Bäume gibt es nicht viele. Die Blutbuche mit ihren dunkelroten Blättern ist ein schöner Kontrast zu den grünen Weiden und Pappeln.
Imposant ist der Blick dem Stamm entlang zur Krone. Da fühlt man sich geschützt, wenn man darunter steht.
Kein Stadtpark ohne ein paar Skulpturen. Verschiedene Bronzeskulpturen des St. Galler Bildhauer Wilhelm Meier (1880-1971) stehen im Park.
Und natürlich dürfen die schönen, gepflegten Blumenrabatten nicht fehlen.
Der Knabe mit der Eidechse, die wohl die meisten gar nicht sehen, ist vom gleichen Künstler. Er findet aber sicher mehr Beachtung, steht er doch auf einem Brunnen aus dem Trinkwasser fliesst.
Heute nehme ich euch mit auf eine kleine Weltreise. In Romanshorn steht in der Parkanlage der „Pusteblumen-Brunnen“ und prägt das Bild des Hafenbereiches.
Der Brunnen ist ein Wasserspiel aus Stahl und Beton, der in den Sommermonaten bei Dunkelheit in wechselnden Farben leuchtet.
Ein identisches Gegenstück des Wasserspiels steht am anderen Ende der Welt oder wie man in der Hafenstadt sagt: «Der zweite Brunnen ist ‹unterhalb, auf der anderen Seite der Welt› situiert.» Nämlich in der Neuseeländischen Grossstadt Christchurch.
Der Brunnen gehört mittlerweile zu den städtischen Wahrzeichen. Alle die über den Seeweg zu uns kommen, können das Wasserspiel schon von weitem sehen.
Arti sammelt unsere Schilder. Jetzt müssten diese Schilder nur noch gelesen und beachtet werden. Aber wie so oft, für diejenigen, an die das Schild gerichtet ist, kann man das Schild noch so gross machen, es wird nicht beachtet.
Sieht man vor lauter Schilder nicht mehr die Information? Aber eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass man in einem Hafengelände mit vielen Fussgänger und engen Passagen das Fahrrad schiebt.
Mit Rücksicht und Respekt kommen alle aneinander vorbei und können das schöne Ambiente am See geniessen.
Wo besonders viele Leute flanieren und schlendern kommt es schnell zu brenzligen Situationen.
Wie ich auf die Idee zu diesem Beitrag kam? Als ich mein Fahrrad durch das Hafengelände schob, sprach mich ein freundlicher Herr an, ob er mir helfen könne, mein Fahrrad sei sicher kaputt, weil ich es stosse!
Jetzt im Juli fängt die Saison der Feigen an. In unserem Garten steht ein Feigenbaum. Er dient aber hauptsächlich als Sichtschutz und gewährt uns und unseren Nachbarn mit seinem Blattwerk Privatsphäre, wenn das Leben draussen stattfindet.
Obwohl ich ihn wegen seinen grossen Blättern schätze, freue ich mich, dass der Baum dieses Jahr wieder reichlich Früchte trägt.
Passend zur Saison gab es bei meiner Tochter ein wunderbares Feigengericht, aber aus gekauften Feigen. Das Gericht ist schnell gemacht: die Feigen vierteln, ein Dressing aus Feigensenf, Rotweinessig und Olivenöl darüber träufeln und in den Ofen bei tiefer Temperatur warm stellen.
Nussbrotscheiben in wenig Olivenöl krossbraten.
Das Brot, Ziegenfrischkäse und Rohschinken locker darüber verteilen und fertig ist das schmackhafte Mahl.
Ich kann euch versichern, es blieb nichts übrig und hat uns an Ferien in fernen Ländern erinnert. So einfach und trotzdem so schön kann Sommer zu Hause sein.
Der Abend hatte auch noch eine Überraschung parat und zauberte einen spektakulären, roten Abendhimmel. Die Wolken kündigten an, dass da sich etwas zusammenbraut und es reichte gerade noch, um die Sonnenstore und den Sonnenschirm zu versorgen.
Dann kam der Regen, füllte unseren Teich und ersparte uns das abendliche Giessen der Pflanzen.
Heute muss ich meiner kleinen Enkelin ein grosses Kompliment machen. Immer wieder wenn ich mit ihr spaziere, entdecke ich spannendes am Wegrand. Oft kann ich aber nicht stehen bleiben, weil das passt ihr gar nicht. Doch diesmal konnte ich in aller Ruhe fotografieren. Diese Raupe wird einmal ein Grasglucken Schmetterling. Sie werden auch Trinkerin genannt, weil sie regelmässig Wassertropfen zu sich nehmen.
Die Raupe war nicht allein auf dem Grashalm. Ich blieb eine Weile stehen und habe den beiden bei ihren Annäherungsversuchen beobachtet. Mein kleiner Schatz hat währenddessen selig im Kinderwagen geschlafen.
Wenn das Wetter nicht so warm ist, spaziere ich sehr gerne mit meiner Enkelin im Tragetuch. Wir beide geniessen die Nähe und sie schläft nach wenigen Minuten meistens schnell ein. So kann ich auch auf nicht kinderwagentauglichen Wegen unterwegs sein. So kamen wir auch bei der blühenden Wiese vorbei und zu meiner Freude begegneten wir vielen Schachbrettschmetterlingen.
Der Schachrettschmetterling war der Schmetterling des Jahres 2019 Quelle.
Doch seine Existenz ist bedroht. Die intensive Landwirtschaft in Europa bedroht seine Lebensräume, denn entscheidend für das Vorkommen von Schmetterlingen sind nährstoffarme, blütenreiche Wiesenbereiche, die bis Ende Juli nicht gemäht wurden. Nur dort lassen die Weibchen ihre Eier fallen, wachsen neue Raupen und – nach der Verpuppung – schlüpfen neue Falter Quelle.
Mein Herz hüpfte als ich die zahlreichen Schmetterlinge von Flockenblume zu Flockenblume fliegen sah. Ich hoffe doch sehr, dass die Wiese noch recht lang nicht gemäht wird.
So ein Eldorado ist sicher nicht von heute auf morgen entstanden und die Population fühlt sich auf der grossen Wiese am Stadtrand sehr wohl. Ich freue mich, wenn meine Enkelin grösser ist, ich mit ihr die Schmetterlingswiese besuchen kann und ihr die Schönheiten der Natur zeigen darf.
Heute nehme ich euch wieder einmal mit in unseren Garten. Wenn ich unter dem Rosenbogen durchgehe, stehe ich direkt vor dem Gemüse, das wir in diesen Tagen schon reichlich ernten können.
Blattsalat gibt es in verschiedenen Farben, dazwischen wächst Fenchel. Im Kohlbeet findet man Rotkohl, Wirz, Sellerie und in der Mitte Randen (rote Bete).
Jetzt kann man auch Buschbohnen ernten und das nicht wenige.
Heute pflückten wir vier Kilo. Die Bohnen blanchiere ich und friere sie ein. Das reicht dann für den ganzen Winter.
Auf die ersten, neuen Kartoffeln freue ich mich jedes Jahr. Dieses Jahr haben wir drei Sorten gepflanzt und alle sind gut gediehen. Ich bin gespannt, wie viel unter den Stauden liegen.
Im Tomatenhaus kommt man bald nicht mehr durch. Da freut sich mein Vorratsschrank auf Nachschub.
Auch die Gurken haben viele Blüten angesetzt.
Aber es gibt nicht nur Gemüse in unserem Garten. Die Ringelblumen verbreiten sich in allen Beeten und dürfen sich dort auch gerne vermehren, sind es doch geschätzte Heilpflanzen.
Im Gegensatz zum Gemüse gedeihen die Blumen dieses Jahr eher zögerlich, aber man kann halt nicht alles haben.
Die grösste Arbeit im Gemüsegarten erledigt mein Mann. An dieser Stelle möchte ich mich bei ihm herzlich bedanken. Dank seiner strengen Arbeit und dem vielen jäten, kann ich aus dem Vollen schöpfen.
Der Wildblumenstreifen soll Insekten und Schmetterlinge anziehen.
Ich hoffe, euch hat der Rundgang gefallen und ihr wisst jetzt, von wo der Salat und das Gemüse kommt, das von mir immer wieder erwähnt wird in meinen Beiträgen.
Und das beste ist, dass wir immer wissen, was bei uns auf den Tisch kommt, ist alles in Bio-Qualität.
Wenn ich mit meiner Enkelin spaziere, entdecke ich ganz neue Wege und Landschaften. Da muss ich auch nicht weit laufen und schon bin ich in einem wunderbaren Naherholungsgebiet. Von den Naturwiesen habe ich schon berichtet. Ganz unscheinbar ist dieses einladende Schild an der verwitterten Bank angebracht.
Die Bank liegt auf halbem Weg des Spaziergangs und ich hoffe dann immer, dass noch ein Platz frei ist. Der kleine Schatz schläft meistens selig in ihrem Wagen, da folge ich doch gerne der Einladung und mache eine Rast.
Die Aussicht ist wunderschön auf den Weiher und rund um mich zwitschern die Vögel, summen die Bienen und schwirren die Libellen von Grashalm zu Grashalm. Da hoffe ich dann immer, dass die Musik der Natur die Kleine träumen lässt. Denn wenn sie wach wird, muss der Kinderwagen in Bewegung sein.
Wenn ich das nächste Mal auf der Bank sitze, sind die ersten Seerosen sicher schon offen.
Das Gericht auf meinem Juni 12tel Blick Teller habe ich zum ersten Mal ausprobiert. Geht es euch auch so, dass wenn ihr die Zutaten eines Rezeptes liest, gleich wisst, dass ihr das Gericht mögt? So ging es mir als ich das Rezept für die Aprikosen-Käsekissen sah. Und ich habe mich nicht geirrt. Das Gericht lässt sich sehr gut vorbereiten und eignet sich hervorragend für Gäste. Dazu gab es einen Salat – selbstverständlich aus dem eigenen Garten.
Für das Rezept einen Blätterteig in Quadrate schneiden. Für die Füllung braucht es 150 gr Halbhartkäse, reichlich Thymian, 75 gr nature Frischkäse und 3-4 Aprikosen. Die Blättchen vom Thymian abstreifen, kleinschneiden, mit dem Frischkäse mischen und in die Mitte des Blätterteiges verteilen. Den grob geriebenen Käse darüber verteilen und Aprikosenspalten darauflegen.
Die Ecken lose über den Käse und die Aprikosen in die Mitte legen und die Ränder leicht nach oben ziehen.
Die Kissen im 200° heissen Ofen in der unteren Hälfte ca. 25 Min. backen.
Die Teigtaschen etwas abkühlen lassen und geniessen. Probiert es aus, der rezente Käse harmoniert wunderbar mit der süssen Aprikose.
Die Aprikosen sind noch nicht von unserem Baum. Aber wenn unsere Früchte reif sind, wird es diese Aprikosen-Kissen ganz bestimmt wiedergeben. Mein erster Versuch stelle ich gerade bei Andrea ihrem Monatsmotto ein.