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Rote Farbenpracht

Schon von weitem ist dieser wunderschöne, in Rot geschmückte Brunnen sichtbar. Ich war gestern bei schönstem Frühlingswetter in Bischofszell unterwegs, um die geschmückten Osterbrunnen zu besuchen. Einen davon stelle ich euch heute vor.

Die Blumenkästen sind mit rotem Papier eingepackt und mit gelben Osterglocken, roten Ranunkeln und Stiefmütterchen bepflanzt. Es ist ein richtiger Frühlingsblickpunkt.

Mir gefällt bei diesem Arrangement, dass vorwiegend mit Naturmaterialien dekoriert wurde. Wer von euch kennt noch die „Heinzen“? Früher wurde auf den dreibeinigen Holzständer das Heu gestapelt, damit es bei schlechtem Wetter schneller wieder trocknet. Heute sieht man die Heuständer oft mit Blumen geschmückt.

Die geflochtenen Körbe sind ebenfalls österlich geschmückt und bepflanzt.

Der grosse, viereckige Brunnen wurde sicher vor dem Schmücken gereinigt, so sauber ist das Wasser darin.

Auch in den Töpfen rund um den Brunnen hat es kleine, österliche Dekorationen.

Meine Freundin und ich verweilten eine ganze Weile im Museumsgarten und wir freuten uns über die kräftige Farbenpracht.

Die Osterhasen harren noch bis am Weissen Sonntag aus, solange geht die Ausstellung der geschmückten Osterbrunnen im Wakker-Städchen und ein Besuch lohnt sich sicher.

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Osterdeko

Die Schlüsselblumen zeige ich euch in einer speziellen Vase. Die Idee ist nicht von mir, aber ich weiss nicht mehr, bei wem ich sie entdeckt habe. Die Blümlein stehen in einem gewöhnlichen, leeren Gewürzglas, aber als Übertopf machte ich ein Osterei.

Ich war skeptisch, ob ich mich richtig an die Anleitung erinnerte, und ob es funktionierte. Zuerst bläst man einen Luftballon auf die Grösse, wie man den Übertopf haben möchte, auf. Dann nimmt man Toilettenpapier, macht Blatt um Blatt nass und klebt es auf den Luftballon. Lage um Lage legt man die nassen Blätter übereinander, bis der Ballon nicht mehr durchschimmert.

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Zum Trocknen stelle ich den Ballon auf die leere Rolle. Das ging bei mir etwa einen Tag.

Wenn das Ei trocken ist, den Ballon einstechen und entfernen. Mit einer Haushaltschere schnitt ich am oberen Rand das Toilettenpapier zackenförmig ein und fertig war mein selbstgemachter Osterübertopf. Die beiden Hasen leisten nun den Frühlingsblümlein Gesellschaft. Die Enkelin hat es sofort entdeckt als sie zu uns kam und wollte natürlich wissen, was da drin ist.

Besonders gut gefallen mir die Osterblümchen mit den Korkenzieherweideäste.

Das Toilettenpapier sieht so frühlingshaft aus, da machte ich schnell ein zweites, kleineres Ei und kleisterte es bis ganz oben zu.

Was ihr auf dem Bild sieht, ist Kressesamen der am Austreiben ist.

Das kleinere Ei trennte ich quer auf und da spriesst jetzt Kresse, den ich auf Watte gesät habe. Als Einlage nahm ich Alufolie, sonst zerfällt das Papier ei, wenn es nass wird.

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Waldbewohner und Wintereinbruch

Als wir am Waldrand entlang spazierten, sahen wir dieses Insektenhotel und staunten, wie liebevoll es gestaltet war. Da finden sicher viele Insekten einen Unterschlupf. Wir werden sicher wieder vorbeikommen und schauen, wie es sich entwickelt.

Gleich daneben wehte eine Schweizerfahne. Eher speziell so Mitten im Wald, sieht man die Fahne doch sonst eher vor Garten- oder Berghütten.

Bis Anfang April war es bei uns extrem trocken und an vielen Orten floss nur noch ein Rinnsal in den Bachbetten.

Mit so wenig Wasser hatten es die Frösche und Kröten sicher schwer, um zu laichen.

Das Foto entstand als bei uns der Saharastaub in der Luft lag und sich natürlich auch am Boden absetzte.

Letzten Samstag kam bei uns dann endlich der Niederschlag, aber nicht in Form von Regen, sondern Schnee. Wie heisst es doch so schön, der April macht was er will. Die blühenden Sträucher litten ganz schön unter der schweren Last.

Auch unser Aprikosenbaum bekam einen weissen Mantel. Der Schnee ist aber nicht der Feind der Blüten, sondern der Frost in der Nacht kann die Ernte zunichtemachen.

Es wäre nicht das erste Jahr, dass die Blüten erfrieren und es keine Früchte zu ernten gibt. Die Klimaveränderung ist auch bei uns spürbar und jeder sollte bei sich anfangen klimabewusst zu leben.

Das Mandelbäumchen in voller Blüte mit Schnee,

und bei strahlendem Sonnenschein, aber kalten Temperaturen.

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Auch dem Schneemann ging es schon bald wieder an den Kragen. Hoffentlich meint es das Wetter gut mit dem Osterhasen.

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12tel Blick, Monatscollage, Jahresprojekt

Auf der Baustelle nimmt das Haus immer mehr Gestalt an und seit Anfang des Monats steht auch ein grosser Kran, der fleissig Beton an den richtigen Ort hievt. Für kurze Zeit können wir die anderen Häuser hinter der Baugrube sehen. Bis vor kurzen wurden sie von hohen Tannen verdeckt, ab nächstem Jahr werden wohl die neuen Wohnungen die Sicht verdecken. Momentan entsteht noch die Tiefgarage.


Monatscollage

Es war der trockenste März bei uns seit Messbeginn. Das sieht man auch an dem tiefen Pegelstand des Sees. Wir hatten viel Sonnenschein und Nachmittagstemperaturen von bis zu 20°. Aber die Nächte waren immer noch kalt. Ein besonderes Ereignis waren die Tage als der Saharastaub die Sonne verdeckte und es bei uns den ganzen Tag goldbraun war. Nicht nur einmal konnten wir von Blumenkohl aus dem Garten essen und Salat gibt es auch immer noch genug. Die Blütezeit vom Aprikosenbaum ist schon fast vorbei. Zum Nähen war es herrlich im Wintergarten und die Beschattung war den ganzen Monat nötig. Auf die Reversible Frühlingsjacke, die ich für die Enkelin nähte, bin ich stolz, stehe ich doch mit Reissverschlüssen auf Kriegsfuss. Ich denke, dass sie mir verzeihen wird, dass die Streifen nicht genau aufeinandertreffen. Weil bei den ersten langärmligen Pullovern die Ärmel schon zu kurz sind, gab es wieder neue. Neben den Kleidungsstücken sind auch ein paar neue Karten entstanden.

Die Bilder zum Vergrössern anklicken.

Jahresprojekt

Im Februar nähte ich aus einem alten, kaputten Shirt einen Pullover für die Enkelin. Ich hatte die Stoffreste noch nicht entsorgt und so entstand aus einem Probestück noch ein Puppenpullover. Mit Stoffmalfarben wollte ich zuerst den Pullover für die Enkelin verzieren, habe mich dann aber für das Nähen eines Herzens entschieden. Ist wohl besser, wenn ich vorerst meine Malversuche an den Puppenpullover ausprobiere.

Für die Puppe der Enkelin nähe ich momentan eine Garderobe, mit der sie das An- und Ausziehen lernen kann.

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Aus rot wird weiss

Unser Aprikosenbaum steht in voller Blüte. Die roten Blütenknospen hatten es dieses Jahr sehr eilig, sich zu öffnen. Dieser März war, ausser in den Nächten, viel zu warm und viel zu trocken. In diesem Monat fiel noch kein einziger Regentropfen.

Wir mussten nicht lange auf die ersten Bienen warten, die sich ihren Nektar holten und hoffentlich ganz viele Blüten bestäubten. So können wir auf eine gute Ernte hoffen.

Ich freue mich jedes Jahr über die dunkelroten Knospen, die sich zu schneeweissen Blüten öffnen. Dieses Jahr konnte man fast zusehen, wie sie sich entfalteten.

Die letzten Jahre hatten wir kein Glück mit der Aprikosenernte und hoffen nun, dass der kommende Wetterwechsel gnädig ausfallen wird. Den Baum habe ich ursprünglich nicht wegen der Aprikosen, sondern wegen des Schattens gepflanzt. Und die Beschattung des Wintergartens funktioniert jedes Jahr gut.

Rot, Frühlingsglück, Freutag.

Willkommen im Wald

Ich schätzte es sehr, dass ich den Wald in Laufdistanz habe, ein wunderbares Naherholungsgebiet. Immer wieder zieht es mich in den Wald, sei es zum Spazieren oder neuerdings mit der Enkelin zum Entdecken.

Wer kennt es noch, dass die Büscheli (Brennholzbündel) gleich an Ort und Stelle in Handarbeit gemacht werden? In diesem Blogbeitrag habe ich schon einmal von dem schönen Handwerk geschrieben. Was für ein herrlicher Arbeitsplatz.

Immer wieder entdecke ich ganze Waldstücke, die gerodet wurden. Da ich mich in der Forstwirtschaft nicht auskenne, muss ich glauben, dass es richtig ist. Auch wenn der Anblick verwirrend ist.

Schon länger gibt es einen Lehrpfad von den verschiedenen Bewohnern im Wald. Wenn ich jetzt mit der Enkelin unterwegs bin, will sie natürlich wissen, wer die einzelnen Bewohner sind.

Ich fotografierte alle Infotafeln. Unter Wald-Vielfalt kann man die einzelnen Arten nachlesen.

Leider sind ein paar Tafeln bereits verwittert. Das ist auch gleich ein anschaulicher Vorgang der Natur.

Der Pilz stand ganz am Boden und in der Nähe konnte ich der Enkelin auch gleich ein paar Exemplare zeigen.

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Jetzt haben die Bäume noch kein Laub und ein Blick nach oben lohnt sich.

Beim Eichhörnchen hatten wir das Glück, dass gerade eins vor uns auf den Baum hochgeklettert ist.

Ein herumspringendes Reh kann ich ihr wahrscheinlich nie zeigen, zu scheu sind die Tiere.

Den Specht haben wir immerhin schon ein paar Mal gehört.

In der Nähe unseres Spazierweges liegt das Märzenbecherfeld. Schon von weitem sieht man den weissen Teppich auf dem Waldboden. Mir scheint, dass es jedes Jahr mehr sind.

Und weil ich den Beitrag auch bei Jutta verlinken möchte, habe ich einige Märzenbecher von ganz unten fotografiert.

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Frühling im Garten

Schon lange habe ich nichts mehr aus unserem Garten berichtet, dabei konnten wir den ganzen Winter Salat ernten. Oft assen wir Nüsslisalat (Feldsalat) mit einer Portion Ei oder karamellisierten Baumnüssen.

Im Herbst pflanzen wir jedes Jahr Endivien im Treibhaus. Letztes Jahr kam noch Winterblumenkohl dazu, den ich geschenkt bekam. Er ist sehr gut gewachsen. Auf den nächsten Bildern seht ihr schon die neuen Pflanzen, es sind Kohlrabi und roter Kopfsalat.

So schön weiss hat sich in der Mitte der Pflanze eine sogenannte Blume entwickelt.

Diese Woche konnten wir den ersten Blumenkohl ernten. Wir freuten uns und finden, dass im Winter gewachsener Blumenkohl milder im Geschmack ist.

Wie wohl unser Gemüse ausgesehen hätte, wenn es die letzten Tage im Freien gestanden wäre? Die nächsten Fotos sind ohne Filter, aber der Saharastaub hat die Sonne verdeckt und es wurde den ganzen Tag nicht richtig hell. Unser Wintergartendach hat eine fast goldene Patina bekommen.

Samstagsplausch, Vorfrühlingsglück, Himmelsblicke

Glückskäfer

Gerade in dieser schwierigen Zeit, in der es viel Leid gibt, möchte ich euch einen kleinen Glücksmoment von meiner Enkelin und mir zeigen.

Seit ich mit dem kleinen Schatz spaziere, leuchten ihre Augen, wenn wir die roten Glückskäfer sehen, weil das heisst, hier biegen wir ab und sind gleich zu Hause.

Seit wir beide zu Fuss unterwegs sind, streichelt sie auch gerne die kleinen Wegweiser, die mit viel Liebe angemalt wurden.

Diese beiden Käfer sind unsere Lieblinge, weil sie so schön zusammen unterwegs sind wie die Enkelin und ich. Ich freue mich, dass die Kleine Augen für die Schönheiten der Natur hat wie Blümchen oder Käfer, darum kommen wir zurzeit nicht sehr weit beim Spazieren.

Hoffentlich zaubern die Steine am Wegrand noch ganz vielen ein Lächeln ins Gesicht, auch wenn die meisten in Eile sind und den Bus nicht verpassen wollen.

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Rund ums Kornhaus

In meinen Blog gibt es einige Bilder vom Hafen Romanshorn. Darum wurde es höchste Zeit, einen Beitrag dem Kornhaus zu widmen.

Direkt im Hafenbecken ist das Massivlagerhaus ein imposanter Zeuge der Vergangenheit als wichtiger Warenumschlagplatz. Im Jahr 1870/71 von der Eisenbahngesellschaft Nordostbahn erbaut, diente das Gebäude der Lagerung von Kaufmannsgütern jeglicher Art. Das riesige Massivlagerhaus verlor jedoch zusehends an Bedeutung und wurde schliesslich aufgegeben.
Quelle

Das Kornhaus hat eine bewegte Vergangenheit und wurde nun umgebaut. Dieses beherbergt im Erdgeschoss eine gemischte Nutzung mit Ausstellungsflächen, Festsaal, Gastronomie, Wein-Bistro, Ferienwohnungen, im Obergeschoss 38 Wohnungen sowie Loft-Wohnungen unter dem historischen Dach. Die Umbauten sind mit der Stadt und der Denkmalpflege abgestimmt.

Auch kulturell hat es etwas zu bieten. Momentan findet die Vorstellung „Ein Abend mit van Gogh“ statt. In einer gemütlichen Bistroatmosphäre kann man einen spannenden Kunstabend mit den Brüdern van Gogh erleben. Quelle

Wo Land und Wasser sich berühren, bin ich gerne unterwegs. Weil viele von euch meine Bilder vom See so gerne mögen, zeige ich euch die Aussicht rund ums Kornhaus.

Vor dem angrenzenden Naturschutzgebiet überwintern ganz viele Wasservögel. Jedes Jahr werden es mehr Mandarinenenten bei uns in der Bucht.

Die Kormorane sonnen sich auf dem Stein, den man bei normalem Pegelstand nicht sehen würde.

Das glitzernde Wasser ist dank der tiefstehenden Wintersonne möglich.

Es ist einfach schön bei uns am See und ich geniesse die Zeit, da wo das Land das Wasser berührt.

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Wenn es zu trocken ist

Bei uns war der Winter viel zu trocken und die Bachbeete trocknen aus. Man kommt gut trockenen Fusses ans andere Ufer.

Im letzten Sommer bildetet sich an dieser Stelle im Wald einen See. Hier noch das Video dazu.

Wer sich wohl in dieser kleinen Höhle versteckt? Bei normalem Wasserstand wäre meine Kamera schon lange unter Wasser und es wäre kein Foto für Jutta möglich.

In den Bachbeeten blüht es und der Frühling hat begonnen.

Durch das fehlende Wasser gelangt man an neue Orte, die sich lohnen näher zu entdecken. Da scheinen sich zwei richtig gern zu haben.

Richtig schön, was alles auf sogenanntem Totholz wächst.

Und wenn man sich ausruhen möchte, kann man sich auf die getane Arbeit des Försters setzen.

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