Der 12tel Blick ist eine Aktion von Tabea Heiniker. Man macht jeden Monat an der gleichen Stelle ein Foto und verfolgt die Veränderungen.
Bei meinem 12tel Blick ist nun der Sommer da! Man sieht es daran, dass die meisten Schiffe gewassert sind.
Was man auf dem Bild nicht sieht, ist die grosse Wiese daneben. Sie ist belebt mit Sonnenanbeter und Familien, ausgerüstet mit Grill und Spiele.
Der Wasserstand ist auch wieder gestiegen. Ganz leicht musste ich diesmal meinen Standpunkt nach rechts verlegen, weil man sonst die Mündung in den See gar nicht mehr gesehen hätte.
Und auf die Frage, welches mein Boot sei, leider keines.
Archiv der Kategorie: Natur
Woche 24: Weisse- graue- rote Wolken
Ich schau den weissen Wolken nach
Ich schau den weissen Wolken nach
Und fange an zu träumen
Ich schau den weissen Wolken nach
Und träume du bist bei mir
Wenn du die weissen Wolken siehst
Dann sollst du an mich denken
Auch wenn du in der Ferne bist
Ist meine Liebe bei dir
Wenn im Abendwind der Regen rinnt
Ja dann sieht keiner meine Tränen
Ich sag mit lächelndem Gesicht
Mein Herz vergisst dich nicht
Ich schau den weissen Wolken nach
Und fange an zu träumen
Ich schau den weissen Wolken nach
Und träume du bist bei mir
Nachts im Sternenschein steh ich allein
So oft am Fenster denn ich warte
Ich warte täglich mehr und mehr
Auf deine Wiederkehr
Wenn du die weissen Wolken siehst
Dann sollst du an mich denken
Auch wenn du in der Ferne bist
Ist meine Liebe bei dir.
Ich mag die Lieder von Ihr und die Wolken am Himmel auch, das sieht man ja an meinem Headerfoto.
Diese Woche war gerade richtig, dass ich so voll auf meine kosten gekommen bin. Bei dem heissen Wetter, mit den vielen Quellwolken, und den schwülen langen Abenden auf der Terrasse.
An einem schönen Tag mit Gewitterneigung da verändert sich der Himmel von Stunde zu Stunde. Da geht es mir dann wie im Lied, ich finde es interessant wie sich die Wolkengebilde verändern.
Spannend wird es am Himmel, wenn ein Gewitter im Anzug ist.
Für einen schönen Sonnenuntergang muss man nicht zwingen ans Meer fahren.
Und wenn im Himmel gebacken wird, können wir die wärme bis auf unsere Terrasse geniessen.
Dass die Erde ein Feuerball ist, beweist das nächste Foto.
Das sind nur ein paar von den vielen Bildern die ich schon gemacht habe.
Ich wünsche allen, dass ihr die Sommerzeit geniessen könnt und freue mich an einem Kommentar.
Woche 22: Nostalgie
Diese Woche kam ich ins Zürcher Oberland, das mir bis anhin unbekannt war. Dass es eine schöne Region ist, wusste ich vom Hörensagen. Ich lernte eine recht ländliche und dünn besiedelte Landschaft kennen. Auch war recht wenig Verkehr auf den Strassen.
Richtig ins Staunen kam ich als ich diesen Bauer bei der Arbeit sah.
Ich fragte mich, ob es ein nostalgischer Biobauer ist oder ob er seine schönen Pferde, die nicht wie Ackergäule aussehen, bewegen muss. Ich weiss es nicht und konnte ihn nicht fragen. Es war ein grosser Acker, der mit einem Pflug von den zweien bearbeitet wurde.
Ein sehr ungewöhnliches Bild, das ich aus meiner frühesten Jugend kenne. War ein richtig schönes Sujet, das Ruhe und Harmonie ausstrahlte und sich lohnte zum Anhalten. So ganz anders als im hektischen Verkehr auf den Strassen, die sich nicht weit entfernt befinden.
Weiter auf der Heimfahrt über Land, lohnte sich der nächste Halt am schönen Pfäffikersee. Leider reichte die Zeit nicht, um einen Spaziergang um den See zu machen. Aber lohnen würde es sich auf jeden fall einmal – wer weiss.
So ganz anders als mein See zu Hause ist dieser See eingebettet in die Natur und ein schöner Uferweg lädt zum Spazieren ein.
Eine schöne Stimmung, für die sich der Umweg auf jeden Fall gelohnt hat. Als angenehmer Nebeneffekt konnte der Nachhauseweg auch mit einem Besuch bei der Tochter verbunden werden.
Woche 21: Spektakel!
Das Mammut-Flossrennen auf der Sitter und Thur fand bei schönstem Wetter und idealen Bedingungen statt und bot den vielen Zuschauern viel Unterhaltung mitten in der schönen Natur.
Der Anlass fand diese Jahr zum 20. Mal statt. Er ist in dieser Form wohl auch nach langer Zeit immer noch weltweit einzigartig. Über 40 verschiedene Flosse gehen an den Start auf die ca. 12 km lange Strecke, aufgeteilt in drei Kategorien: Rennklasse, Originalität und Plauschklasse.
Kreativ und in jeder Beziehung phantasievoll sind nicht nur die einzelnen Flosse, sondern auch die buntgekleideten Besatzungen mit all den dazugehörenden Requisiten.
Nicht die ganze Strecke ist so problemlos zu befahren, spektakulär wird es bei den beiden Wehren, die zu überwinden sind.
Schön ist, dass viele Zuschauer das Auto zu Hause lassen und zu Fuss und einem Rucksack auf dem Rücken unterwegs sind, ganze Familien mit Velos und Rollerblades. Auch an einem normalen Sonntag ist es eine sehr schöne Landschaft, die man mit der ganzen Familie und einem Picknick geniessen könnte – auch ohne Grossanlass.
12tel Blick Mai
Im Wonnemonat Mai scheint das erste mal keine Sonne an meinem Fototermin. Aber die ersten Boote wurden gewassert und die Segel werden gehisst. Der Pegelstand ist leicht angestiegen. Die Pappeln werden grün. Es ist für mich jedes Mal eine Freude hier vorbei zu schauen, auch wenn nicht Fototermin ansteht. Eigentlich kann man sich Glücklich schätzen, dort zu Hause zu sein wo andere in die Ferien fahren. Mein Beitrag fährt jetzt zu Tabea.
Woche 18: Mein Küchengold
Mehr als ein halbes Jahr versperrte mir dieses Glas im Kühlschrank den Platz. Aber eigentlich handelt es sich um „mein Küchengold“: selbstgemachtes Nonnenhorner 7-Kräutersalz. Für das Mazerationsverfahren braucht es diese Zeit. Das Rezept dafür habe ich von hier.
Weil wir ein paar Tage lieben Besuch bekommen, brauche ich den Platz im Kühlschrank. Also wurde das Glas geöffnet und der Inhalt im Backofen bei ca. 60 – 70 Grad getrocknet.
Ein wunderbarer Kräuterduft verbreitete sich im ganzen Haus.
Mit der Getreidemühle wird es anschliessend ganz fein gemahlen und in Gläser mit Schraubverschluss abgefüllt. Es sollte trocken und dunkel aufbewahrt werden.
Mit einer schönen handgemachten Etikette ist es ein beliebtes Mitbringsel von mir.
Das Salz verwende ich zum Abschmecken meiner Speisen, vorwiegend in der kalten Küche. Auf einem gekochten Ei, auf den knackigen Radieschen oder Tomaten braucht es nicht mehr. Oder natürlich im Salat, den wir schon seit Ostern aus dem eigenen Garten essen.
Woche 17: Mein Einsatzfahrzeug
Das schöne Wetter ist bei uns schon zur Gewohnheit geworden. Nach einem kurzen Ausrutscher von Petrus, konnte man diese Woche gut Arbeiten im Freien erledigen.
Unser Hochdruckreiniger kommt nicht so fleissig zum Einsatz, aber wenn es mich packt, dann richtig. Unsere Steine hatten eine Reinigung nötig, weil alle nur noch dunkel waren. Also wurden die schönen Farben und Maserierungen auf den Steinen hervorgeholt.
Die Steine um den Weiher strahlen auch wieder wie neu.
Und weil die Heizperiode bald vorbei ist und ich gerade so schön in Übung war, wurde der Hofplatz mit den Granitplatten auch frisch gereinigt. Mit einem Hochdruckreiniger zu arbeiten bringt einen grossen Kabelsalat mit sich: Wasserschlauch, Stromkabel, Reinigungskabel und das alles in genügender Länge.
Vielleicht merkt ihr beim Lesen, dass es eine Arbeit ist, die ich eigentlich sehr gerne mache. Auch wenn meine Hosenbeine dabei immer schwerer werden und ich erst am dritten Tag auf die Idee kam, Gummistiefel anzuziehen.
Zum Schluss kam auch noch die Terrasse mit einem Holzboden an die Reihe. Die ersten Schwielen an meinen Händen schmerzten und als ich bei den letzten fünf Bretter ankam, gab die Maschine, zu meinem grossen Ärger, den Geist auf. Ich dachte das Gerät sei überhitzt und gönnte mir eine Kaffeepause mit einem stärkenden Stück Schokolade gegen den Ärger.
Die Maschine kam nicht mehr zum Laufen. Zum Glück haben wir aber ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis, so dass ich meine Arbeit mit einer ausgeliehenen Maschine trotzdem fertig machen konnte. Ich bin froh, dass die Arbeit gemacht ist und ich mich jetzt bei schönem Wetter ohne schlechtes Gewissen in den Liegestuhl setzen kann.
12tel Blick
Es war wieder wunderschönes, sonniges Wetter als ich zu meinem 12tel Blick spazierte, um mein April Foto zu machen. Ausser, dass sich das Licht verändert hat, sieht man keinen grossen Unterschied gegenüber den Vormonaten.
Als ich den Standpunkt ausgesucht habe dachte ich, wie toll man die verschiedenen Stimmungen am See sehen wird. Immer nur Sonne und blaues Wasser finde ich eigentlich recht langweilig. Aber da die Idee ist, immer am gleichen Tag vom Monat mein 12tel Blick Foto zu machen und wir das Wetter, Gott sei Dank, nicht auch noch beeinflussen können, kann ich auch dieses Mal keine Wetterkapriolen zeigen. Bin gespannt, was sich bei den anderen alles verändert hat.
mein März
mein Februar
mein Januar
Woche 16: Frohe Ostern
Osterbräuche gibt es viele. Ich stelle euch geschmückte Osterbrunnen vor. Die Wurzeln der Osterbrunnen führen zurück ins frühe 19. Jahrhundert. Angewiesen auf frisches, sauberes Quellwasser schmückten die Ortsbewohner ihre Brunnen aus Dankbarkeit und aus Freude über den bevorstehenden Frühling.
Ich machte einen interessanten Osterbrunnenrundgang. Ein Spaziergang führt von Brunnen zu Brunnen, jeder für sich ein kleines Kunstwerk.
Werkschüler, verschiedene Vereine oder Blumengeschäfte verwenden ganz unterschiedliche Techniken beim Gestalten.
Beim näheren Betrachten entdeckt man interessante Details.
Natürlich fehlen auch die Osterhasen nicht ob aus Heu, Holz oder Ton.
Die zwei ruhen sich aus und staunen wer alles vorbeischaut!
Ich hoffe, es hat euch auch gefallen und ihr wurdet österlich inspiriert. Wünsche allen Frohe Ostern und geniesst die freien Tage.
April, April, der macht was er will
Pünktlich auf Ostern, wenn der Osterhase Geschenke und Eier verstecken möchte, bekommt er kalte Füsse. Den ganzen Winter ist bei uns keine einzige Schneeflocke gefallen, jetzt brauchen wir die weisse Pracht auch nicht mehr.
Im Garten blühen schon die ersten Blumen.
Die Bäume stehen auch in voller Blüte.
Den ganzen Winter lag auf dem Dach im Wintergarten kein Schnee.
Ihm habe ich versprochen, dass wenn es nötig sein wird, dass ich ihm einen Schutz geben werde. Und was ich verspreche halte ich auch.
Die Schaukel lädt auch niemanden zum Relaxen ein.
Wenigstens können wir jetzt nicht mehr sagen, dass bei uns den ganzen Winter über keine Schneeflocke gefallen ist, aber hoffentlich ist der Spuk bald vorbei.