Archiv der Kategorie: Kreativ

Mein November 2025

Eigentlich war der November ganz passabel, typisches Novemberwetter halt. Ausflüge haben wir keine gemacht, aber die trockenen, schönen Tage haben wir genutzt, um im Garten und rund ums Haus die letzten Arbeiten zu erledigen. Dabei ist auch noch ein schöner Blumenstrauss entstanden, der jetzt im Haus für etwas Farbe sorgt. Am See kann man im Moment wunderbar die Ruhe geniessen und die verschiedenen Stimmungen aufnehmen. Die trüben Tage haben wir drinnen verbracht und genutzt, um kleine Geschenke zu machen. So ist auch der süsse Adventskalender entstanden, Andrea fragt uns danach. Der erste Schnee dieses Winters hat sich nur kurz blicken lassen, aber dafür leuchtet der Säntis nun am Abend hell im Abendrot.

Genäht und gebastelt!

Ich habe mich diesmal am Knüpfen mit Macramé-Garn versucht – damit beantworte ich auch Andreas zweite Frage. Im Netz findet man unzählige Anleitungen, und in Videos werden die verschiedenen Knoten sehr anschaulich gezeigt. Ob das wohl mein neues Hobby wird? Ich bin gespannt. Genäht habe ich in diesem Monat nicht allzu viel. Für die grosse Enkelin habe ich noch einmal ein Shirt mit einem Dino-Bügelbild gemacht. Sie hat es gleich angezogen und den ganzen Tag getragen, als ich es ihr brachte. Auch für die kleine Enkelin sind zwei neue Shirts entstanden, und sie hat sich sehr gefreut, dass ich ihr ebenfalls ein Bild aufgebügelt habe. Ausserdem habe ich wieder einige Gipsfiguren gegossen.

12tel Blick November

Diesen Monat war ich nur zweimal an meinem Standort am Weiher. Eigentlich hätte ich euch gerne ein typisches Novemberbild vom See mit Nebel und schlechter Sicht gezeigt, aber dichten Bodennebel gab es diesmal nicht. Meine Aufnahme ist dafür am kältesten Tag des Monats entstanden. Am Morgen dieses Tages war die Landschaft weiss vom Raureif überzogen.

Wenn ich meine Position nur ganz leicht verändere, sieht man auf dem Bild, dass bereits eine dünne Eisschicht auf dem Weiher liegt.

Das Laub an den Bäumen am Ufer ist inzwischen grösstenteils abgefallen, und der Himmel scheint wieder durch die kahlen Äste.

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Kreatives Vorbereiten

Wer erinnert sich noch daran, wie ich im Frühjahr Berge von Schwemmholz gesammelt habe? Der See hat sich inzwischen wieder gefüllt, das Wasser reicht bis ans Ufer, Schwemmholz gibt es also keines mehr.

Die Weide am See, die vor zwei Jahren mein 12tel Blick war, wurde damals von den Stürmen stark ramponiert. Umso schöner ist es zu sehen, wie wunderbar sie sich erholt hat!

Am sonnigen Martinitag zog es mich bei herrlichem Wetter an den See.

Mein Weg führte mich durch den „Blätterweg“, begleitet von goldener Herbststimmung.

Natürlich habe ich auf meinem Spaziergang auch gleich die ersten Tannenäste für meine Adventsgestecke mitgenommen, damit ist die erste Frage von Andrea beantwortet.

Zu Hause habe ich dann einige getrocknete Schwemmholzstücke herausgesucht

und mit den gegossenen Gipsformen, die ich gefertigt habe, ein wenig ausprobiert, wie alles am schönsten zusammenpasst, auch die zweite Frage von Andrea ist damit geklärt.

Schutzengel kann man schliesslich nie genug haben, und ich freue mich besonders, dass sich mein kleiner Engel sogar verdoppelt hat!

Das Präsentieren gehört zwar nicht zu meinen Stärken, aber dafür habe ich im Freundeskreis tatkräftige Unterstützung. Ob mit oder ohne Grün, Schwemmholz ist einfach ein ideales Material für kreative Ideen.

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Mein Oktober 2025

Mein Oktober hatte zwei Jahreszeiten: Mit der Tochter und den Enkelinnen waren wir am Meer und genossen Sonne, Strand und Wellen. Kaum zu Hause angekommen, mussten wir schon die Heizung aufdrehen und die wärmeren Kleider hervorholen.
Trotzdem versorgt uns der Garten noch immer mit frischem Gemüse und Salat, und auch Blumen kann ich noch genügend schneiden. Die jungen Rinder, die gleich neben dem Garten weiden, kommen immer ganz neugierig näher, wenn wir dort arbeiten.
Die Natur zeigt sich nun im Herbstkleid, an den wenigen Sonnentagen leuchten die Blätter golden, und beim Laufen raschelt es herrlich unter den Schuhen. An manchen Abenden verfärbt sich der Himmel rot, oder die Kondensstreifen zeichnen sich wie ein Labyrinth darüber.
Die grosse Enkelin hat die Zutaten für die Apfelquarkballen ganz allein abgewogen, vermischt und aufs Blech gelegt. Ganz stolz servierte sie uns ihr Werk zum Kaffee.
Die Kunstausstellung besuchte ich mit zwei Freundinnen, und wir liessen uns inspirieren, was aktuell auf dem Markt gefragt ist. Die Hochstammbäume – vielleicht erinnert sich noch jemand an meinen 12tel-Blick vom letzten Jahr – haben sich auch heuer wieder wunderschön rot verfärbt. Ich verlinke sie gerne bei Astrid.
Andrea fragt nach dem Lieblingsbild im Oktober – meines ist der Blick über das Meer in die Weite. Die zweite Frage, der Start in den November, beginne ich mit viel Optimismus mit einem prall gefüllten Terminkalender, der aber privat ist.

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Nähen und Stricken für die kälteren Tage

Für die kälteren Tage habe ich für die grosse Enkelin Shirts mit langen Ärmeln genäht – natürlich musste auf jedem etwas drauf sein. Und weil der erste Dinopullover so beliebt ist, wünschte sie sich einen zweiten.
Ich weiss nicht mehr genau, wann ich den Pullover mit dem Verlaufsgarn angefangen habe. Da ich ihn von oben gestrickt habe, war es kein Problem, einfach noch ein paar Runden weiterzustricken, bis er gepasst hat. Also: Nähen geht eindeutig besser!
Zurzeit bin ich auch fleissig am Täschchen nähen und sie werden immer schöner. Hoffentlich finden sich auch Abnehmer dafür, denn ich nähe sie für einen guten Zweck.

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12tel Blick Oktober

Ich hatte gehofft, euch den goldenen Oktober am Weiher zeigen zu können. Doch an den sonnigen Tagen, wenn ich dort vorbeikam, zeigte sich die Herbstverfärbung immer nur ausserhalb meines Blickwinkels. Ich hätte meinen Standort wohl besser etwas weiter nach Westen verlegen sollen!

Am oberen Weiher dagegen sieht man die Farben des Herbstes schon deutlich.

Der Laubteppich staut sich vor dem Wehr, und die Karpfen sind darunter kaum mehr zu erkennen.

Doch auf dem Weg zum Weiher zeigt sich der goldene Oktober von seiner schönsten Seite – besonders, wenn die Sonne durch die Blätter scheint.

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Monatscollage September 2025

Mein September hatte von allem etwas zu bieten: Wettertechnisch reichte die Spanne von hochsommerlichen Tagen bis hin zu fast schon novembergrauem Wetter. Im Garten liessen sich die anfallenden Arbeiten gut erledigen, und das Gemüse sowie die Salate, die wir noch gesetzt haben, gedeihen prächtig.
An manchen Tagen unternahmen wir schöne Velotouren – mal am See entlang, mal über Land, vorbei an Feldern und Obstanlagen, wo die Ernte bereits in vollem Gange war. Manche Ausflüge verbanden wir mit einem Besuch bei Freunden oder einem Abstecher in eine Ausstellung.
Bei herrlichem Sommerwetter konnten wir beim Wandern von oben auf unser Zuhause am See blicken, immer wieder ein besonderer Moment. Auch unsere kleine Enkelin war ein paar Tage bei uns in den Ferien. Mit ihr gingen wir gerne zu den Schwänen an den See oder auf den Spielplatz, was ihr grosse Freude bereitete.
In der Küche hielt der Herbst schon Einzug: Kürbisgerichte standen mehrfach auf unserem Menüplan, und aus den Gartenkräutern habe ich noch einmal Kräuterbutter für den Vorrat gemacht.
Inzwischen ist es kalt und nass geworden. Da in nächster Zeit viele Termine anstehen, habe ich bereits die ersten Bastelversuche für den Advent gestartet. Ja, ihr habt richtig gelesen, es geht tatsächlich schneller, als mir lieb ist.
Doch zunächst freue ich mich auf unsere kleine Sommerverlängerung: Im Oktober geht es mit den Enkelinnen ans Meer!

Genäht wurde,

nicht viel, aber dafür umso mehr geplant! Bis letzte Woche waren die Sommerkleider noch im Einsatz und die kalte Jahreszeit schien noch weit entfernt. Trotzdem habe ich bereits die ersten langärmligen Pullover genäht, einer davon sogar mit Kapuze, wie ihr sehen könnt. Ausserdem sind weitere Täschchen für den Bazar-Verkauf entstanden. Mit jedem Stück werden sie ein bisschen schöner, was mich sehr motiviert und weiter anspornt.

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Glückstag bei Nicole!

Nicole feiert ihren 12. Bloggeburtstag und hat die Bloggerfamilie eingeladen, zu ihrem Ehrentag Glück zu verschenken. Eine wunderschöne Idee, wie ich finde, und deshalb habe ich sehr gerne an ihrer Linkparty teilgenommen.
Vor ein paar Tagen durfte ich nun meine Glückspost aus dem Briefkasten fischen. Schon beim ersten Blick war mir klar: viele von euch werden sofort erkennen, von wem sie stammt.

Liebe Elfi, deine Überraschung hat mir eine riesige Freude gemacht! Der Schmollmund des kleinen „Säulis“ ist einfach zuckersüss. Schon oft habe ich deine Kreativität und deine Liebe zu schönem Papier auf deinem Blog bewundert, und diesmal durfte ich sie direkt in den Händen halten. Besonders aufmerksam fand ich, dass du für mich sogar pinkfarbenes Papier ausgesucht hast, obwohl Pink gar nicht zu deinen Lieblingsfarben gehört. So viel Glück auf einmal, das berührt mich sehr.

Doch damit nicht genug: Die Karte kam in bester Gesellschaft – ein kleiner Glücksschutzengel hat sie begleitet.

Sein liebes Gesicht zaubert mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Auch dafür von Herzen ein grosses Dankeschön!

Besonders gefreut hat mich auch deine Karte aus Kufstein. Wie schön, dass du sogar im Urlaub an mich gedacht hast. Das ist wirklich etwas ganz Besonderes.

Ich finde, ich habe grosses Glück mit meiner Glückspost, und davon möchte ich gerne einen Teil virtuell an Nicole weiterreichen: Danke für diese wunderbare Aktion! Ich wünsche dir weiterhin viel Elan und Freude am Bloggen, damit wir noch lange bei dir vorbeischauen, Neues entdecken und uns inspirieren lassen können.

Übrigens: Meine Glückspost hat zwar zwei kleine Umwege genommen, aber am Ende ist sie doch noch rechtzeitig in der Ferne bei Magdalena angekommen.

Bloggeburtstag,

Mein August

Der August hat uns zunächst mit grauen Wolken und kühlem Regen begrüsst, doch das trübte unsere Stimmung keineswegs. Denn wir durften diesen Monat vor allem eines geniessen: ganz viel Zeit mit unseren Enkelinnen, was auch gleich die erste Frage bei Andrea beantwortet. Abwechselnd war eine unserer kleinen Schätze bei uns zu Besuch, und zum Abschluss kamen sogar beide gemeinsam mit ihrer Mama! Besonders die Kleine war kaum zu bremsen: Stolz schob sie den alten Puppenwagen vor sich her, denselben, mit dem schon ihre Mama einst gespielt hatte. Ein wunderbarer Moment, in dem Vergangenheit und Gegenwart so greifbar nah beieinander lagen.
Auch das Wetter zeigte sich schliesslich von seiner sommerlichen Seite. Viele Stunden verbrachten wir im Schwimmbad. Unsere grosse Enkelin hatte zudem ihre neue Leidenschaft entdeckt: das Wandern. Da kam der Barfussweg wie gerufen – ein kleines Abenteuer, das alle Sinne kitzelte.
Zu Hause im Garten wurde fleissig geerntet und eingekocht, damit wir auch in den kühleren Monaten noch vom Sommer zehren können. Und wenn wir einmal kinderfrei hatten, schnappten wir die Velos für kleine Ausflüge in der Umgebung oder suchten die ersehnte Abkühlung am See.

So war dieser August ein bunter Mix aus Familienzeit, Naturerlebnissen und stillen Momenten – ein Sommermonat, der in Erinnerung bleiben wird. Frage zwei bei Andrea.

Genäht habe ich auch.

Das pinkfarbene Kleid ist wieder ein Upcycling-Projekt, und das gestreifte Shirt stammt aus dem neuen Schnittmuster, das ich euch hier schon einmal gezeigt habe. Da es langsam kühler wird und die vorhandenen Unterleibchen zu klein geworden sind, mussten neue her. Aus dem bunten Teil des Paneels vom gestreiften Shirt habe ich mir ein neues Oberteil genäht. Dafür habe ich den Schnitt von einem gut sitzenden Kaufshirt abgenommen. Das weisse Shirt wiederum ist ein Probeteil von einem Schnittmuster, das schon lange in meinem Besitz liegt – allerdings musste ich die Passform am Ausschnitt stark anpassen. Als es schliesslich für mich perfekt passte, entstand daraus auch noch ein neues Kleid.
Den passenden Schmuck habe ich ebenfalls selbst gemacht. Bei Gelegenheit zeige ich euch gerne, wie man die Halskette herstellt.
Für den Herbst ist ausserdem ein Ballonshirt aus einem festeren French Terry entstanden. Und weil es für die grosse Enkelin nie bunt genug sein kann, gab es noch zwei neue Leggings.
Falls sich jetzt jemand fragt, ob ich ausschliesslich für unsere grosse Enkelin nähe: Wer einen Blick in meine älteren Monatscollagen wirft, wird dort viele Teile finden, die nun von der Kleineren getragen werden – sehr praktisch!
Und kaum zu glauben: In meiner langen Nähkarriere habe ich nun tatsächlich mein allererstes Täschchen genäht. Es ist ein Prototyp und wandert direkt zum Basar. Wahrscheinlich werden noch weitere folgen.

Freitagsblümchen.

Blumen gibt es in unserem Garten in grosser Vielfalt, und für Astrids Linkparty zeige ich euch heute eine Auswahl unserer Dahlien. Im Sommer stehen die Sträusse meistens auf der Terrasse – im Wintergarten ist es zu heiss, und im Wohnzimmer halten wir uns kaum auf.

Nach einem Sturm verlor eine einzelne Blüte fast all ihre Blätter die auf dem Tisch liegen.

12tel Blick August.

Im August habe ich es nur zweimal an den Weiher geschafft – und doch war jeder Besuch ein kleiner Augenblick der Ruhe. Die grossen Veränderungen lassen wohl noch bis zum Herbst auf sich warten, aber schon jetzt zeigt sich, wie das Ufer immer dichter und wilder wird. Fast scheint es, als würde die Natur leise ihr Reich zurückerobern und sich auf die kommende Jahreszeit vorbereiten.

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Mein Juli und 12tel Blick

Ende Juni flogen wir bei hochsommerlichen Temperaturen nach Marsa Alam in die Ferien, gemeinsam mit unserer älteren Tochter. Wir genossen Sonne, Strand und Meer, schnorchelten im wunderschönen Hausriff und liessen uns im Spa rundum verwöhnen. Zu Hause machte der Sommer währenddessen eine Pause, und es war ungewohnt kühl. Umso besser, dass wir die wenigen Aprikosen, die es dieses Jahr gab, noch vor unserer Abreise geniessen konnten.
Zurück daheim war es höchste Zeit, Johannis- und Himbeeren zu ernten. Einige Gläser Marmelade wanderten direkt in unseren Vorrat. Die Buschbohnen tragen dieses Jahr reichlich – überhaupt können wir im Moment aus dem Vollen schöpfen, was unseren Garten betrifft.
Bevor die Familie mit den Enkelinnen in die Ferien fuhr, von wo sie uns stolz ihre neue Frisur schickte, verbrachten sie noch ein paar schöne Tage bei uns. Gemeinsam nähten wir das „Krebs“-Abzeichen, das unsere Enkelin im Schwimmkurs erhalten hatte, auf ihr neues Badetuch. Auf ihren Wunsch hin häkelte ich ihr auch ein buntes Band, das weisse sei langweilig, meinte sie, das könne die kleine Schwester haben.
Einen besonders schönen Abend verbrachten wir mit unseren Töchtern im Seeburgtheater. Die wenigen sonnigen Zeitfenster hier nutzten wir, um am See zu verweilen. Ich selbst konnte in der Sommerpause einiges Aufgeschobenes erledigen, aber für die Kinder, die Ferien haben, tut es mir leid: Outdoor-Aktivitäten muss man aktuell gut planen.
Ich bin gespannt, wie der August wird – ob der Sommer noch einmal zurückkehrt? Ich würde mich sehr freuen – Andrea fragt uns!

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Was habe ich genäht!

Zum Nähen kam ich in letzter Zeit nicht besonders viel – der Sommer zeigte sich zuletzt von seiner kühlen, fast herbstlichen Seite, da war mir die Lust auf luftige Sommerkleider vergangen. Doch ein paar kleine Projekte habe ich trotzdem umgesetzt: Für beide Enkelinnen entstanden noch einmal leichte Sommerhosen, und für die grosse Enkelin eine farbenfrohe Leggings – genäht aus einem alten Kleid ihrer Patin. Upcycling mit Herz!
Im Netz stiess ich auf eine neue Technik zum Annähen von Halsbündchen, die ich gleich ausprobieren musste. Mir gefällt das Ergebnis – jetzt bin ich gespannt, wie es getragen aussieht.
Schon länger wartete der Schnitt Bethioua von Elle Puls in meiner Schublade. Endlich war es soweit! Besonders die raffinierte Rückenpasse hat es mir angetan – mit gestreiftem Stoff kommt sie wunderbar zur Geltung.

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12tel Blick Juli

Eigentlich hätte ein Regenbild perfekt zum Juli gepasst – denn davon gab es in diesem Monat ja mehr als genug. Aber wer macht schon freiwillig eine Velotour im strömenden Regen?
Mein diesjähriger Fotostandort ist nämlich nur zu Fuss oder mit dem Velo erreichbar. Und so nutzte ich eine der seltenen trockenen Stunden, um mich auf den Weg zu machen. Die Natur zeigt sich im Gegenzug für das viele Nass von ihrer dankbarsten Seite: Alles grünt und blüht, die Farben leuchten intensiver denn je – als wollte die Landschaft selbst ein wenig für das durchwachsene Wetter entschädigen.
Ein kurzer Moment der Ruhe, ein Bild, das die Stimmung einfängt – und schon war der Regen wieder zurück.

Freitagsblümchen

Jetzt blühen die Zinnien üppig in unserem Garten – ein echtes Farbenfest! Immer wieder schneide ich einen Strauss für die Vase oder verschenke ein paar der leuchtenden Blüten. Zinnien sind wirklich dankbare Blumen: pflegeleicht, langlebig und in vielen Farben erhältlich. Für meinen aktuellen Strauss habe ich zusätzlich ein paar Rosmarinzweige dazugesteckt – ihr feiner Duft ergänzt die Blütenpracht wunderbar.

Auch die Hummeln und Bienen lieben die Zinnien und schwirren emsig von Blüte zu Blüte.

Manche der Blüten erinnern in ihrer Form an Kaktus-Dahlien – ein schöner, fast exotischer Anblick.

Und dank der derzeit eher kühlen Temperaturen halten die Blumen in der Vase gut und gerne eine ganze Woche.

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Mein Juni 2025

Zwillingskinder gibt es einige in unserem Familien- und Freundeskreis – entsprechend viele Geburtstage haben wir gefeiert. Den grossen Rhabarber-Streuselkuchen, den ich für die Runde gebacken hatte, mussten wir allerdings selbst essen. Dem kleinen Geburtstagskind wünschen wir weiterhin gute Besserung!
Für ihre Mama hat die grosse Enkelin ganz alleine – nach einer Anleitung – ein Geschenk gebastelt. Die wunderbare Beerentorte haben wir im kleinen Kreis genossen.
Am regenreichsten Tag im Juni wurde in einer Waldhütte gefeiert – im wahrsten Sinne des Wortes feucht-fröhlich. Dafür mussten wir Mitte des Monats gezielt einen Schattenplatz suchen, um mit einem anderen Geburtstagskind auf sein neues Lebensjahr anzustossen.
Ja, der Sommer ist da – mit heissen Tagen. Zum Glück sind die Nächte bisher noch angenehm kühl. Im Garten wurde auch das Kinderplanschbecken aufgestellt, damit sich unsere kleine Enkelin, die bei uns in den Ferien war, so richtig vergnügen konnte. Das ist für mich ein perfekter Sommertag, Andrea. Ich mag die Sommertage, aber in den letzten Tagen suchte auch ich gerne den Schatten.
Der See ist inzwischen wieder fast normal gefüllt und lädt zum Baden ein. Im Garten blühen nicht nur viele Blumen – es gibt auch reichlich zu ernten. Aus dem frischen Gemüse zaubern wir jetzt köstliche Salate – ob kalt oder lauwarm, sie sind immer ein Genuss.
An meinem Hütetag hat die grosse Enkelin – mit nur wenig Unterstützung von mir – ein erfrischendes Dessert aus feinen Thurgauer Erdbeeren für die ganze Familie zubereitet.
Mit dem Velo ist es jetzt herrlich, über Land und durch den Wald zu fahren – vorbei an frisch gemähten Wiesen und goldenen Getreidefeldern. Am Abend am Ufer zu sitzen und die Sonne im See versinken zu sehen – davon träumen viele. Und wir schätzen uns glücklich, dort zu Hause zu sein, wo andere Urlaub machen möchten.

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Genähtes.

Einige von euch erinnern sich vielleicht: Unsere grosse Enkelin liebt bunte Kleidung. Zum Glück hatte ich noch ein Stück von ihrem Lieblingsstoff mit dem Bauernhof-Sujet übrig. Der gestreifte Stoff stammt vom selben Anbieter – so passen die Farben wunderbar zusammen. Daraus habe ich ihr ein Shirt genäht, das bei dem schönen Sommerwetter schon fleissig getragen wird. Sie hat sich sehr darüber gefreut! Auch das T-Shirt mit den farbigen Glitzer-Elefanten kam gut bei ihr an.
Für beide Enkelinnen habe ich leichte Baumwollhosen genäht – perfekt für warme Tage. Das kleine Kleidchen ist ebenfalls für die grosse Enkelin bestimmt. Und weil der Urlaub vor der Tür steht, habe ich mir selbst – wieder nach dem bewährten Schnittmuster – ein buntes Sommerkleid genäht.

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Verwaistes Nest und Freitagsblümchen.

Unsere Untermieter sind nicht mehr da. Schon seit einiger Zeit fiel mir auf, dass keine Meisen mehr um unser Vogelhäuschen flatterten. Auch das fröhliche Zwitschern junger Vögel blieb aus. Was mit der Vogelmutter passiert ist, können wir nur vermuten.

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Als mein Mann sich dem Häuschen näherte und es vorsichtig öffnete, stellte er fest: Die Vogeleier im Nest waren kalt. Schade – das Schlüpfen der kleinen Meisen hätten wir nur zu gern beobachtet.

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Mich fasziniert immer wieder, mit wie viel Hingabe und Geschick die Meisen ihr Nest bauen. Besonders spannend ist, dass sie unten mit grobem Material beginnen und das Nest nach oben hin immer weicher und dichter wird – auch bei Meisen zählt der Komfort!

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Das Vogelhaus ist nun gereinigt und wartet auf neue Bewohner – hoffentlich ist die nächste Brut erfolgreicher.

Auch unser Feigenbaum mit seinem dichten Laub ist ein beliebter Nistplatz – besonders für Amseln. Eine Amselmutter hatte sich direkt vor unserem Wintergarten ein Nest gebaut, genau auf Augenhöhe. Wir haben uns oft angesehen – respektvoll, ruhig und mit einem stillen Einverständnis, dass wir uns gegenseitig in Frieden lassen. Wenn die Amselmutter mal kurz ihr Nest verliess, nutzte ich die Gelegenheit, um einen Blick auf die smaragdgrünen Eier zu werfen – eine für mich ganz neue und schöne Entdeckung! Frage 2 bei Andrea

Doch irgendwann bemerkte ich, dass sie nicht mehr brütete.

Nach ein paar Tagen wagten wir einen Blick ins verlassene Nest. Leider waren auch diese Eier unversehrt geblieben. Was der Amselmutter zugestossen ist, lässt sich nur ahnen – bei der Vielzahl an Katzen, die durch unseren Garten streifen.

Für Astrids Blumenfreitag zeige ich heute meine Blümchen auf der Terrasse – die Blümchen dort blühen herrlich im Sommerlicht. Bei diesem traumhaften Wetter ist das Leben draussen einfach ein Genuss.

Ganz besonders freue ich mich über die Löwenmäulchen, die wieder im Garten blühen.

Es ist ein kleines Glück, dass ich nur einmal rund ums Haus gehen muss, um all diese Pracht zu geniessen – ein Spaziergang durch die eigene kleine Blumenwelt. Frage 1 bei Andrea

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Besuch im Arznei-Schaugarten

Heute nehme ich euch mit auf eine kleine Velotour zum Arzneipflanzen-Schaugarten — ein wunderbares Ausflugsziel, das sich zu jeder Jahreszeit lohnt. Meine Strecke führt mich idyllisch dem See entlang. Viele sind momentan gespannt, wie sich der Wasserstand nach der langen Trockenperiode entwickelt hat. Zum Glück haben wir endlich einige Tage mit Regen erlebt, sodass der See wieder an Pegel gewonnen hat. Auch die Schwäne sind inzwischen wieder zahlreich zurückgekehrt.

Auf dem See herrscht bereits reger Betrieb, viele Boote sind schon eingewassert. An den Bootsanlegeplätzen sieht man aber noch deutlich, dass die Pfähle weiterhin ein gutes Stück aus dem Wasser ragen — ein Zeichen dafür, dass sich der See noch nicht ganz erholt hat.

Mein Weg führt mich am Wahrzeichen der Stadt vorbei, das wieder in Betrieb ist.

Natürlich lege ich auch einen kurzen Stopp am Fotopoint im Seepark ein — der perfekte Ort für einen Blick über das Schwäbische Meer.

Nach nur kurzer Fahrt erreiche ich mein Ziel: den liebevoll angelegten und öffentlich zugänglichen Arznei-Schaugarten. Hier kann man wunderbar verweilen, die Ruhe geniessen und gleichzeitig viel Wissenswertes erfahren

Auf zahlreichen Schautafeln werden die verschiedenen Heilpflanzen und ihre Wirkungen anschaulich erklärt.

Gerade jetzt blühen viele Pfingstrosen in den unterschiedlichsten Farben und sorgen für ein farbenprächtiges Bild.

Die bunten Fingerhüte wiederum ziehen zahlreiche Insekten an, die den Schaugarten regelrecht bevölkern — ein wahres Eldorado für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge.

Zwar lassen sich die Schautafeln hinter Glas nicht ganz einfach fotografieren, doch die Informationen über die Naturheilkunde sind äusserst spannend und laden zum Verweilen und Lernen ein.

Überall in der Anlage gibt es gemütliche Sitzmöglichkeiten. Mein Lieblingsplatz befindet sich am Lotusbrunnen — mit herrlichem Blick auf den See und umgeben von der Blütenpracht kann man hier wunderbar die Seele baumeln lassen.

Auf dem Rückweg komme ich an einem kleinen Hofladen vorbei, wo derzeit die reifen Kirschen zum Kauf verführen.

Und auch die Schafe auf den noch nicht abgemähten Wiesen geniessen sichtlich das frische Gras — jeder eben auf seine Weise.

Schliesslich führt mich mein Heimweg an Getreidefeldern vorbei

und durch den angenehm kühlen Wald zurück nach Hause.

Ich hoffe, euch hat mein Monatsspaziergang gefallen!

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