Obwohl das kleine Kerlchen erst im Frühling erwartet wird, strickte ich vorsorglich eine kleine Zwergenmütze, weil es noch so kalt ist. Und wir hoffen alle ganz fest, dass die kleine Mütze auch keinen Tag früher zum Einsatz kommt.
Eine gut sitzende Babymütze ist nicht selbstverständlich. Sie sollte das kleine Köpfchen wärmen, nicht bei jeder Bewegung verrutschen und natürlich wäre es schön, wenn sie auch herzig aussehen würde. Genau diese Eigenschaften erfüllt diese Zwergenmütze. Gesehen und nachgestrickt mit einer Anleitung von Maria.
Am Hals habe ich mit festen Maschen einen Abschluss angehäkelt. Zum Binden wurde eine Kordel gefertigt (den genauen Namen weiss ich nicht).
Sollte sich der kleine Mann gedulden, bis er ausgewachsen zur Welt kommt, was ich allen beteiligten von Herzen wünsche, wird die Zwergenmütze nicht lange passen.
Wenn ein Mann Blumen schenkt, kann der Strauss nicht gross genug sein. Eine Frau hingegen schenkt eher zarte, feine Blumen – meistens auch kleine Bouquets.
Ich zeige euch zwei Blumensträusse, beide sind wunderschön. Einer gefällt mir etwas besser. Welcher glaubt ihr ist es? Schreibt mir doch, welcher euch besser gefällt und welcher ihr denkt ist von einem Mann.
Ich weiss nicht, welche Sonntagsfreude bei mir grösser ist: Sind es unsere zwei wunderbaren Töchter oder die Überraschung und die Vorfreude auf New York?
Schon lange schwärme ich davon, einmal nach New York zu fliegen. Alleine macht es aber nicht so viel Spass und meinen Mann konnte ich noch nie damit begeistern.
Und dann, gestern beim gemütlichen beisammen sein, DIE ganz grosse Überraschung. Unsere Töchter begleiten uns, schenken uns von ihren wohlverdienten Ferien Zeit. Wir fliegen gemeinsam über den grossen Teich, erleben und erkunden die Weltstadt, von der ich schon so lange geträumt habe. Wie TOLL ist das denn!
Genau so wie ich es am liebsten mag, oder noch viel schöner!
Es war unser erster Heilig-Abend den wir nicht zu Hause verbrachten und es nicht bereut haben.
Auf der Fahrt zu unserer Einladung zeigte sich der Himmel in Feststimmung, mit einem goldenen Sonnenuntergang am Horizont.
Zur Einstimmung auf einen schönen Abend, besuchten wir gemeinsam den Weihnachtsgottesdienst, hörten die Weihnachtsgeschichte und erfreuten uns mit den Kindern, die die Weihnachtskrippe dazu aufstellten.
Mit ganz viel Liebe zum Detail, wurden wir sehr feierlich in der Wohnung unserer Tochter empfangen. Ein schöner, einheimischer Tannenbaum, liebevoll geschmückt, und mit warmem Kerzenlicht.
Mit viel Aufwand im Vorfeld wurden wir verwöhnt. Mit persönlichen Erinnerungen an Peru, gab es zum Apero einen Pisco-Sour mit feinen Häppchen (siehe Bilder). Als Auflockerung gab es vor dem Hauptgang wunderschöne Hausmusik auf der Querflöte, gespielt von der Tochter. Mein Weihnachtswunsch wurde damit erfüllt. Weil es so schön war damals, hörten wir das Einzugslied, das Sie für ihre Schwester gespielt hat.
Lachsmousse-Sterne, Avocado-Orangen-Limetten auf Blinis
Festliche Tafel
Consumé mit Pilz und Zwiebelwürfel
Salat an Limettenvinegrette und Rohschinken gefüllt mit Pfefferfrischkäse, Cranberrys und Pekanüsse
Rindsfilet mit beschwipsten Aprikosen und Leckerli, eingepackt in Blätterteig. Dazu Rüeblisternli und Bohnenpäckli.
Vanillemousse in Schokolade verpackt, lauwarmer Himbeerstrudel und Limettenpannacotta
Das Dessert wurde für später aufgehoben, auch wenn wir nur eine kleine Runde waren, versuchten wir Weihnachtslieder zu singen, begleitet auf der Querflöte. Unser Gesang klang gewöhnungsbedürftig, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Auch die vielen kreativen, schönen „Päckli“ wollten verteilt und geöffnet werden. So verbrachten wir einen besinnlichen, gemütlichen Heilig-Abend, wenn auch nicht zu Hause, war er genau so wie ich es am liebsten mag.
Und wie ich erst neulich gelesen habe, wenn ein Kind das Elternhaus verlässt, nimmt es immer eine Handvoll Mama mit.
Meine Weihnachtsfreude geht auch zu Frau Kreativberg zu den Sonntagsfreuden
Vor einem Jahr startete ich meinen Blog. Ganz am Anfang in einem Beitrag, kam mein leuchtender Stern vor, der mich gut durch das erste Jahr begleitete.
In vielen interessanten Blogs wurde ich immer wieder inspiriert, selber einen zu eröffnen. Und unzählige Male sprach ich auch davon. Dann wurde mir die Entscheidung abgenommen als unter dem Christbaum auf einem kleinen Notizblock die Adresse: pia-staehli.ch/blog geschrieben stand. Ich freute mich sehr, hatte aber auch grossen Respekt vor der Herausforderung. Erleichtert hat mir sicher auch die angebotene Hilfe, wenn ich nicht mehr weiter weiss.
Während dem ersten Jahr wurden doch über 100 Einträge veröffentlicht. Die diversen Beiträge kamen nicht immer gleich schnell zu stande. Aber die Lust und die Freude ist bis heute geblieben und ich bin stolz auf mein Werk.
Zum Geburtstag wünsche ich mir, immer genug Ideen, weiterhin viel Spass und meinen Lesern gute Unterhaltung.
Manchmal braucht es nicht viel Aufwand für ein Geschenk. Umso besser, wenn es dann noch schnell und selbstgemacht ist.
Genau für solche Gelegenheiten stelle ich euch gerne meine Pralinen vor:
Eine Tafel Schokolade (74% Kakao) im Wasserbad schmelzen.
Eine dünne Schicht von der geschmolzenen Schokolade in ein Aluförmchen streichen und etwas antrocknen lassen. Für die Füllung bis zum Rand Dulce de Leche (Creme aus Milch, Zucker und Vanille) einfüllen.
Als Surprise ein Korn Fleur de Sel dazu geben und mit der restlichen geschmolzenen Schokolade verschliessen.
Für die Verzierung habe ich goldfarbenen groben Zucker genommen.
In einer hübschen Verpackung kann so einer süssen Verführung sicher niemand widerstehen.
Schon viele Jahre bemühe ich mich, dass bis zum 4. Advent möglichst alles erledigt ist. Wenn die Genschenke schön verpackt, der Menüplan erstellt und alle Guetzli verteilt sind (und fast alle schon gegessen), dann kann ich mich auf Heiligabend freuen.
Eine andere schöne Tradition ist, die Weihnachtspost zu schreiben.
Dafür versuche ich mir viel Zeit zu nehmen, um diese in Ruhe zu schreiben und in der richtigen Stimmung zu sein.
Dieses Jahr habe ich ein paar Zeilen, passend zu unserem wunderbaren Herbst, gefunden (leider weiss ich nicht mehr wer’s geschrieben hat). Ich fand das Gedicht sehr passend für die Einlageblätter.
Im Zeitalter von den Neuen Medien verändert sich so schnell so vieles. Wenn ich dann so persönliche Worte schreibe, weiss ich von vielen, dass es Freude macht. Und ich gehöre auch dazu. Wenn ich eine mit viel Liebe gestaltete Karte erhalte, freut mich das sehr.
Ich habe handgefertigte Karten, die in Ruanda mit Maisblätter sehr filigran gestaltet werden, gekauft. Ich finde sie wunderschön und bewundere auch das Können.
Jetzt ist bei mir alles erledigt für Weihnachten. Dieses Jahr wird Weihnachten anders sein als all die Jahre zuvor. Es wird der erste Heiligabend sein, seit wir eine Familie sind, den wir nicht zu Hause verbringen werden. Aber ich bin mir sicher, dass es sehr schön werden wird.
Was es für andere Sonntagsfreuden gibt, könnt ihr bei Maria lesen.
Niemandem wäre es in den Sinn gekommen dieses Bijou zu fotografieren, so wie es in den Zwischenräumen auf dem Estrich in meinem Elterhaus gefunden wurde. Aber seit mein Mann seine neuste Freizeitbeschäftigung entdeckt hat, ist nichts mehr unmöglich.
Mehrfach wurde ich von Ihm aufgeklärt, was für eine Handarbeit dadrin steckt. Verzapft sei der Rahmen. Es brauchte damals keinen Fensterkitt, weil das Glas in einer Nut liegt. Vielleicht nicht der gute Windschutz, den wir heute bei Fenstern beanspruchen. Immer wieder hat mein Mann mit Elan daran gearbeitet. Zuerst wurde das ganze zerlegt, dann fein säuberlich geschliffen und dann sorgfältig wieder zusammengebaut. Jetzt schmückt es in ganzer Pracht unseren Eingangsbereich. Bei der Dekoration ist sicher weniger mehr. Meine Vorstellung war, es als Fotorahmen zu benutzen. Mal sehen, was daraus wird.
Meine Freude ist jedenfalls gross: Ein Weihnachtsgeschenk schon im Advent, Danke.
Eine Sonntagsfreude die zweimal angekommen ist, bei mir genauso wie bei meinem Mann. Weitere Sonntagsfreuden gibt es bei Frau Kreativberg.
In dieser Woche beschäftigte mich meine Weihnachtsbäckerei. Im Voraus suche ich diverse Sorten aus, die ich backen möchte. Ich erstelle dann eine akribische Exel-Liste, mit all den verschiedenen Zutaten, die ich benötige. So vergesse ich nichts beim Einkaufen. Zudem habe ich die Übersicht über alle Zutaten und ich weiss, bei welchem Guetzli ich zwei Eigelb und bei welchem ich zwei Eiweisse verwenden muss. Mir ist es wichtig, dass ich mit guten Zutaten arbeite: immer mit echter Butter, hochwertiger Schokolade und Bioeiern.
Seit einigen Jahren hilft mir meine Tochter beim Guetzlibacken. Wir sind ein eigespieltes Team. Am Freitagabend nach einer arbeitsreichen Woche starten wir gemeinsam in unserer „Bäckerei“. Wir legen Wert auf schöne Guetzli. Jede Sorte hat eine andere Form. Sehr kreativ werden die Mailänderli, das wohl bekannteste Weihnachtsgebäck, von der Tochter ausgestochen. Am Samstag geht’s mit frischem Elan weiter, und es entsteht feinstes Gebäck mit Mandeln, Baumnüssen, Schokolade, gefüllt mit Himbeerkonfitüre, Quittengelee, Orangenmarmelade und glasiert mit Zitronen-, Orangen- oder Schoggiglasur. Wir sind beide stolz auf unser Resultat und geniessen mit allen, die beschenkt werden, die Vorweihnachtszeit. Ich finde es eine sehr schöne Arbeit, das Guetzlibacken zusammen mit meiner Tochter, genau so wie ich es am liebsten mag.
Eine schöne Arbeit wartete diese Woche auf mich. Zuerst ging es in den Wald: an Orte, die ich mir beim Walken gemerkt hatte, um Moos zu holen. Zu Hause wird dann Grünzeug geschnitten. Im Hobbyraum, den ich neuerdings mit meinem Mann teilen muss für seine Restaurationsarbeiten, wird ein Mise en Place gemacht: Baumschere, Draht, Agraffen, gewässertes Steckmoos und ganz viel Deko Sachen werden bereitgelegt. Wenn ich dann gedanklich bei denen bin, für die ich das Gesteck anfertige, entsteht meistens etwas schönes. Es freut mich, wenn ich mit den Gestecken eine Freude bereiten kann und es für eine adventliche Atmosphäre beiträgt.
Wenn man auf die einzelnen Bilder klickt, kann man die Details ansehen.
Es sollte unbedingt violett sein
Bordeauxrot passt am besten
Orange ist ihre Lieblingsfarbe
Das schmückt unseren Wintergarten
Genau so wie ich es am liebsten mag, sind die Gestecke dieses Jahr geworden.