Archiv der Kategorie: Familie

Mehr als genug davon

Zucchinis gibt es bei uns im Garten mehr als genug dieses Jahr. Ich freue mich immer, wenn ich die ersten gelben und grünen Früchte ernten kann. Ein besonderer Leckerbissen ist die männlichen Blüten, die ich kurz in Butter anbrate. Darum freue ich mich auch, wenn es sogenannte blinde Zucchinis gibt.

Wenn ihr jetzt denkt bei mir wachsen grüne und gelbe Zucchini, die kann ich beruhigen. Wir haben jedes Jahr zwei oder drei Pflanzen.

Diese Woche gab es bei uns eine improvisierte Quiche. Ohne genaues Rezept machte ich die Quiche mit Zutaten, die ich zur Hand hatte. Ein Kuchenteig in die Form legen und mit einer Gabel den Boden satt einstechen. Für den Belag eine grüne und eine gelbe Zucchini in Würfel schneiden und eine grosse weisse Zwiebel in Ringe schneiden. Alles auf dem Teigboden verteilen. Mit Oregano, Salz und Pfeffer würzen. Für den Guss 2 Eier, 100 gr Mascarpone und etwas Milch verquirlen und über das Gemüse verteilten. Halbierte Cherrytomaten oben drauflegen. Im Backofen bei 180° Grad ca. 40 Minuten im unteren Teil backen.

Auf der heissen Quiche Ziegenfrischkäse in Scheiben verteilen und einige Spritzer Agaven-Dicksaft darüber träufeln und im ausgeschalteten Ofen etwas schmelzen lassen.

Lauwarm essen wir sie am liebsten, mit einem frischen Blattsalat dazu. Kalt schmeckt sie aber auch sehr gut.

Das gute an dem improvisierten Kuchen ist, dass er jedes Mal etwas anders schmeckt und wir so unsere Zucchinis verwerten können.

Samstagsplausch, Sommerglück

Rot – Weiss

Im kleinen Familienkreis feierten wir den Nationalfeiertag der Schweiz. Der „1. August“ wie der Nationalfeiertag bei uns genannt wird, gibt es seit 1891. Etwas vom besten an diesem offiziellen Feiertag ist, dass er Mitten im Sommer ist und es daher fast immer schönes Wetter ist und wir oft draussen feiern können. Die grossen öffentlichen Bundesfeiern wurden alle wegen der Pandemie abgesagt. Doch im Garten hängte ich die Girlande mit den Kantonswappen auf. Das ist immer wieder ein kleines Quiz wer von uns denn alle Wappen zuordnen kann.

Die Farben rot und weiss dominieren natürlich an diesem Tag.

Die Nationalfarben dürfen natürlich auch beim Essen nicht fehlen.

Seit ich meine erste Roulade dieses Jahr gebacken habe, gibt es die jetzt immer wieder. Da momentan die Himbeeren im Garten reif sind, machte ich diesmal eine Himbeerroulade.

Raketen und Feuerwerk gab es bei uns keines, aber ein lauer Sommerabend war uns vergönnt.

Rot, DvD, Creadienstag

12tel Blick und Juli

Die Schweiz feiert am 1. August ihren Geburtstag – den Nationalfeiertag. Ein typisches, schweizerisches Gericht, das es da bei vielen zum 1. August zu essen gibt, ist der berühmte Wurst-Käsesalat. Ob garniert, mit oder ohne Essiggurken, da hat fast jeder sein eigenes Lieblingsrezept. Da es übermorgen so weit ist, gibt es unseren Wurst-Käsesalat schon heute für euch. Für den „Salat“ gleich viel St. Galler Stumpen (die sind besser als die berühmte Cervelat) und Greyerzerkäse in mundgerechte Stücke schneiden und eine Zwiebel in feine Ringe schneiden. Für die Sauce Essig, Öl, Salz, Pfeffer, Senf und Kräuter, was bei mir nicht fehlen darf an unserem Wurst-Käsesalat ist Mayonnaise. Alles gut mischen und etwas durchziehen lassen. Dazu isst man ein „Bürli“ oder ein Stück Ruchbrot. Ich wünsche allen „En Guete“, die die Schweizer Spezialität ausprobieren wollen.

Die anderen 12tel Blicke findet man bei Eva.

Im Juli war das Wetter sehr angenehm. Nicht so heiss und trocken wie die letzten zwei Jahre. Das Wasser im Garten kam öfters von oben. Viele Corona-Massnahmen konnten zum Glück gelockert werden. Die Pandemie ist aber nach wie vor sehr ernst zu nehmen und ist keineswegs gebannt. Im Garten können wir fleissig ernten und die harte Arbeit wird jetzt belohnt. Als ich die Fotos aussuchte, bemerkte ich, dass ich diesen Monat keinen Kuchen gebacken habe. Das ist ungewöhnlich, hat aber sicher mit dem schönen Wetter zu tun. Dafür konnten wir viel auf der Terrasse essen und die leeren Teller deuten darauf hin, dass von den leckeren Sommergerichten nichts übrigblieb. Für die Enkelin nähte ich aus dünnem Jersey Hosen, weil es trotz Sommer morgens und abends kühl ist. Für mich gab es auch ein neues Kleid. „Meister Adebar“ war gleich da, als die Wiese gemäht wurde. Unzählige Schwäne sind jetzt bei uns in der Seebucht im Wasser und am Ufer anzutreffen. Dort, wo ich gerne meine freie Zeit verbringe.

Die Bilder zum Vergrössern anklicken.

DND, Monatscollage, Sommerglück. Überbleibsel, Himmelsblicke.

Resteverwertung

Meine Enkelin trägt jetzt schon Grösse 68/74. Trotzdem ist der Stoffverbrauch noch nicht gross. Aus einem weissen Baumwollshirt, das ich in der Restekiste eines Wäscheherstellers gekauft habe, nähte ich einen Body. Vom gepunkteten Stoffrest, der übrig blieb von einem Kleid, das ich für mich nähte, gab es auch noch eine Pumphose.

Das Jäckchen wird dann noch geschmückt für einen ganz besonderen Anlass.

Mit dem brauchbaren Rest eines 100% Merino T-Shirts, das mit der Mama schon auf der halben Welt war, kann der kleine Schatz jetzt ohne zu schwitzen gut schlafen.

An schönen, warmen Sommertagen reicht eine Pumphose aus leichtem Jersey.

Andrea sammelt diesen Monat alles was übrig bleibt, DvD, Creadienstag.

Unnütze Schilder?

Arti sammelt unsere Schilder. Jetzt müssten diese Schilder nur noch gelesen und beachtet werden. Aber wie so oft, für diejenigen, an die das Schild gerichtet ist, kann man das Schild noch so gross machen, es wird nicht beachtet.

Sieht man vor lauter Schilder nicht mehr die Information? Aber eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass man in einem Hafengelände mit vielen Fussgänger und engen Passagen das Fahrrad schiebt.

Mit Rücksicht und Respekt kommen alle aneinander vorbei und können das schöne Ambiente am See geniessen.

Wo besonders viele Leute flanieren und schlendern kommt es schnell zu brenzligen Situationen.

Wie ich auf die Idee zu diesem Beitrag kam? Als ich mein Fahrrad durch das Hafengelände schob, sprach mich ein freundlicher Herr an, ob er mir helfen könne, mein Fahrrad sei sicher kaputt, weil ich es stosse!

Schilder, DND, Meine Ecke der Welt

Das schmeckt nach Sommer

Jetzt im Juli fängt die Saison der Feigen an. In unserem Garten steht ein Feigenbaum. Er dient aber hauptsächlich als Sichtschutz und gewährt uns und unseren Nachbarn mit seinem Blattwerk Privatsphäre, wenn das Leben draussen stattfindet.

Obwohl ich ihn wegen seinen grossen Blättern schätze, freue ich mich, dass der Baum dieses Jahr wieder reichlich Früchte trägt.

Passend zur Saison gab es bei meiner Tochter ein wunderbares Feigengericht, aber aus gekauften Feigen. Das Gericht ist schnell gemacht: die Feigen vierteln, ein Dressing aus Feigensenf, Rotweinessig und Olivenöl darüber träufeln und in den Ofen bei tiefer Temperatur warm stellen.

Nussbrotscheiben in wenig Olivenöl krossbraten.

Das Brot, Ziegenfrischkäse und Rohschinken locker darüber verteilen und fertig ist das schmackhafte Mahl.

Ich kann euch versichern, es blieb nichts übrig und hat uns an Ferien in fernen Ländern erinnert. So einfach und trotzdem so schön kann Sommer zu Hause sein.

Der Abend hatte auch noch eine Überraschung parat und zauberte einen spektakulären, roten Abendhimmel. Die Wolken kündigten an, dass da sich etwas zusammenbraut und es reichte gerade noch, um die Sonnenstore und den Sonnenschirm zu versorgen.

Dann kam der Regen, füllte unseren Teich und ersparte uns das abendliche Giessen der Pflanzen.

Samstagsplausch, Himmelsblicke, Sommerglück, Überbleibsel

Metamorphose

Heute muss ich meiner kleinen Enkelin ein grosses Kompliment machen. Immer wieder wenn ich mit ihr spaziere, entdecke ich spannendes am Wegrand. Oft kann ich aber nicht stehen bleiben, weil das passt ihr gar nicht. Doch diesmal konnte ich in aller Ruhe fotografieren. Diese Raupe wird einmal ein Grasglucken Schmetterling. Sie werden auch Trinkerin genannt, weil sie regelmässig Wassertropfen zu sich nehmen.

Die Raupe war nicht allein auf dem Grashalm. Ich blieb eine Weile stehen und habe den beiden bei ihren Annäherungsversuchen beobachtet. Mein kleiner Schatz hat währenddessen selig im Kinderwagen geschlafen.

Wenn das Wetter nicht so warm ist, spaziere ich sehr gerne mit meiner Enkelin im Tragetuch. Wir beide geniessen die Nähe und sie schläft nach wenigen Minuten meistens schnell ein. So kann ich auch auf nicht kinderwagentauglichen Wegen unterwegs sein. So kamen wir auch bei der blühenden Wiese vorbei und zu meiner Freude begegneten wir vielen Schachbrettschmetterlingen.

Der Schachrettschmetterling war der Schmetterling des Jahres 2019 Quelle.

Doch seine Existenz ist bedroht. Die intensive Landwirtschaft in Europa bedroht seine Lebensräume, denn entscheidend für das Vorkommen von Schmetterlingen sind nährstoffarme, blütenreiche Wiesenbereiche, die bis Ende Juli nicht gemäht wurden. Nur dort lassen die Weibchen ihre Eier fallen, wachsen neue Raupen und – nach der Verpuppung – schlüpfen neue Falter Quelle.

Mein Herz hüpfte als ich die zahlreichen Schmetterlinge von Flockenblume zu Flockenblume fliegen sah. Ich hoffe doch sehr, dass die Wiese noch recht lang nicht gemäht wird.

So ein Eldorado ist sicher nicht von heute auf morgen entstanden und die Population fühlt sich auf der grossen Wiese am Stadtrand sehr wohl. Ich freue mich, wenn meine Enkelin grösser ist, ich mit ihr die Schmetterlingswiese besuchen kann und ihr die Schönheiten der Natur zeigen darf.

DND, Meine ecke der Welt, Sommerglück, Friday Bliss

Es gibt viel zu tun

Heute nehme ich euch wieder einmal mit in unseren Garten. Wenn ich unter dem Rosenbogen durchgehe, stehe ich direkt vor dem Gemüse, das wir in diesen Tagen schon reichlich ernten können.

Blattsalat gibt es in verschiedenen Farben, dazwischen wächst Fenchel. Im Kohlbeet findet man Rotkohl, Wirz, Sellerie und in der Mitte Randen (rote Bete).

Jetzt kann man auch Buschbohnen ernten und das nicht wenige.

Heute pflückten wir vier Kilo. Die Bohnen blanchiere ich und friere sie ein. Das reicht dann für den ganzen Winter.

Auf die ersten, neuen Kartoffeln freue ich mich jedes Jahr. Dieses Jahr haben wir drei Sorten gepflanzt und alle sind gut gediehen. Ich bin gespannt, wie viel unter den Stauden liegen.

Im Tomatenhaus kommt man bald nicht mehr durch. Da freut sich mein Vorratsschrank auf Nachschub.

Auch die Gurken haben viele Blüten angesetzt.

Aber es gibt nicht nur Gemüse in unserem Garten. Die Ringelblumen verbreiten sich in allen Beeten und dürfen sich dort auch gerne vermehren, sind es doch geschätzte Heilpflanzen.

Im Gegensatz zum Gemüse gedeihen die Blumen dieses Jahr eher zögerlich, aber man kann halt nicht alles haben.

Die grösste Arbeit im Gemüsegarten erledigt mein Mann. An dieser Stelle möchte ich mich bei ihm herzlich bedanken. Dank seiner strengen Arbeit und dem vielen jäten, kann ich aus dem Vollen schöpfen.

Der Wildblumenstreifen soll Insekten und Schmetterlinge anziehen.

Ich hoffe, euch hat der Rundgang gefallen und ihr wisst jetzt, von wo der Salat und das Gemüse kommt, das von mir immer wieder erwähnt wird in meinen Beiträgen.

Und das beste ist, dass wir immer wissen, was bei uns auf den Tisch kommt, ist alles in Bio-Qualität.

Samstagsplausch, Sommerglück, Sonntagsfreuden.

Für 12tel Blick Etwas Neues

Das Gericht auf meinem Juni 12tel Blick Teller habe ich zum ersten Mal ausprobiert. Geht es euch auch so, dass wenn ihr die Zutaten eines Rezeptes liest, gleich wisst, dass ihr das Gericht mögt? So ging es mir als ich das Rezept für die Aprikosen-Käsekissen sah. Und ich habe mich nicht geirrt. Das Gericht lässt sich sehr gut vorbereiten und eignet sich hervorragend für Gäste. Dazu gab es einen Salat – selbstverständlich aus dem eigenen Garten.

Für das Rezept einen Blätterteig in Quadrate schneiden. Für die Füllung braucht es 150 gr Halbhartkäse, reichlich Thymian, 75 gr nature Frischkäse und 3-4 Aprikosen. Die Blättchen vom Thymian abstreifen, kleinschneiden, mit dem Frischkäse mischen und in die Mitte des Blätterteiges verteilen. Den grob geriebenen Käse darüber verteilen und Aprikosenspalten darauflegen.

Die Ecken lose über den Käse und die Aprikosen in die Mitte legen und die Ränder leicht nach oben ziehen.

Die Kissen im 200° heissen Ofen in der unteren Hälfte ca. 25 Min. backen.

Die Teigtaschen etwas abkühlen lassen und geniessen. Probiert es aus, der rezente Käse harmoniert wunderbar mit der süssen Aprikose.

Die Aprikosen sind noch nicht von unserem Baum. Aber wenn unsere Früchte reif sind, wird es diese Aprikosen-Kissen ganz bestimmt wiedergeben. Mein erster Versuch stelle ich gerade bei Andrea ihrem Monatsmotto ein.

DvD, Creadienstag, 12tel Blicke, „das haben wir noch nie probiert

Keine Rosenwoche

Wenn alles wäre wie vor der Pandemie, würde ich euch heute sicher wunderschöne Rosenbilder zeigen von der alljährlichen Rosenwoche. Schade – ist es doch schon seit vielen Jahren ein fester Termin bei mir. So ist es noch mit einigen Anlässen und Veranstaltungen, die abgesagt worden sind. Aber ich kann euch trotzdem Rosenbilder zeigen. Viele Rosen in unserem Garten haben wir an der Rosenwoche gekauft.

Der Regen der letzten Tage liess die Blüten schneller verwelken. Aber so mit Wasser gefüllt, sehen sie auch schön aus.

Ich schneide meine Rosen gerne in den frühen Morgen-, oder als Langschläferin doch eher in den frühen Abendstunden. Da duften sie am intensivsten. Schade, dass es keinen Duftblog gibt, sonst könntet ihr den betörenden Duft riechen.

So vor dem Spiegel drapiert, erinnert es mich an die Rosenwoche, wo die Vielfalt und Auswahl jedes Jahr sehr gross ist.

Diese orange Schönheit wollte lange nicht wachsen, aber dieses Jahr zeigt sie ihre ganze Pracht.

An unserem David Austin Rosenbaum gibt es eigentlich den ganzen Sommer über offene Blüten oder Knospen. Da nehme ich natürlich jedes Mal, wenn ich vorbeigehe, eine Nase voll vom Duft mit.

Das war jetzt meine private Rosenschau. Ich hoffe, dass es nächstes Jahr wieder eine Rosenwoche gibt.

Samstagsplausch, Sommerglück,, Sonntagsglück