Archiv der Kategorie: Familie

Trotz Corona: Frischer Fisch

„Trotz Corona“ ist eine kleine Serie, mit der ich bewusst einen positiven Blick darauflegen möchte, was alles möglich ist.

Was ich auf unseren Reisen immer sehr spannend fand, war vor Ort die lokalen Gerichte zu probieren. Und besonders freute ich mich immer, am Meer einheimische Meerestiere zu essen. Als wir in Thailand waren, konnten wir den einheimischen Fischern beim Fischfang zusehen.

Ein einfaches Netz warfen sie vom Strand aus ins Meer und zogen es wieder ein. Solange bis der Fang für die Familie reichte.

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Frischer kann man Fisch nicht haben.

In Thailand ist es üblich, dass der frische Fisch vor dem Restaurant auf Eis gelagert wird. Der Kunde wählt aus und der Fisch wird nach Wunsch zubereitet.

Zubereitet wird der Fisch unterschiedlich. Ich fand es jedes Mal ein Genuss, ob gedünstet, in einem Bananenblatt oder

gegrillt mit viel Gemüse.

Am Morgen und Abend sah man auf dem Meer Boote am Fischen.

Bemerkt ihr den Unterschied? Sieht fast gleich aus. Meeresfische gibt es keine im Schwäbischen Meer, wo wir wohnen. Aber auch bei uns fahren die Berufsfischer täglich auf den See hinaus und setzen ihre Netzte.

Obwohl wir jetzt zuhause bleiben, müssen wir nicht auf frischen Fisch verzichten. Wir nutzen die Gelegenheit und gönnen uns Fischknusperli mit Fisch direkt aus und m See.

Süsskartoffeln habe ich auch in der asiatischen Küche kennengelernt. Mittlerweile ist die orange Knolle auch bei uns sehr beliebt und als Pommes Frites ein Leckerbissen.

Samstagsplausch, Himmelsbilder, Herbstglück,

12tel Blick September

Kennt ihr den Ausspruch „Potz Millionen Speck und Bohnen“?

Ich glaube, dass erste Mal hörte ich diesen Satz bei meinen Grosseltern. Und in meiner Familie, als ich noch mit meinen vier Geschwistern zu Hause lebte, viel der Satz sicher jedes Mal, wenn es frische Bohnen und Speck gab.

Ich serviere euch zum 12tel Blick ein traditionelles September Menü, Speck mit Bohnen und dazu Kartoffeln. Da wir keinen Bauernhof haben, sondern „nur“ einen Garten, ist einfach das Gemüse auf dem Teller aus eigener Produktion.

Diesen September war unsere Bohnenernte reichlich. Bohnen eignen sich besonders gut zum Tiefkühlen und darum fror ich einige Portionen ein. Bei den Buschbohnen achte ich immer darauf, dass ich eine Sorte mit schwarzen Samen bekomme, denn diese sind robuster.

Bei den Stangenbohnen nehme ich die Sorte „Berner Landfrauen“, diese wachsen bei uns besonders gut. Wir ernten die Bohnen noch jung, dann haben sie keine Fäden und sind schnell gerüstet.

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Auf diesem Bild klettern sie noch die Stangen empor,

und schon freue ich mich auf einen leckeren Bohnensalat. Bis alle Portionen gegessen sind, wird das grüne Gemüse nicht nur uns erfreuen. Es gibt einige dankbare Abnehmer, denen ich eine Freude machen kann mit meinem Vorrat.

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ein rundum gefreuter September

Der September war ein rundum gefreuter Monat für mich. Wir hatten bis vor zwei Tagen schönstes Spätsommerwetter und konnten viel im Garten sein. Da gab es reichlich Bohnen zu ernten. Mein Tiefkühler ist jetzt prall gefüllt für den Winter. Aber es gibt auch immer noch Sommergemüse, sollte der Kälteeinbruch kommen, wird es damit vorbei sein. Ich war viel mit dem Velo unterwegs in der Umgebung oder suchte mir ein ruhiges Plätzchen am See und beobachtete die Wasservögel und genoss die Ruhe. Auf dem Weg zu meiner Enkelin konnte ich die rote Morgensonne mit den ersten Nebelfeldern sehen, da musste ich natürlich einen Stopp einlegen, um es festzuhalten. Für die Enkelin habe ich eine Kapuzenjacke genäht, die man Wenden kann. Die Hosen sind jetzt aus dickerem Stoff für die kälteren Tage.

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Viele Veranstaltungen im Herbst wurden abgesagt, aber mein September war sehr abwechslungsreich. Auch wenn wir andere Jahre im September gerne in die Ferien fuhren, vermissen wir dieses Jahr nichts.

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Trotz Corona: Auswärts Essen

„Trotz Corona“ ist eine kleine Serie, mit der ich bewusst einen positiven Blick darauflegen möchte, was alles möglich ist.

Verhungern wollen wir doch alle nicht. Auf unserer Velotour lag dieses kleine, einladende Lokal, und da kehrten wir doch gerne ein.

Es geht dem Herbst entgegen und es gibt frischen Sauser. Das ist noch nicht vergärter Traubenmost – mhhh war der süffig. Die Tische standen Corona-konform weit auseinander und dank dem wunderbaren Spätsommer-Wetter konnten wir draussen sitzen.

Zaungäste gab es auch, die hielten sich aber lieber im Schatten auf.

Der Salat war reichlich mit frischen Zutaten gefüllt.

Die Äpfel schmeckten den Ponys. Die schlauen Tiere klopften mit den Hufen an den Stamm und kamen so zu ihren Leckerbissen. Auch die Tiere müssen nicht verhungern.

Das kleine Lokal ist bekannt für seine wunderbaren Steaks im Gusseisentopf, so bleibt das Essen draussen lange warm. Und über Pommes freute ich mich wie ein kleines Kind. Das gibt es zuhause nie.

Satt und zufrieden freuen wir uns mit den Ponys, dass niemand verhungern muss.

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Trotz Corona: Exotische Drinks

„Trotz Corona“ ist eine kleine Serie, mit der ich bewusst einen positiven Blick darauflegen möchte, was alles möglich ist.

War vor Corona vieles selbstverständlich, geniesst man jetzt kleine Dinge wieder viel bewusster, z.B. „Trotz Corona“ einen Sommerabend mit einem Drink geniessen. Momentan werden uns nochmals schöne Sommerabende im September geschenkt. Da kann man wunderbar den Tag am See ausklingen lassen.

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Ideales Wetter, um sich mit Freunden in der Lounge im Hafen zu treffen.

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Mit dem nötigen Corona-Abstand genossen wir in mediterraner Atmosphäre einen fruchtigen, prickelnden Drink.

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Ob mit Freunden oder zu zweit so einen schönen Sommerabend fühlt sich an wie in fernen Ländern im Urlaub. Bald ist es ein Jahr her, seit wir auf dem Dach der Marina Bay in Singapur den Abend mit einem Drink ausklingen liessen.

Schöne Himmelsbilder gibt es hüben wie drüben zu bestaunen und eigentlich leben wir ja alle unter dem gleichen Dach.

Auch wenn wir zuhause bleiben, gibt es Tage, die sich genauso anfühlen wie im Urlaub.

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Trotz Corona: Auf die Malediven

„Trotz Corona“ ist meine neue, eigene, kleine Serie. Ich und meine Liebsten hatten grosses Glück und blieben bis jetzt vom Virus verschont. Auch hatte es für uns keine finanziellen Konsequenzen. Ich bin sehr dankbar für diese privilegierte Situation. Trotzdem wünscht man sich langsam die Normalität zurück. Mit „Trotz Corona“ möchte ich bewusst den Blick darauflegen, was alles noch möglich ist.

Bleib zuhause, ist die Devise dieses Jahr. Wir halten uns an die Massnahmen, aber die Einschränkungen sind spürbar. Zum Glück wohnen wir an einem Ort, wo viele gerne Urlaub machen und so kommt trotzdem Ferienstimmung auf.

Wir haben die Möglichkeit etwas Ferienstimmung in den Spezialitäten-Restaurants zu geniessen, wie z,B. in dem kleinen Bistro am Seeufer mit der Maledivischen Küche.

Mit der richtigen Einstellung und den Erinnerungen an die Maledivenreise vor zwei Jahren kommt einem das Schwäbische Meer fast so vor wie der Indische Ozean.

Wir starten in den Abend mit einem Lemon Drink und sind gespannt auf die kulinarischen Köstlichkeiten, die uns der Malediver zubereitet.

Zur Vorspeise gab es verschiedene Fischklösse und Teigtaschen mit Gemüse und Fische gefüllt.

Zur Hauptspeise gab es ein Fischcurry und

Thunfisch mit Kokosraspeln. Auf der Insel lagen wir unter den Kokospalmen und hofften, dass uns keine Nuss auf den Kopf fällt. So kommen Erinnerungen aus früheren Reisen hoch und wenn wir schon nicht zu den kulinarischen Entdeckungen reisen können, lassen wir uns von den fremdländischen Spezialitäten eben hier verwöhnen.

Bei dem Ambiente und der herrlichen Aussicht fällt einem das Träumen leicht. Ich muss gestehen, dass ich es nicht wagte in die speziellen Liegen zu sitzen. Sie wirken etwas unstabil. Es hat sich schnell herumgesprochen wie Wohl man sich beim Malediver am See fühlt und wie ausgezeichnet sein frisch zubereitetes Essen ist.

Ob ich je wieder einmal auf die Malediven reisen werde, weiss ich nicht. Aber ich hoffe doch sehr, dass es das kleine Bistro nächstes Jahr noch gibt.

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Die rote Alleskönnerin

Unsere Tomatenernte ist dieses Jahr noch voll im Gange und sehr ausgiebig. Täglich können wir von den roten Früchten ernten. Alle können wir nicht frisch essen, darum lagern wir sie im Keller.

Wenn sich im Keller wieder eine ordentliche Menge Tomaten angesammelt hat, wird der Vorrat aufgestockt. Dazu werden die reifen Tomaten vom Strunk entfernt und klein geschnitten.

Dann werden die grossen Töpfe hervorgeholt und die Sommerfrucht zu Saft oder Sauce eingekocht. Da gibt es dann Tomatensaft pur, mit viel Kräuter oder auch ein paar Gläser all’arrabbiata.

Dass es wichtig ist, beim Einkochen sehr sauber zu arbeiten, brauche ich euch wohl nicht zu sagen. Ich koche meine Gläser immer im Steamer aus vor dem Abfüllen.

Mein Vorratschrank im Keller ist schön gefüllt und wird genutzt für Tomatenreis, Spaghetti und viele weiteren Köstlichkeiten.

Von den kleinen steht immer eine Schüssel voll in der Küche zum Naschen und jeder der vorbeigeht, langt herzhaft zu.

Rot, DvD, Creadienstag, Sommerglück, Sommer Story.

Mein August

Seit einem halben Jahr leben wir jetzt schon mit Covid19 und ich bin so froh, dass wir rund ums Haus einen Gemüsegarten und Blumen haben. Leider gab es diesen Sommer fast keine Sommerveranstaltungen wie Open-Air-Kinos und Theater oder Sommernachtsfeste. Langweilig wurde es uns aber trotzdem nicht, denn im Garten z.B. konnten wir reichlich ernten. Das Sommergemüse und die Kartoffeln sind eingelagert und reichen den ganzen Winter. Der Höhepunkt war die Taufe unserer Enkelin, die wir am See gefeiert haben bei herrlichem Sommerwetter. Das Jäckchen, welches ich ihr nähte, brauchte sie nicht an diesem heissen Augustsonntag. Doch für die kälteren Tage habe ich ihr bereits neue Bodys genäht. Der Monat hat ja noch fast eine Woche, vielleicht wartet da noch eine Überraschung auf mich?

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Taufe

Letzten Sonntag bei herrlichem Sommerwetter war es so weit, unsere Enkelin wurde getauft. Frühmorgens fuhr ich mit dem Velo zur Kirche, um die Fahnen zu fotografieren. Die Fahnen wehten und sind das Zeichen,

dass der Taufgottesdienst nicht in der Kirche, sondern in der Bucht am See stattfindet. Meine fleissigen Leser kennen den Ort, ist es doch ein Lieblingsort von mir und ich war schon oft mit der Enkelin dort.

Im Schatten unter den grossen Bäumen stand alles bereit für die Zeremonie. Die Osterkerze brannte bereits und für die sechs Kinder, die getauft wurden, stand für jedes eine Taufkerze bereit.

Die Eltern der Täuflinge bekamen im Voraus die Aufgabe, einen Holzfisch zu gestalten. Die Fische von allen Kindern, die in diesem Jahr getauft werden, werden dann in der Kirche aufgehängt und schmücken die Taufwand. Die Patin übernahm die Aufgabe und schmückte den Fisch mit glitzernden Pailletten.

An jedem Platz lag ein Kärtchen, um gute Wünsche für die Kinder, die in die Gemeinde aufgenommen wurden, mit auf den Lebensweg mitzugeben.

Unsere Enkelin genoss ihren grossen Tag in vollen Zügen. Der kleine Schatz sah zuckersüss aus in ihrem Taufkleid und mit dem Kopfschmuck. Den liess sie zum Glück in Ruhe. Aber ihre strahlenden Augen übertrafen sowieso jeden Schmuck. Und mit ihrem bezaubernden Lächeln blickte sie neugierig in die Kameras und so wurde ein Foto schöner als das andere.

Zum Mittagessen waren wir im Wasserschloss, in dem die jungen Eltern schon als Brautpaar durch das Tor geschritten waren. Es war selbstverständlich, dass sie jetzt mit ihrer Tochter auf dem Arm wieder ein Foto auf der Brücke machten.

Samstagsplausch, Sommerglück. Himmelsblicke, Sommer Story

Eine ganz spezielle Blüte

Für einen speziellen Familienanlass probierte ich eine Blüte zu häkeln. Das ist mit den vielen YouTube-Anleitungen auch für Anfänger recht einfach, trotzdem brauchte ich mehr als einen Versuch.

Die vielen Drehungen und das Auf und Ab hatten es in sich. Ich stoppte häufig die Videoerklärung, aber dann gelang es auch mir.

Als die letzte Kettmasche gemacht war, sah das Resultat ganz schön aus und ich war ein wenig stolz auf mich, dass mir die Blüte gelungen ist.

Die Blüte dekorierte ich noch mit Strasssteinen. Das fertige Werk zeige ich euch dann am nächsten Samstag.

Knall Rot war mein Outfit für das Fest nicht, aber Anne wird sicher auch Nuancen zulassen. Für diesen heissen Sommertag war mein Seidenkleid gerade richtig. Die passenden Schuhe fand ich zu meiner Freude im Sommerschlussverkauf. So war ich super gerüstet und freute mich auf das Fest.

Creadienstag, DvD, Rot.