Archiv der Kategorie: Familie

Vom Dachboden

Es ist schon erstaunlich, was alles auf dem Dachboden gelagert werden kann. Vor ein paar Tagen verweilte ich längere Zeit zu oberst im Haus und durchsuchte die Ecke, wo die Sachen von unseren Töchtern lagern. Da kamen Erinnerungen auf und bei so manchem Teil, das mir in die Hände fiel, hatte ich sofort eine Geschichte im Kopf. Gesucht habe ich eine ganz bestimmte Puppe, die dem Mami von unserer Enkelin gehört hat. Anschliessend war meine Waschmaschine gut gefüllt mit Stofftieren und Puppenkleider

Die grosse Puppe mit den Haaren schien mir für die Enkelin noch zu früh zum Spielen und so habe ich ihr eine passende, neue Puppe gekauft. Das arme Geschöpf war ganz nackt und so musste schnell etwas Passendes zum Anziehen her. Dank den Videoanleitungen im Netz habe sogar ich es geschafft, einen Minipullover zu stricken. Der Raglan-Pullover wird von oben gestrickt, ist dadurch dehnbar und auch ganz kleine Hände schaffen es hoffentlich, ihn der Puppe überzuziehen. Klar bekam die Puppe auch eine Hose, aber die habe ich vergessen zu fotografieren.

Passt, und ich freue mich schon, es der Enkelin zu schenken. Ich hoffe, es gefällt ihr auch.

Mit diesem Puppenwagen hat die Mami von unserem Schatz schon gespielt. Ich habe ihn hergerichtet und ich bin jetzt gespannt, wie das neue Spielzeug bei dem kleinen Fräulein ankommt, wenn sie das nächste Mal zu uns kommt.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1119097.jpg

Rot, Creativsalat, DvD.

Wetterglück

Wetterglück haben momentan nicht viele. Vielerorts in Europa haben die Regenfälle viel Unglück, Leid und Verwüstungen gebracht. Schreckliche Bilder bekommt man zu sehen.

Um etwas im Freien zu planen, braucht man diesen Sommer richtig Glück. Ich habe schon lange keinen so nassen Sommer mehr erlebt. Meistens zeigt sich der Himmel grau und nicht so schön blau mit weissen Wolken. Das Bild geht zu Heidis Himmelsblicke.

Das Wetter ist für die Gartenwirtschaften nach dem langen Lockdown auch nicht erfreulich. Wir nutzten einen der wenigen, schönen Abende, um wieder Mal draussen Essen zu gehen. Für einen Apéro unter den Kastanienbäumen war es uns aber zu kalt, obwohl es sehr einladend aussah.

Da setzten wir uns lieber auf die weniger bequemen Stühle an die Sonne.

Zum Glück war unser Lieblingstisch auf der Terrasse noch frei als ich reserviert habe. Im Juli in der Sonne sitzen und die Sonnenschirme sind zu, das sagt wohl alles.

Die Kräuter für die wunderbaren Gerichte wachsen gerade neben den Tischen. Natürlich musste ich beim Vorbeilaufen mit der Hand darüberstreichen und den würzigen Duft geniessen.

Die vielen zugdeckten Boote sind auch ein Zeichen des schlechten Wetters. Normalerweise leben die Bootsbesitzer im Sommer auf ihren Booten und sind draussen auf dem See.

Eigentlich können sie so schön sein, die Sommerabende am See. Wir dürfen nicht jammern, sind wir doch von den grossen Unwettern verschont geblieben. Auch unser See kommt an den neuralgischen Stellen über die Ufer, aber alles ist noch im grünen Bereich, zum Glück.

Samstagsplausch, Sommerglück, Himmelblicke

Kaffee-Brownies

Was macht ihr, wenn der Sommer streikt, wie bei uns diese Woche? Ich habe uns mit einer Süssigkeit belohnt, zum Kaffee oder einfach auch zwischendurch ein Stückchen. Brownies dürfen auch einmal nach Kaffee duften. Dafür wird ganz einfach etwas Instant-Kaffeepulver beigemischt. Mit Schlagrahm serviert, sind diese Brownies ein Gedicht.

Die Zutaten für die Brownies:

  • 150 g dunkle Schokolade, mit 55 % Kakaoanteil
  • 150 g Butter
  • 2 EL Instant-Kaffeepulver
  • 120 g Zucker
  • 1Ei
  • 100 g Baumnüsse
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Die Schokolade und die Butter in eine Schüssel geben und über einem heissen Wasserbad schmelzen. Kaffeepulver daruntermischen und auflösen lassen. Den Zucker und das Ei mit einem Schwingbesen schaumig rühren.

Den Backofen auf 180° Grad vorheizen. Form mit Backpapier auskleiden. Baumnüsse hacken und mit der Eier-Zucker-Mischung unter die geschmolzene Schokoladen-Butter rühren. Mehl und Backpulver dazu mischen. Masse in die Form geben und glattstreichen. In der Ofenmitte ca. 30 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und in Stücke schneiden.

Ich kann euch keines mehr anbieten, die waren so schnell weg. Wer sich auch gerne mit etwas Süssem verwöhnen will, wünsche ich viel Spass beim Nachbacken und Geniessen.

Samstagsplausch, Einfach mal machen, Sommerglück.

Abmachung

Mein Mann und ich haben eine Abmachung: ich mische mich nicht in seinen Gemüsegarten ein, dafür lässt er alles stehen, was in den Blumenrabatten rund ums Haus wächst. Ohne diese Abmachung könnte ich euch meine Blumenpracht vor dem Haus nicht zeigen.

Dem wilden Rittersporn gefällt es nämlich sehr gut und das ohne mein Zutun. Er versamt sich selbst und stört die Tomatenpflanzen überhaupt nicht.

Wenn ich am Morgen das Fenster öffne, blicke ich in das Blumenmeer. Es wäre doch wirklich schade, wenn man da Hand anlegen und jäten würde. Mein Mann meint, dass die Tomaten hinter all den Blumen nicht gut wachsen würden. Aber unsere Tomatenernte war noch jedes Jahr reichlich.

Wenn das kein Beweis Foto ist, dass sowohl die Tomaten als auch die Blumen gut gedeihen weiss ich auch nicht.

DND, Close to the Ground, Sommerglück, Friday Bliss.

Die Abende am See

Der Wasserstand bei uns am Bodensee ist mächtig angestiegen und viel Niederschlag braucht es nicht mehr, bis das Wasser an den ersten Stellen über die Ufer tritt. Aber laut den Wettervorhersagen kommt jetzt ein Sommerhoch, das die Situation wieder beruhigen wird.

Bei solch einem Sommerwetter gibt es doch nichts schöneres, als sich etwas zu gönnen, und direkt am See gemütlich etwas zu essen und ein kühles Blondes zu geniessen.

Der Zeppelin dreht bei diesem Wetter wieder seine Runden. Er flog direkt über uns und ich bin mir sicher, dass die Passagiere mit ihren Teleobjektiven alles genau inspizieren können, was unter ihnen vor sich geht

Am Himmel braute sich wieder ein Gewitter zusammen wie fast jeden Abend in dieser Woche. Die Segler gingen eilig in den Hafen zurück, bevor die Sturmwarnung los ging.

Am Abend sitze ich gerne noch eine Weile am Ufer und schaue den weissen Wolken nach. So verbringe ich meine Sommerabende und lasse es mir gut gehen zu Hause. Trotzdem vermisse ich das Reisen und freue mich, wenn es dann wieder einmal möglich ist.

Samstagplausch, Sommerglück, Himmelblicke.

12tel Blick und Jahresprojekt

Jetzt ist es so weit, alle Nachbarn sind hinter den Blättern versteckt und jeder hat seine Privatsphäre. Aber ich möchte betonen, dass wir es sehr schön zusammen im Quartier haben und alle füreinander da sind. In meiner Ecke blüht der Sommerfloor. Die überwinterten Pflanzen sind schon mehrere Jahre alt.

Das Windrad stellte ich extra für die Enkelin auf und sie sieht es sofort, wenn sie zu uns kommt. Die Keramikfiguren wurden auch nicht von mir so schief hingestellt 😀

Und hier noch den Überblick vom ersten halben Jahr.

Mehr 12tel Blicke bei Eva

Wie weit ist mein Jahresprojekt?

Viel weiter kam ich mit meinen Grannys noch nicht. Zwar gab es ein paar schöne Abende, an denen ich hätte an meinem Plätzchen häkeln können, aber die Motivation dazu hat gefehlt. Bei fast jeder Farbe habe ich ein rundes Granny nicht richtig gehäkelt, dann geht das Umhäkeln natürlich nicht auf und ich muss alles wieder ribbeln.

Auf vielfachem Wunsch zeige ich euch meine Feierabendbank, wo die meisten Plätzchen entstanden sind und das schon seit langer Zeit. Es ist so einfach und nimmt nicht viel Platz in Anspruch, ein Knäuel Garn und ein Häklein.

Und wenn ich schon dran bin, dann zeige ich euch die Aussicht, die ich auf der Bank habe. Wer ganz genau hinschaut, sieht sicher die vielen Visiere um und in den grossen Bäumen. Leiser müssen die Bäume einer Überbauung weichen. Ob es mir dann auf der Bank immer noch so gut gefällt, kann ich nur hoffen.

Jahresprojekt, DND, Sommerglück, 12tel Blicke, Close to Ground, Mein Freud der Baum.

Zur Jahreswende 2021

Der längste Tag im Jahr ist schon wieder vorbei. Passiert ist nicht viel in diesem halben Jahr, halten wir uns ja immer noch fern von den Viren. Obwohl ich das Gefühl habe, dass nichts passiert, mache ich weiter meine Monatscollagen, sind sie doch auch ein Nachschlagewerk für mich, und wer weiss wie lange wir uns an diese aussergewöhnliche Zeit erinnern werden. Der Juni ist der Rosenmonat. Die Königin der Blumen blühte wunderschön bei dem schönen Sommerwetter. Überhaupt blühen die Blumen dieses Jahr sehr üppig und lange, trotz wechselhaftem Wetter, das uns bilderbuchhafte Himmelsbilder zaubert. Den Juni Geburtstag in der Familie mussten wir wie schon öfters drinnen feiern, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Zu ernten gab es schon reichlich aus dem Garten und die letzten Rhabarbern genossen wir sehr. Die jungen Taucherli sind schon recht selbständig. Für die Enkelin habe ich Sommerkleider genäht und es ist herrlich zu erleben, wie sie tanzt, wenn das Kleidchen schwingt.

Samstasplausch, Sommerglück, Himmelsblick, Monatscollage

Sommer Rot

Jetzt blüht wieder der rote Mohn in den Kornfeldern. Auf unseren Radtouren rund um den Bodensee wählen wir nicht den offiziellen Radweg direkt am See, sondern fahren lieber auf dem Weg, der mehr im „Landesinneren“ ist. Dieser ist weniger befahren und die Aussicht ist auch viel schöner.

Der rote Mohn, die blauen Kornblumen und das noch grüne Korn sind eine Augenweide.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1220905-1024x683.jpg

In den Reihen zwischen den einzelnen Feldern mischt der Bauer die Blumensamen bei, zur Freude aller. Da muss man einfach einen Halt machen und die Schönheit der Natur fotografieren.

Beim nächsten Feld machten wir gleich wieder einen Halt. Auf dem Feld pflückten die Arbeiter die reifen Erdbeeren. Am Wegrand standen Kisten mit aussortierten, nicht einwandfreien Erdbeeren zum Entsorgen. Diese Früchte sind aber genau richtig zum Einmachen. Wenn man höflich fragt, darf man eine Kiste mitnehmen. Zusammen mit den letzten Rhabarbern habe ich dann zuhause frische Erdbeer- Rhabarber Marmelade gekocht.

Über Nacht wurden im Dörrgerät die restlichen Erdbeerstücke getrocknet, was auch eine wunderbare Nascherei gibt.

Die Gläser sind im Keller gut versorgt und warten nun auf den Verzehr.

Wenn der Mohn blüht und die Erdbeeren reif sind, ja dann ist Sommer, geniessen wir ihn.

Rot, Sommerglück, DND, Close to the Ground

Nachtwandeln im Zoo

Wann hat man den Zoo für sich fast allein und kann die Tiere ungestört beobachten? Genau, nach der Schliessung am Abend. Dieses Glück hatte mein Mann. Unsere Tochter hat ihm zu Weihnachten eine Übernachtung in der Lewa Savanne im Zürich Zoo geschenkt. So waren die zwei in einer kleinen Gruppe abends und frühmorgens in der Lewa Savanne unterwegs. Die Bilder machte alle unsere Tochter und ich darf sie freundlicherweise zeigen.

Da braucht es nicht viel Fantasie, um sich wie in Afrika zu fühlen. Wunderbare Himmelsbilder und schönes Licht gibt es auch bei uns.

Sie übernachteten in diesen Zelten auf dem Zoogelände. Die Betonung liegt auf Übernachten, geschlafen haben sie dann wieder Zuhause.

Die beiden waren so begeistert und schwärmten von ihrem Besuch. Wenn ich die wunderschönen Stimmungsbilder ansehe, kann ich sie verstehen.

Ein Höhepunkt war sicher die Begegnung mit den nachtaktiven Tieren, die man tagsüber nur schlafend antrifft. Das Stachelschwein ist v.a. in der Dämmerung aktiv. Sie durften die Tiere mit allerlei Leckereien wie Randen und Fenchel füttern.

Am frühen Morgen, noch bevor der Zoo wieder seine Tore öffnete, waren sie bei der Elefantenfütterung dabei.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist wp-1622717953354.-1024x768.jpg
Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist wp-1622717953377.-1024x666.jpg

Den ganzen Tag verbrachten sie noch im Zoo. Nach der Savanne waren sie dann im grünen Regenwald in der Masoala-Halle.

Das Bild von den Pinguinen wurde extra für die Enkelin gemacht. Das Lieblingskuscheltier der Enkelin ist ihr Plitsch Platsch, einen Stoffpinguin.

Ich war bei dem Abenteuer nicht dabei, aber mein Mann und die Tochter berichteten so begeistert, dass man beim Zuhören virtuell fast auch dort war. Das war ein wunderbarer Vater / Tochter Tag.

Samstagsplausch, Himmelsbilder, Sommerglück.

Jahresprojekt

Viel weiter als vor einem Monat bin ich mit meinem Jahresprojekt noch nicht. Der Platz, wo ich gerne sitze und häkle, war auch fast immer nass, oder es war mir zu kalt, um draussen zu sitzen. Dabei verbringe ich gerne meinen Feierabend auf der weissen Bank und geniesse die Abendsonne. Darum sind noch nicht ganz zwei Farben fertig geworden.

Klar könnte ich drinnen auch häkeln, aber ich liebe es nach einem erfüllten Tag, noch eine Weile auf der Feierabendbank zu sitzen, den Tag Revue passieren zu lassen und dabei die Rosetten viereckig zu machen.

Immer wieder werden die Rosetten von mir zwischen den Glasplatten des Salontisches platziert, dort bleiben sie nur so lange,

bis unsere Enkelin kommt. Dann macht sie sich einen Spass daraus, alle Plätzchen hervorzuziehen und wenn sie fertig ist, sieht es so aus wie auf dem nächsten Bild. Manchmal denke ich, ich sollte mit zusammenhäkeln noch warten, bis die Kleine grösser ist 🙂

Jahresprojekt, Creativsalat, DvD