Archiv der Kategorie: Familie

SonnenuntergangsFahrt

An einem schönen Sommerabend fahren wir gerne mit der letzten Fähre über den See. Bei der letzten Fahrt kann man sitzen bleiben und gleich wieder zurückfahren und bezahlt nur den einfachen Preis. Bei herrlichem Sonnenschein verlässt die Fähre den Hafen und wir fahren aufs Schwäbische Meer hinaus.

Ein letzter Blick zurück auf die Kirche und den Hafen zeigt, wie schön unser zu Hause ist.

Wir gönnen uns einen Drink und lassen die Ruhe und die Stimmung auf uns wirken. Diesen Sommer gab es nicht allzu viele solche schönen, warmen Sommerabende. Auf dem Foto könnt ihr in der Ferne die andere Fähre sehen, also befinden wir uns mitten auf dem See.

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In Friedrichshafen angekommen, bleiben wir sitzen und sehen, dass einige den Sonnenuntergang auf dem Aussichtsturm erleben möchten.

Auf der Rückfahrt verfärbt sich der Himmel immer dunkler und mit den Wolken am Abendhimmel ergibt das genau die Stimmung, die wir so lieben.

Da kommt mir immer das Lied, Wenn bei Capri die Rote Sonne im Meer versinkt, in den Sinn.

Nach gut zwei Stunden erholsamer Fahrt auf dem See und schon fast Nacht, nähern wir uns wieder dem Schweizer Ufer.

Der Kirchturm zeigt uns, dass unsere Fahrt bald zu Ende ist und wir einen wunderschönen Sommerabend auf dem See ausklingen lassen konnten.

Bis zum nächsten Mal, freue mich schon auf die nächste Sonnenuntergangsfahrt. Hat es euch auch gefallen?

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Familienferien

Schöne Tage verbrachte ich mit der ganzen Familie im Unterengadin. Auch wenn das Wetter sehr durchzogen war, wie schon den ganzen Sommer, genossen wir den gemeinsamen Aufenthalt. Mit der Gästekarte konnten wir Bergbahnen, Postauto und Zug im Unterengadin unbeschränkt nutzen. Und das haben wir rege getan. Ich muss gestehen, dass ich die Gegend nur vom Durchfahren kannte und ich war positiv überrascht, was wir alles erleben konnten.

Die wunderschönen Engadiner Häuser waren fast immer mit Blumen geschmückt und die Fassaden, mit den schönen Verzierungen, haben mir besonders gut gefallen. Zusammen mit den gepflasterten Steinstrassen und den Vorplätzen geben sie einen schönen Dorfcharakter.

Die wunderbare Aussicht war meistens wolkenverhangen oder schon fast grau. Trotzdem gingen wir raus in die Natur.

Stundenlang konnte man Wandern und die Ruhe der Natur geniessen

Der Felsbrocken rechts, auf dem nächsten Bild, zeigt den typischen Engadiner Granit mit seinen vielen Schichten.

Über viele Brücken gelangten wir über die Schluchten und kamen so bequem von einer Talseite zu nächsten, was das Wandern sehr viel bequemer macht.

Immer wieder begleitete uns das Plätschern der Bergbäche.

Eine andere Wanderung führte uns über eine Moorlandschaft und durch Lärchenwälder mit grünem Waldboden. Das ist eine Wohltat für die Füsse, auf so weichem Untergrund zu laufen. Die besonders nassen Stellen waren mit Stegen und Brücken passierbar.

Dank des nassen Sommers kamen wir an etlichen Bergseelein vorbei. Zum Baden war es zu kalt, aber dafür hatten wir ja das Thermalbad an unserem Ferienort.

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Alpenflora

Heute zeige ich euch ein paar schöne Blumenfotos aus unseren Ferien. Mein Herz hüpfte als ich seit langem wieder einmal „Altmannen“ sah. Die Pflanze ist vom Aussterben bedroht und daher freute ich mich, gleich eine ganze Gruppe zu finden. Hoffentlich bleiben diese seltene Schönheiten stehen und werden nicht gepflückt. Dann können noch ganz viele Wanderer an dieser Anemonen Art Freude haben.

Dank des vielen Regens sind auch in höheren Lagen die Blumen und der Waldboden in satten Farben zu sehen. Auf dem moosigen Waldboden blühten die Hauswurze. Da machte ich doch gerne einen Halt für ein Foto, auch wenn die Wanderung noch ein rechtes Stück dauerte.

Waren in anderen Jahren die Bachbeete eher ausgetrocknet, sprudelte dieses Jahr überall Wasser und am Ufer blühte und grünte es wunderbar.

Das dürfte nach meinen Recherchen ein Braunscheckauge sein, der sich auf dem Holz in der Sonne wärmte.

Wurde noch nicht gemäht, sah man schöne Wildblumenwiesen, sehr zur Freude von den Wanderern.

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Mein Juli

Auch der Juli war bei uns nass, aber zum Glück wurden wir von Unwetter verschont, und dazwischen gab es auch ein paar sehr angenehme Sommertage. Wenn ich bei der Enkelin bin, fährt sie momentan am liebsten mit ihrem Dreirad. Im Juli habe ich während den Regentagen viel genäht. Aus einem Lieblingshemd von ihrem Papa habe ich der Enkelin ein Röckchen genäht, das sie mit Stolz trägt. Für mich habe ich auch ein Kleid genäht und das erste Mal die Knöpfe selbst mit Stoff überzogen. Das Shirt mit passender Hose bekam ein kleiner Junge. Gespannt verfolgte ich am See den Pegelstand, trotz des vielen Regens, sind wir zum Glück verschont geblieben. Am Ufer kann man jetzt wieder nach Schwemmholz suchen. Bei uns in der Bucht habe ich bis zu 200 Schwäne gezählt, nicht zur Freude aller. Im Garten ist jetzt Erntezeit und aus den Beeren kochte ich Marmelade, fror viel Gemüse ein und pflückte üppige Blumensträusse.

12 tel Blick Juli

Mit wenigen Ausnahmen wurden die Pflanzen vor meinem Küchenfenster vom Petrus gegossen. Letzthin las ich einen passenden Spruch, der mich zum Schmunzeln brachte: „Was mich stört am Regen, ist die Einstellung, immer so von oben herab“. Dank des Regens ist jetzt alles schön grün und die Blumen blühen um die Wette.

Zum Beispiel die reichblühende Schmucklilie, in ihrem wunderschönen blau.

Jede einzeln Blüte ist eine Pracht.

Man kann fast zusehen, wie sich die Knospen zur Blüte öffnen.

Wie eine Krone öffnet sich jede Knospe und gleich mehrere jeden Tag.

Die Bienen mögen die Schmucklilie auch, und wenn es nicht regnet, sind sie fleissige Besucher.

Ich habe noch einen anderen Besucher im Dickicht der Blätter gesichtet. Nur weiss ich nicht, was das für ein Käfer ist.

Schaden hat er bis jetzt aber keinen angerichtet.

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üppig blühender Garten

Schon länger berichtete ich nicht mehr aus unserem Garten, der trotz, oder vielleicht gerade wegen, des vielen Regens prächtig gedeiht.

Unser Essen können wir sehr vielfältig mit eigenem Gemüse bereichern.

Momentan ernten wir so alle zwei Tage reichlich Buschbohnen.

Die Ringelblumen verbreiten sich im ganzen Garten, sind wunderschöne Farbtupfer und dürfen sich gerne ausbreiten.

Die Zucchinis ernten wir wenn sie noch nicht so gross sind, weil dann sind sie besonders schmackhaft und vielfältig zu verwenden.

Kennt ihr die schönen weisse Blumen mit dem gelben Stempel?

Manchmal muss man das Gemüse zwischen den Blumen suchen.

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Vom Dachboden

Es ist schon erstaunlich, was alles auf dem Dachboden gelagert werden kann. Vor ein paar Tagen verweilte ich längere Zeit zu oberst im Haus und durchsuchte die Ecke, wo die Sachen von unseren Töchtern lagern. Da kamen Erinnerungen auf und bei so manchem Teil, das mir in die Hände fiel, hatte ich sofort eine Geschichte im Kopf. Gesucht habe ich eine ganz bestimmte Puppe, die dem Mami von unserer Enkelin gehört hat. Anschliessend war meine Waschmaschine gut gefüllt mit Stofftieren und Puppenkleider

Die grosse Puppe mit den Haaren schien mir für die Enkelin noch zu früh zum Spielen und so habe ich ihr eine passende, neue Puppe gekauft. Das arme Geschöpf war ganz nackt und so musste schnell etwas Passendes zum Anziehen her. Dank den Videoanleitungen im Netz habe sogar ich es geschafft, einen Minipullover zu stricken. Der Raglan-Pullover wird von oben gestrickt, ist dadurch dehnbar und auch ganz kleine Hände schaffen es hoffentlich, ihn der Puppe überzuziehen. Klar bekam die Puppe auch eine Hose, aber die habe ich vergessen zu fotografieren.

Passt, und ich freue mich schon, es der Enkelin zu schenken. Ich hoffe, es gefällt ihr auch.

Mit diesem Puppenwagen hat die Mami von unserem Schatz schon gespielt. Ich habe ihn hergerichtet und ich bin jetzt gespannt, wie das neue Spielzeug bei dem kleinen Fräulein ankommt, wenn sie das nächste Mal zu uns kommt.

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Rot, Creativsalat, DvD.

Wetterglück

Wetterglück haben momentan nicht viele. Vielerorts in Europa haben die Regenfälle viel Unglück, Leid und Verwüstungen gebracht. Schreckliche Bilder bekommt man zu sehen.

Um etwas im Freien zu planen, braucht man diesen Sommer richtig Glück. Ich habe schon lange keinen so nassen Sommer mehr erlebt. Meistens zeigt sich der Himmel grau und nicht so schön blau mit weissen Wolken. Das Bild geht zu Heidis Himmelsblicke.

Das Wetter ist für die Gartenwirtschaften nach dem langen Lockdown auch nicht erfreulich. Wir nutzten einen der wenigen, schönen Abende, um wieder Mal draussen Essen zu gehen. Für einen Apéro unter den Kastanienbäumen war es uns aber zu kalt, obwohl es sehr einladend aussah.

Da setzten wir uns lieber auf die weniger bequemen Stühle an die Sonne.

Zum Glück war unser Lieblingstisch auf der Terrasse noch frei als ich reserviert habe. Im Juli in der Sonne sitzen und die Sonnenschirme sind zu, das sagt wohl alles.

Die Kräuter für die wunderbaren Gerichte wachsen gerade neben den Tischen. Natürlich musste ich beim Vorbeilaufen mit der Hand darüberstreichen und den würzigen Duft geniessen.

Die vielen zugdeckten Boote sind auch ein Zeichen des schlechten Wetters. Normalerweise leben die Bootsbesitzer im Sommer auf ihren Booten und sind draussen auf dem See.

Eigentlich können sie so schön sein, die Sommerabende am See. Wir dürfen nicht jammern, sind wir doch von den grossen Unwettern verschont geblieben. Auch unser See kommt an den neuralgischen Stellen über die Ufer, aber alles ist noch im grünen Bereich, zum Glück.

Samstagsplausch, Sommerglück, Himmelblicke

Kaffee-Brownies

Was macht ihr, wenn der Sommer streikt, wie bei uns diese Woche? Ich habe uns mit einer Süssigkeit belohnt, zum Kaffee oder einfach auch zwischendurch ein Stückchen. Brownies dürfen auch einmal nach Kaffee duften. Dafür wird ganz einfach etwas Instant-Kaffeepulver beigemischt. Mit Schlagrahm serviert, sind diese Brownies ein Gedicht.

Die Zutaten für die Brownies:

  • 150 g dunkle Schokolade, mit 55 % Kakaoanteil
  • 150 g Butter
  • 2 EL Instant-Kaffeepulver
  • 120 g Zucker
  • 1Ei
  • 100 g Baumnüsse
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Die Schokolade und die Butter in eine Schüssel geben und über einem heissen Wasserbad schmelzen. Kaffeepulver daruntermischen und auflösen lassen. Den Zucker und das Ei mit einem Schwingbesen schaumig rühren.

Den Backofen auf 180° Grad vorheizen. Form mit Backpapier auskleiden. Baumnüsse hacken und mit der Eier-Zucker-Mischung unter die geschmolzene Schokoladen-Butter rühren. Mehl und Backpulver dazu mischen. Masse in die Form geben und glattstreichen. In der Ofenmitte ca. 30 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und in Stücke schneiden.

Ich kann euch keines mehr anbieten, die waren so schnell weg. Wer sich auch gerne mit etwas Süssem verwöhnen will, wünsche ich viel Spass beim Nachbacken und Geniessen.

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Abmachung

Mein Mann und ich haben eine Abmachung: ich mische mich nicht in seinen Gemüsegarten ein, dafür lässt er alles stehen, was in den Blumenrabatten rund ums Haus wächst. Ohne diese Abmachung könnte ich euch meine Blumenpracht vor dem Haus nicht zeigen.

Dem wilden Rittersporn gefällt es nämlich sehr gut und das ohne mein Zutun. Er versamt sich selbst und stört die Tomatenpflanzen überhaupt nicht.

Wenn ich am Morgen das Fenster öffne, blicke ich in das Blumenmeer. Es wäre doch wirklich schade, wenn man da Hand anlegen und jäten würde. Mein Mann meint, dass die Tomaten hinter all den Blumen nicht gut wachsen würden. Aber unsere Tomatenernte war noch jedes Jahr reichlich.

Wenn das kein Beweis Foto ist, dass sowohl die Tomaten als auch die Blumen gut gedeihen weiss ich auch nicht.

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Die Abende am See

Der Wasserstand bei uns am Bodensee ist mächtig angestiegen und viel Niederschlag braucht es nicht mehr, bis das Wasser an den ersten Stellen über die Ufer tritt. Aber laut den Wettervorhersagen kommt jetzt ein Sommerhoch, das die Situation wieder beruhigen wird.

Bei solch einem Sommerwetter gibt es doch nichts schöneres, als sich etwas zu gönnen, und direkt am See gemütlich etwas zu essen und ein kühles Blondes zu geniessen.

Der Zeppelin dreht bei diesem Wetter wieder seine Runden. Er flog direkt über uns und ich bin mir sicher, dass die Passagiere mit ihren Teleobjektiven alles genau inspizieren können, was unter ihnen vor sich geht

Am Himmel braute sich wieder ein Gewitter zusammen wie fast jeden Abend in dieser Woche. Die Segler gingen eilig in den Hafen zurück, bevor die Sturmwarnung los ging.

Am Abend sitze ich gerne noch eine Weile am Ufer und schaue den weissen Wolken nach. So verbringe ich meine Sommerabende und lasse es mir gut gehen zu Hause. Trotzdem vermisse ich das Reisen und freue mich, wenn es dann wieder einmal möglich ist.

Samstagplausch, Sommerglück, Himmelblicke.