Mein April 2026 + 12tel Blick

An Ostern waren wir bei den Enkelinnen zum Brunch eingeladen und wurden mit einem einladenden Buffet verwöhnt. Das Wetter meinte es gut mit uns, und so konnte der Osterhase die Geschenke im Garten verstecken. Für die beiden Enkelinnen ist das jedes Jahr ein besonderes Highlight.
Der April war bei uns am See viel zu trocken. Oft wehte die Bise, die den Boden zusätzlich austrocknete, und die Nächte waren immer wieder sehr kalt. Trotzdem konnten wir bereits die ersten Fahrradausflüge unternehmen, sei es zu den Osterbrunnen oder einfach in die nähere Umgebung. Überall blühte es: auf den Blumenfeldern, in den Gärten und an den Obstbäumen. Das ist jedes Jahr wieder ein wunderschöner Anblick.
Schon seit Anfang Monat können wir Salat und Radieschen aus dem Garten ernten. Auch in der Küche ziehen nun wieder leichtere Gerichte ein. Eine Spezialität, die ich zurzeit öfter mache, ist Gemüse aus dem Airfryer: Süsskartoffeln, Karotten, Fenchel, Peperoni und rote Zwiebeln, gut gewürzt und mit einer Prise Honig verfeinert. Auch Randencarpaccio mit Birne und Ziegenkäse passt wunderbar in diese Jahreszeit.
Zum Kaffee musste ich den Kuchen nicht immer selber backen. Die sehr feine Himbeer-Quarktorte war von unserer Tochter und hat uns besonders gut geschmeckt.
Nach den Basaren ist vor den Basaren: Wir machen uns bereits wieder Gedanken und haben die ersten Versuche für neue Geschenkartikel gestartet. Dafür habe ich Schnurdrahtfiguren geformt und mit farbigem Papier ausgefüllt.
Die ersten Cappuccinos konnten wir auch schon draussen geniessen. In den letzten Tagen war unsere grosse Enkelin bei uns in den Ferien und verwöhnte uns mit ihren Kochkünsten. Sie machte eine feine Pizza, bereitete einen Rohkostteller zu und servierte uns auf der Terrasse einen herrlichen Fruchtsalat. Dafür hatte sie extra kleine Blümchen gepflückt, um den Tisch schön zu schmücken. Eine wunderbare Geste von einer Sechsjährigen – genau so, wie ich es am liebsten habe.
Mit dem Grosspapi war sie ausserdem wandern, mit anschliessendem Grillieren an der Feuerstelle. Solche gemeinsamen Erlebnisse machen diesen April besonders schön und bleiben in guter Erinnerung.

Die Bilder können zum Vergrössern angeklickt werden.

Genähtes

Die grosse Enkelin mag es am liebsten, wenn auf ihren T-Shirts etwas Besonderes zu sehen ist. Deshalb habe ich ihre Shirts mit Bügelbildern verschönert. Selbstverständlich durfte sie selber aussuchen, welche Motive ihr am besten gefallen. Für mich ist es schön zu sehen, wie gerne die Shirts nun getragen werden.
Die beiden Sommerkleidchen sind Upcycling-Projekte. Sie sind aus Sommerkleidern ihres Gottis entstanden und haben so ein zweites Leben bekommen.

12tel Blick

Meine Aufnahme entstand vor einer Woche bei schönstem Sonnenschein, aber mit starker Bise. Durch den kühlen Nordwind fühlten sich die Temperaturen gleich einige Grade kälter an. Die Blätter an den Bäumen sind inzwischen schon schön gewachsen. Besonders gut sieht man das am Schattenwurf.

Wenn ich mich um 180 Grad drehe, ist der Blick nicht weniger schön. Am meisten schätze ich an unserem Stadtpark den hohen Baumbestand. Hoffentlich darf er noch ganz lange so erhalten bleiben.

Da ich ja am Schwäbischen Meer wohne, habe ich auch ein Video gemacht. Darauf hört man das Rauschen des Wassers, fast wie am Meer.

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Blütenpracht fast überall!

Zurzeit lohnt es sich ganz besonders, mit dem Fahrrad durch die nähere Umgebung zu fahren. Die Obstbäume stehen in voller Blüte und verwandeln die Landschaft in ein wahres Blütenmeer.

Am besten gefallen mir die alten Hochstammbäume. Bei uns gibt es fast nur noch Birnbäume als Hochstamm. Offenbar lohnt es sich heute nicht mehr, die Wasserbirnen von Hand aufzusammeln und in die Mosterei zu bringen.

Darum sieht man inzwischen fast nur noch Obstplantagen. Und diese Anlagen sind grösstenteils zum Schutz vor Hagel zugedeckt.

So ein schön gewachsener Baum in voller Blüte, mitten in einer blühenden Wiese, ist doch eine wahre Augenweide und immer einen Halt wert!

Noch schöner ist es, wenn Kühe auf der Weide stehen und den Schatten der Bäume suchen. Das ist Idylle pur und erfreut beim Fotografieren das Herz. Viele Menschen kennen solche Bilder nur noch von Fotos. Darum bin ich immer wieder dankbar und glücklich, dass wir das noch ganz real sehen und erleben dürfen. Und wenn ich mit den Enkelinnen unterwegs bin, zeige ich ihnen besonders gerne, wie wunderbar unsere Natur ist.

Heidi freut sich sicher auch über diesen schönen Himmel!

Aber auch zu Hause blüht es in den Rabatten wunderschön. Diese zweifarbigen Tulpen sind schon viele Jahre alt und blühen jedes Frühjahr ganz zuverlässig.

In natura sieht alles sogar noch viel schöner aus.

Wir haben zwar nur Säulenapfelbäume im Garten, aber auch ihre Blüten sind jedes Jahr eine Augenweide.

Sogar meine Tulpen, die ich erst gegen Ende Februar in den Garten gepflanzt habe, sind inzwischen zum Blühen gekommen und es werden jeden Tag mehr.

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Spaziergang zu den Osterbrunnen.

Mein Spaziergang in diesem Monat führt euch durch das charmante Städtchen Bischofszell, das ich besucht habe, als dort gleich 25 Osterbrunnen liebevoll dekoriert waren.
Gestartet sind wir auf dem Grubplatz, der mitten im Ort liegt. Die Osterhasen auf dem Grubplatzbrunnen geniessen von hier aus einen direkten Blick auf den Bogenturm, das Wahrzeichen von Bischofszell.

Der Bogenturm war einst das östliche Aussenwerk der Stadt und wurde nach der Befestigung der Vorstadt im Jahr 1437 errichtet.

Links und rechts des Turms zieht sich die Stadtmauer entlang, an die die Häuser dicht aneinander gebaut sind

Noch blühen keine echten Rosen in der Rosenstadt. Doch fleissige Strickerinnen haben unzählige Rosen gestrickt und an der Rosenranke befestigt. Ein farbenfroher Vorgeschmack auf den Frühling.

Neben dem Bogenturm spaziere ich in den Museumsgarten, wo ein Brunnen anlässlich des Jubiläums der örtlichen Steelband festlich geschmückt wurde.

Im Barockgarten steht auch die „Schniederbudig“, die heute als Eventlokal genutzt wird.

In der Marktgasse finden sich mehrere eindrückliche Patrizierhäuser, darunter auch das Ortsmuseum. Von dort geht meine Brunnentour weiter die Tuchgasse hinunter.

Ein kleiner Abstecher führt mich ins Zitronengässchen, ist das nicht ein herziger Name, der perfekt zu diesem verwinkelten Ort passt?

Hier entdeckt man unter anderem wunderschöne, kunstvolle Fensterladenhalter.

Ganz dem Namen entsprechend ist der Brunnen mediterran geschmückt. Von hier aus hat man einen besonders schönen Blick auf die Rückseite des Rathauses. In der Schottengasse empfiehlt es sich allerdings, die High Heels besser zu Hause zu lassen, das Kopfsteinpflaster verlangt nach bequemem Schuhwerk.

Am Ende der Tuchgasse eröffnet sich vom dortigen Brunnen aus ein wunderbarer Blick auf die St.-Pelagius-Kirche.

In der Schottengasse spaziert man dann von der anderen Seite an der Kirche vorbei, mit Sicht auf die Michaelskapelle und die liebevoll aneinandergereihten Häuser im Hof.

Ein kleines Paradies für Kinder und eine echte Augenweide, die individuell gestalteten Häuser mit ihren kleinen Vorgärten laden zum Staunen ein.

Vom Hirschenplatz aus hat man schliesslich eine besonders schöne Sicht auf die St.-Pelagius-Kirche mit der Michaelskapelle, wenn man vor dem festlich dekorierten Brunnen steht. Einziger Wermutstropfen: die vielen Autos, die sich durch die Altstadt schlängeln oder dort parkiert sind.

Es gäbe noch viele weitere Plätze und versteckte Winkel in der Rosenstadt, die bereits mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet wurde, zu entdecken. Hier und hier habe ich euch bereits einen kleinen Einblick gezeigt, und es lohnt sich, noch mehr davon zu erkunden.

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Blumenteppich!

Meine Harlekin-Tulpen stammen zwar noch nicht aus dem eigenen Garten, aber sie haben uns an den noch kühlen Tagen viel Freude bereitet. Pünktlich zu den Osterfeiertagen hielt dann auch bei uns das schöne, warme Wetter Einzug.

Auf der Wiese spriessen Gänseblümchen und Primeln um die Wette, und jedes Frühjahr freue ich mich aufs Neue über diese Blumenpracht.

In ihren vielen Farben setzen die kleinen Blüten einen wunderschönen Kontrast zum frischen Grün.

Zu meinen Lieblingsblumen im Frühling gehört das Vergissmeinnicht, das jedes Jahr zuverlässig in seinem intensiven Blau erstrahlt.

Überall im Garten hat es sich selbst ausgesät und darf sehr gerne bleiben.

Vereinzelt entdeckt man auch leicht rosafarben verfärbte Blüten. In vielen Gärten von Freunden wachsen ebenfalls Vergissmeinnicht, die ich gerne verschenke, denn sie fühlen sich fast überall wohl.

Besonders gefreut habe ich mich auch über ganz lieben Besuch: Schmetterlinge sind bei uns leider eher rar geworden. Umso schöner ist es, wenn sich doch einmal einer zeigt. Dabei habe ich eigentlich das Gefühl, dass unser Garten recht schmetterlingsfreundlich ist.

Ein schöner Blickfang, wenn man nach Hause kommt, sind auch die hellgelben Narzissen mit ihrem dunkelgelben Herzen.

Weniger erfreulich ist allerdings der Löwenzahn, der sich auf unserer Wiese stark ausbreitet und dem man kaum Herr wird. So schön sein leuchtendes Gelb im Sonnenschein auch ist, mit seinen grossen Blättern wird er schnell zur Übermacht.

In den letzten Tagen hat sich auch der Abendhimmel wunderbar rot verfärbt und ein schönes Spiegelbild auf das Wintergartendach gezaubert.

Solche Himmelsbilder verschönern den Feierabend auf der Terrasse ganz besonders.

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