Archiv der Kategorie: Wintergarten

Mein Januar 2026

Schon wieder ist der erste Monat im neuen Jahr fast vorbei, und ich habe mich noch immer nicht ganz an die neue Schreibweise der Jahreszahl gewöhnt. Zum Glück habe ich eine gute Gedächtnisstütze: Die grosse Enkelin hat eine Jahreszahl gebastelt, die mich täglich daran erinnert.
Vieles läuft ja nahtlos weiter. Gute Vorsätze nehme ich mir schon lange keine mehr vor, aber meinen ersten Beitrag auf Instagram habe ich trotzdem gemacht. Mal sehen, ob die Plattform etwas für mich ist!
Bei uns am See mussten wir an vielen Tagen auf die Sonne verzichten. Niederschlag gab es kaum, abgesehen von den wenigen Schneeflocken Anfang Jahr, als wir kurz ein kleines Wintermärchen erleben durften. Die Tierspuren auf unserer Terrasse konnten wir allerdings nicht zuordnen. Zum Schlittschuhlaufen hat es leider weder mit der Eisbildung am See noch auf dem Weiher gereicht.
Den Ausflug zu den Eisskulpturen machten wir an einem der wenigen schönen Tage. Leider hatte das Tauwetter den Kunstwerken schon stark zugesetzt.
Schon den ganzen Monat blüht meine Clivie im Wintergarten. Kulinarisch gab es auch einiges, das uns den Januar versüsst hat: Ein getränkter Orangenkuchen war perfekt für eine gemütliche Kaffeerunde, und die Bananenmuffins sind sowieso ein sicherer Wert. Die Kombination aus Randencarpaccio mit Orangen und Feta kam gleich mehrmals auf den Tisch – genauso wie das geschichtete Passionsfrucht-Mousse.
Die Nähmaschine blieb den ganzen Monat über still, ausser fürs Aufnähen des zweiten Schwimmabzeichens unserer grossen Enkelin, das sie mit Bravour geschafft hat. Da darf sie mit Recht stolz darauf sein.
Und ein Hauch von Frühlingsgefühl zieht auch schon ein: Die ersten Schneeglöckchen im Väschen.

Die Bilder zum vergrössern anklicken.

Monatscollage,Natur Donnerstag, F+F, Weiss im Januar, Creativsalat, Himmelsblicke, Samstagsplausch

Neues Jahr, neuer Blickstandort

Lange habe ich überlegt, ob und womit ich beim 12tel Blick dabei sein möchte. Mein Standort ist im Park – mit verschiedenen Bäumen und dem See. Im Laufe des Jahres wird vielleicht auch der eine oder andere Tourist mit aufs Bild kommen!

12tel Blicke

Gemütliches Beisammensein

Andrea fragt uns, was wir gerade gar nicht gebrauchen können. Und weil das Jahr bald zu Ende ist, wollte ich endlich etwas nachholen, das schon viel zu lange aufgeschoben war: Zeit mit meinen Geschwistern. So jung kommen wir schliesslich nicht mehr zusammen, so habe ich ganz spontan alle eingeladen. Es wurde ein richtig schöner Nachmittag, und ehrlich gesagt war das längst überfällig.

Damit alle eine kleine Erinnerung mit nach Hause nehmen konnten, habe ich noch schnell für alle einen kleinen Anhänger gegossen.

Natürlich gab es auch etwas zu essen. Als Vorspeise habe ich eine gefüllte Spinatroulade gemacht, dazu Kopfsalat aus unserem Garten.

Wenn ich Besuch einlade, koche ich am liebsten etwas, das sich gut vorbereiten lässt, so kann ich möglichst viel Zeit bei meinen Gästen verbringen. Die Pouletstreifen, mit Speck umwickelt und mit Rahm und Käse überbacken, eignen sich dafür perfekt: alles vorbereiten, ab in den Ofen, und es kocht sich fast von alleine. Dazu gab es Zitronenrisotto und Bohnen. Und wie könnte es anders sein, natürlich ebenfalls aus dem eigenen Garten.

Zum Dessert gab es eine leichte Creme aus Mascarpone und Rahm mit Passionsfrucht, hübsch im Glas geschichtet. Das konnte ich schon am Abend vorher zubereiten. Leider habe ich kein Foto gemacht, aber es hat allen sehr gut geschmeckt. Zum Kaffee habe ich dann noch meine selbstgemachten Guetzli serviert.

Am Ende waren wir uns alle einig: Es war rundum gelungen, und wir wollen das ganz bald wiederholen.

Samstagsplausch. Fotofragezeichen. DvD, Creativsalat, Lieblingsstücke, Froh und Kreativ

Verwaistes Nest und Freitagsblümchen.

Unsere Untermieter sind nicht mehr da. Schon seit einiger Zeit fiel mir auf, dass keine Meisen mehr um unser Vogelhäuschen flatterten. Auch das fröhliche Zwitschern junger Vögel blieb aus. Was mit der Vogelmutter passiert ist, können wir nur vermuten.

DSC01946 (2)

Als mein Mann sich dem Häuschen näherte und es vorsichtig öffnete, stellte er fest: Die Vogeleier im Nest waren kalt. Schade – das Schlüpfen der kleinen Meisen hätten wir nur zu gern beobachtet.

DSC01950 (2)

Mich fasziniert immer wieder, mit wie viel Hingabe und Geschick die Meisen ihr Nest bauen. Besonders spannend ist, dass sie unten mit grobem Material beginnen und das Nest nach oben hin immer weicher und dichter wird – auch bei Meisen zählt der Komfort!

DSC01953 (2)

Das Vogelhaus ist nun gereinigt und wartet auf neue Bewohner – hoffentlich ist die nächste Brut erfolgreicher.

Auch unser Feigenbaum mit seinem dichten Laub ist ein beliebter Nistplatz – besonders für Amseln. Eine Amselmutter hatte sich direkt vor unserem Wintergarten ein Nest gebaut, genau auf Augenhöhe. Wir haben uns oft angesehen – respektvoll, ruhig und mit einem stillen Einverständnis, dass wir uns gegenseitig in Frieden lassen. Wenn die Amselmutter mal kurz ihr Nest verliess, nutzte ich die Gelegenheit, um einen Blick auf die smaragdgrünen Eier zu werfen – eine für mich ganz neue und schöne Entdeckung! Frage 2 bei Andrea

Doch irgendwann bemerkte ich, dass sie nicht mehr brütete.

Nach ein paar Tagen wagten wir einen Blick ins verlassene Nest. Leider waren auch diese Eier unversehrt geblieben. Was der Amselmutter zugestossen ist, lässt sich nur ahnen – bei der Vielzahl an Katzen, die durch unseren Garten streifen.

Für Astrids Blumenfreitag zeige ich heute meine Blümchen auf der Terrasse – die Blümchen dort blühen herrlich im Sommerlicht. Bei diesem traumhaften Wetter ist das Leben draussen einfach ein Genuss.

Ganz besonders freue ich mich über die Löwenmäulchen, die wieder im Garten blühen.

Es ist ein kleines Glück, dass ich nur einmal rund ums Haus gehen muss, um all diese Pracht zu geniessen – ein Spaziergang durch die eigene kleine Blumenwelt. Frage 1 bei Andrea

Natur Donnerstag, wenn alles Blüht, Blumen Freitag, Samstagsplausch, Fotofragezeichen.

Prekärer Pegelstand

Andrea fragt uns: „Was hast du diese Woche täglich gesehen?“
Wenn ich im Wohnzimmer sitze, fällt mein Blick sofort auf die Zierkirsche vor dem Fenster – sie steht in voller Blüte. Ihre üppigen, zart weissrosafarbenen Blüten ziehen zahlreiche Insekten an und leuchten förmlich.

Ich habe mir schon lange vorgenommen einen Spaziergang zu machen: Der Bodensee hat derzeit einen Rekordtiefstand. Seit Jahrzehnten war der Wasserstand nicht mehr so niedrig – ungewohnt viel Ufer ist freigelegt. Das muss man einfach gesehen haben!
Auf dem Foto an der Weide könnt ihr sehen, wie mich der starke Wind an diesem sonnigen Tag fast davongetragen hätte.

Der Biswind peitschte die Wellen auf, der Bodensee schäumte – und es war ziemlich kalt..

Fast täglich legt der Bodensee neue Kiesbänke frei.

Bei normalem Pegelstand wäre das kleine „Steinmännli“ ganz rechts am Ufer unter Wasser verborgen.

Auch im Park hat der Frühling Einzug gehalten. Die bunten Blumenrabatten sind ein echter Blickfang.

Die Insel im See ist so ein Ort, den man normalerweise nur über die Brücke erreicht, ohne dabei nasse Füsse zu bekommen.

Die Stadtgärtner haben sich wirklich grosse Mühe gegeben – immer wieder bleiben Besucher vor den liebevoll gestalteten Beeten stehen und fotografieren, so wie ich.

Die ganze Woche erfreuen wir uns an den frühlingshaft farbigen Blumen, die uns an der Geburtstagsfeier den Tische dekorierten. Eine Kollegin hat aus zitronengelben Tulpen, weissen Rosen, zartgelben Gerbera, Schleierkraut und Eukalyptus wunderschöne kleine Arrangements gezaubert. Viele kleine Väschen waren auf dem Tisch verteilt – das verlieh der Feier eine festliche, fröhliche Atmosphäre.

Natur Donnerstag, Freitags Blumen, Meine Ecke der Welt, Himmelsblicke, Samstagsplausch, Fotofragezeichen.

Geduld und Tee!

Andrea fragt, von was ich diese Woche viel gebraucht habe. Wie der Titel schon verrät, brauchte ich vor allem Geduld und Tee – um die hartnäckigen Viren auszuhalten und sie so gut es geht zu bekämpfen. Dabei hatte ich viel Zeit, den Milanen zuzuschauen, wie sie ihre Kreise über unserem Haus ziehen. Die Fotos sind nicht perfekt, da ich durch die Glasscheibe fotografieren musste. Trotzdem: Bis zu vier Milane kommen fast täglich vorbei und lassen sich gerne auf dem Strommast nieder, der direkt an unser Grundstück grenzt.

Auch die Wildtauben sorgen für Unterhaltung – allerdings auf freche Weise! Sie vertreiben Amseln und Meisen am Futterhaus, um sich selbst zu bedienen. Schon bei der kleinsten Bewegung fliegen sie davon, aber ich hatte ja mehr als genug Zeit, um geduldig auf der Lauer zu liegen – und das zum Glück in der Wärme des Hauses.

Es ist wirklich kurzweilig, den Piepmätzen zuzusehen. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich lieber entspannt auf dem Sofa liegen und die Augen schliessen würde.

Diese beiden hier verteidigen sich jedenfalls hartnäckig und haben die Futterstelle fest in ihrer Kontrolle.

Ein kleiner Lichtblick in dieser grauen, kalten Zeit sind die Tulpen, die schon jetzt den Frühling erahnen lassen.

Der Farbverlauf ihrer Blüten ist wunderschön, und jeden Tag werden die Köpfe beim Aufblühen ein bisschen gelber.

Die Langeweile habe ich ausserdem genutzt, um mit Fotospielereien zu experimentieren. Das macht Spass und sorgt für Abwechslung.

Und zu Andreas zweiter Frage: Was war mein Lieblingsoutfit diese Woche? Nun, ich glaube, niemand möchte meinen Homedress sehen!

Natur Donnerstag, Blumen Freitag, Himmelsblicke, Samstagsplausch, Fotofragezeichen.

Freudig und Nervig

Fast hätte ich vergessen, diesen Winter meine blühende Clivie zu fotografieren. Viele der sieben Blütenstände, die in diesem Winter geblüht haben, sind bereits verblüht. Andrea fragt, welche Farbe uns diese Woche begleitet.

Ich kann mich nur schwer entscheiden, aber am glücklichsten war ich mit Orange. Es war so schön, wieder einmal all meine Liebsten um den Tisch zu versammeln und sie zu verwöhnen.

Das Wetter zeigte sich ebenfalls von seiner schönsten Seite. Auch wenn es bitterkalt war, lockte der stahlblaue Himmel – eine meiner Lieblingsfarben – zu einem Spaziergang an den See.

In der Bucht des Naturschutzgebiets versammelten sich unzählige Taucherli und unterhielten sich angeregt.

Die Stimmung mit den Wolken am Himmel lud einfach zum Verweilen ein.

Auch wenn ich nicht mehr jeden Monat ein Foto machen muss, zieht es mich immer wieder zur Weide am See.

Was die „ungefreute Sache“ angeht, die Andrea uns fragt: Davon gibt es kein Foto. Wer macht schon ein Bild von einem defekten Geschirrspüler? Besonders dann, wenn das ganze Geschirr und die vielen Gläser – ausgerechnet, wenn man Gäste hat – von Hand gespült werden müssen!

Natur Donnerstag, Himmelsblicke, Meine Ecke der Welt, Mein Freund der Baum, Farben und Formen, Samstagsplausch, Fotofragezeichen, Monatsspaziergang..

Weihnachtsstimmung am See: Ein Tag voller Lichtblicke

Nicht viele Besucher des Weihnachtsmarktes in der Grenzstadt haben die Gelegenheit, den prächtig dekorierten Weihnachtsbaum in seiner vollen Schönheit und ohne Menschenmassen zu fotografieren. Natürlich könnte man störende Elemente später wegretuschieren, aber ich hatte das Glück, den Baum ungestört zu bestaunen. Besonders bei Dunkelheit und im Kerzenschein muss er noch viel beeindruckender wirken.

Bis kurz vor meinem Besuch hatte es geregnet, was sicherlich viele davon abgehalten hat, auf dem Weihnachtsmarkt zu bummeln. Mein Ziel war der Markt allerdings nicht – ich musste lediglich für meine Besorgungen mitten durch die Verkaufsstände laufen. Dabei konnte ich trotzdem das eine oder andere entdecken. Meine Wartezeit habe ich jedoch am See verbracht und dem Drehen der Imperia zugeschaut.

Auch die leuchtende Tierfamilie am Markt ist sicher bei Dunkelheit schon von weitem zu sehen. Doch auch sie schien sich, wie ich, über das Blau am Himmel zu freuen – ein willkommener Lichtblick in der grauen Jahreszeit.

Auf dem Heimweg wurde ich noch einmal überrascht: Die Sonne blitzte plötzlich durch die Wolken, und das Schiff spiegelte sich wunderschön im See. Ein perfekter Moment, der die Stimmung des Tages abrundete.

Da mein Einkauf schnell erledigt war, hatte ich Zeit, weitere Weihnachtskarten zu basteln. Die meisten sind inzwischen auf dem Weg zu den Empfängern. Mein Plan, dieses Jahr nicht alles auf den letzten Drücker zu erledigen, geht bisher auf!

Obwohl Grau keine typische Weihnachtsfarbe ist, gefallen mir die Karten mit dem Dekopapier und den lila Engeln sehr gut – schlicht, aber dennoch stimmungsvoll.

DvD, Creativsalat, Lieblingsstücke, Froh und Kreativ, Himmelsblicke, Handmade Monday, ABC – Foto D, Natur Donnerstag, Spiegelungen, Samstagplausch, Glücksmomente.

Weihnachtsbäckerei und Adventsstimmung

Dieses Jahr musste ich leider auf meine jahrelange Backhilfe verzichten. Beruflich und privat war einfach zu viel los, und seit unsere grosse Enkelin in den Kindergarten geht, bleiben für Besuche nur noch die Wochenenden. Trotzdem habe ich mir einen detaillierten Backplan erstellt und genau eingeteilt, wann ich was machen möchte. Und siehe da – es hat geklappt! Ich bin glücklich und auch ein bisschen stolz, dass ich alle Sorten rechtzeitig fertig bekommen habe.

Viele Sorten backe ich jedes Jahr, aber ich probiere auch immer wieder Neue Sorten aus. Dieses Jahr ist ein Volltreffer dabei,  die Walnuss Aprikosen Plätzchen , die ich hier gefunden habe, werden in mein Repertoire aufgenommen und der andere Versuch den ich gleich wieder gestrichen habe.

Nach langer Zeit habe ich wieder einmal meine Lightbox zum Fotografieren hervorgeholt, da die Lichtverhältnisse in dieser Jahreszeit doch eher düster sind. So präsentiert sich meine Guetzli-Auswahl dieses Jahr besonders schön.

Jetzt ist die Zeit, um gemütlich zusammenzusitzen. In unserem Adventscafé bleibt der Tee warm auf dem Stövchen, und während ich mich mit lieben Gästen unterhalte, wird immer wieder ein Guetzli probiert.

Der Blick nach draussen fällt auf unseren schönen Tannenspitz mit den vielen Zapfen, die ich etwas weihnachtlich geschmückt habe. Er dient nicht nur den Vögeln als Futterstelle, sondern auch uns als spannende Beobachtungsmöglichkeit – immer wieder kommt ein gefiederter Besucher vorbei, um sich etwas zu holen.

Und dann hat es doch noch geklappt: Die grosse Enkelin wollte so gerne mit mir „guetzlen“. Das Ergebnis unserer gemeinsamen Backaktion kann sich wirklich sehen lassen – und wir hatten jede Menge Spass zusammen!

DvD, Creativsalat, Lieblingsstücke, Froh und Kreativ, ABC-Fotos, Natur Donnerstag, Farben und Formen, Samstagsplausch, Glücksmomente.

Vorschaffen

Jedes Jahr nehme ich mir vor, die Weihnachtskarten nicht erst im letzten Moment zu basteln – und dieses Mal hat das graue Novemberwetter perfekt dazu eingeladen, bei ungemütlichem Nieselregen kreativ zu werden. Ich habe es mir gemütlich im Wintergarten eingerichtet und eine Idee umgesetzt, die mir schon länger im Kopf herumschwirrte.

Im Netz bin ich auf zahlreiche Inspirationen gestossen, wie man Karten mit Wasserfarben und Schablonen gestalten kann. Also wagte ich meine ersten Versuche.

Nach dem Stempeln der Sternenmotive habe ich die Konturen mit einem Goldstift nachgezogen. Und weil im Advent und zu Weihnachten ein bisschen Glitzer einfach dazugehört, habe ich die Sterne mit Embossingpuder bestreut und anschliessend geschmolzen. Perfekt sind die Ergebnisse noch nicht, aber für den ersten Versuch bin ich ganz zufrieden.

Glitzer zu fotografieren ist allerdings eine kleine Herausforderung – zum Glück hat sich bei uns zwischendurch die Sonne gezeigt.

Auch im Garten waren wir fleissig. Unsere Scheinzypresse war uns mittlerweile zu gross geworden, also haben wir sie kräftig zurückgeschnitten (hoffentlich nicht zu kräftig!). Den Zeitpunkt haben wir bewusst in den November gelegt, da sich das Schnittgut ideal für Adventskränze und Gestecke eignet. Die halbe Nachbarschaft fragte, ob sie ein paar Zweige haben dürfe – kein Problem, es war genug für alle da.

Ein Teil des Schnittguts liegt noch bereit, und in den nächsten Tagen werde ich meine alljährlichen Adventsgestecke für die Familie gestalten.

Am Sonntag hat sich bei uns endlich wieder die Sonne gezeigt, und natürlich haben wir die Gelegenheit für einen ausgiebigen Spaziergang genutzt. Vielleicht erinnert ihr euch an die Weide am See? Sie war letztes Jahr mein 12tel-Blick -Motiv. Dieses Mal strahlte der Himmel in solch wunderbaren Farben, dass ich ihn gerne bei Heidi verlinke.

Das trockene Novemberwetter bot ausserdem die perfekte Gelegenheit, Gartenarbeiten zu erledigen. Dabei habe ich noch einen kleinen Strauss aus den letzten blühenden Blumen gesammelt. Zusammen mit Kerzenlicht ergibt das einen herzlichen und einladenden Anblick – genau das Richtige, um den November zu verschönern. Diesen Strauss sende ich gerne zu Astrids Blumenfreitag .

Und über Nacht ist der Winter gekommen und überzuckert alles.

DvD, Creativsalat, Froh und Kreativ, Lieblingsstücke, Handmade Monday, Himmelsblicke, Natur Donnerstag, Freitagsblumen, Samstagsplausch, Glücksmomente.

Ein spontanes österliches Birkenei

Am Karfreitag packte mich die spontane Lust, noch etwas Österliches zu kreieren. Inspiriert von der Natur, band ich aus Birkenreisig ein Ei zusammen. Jedes Jahr vor Ostern sammle ich ausgewaschene Eierschalenhälften. Gemeinsam mit meiner Enkelin füllten wir die Schalen mit Watte, auf denen sie dann Kressesamen aussäte. Zu ihrer grossen Freude (und meiner) keimte die Kresse, und sie erzählte mir stolz von dem kleinen Wunder, das aus den unscheinbaren Samenkörnern erwachsen war. Auch wenn ich davon kein Bild habe, bleibt die Erinnerung lebendig.

Die Eierschalenhälften befestigte ich mit Heisskleber am Birkenreisig.

Der Frühling bot geradezu perfekte Bedingungen, denn um unser Haus herum blühten die Wiesen in den schönsten Farben. So sammelte ich eine Auswahl farbenfroher Frühlingsblumen und arrangierte sie in den mit Wasser gefüllten Schalen.

Um den Draht, mit dem ich das Reisig zusammengebunden hatte, zu verbergen, band ich noch eine Schleife aus einem österlichen Band darum. Nun ziert dieser Kranz – oder vielmehr das Ei – unseren Wintergarten.

Es war ein schnelles und einfaches Projekt, aber die Wirkung ist unübersehbar. Und das Beste daran ist, dass genügend Blümchen zur Verfügung stehen, um sie nach Belieben auszutauschen und den Kranz frisch zu halten.

Ein kleines DIY-Projekt, das Freude in unser Zuhause bringt und zeigt, wie man mit einfachen Mitteln und ein wenig Kreativität die Osterzeit verschönern kann.

DvD, Creativsalat, gemeinsam werkeln, DND, Frühlingsglück.