Archiv der Kategorie: Natur

Sri Lanka

Wir sind wieder gesund Zuhause. Sri Lanka ist etwas vom schönsten, was wir schon erlebt haben. Mehr Ferienberichte werden sicher folgen, doch die Montascollage passt gerade perfekt für einen Überblick.
Wir folgen nach Colombo. Da wurden wir von unserem Reiseleiter mit einem Orchideenkranz, den er uns um den Hals legte, herzlich empfangen. Eric, so heisst er, war ein richtiger Glücksfall. Er zeigte uns sein geliebtes Land von der schönsten Seite, Land und Leute, Sitten und Gebräuche, Kultur und Religion. Es war sehr spannend ihm zuzuhören und auf all unsere Fragen wusste er eine Antwort. Von der 1.5 Millionen Stadt Colombo, in der tagsüber mehr als 4’000’000 arbeiten, begann unsere Rundreise auf der Insel. Eine grüne Insel, die vom Meeresspiegel bis auf 2’000 Meter über Meer sich erstreckt. An einem Tag wähnte man sich im alten Kolonial-England im Hochland in den Teeplantagen. Am nächsten Tag fühlten wir uns wie in Afrika, als wir im Yala Nationalpark auf einer Safari waren. Unser Chauffeur fuhr uns sicher durch den Linksverkehr. Für eine gute Verständigung ist auf der früheren Insel Ceylon (heute Sri Lanka) alles in den drei Sprachen angeschrieben, Singalesisch, Tamilisch und Englisch. Wieder an der Küste ganz im Süden fuhren wir mit einem Schiff auf das Meer, um Wale und Delfine zu beobachten. Zurück in Colombo erlebten wir einen Sonnenuntergang am Gewitterhimmel. Ein eindrückliches Naturerlebnis. Bezahlt haben wir mit Rupien und die Umrechnung war nicht immer einfach für uns.
Es war eine tolle Reise und wir können allen diese vielfältige Insel wärmstens empfehlen.
Bilder zum vergrössern anklicken.

Die Letze Woche erholten wir uns auf den Malediven in einem ruhigen Resort. Unser Bungalow stand versteckt im Dschungel. Mit Schnorcheln, Schwimmen und Relaxen verbrachten wir die Zeit unter Palmen im weissen Sand und türkisfarbenem Meer. Genauso wie man sich die Südseeinseln vorstellt.

Unsere Ferien waren genauso wie ich es am liebsten mag.

   In heaven 

12tel Blick November

Damit ich euch nicht 12 Mal das gleiche Bild zeigen muss, dachte ich, für den Monat November passt ein Dämmerungsbild. Die Veränderungen auf meinem 12tel Blick sind leider nicht eingetroffen wie erhofft. Das Projekt mit dem Spielplatz auf der grünen Wiese am See ist bis auf weiteres auf Eis gelegt.

Im Sommer war ich auf dem Kirchturm, der das gaze Jahr mein Anhaltspunkt war für den genauen Standpunkt. Dort unten bei der Hafenausfahrt seht ihr die grüne Wiese aus der Vogelperspektive. Nicht ganz von so weit oben wie letzten Monat 🙂

Mehr Blicke sieht man bei Tabea.

Begegnungen am See

Dank der Bise hatten wir diese Woche noch ein paar Sonnenstunden. Den Wind erkennt man auf dem Foto anhand des Kaminrauchs auf dem Jurtenzelt. Eingehüllt in Decken und das Gesicht der Sonne zugewandt lässt es sich immer noch die wärmende Sonne geniessen.

Der tiefe Sonnenstand lässt die Wasseroberfläche glitzern, wenn ich an meinem Lieblingsplatz mein Vitamin-D tanke.

Die Schwäne geniessen den Platz, den sie jetzt nicht mehr mit den Badegästen teilen müssen. Mehr als fünfzig habe ich gezählt, darunter auch Singschwäne.

Die Taucherli (Blässhühner) versammeln sich zum Überwintern und bilden einen schwarzen Teppich, beobachtet von dem aufgeplusterten Fischreiher.

Ich mag es, wenn es nach dem Sommer wieder ruhiger wird am See und ich ganz allein mit den Wasservögeln die Natur geniessen kann. Immer die Kamera dabei, damit ich solche Schnappschüsse machen kann.

Und wie die Möwe sich selber küsst! Seht ihr, wie sie den Kopf neigt, damit sie sich im Wasser sehen kann? In diesen Momenten freue ich mich besonders, an so einem schönen Ort Zuhause zu sein.

Auf dem Heimweg hörte ich Alphornklänge. Unter der Brücke entdeckte ich einen Spieler, der ganz für sich alleine Melodien ertönen liess. Da blieb ich natürlich stehen und hörte zu.

Trotz solch schöner, ruhiger Tage im Winter am See, zieht es uns fort an die Sonne. Unsere Koffer sind gepackt und wir freuen uns, neues zu entdecken.  Es wird also ein bisschen ruhiger auf meinem Blog, dafür gibt es nachher umso schönere Bilder!

   In heaven 

Rote Äpfel

Prallvoll hängen die roten Äpfel am Baum in der Herbstsonne. Die schwer behangenen Äste müssen gestützt werden.

Die Bäume stehen auf einer Anhöhe und man sieht sie von weitem. Kein Plastiktunnel oder Hagelnetz nimmt ihnen das Sonnenlicht weg. Das ist eher selten.

Dicht beisammen hängen sie Ende Oktober noch am Baum.

Ich vermute, dass es sich um Mostobst und nicht um Tafelobst handelt.

Trotzdem, wer würde nicht gerne in so einen rot glänzenden Apfel beissen?

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Pilze, wohin man schaut

Auf meinen Streifzügen mit dem Fahrrad im Wald und in den Naturschutzgebieten riecht es stark nach Pilzen zurzeit. Es scheint ein ausgesprochen gutes Pilzjahr zu sein. Ich selber sammle keine Pilze und kenne mich auch nicht aus, welche essbar sind und welche man stehen lassen muss. Aber schön zum Anschauen sind sie alle und ich fotografiere sie gerne.

Durch anklicken werden die Bilder gross.

Fast alle Bilder entstanden rund um den Weiher.

  Weekend Reflections

12tel Blick Oktober

Das Laub habe ich gerade noch erwischt als es noch in der Herbstsonne schön gefärbt an den Bäumen hängt.

Diesen Monat habe ich keine Mühen und Kosten gescheut, um euch eine spektakuläre Aufnahme von meinem 12tel Blick-Standort zu zeigen. Auf unserem Heimflug aus Kreta flogen wir direkt über unseren Wohnort. In der Bildmitte sieht man die Fähreneinfahrt und dort befindet sich mein Standort.

Tabea sammelt alle Blicke.

Monats Collage Oktober

Da heute der letzte Donnerstag im Monat ist, sammelt Birgitt unsere Collagen.
Der Oktober war für mich ein richtiger Genussmonat. Zuerst genoss ich das Meer auf Kreta, kaum Zuhause, fuhren wir in die Berge und wanderten in luftiger Höhe bei Traumwetter. Dank dem goldenen Oktoberwetter waren wir auch viel mit unseren Fahrrädern unterwegs. Im Garten ernten wir noch immer fleissig Gemüse, auch ein paar Rosen blühen noch immer. Ein Besuch an der OLMA ist als Ostschweizerin schon fast Pflicht. Und das Konzert im Hallenstadion genossen wir mit unseren Töchtern.

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Zu den Bissenhofer Weihern

Das wunderschöne Herbstwetter lässt auch bei uns das Laub an den Bäumen verfärben und in der Sonne glänzen. Mit dem Velo machten wir eine Tour zu den Biessenhofer Weihern. Die Mehrzahl ist schon richtig geschrieben, weil insgesamt sind es deren Drei.

Hätten wir Pilze gesammelt, hätten wir eine reiche Beute gemacht. Eine grosse Anzahl konnten wir schon nur am Geruch finden.

Ein schöner Weg führt rund um den Weiher. Die Spiegelungen des Herbstwaldes auf dem ruhigen Wasser zaubert ein herrliches Bild.

Die beiden nächsten Bilder auf unserem Rundgang zeigen einmal den Blick nach vorne aufs Wasser,

und einmal nach hinten in den Wald. Welche Seite schöner ist, könnt ihr entscheiden.

Einen Hexenring aus Pilzen habe ich schon länger nicht mehr gesehen. Dieser hatte etwa einen Durchmesser von fünf Meter.

Der Weiher ist von dichtem Wald umgeben und ist ein Amphibien-Laichgebiet von nationaler Bedeutung.

Das nächste Bild zeigt den zweiten Weiher. Beide wurden früher gebraucht, um eine Mühle zu betreiben.

Im Winter wurde das Eis gestochen und in die umliegenden Brauereien geliefert.

Mein Weiherrundgang sende ich zu   Katja
Weekend Reflections

Tiefrot

Heute ist es tiefrot bei mir. Wir säen Randen (Rote Beete) bei uns im Garten jedes Jahr aus und hoffen auf eine reiche Ernte. Das rote Gemüse ist reich an Vitamin-B, Kalium, Eisen und hat einen hohen Folsäuregehalt. Das gesunde Gemüse kann gekocht als Beilage gereicht oder roh für Salate verwendet werden.

Ich habe meine Knollen im Steamer knapp weich gegart, geschält und anschliessend in dünne Scheiben gehobelt.

Zum heiss Einfüllen habe ich für den Aufguss 1/3 Essig und 2/3 Wasser mit den Gewürzen Zucker, Salz, Senfkörner, Pfefferkörner, Ingwer, Lorbeerblatt und Nelken aufgekocht. Die gehobelten Scheiben wurden satt in saubere Gläser geschichtet und mit dem Sud randvoll aufgefüllt und sofort verschlossen.

Fürs Vakuumieren werden die Gläser beim Abkalten auf den Kopf gestellt. Bis zum Verzehr werden sie im Keller kühl und dunkel gelagert.

 

Spontan nach Davos

Der Wetterbericht meldete letztes Wochenende für uns am See die ersten Nebeltage und für die höheren Lagen traumhaftes Herbstwetter mit guter Fernsicht. Da entschlossen wir, spontan ein paar Tage nach Davos zu fahren, die höchstgelegene Stadt im Alpenraum.

Die Lerchen leuchteten im Sonnenlicht schon bei der Anfahrt, und es blieb die ganze Zeit herrliches Herbstwetter.

Wer in Davos übernachtet, erhält eine Gästekarte, mit der man gratis Bergbahnen, Postauto und Zug benutzen kann. Das nutzten wir gleich am ersten Tag und fuhren auf die Schatzalp. Dort wurde Thomas Mann inspiriert für seinen Roman Der Zauberberg. Seit dann wird die autofreie Höhe auch gerne nach dem Roman benannt. Wir machten einen Rundgang durch den alpinen Botanischen Garten.

Der Weg führte durch den Wald, der sich wunderschön herbstlich gefärbt zeigte.

Von der Strelaalp hatte man einen guten Überblick auf die Alpenstadt.

Der Nachmittag war so herrlich warm und sonnig als wir wieder unten waren, dass wir uns entschlossen mit der Luftseilbahn auf das Jakobshorn zu fahren. Dort trafen wir nicht nur die vielen Gleitschirmflieger, sondern auch ganz viele mutige Mountainbiker.

Am nächsten Tag liessen wir uns mit der Parsennbahn in die Höhe bringen.

Wir wanderten den Panoramaweg Richtung Gotschnagrat. Eine Wanderung ganz nach meinem Geschmack mit wenig Höhendifferenz.

Eine sehr gute Fernsicht hatten wir bis weit in die Seitentäler des Prättigaus.

In Schattenlagen lag noch der Rest Septemberschnee, der vereist war und es grosse Vorsicht beim Laufen erforderte.

Der Panoramaweg führt durch ein beliebtes Skigebiet. Die Pisten so ohne Schnee zu erleben, war neu für uns.
Angekommen auf dem Gotschnagrat hatten wir eine gute Aussicht auf das untere Prättigau und auf die Madrisa, die wir am nächsten Tag auf unserem Programm hatten.

Mit der Gotschnagondelbahn fuhren wir nach Klosters hinunter.

Die Rhätische Bahn brachte uns dann wieder nach Davos zurück.

Mit so einer wunderbaren Kulisse verabschiedeten wir uns am nächsten Tag von Davos.

Schon bald lag unser Ziel Klosters vor uns.

Mit der Gondelbahn liessen wir uns über den bunten Herbstwald auf die Madrisa schaukeln.

Unsere Wanderung führte uns fast die ganze Strecke am Bergbach entlang. Das Plätschern des kristallklaren Wassers klang wie Musik in den Ohren. Die Sonne zauberte ganz tolle Spiegelungen aufs Wasser.

Mit den blauen Gondeln ging es wieder ins Dorf hinunter.

Wir genossen das Farbenspiel des Mischwaldes in der Abendsonne und waren uns einig, dass unsere ganz spontane Idee, ein paar Tage in die Berge zu fahren, genauso war wie wir es am liebsten haben.

    James   Katja