Archiv der Kategorie: Natur

Gruss aus unseren Ferien

Kaum waren wir in unserem Feriendomizil angekommen, wollten die Enkelinnen sofort einen Schneemann bauen. An weisser Pracht mangelte es nicht – vor unserem Haus lag mehr als genug Schnee.

Mein Mann und ich nutzten die gut präparierten Winterwanderwege für ausgedehnte Spaziergänge. Sogar mit dem Kinderwagen und unserer kleinen Enkelin konnten wir die herrliche Winterlandschaft geniessen.

Ein Spaziergang durch den alten Dorfkern ist immer ein besonderes Erlebnis. Die prächtigen Engadinerhäuser mit ihren kunstvoll restaurierten Fassaden sind wahre Schmuckstücke. Gabi liebt es, Farben und Formen zu sammeln – hier findet sie jede Menge Inspiration.

Fast aus jedem ehemaligen Stadel werden inzwischen Ferienwohnungen gemacht. Die Architektur bleibt jedoch erhalten, was dem Dorf seinen ursprünglichen Charme bewahrt.

Kein Wunder, dass das Engadin mit der Sonne wirbt. Auf 1.290 m ü. M. gibt es kaum Nebelgrau – ein starker Kontrast zu den oft trüben Wintertagen am Bodensee.

Durch verschneite Wälder zu laufen, die Sonne zu geniessen und neue Kraft zu tanken – das tut einfach gut. Andrea fragt nach unseren Himmelsblicken.

Der Frühling zeigt sich hier oben im Engadin zwar noch nicht in der Natur, dafür aber auf kunstvoll bemalten Fassaden. Für unsere Enkelin ist das ein Highlight – immer wieder bleibt sie stehen und erzählt stolz, was sie alles entdeckt.

Ein paar Schritte weiter erspäht sie schon von Weitem Globi, den sie aus ihren Bilderbüchern kennt. So werden unsere Spaziergänge nie langweilig.

Der Inn führt derzeit nur wenig Wasser, fast ein Rinnsal schlängelt sich durch das Tal. Dabei kann er sich in Zeiten der Schneeschmelze in einen reissenden Fluss verwandeln.

Die Trinkbrunnen von Scuol habe ich bereits ausführlich in einem früheren Beitrag beschrieben hier

Auch im Winter fliesst das klare Quellwasser und wird eifrig genutzt – viele füllen es direkt in Flaschen ab.

Zum Abschluss unseres Spaziergangs geniessen wir den Blick über den alten Dorfteil mit der Kirche, die majestätisch auf einem Hügel thront.

Ich glaube die Fotofragezeichen von Andrea wurden mehrmals diese Woche erfüllt, wenn ich nur an die reichhaltigen gemeinsamen Frühstücke denke.

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Erste Frühlingsgefühle!

Sobald die Tage länger werden und die Sonne endlich wieder einmal bis zu uns an den See kommt, erwachen bei mir die ersten Frühlingsgefühle.

Die ersten Schneeglöckchen blühen bereits seit Jahresbeginn an geschützten Stellen im Garten, doch jetzt sieht man sie überall – in Beeten, auf Wiesen und in vielen anderen Gärten.

Wenn man die zarten Blütenköpfe des einfachen Schneeglöckchens genauer betrachtet, staunt man über die feinen Zeichnungen auf den Blütenblättern.

Kein Wunder, dass mich das dazu verleitet, mit der Kamera ein wenig herumzuspielen!

Der wunderschöne Untersetzer, den ihr auf den Bildern seht, ist übrigens ein Geschenk meiner grossen Enkelin. Schweren Herzens hat sie sich von ihrem präzise gefertigten Werk in meinen Lieblingsfarben getrennt – und ich fühle mich sehr geehrt! Natürlich habe ich mich herzlich bei ihr bedankt.

Eigentlich habe ich die Schneeglöckchen ins Haus geholt, um meine selbstgestrickten Socken in Szene zu setzen. Ich bin keine geübte Strickerin und verstehe Strickschriften nicht wirklich, aber zum Glück gibt es im Netz zahlreiche Erklärvideos, die einem auf die Sprünge helfen.

Als ich bei ihrdie Socken mit dem schönen Muster namens Kaffeeböhnchen gesehen habe, war ich sofort fasziniert. Und weil es draussen gerade so kalt war, habe ich mich kurzerhand mit frühlingshafter Sockenwolle ans Werk gemacht.

Natürlich hat es nicht auf Anhieb geklappt, und ich musste mehr als einmal neu anfangen. Aber nicht aufgeben gewinnt – das ist schliesslich auch das Motto meiner Enkelin! Und so freue ich mich nun über meine neuen Socken in frischen Frühlingsfarben.

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Mein Januar 2025

Neues Jahr, neues Glück! So schwungvoll wie im kleinen Ausschnitt des Neujahrskonzerts bin ich ins Jahr 2025 gestartet.

Bei uns am See war es meist grau, mit einigen sonnigen Ausnahmen – aber immerhin recht trocken. Wer das schöne Wetter geniessen wollte, musste nicht weit in die Höhe fahren. Dort gab es sogar genügend Schnee, sodass die grosse Enkelin, die ihre Ferien bei uns verbrachte, nach Herzenslust Schlitten fahren konnte.
Die Schneeglöckchen blühen bereits seit Jahresbeginn, und auch im Garten beginnt es langsam zu spriessen. Mein Mann hat ein kleines Experiment gewagt und die Kefen bereits im Herbst gepflanzt – sie wachsen nun fleissig. Auch vom Feldsalat können wir laufend ernten.
An manchen Tagen war es bitterkalt, und Raureif überzog Bäume und Sträucher, was wunderschöne Bilder ergab. Zum Glück erreichten uns die Grippeviren erst nach einem wunderbaren Abend mit irischer Musik und talentierten Stepptänzer*innen – ein Geschenk meines Mannes.
Für die grosse Enkelin habe ich genäht: ein Upcycling-Shirt und ein neues gestreiftes mit Glitzer. In ihr selbst gestaltetes Freundschaftsbuch durfte ich als Erste eine Seite für sie gestalten – eine besondere Ehre.
Wie ihr auf den Fotos sehen könnt: Auch im Winter hat der See seinen ganz eigenen Zauber.

Mein 12tel Blick

Die fleissigen Leserinnen und Leser meines Blogs kennen meinen Standort für dieses Jahr – meinen Lieblingsplatz am Weiher. Ich weiss, wie wunderschön es dort zu jeder Jahreszeit ist. Ob es mir gelingt, diese Schönheit jeden Monat einzufangen? Das werden wir im Laufe des Jahres sehen.

Noch sind die Ufer fast kahl, doch genau das lässt die Bäume besonders schön im Wasser spiegeln.

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Geduld und Tee!

Andrea fragt, von was ich diese Woche viel gebraucht habe. Wie der Titel schon verrät, brauchte ich vor allem Geduld und Tee – um die hartnäckigen Viren auszuhalten und sie so gut es geht zu bekämpfen. Dabei hatte ich viel Zeit, den Milanen zuzuschauen, wie sie ihre Kreise über unserem Haus ziehen. Die Fotos sind nicht perfekt, da ich durch die Glasscheibe fotografieren musste. Trotzdem: Bis zu vier Milane kommen fast täglich vorbei und lassen sich gerne auf dem Strommast nieder, der direkt an unser Grundstück grenzt.

Auch die Wildtauben sorgen für Unterhaltung – allerdings auf freche Weise! Sie vertreiben Amseln und Meisen am Futterhaus, um sich selbst zu bedienen. Schon bei der kleinsten Bewegung fliegen sie davon, aber ich hatte ja mehr als genug Zeit, um geduldig auf der Lauer zu liegen – und das zum Glück in der Wärme des Hauses.

Es ist wirklich kurzweilig, den Piepmätzen zuzusehen. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich lieber entspannt auf dem Sofa liegen und die Augen schliessen würde.

Diese beiden hier verteidigen sich jedenfalls hartnäckig und haben die Futterstelle fest in ihrer Kontrolle.

Ein kleiner Lichtblick in dieser grauen, kalten Zeit sind die Tulpen, die schon jetzt den Frühling erahnen lassen.

Der Farbverlauf ihrer Blüten ist wunderschön, und jeden Tag werden die Köpfe beim Aufblühen ein bisschen gelber.

Die Langeweile habe ich ausserdem genutzt, um mit Fotospielereien zu experimentieren. Das macht Spass und sorgt für Abwechslung.

Und zu Andreas zweiter Frage: Was war mein Lieblingsoutfit diese Woche? Nun, ich glaube, niemand möchte meinen Homedress sehen!

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Freudig und Nervig

Fast hätte ich vergessen, diesen Winter meine blühende Clivie zu fotografieren. Viele der sieben Blütenstände, die in diesem Winter geblüht haben, sind bereits verblüht. Andrea fragt, welche Farbe uns diese Woche begleitet.

Ich kann mich nur schwer entscheiden, aber am glücklichsten war ich mit Orange. Es war so schön, wieder einmal all meine Liebsten um den Tisch zu versammeln und sie zu verwöhnen.

Das Wetter zeigte sich ebenfalls von seiner schönsten Seite. Auch wenn es bitterkalt war, lockte der stahlblaue Himmel – eine meiner Lieblingsfarben – zu einem Spaziergang an den See.

In der Bucht des Naturschutzgebiets versammelten sich unzählige Taucherli und unterhielten sich angeregt.

Die Stimmung mit den Wolken am Himmel lud einfach zum Verweilen ein.

Auch wenn ich nicht mehr jeden Monat ein Foto machen muss, zieht es mich immer wieder zur Weide am See.

Was die „ungefreute Sache“ angeht, die Andrea uns fragt: Davon gibt es kein Foto. Wer macht schon ein Bild von einem defekten Geschirrspüler? Besonders dann, wenn das ganze Geschirr und die vielen Gläser – ausgerechnet, wenn man Gäste hat – von Hand gespült werden müssen!

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Winterzauber und kleine Glücksmomente

Andrea fragt diese Woche, was uns in Schwung bringt. Für mich wäre es definitiv eine tragende Eisfläche , auf der ich endlich wieder meine Runden drehen könnte. Leider ist die Eisschicht auf dem Weiher noch nicht dick genug, um tragfähig zu sein.

Doch immer mehr Fläche friert zu, und wenn die Kälte anhält, haben wir vielleicht bald die Chance, auf der Natureisbahn schwungvoll durchzustarten!

Ein Erlebnis, das mich ganz unerwartet in Schwung gebracht hat, war das Neujahrskonzert, das ich kürzlich besucht habe. Die schwungvollen Klänge, die festliche Atmosphäre und die beschwingten Melodien waren eine wunderbare Inspiration, um positiv ins neue Jahr zu starten. Musik hat einfach die Kraft, Körper und Geist gleichermassen zu beleben – und dieses Konzert war da keine Ausnahme!

Im Winter mag ich vor allem eines nicht missen: die Erholung in der Natur. Es tut gut, die kalte, klare Luft zu spüren und die Schönheit der winterlichen Landschaft mit der Kamera festzuhalten.

Besonders bezaubernd finde ich die Christbäume in der Natur – jetzt, wo sie niemand mehr braucht, wirken sie in ihrem von Raureif geschmückten Gewand fast am schönsten.

Das kalte Wetter und der leichte Schneefall verwandeln die Bäume in ein wahres Wintermärchen.

Wenn dann die Sonne durch die Wolken bricht und die überzuckerten Äste im Licht glitzern, lohnt es sich, ausgedehnte Spaziergänge zu machen. Besonders schön ist es, diese Momente mit den Enkelkindern zu teilen. Ihr Staunen ist ansteckend und wärmt das Herz, auch wenn es draussen eisig kalt ist.

Und während die Baumwipfel in weisser Pracht glitzern, verschwinden sogar die Reihernester im Winterzauber.

Egal, ob durch Musik, Natur oder gemeinsame Erlebnisse – der Winter hat seine ganz eigene Magie, die uns immer wieder in Schwung bringt und bereichert.

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Spaziergang zum Badesteg

Es war ein kalter, aber sonniger Tag, als ich zum Badesteg spazierte – ein Ritual, das für mich in der Weihnachtszeit einfach dazugehört. Dieses Jahr empfingen mich dort zwei geschnitzte Engel, die die Besucher begrüssen. Küssende Pärchen unter dem Mistelzweig suchte ich an diesem Wintertag allerdings vergeblich!

Nach wenigen Schritten erreichte ich die ersten geschnitzten Schafe, die friedlich zu weiden scheinen. Natürlich sind auch sie aus Holz und wurden kunstvoll mit der Motorsäge gefertigt.

Weiter führte mich der Steg, an dessen Geländer Lichterketten und wunderschön gestaltete Holztannen angebracht waren.

Die Schafe, jedes aus einem Holzrugel geschnitzt, lagen in Gruppen auf Tannenreisig – jedes ein Unikat, das durch seine individuelle Gestaltung besticht.

Ganz vorne erwartete mich der Hirte mit seiner Schafherde. Die Kulisse hätte an diesem frostigen Wintertag nicht schöner sein können.

Die Abendsonne schien warm auf den Hirten und verlieh der Szene eine friedliche, fast magische Ausstrahlung.

An einem anderen Tag war ich beim Einbruch der Dunkelheit in der Nähe. Der Rückweg über den Steg war atemberaubend – die beleuchteten Figuren, die klare Winterluft und die Ruhe machten den Moment unvergesslich.

Jede der Figuren, vom Engel bis zum Schaf, ist aus einem einzigen Stück Holz geschnitzt. Keine der Figuren wurde zusammengesetzt, und die filigranen Details sind ein beeindruckendes Zeugnis der handwerklichen Kunstfertigkeit.

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Advent 2024

Pünktlich zum meteorologischen Winteranfang hat es geschneit und die Landschaft auch bei uns am See in eine weisse Winterwelt verzaubert – ein wunderschöner Auftakt in den Advent.
Den Dezember über habe ich mir immer wieder Zeit genommen, um Weihnachtskarten und kleine, selbstgemachte Geschenke zu basteln. Von den Guetzli, die ich gebacken habe, sind nur noch wenige übrig – ein gutes Zeichen, dass sie geschmeckt haben!
Ein ganz besonderer Höhepunkt im Dezember ist seit fünf Jahren der Geburtstag unserer grossen Enkelin. Zu diesem Anlass habe ich ihr einen passenden Pullover genäht, der sie hoffentlich genauso erfreut wie mich die Arbeit daran.
Trotz des winterlichen Wetters blühte fast den gesamten Monat lang die letzte Rose in unserem Garten, und im Vogelhaus herrschte reger Betrieb. Meisen, Spatzen, Amseln und seit Neuestem auch Wildtauben versammeln sich dort regelmässig – ein wunderbares Schauspiel, das ich gerne beobachte.
Wenn sich die Sonne zeigte, nutzten wir die Gelegenheit für Spaziergänge – ob an den See oder in den Wald. Die frische Luft und die Winterlandschaft waren eine willkommene Abwechslung.
Heiligabend hatten wir das Glück, dass das Wetter trocken blieb. So konnten wir draussen am Feuer Marroni braten und dabei den wunderschön geschmückten Christbaum bewundern. Anschliessend gab es Geschenke und strahlende Kinderaugen – für mich das schönste Geschenk überhaupt.
Seit Weihnachten verwöhnt uns herrliches Winterwetter, und die grosse Enkelin verbringt ein paar Tage bei uns in den Ferien. Gemeinsam geniessen wir diese besondere Zeit voller kleiner Freuden und unvergesslicher Momente.

12tel Blick Dzember

Eigentlich fehlt in meiner Jahressammlung noch ein stimmungsvolles Nachtbild. Doch die Engel haben leider nicht so viel „gebacken“, wie ich es mir gewünscht hätte. Da die Sonne hinter den Bäumen untergeht, hatte ich damit gerechnet, aber an den wenigen Abenden mit einem roten Himmel war ich leider nicht vor Ort. Immerhin konnte ich das kleine Schäumchen Schnee vor Weihnachten noch einfangen, was der Sammlung einen winterlichen Abschluss verleiht.

Mit meiner Jahrescollage bin ich trotzdem zufrieden. Alle Aufnahmen sind ohne Stativ oder zusätzliche Auflageflächen entstanden – eine kleine Herausforderung, die sich gelohnt hat.

Ein herzliches Dankeschön möchte ich an Eva richten, die jeden Monat so zuverlässig die Linkparty betreut und uns Teilnehmern damit eine wunderbare Plattform bietet.

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Weihnachtsstimmung am See: Ein Tag voller Lichtblicke

Nicht viele Besucher des Weihnachtsmarktes in der Grenzstadt haben die Gelegenheit, den prächtig dekorierten Weihnachtsbaum in seiner vollen Schönheit und ohne Menschenmassen zu fotografieren. Natürlich könnte man störende Elemente später wegretuschieren, aber ich hatte das Glück, den Baum ungestört zu bestaunen. Besonders bei Dunkelheit und im Kerzenschein muss er noch viel beeindruckender wirken.

Bis kurz vor meinem Besuch hatte es geregnet, was sicherlich viele davon abgehalten hat, auf dem Weihnachtsmarkt zu bummeln. Mein Ziel war der Markt allerdings nicht – ich musste lediglich für meine Besorgungen mitten durch die Verkaufsstände laufen. Dabei konnte ich trotzdem das eine oder andere entdecken. Meine Wartezeit habe ich jedoch am See verbracht und dem Drehen der Imperia zugeschaut.

Auch die leuchtende Tierfamilie am Markt ist sicher bei Dunkelheit schon von weitem zu sehen. Doch auch sie schien sich, wie ich, über das Blau am Himmel zu freuen – ein willkommener Lichtblick in der grauen Jahreszeit.

Auf dem Heimweg wurde ich noch einmal überrascht: Die Sonne blitzte plötzlich durch die Wolken, und das Schiff spiegelte sich wunderschön im See. Ein perfekter Moment, der die Stimmung des Tages abrundete.

Da mein Einkauf schnell erledigt war, hatte ich Zeit, weitere Weihnachtskarten zu basteln. Die meisten sind inzwischen auf dem Weg zu den Empfängern. Mein Plan, dieses Jahr nicht alles auf den letzten Drücker zu erledigen, geht bisher auf!

Obwohl Grau keine typische Weihnachtsfarbe ist, gefallen mir die Karten mit dem Dekopapier und den lila Engeln sehr gut – schlicht, aber dennoch stimmungsvoll.

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Weihnachtsbäckerei und Adventsstimmung

Dieses Jahr musste ich leider auf meine jahrelange Backhilfe verzichten. Beruflich und privat war einfach zu viel los, und seit unsere grosse Enkelin in den Kindergarten geht, bleiben für Besuche nur noch die Wochenenden. Trotzdem habe ich mir einen detaillierten Backplan erstellt und genau eingeteilt, wann ich was machen möchte. Und siehe da – es hat geklappt! Ich bin glücklich und auch ein bisschen stolz, dass ich alle Sorten rechtzeitig fertig bekommen habe.

Viele Sorten backe ich jedes Jahr, aber ich probiere auch immer wieder Neue Sorten aus. Dieses Jahr ist ein Volltreffer dabei,  die Walnuss Aprikosen Plätzchen , die ich hier gefunden habe, werden in mein Repertoire aufgenommen und der andere Versuch den ich gleich wieder gestrichen habe.

Nach langer Zeit habe ich wieder einmal meine Lightbox zum Fotografieren hervorgeholt, da die Lichtverhältnisse in dieser Jahreszeit doch eher düster sind. So präsentiert sich meine Guetzli-Auswahl dieses Jahr besonders schön.

Jetzt ist die Zeit, um gemütlich zusammenzusitzen. In unserem Adventscafé bleibt der Tee warm auf dem Stövchen, und während ich mich mit lieben Gästen unterhalte, wird immer wieder ein Guetzli probiert.

Der Blick nach draussen fällt auf unseren schönen Tannenspitz mit den vielen Zapfen, die ich etwas weihnachtlich geschmückt habe. Er dient nicht nur den Vögeln als Futterstelle, sondern auch uns als spannende Beobachtungsmöglichkeit – immer wieder kommt ein gefiederter Besucher vorbei, um sich etwas zu holen.

Und dann hat es doch noch geklappt: Die grosse Enkelin wollte so gerne mit mir „guetzlen“. Das Ergebnis unserer gemeinsamen Backaktion kann sich wirklich sehen lassen – und wir hatten jede Menge Spass zusammen!

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